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DEVOLD Dauertest
Skiunterwäsche ist eine Glaubensfrage: Merino oder Synthetik? Rundhals oder Zip? Lange Hosenbeine oder ¾? Lieber mehrere dünne Schichten oder eine warme? Oder zum Skitourengehen gar keine drunter? Viele Teile mit speziellem Einsatzgebiet oder lieber wenige vielseitige? Style egal (sieht ja eh niemand) oder darf schon was hermachen?
Ganz gleich, wie man diese Fragen für sich persönlich beantwortet, Skiunterwäsche sollte jedenfalls ein paar Anforderungen erfüllen: Sie dient als Isolationsschicht gegen die Kälte. Und dann sollte sie Feuchtigkeit = Schweiß von der Haut nach Außen transportieren, damit man nicht auskühlt, auch wenn man schwitzt.
In den letzten Jahren hat sich Merinowolle als Material der Wahl für Ski-Baselayer etabliert. Das liegt zum einen an der hervorragenden Isolationsfähigkeit, und zum anderen daran, dass Merino-Baselayer nicht zu stinken beginnt – auch wenn man sie im Dauereinsatz hat. Zudem kann Wolle bis zu 35% ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich klamm anzufühlen. Warum sich nun aber nicht jede Art von Wolle, sondern speziell Merinowolle so gut für Unterwäsche eignet, liegt an den extrem feinen Fasern: Merino kratzt und juckt nicht.
Dennoch: Merino ist nicht gleich Merino. Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es mittlerweile Merino-Produkte jeder Preis- und Qualitätskategorie, von optischen Unterschieden und Brand Images ganz zu schweigen. Während manche Marken mit plakativen Logos und repräsentativen Testimonials für ihre Produkte werben, gibt es auch welche, die ein bisschen unter dem Radar fliegen und einfach nur durch perfekte Qualität überzeugen wollen.
Eine dieser Marken, die nicht mit großen Logos auffallen, ist Devold. Gegründet 1853 in Alesund von Ole Andreas Devold, machte sich das Unternehmen schon bald einen Namen unter den Fischern an der rauen norwegischen Küste mit seiner gestrickten Wollunterwäsche, den robusten Pullovern und Fäustlingen. Das blieb den Polarabenteurern Ende des 19. Jahrhunderts nicht verborgen, und so kamen norwegische Strickwaren sowohl mit Fridtjof Nansen nach Grönland, als auch mit Roald Amundsen in die Antarktis und an den Nordpol. Spätestens ab diesem Zeitpunkt war Devold eine bekannte Größe im Expeditions-Ausrüstungsbusiness.
Gut, selbst der sehr ambitionierte Alpen-Skifahrer benötigt selten Expeditionsausrüstung, wenn er sich in die Berge begibt um seiner Leidenschaft zu frönen. Trotzdem – und so komme ich auf die Einleitung zurück – möchte er sich warm und trocken in seiner Haut bzw. unter seiner Shell fühlen. Und damit kommen sowohl Merino als auch das über lange Jahre erworbene Knowhow im Umgang mit diesem Material zum Tragen – auch oder gerade, wenn es um den Alltagseinsatz am Berg geht.
Für diesen Dauertest bekamen wir von Devold verschiedene Produkte in unterschiedlichen Qualitäten zur Verfügung gestellt. Das waren erstens für Frauen ein Lauparen Shirt, eine Breeze Plus ¾ Longs Hose und eine Explorer Weste, sowie für Männer ein Expedition Zip Neck Shirt und eine Tuvegga ¾ Longs Hose.

Erster Eindruck
Direkt beim Auspacken des Pakets passt es schon: Alle Produkte werden im Karton geliefert, kein Plastik rundherum, kein unangenehmer Chemie-Geruch – top. Jedes einzelne Teil fühlt sich hochwertig und weich an, da will man sofort reinschlüpfen. Die Farben sehen exakt so aus wie erwartet und auch die Größen passen perfekt. Wie oft bei skandinavischen Brands sind Ärmel und Hosenbeine recht lang, also absolut geeignet für große Mitmenschen. Bei meiner Körpergröße von unter 1,60m reicht die Breeze Plus 3/4 Longs beinahe bis an den Knöchel, was aber nicht stört, da der Beinabschluss so weich ist, dass er sich leicht nach oben schieben lässt.
Die Reißverschlüsse des Expedition Zip Neck Oberteils und der Explorer Vest sind sauber verarbeitet. Auch bei geschlossenem Kragen reibt nichts am Kinn oder Hals. Außerdem ist das Material so flexibel, dass man nicht das Gefühl bekommt, eingeengt zu sein.
Am Berg
Sowohl das Lauparen Shirt aus 190 g/m² feiner Merinowolle mit einer Fadenstärke von 18,7 Mikron als auch die Breeze Plus ¾ Longs aus 200 g/m² Merino mit 18,7 Mikron werden bei Devold in der Produktkategorie „Warm“ geführt. Bei der Hose gefällt neben der seidigen Qualität, die sich extrem angenehm trägt, der hoch geschnittene Bund: Da bekommen selbst bei maximaler Bewegung die Nieren keinen Kälteschock. Das Lauparen Shirt überzeugt mit seinem ausgeklügeltem Materialmix aus elastischem Rippstrick und strategisch platzierten Merino-Mesh-Einsätzen unter den Armen. Flache Nähte sorgen zudem dafür, dass der Rucksack nicht reibt.
Zusammen mit der Explorer Weste aus zwei unterschiedlichen Merinoqualitäten ist frau für wirklich jeden Einsatz am Berg gerüstet. Die Innenseite des Midlayers wirkt fast wie Frottee und ist aus gebürsteter 18,7 Mikron Merinowolle gefertigt, während die Außenseite aus stärkerer 20,5 Mikronfaser mit 10% Aquaduct-Polyamid besteht. Dieser Materialmix sorgt für bessere Haltbarkeit (Stichwort: Kein Pilling!) und einen verbesserten Feuchtigkeitstransport.

Dieses Dreierteam hat sich im Einsatz am Berg den gesamten Winter über bewährt. An sehr kalten Tagen bzw. bei reinem Abfahrtseinsatz habe ich eine zusätzliche Schicht aus Primaloft- oder Daunenjacke drübergezogen unter der Shell. Sobald ein Hike dabei war oder auf Skitour war das Lauparen Shirt mit der Explorer Weste eine optimale Kombination: Selbst nach einem schweißtreibenden Aufstieg fühlten sich weder Shirt noch Weste feucht an – nicht einmal am Rücken unter dem Rucksack. Auch der hohe, weiche Kragen der Weste hat sich voll bewährt: Sobald der Wind ums Eck gepfiffen kam, Reißverschluss hoch – fertig. Sehr angenehm war auch, dass sich der Hosenbund der Breeze Plus niemals feucht angefühlt hat.
Als „Extra warm“ sind das Expedition Zip Neck und die Tuvegga ¾ Hose hingegen klar für die kalten Tage am Berg ausgelegt. Das Zip-Shirt mit hohem Rollkragen besteht aus 2 Lagen Merino: Einer superweichen und kuscheligen Innenschicht aus 18,7 Mikron Merino und einer Außenschicht mit 10% Aquaduct-Polyamid und stärkerem 20,5 Mikron Wolle. Das ergibt eine Stärke von 235 g/m² und somit wahrlich Expeditions-Isolierung, allerdings bei gleichzeitig verbessertem Feuchtigkeitstransport.
Die Tuvegga Serie punktet mit einem cleveren Wendesystem: Die flache Seite aus 190 g/m² sorgt bei intensiver Bewegung für hohe Atmungsaktivität, während die interessante 3D-Rippenstruktur mit ihren integrierten Luftkanälen überragend isoliert (340 g/m²!). Das gilt übrigens für alle Produkte der Tuvegga-Serie. Bei den ¾ Pants sind im Kniekehlenbereich außerdem Mesh-Einsätze für optimale Feuchtigkeits- und Temperaturregulierung eingearbeitet. Einziger Wehrmutstropfen: Der Bund ist relativ niedrig geschnitten.
Fazit
Insgesamt gilt: Wo Devold „Expedition“ draufschreibt, steckt auch Expeditionsequipment drin. Für den alltäglichen Einsatz bedeutet das, dass diese extra warmen Produkte im Hochwinter und bei grauslichen Bedingungen am Berg absolut erste Wahl sind. Geht es allerdings ins Frühjahr hinein, ist einem von Haus aus eher zu warm als zu kalt oder plant man bewegungsintensive Abenteuer, dann kommt man mit dem Expedition Zip Neck bzw. der Tuvegga Hose schnell ins Schwitzen. Da unterstützt das Aquaduct-Polyamid dann zwar, allerdings fühlt man sich nie so trocken und angenehm klimatisiert wie mit einem dünneren Baselayer. Als erste Schicht im Hochwinter geht es aber nicht besser.
Das Set aus Breeze Plus Hose und Lauparen Shirt aus der mittelschweren Merinoqualität mit 200 bzw. 190 g/m² hat sich hingegen als All-day-all-season-long-Favorit entpuppt. Insbesondere in Kombination mit der Explorer Weste, die bei Nichtgebrauch problemlos im Rucksack Platz findet, habe ich praktisch bei jeder Gelegenheit zum Devold Baselayer gegriffen und alles andere im Schrank liegen lassen.
Im Übrigen haben wir uns an die Empfehlung des Herstellers gehalten, und die Teile einfach an der frischen Luft getrocknet und ausgelüftet. Das genügt vollauf – selbst im Dauereinsatz beginnt nichts zu riechen und die Funktionalität der Unterwäsche bleibt erhalten. Aus diesem Grund sicher eine optimale Wahl, wenn es um Mehrtagestouren geht – man spart sich einen Haufen Ersatzunterwäsche. Sollten die Produkte dann doch Bekanntschaft mit der Waschmaschine machen, ist das kein Hexenwerk: Sie dürfen mit 40° gewaschen werden und sogar in den Trockner.
Bleibt noch ein bedeutender Punkt: Woher kommt die Wolle? Hier geht Devold seit jeher einen verantwortungsvollen Weg und bezieht die verarbeitete Merinowolle mittlerweile ausschließlich aus nachhaltiger Schafhaltung. Die gesamte verarbeitete Wolle kommt von etwas mehr als einem Dutzend Familienbetrieben, die komplett auf Mulesing verzichten. Zudem werden alle Schafe nach den „Five Freedoms of Animal Welfare gehalten“. Und die gesamte Wolle ist bis zu dem Betrieb zurückverfolgbar, aus dem sie stammt – mehr als die Hälfte der Produkte tragen auch das Etikett des jeweiligen Betriebs.
Alles in allem ein Spitzenpaket, das man von Devold in Sachen Merino-Baselayer bekommt – von der Produktion bis zum Endprodukt durchdacht und mit allen Konsequenzen durchgezogen. Im großen Sortiment gibt es passende Produkte sowohl für den spezialisierten Einsatz, als auch Allrounder, die man das ganze Jahr über nicht wegpackt. Wer ein nachhaltiges Produkt in 1A Qualität sucht und das lange halten soll, der kann bei Devold bedenkenlos zugreifen. Bleibt nur noch die Entscheidung, was man denn gerne im Kleiderschrank hätte…
Patagonia R1® Air Full-Zip Hoody
Manchmal gibt’s diese Teile, die man einmal anzieht – und dann irgendwie ständig dabei hat. Der R1® Air Full-Zip Hoody von Patagonia ist genau so ein Kandidat. Ob auf dem Berg beim Skifahren oder auf dem Weg zum Feierabendbier: Die Jacke macht einfach alles mit.
Direkt beim Anziehen merkt man: Das ist Patagonia-Qualität. Der Stoff fühlt sich super angenehm auf der Haut an – weich, leicht und trotzdem irgendwie robust. Der Fleece ist aus 100 % recyceltem Polyester gefertigt und hat diese spezielle Zickzack-Struktur, die nicht nur gut aussieht, sondern auch richtig was kann: Sie leitet Feuchtigkeit ab, trocknet schnell und ist mega atmungsaktiv.
Einzige kleine Überraschung: Der Zipper ist auf der "falschen" Seite. Heißt – links statt rechts. Nix Wildes, aber kurz gewöhnungsbedürftig.
Beim Skifahren war das Setup simpel, aber effektiv: Ein dünner Baselayer, der Patagonia Hoody drüber und obendrauf die Shell-Jacke – fertig. Bei -2 Grad hat das völlig gereicht. Wenn’s noch kälter wird, könnte man optional noch 'ne leichte Weste drüber werfen, aber grundsätzlich wärmt der Fleece ordentlich.
Schon bei den ersten Schwüngen war klar: Der Midlayer hält dich angenehm warm, ohne dich zu überhitzen. Auch nach Stunden auf den Brettern war das Klima super angenehm – nicht zu warm, nicht zu kalt, einfach genau richtig.
Und wenn die Sonne im April dann doch mal rausknallt? Kein Ding. Die Jacke lässt sich gut zusammenfalten und nimmt kaum Platz weg im Rucksack.
Die drei Reißverschlusstaschen sind besonders praktisch. Zwei unten, eine oben links – da passt ordentlich was rein. Schlüssel, Tempos, Müsliriegel – alles dabei, nix fliegt rum.
Auch gut: Die versetzten Schulternähte. Klingt unspektakulär, macht aber mit Rucksack einen echten Unterschied. Kein Drücken, kein Scheuern.
Was den R1® Air Hoody zum echten Lieblingsstück macht, ist die Vielseitigkeit. Durch das schlichte Design passt er zu allem, was im Schrank hängt und ist dabei so leicht und klein verpackbar, dass man ihn fast immer irgendwo unterkriegt. Egal ob beim Spaziergang, beim Klettern oder eben beim Skifahren – der Hoody ist fast schon zu praktisch, um ihn zuhause zu lassen.
Fazit
Patagonia liefert hier mal wieder richtig ab. Der R1® Air Full-Zip Hoody ist leicht, atmungsaktiv, warm – und macht sowohl auf dem Berg als auch im Alltag eine richtig gute Figur. Wenn man über den „falschrumen“ Zipper hinwegsehen kann, ist das Ding ein heißer Anwärter auf den Titel Lieblings-Midlayer 2025.
FreerideTestival Stubaier Gletscher
Finale am 29. und 30. März
Letzter Saison-Stopp des FreerideTestivals: Am Wochenende 29. und 30. März verwandelt sich der Stubaier Gletscher in das ultimative Freeride-Testgelände. An der Eisgrat-Bergstation warten über 30 Top-Brands – darunter Atomic, DPS, Head, Rossignol, goodboards, Faction, Majesty, Salomon & Co. – mit den neuesten Ski- und Snowboard-Highlights der nächsten Wintersaison 2025/26. Diese können direkt im Gelände kostenlos getestet werden.

© Anton Brey
Die Veranstalter des FreerideTestivals bieten ein vielfältiges Side-Event-Programm für jedes Level: Einsteiger-Freeride-Kurse, Advanced Guiding, Techniktraining sowie Safety-Workshops. Nach einem Tag im Schnee darf die Afterhour nicht fehlen: An der Stubaier Schneebar, die den ganzen Tag geöffnet ist, sorgen die DJs Frida Iron und Dativ Lindkeks für perfekte Stimmung.
Der Stubaier Gletscher als Location-Highlight gehört mit seiner Höhenlage bis 3.210 Meter zu den schneesichersten Gebieten Österreichs und liegt nur 45 Minuten von Innsbruck entfernt. Die Anreise ins Stubaital könnte nicht einfacher sein: Dank der guten öffentlichen Verkehrsanbindung gelangt man von Innsbruck aus unkompliziert ins Tal und kann sich vor Ort bequem mit dem ÖPNV fortbewegen. Die Öffentlichen Verkehrsmittel im Stubaier Tal selbst sind für jeden mit gültigem Skiticket kostenlos.

© Anton Brey
Backcountry-Fans erwarten beim FreerideTestival am Stubaier Gletscher spannende Veranstaltungspunkte. Unter anderem wird für Frauen das „Girls only Carven“ mit Julia Mehner by ARMADA organisiert. Dabei können die Teilnehmerinnen die Declivity X und die Reliance Serie von ARMADA testen und von „Frau zu Frau“ carven. Auch der TOKO-Workshop bietet spannende Einblicke und Profi-Tipps für den perfekten Skiservice – inklusive Wachsprodukt zum Mitnehmen. Zudem wird ein Einsteiger Freeride-Kurs angeboten. Dabei lehren die Profis der Skischule Neustift das Tiefschneefahren für Anfänger. Erfahrene können im Advanced Freeride Guiding mit den Local Guides des Freeride Centers Stubai geheime Runs entdecken. Auch ein Techniktraining ist vor Ort besuchbar, wobei ein individuelles Coaching den maximalen Lernerfolg garantiert.
Teilnehmen kann Jeder, die kostenlose Anmeldung ist unter www.freeride-testival.com möglich.
FreerideTestival Warth
Der dritte Tourstopp des FreerideTestivals steht an – und das bedeutet zwei Tage voller Pow(d)er, Tests und einzigartiger Erlebnisse! Am 15. und 16. März verwandelt sich Warth-Schröcken in das ultimative Playground für Freeride-Fans. Und das Beste? Du kannst schon jetzt die brandneuen Ski der Saison 2025/26 testen!
Teste als Erstes die Ski der nächsten Saison
Direkt an der Talstation des Jägeralp-Express stehen die neuesten Modelle der Saison 2025/26 zum Test bereit. Highlights sind unter anderem:
- HEAD Kore 112 mit der aktualisierten Tyrolia Attack – und das Beste: Du kannst ihn gemeinsam mit einem Guide als Erster fahren!
- Brandneue Ski und Boards von Salomon, SCOTT, Atomic, Dynafit, Armada, Faction, Blizzard-Tecnica und vielen mehr.

© Anton Brey
Side-Events
Neben dem Equipmenttest warten geführte Touren und Workshops auf dich:
Geführte Freeridetour powered by DEUTER – mit Bergführer Lucas Pisioni und Top-Rucksäcken von DEUTER.
Freeriden mit Holger Meyer powered by SCOTT – verbessere deine Technik mit den neuesten SCOTT Freeride-Ski.
Geführtes Freetouring presented by Fritschi – entdecke die besten Spots des Arlbergs mit einem staatlichen Bergführer.
Salomon Riders & RiderINNEN Clinic – gemeinsam mit Claudia Kohler & Alois Bickl auf der Suche nach den schönsten Lines.
Freeride Crash Kurs – alles rund um Fahrtechnik, Sicherheit und Lawinenkunde mit den Profis der Skischule Warth.
Skitour auf das Geißhorn – eine unvergessliche Tour auf einen der schönsten Gipfel der Allgäuer Alpen.
Arlberg Freeride Safari – von Warth-Schröcken über Lech-Zürs nach St. Anton – ultimative Powder-Challenge!
Sichere dir jetzt deinen Platz!
Die Anmeldung ist kostenlos, Side-Events kannst du optional dazubuchen (25-99 €). Hier geht’s zur Anmeldung: Jetzt buchen!

© Anton Brey
After Hour am Samstag
Nach einem epischen Tag lässt du beim DPS-Truck by E.T. Marketing den Tag entspannt ausklingen – und bereitest dich auf noch mehr Pow(d)er am Sonntag vor.
Ready?
Pack deine Ski, dein Board und deine Buddys ein – das FreerideTestival Warth wird legendär! Teste die Ski von morgen, ride mit den Pros und genieße das ultimative Freeride-Feeling.
Save the Date: 15. & 16. März 2025
Wo? Talstation des Jägeralp-Express
Mehr Infos: freeride-testival.com
RAB Khroma Converge Kombi
Wenn es um anspruchsvolle Skitouren und unberührte Lines geht, braucht es eine Ausrüstung, die in jeder Situation verlässlich ist. Die Khroma Converge-Kombination von RAB wurde speziell für Freerider und Tourengeher entwickelt, die keine Kompromisse bei Schutz, Funktionalität und Komfort eingehen wollen. Mit ihrer hochwertigen GORE-TEX-Verarbeitung, durchdachten Details und robusten Materialien bietet sie alles, was du für lange Tage im Backcountry benötigst – egal ob beim Aufstieg, auf dem Gipfel oder bei der Abfahrt im tiefsten Powder.
Die Jacke bietet alle erdenklichen Funktionen und zeichnet sich durch ein robusteres Tragegefühl sowie eine hochwertigere Verarbeitung aus. Die GORE-TEX-Skishell fühlt sich etwas schwerer und robuster an. Der „grobe“ Reißverschluss passt da sehr gut dazu! Beides vermittelt hohe Wertigkeit und Langlebigkeit. Mit zahlreichen Taschen, darunter vier Reißverschluss-Brusttaschen, bietet sie reichlich Stauraum für alle Utensilien, die man an einem Skitag braucht. Die Belüftungsöffnungen sind da, wo sie sein sollen und kühlen gut, wenn es trotz der schon sehr guten Atmungsaktivität der Jacke mal zu warm wird. Die gut anpassbare Kapuze, breite Handgelenkmanschette und der Schneefang runden das Paket diese Top Freeride Jacke ab.
Die Hose ist ebenso robust konstruiert und auf Langlebigkeit ausgelegt. Die Khroma Converge-Hose besteht aus recyceltem Gewebe, einer innovativen fluorcarbonfreien Membran von GORE-TEX, die etwas „gefüttert“ ist. Die dünne „Beschichtung“ leitet Feuchtigkeit sehr gut ab und sorgt auch bei längeren Aufstiegen bei wärmeren Temperaturen, bei denen man auch mal auf die lange Unterhose verzichtet, dass sich die Haut trocken anfühlt. Die besonders großen Beinverschlüsse ermöglichen ein weites Öffnen, während die großzügigen Belüftungsöffnungen für eine hervorragende Luftzirkulation sorgen. Die Gamaschen sind mit strapazierfähigen Aufnähern versehen, die ein Einschneiden der Skier verhindern. Insgesamt steht die Hose der Jacke in nichts nach.
Montane Nordes Hoodie & Nordes Pants
Wer viel in den Bergen unterwegs ist, weiß, wie wichtig die richtige Bekleidung ist. Gerade auf Skitouren müssen Jacke und Hose nicht nur warmhalten, sondern auch atmungsaktiv sein, um Überhitzung zu vermeiden.
Wir hatten die Gelegenheit, die neue Skitouren-Kombi von Montane – bestehend aus dem Nordes Hoodie und den Nordes Pants – ausgiebig zu testen. Die Kombi überzeugt mit durchdachter Funktionalität, hoher Atmungsaktivität und zuverlässigem Schutz vor Wind und Wetter. Besonders positiv fällt die Elastizität auf, die eine hervorragende Bewegungsfreiheit ermöglicht. Das leichte Material trägt sich angenehm, auch mit Rucksack bleibt der Komfort erhalten, ohne dass es zu starkem Schwitzen kommt.
Dank der hohen Atmungsaktivität und durchdachten Belüftungsmöglichkeiten bleibt das Körperklima auch bei anstrengenden Aufstiegen ausgeglichen. Die wasserabweisenden und winddichten Eigenschaften machen die Kombi zum idealen Begleiter für wechselhafte Bedingungen in den Bergen. Die hochwertige Verarbeitung mit Gore-Tex WINDSTOPPER sorgt für optimalen Schutz und Langlebigkeit.
Praktische Features wie zahlreiche, gut erreichbare Taschen, ein verstellbarer Taillenbund und verstärkte Beinabschlüsse machen die Kombi besonders funktional. Seitliche Lüftungsschlitze mit Schnellverschluss ermöglichen eine schnelle Temperaturregulierung. Mit 570 g für den Hoodie und 560 g für die Pants ist das Set leicht genug für lange Touren. Eine ideale Wahl für Skitouren, bei denen Performance und Komfort gleichermaßen gefragt sind.
Mehr Infos findest du hier: de.montane.com
Osprey Firn 18
Skitouren, Bergsteigen oder alpine Abenteuer aller Art – der Osprey Firn 18 ist ein vielseitiger Rucksack, der für verschiedenste Einsatzbereiche konzipiert wurde. Besonders hervorzuheben ist die westenartige Passform, die einen perfekten Sitz ermöglicht und so für hohen Tragekomfort sorgt. Bei schnellen Aufstiegen bleibt der Rucksack stabil am Körper und bietet dennoch ausreichend Platz für die notwendige Ausrüstung.
Ob Verpflegung, zusätzliche Bekleidung, Lawinenausrüstung oder Erste-Hilfe-Set – für jedes Ausrüstung-Teil findet sich eine sinnvolle Lösung. Dank der enganliegenden Schultergurte mit Organisationsfächern hat man Essentials wie Snacks oder Taschentücher direkt griffbereit, ohne den Rucksack abnehmen zu müssen. Ein besonders praktisches Feature ist das separate Fach für Felle oder Steigeisen, das sich auch während der Tour problemlos öffnen lässt.
Das innovative Lasso-System ermöglicht es, Ski schnell und sicher am Rucksack zu befestigen. Zusätzlich können Eispickel oder Skistöcke außen angebracht werden, während die Kompressionsriemen auch als stabile Fixierungspunkte dienen. Ein weiteres Highlight ist das abnehmbare Helmnetz. Für besten Tragekomfort sorgt die schneeabweisende Rückenplatte, die sich bei Bedarf herausnehmen lässt, um Gewicht zu sparen. Zudem ist der Firn 18 in zwei verschiedenen Rückenlängen (S/M und L/XL) erhältlich, sodass er sich optimal an die individuelle Körpergröße anpassen lässt.
Fazit:
Der Osprey Firn 18 überzeugt mit einer durchdachten Fächeraufteilung und innovativen Befestigungsmöglichkeiten, die jede Tour erleichtern. Besonders positiv fällt die bequeme Passform auf – die breiten Schultergurte verhindern ein Einschneiden, selbst bei schwererem Gepäck oder befestigten Skiern. Uns hat dieser Rucksack zu 100 % überzeugt: Er sitzt perfekt, rutscht nicht und bietet schnellen Zugriff auf die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände. Für uns ein unverzichtbarer Begleiter auf jeder Skitour!
Weitere Infos unter: www.osprey.com
Test: Stirnlampe Silva Smini Fly
Die Silva Smini Fly ist eine bemerkenswerte Stirnlampe, die mit einem innovativen und funktionalen Design überzeugt. Im praktischen Test hat sie ihre Vielseitigkeit und Benutzerfreundlichkeit unter Beweis gestellt.
Bereits beim ersten Einsatz fällt das geringe Gewicht von nur 38,5 Gramm positiv auf. Die Lampe sitzt federleicht auf dem Kopf und ist beim Tragen nahezu nicht zu spüren. Das Verstellen des Stirnbands funktioniert mühelos, selbst mit Handschuhen – ein wichtiger Vorteil bei kälteren Temperaturen oder anspruchsvollen Bedingungen.
Mit 250 Lumen bietet die Silva Smini Fly mehr als genug Helligkeit für Ski-Touren und andere Outdoor-Aktivitäten. Besonders die niedrigste Helligkeitsstufe reicht für gemütliche Abend Ski-Touren oder den Aufstieg in der Dämmerung völlig aus. Das Licht ist angenehm und wirkt nicht künstlich oder störend, was ein komfortables und natürliches Seherlebnis ermöglicht.
Die Smini Fly nutzt die Silva Intelligent Light-Technologie, die ein fokussiertes Spotlicht mit einem breiten Flutlicht kombiniert. Diese Mischung sorgt für eine optimale Sicht – sowohl in die Ferne als auch im Nahbereich. Ein zusätzlicher roter LED-Lichtmodus schützt die Nachtsicht, was sie ideal für nächtliche Aktivitäten macht. Dank des USB-C-Akkus bleibt die Stirnlampe immer einsatzbereit.
Die Nachhaltigkeit der Smini Fly verdient besondere Erwähnung. Gehäuse und Stirnband bestehen aus recycelten Materialien, und das Produktdesign ist auf Langlebigkeit und einfache Recyclingfähigkeit ausgelegt. Mit einem modischen Farbschema in Schwarz, Rosa und Mint passt die Lampe nicht nur funktional, sondern auch optisch zu den Bedürfnissen moderner Outdoor-Enthusiasten.
Fazit
Die Silva Smini Fly ist mehr als nur eine Stirnlampe – sie ist ein durchdachter Begleiter für Outdoor-Fans, die auf Leistung, Komfort und Nachhaltigkeit Wert legen. Die Kombination aus innovativen Technologien, intuitiver Bedienung und einem umweltbewussten Design macht sie zu einem echten Gewinner – nicht nur des ISPO Awards, sondern auch im täglichen Einsatz.
Mehr Infos zur Lampe: silvasweden.com
Salomon Shift Alpha Boa 130 im Dauertest
Dauertest Shift Alpha 130
Der Shift Alpha 130 ist das High-Performance-Modell der Shift-Produktfamilie von Salomon. Und der einzige mit dem neuen BOA-Verschlusssystem für Skischuhschalen. Wer darauf verzichten kann, findet in der Shift-Familie zahlreiche Modelle mit unterschiedlichen Schalenhärten und „klassischem“ Vier-Schnallen-Verschluss.
Ich bin vom BOA-Verschlusssystem sehr angetan. Die Feinjustierung - sowohl das Anziehen als auch das Lösen - funktioniert Klick für Klick hervorragend und sehr präzise. Ich habe mich selbst dabei ertappt, wie ich den ganzen Skitag über immer wieder nachjustiert habe, weil sich ja auch das Fußvolumen verändert. Genauso einfach ist es im Skigebiet, vor der Abfahrt einen satten Sitz zu erzeugen, um dann auf dem Lift mit einem Zug am Drehknopf die komplette Spannung herauszunehmen. Für die ganz langen Aufstiege ist der Shift Alpha 130 nicht gemacht, dafür überzeugt er als Freerideschuh oder als Alternative zum Alpinschuh ohne Gehfunktion. Der thermoformbare Innenschuh ist sehr gut gepolstert und punktet mit hohem Tragekomfort. Interessantes Detail: Die Zunge kann in drei Positionen (Low, Mid, High) fixiert werden, was eine minimale, aber spürbare Anpassung an unterschiedliche Fußformen und Risthöhen ermöglicht.
Das Ein- und Aussteigen erfordert etwas Kraft. Der Schalenverschluss erfolgt im Vorfußbereich über den BOA-Drehknopf, am Schaft über zwei Schnallen, die beim Aufstieg in geöffneter Position fixiert werden können. Der Schalenschluss erfolgt sehr gleichmäßig und verursacht keine Druckstellen. Entsprechende Markierungen an der Schale helfen, mit BOA am linken und rechten Fuß den gleichen Schalenschluss zu erzeugen. Die beiden Schnallen sind so dimensioniert, dass sie auch mit Handschuhen gut zu bedienen sind. Am Schaftrand ist zusätzlich ein Powerstrap angebracht, der mit einer Breite von 50 mm für eine angenehme Druckverteilung sorgt. Besonders gut hat mir gefallen, wie leicht sich der Powerstrap anziehen und lösen lässt. Sehr gut gelöst ist das Öffnen des Walk/Ski-Hebels - der stabile Metall-Puller ist mit dicken Handschuhen gut zu greifen. Der thermoformbare Innenschuh ist schnürbar und angenehm gepolstert - der Tragekomfort ist sehr gut. Im Aufstieg gefällt der Schuh mit guter Schaftrotation, limitierender Faktor ist hier schon eher das Gewicht.
Fazit
Der Fokus des Shift Alpha 130 liegt zweifellos auf der Abfahrt - und in dieser Disziplin kann der Schuh auch massiv punkten. Hier spürt man deutlich die DNA eines Alpinschuhs - der Schuh hat eine schmale Leistenbreite von 98mm und einen progressiven Flex. In Kombination mit der satten Passform lassen sich mit diesem Schuh auch breitere und schwerere Ski sehr kontrolliert durch den Schnee jeglicher Konsistenz steuern. Der Schuh hat eine profilierte Gummisohle, die der Gripwalk-Norm entspricht. Damit eignet er sich gut für kurze Laufpassagen, aber weniger für Gipfelbesteigungen, bei denen in Schnee, Eis und Fels geklettert werden muss. Der Shift Alpha 130 ist ein waschechter Freerideboot für performance orientierte Rider.
PIEPS PRO IPS
Nach vier Jahren Entwicklung bringt PIEPS den „PIEPS PRO IPS“ heraus, der die Lawinenverschüttetensuche noch einfacher gestalten soll. Das Akronym IPS steht für Interference Protection System. Diese Technologie filtert den Einfluss von Störsignalen heraus und liefert so die maximale Sende- und Suchleistung mit einer Suchstreifenbreite von 80 Metern. Anwenderinnen und Anwender des PIEPS PRO IPS sind daher im Notfall besser vor Störeinflüssen, wie sie beispielsweise von Handy oder Kamera verursacht werden können, geschützt. Dazu ist das PIEPS PRO IPS mit einer Reihe von Funktionen, wie SCAN-Function, Victim Selection, Neigungswinkelmesser, Auto-Revert und den Backup-mode ausgestattet.
Fazit: Gratulation Pieps! Super klein, super handlich und kinderleicht zu bedienen. Bei ersten Test hat uns auch die Reichweite und Zielführung überzeugt. Und endlich braucht man sich keien Gedanken mehr über Handy und andere „Störer“ machen.