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Mittwoch, 27 April 2022 15:21

Uvex – Sportstyle 231 Variomatic

Mit Style geschützt

Eine gute Brille gehört beim Tourengehen nicht nur zur Pflichtausrüstung aller Bergsportler, sondern ebenso zur persönlichen Schutzausrüstung, die wie Skischuhe, Felle oder Ski einweindfrei funktionieren muss.

Die 231 bringt nur 32 Gramm auf die Waage. Somit ist die Brille trotz ihrer Größe angenehm zu tragen und stört nicht. Neben dem geringen Gewicht tragen auch die Gummipads im Nasenbereich zu einem wackelfreien Sitz bei. Hat man bei der Abfahrt also keine Goggle dabei, hilft die Sportstyle 231 aus. Das Highlight der Brille sind die Variomatic-Gläser. Sie passen sich je nach Helligkeit an, damit ist ein nerviges Scheibenwechseln passé. Unsere Testbrille kam mit einer möglichen Tönung von S1 (für schlechtes Wetter und diffuses Licht) bis S3 (sehr sonnig). Dieser Bereich hat vollkommen gereicht (die Brille war jedoch nicht im "Hochtoureneinsatz"). Zum Abdunkeln von S1 bis S3 brauchen die Gläser etwa 30 Sekunden, was auf Skitour völlig ausreichend war. Lieder ist das Glas ziemlich empfindlich und neigt zu kleinen Kratzern, passt man jedoch gut darauf auf und nutzt brav das mitgelieferte Case und das "Schutz-Sackerl" sollte das kein allzu großes Problem darstellen. Auch ein Beschlagen war nie ein Problem.

Fazit

Die Uvex Sportstyle 231 V ist eine starke Sportbrille mit lässigem «Style» Faktor, die dank Variomatic Technologie hervorragend bei wechselnden Wetterverhältnissen funktioniert. Die 231 richtet sich dabei an verschiedene Sportler: Vom Tourengeher, Biker, XC-Skier bis zum Rennradfahrer.

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Donnerstag, 21 April 2022 09:46

Original+ Custom Ski

Als Original+ im April 2021 am Freeride Skitest teilnahm war die Zurückhaltung der Macher im Vorfeld klar formuliert: „Eigentlich haben wir ja gar keine Ski für einen Skitest. Bei uns gibt es ja nur Custom Modelle.“ Dass sie dann doch dabei waren mit ihrer eigenen Testflotte, war sowohl für die junge Marke aber auch für uns sehr interessant.

Nach den ersten Fahrten stellten wir uns aber schnell die Frage, geht das Versprechen von Firmenchef Sigi auf? Kann ein Algorithmus bzw. ein logisches Netzwerk auf Basis künstlicher Intelligenz mir MEINEN Ski empfehlen? Das System heißt ORIGO und funktioniert so, dass der Kunde einige wesentliche biometrische Werte wie Gewicht, Größe und Alter eingibt, sowie einige Fragen zu seinem Fahrstil und seinen -präferenzen beantwortet. Der Algorithmus berechnet dann, welche Skikonfiguration die beste ist, d.h. welche Kombination aus Skibreite, Skilänge, Skisteifigkeit, Bindungssetup und Skituning.

Das ist in nur 10 Minuten erledigt. Wichtig ist aber, dass man ehrlich sich selbst gegenüber ist: Für was brauch ich den Ski, was soll er können, wie kann und will ich ihn fahren. Nach den biometrischen und fahrerischen Fragen kann man seine Ski dann noch ganz individuell gestalten und sogar personalisieren.

Diese individuelle Konfiguration – die Form des Holzkerns, sowie die Holzart und unterschiedliche Laminate aus Titanal, Glasfaser, Carbon oder Flachs und deren unterschiedliche Stärken und Faseranordnungen bis zum speziell auf bestimmte Regionen und deren typische Schnee- und Pistenbedingungen abgestimmtes Tuning - wird dann in 15 bis 25 Tagen gebaut und ausgeliefert. Hergestellt werden die Ski zu 100% in Salzburg, Österreich. Die Ski kommen dann einfach per DPD ins Haus oder können direkt bei Original+ in Salzburg abgeholt werden. Vom Preis liegen sie dank diesem Direktvertrieb auch meist unter den UVPs vergleichbarer Modelle der bekannten Hersteller.

Ich hatte mir einen Freetourer überlegt. Augenmerk auf dem Runter, nicht auf dem Rauf. Stabil, aber trotzdem wendig. Farbe: blau! Der Vorschlag von ORIGO: Mod. 9T mit 99mm unter der Bindung und in Länge in 183cm.

Und jetzt die Frage der Fragen: Liefert der Ski, was der Hersteller verspricht bzw. kann er das, was man selbst bei ORIGO als Eigenschaften angegeben hat.

Erster Eindruck beim Abholen in Salzburg: Wertiger Ski in klassischer Sandwich Bauweise. Super Finish! Etwas schwerer als gedacht, aber das, klärt mich Sigi gleich auf, liegt ganz einfach am durchgängigen Titanalgurt. Ich hätte ja angegeben, dass ich einen „Fahrski“ will. Montiert wurde eine ATK Raider 14 in gold. Für mich ein ziemlich perfekter Match!

Bergauf: Etwas schwerer als gedacht – aber „Fahrski“. Und bei meinem Setup und Anforderungen auch nicht ganz so wichtig. Wie angegeben also. ;o)

Bergab: Der Ski liefert! Super verspielt im Kurzschwung aber trotzdem stabil, wenn man ihn mal laufen lässt. Dazu eine super Dämpfung, die auch mit „anspruchvollem Schnee“ gut fertig wird. Bei mir ist „mein“ blau/weißer Freetourer meist die erste Wahl!

Fazit: Der Ski ist genau so geworden, wie ich es mir gewünscht habe bzw. wie ich ihn „angegeben“ hatte. Das spricht für den Algorithmus und die Handwerkskunst der Original+ Skibauer. Und mit „seinem“ ganz individuellen Ski unterwegs zu sein, ist einfach a cooles Gefühl!

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Freitag, 11 Februar 2022 15:50

Rab - Guide Lite GTX

Im Test: RAB Guide Lite GTX

Rab steht für minimalistische Designs und herausragende Technik. Das Brand aus den schottischen Highlands kennt man bisher vor allem in Kletter- und Alpinismus-Kreisen. Besonders gut und demnach begehrt waren alle Equipment-Teile, die irgendwie isolieren sollten. Daher freuten wir uns sehr über ein Paket aus Schottland, welches unsere zierlichen „Schreiberling-Hände“ warm und geschützt durch den Winter bringen soll!

Beim Guide Lite GTX besteht die Außenseite aus einer Kombination aus Leder und einem synthetischen Material, während die Innenseite mit der wasserdichten und atmungsaktiven Gore-Tex-Membran und PrimaLoft gefüttert ist. Auf den ersten Blick ist der Guide Lite GTX sehr hochwertig produziert. Das weiche Leder umgibt den größten Teil der Hand, zusätzlich wird die Innenseite mit einer doppelten Lederschicht geschützt. Der untere Daumen besteht aus einem weicheren, angerauten Leder und dient als Nasentuch, oder um Regen von der Brille zu wischen.

Die Passform des Rab Handschuhs überzeugte beim ersten „Reinschlupfen“. Der Handschuh passt bei schmalen Fingern buchstäblich wie angegossen, auch auf die Größenangaben kann man getrost vertrauen. Die hochwertigen Materialien verbessern den Tagekomfort enorm. Das weiche Leder bleibt auch bei extremen Temperaturen geschmeidig und verhindert ein „Einfrieren“ des Handschuhs. Trotz des doch dickeren Aufbaus des Guide Lite, lässt sich alles Wichtige mit den Handschuhen bedienen. Egal ob grobes Bindungsverstellen, Reisverschlüsse an der Jacke oder filigrane Klappmechanismen an Teleskopstöcken, mit dem Rab Handschuh kein Problem. Zudem überzeugt der Handschuh durch seine Robustheit. Nach über 50 Skitouren weisen die Testhandschuhe keine großen Gebrauchspuren auf.

Insgesamt sind wir mit dem Rab Guide Lite GTX sehr zufrieden. Er lässt sich leicht anziehen und ist ein warmer und treuer Begleiter im Winter. Vor allem die Passform und das angenehme Innenfutter hat uns nachhaltig überzeugt.

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Dienstag, 25 Januar 2022 14:36

Test: Ortovox Diract Voice

Ortovox hat im Oktober mit dem Diract Voice das weltweit erste LVS mit Sprachnavigation präsentiert. Wir durften das Gerät ein paar Wochen lang ausführen und testen und haben uns auch mit Experten darüber unterhalten.

Warum Sprachbefehle im LVS sinnvoll sind
In einer extremen Stresssituation wie einem Lawinenabgang reagiert der Körper mit einem Notfallprogramm: Die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert sich (Adrenalin lässt grüßen!), gleichzeitig aber baut die kognitive Kapazität ab. Oder plakativer ausgedrückt funktioniert der Körper besser als der Kopf. In solch einer Situation spielen sowohl die Übung als auch die intuitive Bedienung der Notfallausrüstung eine entscheidende Rolle. Wichtigstes Tool ist bei der Verschüttetensuche das LVS. Und hier gilt: Je einfacher und klarer das Gerät zu bedienen ist, desto weniger muss der Kopf arbeiten und desto wahrscheinlicher findet man auch eine verschüttete Person.

„Sprachbefehle sind deshalb sinnvoll, weil der Suchende die Augen nicht auf das Gerät richten muss, sondern die Situation aufnehmen kann. So sieht er einfacher und schneller, wenn z.B. ein Körperteil noch aus dem Schnee ragt“, erklärt Neuropsychologin Sigrun Holzer. „Wenn uns zudem eine Stimme sagt, was wir zu tun haben, erspart uns das einen Schritt in der Reizverarbeitung in einer Extremsituation.“

Das Diract Voice im Test
Das Gerät ist sehr kompakt und handlich, der einzige Schalter des LVS – ein neonoranger Kippschalter – ist auch mit Handschuhen leicht zu bedienen. Um vom Sende- in den Suchmodus umzuschalten, klappt man einfach den Schalter um.

Die Reichweite des Diract Voice ist etwas geringer als die der Highend-Modelle der Konkurrenz. Allerdings gibt der Hersteller auf Nachfrage die Auskunft, dass es sich bei der Angabe um die tatsächliche Reichweite handelt, die je nach Geländesituation auch bei den Konkurrenz-Geräten variieren kann.

Kurz und gut, das Diract Voice findet zwar nicht als erstes Gerät im Test ein Suchsignal, wenn es dann aber einmal da ist, leitet es den Suchenden sehr direkt und klar zum Verschütteten. Das resultiert daraus, dass die Signalstärke, einmal „eingefangen“, sehr gut ist.

Dabei ist der Signalton laut, und die Sprachbefehle funktionieren 1A. „Geh geradeaus weiter.“ „Wende dich nach links.“ Usw. Auch in der Feinsuche leitet das Diract Voice den Suchenden klar und eindeutig an, mit „gebotener Strenge“ in der Stimme.

Auch die Ortung des Diract Voice durch andere Geräte funktioniert einwandfrei. Wie bei allen LVS braucht es besonders an der Signalgrenze etwas Übung, um sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Hat man das Signal aber gefunden, geht es schnurstracks auf die verschüttete Person zu.
Im Gespräch mit Bergführern, die bereits mit dem Diract Voice gearbeitet haben, zeigen sich diese durch die Bank überzeugt: „Warum das erst jetzt kommt, ist mir ein Rätsel“, gab einer zu Protokoll. Sowohl in unserem Test als auch in der Praxis der Bergführer zeigte sich, dass die Lawinenverschüttetensuche insbesondere für Ungeübtere durch die Sprachbefehle deutlich vereinfacht und somit beschleunigt wurde.

Und wenn wir ehrlich sind: Die allermeisten Personen, die sich im freien Gelände bewegen, haben wenig bis gar keine Erfahrung mit dem Ernstfall einer Verschüttetensuche. „Training und Übung ist wichtig, im Ernstfall kommt aber eine Riesenportion Stress dazu, das kann man nicht simulieren. Deshalb glaube ich, dass das Diract Voice prinzipiell für jeden, der sich im Gelände bewegt, eine sinnvolle Entwicklung darstellt“, meinte ein bergführer abschließend.

Fazit
Das Diract Voice funktioniert genau, wie es soll und überzeugt besonders durch seine direkte und geradlinige Führung hin zur verschütteten Person. Wer mit dem gedanken spielt, sich ein neues LVS zuzulegen – das ist der „state oft he art“. Weitere LVS mit Sprachnavigation werden sicherlich folgen.


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Donnerstag, 08 April 2021 16:14

Albrecht Tectalk Outdoor

Mit dem neuen Tectalk Outdoor hat Albrecht ein PMR446-Sprechfunkgerät im Portfolio, das auch bei widrigsten Umgebungsbedingungen immer eine gute Funkverbindung hält. Das Tectalk Outdoor ist eines der kleinsten und leichtesten PMR-Geräte, welches die IP67-Norm erfüllt, wassergeschützt und staubdicht ist. Dazu bietet der Akku eine Betriebszeit von rund 17 Stunden, sodass man über den gesamten Tag über eine sichere Kommunikation verfügt.

Mit insgesamt 16 voreingestellten Funkkanälen kann schnell ein spezieller Kanal für die gemeinsame Kommunikation gefunden werden. Durch eine Squelch-Funktion lassen sich unerwünschte Störquellen während des Funkens eliminieren. Die Reichweite des Funkens reicht dabei bis zu 10 Kilometer.

Das Tectalk Outdoor wurde von Albrecht sehr benutzerfreundlich entwickelt: Denn das Funkgerät ist über seine zentrale Bedientaste äußerst intuitiv bedienbar. Dank der 16 bereits definierten Funkkanäle kann sich eine Crew schnell abstimmen, auf welchem Kanal der Funkkontakt laufen soll und sofort kann die jeweilige Gruppe das PMR-Funkgerät verwenden. Ferner kann über die integrierte VOX-Funktion (Voice Operated Exchange) eine Sprachübertragung erfolgen, ohne die Sende-Taste drücken zu müssen.

Für weitere Sicherheit sorgen 53 CTCSS- und 104 DCS-Kodierungen, sodass der Anwender ungestört nur mit den Personen funken kann, die er zuvor ausgewählt hat. Ferner hat Albrecht weitere wichtige Funktionen integriert, die jeder Anwender bei Bedarf nutzen kann, wie beispielsweise die Zweikanalüberwachung Dual Watch, eine Tastensperre, Scannen für Kanalsuchläufe, Monitoring für Lautstärkeanpassung beim Empfang, Roger Beep, Tastentöne und die Option Busy Channel Lockout - eine Sendesperrfunktion bei besetztem Kanal. Außerdem spendierte Albrecht dem Tectalk Outdoor noch eine 2,5 mm Anschlussbuchse für Headsets, wenn die Hände beim Funken frei bleiben sollen.

Zum Lieferumfang gehören ein Lithium-Ionen-Akku mit 1.100 mAh, ein Standlader mit Micro-USB-Netzteil, ein Gürtelclip sowie eine ausführliche Anleitung. Die Abmessungen liegen bei 53 x 94 x 26 mm (B/H/T) und das Gewicht bei knapp 115 g.

Wir hatten die Funkgeräte bei mehreren Touren und Produktionen im Einsatz. Die 10 Kilometer Reichweite konnten wir dabei leider nicht testen, aber im Skigebiet und im Gelände war das Funken immer möglich, die Sprachqualität sehr gut und die Akkuladung hat bei uns – trotz teilweise grimmigen Minustemperaturen - auch immer den ganzen Tag gehalten. Zwei sehr nützliche Begleiter, die auch bei unseren Jüngst-Redakteuren heiß begehrt sind.


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Mittwoch, 07 April 2021 17:12

Lange XT3 Tour Pro

Mit dem XT3 Tour Pro bringt Lange erstmals einen richtigen Tourenskischuh auf den Markt. Der blaue Boot sieht zwar aus wie der Lange Rennschuh RS 130, ist aber auf Skitouren mit Top Abfahrtsperformance ausgerichtet.

Nimmt man den Boot erstmals in die Hand, überrascht direkt das niedrige Gewicht: Bei Schuhgröße 27,5 zeigt die Waage gerade einmal 1.580 Gramm an. Laut Hersteller wiegt Schuhgröße 26,5 offiziell 1.520 Gramm. Das ist zum Teil auf das im unteren Bereich verarbeitete Grilamid zurückzuführen. Im Schaftbereich besteht die Schale aus Polypropylen, das einen angenehmen Flex bieten soll. Die Vibram-Sohle soll auch beim Hiken guten Grip bieten.

Reinschlüpfen
Der Innenschuh ist sehr komfortabel, dick und ausgezeichnet gepolstert. Im Zehenbereich bietet die eher breitere Passform ausreichend Platz. Zusätzlich kann die Schale natürlich vom Bootfitter noch etwas geweitet werden, falls Druckstellen da sind.

Der Schuh rollt beim normalen Gehen ohne Skier deutlich besser ab als der XT3 130, die vorgeformte Schale und das Bootboard unterstützen die natürliche Gehbewegung, die Vibramsohle hat tatsächlich viel Grip

Bergauf
Im Vergleich zum Lange XT3 130 hat der XT3 Tour Pro die deutlich bessere Gehfunktion verpasst bekommen. Hier konnte das Zusammenspiel zwischen Innenschuh und den Schalen für den Aufstieg spürbar verbessert werden. Was man wissen muss, um die vollumfänglich zu nutzen: Die Schnallen werden am weitesten Haken eingehängt und die Schnalle dann nach vorne geklappt, bis sie einrastet. Macht man das nicht, ist die Gehfunktion praktisch nicht vorhanden. Das niedrige Gewicht sorgt bergauf ebenfalls für Pluspunkte.

Am Weg nach oben ist der Lange angenehm und komfortabel. Für eine normale Schrittlänge gibt es keine Einschränkungen in der Beweglichkeit, diese läuft ohne Widerstand und gut in beide Richtungen. Für Tourengeher, die durch hohe Geschwindigkeiten weite Schritte machen, gibt es sicherlich Modelle mit noch mehr Beweglichkeit und weniger Gewicht, deutliche Abstriche in der Abfahrtsperformance sind üblicherweise die Folge.

Bergab
Auch durch den gut gepolsterten Innenschuh wird der Druck gut am Schienbein verteilt, anders als bei anderen Tourenskischuhen hat man nicht das Gefühl gegen ein Brett zu drücken. Dazu kommt der angenehm progressive Flex. Lange gibt an, auch bei diesem Schuh ihre Dual Core Technologie einzusetzen, diese kommt aus den Rennlauf und soll unterschiedliche Plastikhärten immer dort einsetzen wo sie zum passenden Flex gebraucht werden. Der Flex ist steif und gut auch für lange, schnelle Schwünge oder kleinere bis mittlere Drops, kommt aber nicht ganz an die Steifigkeit und Progression des XT3 130 ran. Für einen reinen Tourenskischuh aber wohl mit das Beste, was man für die Abfahrt bekommen kann

Fazit
Der Lange XT3 Tour Pro ist ein Tourenskischuh mit konkurrenzfähigem Gewicht, welcher eindeutig den Freetourer unter den Skitourengehern anspricht. Die Beweglichkeit ist gut und für Nicht-Racer absolut ausreichend. Auf der Abfahrt können akuell wohl nur wenige Schuhe dem XT3 Tour Pro das Wasser reichen. Er bietet angenehm progressiven Flex, super Polsterung und die passende Steifigkeit auch für lange Schwünge und aggressive Fahrer.

Suchst du einen Schuh für halb liftunterstützt/halb Tour, dann gibt es mit dem XT3 130 eine bessere Alternative bei Lange. Sind dir schnelle Aufstiege und maximale Leichtigkeit wichtig und machst du auf der Abfahrt am liebsten klassische kurze Schwünge (Zöpfe flechten, Pistentouren)? Dann gibt es sicher gute und leichtere Zwei- und Dreischnaller von anderen Herstellern. Willst du einen Tourenschuh fürs Freetouring mit gutem Gewicht, guter Beweglichkeit und gewaltiger Abfahrtsperformance? Dann könnte das der richtige Schuh sein!

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Samstag, 13 März 2021 11:54

Arva Reactor Ultralight 25L

Seit über 35 Jahren ist ARVA auf Wintersicherheitsausrüstungen spezialisiert. Die Franzosen aus Annecy überzeugen mit ihren qualitativ hochwertigen und ultraleichten Produkten und stehen mit ihrem Namen in Frankreich auch für ein ganzes Segment: Es heißt nicht „Hast Du dein LVS dabei“, sondern „Hast Du Dein Arva dabei?“

Bei den Airbags verwendet Arva ein selbstentwickeltes System: Das Reactor-Venturi-System, welches das Aufblasen des Airbags auch bei Gegendruck garantiert, ist darauf ausgelegt, während des gesamten Aufblasvorgangs eine höhere Leistung als andere Systeme zu gewährleisten. Arva setzt dabei auf zwei voneinander unabhängige Ballons. Der Lawinenairbag funktioniert auch dann, wenn einer der Ballons beschädigt oder abgerissen sein sollte. Das Auslösen der Airbags erfolgt über ein Kabel, das mit einem klappbaren Auslösegriff verbunden ist und am rechten oder linken Tragegurt platziert werden kann. Bei eingeklapptem Auslösegriff ist das System verriegelt. Das Kabel ist im Gegensatz zum pyrotechnischen System, bei dem der Griff nach jeder Auslösung ausgetauscht werden muss, eine zuverlässige und wiederverwendbare Lösung und lässt auch mal ein „Testziehen“ ohne Auslösung zu. Der Reactor Ultralight wiegt mit Cabonkartusche 2350 Gramm.

Der Rucksack verzichtet auf alles Unnötige, bietet aber für alles sinnvolle Lösungen. Er hat ein großes Hauptfach, in dem die Sicherheitsausrüstung durch Straps fixiert werden kann, ein kleines „Schlüsselfach“ und eine Tasche am Hüftgurt. Die Träger können für verschiedene Rückenlängen angepasst werden. Sämtlich Straps und Schlaufen können im Rucksack verstaut werden, was für eine sehr cleane Optik sorgt.

Praxistest:
Ganz im Gegensatz zu anderen Lawinenrucksäcken bietet der Arva echte 25 Liter Volumen. Alles für die Skitour oder den Freeridetag findet leicht Platz. Der Tragekomfort ist top – selbst vollgepackt bemerkt man den Rucksack kaum. Müssen die Ski mal getragen werden, funktioniert das wie bei allen Lawinenrucksäcken quer auf dem Rücken. Die Ski sind schnell fixiert und halten auch relativ gut.

Fazit:
Super leicht, komfortabel & durchdacht. Das Lawinensystem top und die Optik clean und stylisch. Da stellt sich immer seltener die Frage, ob ein Lawinenrucksack für die geplante Tour „sein muss oder nicht“ – den Ultralight nimmt man einfach immer her. Getreu dem Motto „Hast Du Dein(en) Arva dabei?!“

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Montag, 01 März 2021 13:38

Complete Setup Review: Salomon

In den meisten Freeride-Kellern wird es wohl so aussehen: Ski von Marke1, Boots Marke 2 (und evtl. 3, falls es einen eigenen Tourenskischuh gibt), Bindung von Hersteller 4, und so weiter und so fort. Anschließend ist man damit beschäfigt, das Equipment aufeinander abzustimmen. Was aber, wenn die ganze Ausrüstung schon von Haus aus zusammenpasst, direkt aus der Fabrik?

Einer der wenigen Komplettausstatter am Markt ist Salomon. Von den Franzosen der Amer-Gruppe gibt es fast nichts, was es nicht gibt - wir haben dann dennoch einen Bogen um Klamotten etc. gemacht und die Back on Track-Organisatoren, die von Salomon unterstützt werden, um ein Setup-Review gebeten. Die Vollblut-Freerider waren auch gleich Feuer und Flamme und haben die Freeride-Kombi aus Salomon QST106 Ski, MTN Carbon S3 Stock, Shift MNC 13 Bindung und Shift Pro 130 Boot exklusiv für freeskiers.net "zu Papier" gebracht.

Salamon QST 106 Ski

Was spricht für das Produkt:
Der QST 106 lässt sich in allen Bedingungen super und entspannt fahren. Die etwas weichere Schaufel sorgt für ein gedämpftes Gefühl in zerfahrenem Schnee, was ihn ruhig zu fahren macht. Auch im Powder funktioniert der Ski super, für ganz tiefe Tage ist er aber nicht die erste Wahl. Auf der Piste lässt er sich angenehm carven, durch die Karbon Verstärkung bleibt er auch auf harten Pisten ruhig und man kann den Ski schön auf Zug fahren.

Auch wenn er nicht der leichteste ist, ist er in Kombination mit der Shift Bindung ein super Allround Ski, von der Piste über Tiefschnee Runs im Skigebiet bis hin zu ausgedehnteren Skitouren, wenn genügend Ausdauer vorhanden ist. Ich mache mit dem Ski und der Kombination Shift Bindung und Schuh 2000 HM und finde es noch sehr in Ordnung.

Spätestens bei der Abfahrt ist man froh etwas Gewicht unter der Bindung zu haben. Wenn der Schnee schon etwas schwerer ist und die Tourenfuzis mit ihren Pommes den Berg nicht runterkommen spielt der 106er seine Stärken aus. Man zaubert mit langen Schwüngen fette Lines in die Abfahrt. Der Ski ist super spurtreu und zeigt keine Spur von Verschneiden oder Flattern im harten, windgeprassten Schnee.

Für mich ganz klar ein Ski der fast bei jeder Situation beste Performance bietet.

Was spricht gegen das Produkt:
Für richtig tiefe Powder Tage fehlt dem QST 106 etwas an Breite bzw. Noserocker. Da wäre der QST 118 die bessere Wahl.

Salomon MTN CARBON S3 Tourenstöcke

Was spricht für das Produkt:
Der Stock ist leicht, robust und hat einige interessante Features. Zum Beispiel trennt sich die Stockschlaufe vom Stock, wenn genügend Zug drauf kommt. Der Auslösewiederstand lässt sich mit einer Schraube einstellen bis blockieren. Gerade bei einem Lawinenabgang, wenn man mit den Händen in den Schlaufen fährt, ist das ein sinnvolles Sicherheitsfeature.

Weiters hat der Stock einen kugelig gelagerten großen Teller, so ist immer bester Halt gesichert.
Unter dem Griff ist auch der Schaft noch mit Schaumstoff überzogen, damit er sich bei Traversen gut greifen lässt. Die Höhe lässt sich ganz einfach verstellen und er wird nicht auseinandergezogen, wenn der Teller Mal im Schnee stecken bleibt, wie bei einigen anderen Herstellern.

Persönliche Präferenzen:
Da ich gern ohne Schlaufen fahre, habe ich diese demontiert. Dabei bleibt aber eine spitze Kante zurück, die sehr unangenehm zu greifen ist. Ich persönlich finde die Tourenstöcke mit einfachem Schaft angenehmer zum Greifen für lange Touren, zudem lassen sie sich dann auch besser zwischen Rucksack und Rücken temporär verstauen, wenn es an die Kletterpassagen geht.

Salomon SHIFT MNC 13 Bindung

Was spricht für das Produkt:
Beim ersten Einsteigen in die Bindung kommt sofort das „Racing Gen“ zum Vorschein. Es fühlt sich an als würde man direkt auf dem Ski stehen, so wie bei einer „nicht“ Tourenbindung.

Der „Umbau“ vom Abfahrts- in den Aufstiegsmodus geht unkompliziert. Vorne einfach die Klappe umlegen und die Pin-Backen klappen aus, der Einstieg ist sehr komfortabel.

In der Abfahrt bietet sie die Sicherheit einer klassischen Alpinbindung und ist ohne Bedenken zum Freeriden zu verwenden. Gegenüber einer klassischen Pinbindung vermittelt sie bei der Abfahrt immer das maximale an Performance und Komfort.

Was spricht gegen das Produkt:
Sie ist nicht die leichteste, was in Anbetracht des Einsatzzwecks aber vertretbar ist. Einige Parts ließen sich jedoch ohne Einbußen der Freeride-Performance leichter gestalten. Mit ihren 1.700 Gramm spielt sie in derselben Liga wie andere Freeridebindungen, die jedoch nicht mit derselben Abfahrtsperformance punkten können. Eine zweite Steighilfe wäre sehr hilfreich, gerade bei steilen Anstiegen.

Noch mehr Testeindrücke? Hier der erste freeskiers.net Testbericht zur Shift!

Salomon SHIFT PRO 130 Freerideschuh

Was spricht für das Produkt:
Der Schuh ist von Haus aus eher für breite Füße konzipiert worden mit seinen 100mm Sohlenbreite. Nachdem ich die Einlage durch eine Maßeinlage ersetzt habe, passt der Schuh doch sehr gut.

Der Grip unter dem Schuh ist genial und doch kann der Schuh in regulären Skibindungen gefahren werden, beim Klettern oder Laufen auf der Straße bietet er besten Halt. Der Gehmechanismus ist ein Muss für mich und wurde sehr gut ausgeführt, kein Vereisen oder durch Schnee verstopft wie bei anderen Produkten. Ich komme sehr gut und schnell in den Schuh hinein. Weiters bieten die beiden oberen Schnallen im Aufstieg eine eigene Hakenposition, die sich um ca. 1,5cm ausfahren lässt. So gewinnt man etwas mehr Spielraum was dem Boot einen guten Rotationswinkel verschafft und der Powerstrap am Skischuhrand ist einer der besten, die ich seit langem gesehen habe. Der Schuh scheint auch keine Festigkeitsprobleme bei Temperaturunterschieden zu haben.

Ob beim Freeriden oder einer langen Skitour, der Schuh fühlt sich super an am Fuß und drückt auch nach mehreren Stunden noch nicht.

Was spricht gegen das Produkt:
Es scheint als wäre das äußere Material sehr weich, Kratzer sind gleich einmal eingefangen und doch macht der Skischuh gesamt einen sehr steifen Eindruck. Der Bewegungswinkel im Gehmodus könnte etwas besser sein: 2-3 Grad mehr hätten der Aufstiegsperformance gut getan, wobei ich hier diesen Kompromiss für die sehr gute Performance eingehen würde. Mit seinen 1,7 kg sicher nicht der leichteste aber ein Schuh für alle Tage. Maximale Kraftübertragung beim Freeriden und sehr gute Aufstiegsperformance auch bei langen Touren. Einfach gesagt, ein Schuh für Freerider

Ergänzung der freeskiers.net Redaktion:
Uns ist zudem der neu konzipierte Innenschuh positiv aufgefallen: Leicht, bequem und ohne nervige Druckstellen, da alle Nähte an kritischen Stellen (Schienbein, Knöchel) entfernt worden sind.


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Dienstag, 23 Februar 2021 12:56

Freeskiers.net UPHILL: Ogso Jaeger 80

Unter dem Titel „freeskiers.net UPHILL“ zollen wir ab sofort der Notwendigkeit Tribut, uns in diesem Winter unsere Tiefenmeter selbst erarbeiten zu müssen. Dementsprechend werden wir unter dieser Überschrift Testberichte zu „normalem Tourenmaterial“ bringen. Wir starten mit einem ungewohnt schmalen Ski, dem Ogso Jaeger 80.

Die französische Marke Ogso ist noch ein ziemlicher Young Gun unter den Skimarken. Die Firma wurde 2015 im französischen Chamonix gegründet. Dass die Leute, die hinter der Marke stehen, ziemlich Ahnung vom Skibau haben, haben ihre Ski schon mehrmals auf dem Freeride Skitest bewiesen. Die Vision von Ogso ist es Ski zu bauen, die in jedem Gelände und in allen Schneearten effektiv, sicher und einfach genutzt werden können.

Als wir im November mit Tom – dem Gründer und Mastermind von Ogso – telefoniert haben, waren wir auf der Suche nach einem leichten, schnellen Ski für die „Fitness-Skitour am Morgen“, der aber auch mal für “was Längeres” herhalten muss. Seine Empfehlung: Jaeger 80 Neoteric Carbon Ultra Light in 172cm.

Namensgeber des Ski ist das Jaeger-Couloir am Mont-Blanc und das beschreibt schon ganz gut, wofür der Ski konzipiert ist: Schnelles, leichtes Drehen bei absolutem Grip und Verlässlichkeit auf der Kante.

Wir haben auf dem Ski eine ATK FR 12 mit Freeride Spacer montiert. Das Gewicht pro Ski liegt mit der Bindung inkl. Stopper bei 1.640 Gramm! Was alle Fragen und Erklärungen zu den „Bergauf-Qualitäten“ beantworten sollte!

Einen leichten Ski zu bauen ist keine große Kunst. Einen leichten Ski zu bauen, der auch auf der Abfahrt und bei „interessanten Schneebedingungen“ funktioniert, aber sehr wohl! Und da sticht der Ogso aus der normalen „Karbonski-Ultraleicht-Fraktion“ angenehm heraus. Die Kombination aus Paulownia Holzkern, Karbon und Aramid-Fasern, Crossband, Rennkanten und Isosport 7510 Rennbelag ergeben einen extrem vielseitigen Ski: Schnelle kurze Turns gehen dank 16m Radius spielerisch „aus dem Fußgelenk“. Eisige, ruppige Passagen werden schön gedämpft und auch hier lässt sich die die Kante immer präzise setzten. Auch wenn man den Ski mal ordentlich laufen lässt, steckt er das souverän weg.

Im Powder ist trotz „nur“ 84mm unter der Bindung danke der langen, hohen und breiten Schaufel Cruising angesagt. Das Einzige was er nicht so mag, sind langgezogene, schnell gefahrene Schwünge – aber dafür ist er einfach zu kurz, nicht dafür gebaut und das war auch nicht unsere Anforderung.

Bei der Montage und beim ersten Service gab sich auch unser Servicemann überzeugt: „Die Schrauben sitzen bombenfest und der Belag ist plan – sieht man ned so oft!“
Uns ist der „kleine Schmale“ in unserem Testkontingent richtig ans Herz gewachsen. Er macht rauf und runter Spaß und kommt mit allen Bedingungen super zurecht. Für einen Ski, der eigentlich noch grün hinter den Ohren ist, ein ziemlich ordentlicher Auftritt!

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Montag, 22 Februar 2021 18:00

Actioncam Im Test: Insta360 One X2

Wer klassische Actioncams gewohnt ist, wird sich über die Form der One X2 zu Beginn ein wenig wundern: die neue 360 Grad Kamera von Insta360 ähnelt einer Fernbedienung und kommt mit einem länglich-flachen, anthrazitfarbenen Design daher. Nach dem ersten Begutachten merkt man schnell: Die Verarbeitungsqualität ist auf sehr hohem Niveau und nach den ersten Aufnahmen ist das für eine Actioncam gewöhnungsbedürftige Design schnell vergessen!

Die Kamera zeichnet in 5,7k auf und lässt sich in „Action“ leicht über das integrierte Display bedienen. Die Insta 360 punktet durch ihre einfache Bedienung, eine gute Bildstabilisierung und die Möglichkeit, mehrere Blickwinkel in einem Video darzustellen. Eine große Hilfe ist hierbei die eigens entwickelte App von Insta360. Die Kamera ist mit wenigen Klicks mit der Smartphoneapp problemlos verbunden. Dort bekommt man eine 360 Grad Vorschau, Informationen über Speicherkapazität und Akkustand. Hat man mit der Kamera einen Clip aufgezeichnet, kann man diesen mit der App direkt auf das Smartphone oder Tablet laden und ihn dann von dort aus bearbeiten. Selbst kreativ werden kann man im Shot Lab. Hier bekommt man kleine Anleitungen für attraktive Effekte wie Slo-Mo oder Freeze.  

Der optional erhältliche Selfie-Stick erlaubt mit ein bisschen Geschick neue Perspektiven und beeindruckende Ansichten aus der Luft, ähnlich wie mit einer Drohne. Dieser wird aus den Aufnahmen automatisch herausgerechnet, sodass echte 360 Grad Aufnahmen möglich sind (Stick mit Kamera in den Rucksack gesteckt und los geht’s). Die 360 Grad Funktion ermöglicht es zusätzlich während der Fahrt die Blickwinkel zu ändern. Beispielsweise kann ohne Probleme von einer Followcam-Fahrt in ein eine Selfieeinstellung gewechselt werden und wieder zurück. All das macht die App möglich und verleiht den eigenen Skivideos das gewisse Extra. Auch für Hobbycutter wie mich war es im Handumdrehen möglich, ein Actionvideo innerhalb kürzester Zeit attraktiv zu gestalten. Eine kleine Kostprobe findet ihr auf unser Facebook- und Instagramseite.

Ein weiterer Pluspunkt ist die starke Bildstabilisierungssoftware und die Akkulaufzeit. Gefühlt besteht die ganze Kamera aus einem Akku, welcher ihr im 360Grad Modus und in höchster Auflösung eine Akkulaufleistung von mehreren Stunden beschert. Auch Kälte scheint der Kamera nichts auszumachen. Einzig die freiliegende Linse macht bei heftigen Bails einen zerbrechlichen Eindruck, hier kann aber mit einer externen „Schutzlinse“ für zusätzlichen Schutz gesorgt werden. (Für den MTB-Sommer bestimmt eine lohnende Investition)

Fazit

Die Insta360 One X2 überzeugt als Actioncam. Sie bietet eine gute Bildqualität und Bildstabilisierung, ist wasserfest und lässt sich dank integriertem Display oder mittels App sehr intuitiv bedienen. Durch die zwei Linsen und einer leistungsstarken Bearbeitung kann es die Insta360 One X2 mit viele andere Action-Kameras aufnehmen.

 

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