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Donnerstag, 15 September 2022 11:42

Patagonia verkündet neue Eigentümerstruktur

Gestern Abend, 18.30 Uhr Ortszeit (9.30am Pacific Time @Patagonia Campus Ventura), informierte Patagonia seine Mitarbeiter:innen weltweit im Rahmen eines Town Hall Events über die neue Eigentümerstruktur des Outdoorsportunternehmens.

Zum Auftakt der nächsten 50 Jahre geht das Unternehmen nicht an die Börse, sondern den aus seiner Sich unausweichlichen nächsten Schritt, um den Heimatplaneten zu retten. Diese Umstrukturierung passiert rund 50 Jahre nachdem Gründer Yvon Chouinard das Experiment eines verantwortungsvollen Unternehmertums begann. Mit sofortiger Wirkung hat die Familie Chouinard alle Eigentumsrechte an zwei neue Instanzen übertragen – den Patagonia Purpose Trust und das Holdfast Collective. Das Wichtigste dabei ist, dass von nun an jeder Dollar, der nicht in das Unternehmen reinvestiert wird, als Dividende zum Schutz des Planeten ausgeschüttet wird.
Der Patagonia Purpose Trust besitzt nun alle stimmberechtigten Anteile des Unternehmens, das entspricht 2% der Gesamtanteile am Unternehmen. Der Patagonia Purpose Trust schafft eine dauerhafte Rechtsstruktur, um den Zweck und die Werte von Patagonia zu verankern. Er wird dazu beitragen, die wertebasierten Absichten des Gründers weiterzuverfolgen.

Das Holdfast Collective besitzt alle nicht stimmberechtigten Anteile (98% der Gesamtanteile des Unternehmens). Es verwendet jeden erhaltenen Dollar, um die Umwelt- und Klimakrise zu bekämpfen, die Natur- und Artenvielfalt zu schützen und für den Umweltschutz aktive Communities zu unterstützen. Jedes Jahr werden die Gewinne, die nicht in das Unternehmen reinvestiert werden, von Patagonia als Dividende an das Holdfast Collective ausgeschüttet. Das Unternehmen rechnet mit einer jährlichen Ausschüttung von etwa 100 Millionen Dollar, abhängig von der Gesundheit des Unternehmens.

Patagonia-Gründer Yvon Chouinard hat aus diesem Anlass ein Schreiben verfasst, das wir hier wiedergeben und das auch auf der Unternehmenswebsite veröffentlicht wurde.



"Die Erde ist ab sofort unsere einzige Anteilseignerin."

Von Yvon Chouinard

„Ich wollte nie ein Geschäftsmann sein. Alles begann vor vielen Jahren damit, dass ich mit meinen eigenen Händen Kletterausrüstung für meine Freunde und mich herstellte. Dann erst stieg ich in die Bekleidungsbranche ein. Wir erkannten, wie groß das Ausmaß der globalen Erwärmung und der Umweltzerstörung ist und wir realisierten, welchen Anteil wir mit unserem Geschäft daran hatten.

Das war der Moment, in dem wir uns dazu entschieden, anders zu wirtschaften. Der Gedanke: Wenn es uns gelingen würde, das Richtige zu tun und gleichzeitig genug Geld zu verdienen, um die Rechnungen zu bezahlen und eine positive Wirkung zu haben, dann könnten wir Kunden und andere Unternehmen beeinflussen, und auf diese Weise vielleicht das System verändern.

Wir begannen mit unseren Produkten: Wir verwendeten Materialien, die die Umwelt weniger belasten. Wir entschieden, jedes Jahr 1 % unseres Umsatzes zu spenden. Wir wurden eine zertifizierte B Corp und nahmen die Rechtsform einer Benefit Corporation an. Wir verankerten unsere Unternehmenswerte in unserer Unternehmenssatzung, damit sie erhalten bleiben. Vor kurzem, im Jahr 2018, überarbeiteten wir den Unternehmenszweck: Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten.

Wir tun zwar unser Bestes, um die Umweltkrise zu bekämpfen, aber das reicht nicht aus. Wir müssen einen Weg finden, mehr Geld in die Bekämpfung der Umweltzerstörung zu stecken und gleichzeitig die Werte des Unternehmens zu bewahren.

Eine Option war es, Patagonia zu verkaufen und das gesamte Geld zu spenden. Aber wir konnten nicht sicher sein, dass ein neuer Eigentümer unsere Werte beibehalten und unsere Mitarbeitenden auf der ganzen Welt weiter beschäftigen würde. Ein anderer Weg wäre gewesen, an die Börse zu gehen. Das hätte für uns jedoch eine Katastrophe bedeutet. Denn selbst börsennotierte Unternehmen mit guten Absichten stehen zu sehr unter dem Druck, kurzfristige Gewinne auf Kosten der langfristigen Vitalität und Verantwortung zu erzielen.

Um ehrlich zu sein: es gab keine guten Optionen. Also haben wir unsere eigene entwickelt.
Anstatt an die Börse zu gehen, könnte man sagen, dass wir werteorientiert handeln. Das derzeitige System basiert darauf, dass Investoren von den Rohstoffen der Natur profitieren. Wir machen es anders: Wir nutzen unsere Mittel, um die natürlichen Rohstoffe – die Quelle allen Reichtums – zu schützen.

Und so funktioniert es: 100 % der stimmberechtigten Anteile des Unternehmens gehen an den Patagonia Purpose Trust. Dessen Boardmitglieder setzen sich für den Schutz der Unternehmenswerte von Patagonia ein: Wir sind im Geschäft, um unseren Heimatplaneten zu retten. 100 % der nicht stimmberechtigten Anteile gehen an das Holdfast Collective, eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, die Umwelt- und Klimakrise zu bekämpfen und die Natur zu schützen. Die Mittel dafür kommen von Patagonia: Jedes Jahr wird der gesamte Gewinn – das Geld, das wir über die Reinvestition in das Unternehmen hinaus erwirtschaften – als Dividende an das Holdfast Collective ausgeschüttet, um zur Bekämpfung der Umweltkrise beizutragen.

Es ist fast 50 Jahre her, dass wir unser Experiment des verantwortungsvollen Wirtschaftens begonnen haben, und wir stehen erst am Anfang. Wenn wir in den nächsten 50 Jahren auch nur die geringste Hoffnung auf einen lebenswerten Planeten – geschweige denn auf ein prosperierendes Unternehmen – haben wollen, müssen wir alles tun, was wir mit den uns zur Verfügung stehenden Ressourcen können. Der Patagonia Purpose Trust und das Holdfast Collective sind ein neuer Weg, den wir gefunden haben, um unseren Beitrag zu leisten und auszubauen.

Die Ressourcen der Erde sind nicht unendlich, und es ist eindeutig, dass wir ihre Grenzen bereits überschritten haben. Aber sie ist auch widerstandsfähig. Wir sind überzeugt: Wir können unseren Planeten retten, wenn wir uns dazu verpflichten.“

Yvon Chouinard


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Dienstag, 17 Mai 2022 13:03

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel, sagte Konfuzius einmal. Der Aufstieg kann so atemberaubend sein wie die Aussicht am Gipfel selbst. Ganz alleine geschafft! Ohne Lift, ohne Gondel, ohne Hilfe. Der Wille hat einen hier herauf gebracht. Was vor einem liegt, lässt kurz innehalten. Beim Anblick der Landschaft vergisst man fast die Anstrengungen des Aufstiegs. Und wofür man sich das überhaupt angetan hat: die Abfahrt! Sie gehört einem ganz allein. Schwung für Schwung die scheinbar unendlichen Möglichkeiten ausnutzen. Bis man den Weg zurück findet. Dorthin, wo alles angefangen hat. Was bleibt, ist der stolze Schulterblick zurück auf den Gipfel und die Sicherheit, dass man wieder hierherkommen wird.

Einer, auf den genau das alles zutrifft, der wie die Verkörperung des konfuzianischen Zitats erscheint, ist Michael Arnold. Aufgewachsen im Osten Kanadas, verbrachte er seine Freizeit als Kind und Jugendlicher mit dem schnellsten Weg durch die blauen und roten Tore. Auf der Suche nach dem großen Abenteuer verschlug es ihn in die USA, wo er in Kontakt mit der dortigen Bergführerszene kam und diese sein Interesse weckte. Als einer der jüngsten begann er bereits im Alter von 23 Jahren mit der Ausbildung zum Bergführer und schloss sie 2014 erfolgreich ab.

„Ich habe nach meiner Bestimmung gesucht, nach einem Weg meine Leidenschaft fürs Klettern und Skibergsteigen auszuleben und beides im Beruf des Bergführers gefunden. Um dabei auch meine persönlichen Grenzen ausloten zu können, brauche ich verlässliche Begleiter. Mit der Kästle TX Serie habe ich meine perfekten Partner für den Winter und alle Abenteuer im Schnee gefunden.“

Seither kommt er in der ganzen Welt herum, schätzt die vielen besonderen Momente am Berg mit seinen Gästen, hält aber auch ständig Ausschau nach den steilsten Hängen und Rinnen für seine privaten Abenteuer. Inzwischen lebt er mit seiner Ehefrau im italienischen Aostatal, wo er nicht nur die Liebe zu seiner Elena gefunden hat, sondern auch jene zu den Alpen, die neben den Gebirgsketten Alaskas zu seinem Lieblingsspielplatz geworden sind: „Neben der Alaska Range sind die Europäischen Alpen die schönsten Berge der Welt für mich!“

Publiziert in People
Mittwoch, 04 Mai 2022 10:13

Schöffel Service Factory

Kein Produkt ist so nachhaltig, wie das, welches man lange trägt. Daher ist Langlebigkeit und Qualität bei Schöffel fester Bestandteil der Produktentwicklung. Angefangen bei der Auswahl der Materialien, über die Qualitätsprüfung bis hin zur Reparaturfähigkeit der Produkte.

Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die eigene Lieblingsbekleidung bei einem Abenteuer in der Natur leidet. Ein ungewollter Astkontakt oder Skikantenschlag beim Freeriden, und schon hat das Lieblingsoutfit eine unschöne Blessur davongetragen. Darüber muss man sich nicht allzu sehr ärgern, denn die Expertinnen der hausinternen Schöffel Service Factory finden für jede Beschädigung eine individuelle Lösung – und das schon seit über 50 Jahren.

Am Standort in Schwabmünchen lagern nicht nur die Originalteile und Stoffe der letzten Jahre, auch Technik und Know-how garantieren, dass die volle Funktionalität der Produkte wieder hergestellt wird. Kleine Reparaturen können zu Hause selbst erledigt werden, wie das Austauschen eines Schiebers oder das schnelle Flicken eines Lochs. Dafür erhalten Kunden von der Service Factory die Originalteile mit Schritt für Schritt Anleitung.

Komplizierte Reparaturen, wie das Schweißen von wasserdichten Nähten oder die individuelle Anpassung von Ärmel- und Beinlänge werden vor Ort von erfahrenen Näherinnen erledigt. Dieser Reparaturservice gestaltet sich als kreativer Prozess, bei dem individuell für jedes Problem die bestmögliche Lösung gefunden wird. Aber nicht nur Reparaturen und Anpassungen werden vor Ort erledigt – spürst du nach einem intensiven Tag im Powder, dass die Imprägnierung nachlässt, unterstützt Schöffel mit einem professionellen Reinigungs- und Pflegeservice.

Mit der Schöffel Service Factory setzt das Traditionsunternehmen auf ein klares Zeichen für die Schonung von Ressourcen und Vermeidung von Abfallstoffen und ist somit ein wirkungsvoller Beitrag zur Verlängerung der Langlebigkeit. Für noch mehr unvergessliche Ich bin raus-Momente mit der eigenen Lieblingsbekleidung.

Publiziert in Know How
Dienstag, 03 Mai 2022 15:21

Nachbericht: Back on Track 2022

Von Freitag bis Sonntag treffen sich beim Back on Track (oder kurz BOT) begeisterte Freerider, die gemeinsam das Wochenende auf der Saarbrücker Hütte im Montafon verbringen, um sich an einem der Tage bei einem Contest zu vergleichen und um herauszufinden, wer die beste Line in den Bergen Vorarlbergs findet.

Für uns drei Mädls - Betty, Vreni und Birgit - hörte sich das nach einer Menge Spaß an und nach zwei Jahren Pause ging’s am ersten April Wochenende diesen Jahres endlich wieder zum Back on Track Freeride Contest!

Um die Saarbrücker Hütte zu erreichen, muss man zuerst 800 Höhenmeter zurück legen. Die größte Challenge war (zumindest für Verena und mich) das Packen, denn wie zum Teufel bringt man alles, was man an einem Wochenende braucht, in einen Rucksack? Gar nicht! Man hängt alles außen an den Rucksack und läuft Gefahr von den anderen als Christbaum betitelt zu werden! Birgit hatte wohl Zaubergepäck, denn sie konnte unsere Probleme nicht verstehen und nur mit einem Schulterzucken abtun während sie am Freitag früh mit ihrem fein gepackten 20 Liter Rucksack mit allem, was sie brauchte (im Inneren des Rucksacks!!) den Weg zur Hütte antrat!

Aber zurück zum Contest: Veranstaltet von einer Handvoll Freeride-Enthusiasten aus der Montafoner Gegend findet der Wettbewerb einmal im Jahr statt, getarnt als ein Hüttenwochenende mit ca. 50 gleichgesinnten Freeridern mitten in der Silvretta Gruppe!

Das Ziel des Wochenendes ist klar: eine gute Zeit miteinander zu verbringen, viele Höhenmeter mit den Tourenskiern zu sammeln und ein paar feine Lines zu finden, während abends das ein oder andere Bierchen gezwitschert wird und man ganz in Hüttentradition plötzlich zum leidenschaftlichen UNO oder Activity- Spieler mit ambitionierten Pantomime-Einlagen wird!

Irgendwann in den drei Tagen von Freitag bis Sonntag ist ein gemütlicher, aber trotzdem sehr professionell veranstalteter Contest geplant, natürlich immer unter der Voraussetzung, dass es die Bedingungen zulassen und der Contest sicher durchgeführt werden kann! Mit Absprache der Bergführer und Lawinenexperten war dies heuer leider nicht der Fall, da wir wenig Glück mit dem Wetter hatten und somit das Wochenende großteils unter dem Motto "Whiteout-Weekend" stand. Daher wurde von den Veranstaltern schweren Herzens am Samstag verkündet, dass es keinen Wettbewerb geben wird.

Die tollen Sachpreise wurden unter allen Teilnehmern verlost. Die Trauer um den abgesagten Contest wurde bei ausgelassener Stimmung, Live-Musik und weiteren Kartenspiel-Exzessen schnell vergessen und eine wirklich lustige „after No-Contest Partystimmung“ rundete den letzten Abend ab!

Zum Tourengehen und Freeriden sind wir trotz bescheidener Sicht ein wenig gekommen. Jedes noch so kleine Wetterfenster wurde genutzt und so machten sich immer wieder Grüppchen auf den Weg die traumhaften umliegenden Berge zu erkunden! Auch wenn wir die Berge die meiste Zeit nicht sehen konnten, versicherte ich den Mädels, aufgrund meiner Erfahrungen beim BOT vor einigen Jahren, dass sie traumhaft sind.

Schnee gab es genug. Während dem Wochenende schneite es mehr als einen halben Meter und so waren wir überrascht, als wir am Sonntag aus dem Winterwonderland rund um die Saarbrücker Hütte, wieder ins Tal kamen und dort reger Frühling herrschte! Wir fühlten uns am falschen Platz! Apropos Platz: da wir drei Mädels mit Skiausrüstung und jeder Menge anderem Zeug bei der Hinfahrt schon Probleme hatten, alles in Birgits kleinem Auto unterzubringen, könnt ihr euch vorstellen, wie sehr unsere Tetris Talente uns zugute kamen, als wir auch noch die ganzen Sachpreise vom Contest, der keiner war, in den letzten verbleibenden freien Kubikzentimetern unterbringen mussten! Irgendwie haben wir es aber alle nach Hause geschafft, inklusive Ausrüstung.
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Donnerstag, 21 April 2022 11:54

Sea To Summit

Im vergangenen Frühjahr machten sich ein paar Freunde mit einem Haufen Ausrüstung auf, um auf einer Insel im Norden Norwegens vier Tage lang Skifahren zu gehen. Inmitten einer Natur, die so herrlich ist, dass es selbst für gebürtige Norweger schwer zu glauben ist, bevor man sie wirklich gesehen hat.Vier Tage mit allem, was dazu gehört: Sonne, perfekter Pulverschnee und auch der letzte Frühlingsschneesturm.

Am frühen Morgen des 5. Mai verließen wir die heiße schwarze Rollbahn des Osloer Flughafens. Spät in der Saison waren wir auf der Suche nach dem epischsten Spring Skiing Abenteuer unseres Lebens…


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Der Betterpark Hintertux am Hintertuxer Gletscher ist bereit für die Spring Park Sessions und heißt ab 23. April die Freestyle-Community willkommen! Bis 6. Juni wird das Park-Setup täglich für all jene auf Vordermann gebracht, die den Winter noch nicht ziehen lassen wollen. Der Park ruft, mit derzeit richtig guten Schneebedingungen am Gletscher. Das wird alle Snow-Card Besitzer freuen, ist diese doch noch bis 15. Mai 2022 gültig.

Wille Kaufmann von betterparks.at und sein Team sind auf 3.200 m Seehöhe in den letzten Vorbereitungen, um den Spielplatz für Snowboarder und Freeskier auf gewohnt hohem Niveau vorzubereiten. Die ersten Jumps sind fertig, für jene, die es nicht erwarten können. Kaufmanns Mission ist es seit jeher, Parks zu bauen, die für alle fahrbar und einladend sind. Für jene, die erste Freestyle-Erfahrungen sammeln und sich in kleinen Schritten stetig verbessern, aber auch für die Profis, die an ihren Tricks feilen. Der Park wird allen gerecht und macht auch allen gleichermaßen viel Spaß.

Wille Kaufmann, der seit nunmehr 18 Jahren für den Betterpark Hintertux verantwortlich zeichnet, erklärt: „Wir machen dort weiter, wo wir im Herbst aufgehört haben. Jede Menge Hits pro Run, verspielte Jibs, mehr Trannies und Jumps in allen erdenklichen Größen. Einzig die Halfpipe wird geschont und bleibt mit Schnee gefüllt, damit wir den Parkbesuchern auch im Herbst so früh wie möglich wieder einen Pipe-Shred bieten können. Unser Team wird sich auf jeden Fall wieder voll ins Zeug legen!“

Gleich am Eröffnungswochenende schauen die Ästhetiker im Park vorbei für den finalen Stopp der Välley Rälley Tour, die auf den Snowboard-Nachwuchs ausgerichtet ist. Ein Besuch im Betterpark Hintertux lohnt sich in den kommenden Wochen jedenfalls.

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Donnerstag, 21 April 2022 10:10

The Life Line of… Dennis Risvoll

Der Blick auf ein Meer aus Weiß. Ein tiefer Atemzug. Der Absprung. Ein kurzer Moment der Schwerelosigkeit. Wie bei einer Achterbahnfahrt macht der Magen einen kleinen Sprung. Der Powder reicht heute bis zum Bauchnabel. Bei jedem Schwung prasselt noch mehr Schnee ins Gesicht. Mund zu machen wäre angebracht, aber wie denn, wenn man vor lauter Freude nicht aufhören kann zu grinsen…

Dennis Risvoll kommt aus einem kleinen Ort mitten in Norwegen, der zu Füßen des Jotunheimen Nationalparks liegt. Über 250 Berge sowie der höchste Gipfel von ganz Skandinavien – der Galdhøpiggen mit seinen 2.469 m - überstrahlen die Region. Kein Wunder also, dass sich der 31-jährige Vater einer kleinen Tochter dem Skifahren verschrieben hat. Er durfte schon früh von den besten des Sportes lernen und hatte die verrücktesten und technisch versiertesten Extremsport-Athleten als Mentoren.

Das brachte ihm auch 2006 den Titel „Rookie of the year“ bei der Røldal Freeride Challenge ein. Mit seinem Backflip begeisterte er Publikum und Juroren und trägt seither den Beinamen „the backflip king“. Die ersten Jahre seiner Contest-Karriere war er hauptsächlich bei skandinavischen Freeride-Bewerben zu sehen und sammelte dort Punkte für die Freeride World Tour. Als erster männlicher Skifahrer aus Norwegen gelang ihm dann 2012 der Sieg beim FWT Stopp in Røldal. In Fieberbrunn wiederholte er diesen Triumpf 2016.

Heute fährt er zwar keine Contests mehr, seine Brötchen verdient er aber immer noch als Freerider. Wobei Freeriden weit mehr als nur ein Job ist für ihn: „Meine Leidenschaft für Skifahren und Freeriden begleitet mich schon mein Leben lang. Ich will wissen, wie weit ich gehen kann und wie gut ich Skifahren kann.“ Und so packt Dennis seine Kästles, vorzugsweise die ZX Serie, nicht nur zuhause, sondern auch regelmäßig in den Koffer, um dort Ski zu fahren, wo sich ihm ein spannender Spielplatz bietet: „Wo ich herkomme, ist nicht nur die Bergkulisse atemberaubend, hier gibt es auch die besten Voraussetzungen zum Skifahren und ist alles möglich. Deshalb will ich auch Ski, die wendig und spielerisch, aber trotzdem sehr stabil zum Fahren sind.“

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Donnerstag, 21 April 2022 09:46

Original+ Custom Ski

Als Original+ im April 2021 am Freeride Skitest teilnahm war die Zurückhaltung der Macher im Vorfeld klar formuliert: „Eigentlich haben wir ja gar keine Ski für einen Skitest. Bei uns gibt es ja nur Custom Modelle.“ Dass sie dann doch dabei waren mit ihrer eigenen Testflotte, war sowohl für die junge Marke aber auch für uns sehr interessant.

Nach den ersten Fahrten stellten wir uns aber schnell die Frage, geht das Versprechen von Firmenchef Sigi auf? Kann ein Algorithmus bzw. ein logisches Netzwerk auf Basis künstlicher Intelligenz mir MEINEN Ski empfehlen? Das System heißt ORIGO und funktioniert so, dass der Kunde einige wesentliche biometrische Werte wie Gewicht, Größe und Alter eingibt, sowie einige Fragen zu seinem Fahrstil und seinen -präferenzen beantwortet. Der Algorithmus berechnet dann, welche Skikonfiguration die beste ist, d.h. welche Kombination aus Skibreite, Skilänge, Skisteifigkeit, Bindungssetup und Skituning.

Das ist in nur 10 Minuten erledigt. Wichtig ist aber, dass man ehrlich sich selbst gegenüber ist: Für was brauch ich den Ski, was soll er können, wie kann und will ich ihn fahren. Nach den biometrischen und fahrerischen Fragen kann man seine Ski dann noch ganz individuell gestalten und sogar personalisieren.

Diese individuelle Konfiguration – die Form des Holzkerns, sowie die Holzart und unterschiedliche Laminate aus Titanal, Glasfaser, Carbon oder Flachs und deren unterschiedliche Stärken und Faseranordnungen bis zum speziell auf bestimmte Regionen und deren typische Schnee- und Pistenbedingungen abgestimmtes Tuning - wird dann in 15 bis 25 Tagen gebaut und ausgeliefert. Hergestellt werden die Ski zu 100% in Salzburg, Österreich. Die Ski kommen dann einfach per DPD ins Haus oder können direkt bei Original+ in Salzburg abgeholt werden. Vom Preis liegen sie dank diesem Direktvertrieb auch meist unter den UVPs vergleichbarer Modelle der bekannten Hersteller.

Ich hatte mir einen Freetourer überlegt. Augenmerk auf dem Runter, nicht auf dem Rauf. Stabil, aber trotzdem wendig. Farbe: blau! Der Vorschlag von ORIGO: Mod. 9T mit 99mm unter der Bindung und in Länge in 183cm.

Und jetzt die Frage der Fragen: Liefert der Ski, was der Hersteller verspricht bzw. kann er das, was man selbst bei ORIGO als Eigenschaften angegeben hat.

Erster Eindruck beim Abholen in Salzburg: Wertiger Ski in klassischer Sandwich Bauweise. Super Finish! Etwas schwerer als gedacht, aber das, klärt mich Sigi gleich auf, liegt ganz einfach am durchgängigen Titanalgurt. Ich hätte ja angegeben, dass ich einen „Fahrski“ will. Montiert wurde eine ATK Raider 14 in gold. Für mich ein ziemlich perfekter Match!

Bergauf: Etwas schwerer als gedacht – aber „Fahrski“. Und bei meinem Setup und Anforderungen auch nicht ganz so wichtig. Wie angegeben also. ;o)

Bergab: Der Ski liefert! Super verspielt im Kurzschwung aber trotzdem stabil, wenn man ihn mal laufen lässt. Dazu eine super Dämpfung, die auch mit „anspruchvollem Schnee“ gut fertig wird. Bei mir ist „mein“ blau/weißer Freetourer meist die erste Wahl!

Fazit: Der Ski ist genau so geworden, wie ich es mir gewünscht habe bzw. wie ich ihn „angegeben“ hatte. Das spricht für den Algorithmus und die Handwerkskunst der Original+ Skibauer. Und mit „seinem“ ganz individuellen Ski unterwegs zu sein, ist einfach a cooles Gefühl!

Publiziert in Produkttests
Dienstag, 19 April 2022 12:20

Wie Laax zu Laax wurde

Es wuselt grad so oben am Start dieser riesigen Halfpipe neben dem Szenecafé NoName. Schweizer Meisterschaften der Snowboarder und Freestyler und zugleich Europacup der Snowboarder. Erinnerungen an längst vergangene alpine Rennerfahrungen kommen hoch – und doch ist alles so anders hier. Viel chilliger, viel unaufgeregter, aber nicht weniger professionell. Schließlich muss, wer in dieser 7,2 Meter hohen, 200 Meter langen und 22 Meter breiten Halfpipe, der größten der Welt und übrigens identisch ist zu der olympischen Halfpipe in Peking, sportlich schon was draufhaben, um sich nicht alle Knochen zu brechen. Designt hat sie, ebenso wie die in Peking, Reto Poltéra. Der 52jährige hat hier zusammen mit Reto Gurtner seit Anfang der 90er Jahre eine imposante Welt mit insgesamt fünf Snowparks samt Halfpipe, eine Pro Kicker Line in olympischer Größe, eine Mini-Pipe und mehr als 90 Obstacles geschaffen und die Destination Flims Laax Falera zum führenden Freestyle Resort für Freeskier und Snowboarder in den Alpen gemacht.

Süchtig nach der Welle

Boards haben es Reto Poltéra schon immer angetan. Schon als kleiner Junge stand er ständig auf dem Skateboard, war dann zuerst Skifahrer. Als Jugendlicher stieg er auf das Snowboard um und hat so das Gefühl des Surfens entdeckt, das er später in Kalifornien auf dem Surfboard intensiv ausgelebt hat. „Für mich gibt es nichts Schöneres, als auf einer Welle zu reiten und die perfekte Linie zu surfen“, sagt er. Dieses Gefühl wollte der Visionär auch im Schnee intensiver leben und es auch anderen ermöglichen. Mit 23 zog der studierte Industriedesigner und Snowboardprofi von Zürich nach Graubünden und veränderte zusammen mit dem jungen Seilbahnbesitzer Reto Gurtner, der ebenfalls viel in Kalifornien war und heute dem Verwaltungsrat der Weissen Arena Gruppe Laax vorsteht, den Schweizer Wintertourismus grundlegend. „Statt langweilig-glatte Pisten wollten wir Snowparks mit Steilkurven, Schanzen und allen möglichen und unmöglichen Obstacles bauen“, sagt Poltéra. Was anfangs alles andere als einfach war. „Die Skigebiets-Verantwortlichen damals dachten alle, wir Snowboarder würden den ganzen Tag nur Kicker bauen und kiffen“, erzählt er abends beim Essen im exquisiten vegetarischen Szene-Restaurant des kultigen Riders Hotels. Doch die beiden zeigten sich hartnäckig und zielstrebig. Jahr für Jahr shapten Reto und seine Mitstreiter mehr und mehr. Das Projekt wurde immer größer und größer, es kamen immer mehr Stadt-Kids. Nach einem Fernsehbericht des Weltspiegels 2012 über die „Beschlagnahmung“ einer gepflegt-eidgenössischen, 4-Kilometer-Piste durch wilde Snowboard-Horden – übrigens mit Andri Ragettli als jungen, aufstrebenden Freeskier, kam es zu einem landesweiten Aufschrei der Empörung. „Aber das war das Beste, was uns passieren konnte!“, sagt Reto. Laax wurde zum Mekka der jungen Szene, die „Burton European Open“, heute als „LAAX OPEN“ bekannt, katapultierte Laax im Jahre 2005 dann endgültig nach oben.

Miteinander Spaß haben

Heute nach 30 Jahren blickt Reto zufrieden auf das, was er seither geschaffen hat. Einen sich ständig neu erfindenden, imposanten Snowpark, der für jede Leistungsstufe was zu bieten hat. Und der sogar Old-School-Skifahrer:innen dazu verleitet, sich einfach mal im Anfängerpark zu versuchen und ein wenig einzutauchen in eine bis dato relativ fremde Welt. Reto lacht und fühlt sich bestätigt, als einige von uns dabei sogar richtig Ehrgeiz entwickeln und ihnen der Spaß anzusehen ist. Denn genau das ist sein Ziel als heutiger Leiter des Ress-ort Education & Equipment in der Weissen Arena Gruppe, die die Destination Flims Laax Falera touristisch vermarktet. „Die Leute sollen hier gemeinsam eine gute Zeit verbringen und Spaß haben, egal ob auf einem oder auf zwei Brettern. Jedes Skigebiet bräuchte eigentlich einen Snowpark. Das hält die Jungen im Schnee. Die Kleinen fahren immer mit den Eltern mit, aber die Jugendlichen hören halt sonst irgendwann auf, verlieren den Spaß und hängen irgendwo ab und stellen Unfug an.“

Eine letzte Fahrt im kurzen Bügellift nach oben. Auf der linken Piste trainiert der alpine Nachwuchs im Riesenslalomkurs, auf der rechten Seite des Lifts versuchen sich im Freestyle Park für Beginner Kids mit Board oder Ski auf Boxen, Rails und Tables. Zwei Skiwelten, die hier in Laax gut miteinander harmonieren und sich, wie es scheint, gegenseitig inspirieren und anspornen.

Tipp: Wer einen kleinen, sehr authentischen Ausflug in die Geschichte der Snowboard- und Surfszene machen will, sollte in die Indy Bar direkt an der Talstation Laax Murschetg schauen. 

 

Mehr zu Petra Rapp

Publiziert in Reports
Dienstag, 19 April 2022 10:17

Sicherheitsaufruf! Pieps & Black Diamond LVS

Pieps und Black Diamond haben bei einer kleinen Anzahl von Geräten eine Fehlfunktion der Elektronik festgestellt. In diesem Fall schaltet das LVS möglicherweise nicht vom Sendemodus in den Suchmodus um. Alle Kunden, die im Besitz eines der unten genannten Geräte sind, werden daher gebeten, diese anhand der folgenden Anweisungen zu überprüfen oder den Kundendienst zu kontaktieren.

Betroffen sind
PIEPS Micro BT Button
PIEPS Micro BT Race
PIEPS Micro BT Sensor
PIEPS POWDER BT
PIEPS PRO BT
PIEPS DSP PRO / SPORT
BLACK DIAMOND RECON
BLACK DIAMOND GUIDE

Anhand der folgenden Anleitung kann überprüft werden, ob das LVS ordnungsgemäß funktioniert. Sollte sich herausstellen, dass das nicht zutrifft, DARF DAS LVS NICHT WEITER VERWENDET WERDEN! Die LVS müssen unverzüglich zum kostenlosen Service an Pieps bzw. Black Diamond eingeschickt werden.

Bei Fragen ersuchen Pieps und Black Diamond, den zuständigen Kundendienst zu kontaktieren: https://www.pieps.com/safety-check-mode-failure/?lang=de

Anleitung zur Modusüberprüfung

Micro BT Button / Race
1. Schalten Sie das Gerät ein. Warten Sie, bis die Softwareversion und das Ergebnis des Selbsttests angezeigt wurden und der Countdown für den Gruppencheck abgeschlossen ist.
2. Das Gerät befindet sich nun im SEND-Modus, das SEND-Symbol ("X") blinkt.
3. Drücken Sie die Taste SEND/SEARCH. Das Display zeigt eine blinkende Flagge und einen Countdown (3 Sekunden) an.
4. Bestätigen Sie den Wechsel in den SEARCH-Modus, indem Sie während des Countdowns die MARK-Taste einmal drücken (nicht gedrückt halten).
5. Wenn sich Ihr Gerät jetzt im Suchmodus befindet (Suchsymbol "--" wird angezeigt), müssen Sie das folgende Formular NICHT abschicken.
6. Wenn Ihr Gerät nicht in den Suchmodus geschaltet werden kann, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

Zusätzlich können Sie eine Geräteprüfung über die PIEPS App durchführen:
1. Um Bluetooth zu aktivieren, drücken Sie die MARK-Taste während des Einschaltens. Sobald das Bluetooth-Symbol auf dem Display angezeigt wird, kann die MARK-Taste losgelassen werden.
2. Stellen Sie sicher, dass Bluetooth auf Ihrem Mobiltelefon aktiviert ist. Öffnen Sie die PIEPS App auf Ihrem Mobiltelefon und klicken Sie auf "Bluetooth Gerät verbinden".
3. Wählen Sie Ihr Gerät aus.
4. Gehen Sie zu dem Menüpunkt Geräte-Check, drücken Sie auf Start und folgen Sie den Anweisungen auf ihrem Mobiltelefon.
5. Stellen Sie sicher, dass das Ergebnis des Geräte-Checks "OK" anzeigt
6. Wenn der Geräte-Check negativ ausfällt, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren

Micro BT Sensor
1. Schalten Sie das Gerät ein. Stellen Sie sicher, dass das Display des Geräts nach oben zeigt und der Abstandssensor nicht verdeckt ist.
2. Warten Sie, bis die Softwareversion und das Ergebnis des Selbsttests angezeigt werden und der Countdown für den Gruppencheck abgeschlossen ist. Das Gerät befindet sich nun im SEARCH-Modus (Suchsymbol "--" wird angezeigt). Achtung: Wenn sich das Gerät nach dem Einschalten im Bluetooth-Modus befindet, ohne dass die Markierungstaste gedrückt wurde, ist die Elektronik ebenfalls defekt!
3. Decken Sie den Sensor mit dem Daumen ab, bis der Countdown erscheint, und halten Sie ihn für die Dauer des Countdowns abgedeckt, damit das LVS in den SEND-Modus ("X"-Sendesymbol erscheint) wechselt. Um im SEND-Modus zu bleiben, halten Sie den Sensor bedeckt.
4. Nehmen Sie nun den Daumen vom Sensor weg, um in den SEARCH-Modus zu wechseln. Das Schloss-Symbol erscheint im Display. Der SEARCH-Modus ist nun gesperrt. Ein Umschalten in den SEND-Modus durch ein Bedecken des Sensors ist nun nicht mehr möglich.
5. Entsperren Sie den SEARCH-Modus, indem Sie die MARK-Taste 3 Sekunden lang gedrückt halten. Das Schloss-Symbol verschwindet auf dem Display
6. Wenn das Umschalten zwischen den Modi und das Entsperren des SEARCH-Modus erfolgreich war, müssen Sie das folgende Formular NICHT abschicken.
7. Wenn die Entsperrung des SEARCH-Modus nicht möglich ist, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

Zusätzlich können Sie eine Geräteprüfung über die PIEPS App durchführen:
1. Um Bluetooth zu aktivieren, drücken Sie die MARK-Taste während des Einschaltens. Sobald das Bluetooth-Symbol auf dem Display angezeigt wird, kann die MARK-Taste losgelassen werden.
2. Stellen Sie sicher, dass Bluetooth auf Ihrem Mobiltelefon aktiviert ist. Öffnen Sie die PIEPS App auf Ihrem Mobiltelefon und klicken Sie auf "Bluetooth Gerät verbinden".
3. Wählen Sie Ihr Gerät aus.
4. Gehen Sie zu dem Menüpunkt Geräte-Check, drücken Sie auf Start und folgen Sie den Anweisungen auf ihrem Mobiltelefon.
5. Stellen Sie sicher, dass das Ergebnis des Geräte-Checks "OK" anzeigt.
6. Wenn der Geräte-Check negativ ausfällt, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

PRO BT / Guide BT / POWDER BT / RECON BT
1. Schieben Sie den Verriegelungsknopf nach links und den Hauptschalter nach oben in die Position SEARCH. Warten Sie, bis die Softwareversion und das Ergebnis des Selbsttests angezeigt werden. Vergewissern Sie sich, dass nun das Symbol SEARCH (- -) auf dem Display erscheint.
2. Schieben Sie den Hauptschalter nach unten, bis er in der Position SEND einrastet. Vergewissern Sie sich, dass nun das SEND-Symbol (X) auf dem Display erscheint.
3. Schieben Sie den Verriegelungsknopf nach links und den Hauptschalter nach unten in die Position OFF. Vergewissern Sie sich, dass das LVS nun ausgeschaltet ist.
4. Wenn Sie alle Schritte erfolgreich durchführen konnten, müssen Sie das folgende Formular NICHT abschicken.
5. Wenn das Umschalten zwischen den Modi nicht möglich ist, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

Zusätzlich können Sie eine Geräteprüfung über die PIEPS App durchführen:
1. Um Bluetooth zu aktivieren, drücken Sie die MARK-Taste während des Einschaltens. Sobald das Bluetooth-Symbol auf dem Display angezeigt wird, kann die MARK-Taste losgelassen werden.
2. Stellen Sie sicher, dass Bluetooth auf Ihrem Mobiltelefon aktiviert ist. Öffnen Sie die PIEPS App auf Ihrem Mobiltelefon und klicken Sie auf "Bluetooth Gerät verbinden".
3. Wählen Sie Ihr Gerät aus.
4. Gehen Sie zu dem Menüpunkt Geräte-Check, drücken Sie auf Start und folgen Sie den Anweisungen auf ihrem Mobiltelefon.
5. Stellen Sie sicher, dass das Ergebnis des Geräte-Checks "OK" anzeigt.
6. Wenn der Geräte-Check negativ ausfällt, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

DSP Sport
1. Drücken Sie die Verriegelungstaste und schieben Sie den Hauptschalter nach oben in die Position SEARCH.
2. Warten Sie bis die Anzeige der Softwareversion und da Ergebnis des Selbsttests abgeschlossen ist. Das Gerät befindet sich nun im SEARCH-Modus. Vergewissern Sie sich, dass nun das Symbol SEARCH (- -) auf dem Display erscheint.
3. Bewegen Sie den Hauptschalter nach unten, bis er in der Position SEND einrastet. Vergewissern Sie sich, dass das SEND-Symbol (X) auf dem Display erscheint.
4. Drücken Sie die Verriegelungstaste und schieben Sie den Schieberegler nach unten in die Position OFF.
5. Vergewissern Sie sich, dass das LVS nun ausgeschaltet ist.
6. Wenn das Umschalten zwischen den Modi nicht möglich ist, geben Sie bitte im Kontaktformular Ihre Daten ein und wir werden Sie kontaktieren.

https://www.pieps.com/safety-check-mode-failure/?lang=de

Publiziert in Know How