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Montag, 16 Dezember 2019 13:44

Evolution of DFreams - Full Movie

Wenn wir jung sind, träumen wir davon Feuerwehrmann zu werden, Kapitän oder Profisportler. Was aber geschieht, wenn mit dem Älter werden die Leidenschaft für all diese Träume verblasst? Hört man einfach auf zu träumen oder findet man neue?

Eva Walkner gilt als eine der erfolgreichsten Freeriderinnen der Welt. Sie wird Doppelweltmeisterin, Verbier XTreme Champion und dreifache Vize-Weltmeisterin. Paaso holt sich den Titel des „Verbier XTreme“ Champions, als zweite Frau in der Geschichte den „Sickbird Award“ und wird Vize-Weltmeisterin. Beide sind bekannt für ihre herausragende mentale Stärke. Der Film begleitet die beiden Athletinnen mit ihrer Liebe zu den Bergen und zum Skifahren.

 

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Dienstag, 10 Dezember 2019 12:05

CALL ME CRAZY: The Legend of Mike Wiegele

Mike Wiegele Helicopter Skiing wird 50 Jahre alt! Und Gründer Mike Wiegele selbst darf sich ohne falsche Bescheidenheit "Pionier" nennen - seine "crazy idea" hat er stetig weiter verfolgt...
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Montag, 09 Dezember 2019 12:29

Drei neue Actioncams von Rollei

Das deutsche Traditionsunternehmen Rollei kennt man aus dem Zubehör-Sektor (hier vor allem bei Stativen) bzw. durch die legendäre zweiäugige Rolleiflex, die 1929 in Serienproduktion ging. Auf der boot Düsseldorf werden drei neue Actioncams vorgestellt, die nicht nur einiges an Leistung bringen, sondern auch ein top Preis-Leistungsverhältnis bieten.
 

Alle drei Modelle kommen mit zahlreichen Foto- und Videomodi und vielen per App zu steuernden Einstellmöglichkeiten. Sie sind bis zu 10 Meter waserdicht, haben ein 170° Weitwinkel-Objektiv und können Zeitraffer, Slo-Mo, Serienbilder oder auch Loop-Aufnahmen. Während der kleine Serienbruder 6s Plus 16 Megapixel Fotoaufnahmen und 4K/30fps Videos kann, geht da bei 8sPlus und 9s Plus noch mehr: Elektronischer Bildstabilisator, Weißabgleich für Unterwasseraufnahmen und 4K/60fps bzw. 20 Megapixel-Fotos. Bei höchster Video-Auflösung hält der Akku 85 Minuten durch.

Beim Lieferumfang lässt sich Rollei nicht lumpen: Zusätzlich zur Actioncam gibt’s ein Unterwasser-Schutzgehäuse für Tauchtiefen von bis zu 40 Meter, die 2,4 GHz Fernbedienung, einen wechselbaren Akku, eine Fahrradhalterung, einen Helmhalter, Klettverschlussriemen, USBKabel und Reinigungstuch.
 

Mit einem Preis von 199,99 € für das Topmodell 9s Plus könnte es zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für den Platzhirsch GoPro Hero 8 reichen – vorausgesetzt, Handling und Bildbearbeitungssoftware sind easy zu bedienen.

Rollei 9s Plus und GoPro Hero 8 im Kurzvergleich:

  Rollei 9s Plus GoPro Hero 8
Lieferumfang

Actioncam, 2,4 GHz Fernbedienung, Unterwasser-Schutzgehäuse für Tauchtiefen bis 40m, wechselbarer Akku, Fahrradhalterung, 7 Halterungen, Helmhalter, Klettverschlussriemen, 3M Sticker, Plastikkabel, Metallkabel, USB-Kabel, Linsen-Reinigungstuch

Actioncam, Ersatzakku, Shorty, microSD-Karte mit 32 GB

Anschlüsse

 microUSB 2.0, microHDMI

USB Typ-C

Stromversorgung

  Lithium-Ionen-Akku

Lithium-Ionen-Akku

Foto-Auflösung

  20 Megapixel

12 Megapixel

Video-Auflösung

  4K (3840x2160/60/30fps), 2.7K (2704x1520/30fps), 1080P (1920x1080/120/60/30fps), 720P (1280x720/240/120/60fps), Zeitraffer, Slo-Mo, Loop

4k (60fps), 2.7k 120(fps), 1440p (120fps), 1080p (240fps) und mehr, Loop, 8x Slo-Mo

Preis

 199,99 Euro UVP

429,99 Euro UVP

   

 

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Die Superpipe Trainingsweeks am Kitzsteinhorn sind Geschichte: Die internationalen Halfpipe-Topstars trainierten seit Anfang November bei perfekten Bedingungen! Bis 1. Dezember 2019 feilten hier viele der weltbesten Freeskier und Snowboarder an ihren Runs für die Weltcupsaison. Seit 4. Dezember 2019 ist die Superpipe jetzt für alle Rider geöffnet! Außerdem top in Form: Der Glacier Park mit seinen unzähligen Rails und Kickern.
 

Seit 30. November sind Glacier Park und Superpipe außerdem noch einfacher zu erreichen: Die 3K K-onnection hat eröffnet und verbindet das Kapruner Ortszentrum über den Familienberg Maiskogel direkt mit dem Kitzsteinhorn.

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Montag, 09 Dezember 2019 09:44

Drawn From Here - Eric Pollard

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Donnerstag, 05 Dezember 2019 12:24

Neues Firmware Upgrade für Mammut Barryvox

Mammut hat sein LVS Barryvox mit dem neuen Firmware Gerät-zu-Gerät-Upgrade BarryHeart 3.2 weiter optimiert: So verfügt es über eine verbesserte Batterielaufzeit und eine noch höhere Messgenauigkeit mit vereinfachter visueller Benutzeroberfläche.
 

Mammut arbeitet mit seinen Barryvox-Updates kontinuierlich daran, die Suchzeit im Fall eines Lawinenunfalls zu verkürzen. Mit dem neuen Update wird die visuelle Benutzeroberfläche durch einen animierten Pfeil vereinfacht. Die Retter werden durch das Update bei der Signalanalyse und der Feinsuche noch schneller und präziser geführt – speziell bei der Suche nach älteren LVS. Zudem erneuert das Update die Anzeige der Batteriekapazität und sorgt insbesondere bei tiefen Temperaturen für eine optimierte Batterielaufzeit. Die intuitive Bedienung sowie die Funktionalität des Gerätes stehen bei der neuen Firmware im Fokus.

Aus diesem Grund investiert der führende LVS-Hersteller Mammut auf der Basis von Nutzerfeedback stetig in die Weiterentwicklung der Barryvox-Produkte. Das Firmware Upgrade (R3.2 für Barryvox und Barryvox S sowie R4.2 für Pulse Barryvox) kann von Barryvox-Geräten unabhängig von einem Netzwerk- oder Servicepunkt-Zugang aktualisiert werden. BarryHeart 3.2 steht ab sofort zur Verfügung und kann in einem Mammut Service Center sowie dem Fachhandel kostenlos installiert werden.
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Montag, 25 November 2019 13:35

Freeride City Innsbruck - Stubaier Gletscher

Innsbruck ist Freeride City! Nirgendwo sonst liegen urbaner Lifestyle und ungezähmte Alpennatur so nah beieinander wie in und rund um Tirols Hauptstadt Innsbruck. Die "Hauptstadt der Alpen" ist die perfekte Homebase für Freerideabenteurer - warten doch nicht weniger als vier Freeride-Gebiete ganz unterschiedlichen Charakters darauf, entdeckt zu werden.

Nordkette, Kühtai, Axamer Lizum und Stubaier Gletscher sind die Freeride City Innsbruck. Hier heißt es nur: Wer die Wahl hat, hat die Qual, denn die Berge bieten komplett unterschiedliches Gelände und Hangexpositionen. So kann man um Innsbruck im Winter fast immer unverspurte first Lines in Tiefschneehänge ziehen.

Freeriden im Powder Departement Stubaier Gletscher, dem größten Gletscherskigebiet Österreichs, besticht durch Schneesicherheit und Variantenvielfalt. Von Oktober bis Juni kommen hier alle Powder-Fans auf ihre Kosten. Und das auf Nummer sicher: 13 Freeride-Runs stehen in einer Off-Piste-Map und als GPS-Tracks erfasst zur freien Verfügung. Zusätzlich zeigen Streckenvideos die Routen im Detail. An den Stationen Eisgrat und Gamsgarten befinden sich Freeride Checkpoints mit Beschreibungen der Strecken, LVS-Check und Lawinenwarnhinweisen. Außerdem wurde eigens ein Trainingsgelände zur Verschüttetensuche an der Station Gamsgarten errichtet.

https://www.innsbruck.info/skifahren/freeride/freeride-areas/stubaier-gletscher.html

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 Always Good Times Tour am 26.12.2019 am Katschberg

Die Skimarke Elan tourt von Ende Dezember bis Ende März durch die europäischen Skigebiete unter dem Namen „Always Good Times Tour“.  Bei insgesamt 65 Stopps haben Skifahrer die Möglichkeit, das neue Material von Elan zu testen, sowohl für die Piste als auch den Powder.

Wir von freeskiers.net konnten bereits im März das Material testen, wenn ihr Euch also schon vor der Always Good Times Tour informieren wollt, was unsere Tester dazu sagen und was Euch interessiert, dann schaut Euch gerne unser Line Up an: Freeskiers.net Line Up

Weitere Informationen zur Elan Skitest Tour findet ihr in Kürze hier: Always Good TImes Tour Elan

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Mittwoch, 20 November 2019 15:18

Pimp your poles!

Max Iorno ist der Mastermind hinter Fatcan, und wer ihn schon mal auf einem Event oder einer Messe (wie letztens auf der Alpinmesse in Innsbruck) kennenlernen durfte, der weiß, dass hinter seinen Produkten mehr steckt als nur der coole Look.
 

„Wir setzen vor allem auf drei Punkte: 100% Made in Italy, 100% recycelbar und One Size für alle“, erklärt er gerne und häufig. Das bedeutet, dass die knallbunten Freeski- und Freeride-Stöcke zur Gänze beim Produktionspartner Cober in Italien gefertigt werden. Dazu kommen keine Klebstoffe und Lösungsmittel zum Einsatz – die Skistöcke sind also komplett recycelbar. Und da Fatcan ausschließlich Aluminiumstöcke produziert, können diese auch ganz einfach auf die passende Länge gekürzt werden.

Sehr cool auch die Ersatzteil-/Reparaturpolitik bei Fatcan: Jedes Bauteil ist einzeln zu bestellen und kann demnach auch einzeln ersetzt werden. Und die Unterteile der Variostöcke haben denselben Durchmesser wie die vieler anderer Hersteller.
Unser Lieblingsmove für gepimpte Stecken sind aber die Teller: Ob Powderbaskets in Knallfarben, Rock-Baskets oder Donner & Blitz – selbst stinknormale Stöcke fallen da auf. Ganz neu auf der Alpinmesse hat Max übrigens Deep Pow-Baskets mit überdimensionalem Durchmesser präsentiert. Falls es auch diesen Winter solche Schneemengen wie im letzten geben sollte, sind die jedenfalls ein Thema bei uns…
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20 Jahre freeskiers.net! Wir feiern diesen runden Geburtstag mit einer Artikelserie rund um unser Portal. Der erste Teil gehört ganz dem Gründervater von freeskiers.net, Christian Rudig. Die meisten von Euch kennen ihn unter seinem Community-Namen chris, einige sicher auch in persona – auch wenn er sich gerne im Hintergrund hält und die Front-Stage den anderen überlässt.
 

Servus Chris! Schön, dass Du Dir Zeit nimmst, ohne Dich würden wir das Interview heute ja nicht führen.

Servus! Ja sicher, gerne.

Du bist der Gründervater von freeskiers.net. Nicht alle unsere Leser sind alt genug, um sich an die 1990er zu erinnern - wie hat denn das alles begonnen? Und wie war das denn damals mit dieser radikalen Innovation, diesem Internetz?

Ich hab mich schon früh fürs Programmieren und dieses neue Internet interessiert. Der erste Kontakt fand während der Schulzeit statt: Meine Schule hat einen Internetzugang bekommen! Damals – also Mitte der 1990er Jahre – war das ja noch richtig aufwändig: Modem, weiß Gott wo einwählen – Provider gab es in ganz Tirol, glaube ich, einen einzigen, und auf keinen Fall vergessen, wieder alles auszuschalten, sonst konnte das schnell richtig teuer werden.

Ich hab jedenfalls angefangen, ein bisschen mit HTML herumzubasteln. Und weil Skifahren von klein auf mein Thema war, ist mein Projekt halt eine kleine Skiseite geworden, das war 1996/97 herum. Vereinzelt gab es zu dieser Zeit schon in den USA Provider, die ein bisschen Webspace kostenlos zur Verfügung stellten, und da stellte ich dann also auch meine Seite ins World Wide Web. Das war eine ganz einfache Seite mit ein paar Bildern. Um das zu veranschaulichen: Die Bilder hatten 30, 40kB, die gesamte Website 500 kB!

Wie hat es sich denn gearbeitet mit limitiertem Internetzugang?

Damals hab ich stark darauf geschaut, die Online-Zeit zu minimieren: Programmiert habe ich sowieso alles offline am Rechner, am Abend hab ich es online gestellt. Zu der Zeit konnte man sich noch nicht einmal zum Ortstarif einwählen. Sobald es möglich war, hab ich mich dann natürlich vehement dafür eingesetzt, dass wir zuhause einen eigenen Internet-Zugang bekommen – einen richtigen, mit Ortstarif, damit man auch länger drin bleiben konnte.

Wie ging es dann weiter mit Deiner Seite?

Ganz zu Beginn war das nur Spaß, ich wollte einfach ausprobieren wie Programmieren funktioniert. 1997 hat sich die ganze Homepage schon nur mehr ums Skifahren gedreht, die Miniseite hat sich „CMR Skiers Page“ genannt.

Warum denn „CMR“?

Das ist leicht erklärt (lacht): Das sind meine Initialen, und damit es nicht nur zwei Buchstaben sind hab ich auch das „M“ aus meinem zweiten Vornamen mit reingenommen. Irgendwie ist mir das Kürzel geblieben… 1997 meldete ich dann auch schon die erste Kurz-URL an: www.cmr.tsx.org. Das war am 15. Mai, auf Geocities.

Man kann Dich also getrost als Internet-Skipionier bezeichnen…
(Lacht) Irgendwie stimmt das schon: 1997/98 wurde meine Seite langsam bekannter, sie war eine der ganz wenigen, die sich im deutschsprachigen Raum irgendwie mit Skifahren beschäftigt hat. 1999 würde ich dann aber als das wahre Geburtsjahr von freeskiers.net bezeichnen.

Warum? Was geschah denn 1999, vor 20 Jahren?

1999 hab ich bei den Österreichischen Buckelpistenmeisterschaften mitgemacht, das war dann für etliche Jahre die letzte in Österreich. Da bin ich zum ersten Mal mit Freestyle in Kontakt gekommen. Daraufhin hab ich den Freestyle Instruktor absolviert, aus dem der Big Air Guide auf der Website entstanden ist. Das war der Startschuss für das Feedback zu meiner Seite, denn sowas hat es deutschsprachig im Internet überhaupt noch nicht gegeben.

Anmerkung der Redaktion: Noch heute ist der Big Air Guide eine der am meistgeklickten Unterseiten auf freeskiers.net mit mehr als 65.000 Hits, dicht gefolgt vom Big Air Guide Teil 1 – Die ersten Schritte (mehr als 46.000 Klicks).

Die Seite zeichnete sich dadurch aus, dass sie die absolut erste war, die eine solche Anleitung online zur Verfügung stellte. Dann kam auch noch der umfangreichste Eventkalender des Freeskibereichs dazu, und jeder, der irgendwas mit Freeski und Internet zu tun hatte, kannte die Seite. User stellten uns ihre Fotos zur Verfügung, um sie zu veröffentlichen. Damals hatten wir noch ein klassisches Gästebuch, von Forum war noch keine Rede.

Was war denn Dein Must-Have-Ski zu der Zeit?

Ganz klar der Salomon 1080 – das war einer der ersten Nicht-Mehr-Pistenski, und den bin ich zu der Zeit gefahren.

Nicht nur das Freeride-Material hat sich weiter entwickelt, sondern auch Digitaltechnologien, und zwar rasant…

Heute kann ein Handy viel mehr als mein PC damals! (Lacht) Ich hab ca. 1994 einen 486er mit einer 350MB Festplatte gekauft, auf die ich ein halbes Jahr warten musste, weil die so riesengroß war. Und irgendwann auf 16MB RAM aufgerüstet, mit dem ich dann einen vollen Tag am Rechner arbeiten konnte ohne einen einzigen Festplattenzugriff, weil der Speicher so groß war.

Zusätzlich hatte ich einen für damalige Verhältnisse riesen 15“ Monitor und ein 28.8k Modem. Sobald es verfügbar war, hab ich sofort auf 56k umgestellt. Das war schon noch ein bisschen anders damals… (Lacht)

Wie ging es dann weiter mit der CMR Skiers Page?

Wie gesagt erlangte die Seite mit dem Big Air Guide in der Szene recht schnell Bekanntheit. Ungefähr zeitgleich entstanden in Deutschland ein paar wenige weitere Pages, die sich mit Freeskiing beschäftigten. Da war der Felix mit „X World“ oder auch der Tony Brey mit froski.

Nach langer Ideenfindungsphase habe ich mich dann entschlossen, im April 2001 die Domain www.x-skier.com anzumelden. Das „X“ stand damals für alles, was irgendwie extrem war, und das passte ganz gut.

Hast Du damals einen Plan gehabt, wo das hinführen soll?

Nein, überhaupt nicht. Ich hab das einfach gemacht, das war basteln auf Basis des Feedbacks, das ich bekommen habe. Plan ist da überhaupt keiner dahinter gestanden. Forum hat es noch keines gegeben, nur ein Gästebuch und viel Mailverkehr. Viele User haben Fotos geschickt, die dann zu einer Fotogalerie geworden sind.

Mit der Entstehung weiterer Seiten hat sich die Entwicklung der Seite dann beschleunigt: Es gab plötzlich Camp-Veranstalter, mit denen wir uns verlinkt haben, um gegenseitig füreinander ein bisschen Werbung zu machen. Das war aber immer noch sehr überschaubar, 2001/02 waren das gerade mal eine Handvoll Seiten.

Welcher war dann der nächste, entscheidende Schritt?

Das war das Freeski Forum! Über den Herbst und Winter 2003 hat Christian Kopp das freeski-forum.de gegründet. Das war ein bisschen seltsam, den hat nie jemand “im real life“ kennen gelernt und warum der das Forum gegründet hat, wusste eigentlich auch niemand so richtig. Auf jeden Fall hat mich der mit Emails bombardiert, dass ich doch das Freeski Forum auf meiner Seite integrieren sollte. Zuerst hab ich mich schon gefragt, was ich mit dem Forum soll, aber irgendwann hab ich mich dann doch breit schlagen lassen und das Forum integriert.

Kurz vor Weihnachten 2004 hab ich dann das Freeski Forum als Frame in x-skier eingebaut. Und mit dem Zusammenschluss gings dann auch rasant bergauf in puncto Userzahlen und Beiträge, alles ist gewachsen.

Was mich brennend interessieren würde: Wer ist denn User Nr. 1?

Ha, das kann ich Dir leider nicht sagen. Auf diese Daten haben wir leider keinen Zugriff mehr. Die Daten vom ersten Forum sind nämlich mal verloren gegangen aufgrund eines Problems mit dem Provider, das war noch beim freeski-forum.de. Aber einer der ersten war zB der Zorro, oder auch der FatFreddy, die auch beide noch aktiv sind. Und durch das Forum haben wir uns dann kennen gelernt: Heiko (Anm.: Joos), Christian (Fink), Flo (Huber) und ich. Und irgendwann hatten wir die Idee, dass wir daraus was Größeres machen könnten.

Und dann?

Dann haben wir herumgebastelt. Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis wir entschieden hatten, welches System wir verwenden. Nach einem Jahr Vorlaufzeit ca. sind wir im Herbst 2005 gemeinsam gestartet: Auf www.x-skier.com hat die Einstiegsseite darauf hingewiesen, dass es jetzt was Neues gibt, und auf www.freeskiers.de dasselbe. So haben wir alles nur mehr als „x-skier.com powered by freeskiers.de“ und umgekehrt angelegt.

Etwa zu dieser Zeit kam es dann auch zum Zerwürfnis mit Christian Kopp. Er wollte eigenständig bleiben. Wir wollten aber weiterhin ein Forum haben – so haben wir ein neues Forum aufgebaut und in unsere Freeski-Seite integriert.

Wie haben die User darauf reagiert?

Das hat nur ein paar Stunden gedauert, da sind schon die ersten Fragen eingetrudelt: Es gibt jetzt zwei Foren? Was ist los? Und dann hatten wir einfach das Glück, dass sich innerhalb kürzester Zeit die gesamte Community in unserem getummelt hat und auch bei uns geblieben ist.

Zusätzlich zur Community gabs ja dann auch ein erstes Portal…

Ja genau, es haben sich einige Leute drum gekümmert, dass Tripreports und Inhalte online gestellt wurden. Die redaktionelle Betreuung lag da komplett bei Heiko und Christian, ich selber war immer im Hintergrund. Es war immer klar, dass ich für die Technik zuständig bin, aber nicht für Einnahmen oder die Redaktion. Das ist vielleicht auch mit ein Grund, warum mir in der Community nie der Vorwurf gemacht wurde, dass es mir nur ums Geld verdienen geht mit freeskiers.net (lacht). Für mich war das immer in erster Linie ein Hobby, und das passt auch so.

Und die User?

Viele der User, die heute noch aktiv sind, hatten wir damals schon im Forum. Das freeskiers.net Forum hat sich immer dadurch ausgezeichnet, dass man bei uns auch lustige Sachen lesen konnte und auch noch kann, dass auch mal nur „Schmarrn“ geredet worden ist bzw geredet wird. Und da lese ich heute auch gerne noch mit, weil‘s oft einfach lustig ist.

Es hat auch von Anfang an hier im Forum extrem aktive Leute gegeben hat, die sich wirklich mit dem Thema Freeskiing beschäftigt haben. So ist auch von Anfang an sehr viel Wissen in der Community versammelt gewesen, ich denke da zum Beispiel an freak, den es bei uns im Forum auch immer noch gibt und der teilweise besser über Ski Bescheid wusste als Vertreter des Herstellers selber. Das kam wirklich mal als Aussage von einem Brancheninsider! Durch die vielen aktiven User ist im Forum auch ein großer Wissensschatz über Berg, Lawinen, Sicherheit und so weiter zusammengekommen. So gibt es immer noch jede Menge Leute, die in den entsprechenden Threads mitlesen.

Wurde freeskiers.net denn von Beginn an ernst genommen als Medium?

Ich würde sagen teils teils. Ich erinnere mich noch, dass Heiko, Christian und ich über einen Freund eines Freundes einen Termin bei Sport 2000 bekommen hatten. Die haben uns ganz klar gesagt, dass Freeskiing so marginal ist, das interessiert sie gar nicht. Das war schon ein ziemlicher Dämpfer.

Zurück zu was Positivem: Was waren Deine schönsten Erlebnisse mit freeskiers.net?

Sicher das erste Usertreffen, da haben wir ein Roadgap geschaufelt – davon gibt’s leider keine Fotos mehr. Wir haben dann auch mal ein Treffen an der Wasserschanze in Peiting gehabt, das war auch ziemlich witzig.

Und die unangenehmsten?

Das waren definitiv die Stunden vorm Rechner, wenn irgendwas überhaupt nicht mehr funktioniert hat. Entweder wollten wir was ausprobieren, was nicht geklappt hat, einmal hatten wir auch einen Hackerangriff, das war nicht schön. Wenn Du weißt, da hat jetzt jemand auf alle Daten Zugriff und Du musst Dir dringend und schnell was einfallen lassen.

Du bist ja immer noch der ‚technische Mastermind‘ von freeskiers.net und beobachtest das Portal. Wohin werden sich denn Deiner Ansicht nach freeskiers.net und Freeskiing allgemein entwickeln?

Ich denke, es wird zunehmend viel stärker in Richtung Freeride Touring gehen. Unsere User werden auch älter, die springen nicht mehr die ganze Zeit im Park herum, und die Hänge neben der Piste sind einfach in Nullkommanix zerfahren. Da wird die Entwicklung zwangsläufig in den Tourenbereich gehen, denke ich.

Chris – vielen Dank für Deine Zeit! Auf die nächsten 20 Jahre!

Bitte, gerne. Ja schauma mal, was kommt… (lacht)

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