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Der abschließende Event der Freeride World Tour 2023, der YETI Xtreme Verbier, ist für Samstag, 25. März 2023, ab 9:30 Uhr bestätigt. Erstmals seit 2019 starten die Athleten wieder knapp unter dem Gipfel des 3.223 Meter hohen Bec des Rosses und nicht am 200 Höhenmeter tiefer gelegenen „kleinen“ Bec. Bei ihrer Abfahrt haben sie fast 600 Höhenmeter und ein teilweise über 50 Grad steiles, felsdurchsetztes Gelände zu bewältigen. Gerade für diejenigen Fahrer, die erstmals am Bec des Rosses antreten, eine echte Herausforderung.

Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind unbeständig, am Samstag sollte es aber ein ausreichendes Wetterfenster geben, um das FWT-Finale durchzuführen, bevor ein Sturmtief 40 bis 60 Zentimeter Neuschnee und bis zu 80 km/h starken Wind bringen soll. Im Gegensatz zu den oft instabilen Schneebedingungen in der Region herrschen am Bec sichere Verhältnisse, insbesondere nach den Lawinensprengungen, die der Head Mountain Guide im Vorfeld durchgeführt hat. Auf die Athletinnen und Athleten warten 20 Zentimeter Pulverschnee auf einer festen Unterlage.

Der Wettkampf beginnt um 9:30 Uhr, der Livestream auf www.freerideworldtour.com um 9:20 Uhr. Zunächst starten die Snowboarder, dann die Skifahrer, die Skifahrerinnen und abschließend die Snowboarderinnen.

Besonders eng geht es bei den Skifahrern zu, wo noch sechs Fahrer Titelchancen haben. Valentin Rainer liegt nur wenige Punkte vor Titelverteidiger Maxime Chabloz, Fieberbrunn-Sieger Andrew Pollard und Kicking-Horse-Sieger Max Hitzig. Bei den Skifahrerinnen will Justine Dufour-Lapointe gegen starke Konkurrenz den Kanadierinnen den zweiten Titel in dieser Saison sichern, nachdem Katie Anderson bei den Snowboarderinnen bereits als Siegerin feststeht. Bei ihren männlichen Kollegen entscheidet sich der Titelkampf zwischen Ludovic Guillot-Diat und Jonathan Penfield, dem Gewinner des ersten Teil des FWT Finals in Fieberbrunn.


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Freitag, 24 März 2023 11:31

LedLenser NEO3

Mit der NEO3 kann die nächste Nachtskitour kommen. Die kompakte Stirnlampe glänzt mit einem hellen und maßgeschneiderten Lichtbild, das speziell für den Lauf- und Bewegungssport entwickelt wurde: der Nah- und Fernbereich wird optimal ausgeleuchtet.

Die Gewichtsverteilung der Stirnlampe - mit Lampe vorne und Batterie hinten - und das geringe Gewicht mit nur 97g inkl. Batterien sorgt für eine gute Balance und hohen Tragekomfort. Das reflektierende Stirnband und das rot blinkende Rücklicht sorgen für 360°-Sichtbarkeit und erhöhen damit aktiv die Sicherheit.

Der Lampenkopf lässt sich zur individuellen Justierung des Lichtkegels um 45° schwenken. Betrieben wird die Leuchte mit drei AAA-Batterien, die bereits im Lieferumfang enthalten sind und mittels dem integrierten Batteriestatus-LED jederzeit gecheckt werden können. Die Transportsicherung verhindert unbeabsichtigtes Einschalten der Lampe im Rucksack. Die Lichtleistung von max. 400lm reicht für bis zu 80 m Leuchtweite, die 4 Lichtmodi für „stromsparendes Aufsteigen“ mit weniger Licht und damit einer Leuchtzeit von bis zu 20 Stunden.

Kleine, kompakte Stirnlampe für kleines Geld aber enormer Leuchtkraft!

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Freitag, 24 März 2023 11:21

Auffe Umme Owe - take your turn

In dieser Kurzdokumention probiert Manuela Mandl, ehemaliger Freerideworldchampion und Gewinnerin des VerbierXtreme 2022, die vielen Facetten einer Wintersaison zu verstehen. Bei einem Besuch ihrer Oma Barbara findet sich die Zeit, die Saison noch einmal Revue passieren zu lassen und mit einer externen Perspektive zu bereichern.

Der Film berührt auch aktuelle Themen, von Umweltschutz über Feminismus und stellt die prinzipielle Frage nach der Wertigkeit und der Grundmotivation zu Sport. Die ZuseherInnen werden in kurzer Zeit mit unterschiedlichen Themen konfrontiert, die die Schnelllebigkeit unserer Zeit reflektieren.

Auffe Umme Owe ist ein sehr persönlicher Film von und mit Manuela Mandl geworden und gewährt einen Blick hinter die Athletinnen-Fassade.

Credits:
Camera:
Martin Buchauer
Richard Buchner
Martin Glantschnig, Christian Riepler - Berg Im Bild
Timo Mössner
Freerideworldtour
Max Raggl - Land Tirol
Shervin Sardari Iravani – Plan B Videoproduktion - BMKÖS
Timmy Schröder

AthletInnen:
Manuela Mandl
Elisabeth Fürstaller - Bergführerin bei Glockner Guides Heiligenblut
Phil Lanjus – Snowboarder und Snowboardführer

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Freitag, 24 März 2023 11:14

Rückruf: Black Diamond Recon LT

Black Diamond Equipment veranlasst eine freiwillige Rückrufaktion für sein Recon LT LVS-Gerät, um ein erforderliches Firmware-Update durchzuführen. Das Recon LT LVS-Gerät kann unerwartet in den Suchmodus wechseln, obwohl sich der Drehschalter in der Sendeposition befindet. Diese Fehlfunktion kann schnell und einfach behoben werden, indem die Firmware des Geräts auf Version v1.3 oder höher aktualisiert wird.

Betroffen sind
alle Recon LT LVS-Geräte, die zwischen Mai 2021 und März 2023 hergestellt und verkauft wurden und Seriennummern mit den ersten vier Ziffern im Bereich von 2119-2239 besitzen. Dieses LVS-Gerät wurde sowohl als Einzelprodukt als auch als Teil eines Lawinensicherheitssets verkauft:

SKU (Artikelnummer)    UPC-Code          Style Description (Beschreibung)
BD1510070000ALL1     793661495475    BD RECON LT BEACON
BD1510100000ALL1     793661512837    BD ALPINE AVY SAFETY SET
BD1510110000ALL1     793661518532    BD RECON LT AVY SAFETY SET

Du hast ein Recon LT? Dann:
- Nicht mehr verwenden!
- Seriennummer rausfinden: mittels Verbindung über Bluetooth zur Pieps App
- Update machen!
   o Pieps App für iOS oder Android aufs Handy herunterladen
   o LVS über Bluetooth verbinden
   o Anweisungen am Bildschirm folgen
- Alternativ das LVS ans Black Diamond Service Center schicken für ein kostenloses Update oder vollständige Rückerstattung
 

Für alle weitere Informationen zum Recall:
https://www.blackdiamondequipment.com/de_EU/content/recon-lt-recall/

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Was gibt es Besseres, als mit anderen Mädels und Frauen unterwegs zu sein, die unentwegt an nichts anderes denken als Skifahren? Gemeinsame Spuren in den Schnee zu zeichnen? Gemeinsam Lachen, gemeinsam Spaß haben? Die gleiche Leidenschaft haben? Und einfach eine unglaublich gute Zeit miteinander verbringen?

Beim #shadesofwinter Freetouringcamp hast du zusammen mit der Athletin Sandra Lahnsteiner die Möglichkeit, einen unvergesslichen Tag beim FreerideTestival in Hochfügen zu verbringen.

Das Ziel ist es, dich mit Frauen zusammenzubringen, die das Skifahren genauso lieben wie du, deine Skitechnik im Backcountry zu verbessern, dich dabei zu unterstützen, selbstbewusster zu werden und mehr Wissen im Gelände abseits der Pisten zu erlangen.

Termine: Jeweils Samstag, 25. März und Sonntag, 26. März von 9 bis 15 Uhr

Leistungen:
• 1 Tag Guiding mit Freerideprofi und Gründerin von „Shades of Winter“ Sandra Lahnsteiner
• Goodie Bag und Contour
• Abschließendes Get-Together im Festivalgelände mit Drinks

Anforderungen:
• Du bist sportlich und schwarze Pisten sind für dich kein Problem
• Du fährst sicher im freien Gelände
• Körperliche Fitness ist Voraussetzung für einen gelungenen Skitag
• Fitness für ca. 300-400hm Aufstieg
• Für die Sicherheit aller Teilnehmerinnen beherrscht du den Umgang mit der LVS-Ausrüstung

Was du zusätzlich benötigst (nicht inkludiert):
• Skipass
• Rucksack mit LVS-Ausrüstung (aktuelles LVS-Gerät, Lawinenschaufel, Sonde und 1-Hilfe-Set)
• Komplettes Freetouring-Setup (Wir empfehlen breitere Freetouringski mit einer Mittelbreite ab 95mm, touringfähige Bindung und Boots, Skitourenfelle -> diese könnt ihr auch kostenfrei bei Contour ausleihen und testen!)
• Helm, Handschuhe, Mütze/Stirnband, Sonnencreme
• Getränk und Snacks für Power zwischendurch
• Kleidung zum Wechseln

Kosten:
• 70€ pro Person inklusive Goodie-Bag

Treffpunkt:
• Beginn ist um 9:00 Uhr am Contour-Stand im Testival Gelände
• Bitte achte darauf, pünktlich am Treffpunkt zu sein (inkl. Skipass und Ausrüstung) damit wir direkt starten können!

Wir verlosen für Sonntag 2 Plätze für das #shadesofwinter Freeridecamp by Sandra Lahnsteiner – Supported by Contour! Dafür musst du nur @contour_skins auf Instagram liken und uns eine kurze Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schreiben, warum ausgerechnet du diese 2 Plätze gewinnen sollst!

Dein Ticket kannst du natürlich auch einfach regulär unter freeride-testival.com buchen!

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Mittwoch, 08 März 2023 13:02

Norwegisches Wochenende am Tiroler Fjord

Wohin, wenn nicht an den Achensee, soll eine norwegische Outdoor-Firma zum Skitourenwochenende einladen? Wer Norwegen oder den Achensee kennt, weiß, was wir meinen! Dass aber neben „Norwegen-Flair“ auch noch typische norwegische Skitourentage auf uns warten würden, konnte im Vorfeld niemand ahnen.

Skitourentage in Norwegen muss man, für die die es noch nicht erlebt haben, kurz beschreiben: Sie sind zuallererst entspannter als hier bei uns in den Alpen. Meist auch länger, was nicht den Höhenmetern oder der Strecke geschuldet ist, sondern weil man sich mehr Zeit lassen kann – die Tage sind ja länger. Und weil meistens wenig „Infrastruktur“ - ergo Hütten - zur Verfügung stehen, sollte immer eine Brotzeit und die Getränke mit im Rucksack sein, die dann an Plätzen mit unglaublichem Panorama verzehrt wird, an denen auch irgendwie die Zeit bald keine Rolle mehr spielt.

Wenn man diese coole, unaufgeregte Art Skitouren schon mal erlebt hat, versteht man auch die Infomail von Norrona Mitarbeiter und Chef Organisator Jonas sofort: Auf nur eineinhalb Seiten - von denen sich fast eine halbe Seite um die Anreise mit dem ÖPNV dreht – ist alles erklärt: Treffpunkt, Packliste, Gepäcktransport, Aufstieg, Hütte, HotTub. Kurz, knapp, aber völlig ausreichend und sympathisch.

So stellt sich auch die Gruppe dar, die sich über den Newsletter von Norrona zu dem Event angemeldet hat und sehr pünktlich am Treffpunkt in Kramsach einfindet: Bunt gemischt, aus Österreich, Deutschland und sogar Holland, Skitourengehen mit dünneren Ski und aufstiegsorientierten Material, Freetourer und eine Splitboarderin. Da am ersten Tag nur der Aufstieg zur Hütte ansteht, fungiert Hüttenchef Toni als Guide: Die ersten 350 Höhenmeter leider, mangels Schnee, mit den Ski am Rücken, dann aber doch auf Schnee und Ski die letzten 400 Höhenmeter zur Hütte. Norrona Mann Jonas kann sogar dem kurzen Regenschauer was positives abgewinnen und jubelt über „Norwegische Tourenverhältnisse mit Aufstieg in der Hardshell“. Dem kann ich nicht ganz zustimmen und bin heil froh, dass sich der Regen bald verzieht und wir das Begrüßungsgetränk auf Tonis Alm im Trockenen genießen können. Auch hier oben setzt sich die relaxte Stimmung fort: Toni und seine Freundin Tine haben für die ganze Gruppe gekocht, Bier, Prosecco und Snacks sind im Überfluss vorhanden und der HotTub sei auch schon heiß! Die Betten sind auch schnell verteilt, Fotograf Toni wagt sogar die Übernachtung im Zelt – natürlich im kuschlig warmen Norrona Schlafsack!

Am nächsten morgen präsentiert sich das Rofan von seiner sonnigsten Seite, leider aber auch mit sehr frühlingshaften Temperaturen und mäßiger Schneelage. Die Bergführer Markus und Christian haben eine Tour zum Latschberg ausgesucht. Den 700 Höhenmeter Anstieg gehen wir ganz gemütlich an, genießen die Aussicht übers Inntal ins Zillertal und die Alpenhauptkette. Am Gipfel machen wir erst mal ausgiebig Brotzeit, bevor es auf nordseitigen Hängen im halbwegs fluffigen Schnee zum Zireiner See hinunter geht, den wir dank einer tragenden Eisschicht locker mit den Ski überqueren. Der GPS Track sieht dementsprechend witzig aus!

Von dort geht es zurück Richtung Gipfel. Da aber der Hang schön aufgefirnt ist, fahren wir ihn gleich zweimal und genießen ein paar lockere Schwünge im Frühlingsschnee. Die Abfahrt zurück zur Hütte im total „kranken“ Schnee mit null Unterlage ist für unsere Skibeläge und auch für Snowboarderin Nadine eine reine Qual. Die Sonnenterrasse, coole Musik und eine paar Kaltgetränke heben die Stimmung aber sofort wieder. Die Damen verabschieden sich Richtung HotTub, Toni bereitet die Käsespätzle vor, und der Hüttenabend nimmt seinen Lauf…

Leider ist am nächsten Morgen der Regen vom Aufstieg zurück. So entscheiden wir uns nur für einen kurzen Aufstieg schon Richtung Parkplatz, nehmen uns noch Zeit für ein LVS Training und beschließen ein super Wochenende genauso wie es angefangen hat: Die Ski auf dem Rücken und „norwegisch“ die Hardshell an.

 

Über Norrøna
1929 legt der norwegische Outdoor-Enthusiast Jørgen Jørgensen den Grundstein für den Erfolg der Marke Norrøna. Heute wird das Familienunternehmen mit Sitz in Lysaker, Norwegen, von seinem gleichnamigen Urenkel geführt. Getreu dem Motto „Qualität, Funktion, Design und Nachhaltigkeit seit 1929“ setzt der Outdoor-Spezialist Maßstäbe für hochtechnische, innovative Produkte und einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch, Tier und Natur. Die Produktpalette umfasst die Bereiche Bergsport, Ski & Snowboard, Mountainbike, Surfen und Jagd. Seit einiger Zeit veranstaltet Norrøna außerdem selbst Events und Ausflüge, die einer Outdoor-affinen Community das komplette Norrøna-Erlebnis ermöglichen sollen.

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Mittwoch, 08 März 2023 12:52

Naked Optics: The Nova

Die Skibrille The Nova von Direktversender Naked Optics ist trotz ihres vergleichsweise günstigen Preises ein sehr hochwertiges Produkt mit vielen innovativen Features und einem ziemlich lässigen Design.

Mit dem SnapTech Magnetwechselsystem können die Gläser innerhalb von Sekunden ausgetauscht werden, ohne dass sie bei schnellen Abfahrten oder dem Heben der Brille auf den Helm verrutschen oder rausfallen. Die Gläser sind mit einer „Super Anti-Fog“ Beschichtung ausgestattet, die 300% resistenter gegen das Beschlagen sein soll als andere Skibrillen. In Kombination mit den „Air Flow Luftkanälen“ die für sehr gute Luftzirkulation und Feuchtigkeitsabtransport sorgen, beschlägt die Brille selbst bei kurzen Hikes nicht.

Eine weitere Besonderheit der Skibrille The Nova ist, dass sie zu 65% aus der nachhaltigen Kunststoffmischung CO2RE besteht. CO2RE ist eine Kombination aus herkömmlichem Kunststoff auf Erdölbasis und aus nachwachsenden Rohstoffen pflanzlichen Ursprungs. Durch den Einsatz dieses innovativen Materials wird der CO2-Fußabdruck reduziert und die Umwelt geschont. Trotzdem ist das Material genauso robust, wind- und wetterbeständig wie herkömmliche Skibrillen-Materialien.

Der dreilagige Schaumstoff der Brille bietet eine angenehme Passform im Gesicht. Allerdings kann der anfängliche Geruch des biologisch-basierten Kunststoffs etwas streng sein.

Die Doppelscheiben der Gläser sind bruchfest und bieten einen 100% UV-Schutz. Insgesamt hat Naked Optics für The Nova sieben verschiedene Magnetwechselgläser zur Auswahl. Man kann die Goggle also dank des SnapTech Magnetwechselsystem super an alle verschiedenen Licht- und Sichtverhältnisse anpassen. Für einen immer wieder neuen Style sind zudem Ersatzstraps erhältlich, die auch mit anderen Goggles von Naked Optics kompatibel sind.

Verschiedene Bundles sowie das Zubehör wie Ersatzgläser und Straps sind im Onlineshop erhältlich.

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Mittwoch, 08 März 2023 11:43

Jackie Paaso im Interview

Jackie Paaso war 11 Jahre lang integraler Bestandteil des Freeride World Tour Rider-Feldes. Mit ihren kompromisslosen Runs – die auch gerne mal mit einem Crash endeten – war sie stets eine heiße Kandidatin aufs Siegerpodest in der Ski Frauen-Kategorie. Wir haben uns mit ihr über ihren Rückzug aus der FWT unterhalten und darüber, wie die Geburt ihres Sohnes ihr Leben verändert hat.

Hallo Jackie! Wie schön, dass du Zeit hast für uns! Fangen wir direkt an: Wie und wann hast du mit dem Skifahren begonnen? Hast du dich direkt in den Sport verliebt?
Ich habe mit 4 Jahren angefangen Ski zu fahren. Ein Familienfreund hatte den Sport meinem Vater vorgestellt und der wiederum hat die ganze Familie dafür begeistert. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich mich damals sofort in das Skifahren verliebt. Es war alles, was ich als Kind tun wollte.

Haben dich deine Eltern sehr unterstützt oder war das Skifahren eher dein eigenes Ding?
Meine Eltern waren sehr unterstützend. Sie haben viel geopfert, damit ich Moguls fahren konnte und als ich vom Mogulskiing zurücktrat und später mit Freeriden begann, standen sie immer noch hinter mir.

Warum hast du mit dem Buckelpistenfahren aufgehört?
Ich habe aufgehört, als ich 21-22 Jahre alt war, weil ich die Liebe für den Sport nicht mehr spürte. Ich hatte das Talent, so weit zu kommen, wie ich wollte, aber die Leidenschaft, die es braucht, um weiterhin erfolgreich zu sein, war nicht mehr da. Nachdem ich eine ganze Saison auf der Suche nach meiner Leidenschaft gewesen war und sie trotzdem nicht wiedergefunden hatte, beschloss ich, zurückzutreten.

Wie lange hat es dann gedauert, bis du dich auf das Freeride-Skifahren konzentriert hast?
Es dauerte einige Jahre, bis ich zum Freeskiing wechselte. Ich kannte Park Skiing und hatte ein bisschen damit experimentiert, aber es hat mich nie in seinen Bann gezogen. Erst als ich später nach Lake Tahoe zog, entdeckte ich Freeskiing und probierte es. Ein paar meiner Freunde sahen mein Potenzial und ermutigten mich, Freeriding weiter zu verfolgen.

Wie hast du entdeckt, dass eine Karriere im Freeriden für dich möglich sein könnte?
In Tahoe traf ich so viele professionelle Skifahrer und erkannte schnell, dass ich das auch versuchen wollte und dass es zwar vielleicht nicht einfach, aber sicherlich möglich war.

Du hast lange Zeit auf der FWT verbracht. Was hast du am meisten daran geliebt?
Ich war etwa 11 Jahre auf der FWT. Ich denke, was ich am meisten daran geliebt habe, waren die Menschen, die ich getroffen habe. Ich habe so viele langanhaltende Freundschaften geschlossen, insbesondere mit meinem Ehemann und Vater meines Sohnes, Reine Barkered.

Im Film "Evolution of Dreams" sprichst du über die schwere Zeit, die du hattest, als du mit Mogul-Skifahren aufgehört hast. War das ähnlich nach deinem Rückzug aus der World Tour?
Nein, ganz und gar nicht. Obwohl ich Träume hatte, den Gesamtsieg zu erringen und ein paar Mal knapp dran war, wusste ich, dass es beim Skifahren so viel mehr gibt als den Wettkampf, etwas, das ich die meiste Zeit meines Lebens gemacht hatte. Deshalb hatte ich gleich viele Pläne und Projekte, und obwohl ich zugeben muss, dass ich das Starttor und - ehrlich gesagt – auch das Podest vermisse, habe ich seit meinem Rücktritt von der FWT so viel erlebt und war daher ziemlich zufrieden.

Du engagierst dich nicht nur für mentale Gesundheit, sondern hast auch die SAFE AS-Kliniken gegründet. Was ist SAFE AS?
Die SAFE AS-Kliniken sind eintägige Einführungskurse in Lawinenkunde, die ich gemeinsam mit Elyse Saugstad, Ingrid Backstrom und Michelle Parker ins Leben gerufen habe, um Bewusstsein zu schaffen und Frauen Lawinen-Knowhow beizubringen, ohne dass sie sich eingeschüchtert fühlen durch die vermeintliche Expertise anderer. Wir möchten auch die Kosten für diejenigen, die finanzielle Unterstützung benötigen, durch Stipendien, dank der großzügigen Unterstützung unserer vielen Sponsoren, erschwinglicher machen.

Du lebst seit einigen Jahren in Schweden. Wie unterscheidet sich Schweden von den USA (und was ist mit diesem Surströmming-Fisch-Ding???)
Ja, ich lebe jetzt seit etwa neun Jahren in Schweden und bin erst kürzlich sogar Staatsbürgerin geworden! In gewisser Hinsicht ist Schweden sehr ähnlich wie der Nordosten der USA, wo ich aufgewachsen bin, aber politisch und sozial ist Schweden ein Land, das mich heute oft stärker anspricht, besonders jetzt, wo ich Mutter bin. Oh, und der Surströmming ist – meiner Meinung nach, Entschuldigung liebe Schweden - eine widerliche schwedische Delikatesse, die aus fermentiertem Fisch besteht. Ich kann es nicht empfehlen – wirklich nicht.

Du bist im vergangenen Jahr auch Mutter geworden. Wie hat sich das auf dich persönlich und als Athletin ausgewirkt?
Ja, ich bin Mutter geworden! Es ist das herausforderndste und belohnendste Ereignis in meinem Leben. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich jemanden so sehr lieben würde. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es bei Reine genauso ist.

Als Athletin war es eine große Herausforderung und ich arbeite immer noch daran, die Balance zu finden. Ich bin immer noch motiviert, rauszugehen, aber die Zeit ist begrenzt und ich priorisiere das Wohlergehen meines Sohnes, also auch in diesem Sinn eine neue Challenge für mich. Diesen Winter bin ich, ehrlich gesagt, gleichermaßen aufgeregt und nervös, ob alles so klappt, wie ich es mir erhoffe.

Gibt es etwas, das du deinem Sohn für sein Leben beibringen möchtest?
Ich möchte meinem Sohn beibringen, wie man das Leben genießt. Während ich möchte, dass er sich selbst versorgen kann, möchte ich auch, dass er sich Zeit nimmt, um seine Familie, Freunde und Leidenschaften zu genießen.

Wenn du dich zum Schluss mit drei Worten beschreiben müsstest, welche wären es?
Empfindsam, wettbewerbsorientiert und zielstrebig.

Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast Jackie! Alles Gute weiterhin Dir und Deiner Familie!
Danke! Hat mich gefreut!

Zur Person:
Jackie Paaso
Alter: 40
Heimatort: Åre
Sponsoren: Picture Organic Clothing, Scott, Thule, Pomoca
Karriere-Highlights: Verbier Xtreme Champion 2016, Vize-Champion FWT 2016, 11 Jahre auf der FWT, Evolution of Dreams, The Arctic 12, SAFE AS Clinics

Publiziert in People
Mittwoch, 08 März 2023 11:37

Livestream: Freeride-Talk zur FWT Fieberbrunn

Nach einer erfolgreichen Premiere 2022 geht der größte deutschsprachige Freeride-Talk am Donnerstag, 9. März, im Rahmen der Freeride World Tour in Fieberbrunn in die zweite Runde. Als Special Guest wird u.a. der frischgebackene WM-Silbermedaillengewinner, Freeskier Lukas Müllauer, zu Gast sein.

Seit 18 Jahren präsentiert sich Fieberbrunn als „Home of Freeriding“: 2011 wurde erstmals ein Weltcup ausgetragen, aber schon 2005 fand die erste Clubmeisterschaft im Tiefschnee statt. Zu diesem Zeitpunkt war Valentin Rainer, der derzeit Führende im Gesamtranking der Freeride World Tour, gerade einmal sechs Jahre alt. Mit dem erfolgreichen Tiroler, der zweifachen Freeride-Weltmeisterin und Spitzen-Alpinistin Nadine Wallner, und weiteren spannenden Gästen spricht Moderator Stefan Steinacher über die Wurzeln des Sports im Freeride-Mekka und dessen Entwicklung.

Als Special Guest des Talks wird auch der frischgebackene WM-Silbermedaillengewinner, Freeskier Lukas Müllauer, dabei sein und über seinen historischen Erfolg in Georgien sprechen.

Gemeinsam blicken die Talk-Gäste auf die vielen prominenten Rider zurück, die in Fieberbrunn schon mit dem Freeriding und dem Wildseeloder geliebäugelt haben, wagen aber auch den Ausblick: Wie wird sich die Freeride World Tour als Teil des Internationalen Skiverbands FIS weiterentwickeln? Soll Freeriding olympisch werden? Würde eine solche Entwicklung den Spirit und Lifestyle verändern oder den Sport weiterentwickeln?

Der Freeride-Talk live aus dem Rider-Hotel TUI BLUE in Fieberbrunn: Am Donnerstag, 9.März, um 20.00 Uhr, auf www.freerideworldtour.com oder noch besser live vor Ort bei freiem Eintritt!

Publiziert in News
Mittwoch, 08 März 2023 11:30

FreerideTestival Saalbach Hinterglemm

Das größte Freeride-Testevent Europas macht 2023 auch wieder im lässigsten Skigebiet Österreichs Station! Am kommenden Wochenende heißt es wieder „Testen, Testen, Testen!“ an der Talstation des 12er Express im Ortsteil Hinterglemm. 27 Aussteller präsentieren die neuen Produkte der Saison 2023/24 von ca. 30 Brands und stellen sie allen Teilnehmern kostenlos zum Testen zur Verfügung.

In entspannter Atmosphäre bietet das FreerideTestival die optimale Gelegenheit, sich mit den Herstellern direkt zu unterhalten, sich zum perfekten Material beraten zu lassen und natürlich sämtliches Wunschequipment selbst auszuprobieren. Bei der Afterhour im Eventgelände klingt ein intensiver Tag dann relaxt aus: Getränke und gute Musik von Eventpartner Schöffel, jede Menge Gleichgesinnte vor Ort und dazu die Profis wie Roman Rohrmoser, die gerne ihre besten Tipps und Tricks weitergeben.

Sei dabei und sichere dir dein Ticket für das FreerideTestival in Saalbach! Auch für die Side-Events gibt es noch freie Plätze – einfach auf der Website reinschauen.

Weitere Termine 2023:
11. + 12.03.2023 Saalach
25.+26.03.2023 Hochfügen

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