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Viel Technik zum attraktiven Preis

Die Stormline Stretch Rain Shell von Black Diamond ist eine minimalistisch ausgerichtete Skitouren/Regenjacke ohne viel Schnörkel, die alle wichtigen Funktionen für aktive Bergsportler mitbringt.

Die Stormline ist zwar als Regenjacke klassifiziert, eignet sich aber auch sehr gut als minimalistische Skitourenjacke. Die 277 Gramm leichte Jacke lässt sich auf die Größe der rechten Aussentasche komprimieren und passt so problemlos in jeden Alpin-, Bike-, oder Skitourenrucksack. Fängt es an zu schneien, oder wird es Nass, überzeugt die DWR-imprägnierte 2,5-Lagen-Jacke mit der PU-Eigenmembran „BD.dry“.
Das leichte, angenehm zu tragende Material hält vor allem bei der Abfahrt dem Fahrtwind zuverlässig stand. Wird es ungemütlich kann die großzügige Kapuze über den Helm gezogen werden. Auch das Belüftungssystem unter den Armen ist durch einen leichtgängigen Reisverschluss leicht zu bedienen und erfüllt seinen Zweck. Ansonsten glänzt diese Jacke vor allem durch ihren Minimalismus: getapte Nähte, Belüftung unter den Armen, zwei Seitentaschen, eine helmtaugliche und regulierbare Kapuze sowie Einstellmöglichkeiten an Armabschluss und Saum. Alles was man braucht – mehr nicht.

So schaut´s aus

Die Black Diamond Stormline Stretch Rain Shell ist eine 2,5-Lagen-Jacke, die vor Wind und Wetter schützt und durch ihr Gewicht und ihren Minimalismus überzeugt. Vor allem aber punktet sie mit einem wirklich attraktiven Preis; 150€ sind für eine Skitourenjacke ist eine echte Ansage!

Plus


- kleines Packmass
- 10! Verschiedene Farben
- leicht
- minimalistisch, aber sehr gut verarbeitet
- sehr gute Preis-Leistug



Minus


- dünnes Material nicht sehr robust mit Rucksack
- keine Innentasche
- kein Schneefang

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Im Test: Das Contour Hybrid Mix Skifell und die Doghammer Hüttenschua

Contour ist ein Familienunternehmen und zählt seit der Gründung 1978 zu führenden Herstellern qualitativ hochwertiger Steigfelle für Skitourengeher. Ganz bewusst setzt Contour den Schwerpunkt auf Ausrüstung für ein sanftes Winter-Erlebnis. Denn Skitouren, Winterwandern oder Schneeschuhgehen lassen die kalte Jahreszeit ohne Eingriffe in die sensiblen Naturräume erleben und mit allen Sinnen genießen. Passend zu dieser Philosophie entstand in Verbindung mit Doghammer ein ziemlich flauschiges upcycling Projekt: Die Hüttenschua. Wir haben uns das Kombipaket zukommen lassen und während des bisherigen Skitourenwinters ausgiebig getestet.

 

Zum Fell

Das Contour Hybrid Mix kommt als Zuschnittfell, es muss daher vor dem ersten Einsatz noch auf die gewünschte Skibreite angepasst werden. Eine Anleitung sowie ein Cutter werden dazu mitgeliefert, für die Lesefaulen gibt es auf der Homepage von Koch Alpin ein „How-To“ Video, welches das Zuschneiden auch für den größten Laien zum Kinderspiel macht.
Nach dem ersten Einsatz im Schnee war ich vom Handling des Fells schnell überzeugt: Einhängen, glattstreichen, Clip über das Tail und los gehts! Auch beim Abfellen überraschte mich das Hybrid Mix Fell. Mit wenig Kraftaufwand und ohne Kleberückstände lässt sich das Fell vom Ski abziehen. Der Kontakt Klebefläche auf Klebefläche ist bedenklos möglich und die oftmals nervige Trennfolie kann daher weggelassen werden. Was gerade bei windigen Bedingungen ein Segen ist. Die Gleiteigenschaften des Contour Fells sind gut, auf kurzen Fellabfahrten muss aufgepasst werden, dass man nicht die Skienden des Vordermanns dauerhaft unter die eigene Schaufel bekommt. Auch die Steigeigenschaften sind gut, lediglich bei steilen Neuschneehängen kommt das Fell an seine Grenzen.
Einziges Manko: Beim wieder Auffellen müssen Skibelag und Adhäsionsflächen unbedingt sauber und trocken sein. Andernfalls bestraft einen die ausbleibende Haftung, praktisch ist hierbei ein im Fellsack eingenähtes Microfasertuch zum Abwischen.

Kleiner Tipp: Die Felle haben zu Beginn einen starken „industriellen“ Geruch, welcher sich aber nach etwa 10 Tourentagen verflüchtigt. Das Trocknen im eigenen Wohnzimmer ist dennoch nicht zu empfehlen.

Zum Schua

Was soll man groß sagen, jeder echte Freerider wird die Hüttenschua lieben. Der Look der Schuhe ist einzigartig und spricht für sich. Das Futter der Schuhe besteht aus echter Schafwolle und bietet nach einer ausgiebigen Tour ein flauschiges Wohlfühl-Gefühl, welches wohl jeder Skifahrer kennt, der nach einem Tag im Skischuh endlich aus seinen Fußgefängnissen steigen darf. Durch die Kork-Gummisohle muss man keine Angst haben auf nassen Fliesen oder rutschigen Böden den halt zu verlieren. Ich als eingefleischter Adiletten Träger wurde zumindest für den Winter bekehrt und habe meinen Hüttenschua einen festen Platz im Schuhregal reserviert!

Good to Know: Das Fell und die Schuhe gibt es auf doghammer.de als Kombipaket.

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Montag, 14 Dezember 2020 13:32

Test: Marker DUKE PT Hybrid-Freeride-Bindung

Marker selbst bezeichnet den Neuzugang in der Royal Family als Hybrid-Freeride-Bindung. Was soll das denn sein? „Die kompromisslose Abfahrtsperformance der Jester trifft auf den Aufstiegskomfort einer Pin-Bindung“, erklärt Produktmanager Max Schmid.

Und weiter: „Um das volle Potential des neu entwickelten Vorderbackens und der Bremse ausschöpfen zu können kommt die Duke PT in zwei Stärken: Als 16er Version mit DIN Auslösewerten zwischen 6 und 16, sowie als leichtere 12er mit einstellbaren Z-Werten zwischen 4 und 12. So bekommen die alleranspruchsvollsten Athleten eine Hardcore Freeride Bindung, diejenigen, die ein 16er Z-Wert abschreckt, bekommen mit der Duke PT 12 dieselbe Technologie aber mit angepasster Performance.“

Um in den Abfahrtsmodus der Bindung zu gelangen, wird das Vorderbackenteil zurück auf die Grundplatte geklappt bzw. wieder aufgesetzt. Dieses verriegelt sich dank der „Auto Quad Lock“-Technologie beim Einstieg in die Bindung anschließend ohne Zutun des Skisportlers vierfach von selbst.

Beide Duke PTs gewährleisten eine nach DIN ISO zertifizierte Auslösung sowohl im Vorder-, als auch im Hinterbacken. Im Ride-Mode sorgt die schwenkbare AFD-Gleitplatte (AFD hat nix mit der Partie zu tun, sondern steht für „Anti Friction Device“) für die seitliche Auslösung im Fall eines Sturzes. Danke Sole.ID – bekannt aus den länger gedienten Royal Family-Modellen – ist auch die Duke PT mit sämtlichen am Markt erhältlichen Sohlen kompatibel.

Beim Fersenbacken unterscheiden sich Duke PT 16 und 12: Kommt in der „großen“ Version der Interpivot-Fersenbacken wie bei Jester oder Duke zu Einsatz, so setzt Marker für die Duke PT 12 auf die Hollow Linkage Ferse der Squire. Die Lock & Walk Bremse vereint Stopper, Bremsverriegelung und eine 10° Steighilfe in nur einem Bauteil.

In der Praxis erweist sich das Umstellen von Abfahrts- auf Gehmodus und umgekehrt als völlig problemlos und friktionsfrei: „Zuerst war ich schon skeptisch, ob sich das unkompliziert bewerkstelligen lässt oder ob das eine Frickelei wird. Funktioniert aber völlig einfach und selbsterklärend“, gab einer unserer Tester zu Protokoll. Auch die Stopper lassen sich mit einem Griff fixieren.

Klar, die Duke PTs mit ihren 1.350 (16) bzw. 1.150 (12) Gramm inklusive Vorderbacken „hängen“ schon am Fuß und sind in Sachen Gewichtsreduktion keinesfalls mit klassischen Tourenbindungen zu vergleichen. Zur Verdeutlichung: Die Marker F12 Tour EPF – eine Rahmen-Tourenbindung – wiegt in Größe L 1.110 Gramm, die KingPin 13 690 Gramm, die Alpinist überhaupt nur 335 Gramm mit Stopper. Die Konkurrenz schlägt mit 1.770 Gramm (Shift MNC 13) bzw. 1.100 Gramm (Fritschi Tecton) zu Buche – pro Paar, nicht pro Fuß!

Allerdings greift nur zur Duke PT, wer kompromisslose Abfahrtsperformance ohne jegliche Abstriche sucht und von vornherein nur kurze Aufstiege geplant hat. Und diese Aufgabe erfüllt die Duke PT perfekt und ohne den kleinsten Punktabzug: Diese Bindung kann genauso schnell und hart gefahren werden wie jede klassische Alpinbindung. Auch vor richtig hohen Cliffs braucht man hier wegen der Bindungsperformance nicht zurückschrecken – die Duke PT hält sicher. Optimale Kraftübertragung garantiert auch die geringe Standhöhe von nur 24 mm (Shift MNC 30 mm).

Fazit: Wer die Power braucht (oder einfach nur haben will), der bekommt mit der Duke PT eine reinrassige Freeride-Bindung, mit der sich auch kürzere Aufstiege problemlos und einfach bewerkstelligen lassen. Die Stärke der Marker und ihr großes Plus ist aber sicher die Abfahrtsperformance einer Alpinbindung. Die perfekte Bindung für Markus Eder und alle, die ihm nacheifern wollen.

Duke PT 16
Gewicht Uphill 1050 g / downhill: 1350 g
Z-Wert 6.0 - 16.0
Empfohlenes Fahrergewicht 60+ kg
Fersenautomat Inter Pivot 3
Bremsenbreite 100 mm / 125 mm

Duke PT 12
Gewicht Uphill 850 g / downhill: 1150 g
Z-Wert 4.0 - 12.0
Empfohlenes Fahrergewicht <120kg
Fersenautomat Hollow Linkage 2
Bremsenbreite 100 mm / 125 mm



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Mittwoch, 22 Januar 2020 15:41

Soto Windmaster

Damit wird dein Essen warm!

Der Soto Windmaster überzeugt als erstes durch seine kompakte Bauweise. In einer kleinen Packtasche befindet sich der Gasflaschenaufsatz. Der Aufsatz inklusive Packtasche passt mit seiner Größe in jede Hosen- oder Jackentasche. Man muss hier allerdings bedenken, dass man auch eine entsprechende Kartusche benötigt, die je nach Größe wesentlich mehr Platz benötigt als der Soto Windmaster selbst.
Der Aufsatz besteht im Wesentlichen aus folgenden vier Baugruppen: Gasleitung mit Ausströmkopf, Gashahn stufenlos regelbar, Zündvorrichtung, vier ausklappbare Abstellklammern. Die Einheit wird mit Hilfe der vorgesehenen Gewindeverschraubung in wenigen Sekunden ganz einfach auf eine entsprechende Gastkartusche montiert. Bei der Erstmontage fällt auf, dass auf eine feste Verschraubung zu achten ist, da andernfalls Gas entweichen kann.

Handling

Das Entzünden des Windmasters ist durch die Zündvorrichtung sehr einfach und funktioniert auch unter hohem Windeinfluss tadellos. Im Test wurde eine große Wokpfanne verwendet. Dadurch sollte der Windmaster an seine Leistungsgrenze gebracht werden. In der Pfanne wurde zunächst Gemüse angebraten und anschließend gekocht. Zuerst bestand etwas Misstrauen meinerseits, ob die Trageklammern dieses Gewicht sicher stemmen können. Es zeigte sich aber, dass die Pfanne trotz der etwas wackelig anmutenden Klammern einen sicheren Stand hatte. Besonders überzeugte die Wärmeleistung des Kochers. So konnte der Inhalt trotz vollgefüllter Pfanne auch unter Windeinfluss (30-40 km/h Windgeschwindigkeit) ohne Probleme zum Kochen gebracht werden. Auch beim Anbraten des Gemüses konnte die Leistung des Windmasters beeindrucken. So waren Zwiebeln und Kartoffeln bereits nach kurzer Zeit Goldbraun angebraten. Die Wärmeleistung des Windmasters konnte in beiden Bereichen mit der einer handelsüblichen elektrischen Küchenherdplatte mithalten.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass der Windmaster mit seinem geringen Packmaß sehr gut für einen Einsatz im Outdoorbereich geeignet ist. Die dazu benötigte Kartusche nimmt allerdings deutlich mehr Platz in Anspruch. Hier besteht durch die Verwendung einer kleineren Kartusche deutlich mehr Platzeinsparpotential als durch die kompakte Bauweise des Windmasters. Die Kartusche und der Aufsatz lassen sich nach jedem Gebrauch sehr leicht trennen. Dadurch ist die Kombi sehr gut zu verstauen und überhaupt nicht sperrig. Außerdem überzeugte der Windmaster vor allem durch Wärmeleistung Und Windstabilität und hat somit seinem Namen alle Ehre gemacht. Daumen hoch!

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Der “ULL Lightwight Ski Touring 30L” ist zunächst eins: ein Lightweight (Leichtgewicht). Das gefühlte Gewicht gegenüber dem, was man beim ersten Anschauen erwartet hat, fällt tatsächlich überraschend gering aus. Dabei wirkt das Obermaterial robust und die Verarbeitung einwandfrei. Variable Einstellungsmöglichkeiten der Hüft- Schulter- und Brustgurte runden den ersten positiven Eindruck ab.

Was die Optik betrifft schieden sich die Geister. Neben positivem Feedback für das Design fühlten sich einige von dem außen angebrachten Lochwebband auch an Oma’s gehäkelte Gardinen erinnert. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden und so geht zumindest der Punkt für Vielseitigkeit an Oma’s gehäkelte Gardine, denn hier lassen sich allerlei Utensilien befestigen, seien es Schuhe, Trinkflasche oder Helm, die Möglichkeiten sind vielfältig. Weniger diskutabel ist jedoch die Tatsache, dass das helle Material sehr anfällig für Verschmutzung ist. So entstanden die ersten Flecken bereits beim ersten Einsatz, beim Ablegen im Kofferraum oder auf dem Hüttenboden.

Der Rucksack bietet einen angenehmen Tragekomfort und der clevere Verschlussmechanismus lässt sich von oben auch problemlos mit Handschuhen bedienen. Die Aufteilung ist unspektakulär, von einem großen Hauptfach abgetrennt befindet sich eine kleine Zipper-Tasche für beispielsweise Schlüssel und Geldbeutel an der Rückenseite sowie ein Fach für das Safety-Equipment gegenüberliegend, dessen Verschluss jedoch filigran und damit gerade bei Kälte kompliziert zu bedienen ist, was im Ernstfall Zeit und Nerven kostet. Aufgrund fehlender stabilisierender Elemente fällt der Lightweight Ski Touring Rucksack daher insbesondere in nur teilweise gefülltem Zustand etwas in sich zusammen…

Fazit: Ein sehr angenehm zu tragender Alpinrucksack mit maximaler Gewichtseinsparung auf Kosten von Organisationsmöglichkeiten; Das perfekte Tool für kurze, intensive Skitouren.

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Donnerstag, 19 Dezember 2019 15:24

Aspen – Alles andere als Schickimicki

Im Land der Silberminen

 

Was Wikipedia sagt

Aspen ist eine Kleinstadt im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado, und liegt rund 200 km südwestlich von Denver am Roaring Fork River. Die Stadt war im 19. Jahrhundert Zentrum eines Silber-Bergbaugebiets. Aspen beherbergt eines der bekanntesten Skigebiete Nordamerikas. Es besteht aus vier nicht mit Liften verbundenen Teilen: Aspen Mountain, Aspen Highlands, Buttermilk und Snowmass. In Aspen sind drei international bedeutende Institutionen beheimatet: das Aspen Music Festival and School, das Aspen Institute und das Aspen Center for Physics.

Was ich über Aspen dachte

Aspen ist ein Örtchen in den Rockies, indem sich die Reichen und Möchtegern Wichtigen dieser Welt regelmäßig zum Champagner spritzen treffen und auf Edelstein besetzten Pistenski versuchen die Berge hinunter zu Rutschen.

Ich wurde eines Besseren belehrt!

Unser Trip startete im Januar direkt nach der ISPO, dementsprechend war ich physisch noch ein wenig angeschlagen und freute mich auf Erholung und mal wieder „draußen“ zu sein. Das man fast fünfzehn Stunden im Flieger sitzt, hatte ich zu dem Zeitpunkt wohl verdrängt. Von München aus ging es über Houston nach Aspen. Bei unserer Ankunft, der erste Klassiker: Mein Ski-bag war natürlich gefilzt worden und verweilte noch in Texas. Egal am nächsten Tag stand sowieso Einfahren auf dem Programm und ehrlich gesagt, ein Bett war mir doch viel lieber als Helm, Brille, Ski, Jacke etc. Typisch Amerikanisch ging es in einem schwarzen Cadillac nach Snowmass, wo mein gemütliches Bett im neuen Limelite Hotel schon auf mich wartete.

Nach einer erholsamen Nacht ohne die ISPO Partys in den Knochen zu haben, hab ich beim Frühstück zugaschlagen, als ob ich noch nie ein Buffet gesehen hätte. Meine Mitreisenden schauten mich schon komisch an. Ich glaube, weil ich „Breakfast Burritos“ mit „Applepie“ und Nutellabrot mischte. Egal ich hatte Hunger. Langsam war es aber Zeit die Gleithölzer anzuschnallen. Auch hier merkte ich, dass Ich ein USA Rookie war. Der erste am Lift sein, heißt nicht, zehn Minuten vor Gondeleröffnung schon lechzend am Drehkreuz zu stehen. Es reicht auch halb zehn vom Hotel aus loszurutschen und trotzdem den ganzen Tag perfekte Pisten und Hänge für sich zu haben!

 

Snowmass

Die Ausgangshöhe von Aspen, mit 2500 Metern macht sich bemerkbar und ich war ganz froh, dass Ich die ersten zwei Monate in Österreich hauptsächlich auf den Gletschern verbracht habe. Nach ein paar Turns auf den Pisten, ging es für Tucker und mich ins „Hanging Valley“, wo wir trotz tagelangem Sonnenschein immer noch Powderhänge und feinste Treeruns für uns entdecken konnten. Den eisigen Temperaturen sei Dank! Wie in Amerikas Skigebieten üblich, trägt jeder Meter, ob auf einer Piste, zwischen Bäumen oder in weiten Hängen einen eigenen Namen. So sind Garmisch und St. Moritz nicht nur in Europa beliebte Destinationen von Freeridern, auch die gleichnamigen Runs in Aspen haben einiges zu bieten!

Egal ob auf den Pisten, auf der Hütte oder abends beim entspannten Aprés-Ski mit Livemusik, ich musste ich mich doch sehr wundern, die Pistennattern á la Paris Hilton konnte ich nicht entdecken! Julia, meine Begleitung, musste schmunzeln und meinte: „Das denken die meisten, Aspen hat weitaus mehr zu bieten als Kaviar und den Roten Teppich. Die Allermeisten sind hier wegen des sportlichen Angebots und der Vielfalt des alten Silberminenstädtchens.

Neben Gondeln und Pisten hat Aspen auch musikalisch und künstlerisch einiges zu Bieten. An Downdays hat man die Möglichkeit sich für kluge Bargespräche, im Aspen Art Museum, zu wappnen. Das 1979 gegründete Aspen Art Museum ist ein nicht sammelndes Museum für zeitgenössische Kunst. Zu den Ausstellungen vom AAM zählen Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Multimedia-Installationen und elektronische Medien. Auch lädt es ein, interaktiv zu werden und ist damit auch für Kunstbanausen einen Besuch wert. Abends dann trumpft das 6.000 Seelen Dorf mit einer Vielzahl von Bars und Restaurant mit internationaler Küche auf. Egal ob im Anzug beim Hummer essen oder an der Bar beim Eishockey schauen, Aspen hat für jeden etwas zu bieten und mir ist es nicht schwer gefallen sich wohl zu fühlen. Mein Highlight in punkto Kulinarik und Tradition wartete jedoch etwas außerhalb. Einmal in der Taverne essen und trinken inder auch Hunter S. Thompson schon sein Whiskeyglas gehoben und irre Geschichten von sich gegeben hat. Ein Traum ging in Erfüllung und in der „Boazn“-artigen Umgebung von der Woody Creek Tavern, schmeckte das Tex-Mex dann doch ein bisschen besser.

 

Ajax

Nächster Tag, neues Gebiet. Es ging nach Ajax, dem Hausberg Aspens. Dort sollte ich meinen Meister im Mogul-Skiing finden. Tim schloss sich unserer Gruppe an, erzählte einiges Über die Aspen-Schreins und beeindruckte durch seine Lässigkeit in den Buckeln. Am Ende vom Tag bekam ich das Prädikat „Bump-Skipper“, womit er auch recht hatte. Mich hatten die Kräfte verlassen und bei jeder noch so kleinen Möglichkeit, die sich ergab, versuchte ich den Buckeln auszuweichen. Ajax an sich, ist ein Traumgebiet, viele freistehende Bäume, steile Hänge soweit das Auge reicht und für die Speedfreaks eine Weltcuppiste, die es in sich hat! Leider war beinahe alles zerfahren und ich musste mich wohl oder übel mit den Buckeln abgeben. (Ehrlich gesagt, ein bisschen Spaß hatte ich am Ende schon).

 

Highlands

Ein Skigebiet stand noch auf meiner Liste: Aspen Highlands und die dazugehörige Highlandbowl! Das beste: 20cm Neuschnee waren vorhergesagt. Die Highlands bestehen im Grunde gerademal aus vier Liften, erschließen jedoch vornehmlich steiles Gelände. So starteten wir am Cloud 9 Lift bei guten 30 Zentimeter fluffigstem Neuschnee auf den am Vorabend präparierten Pisten. Exakt die richtige Einstimmung auf das was noch vor uns liegen sollte. Beim ersten kurzen Hike zwecks eines Fotos, ging mir direkt ganz schön die Pumpe, kein Wunder bei einer Höhe von über 3500 Metern.

Gegen Nachmittag haben wir erfahren, dass die Highland Bowl freigegeben wurde, welche als absolutes Highlight Aspens gilt. Die besten Runs muss man sich jedoch hart erarbeiten. Gute dreißig Minuten dauert der Aufstieg zum Gipfel, den man jedoch vor 14:30 Uhr absolvieren muss, um den Deep Temerity Sessellift für den Rückweg noch zu erwischen. Da der Sturm uns unbändig den Schnee von der rechten Seite aus ins Gesicht peitschte, benötigten wir an diesem Nachmittag wohl noch deutlich länger. Null Sicht, dafür jedoch massig Neuschnee. Oben angekommen, war das Glück auf unserer Seite, es riss einen Moment lang auf und zumindest für ein Paar Fotos konnte man die Handschuhe kurz ausziehen. Nachdem alles gerichtet war, stürzten wir uns die Flanken Namens G4 und G5 hinunter. Steil, weiß und unglaublich pulvrig, wie könnte man sich den Run besser vorstellen. Das Glück war jedoch nicht ganz auf meiner Seite, unter dem Neuschnee versteckte sich auch Eis. Ich natürlich mit Vollspeed in die Rinne, zack auf einen Eisbrocken, weg der Ski. Nach Minuten langem Suchen, fand Ich mich damit ab, mein QST gehört ab sofort der Highlandbowl. Tucker und Chris waren etwas beunruhigt, wie sie mich jetzt aus der Bow bringen sollten. Ich dachte mir nur: Challange accepted, 1200 Höhenmeter, 37 Grad Hangneigung und nur ein Ski. Nichts leichter als das! Nach mehreren Scorpions und richtigen Jerry Momenten, fuchtelte Tucker mit einem roten Ski wie wild, mit den Armen. Da hat sich das Stück Holz wohl gedacht: „Scheiß drauf, U-Boot Modus.“

Wieder voll mit Adrenalin und Endorphin, ging es noch auf ein paar Runs, zum Temerity Sessellift, um den Tag bei einem verdammt leckeren Ale und Pizza ausklingen zu lassen.

Abends trafen wir uns noch mit Protect Our Winters und philosophierten über die amerikanische Regierung und die Missstände bei der FIS und der nicht vorhandenen Klimapolitik. Interessant war hierbei, dass sich Aspen sehr progressiv für den Klimaschutz und für Nachhaltigkeit einsetzt. Egal ob auf politischer oder ausführender Ebene. Sie starten Petitionen, um gegen fehlgeleitete Klimaziele zu demonstrieren oder setzten sich dafür ein, dass man in Aspen mit den Öffis fahren sollte. So ist Aspen Snowmass mittlerweile landesweit zu einem Vorreiter im Kampf gegen die Erderwärmung geworden. Neben dem umfassenden Programm zu Nutzung und Ausbau erneuerbarer Energien sowie den langjährigen sozialen und ökologischen Initiativen in der lokalen Community, die Aspen seit Jahrzehnten unermüdlich vorantreibt, schieben sie immer wieder neue Initiativen an.

Wie schon am Anfang erwähnt, Ich wurde durch meinen Trip, eines Besseren belehrt und Aspen ist alles andere als Schickimicki. Der kleine Ort in Colorado, hat für jeden etwas zu bieten, gerade aber für Freerider, ist er immer einen Besuch wert.



Anreise nach Aspen

Der Reiseanbieter Faszination Ski bietet Packages wie: Eine Woche Aspen mit Flug via Denver, gutem Hotel mit Frühstück, und Liftpass ab 1399 Euro.

Übernachtung

In Snowmass übernachten, ist günstiger als Aspen. Zwischen den vier Skigebieten verkehren kostenlose Busse.

Restaurants

Viele Restaurants verfügen über einen Bar-Bereich, in dem man auch das Essen bestellen kann, aber bis zu 30% günstiger!

Highlights

- Backcountry. Wem die endlosen Freeride-Möglichkeiten in den Skigebieten immer noch nicht ausreichen, kann bei Touren im Backcountry noch mehr erleben, Guiding: www.aspenexpeditions.com

 
- Winter X Games. jährlich im Januar oder Februar in Buttermilk, wo die besten Pipes und Obstacles der USA stehen.

- Aspen Art. Seit ihrer Gründung anno 1947 widmet sich die Aspen Skiing Company nicht nur dem Liftbetrieb sondern auch der Erneuerung von Geist, Körper und Seele in der Natur. Das ist kein Spruch, sondern in Aspen spürbar. So konnte sich ein immenses kulturelles Angebot an Museen, Galerien und Festivals entwickeln – in einem 6000 Seelen-Dorf wohlgemerkt.

- Nachhaltigkeit: Aspen engagiert sich enorm für den Klimaschutz und arbeitet eng mit POW zusammen

Publiziert in Reports
Mittwoch, 30 Oktober 2019 11:44

FreerideTestival 2020 - Season Kick-Off

Der Teaser ist da!


Drei Wochenenden, drei Destinationen und jede Menge Spaß im Powder! Das FreerideTestival geht in die siebte Runde!

Neben dem größten Materialtest der Alpen wird es auch 2020 wieder spannende Side -Events rund um das Thema Freeriden geben!

 

Die Termine für 2020


07. + 08. März 2020: Warth-Schröcken am Arlberg

14. + 15. März 2020: Saalbach

21. + 22. März 2020: Kaunertaler Gletscher

 

Anmelden könnt Ihr euch auf www.freeride-testival.com !

 

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Mit oder ohne Jacke? Lieber frostig und trocken, oder doch eher warm und verschwitzt? Am besten warm UND trocken! Seit jeher bewährtes Material für solche Ansprüche ist Schafwolle: Sie ist bekannt für ihre wärmespendenden und -regulierenden, atmungsaktiven sowie isolierenden Eigenschaften, die selbst in nassem Zustand erhalten bleiben. Allerdings ist die Wolle der Südtiroler und Tiroler Bergschafe bei weitem nicht so fein wie Merinowolle, daher auch wesentlich „kratziger“. Sie eignet sich allerdings hervorragend als Isolationsmaterial – oder schon mal ein Wollschaf frieren gesehen?

Salewa verbindet in der neuen, mit einem ISPO Award ausgezeichneten Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke die Wolle der Südtiroler und Tiroler Bergschafe mit der mineralischen Faser Celliant zu einem atmungsaktiven, aber dennoch wärmenden 2nd- bzw. Outerlayer. „Entwickelt wurde die Jacke für leistungsintensive Aktivitäten am Berg, bei denen man in einer kurzen Pause schnell mal auskühlt“, erklärt Christine Ladstätter, verantwortlich für innovative Bekleidung bei Salewa. „Diese innovative Isolations-Technologie verbindet die Vorteile der Schafwolle mit der wärmeregulierenden Technologie von Celliant – einem Mix aus 13 thermoreaktiven Mineralien, die pulverisiert und eingeschmolzen zu einem Harz verarbeitet werden, das anschließend in recycelte Polyesterfasern integriert wird.“ Dieses Material speichert Körperwärme und gibt diese gleichzeitig über einen längeren Zeitraum wieder ab. Kurz gesagt: Das Hybridmaterial bleibt während bewegungsintensiver Phasen am Berg atmungsaktiv, hält den Sportler in inaktiven Momenten aber länger warm. Optimal also auch zum Biken oder Skitourengehen!

Seit dem Frühjahr begleitet uns die nur knapp 300g leichte und klein packbare Pedroc Hybrid TirolWool Celliant Jacke überallhin: Auf Skitour genauso wie zum Biken, zum Wandern ebenso wie auf kühlere Lagerfeuerabende. Die Unterarmeinsätze aus Durastretch Bamboo garantieren absolute Bewegungsfreiheit, durch die Stretchbündchen sitzt die Jacke an Handgelenken und Hüfte schön dicht. Das ist, so wie auch die wattierte Kapuze, besonders an windigen Tagen sehr angenehm. Das wasserabweisende Nylon-Außenmaterial hält auch mal einem Regenguss stand. Im Winter wird die Jacke ein hervorragendes Midlayer zum Freeriden abgeben – schließlich steht auch mal ein Hike oder ein Aufstieg an, und bei Minusgraden auszukühlen kann sehr schnell sehr unangenehm werden. Waschen muss man die Jacke übrigens auch nicht gleich, denn sie fängt dank „Anti-Odor“ nicht zu riechen an…

Diese Jacke hat sich in unserem Rucksack einen Stammplatz erobert – top!

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Mittwoch, 09 Oktober 2019 09:33

Lesertest: Alpina Maroi FreerideHelm

Freiheit, Flow und die perfekte Line

Danach sehnt sich jeder Freerider. Damit die Abfahrt im Gelände so sicher wie möglich ist, hat Alpina den Freeride-Helm Maroi neu aufgesetzt. In der kommenden Saison kommt der Klassiker in neuen Farben und verspricht eine optimale Passform für Schutz, Komfort und Style.

Der Helm hat seinen Namen nicht von Ungefähr! Die Maroispitze (2.548 m) liegt in den Vorarlberger Alpen. Der schroffe Block aus blankem Fels und karger Natur ist eine Pilgerstätte für Powder-Profis. Das Paradies mit weiten, steilen Schneefeldern und meterhohen Drops hat aber auch eine Kehrseite: Auf jeder Abfahrt kann es in jedem Moment zu einem Sturz kommen. Dann ist maximaler Schutz gefragt. Die Entwickler versprechen eine klare Linienführung und cleanes Design: Daraus ergibt sich das, was Alpina als “Trendsetting Lifestyle” definiert, der Alpina Maroi hat einen unverwechselbaren Shape. Die Schale des Helms besteht aus zwei Polycarbonat-Platten, die sich dank Seamless Connection nahtlos aneinanderfügen. Die Unterseite des Alpina Maroi ist durch Edge Protect in vollem Umfang geschützt, zudem veredeln weiche Flächenübergänge die Oberfläche.

Wir wollten der Sache genauer auf den Grund gehen und haben im Frühjahr zu einem Lesertest aufgerufen. Über die Saison 19/20 wird der Maroi von Marcel und Nils genau unter die Lupe genommen!
Ihren ersten Eindruck zum Alpina Maroi haben sie bereits abgegeben.

Marcel

Farbe: Dark-Black Matt
Size: 57-61cm

Marcel ist Skilehrer, begeisterter Freestyler und gerade im Winter Dauergast am Berg. Sein erster Eindruck fiel überwiegend Positiv auf, er lobte vor allem das geringe Gewicht, die Passform und die Praktikabilität des Alpina Maroi:

Vorteile:

• Geringes Gewicht
• Passform lässt sich durch das Verstellrädchen am Nacken an die Kopfform anpassen
• Verschluss ist lässt sich trotz dicker Handschuhe problemlos öffnen
• Durch die Ohrpolster sind die Geräusche der Umgebung ungedämpft hörbar.
• Die Befestigung für die Skibrille auf der Rückseite des Helms lässt sich durch den Gummizug einfach öffnen und schließen. Hierfür muss der Helm nicht abgesetzt werden. Das Öffnen und Schließen ist mit Handschuhen möglich.

Nachteile:

• Durch die Matte Oberfläche sind Fingerabdrücke von Fettflecken (Reste von Sonnencreme) deutlich sichtbar und nur mit Seife rückstandlos zu entfernen.
• Beim Tragen befindet sich die Unterseite Schildes im oberen Bereich des Sichtfeldes. Gerade diese Oberfläche ist glänzend. Trägt man gerade mal keine Skibrille irritiert diese Oberfläche des Helmes beim Fahren, da diese den Untergrund spiegelt.



Nils

Farbe: Dark-Black Matt
Size: 57-61cm

Nils ist leidenschaftlicher Skifahrer, er selbst bezeichnet sich nicht gerade als „Profi“, kommt aber auf eine stattliche Anzahl von Skitagen und ist stets an Produktentwicklungen sämtlicher Art interessiert. Von Nils haben wir den ersten Eindruck des Helms als Video bekommen. Auch er lobt die Passform und das Gewicht, zusätzlich sticht bei ihm die QHM Brille hervor, besonders das breite Sichtfeld begeistert Ihn.
Aber, scollt bis zum Video und seht selbst!

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Donnerstag, 18 April 2019 12:39

Ausprobiert: Arva EVO 5

Das LVS – unverzichtbar im Gelände weil potentiell lebensrettend. Kontinuierlich bringen die verschiedenen Hersteller Updates ihrer Bestseller und hin und wieder kommt auch was neues. Dieses Jahr zum Beispiel vom französischen Safety-Experten Arva: Das EVO 5 ist das kleinste und leichteste LVS im Sortiment, soll aber dieselbe Leistung bringen wie ein größeres. Wir haben das EVO 5 schon mal auf Tour ausgeführt und ausprobiert.

Optik & Haptik
Size matters – genau deshalb hat Arva ein LVS-Gerät entwickelt, das kompakt aber gleichzeitig auch leistungsstark ist. Es liegt durch Größe und Gewicht (170g!, nur 1 AA Batterie) sehr angenehm in der Hand und passt auch optimal in die Jacken- bzw. Hosentasche. Schon auf den ersten Blick versteht man das Gerät, ohne es überhaupt benutzt zu haben. Durch die Bezeichnung „OFF“, „SEND“ und „SEARCH“ ist sofort klar, was damit gemeint ist. Großer Pluspunkt für die intuitive Benutzung!

Handling
Mit einer Verbindungsschnur inklusive Karabiner kann das EVO 5 am Tragesystem befestigt werden. Je nach Belieben kann man das LVS-Gerät mit einem Bauchgurt gesichert in der Jackentasche verstauen oder man trägt es mit dem Schultergurt mittig am Oberkörper. Bedienen lässt sich der EVO 5 ganz einfach durch das Verschieben des seitlichen Hebels in die entsprechende Option. Der Verschiebemechanismus geht anfangs noch etwas schwerfällig, soll aber laut Hersteller noch optimiert werden.
Ansonsten verfügt das LVS-Gerät über alle zur Bergung von Lawinenopfern erforderlichen Funtionen: 50 m Suchstreifenbreite, Group Check, Markierung, automatische Rückkehr in den Sendemodus, Interferenz-Management. Den Vergleich mit anderen Geräten braucht das EVO 5 also nicht scheuen.

Fazit
Die kleinen Außenmaße gefallen sehr gut, weil man das EVO 5 einfach wirklich nicht mehr bemerkt, wenn man es angeschnallt hat. Wenn jetzt auch noch der Verschiebemechanismus des Hebels optimiert wird, ist das neue LVS von Arva eine echte Alternative zu den bekannten Geräten.
Publiziert in Produkttests
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