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Mittwoch, 22 Januar 2020 15:41

Soto Windmaster

Damit wird dein Essen warm!

Der Soto Windmaster überzeugt als erstes durch seine kompakte Bauweise. In einer kleinen Packtasche befindet sich der Gasflaschenaufsatz. Der Aufsatz inklusive Packtasche passt mit seiner Größe in jede Hosen- oder Jackentasche. Man muss hier allerdings bedenken, dass man auch eine entsprechende Kartusche benötigt, die je nach Größe wesentlich mehr Platz benötigt als der Soto Windmaster selbst.
Der Aufsatz besteht im Wesentlichen aus folgenden vier Baugruppen: Gasleitung mit Ausströmkopf, Gashahn stufenlos regelbar, Zündvorrichtung, vier ausklappbare Abstellklammern. Die Einheit wird mit Hilfe der vorgesehenen Gewindeverschraubung in wenigen Sekunden ganz einfach auf eine entsprechende Gastkartusche montiert. Bei der Erstmontage fällt auf, dass auf eine feste Verschraubung zu achten ist, da andernfalls Gas entweichen kann.

Handling

Das Entzünden des Windmasters ist durch die Zündvorrichtung sehr einfach und funktioniert auch unter hohem Windeinfluss tadellos. Im Test wurde eine große Wokpfanne verwendet. Dadurch sollte der Windmaster an seine Leistungsgrenze gebracht werden. In der Pfanne wurde zunächst Gemüse angebraten und anschließend gekocht. Zuerst bestand etwas Misstrauen meinerseits, ob die Trageklammern dieses Gewicht sicher stemmen können. Es zeigte sich aber, dass die Pfanne trotz der etwas wackelig anmutenden Klammern einen sicheren Stand hatte. Besonders überzeugte die Wärmeleistung des Kochers. So konnte der Inhalt trotz vollgefüllter Pfanne auch unter Windeinfluss (30-40 km/h Windgeschwindigkeit) ohne Probleme zum Kochen gebracht werden. Auch beim Anbraten des Gemüses konnte die Leistung des Windmasters beeindrucken. So waren Zwiebeln und Kartoffeln bereits nach kurzer Zeit Goldbraun angebraten. Die Wärmeleistung des Windmasters konnte in beiden Bereichen mit der einer handelsüblichen elektrischen Küchenherdplatte mithalten.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass der Windmaster mit seinem geringen Packmaß sehr gut für einen Einsatz im Outdoorbereich geeignet ist. Die dazu benötigte Kartusche nimmt allerdings deutlich mehr Platz in Anspruch. Hier besteht durch die Verwendung einer kleineren Kartusche deutlich mehr Platzeinsparpotential als durch die kompakte Bauweise des Windmasters. Die Kartusche und der Aufsatz lassen sich nach jedem Gebrauch sehr leicht trennen. Dadurch ist die Kombi sehr gut zu verstauen und überhaupt nicht sperrig. Außerdem überzeugte der Windmaster vor allem durch Wärmeleistung Und Windstabilität und hat somit seinem Namen alle Ehre gemacht. Daumen hoch!

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Der “ULL Lightwight Ski Touring 30L” ist zunächst eins: ein Lightweight (Leichtgewicht). Das gefühlte Gewicht gegenüber dem, was man beim ersten Anschauen erwartet hat, fällt tatsächlich überraschend gering aus. Dabei wirkt das Obermaterial robust und die Verarbeitung einwandfrei. Variable Einstellungsmöglichkeiten der Hüft- Schulter- und Brustgurte runden den ersten positiven Eindruck ab.

Was die Optik betrifft schieden sich die Geister. Neben positivem Feedback für das Design fühlten sich einige von dem außen angebrachten Lochwebband auch an Oma’s gehäkelte Gardinen erinnert. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden und so geht zumindest der Punkt für Vielseitigkeit an Oma’s gehäkelte Gardine, denn hier lassen sich allerlei Utensilien befestigen, seien es Schuhe, Trinkflasche oder Helm, die Möglichkeiten sind vielfältig. Weniger diskutabel ist jedoch die Tatsache, dass das helle Material sehr anfällig für Verschmutzung ist. So entstanden die ersten Flecken bereits beim ersten Einsatz, beim Ablegen im Kofferraum oder auf dem Hüttenboden.

Der Rucksack bietet einen angenehmen Tragekomfort und der clevere Verschlussmechanismus lässt sich von oben auch problemlos mit Handschuhen bedienen. Die Aufteilung ist unspektakulär, von einem großen Hauptfach abgetrennt befindet sich eine kleine Zipper-Tasche für beispielsweise Schlüssel und Geldbeutel an der Rückenseite sowie ein Fach für das Safety-Equipment gegenüberliegend, dessen Verschluss jedoch filigran und damit gerade bei Kälte kompliziert zu bedienen ist, was im Ernstfall Zeit und Nerven kostet. Aufgrund fehlender stabilisierender Elemente fällt der Lightweight Ski Touring Rucksack daher insbesondere in nur teilweise gefülltem Zustand etwas in sich zusammen…

Fazit: Ein sehr angenehm zu tragender Alpinrucksack mit maximaler Gewichtseinsparung auf Kosten von Organisationsmöglichkeiten; Das perfekte Tool für kurze, intensive Skitouren.

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Donnerstag, 19 Dezember 2019 15:24

Aspen – Alles andere als Schickimicki

Im Land der Silberminen

 

Was Wikipedia sagt

Aspen ist eine Kleinstadt im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado, und liegt rund 200 km südwestlich von Denver am Roaring Fork River. Die Stadt war im 19. Jahrhundert Zentrum eines Silber-Bergbaugebiets. Aspen beherbergt eines der bekanntesten Skigebiete Nordamerikas. Es besteht aus vier nicht mit Liften verbundenen Teilen: Aspen Mountain, Aspen Highlands, Buttermilk und Snowmass. In Aspen sind drei international bedeutende Institutionen beheimatet: das Aspen Music Festival and School, das Aspen Institute und das Aspen Center for Physics.

Was ich über Aspen dachte

Aspen ist ein Örtchen in den Rockies, indem sich die Reichen und Möchtegern Wichtigen dieser Welt regelmäßig zum Champagner spritzen treffen und auf Edelstein besetzten Pistenski versuchen die Berge hinunter zu Rutschen.

Ich wurde eines Besseren belehrt!

Unser Trip startete im Januar direkt nach der ISPO, dementsprechend war ich physisch noch ein wenig angeschlagen und freute mich auf Erholung und mal wieder „draußen“ zu sein. Das man fast fünfzehn Stunden im Flieger sitzt, hatte ich zu dem Zeitpunkt wohl verdrängt. Von München aus ging es über Houston nach Aspen. Bei unserer Ankunft, der erste Klassiker: Mein Ski-bag war natürlich gefilzt worden und verweilte noch in Texas. Egal am nächsten Tag stand sowieso Einfahren auf dem Programm und ehrlich gesagt, ein Bett war mir doch viel lieber als Helm, Brille, Ski, Jacke etc. Typisch Amerikanisch ging es in einem schwarzen Cadillac nach Snowmass, wo mein gemütliches Bett im neuen Limelite Hotel schon auf mich wartete.

Nach einer erholsamen Nacht ohne die ISPO Partys in den Knochen zu haben, hab ich beim Frühstück zugaschlagen, als ob ich noch nie ein Buffet gesehen hätte. Meine Mitreisenden schauten mich schon komisch an. Ich glaube, weil ich „Breakfast Burritos“ mit „Applepie“ und Nutellabrot mischte. Egal ich hatte Hunger. Langsam war es aber Zeit die Gleithölzer anzuschnallen. Auch hier merkte ich, dass Ich ein USA Rookie war. Der erste am Lift sein, heißt nicht, zehn Minuten vor Gondeleröffnung schon lechzend am Drehkreuz zu stehen. Es reicht auch halb zehn vom Hotel aus loszurutschen und trotzdem den ganzen Tag perfekte Pisten und Hänge für sich zu haben!

 

Snowmass

Die Ausgangshöhe von Aspen, mit 2500 Metern macht sich bemerkbar und ich war ganz froh, dass Ich die ersten zwei Monate in Österreich hauptsächlich auf den Gletschern verbracht habe. Nach ein paar Turns auf den Pisten, ging es für Tucker und mich ins „Hanging Valley“, wo wir trotz tagelangem Sonnenschein immer noch Powderhänge und feinste Treeruns für uns entdecken konnten. Den eisigen Temperaturen sei Dank! Wie in Amerikas Skigebieten üblich, trägt jeder Meter, ob auf einer Piste, zwischen Bäumen oder in weiten Hängen einen eigenen Namen. So sind Garmisch und St. Moritz nicht nur in Europa beliebte Destinationen von Freeridern, auch die gleichnamigen Runs in Aspen haben einiges zu bieten!

Egal ob auf den Pisten, auf der Hütte oder abends beim entspannten Aprés-Ski mit Livemusik, ich musste ich mich doch sehr wundern, die Pistennattern á la Paris Hilton konnte ich nicht entdecken! Julia, meine Begleitung, musste schmunzeln und meinte: „Das denken die meisten, Aspen hat weitaus mehr zu bieten als Kaviar und den Roten Teppich. Die Allermeisten sind hier wegen des sportlichen Angebots und der Vielfalt des alten Silberminenstädtchens.

Neben Gondeln und Pisten hat Aspen auch musikalisch und künstlerisch einiges zu Bieten. An Downdays hat man die Möglichkeit sich für kluge Bargespräche, im Aspen Art Museum, zu wappnen. Das 1979 gegründete Aspen Art Museum ist ein nicht sammelndes Museum für zeitgenössische Kunst. Zu den Ausstellungen vom AAM zählen Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Multimedia-Installationen und elektronische Medien. Auch lädt es ein, interaktiv zu werden und ist damit auch für Kunstbanausen einen Besuch wert. Abends dann trumpft das 6.000 Seelen Dorf mit einer Vielzahl von Bars und Restaurant mit internationaler Küche auf. Egal ob im Anzug beim Hummer essen oder an der Bar beim Eishockey schauen, Aspen hat für jeden etwas zu bieten und mir ist es nicht schwer gefallen sich wohl zu fühlen. Mein Highlight in punkto Kulinarik und Tradition wartete jedoch etwas außerhalb. Einmal in der Taverne essen und trinken inder auch Hunter S. Thompson schon sein Whiskeyglas gehoben und irre Geschichten von sich gegeben hat. Ein Traum ging in Erfüllung und in der „Boazn“-artigen Umgebung von der Woody Creek Tavern, schmeckte das Tex-Mex dann doch ein bisschen besser.

 

Ajax

Nächster Tag, neues Gebiet. Es ging nach Ajax, dem Hausberg Aspens. Dort sollte ich meinen Meister im Mogul-Skiing finden. Tim schloss sich unserer Gruppe an, erzählte einiges Über die Aspen-Schreins und beeindruckte durch seine Lässigkeit in den Buckeln. Am Ende vom Tag bekam ich das Prädikat „Bump-Skipper“, womit er auch recht hatte. Mich hatten die Kräfte verlassen und bei jeder noch so kleinen Möglichkeit, die sich ergab, versuchte ich den Buckeln auszuweichen. Ajax an sich, ist ein Traumgebiet, viele freistehende Bäume, steile Hänge soweit das Auge reicht und für die Speedfreaks eine Weltcuppiste, die es in sich hat! Leider war beinahe alles zerfahren und ich musste mich wohl oder übel mit den Buckeln abgeben. (Ehrlich gesagt, ein bisschen Spaß hatte ich am Ende schon).

 

Highlands

Ein Skigebiet stand noch auf meiner Liste: Aspen Highlands und die dazugehörige Highlandbowl! Das beste: 20cm Neuschnee waren vorhergesagt. Die Highlands bestehen im Grunde gerademal aus vier Liften, erschließen jedoch vornehmlich steiles Gelände. So starteten wir am Cloud 9 Lift bei guten 30 Zentimeter fluffigstem Neuschnee auf den am Vorabend präparierten Pisten. Exakt die richtige Einstimmung auf das was noch vor uns liegen sollte. Beim ersten kurzen Hike zwecks eines Fotos, ging mir direkt ganz schön die Pumpe, kein Wunder bei einer Höhe von über 3500 Metern.

Gegen Nachmittag haben wir erfahren, dass die Highland Bowl freigegeben wurde, welche als absolutes Highlight Aspens gilt. Die besten Runs muss man sich jedoch hart erarbeiten. Gute dreißig Minuten dauert der Aufstieg zum Gipfel, den man jedoch vor 14:30 Uhr absolvieren muss, um den Deep Temerity Sessellift für den Rückweg noch zu erwischen. Da der Sturm uns unbändig den Schnee von der rechten Seite aus ins Gesicht peitschte, benötigten wir an diesem Nachmittag wohl noch deutlich länger. Null Sicht, dafür jedoch massig Neuschnee. Oben angekommen, war das Glück auf unserer Seite, es riss einen Moment lang auf und zumindest für ein Paar Fotos konnte man die Handschuhe kurz ausziehen. Nachdem alles gerichtet war, stürzten wir uns die Flanken Namens G4 und G5 hinunter. Steil, weiß und unglaublich pulvrig, wie könnte man sich den Run besser vorstellen. Das Glück war jedoch nicht ganz auf meiner Seite, unter dem Neuschnee versteckte sich auch Eis. Ich natürlich mit Vollspeed in die Rinne, zack auf einen Eisbrocken, weg der Ski. Nach Minuten langem Suchen, fand Ich mich damit ab, mein QST gehört ab sofort der Highlandbowl. Tucker und Chris waren etwas beunruhigt, wie sie mich jetzt aus der Bow bringen sollten. Ich dachte mir nur: Challange accepted, 1200 Höhenmeter, 37 Grad Hangneigung und nur ein Ski. Nichts leichter als das! Nach mehreren Scorpions und richtigen Jerry Momenten, fuchtelte Tucker mit einem roten Ski wie wild, mit den Armen. Da hat sich das Stück Holz wohl gedacht: „Scheiß drauf, U-Boot Modus.“

Wieder voll mit Adrenalin und Endorphin, ging es noch auf ein paar Runs, zum Temerity Sessellift, um den Tag bei einem verdammt leckeren Ale und Pizza ausklingen zu lassen.

Abends trafen wir uns noch mit Protect Our Winters und philosophierten über die amerikanische Regierung und die Missstände bei der FIS und der nicht vorhandenen Klimapolitik. Interessant war hierbei, dass sich Aspen sehr progressiv für den Klimaschutz und für Nachhaltigkeit einsetzt. Egal ob auf politischer oder ausführender Ebene. Sie starten Petitionen, um gegen fehlgeleitete Klimaziele zu demonstrieren oder setzten sich dafür ein, dass man in Aspen mit den Öffis fahren sollte. So ist Aspen Snowmass mittlerweile landesweit zu einem Vorreiter im Kampf gegen die Erderwärmung geworden. Neben dem umfassenden Programm zu Nutzung und Ausbau erneuerbarer Energien sowie den langjährigen sozialen und ökologischen Initiativen in der lokalen Community, die Aspen seit Jahrzehnten unermüdlich vorantreibt, schieben sie immer wieder neue Initiativen an.

Wie schon am Anfang erwähnt, Ich wurde durch meinen Trip, eines Besseren belehrt und Aspen ist alles andere als Schickimicki. Der kleine Ort in Colorado, hat für jeden etwas zu bieten, gerade aber für Freerider, ist er immer einen Besuch wert.



Anreise nach Aspen

Der Reiseanbieter Faszination Ski bietet Packages wie: Eine Woche Aspen mit Flug via Denver, gutem Hotel mit Frühstück, und Liftpass ab 1399 Euro.

Übernachtung

In Snowmass übernachten, ist günstiger als Aspen. Zwischen den vier Skigebieten verkehren kostenlose Busse.

Restaurants

Viele Restaurants verfügen über einen Bar-Bereich, in dem man auch das Essen bestellen kann, aber bis zu 30% günstiger!

Highlights

- Backcountry. Wem die endlosen Freeride-Möglichkeiten in den Skigebieten immer noch nicht ausreichen, kann bei Touren im Backcountry noch mehr erleben, Guiding: www.aspenexpeditions.com

 
- Winter X Games. jährlich im Januar oder Februar in Buttermilk, wo die besten Pipes und Obstacles der USA stehen.

- Aspen Art. Seit ihrer Gründung anno 1947 widmet sich die Aspen Skiing Company nicht nur dem Liftbetrieb sondern auch der Erneuerung von Geist, Körper und Seele in der Natur. Das ist kein Spruch, sondern in Aspen spürbar. So konnte sich ein immenses kulturelles Angebot an Museen, Galerien und Festivals entwickeln – in einem 6000 Seelen-Dorf wohlgemerkt.

- Nachhaltigkeit: Aspen engagiert sich enorm für den Klimaschutz und arbeitet eng mit POW zusammen

Publiziert in Reports
Mittwoch, 30 Oktober 2019 11:44

FreerideTestival 2020 - Season Kick-Off

Der Teaser ist da!


Drei Wochenenden, drei Destinationen und jede Menge Spaß im Powder! Das FreerideTestival geht in die siebte Runde!

Neben dem größten Materialtest der Alpen wird es auch 2020 wieder spannende Side -Events rund um das Thema Freeriden geben!

 

Die Termine für 2020


07. + 08. März 2020: Warth-Schröcken am Arlberg

14. + 15. März 2020: Saalbach

21. + 22. März 2020: Kaunertaler Gletscher

 

Anmelden könnt Ihr euch auf www.freeride-testival.com !

 

Publiziert in News
Mit oder ohne Jacke? Lieber frostig und trocken, oder doch eher warm und verschwitzt? Am besten warm UND trocken! Seit jeher bewährtes Material für solche Ansprüche ist Schafwolle: Sie ist bekannt für ihre wärmespendenden und -regulierenden, atmungsaktiven sowie isolierenden Eigenschaften, die selbst in nassem Zustand erhalten bleiben. Allerdings ist die Wolle der Südtiroler und Tiroler Bergschafe bei weitem nicht so fein wie Merinowolle, daher auch wesentlich „kratziger“. Sie eignet sich allerdings hervorragend als Isolationsmaterial – oder schon mal ein Wollschaf frieren gesehen?

Salewa verbindet in der neuen, mit einem ISPO Award ausgezeichneten Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke die Wolle der Südtiroler und Tiroler Bergschafe mit der mineralischen Faser Celliant zu einem atmungsaktiven, aber dennoch wärmenden 2nd- bzw. Outerlayer. „Entwickelt wurde die Jacke für leistungsintensive Aktivitäten am Berg, bei denen man in einer kurzen Pause schnell mal auskühlt“, erklärt Christine Ladstätter, verantwortlich für innovative Bekleidung bei Salewa. „Diese innovative Isolations-Technologie verbindet die Vorteile der Schafwolle mit der wärmeregulierenden Technologie von Celliant – einem Mix aus 13 thermoreaktiven Mineralien, die pulverisiert und eingeschmolzen zu einem Harz verarbeitet werden, das anschließend in recycelte Polyesterfasern integriert wird.“ Dieses Material speichert Körperwärme und gibt diese gleichzeitig über einen längeren Zeitraum wieder ab. Kurz gesagt: Das Hybridmaterial bleibt während bewegungsintensiver Phasen am Berg atmungsaktiv, hält den Sportler in inaktiven Momenten aber länger warm. Optimal also auch zum Biken oder Skitourengehen!

Seit dem Frühjahr begleitet uns die nur knapp 300g leichte und klein packbare Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke überallhin: Auf Skitour genauso wie zum Biken, zum Wandern ebenso wie auf kühlere Lagerfeuerabende. Die Unterarmeinsätze aus Durastretch Bamboo garantieren absolute Bewegungsfreiheit, durch die Stretchbündchen sitzt die Jacke an Handgelenken und Hüfte schön dicht. Das ist, so wie auch die wattierte Kapuze, besonders an windigen Tagen sehr angenehm. Das wasserabweisende Nylon-Außenmaterial hält auch mal einem Regenguss stand. Im Winter wird die Jacke ein hervorragendes Midlayer zum Freeriden abgeben – schließlich steht auch mal ein Hike oder ein Aufstieg an, und bei Minusgraden auszukühlen kann sehr schnell sehr unangenehm werden. Waschen muss man die Jacke übrigens auch nicht gleich, denn sie fängt dank „Anti-Odor“ nicht zu riechen an…

Diese Jacke hat sich in unserem Rucksack einen Stammplatz erobert – top!

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Mittwoch, 09 Oktober 2019 09:33

Lesertest: Alpina Maroi FreerideHelm

Freiheit, Flow und die perfekte Line

Danach sehnt sich jeder Freerider. Damit die Abfahrt im Gelände so sicher wie möglich ist, hat Alpina den Freeride-Helm Maroi neu aufgesetzt. In der kommenden Saison kommt der Klassiker in neuen Farben und verspricht eine optimale Passform für Schutz, Komfort und Style.

Der Helm hat seinen Namen nicht von Ungefähr! Die Maroispitze (2.548 m) liegt in den Vorarlberger Alpen. Der schroffe Block aus blankem Fels und karger Natur ist eine Pilgerstätte für Powder-Profis. Das Paradies mit weiten, steilen Schneefeldern und meterhohen Drops hat aber auch eine Kehrseite: Auf jeder Abfahrt kann es in jedem Moment zu einem Sturz kommen. Dann ist maximaler Schutz gefragt. Die Entwickler versprechen eine klare Linienführung und cleanes Design: Daraus ergibt sich das, was Alpina als “Trendsetting Lifestyle” definiert, der Alpina Maroi hat einen unverwechselbaren Shape. Die Schale des Helms besteht aus zwei Polycarbonat-Platten, die sich dank Seamless Connection nahtlos aneinanderfügen. Die Unterseite des Alpina Maroi ist durch Edge Protect in vollem Umfang geschützt, zudem veredeln weiche Flächenübergänge die Oberfläche.

Wir wollten der Sache genauer auf den Grund gehen und haben im Frühjahr zu einem Lesertest aufgerufen. Über die Saison 19/20 wird der Maroi von Marcel und Nils genau unter die Lupe genommen!
Ihren ersten Eindruck zum Alpina Maroi haben sie bereits abgegeben.

Marcel

Farbe: Dark-Black Matt
Size: 57-61cm

Marcel ist Skilehrer, begeisterter Freestyler und gerade im Winter Dauergast am Berg. Sein erster Eindruck fiel überwiegend Positiv auf, er lobte vor allem das geringe Gewicht, die Passform und die Praktikabilität des Alpina Maroi:

Vorteile:

• Geringes Gewicht
• Passform lässt sich durch das Verstellrädchen am Nacken an die Kopfform anpassen
• Verschluss ist lässt sich trotz dicker Handschuhe problemlos öffnen
• Durch die Ohrpolster sind die Geräusche der Umgebung ungedämpft hörbar.
• Die Befestigung für die Skibrille auf der Rückseite des Helms lässt sich durch den Gummizug einfach öffnen und schließen. Hierfür muss der Helm nicht abgesetzt werden. Das Öffnen und Schließen ist mit Handschuhen möglich.

Nachteile:

• Durch die Matte Oberfläche sind Fingerabdrücke von Fettflecken (Reste von Sonnencreme) deutlich sichtbar und nur mit Seife rückstandlos zu entfernen.
• Beim Tragen befindet sich die Unterseite Schildes im oberen Bereich des Sichtfeldes. Gerade diese Oberfläche ist glänzend. Trägt man gerade mal keine Skibrille irritiert diese Oberfläche des Helmes beim Fahren, da diese den Untergrund spiegelt.



Nils

Farbe: Dark-Black Matt
Size: 57-61cm

Nils ist leidenschaftlicher Skifahrer, er selbst bezeichnet sich nicht gerade als „Profi“, kommt aber auf eine stattliche Anzahl von Skitagen und ist stets an Produktentwicklungen sämtlicher Art interessiert. Von Nils haben wir den ersten Eindruck des Helms als Video bekommen. Auch er lobt die Passform und das Gewicht, zusätzlich sticht bei ihm die QHM Brille hervor, besonders das breite Sichtfeld begeistert Ihn.
Aber, scollt bis zum Video und seht selbst!

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Donnerstag, 18 April 2019 12:39

Ausprobiert: Arva EVO 5

Das LVS – unverzichtbar im Gelände weil potentiell lebensrettend. Kontinuierlich bringen die verschiedenen Hersteller Updates ihrer Bestseller und hin und wieder kommt auch was neues. Dieses Jahr zum Beispiel vom französischen Safety-Experten Arva: Das EVO 5 ist das kleinste und leichteste LVS im Sortiment, soll aber dieselbe Leistung bringen wie ein größeres. Wir haben das EVO 5 schon mal auf Tour ausgeführt und ausprobiert.

Optik & Haptik
Size matters – genau deshalb hat Arva ein LVS-Gerät entwickelt, das kompakt aber gleichzeitig auch leistungsstark ist. Es liegt durch Größe und Gewicht (170g!, nur 1 AA Batterie) sehr angenehm in der Hand und passt auch optimal in die Jacken- bzw. Hosentasche. Schon auf den ersten Blick versteht man das Gerät, ohne es überhaupt benutzt zu haben. Durch die Bezeichnung „OFF“, „SEND“ und „SEARCH“ ist sofort klar, was damit gemeint ist. Großer Pluspunkt für die intuitive Benutzung!

Handling
Mit einer Verbindungsschnur inklusive Karabiner kann das EVO 5 am Tragesystem befestigt werden. Je nach Belieben kann man das LVS-Gerät mit einem Bauchgurt gesichert in der Jackentasche verstauen oder man trägt es mit dem Schultergurt mittig am Oberkörper. Bedienen lässt sich der EVO 5 ganz einfach durch das Verschieben des seitlichen Hebels in die entsprechende Option. Der Verschiebemechanismus geht anfangs noch etwas schwerfällig, soll aber laut Hersteller noch optimiert werden.
Ansonsten verfügt das LVS-Gerät über alle zur Bergung von Lawinenopfern erforderlichen Funtionen: 50 m Suchstreifenbreite, Group Check, Markierung, automatische Rückkehr in den Sendemodus, Interferenz-Management. Den Vergleich mit anderen Geräten braucht das EVO 5 also nicht scheuen.

Fazit
Die kleinen Außenmaße gefallen sehr gut, weil man das EVO 5 einfach wirklich nicht mehr bemerkt, wenn man es angeschnallt hat. Wenn jetzt auch noch der Verschiebemechanismus des Hebels optimiert wird, ist das neue LVS von Arva eine echte Alternative zu den bekannten Geräten.
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Donnerstag, 18 April 2019 12:31

Produkttest: Fritschi Xenic 10

Die Pin-Bindungsdiskussion geht in eine neue Runde! Beim Aufstiegsorientierten Tourengehen wird Material gerüstet, was das Zeug hält. Wer hat den leichtesten Ski? Wer hat die leichteste Bindung? Dabei wird an allen Ecken und Enden an Gewicht gespart, wo es nur geht. Oftmals wird aber vergessen, dass es letztendlich trotzdem die eigenen Beine sind, die einem das Gipfelglück bescheren.

Jetzt steigt auch Fritschi in das Geschäft der Leichtgewichte ein. Mit der Xenic 10 erhält die Pin-Bindungsfamilie Zuwachs: Eine typische Fritschi für nur 280g. Hightech-Materialien machen sie leicht und stabil. Alles was eine echte Tourenbindung braucht.

Optik & Haptik
Die Bindung wirkt auf den ersten Blick sportlich und robust, trotz des leichten Gewichts.

Einstieg & Handling
Beim Einstieg in die Bindung wird die Schuhspitze durch einen fixen Anschlag und eine Orientierungshilfe positioniert. Schon bei leichtem Druck auf das breite Step-In-Pedal verschieben sich die Pin-Hebel horizontal und rasten in die Inserts der Schuhe ein. Leichter Druck ist hier definitiv nicht übertrieben. Bei der kleinsten Berührung der Bindung lösen die Hebel aus. Wenn der Schuh nicht richtig positioniert ist, geht das auch schnell mal daneben. Bei genauer Positionierung des Schuhs, funktioniert das Einrasten aber super easy. Jetzt muss der Hebel noch angezogen werden, um den Walk-Modus einzustellen (sogar ablesbar).

Die Steighilfe dient hinten als Hebel. Dadurch lässt sich die Ferseneinheit ganz einfach drehen, um von der Abfahrts- in die Aufstiegsposition zu wechseln. Jetzt nur noch einsteigen, Fuß auf den Stopper absetzen und los gehts.

Performance
Beim Aufstieg macht sich natürlich das Gewicht positiv bemerkbar. Die Gehstufen lassen sich leicht mit dem Stock bedienen. Mit 2° und 11° könnte auf einer längeren Tour eine weitere Stufe als Steighilfe auf jeden Fall komfortabler sein. Während der Tour hat sich unterwegs einmal der Stopper gelöst und plötzlich gebremst. Dann heißt es Steighilfe raus, Fuß auf das Fersenpedal abstellen und Stopper wieder hochdrücken. Dadurch verliert man schnell mal ein paar Meter und den Anschluss an die Gruppe.

Für die Abfahrt ist kein blockieren des Hebels notwendig, da sich die Fronteinheit horizontal verschiebt und dadurch ungewollte Auslösung durch Schläge verhindert. Trotz der Leichtigkeit der Pin-Bindung, muss man bei der Abfahrt keinen Kompromiss in Kauf nehmen. Die Xenic 10 überzeugt durch eine sehr gute Kraftübertragung und Performance, auch im zerfahrenen Gelände.

Fazit
Weight matters, aber noch mehr zählt die Abfahrtsperformance. Fritschi bringt bei der Xenic 10 beides zusammen, daher sind wir sicher, dass diese Bindung im kommenden Jahr auf sehr, sehr vielen Freetourern zu sehen sein wird.
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Donnerstag, 18 April 2019 12:21

Atomic Backland Carbon 19/20

Wenn ein ehemaliger Europacup Fahrer über einen Skitourenschuh sagt: „Das ist der erste leichte Skitouren-Skischuh, mit dem ich richtig fahren kann!“, dann sollte man sich den Schuh mal genauer anschauen. Speziell wenn man, so wie wir, das Hauptaugenmerk jeder Tour aufs Runterfahren legt. So haben wir also vor zwei Jahren die Bekanntschaft mit dem Atomic Backland Carbon gemacht und ihn auf vielen Touren schätzen und lieben gelernt.

Genau aus diesem Grund waren wir auch heiß darauf den nagelneuen Backland Carbon zu testen: Für die Saison 2019/20 haben die Altenmarkter einiges verändert: Wichtigster und auffälligster Punkt ist, dass sie die Zunge entfernt haben und ein BOA System verbaut wurde. Laut Atomic Entwickler Joachim Dullnig wurde der hintere Teil der Schale steifer und höher gebaut, was die Zunge überflüssig macht. Der Schuh sei durch die Modifikation am Material leichter und steifer geworden. Und man spart sich das Rein- und Rausnehmen der Zunge vor jedem Anstieg bzw. jeder Abfahrt. Der Innenschuh mit waschbarem Memory Fit 3D soll sich noch besser an den Fuß anpassen lassen.

So viel zur Theorie! Hat man den Schuh dann wirklich in der Hand, fällt sofort (wieder) das geringe Gewicht und das enorm kleine Baumaß auf (Sohlenlänge 298mm bei einem 27.5 er Schuh). Der Einstieg ist dank Magnetbefestigung der Zunge angenehm. Boa System gedreht, Schnalle zu, Strap angezogen – fertig. Im Walk-Mode das gewohnte Backland Gefühl, der Schuh trägt sich wie ein Wanderschuh Die Beweglichkeit ist enorm. Beim Gehen, Autofahren und bergauf hat man nie das Gefühl einen Skischuh zu tragen.

Am Gipfel stellt sich dann die Gretchenfrage: Kann ein so leichter und beweglicher Schuh auch bergab funktionieren? Zuerst spart man mit dem Neuen natürlich einiges an Zeit, braucht nicht mehr die Zunge aus dem Rucksack fischen, Skischuh öffnen, einsetzen, schließen sondern klappt nur noch den Bügel runter, dreht zwei-, dreimal am Boa Rädchen, rastet evtl. die Schnalle eine Stufe enger ein und zieht kurz am Strap. Der Schuh sitz unheimlich kompakt am Fuß. Der höhere Schaft sorgt für deutlich mehr Stabilität und erhöht die Steuerbarkeit des Ski deutlich. Krass wie sich ein Wanderschuh so schnell in einen richtigen Skischuh verwandeln kann!

Fazit:Ob der Schuh wirklich 8% leichter und 13% steifer ist, haben wir nicht nachgemessen. Aber die Performance auf der Abfahrt hat sich noch mal deutlich verbessert. Bergauf bietet der Schuh die gewohnte Performance aber durch den Verzicht auf die Zunge und das neue Boa System deutlich mehr Komfort. Ein sinnvolles Update!

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Mittwoch, 27 März 2019 12:58

Produkttest: Kari Traa Flette LS

Ein Baselayer ist ein Baselayer ist ein Baselayer. Ja schon, irgendwie, aber dann auch wieder doch nicht, oder? So unterschiedlich unsere Ansprüche an Hartware wie Ski oder Skischuhe sind, so unterschiedlich sind auch unsere Anforderungen an Baselayer. Die Basics sind klar: Wärmen soll er, außerdem Feuchtigkeit von der Haut wegtransportieren und möglichst geruchsneutral sein.

Dann aber wird es schon kompliziert, denn je nach Intensität der Sportart, je nach Kälteempfinden und nicht zuletzt je nachdem wie stark wir schwitzen empfiehlt sich eine andere Wahl des „Darunters“. Dazu kommen unterschiedliche Schnitte und Passformen.

Der skandinavische Hersteller Kari Traa hat seine Zielgruppe von vornherein schon mal um die Hälfte reduziert – produziert wird nämlich ausschließlich Bekleidung für Frauen. Oder um es mit dem Leitspruch des Unternehmens zu sagen: „For girls, by girls.“ Wir haben das Flette Longsleeve in der Farbe „Naval“ (weiß/blau) über die Saison 2018/19 bei wechselnden Bedingungen getestet.

Erster Eindruck:
Beim Auspacken fallen das dünne, leicht transparente Material des Körpers auf. Ob das wirklich warm genug hält? Dafür fühlt sich die Faser sehr glatt, beinahe seidig an. Dafür ist der 40% Modalanteil im Flette Longsleeve verantwortlich. Modal ist eine aus Holz gewonnene Naturfaser, die vor allem durch ihre Weichheit überzeugt. Die verwendete Lenzing Modal-Faser wird aus Buchenholz gewonnen, das nachhaltig aus dem Wiener Wald gewonnen wird. Die restlichen 60% des Materials bestehen aus Merinowolle – selbstverständlich von Mulesing-freien Schafzuchtbetrieben.

Angezogen:
Das Shirt fällt entsprechend der Größe aus, frau kann also getrost die normale Größe wählen, ohne dass der Baselayer dann kneift bzw. schlackert. Der Körper ist etwas länger geschnitten – sehr angenehm, denn so rutscht nichts aus der Hose wenn man sich mal bückt und der untere Rücken bleibt stets schön warm eingepackt. Auch bei kapitaleren Brezen im Powder bekamen wir keinen Schnee unter die Kleidung – Pluspunkt! Dank „Stretch Fabric Mapping“ bietet das Flette LS optimale Bewegungsfreiheit – Schneeballschlachten, Schlittenfahren und natürlich jede Art von Skifahren inklusive.

Das Tragegefühl des Flette Longsleeve ist äußerst ansprechend: Die Mischfaser aus Merinowolle und Modal fühlt sich sehr glatt auf der Haut an, keinesfalls wollig-kratzig. Dank des Modalanteils fühlt sich das Shirt auch in beheizten Räumen „kühl“ an und man hat nicht das Gefühl, gleich an Überhitzung zu kollabieren. Dennoch wärmt die Wolle und selbst kälteempfindliche Naturen werden feststellen, dass selbst diese dünnere Qualität für beinahe alle Tage am Berg funktioniert – außer vielleicht bei -25° und Schneesturm.

Fazit:
Im Test über die gesamte Saison, mit -18° kalten Tagen im Hochwinter ebenso wie ersten Frühjahrsskitouren hat sich das Kari Traa Flette LS als Allrounder bewährt. Es weist sämtliche Vorteile der Merinowolle auf, deretwegen die so beliebt ist: Guter Feuchtigkeitstransport und somit nie ein kaltes, nasses Gefühl auf der Haut, hohe Wärmekapazität - denn Wollfasern beinhalten einen hohen Luftanteil, der sehr gut isoliert, und- nicht zuletzt auf längeren Trips nicht unbedeutend - Geruchsneutralität.

Das dünne Material hält überraschend warm, man fühlt sich auch weniger „beengt“ als in dickeren Baselayern. An extrem kalten Tagen bzw. bei sehr starker Kälteempfindlichkeit könnte es dann aber doch etwas zu wenig sein. Kurze, intensive Aufstiege und Hikes bewältigt der Baselayer problemlos, und selbst bei frühlingshaften Temperaturen nimmt das Sauna-Gefühl nicht überhand. Die gestrickten Bündchen schließen schön ab, mir persönlich würden Daumenlöcher noch gut gefallen.

Alles in allem ist das Kari Traa ein überraschend dünner, äußerst vielseitig einsetzbarer Baselayer für Skifahrerinnen mit eher stärkerem Kälteempfinden, die an ihren Skitagen durchaus Hikes und Aufsteige einbauen. Das Ding hat seinen Preis, andererseits genügt dieses eine (zumindest fast) für den gesamten Winter. „Das Shirt ist doch schon angewachsen an Dir!“

Publiziert in Produkttests
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