Anzeige der Artikel nach Schlagwörtern: freeskiersnet

Donnerstag, 08 April 2021 16:14

Albrecht Tectalk Outdoor

Mit dem neuen Tectalk Outdoor hat Albrecht ein PMR446-Sprechfunkgerät im Portfolio, das auch bei widrigsten Umgebungsbedingungen immer eine gute Funkverbindung hält. Das Tectalk Outdoor ist eines der kleinsten und leichtesten PMR-Geräte, welches die IP67-Norm erfüllt, wassergeschützt und staubdicht ist. Dazu bietet der Akku eine Betriebszeit von rund 17 Stunden, sodass man über den gesamten Tag über eine sichere Kommunikation verfügt.

Mit insgesamt 16 voreingestellten Funkkanälen kann schnell ein spezieller Kanal für die gemeinsame Kommunikation gefunden werden. Durch eine Squelch-Funktion lassen sich unerwünschte Störquellen während des Funkens eliminieren. Die Reichweite des Funkens reicht dabei bis zu 10 Kilometer.

Das Tectalk Outdoor wurde von Albrecht sehr benutzerfreundlich entwickelt: Denn das Funkgerät ist über seine zentrale Bedientaste äußerst intuitiv bedienbar. Dank der 16 bereits definierten Funkkanäle kann sich eine Crew schnell abstimmen, auf welchem Kanal der Funkkontakt laufen soll und sofort kann die jeweilige Gruppe das PMR-Funkgerät verwenden. Ferner kann über die integrierte VOX-Funktion (Voice Operated Exchange) eine Sprachübertragung erfolgen, ohne die Sende-Taste drücken zu müssen.

Für weitere Sicherheit sorgen 53 CTCSS- und 104 DCS-Kodierungen, sodass der Anwender ungestört nur mit den Personen funken kann, die er zuvor ausgewählt hat. Ferner hat Albrecht weitere wichtige Funktionen integriert, die jeder Anwender bei Bedarf nutzen kann, wie beispielsweise die Zweikanalüberwachung Dual Watch, eine Tastensperre, Scannen für Kanalsuchläufe, Monitoring für Lautstärkeanpassung beim Empfang, Roger Beep, Tastentöne und die Option Busy Channel Lockout - eine Sendesperrfunktion bei besetztem Kanal. Außerdem spendierte Albrecht dem Tectalk Outdoor noch eine 2,5 mm Anschlussbuchse für Headsets, wenn die Hände beim Funken frei bleiben sollen.

Zum Lieferumfang gehören ein Lithium-Ionen-Akku mit 1.100 mAh, ein Standlader mit Micro-USB-Netzteil, ein Gürtelclip sowie eine ausführliche Anleitung. Die Abmessungen liegen bei 53 x 94 x 26 mm (B/H/T) und das Gewicht bei knapp 115 g.

Wir hatten die Funkgeräte bei mehreren Touren und Produktionen im Einsatz. Die 10 Kilometer Reichweite konnten wir dabei leider nicht testen, aber im Skigebiet und im Gelände war das Funken immer möglich, die Sprachqualität sehr gut und die Akkuladung hat bei uns – trotz teilweise grimmigen Minustemperaturen - auch immer den ganzen Tag gehalten. Zwei sehr nützliche Begleiter, die auch bei unseren Jüngst-Redakteuren heiß begehrt sind.


Publiziert in Produkttests
Mittwoch, 07 April 2021 17:12

Lange XT3 Tour Pro

Mit dem XT3 Tour Pro bringt Lange erstmals einen richtigen Tourenskischuh auf den Markt. Der blaue Boot sieht zwar aus wie der Lange Rennschuh RS 130, ist aber auf Skitouren mit Top Abfahrtsperformance ausgerichtet.

Nimmt man den Boot erstmals in die Hand, überrascht direkt das niedrige Gewicht: Bei Schuhgröße 27,5 zeigt die Waage gerade einmal 1.580 Gramm an. Laut Hersteller wiegt Schuhgröße 26,5 offiziell 1.520 Gramm. Das ist zum Teil auf das im unteren Bereich verarbeitete Grilamid zurückzuführen. Im Schaftbereich besteht die Schale aus Polypropylen, das einen angenehmen Flex bieten soll. Die Vibram-Sohle soll auch beim Hiken guten Grip bieten.

Reinschlüpfen
Der Innenschuh ist sehr komfortabel, dick und ausgezeichnet gepolstert. Im Zehenbereich bietet die eher breitere Passform ausreichend Platz. Zusätzlich kann die Schale natürlich vom Bootfitter noch etwas geweitet werden, falls Druckstellen da sind.

Der Schuh rollt beim normalen Gehen ohne Skier deutlich besser ab als der XT3 130, die vorgeformte Schale und das Bootboard unterstützen die natürliche Gehbewegung, die Vibramsohle hat tatsächlich viel Grip

Bergauf
Im Vergleich zum Lange XT3 130 hat der XT3 Tour Pro die deutlich bessere Gehfunktion verpasst bekommen. Hier konnte das Zusammenspiel zwischen Innenschuh und den Schalen für den Aufstieg spürbar verbessert werden. Was man wissen muss, um die vollumfänglich zu nutzen: Die Schnallen werden am weitesten Haken eingehängt und die Schnalle dann nach vorne geklappt, bis sie einrastet. Macht man das nicht, ist die Gehfunktion praktisch nicht vorhanden. Das niedrige Gewicht sorgt bergauf ebenfalls für Pluspunkte.

Am Weg nach oben ist der Lange angenehm und komfortabel. Für eine normale Schrittlänge gibt es keine Einschränkungen in der Beweglichkeit, diese läuft ohne Widerstand und gut in beide Richtungen. Für Tourengeher, die durch hohe Geschwindigkeiten weite Schritte machen, gibt es sicherlich Modelle mit noch mehr Beweglichkeit und weniger Gewicht, deutliche Abstriche in der Abfahrtsperformance sind üblicherweise die Folge.

Bergab
Auch durch den gut gepolsterten Innenschuh wird der Druck gut am Schienbein verteilt, anders als bei anderen Tourenskischuhen hat man nicht das Gefühl gegen ein Brett zu drücken. Dazu kommt der angenehm progressive Flex. Lange gibt an, auch bei diesem Schuh ihre Dual Core Technologie einzusetzen, diese kommt aus den Rennlauf und soll unterschiedliche Plastikhärten immer dort einsetzen wo sie zum passenden Flex gebraucht werden. Der Flex ist steif und gut auch für lange, schnelle Schwünge oder kleinere bis mittlere Drops, kommt aber nicht ganz an die Steifigkeit und Progression des XT3 130 ran. Für einen reinen Tourenskischuh aber wohl mit das Beste, was man für die Abfahrt bekommen kann

Fazit
Der Lange XT3 Tour Pro ist ein Tourenskischuh mit konkurrenzfähigem Gewicht, welcher eindeutig den Freetourer unter den Skitourengehern anspricht. Die Beweglichkeit ist gut und für Nicht-Racer absolut ausreichend. Auf der Abfahrt können akuell wohl nur wenige Schuhe dem XT3 Tour Pro das Wasser reichen. Er bietet angenehm progressiven Flex, super Polsterung und die passende Steifigkeit auch für lange Schwünge und aggressive Fahrer.

Suchst du einen Schuh für halb liftunterstützt/halb Tour, dann gibt es mit dem XT3 130 eine bessere Alternative bei Lange. Sind dir schnelle Aufstiege und maximale Leichtigkeit wichtig und machst du auf der Abfahrt am liebsten klassische kurze Schwünge (Zöpfe flechten, Pistentouren)? Dann gibt es sicher gute und leichtere Zwei- und Dreischnaller von anderen Herstellern. Willst du einen Tourenschuh fürs Freetouring mit gutem Gewicht, guter Beweglichkeit und gewaltiger Abfahrtsperformance? Dann könnte das der richtige Schuh sein!

Publiziert in Produkttests
Montag, 22 März 2021 14:25

Freeride World Tour: Xtreme Verbier 2021

Die Bestätigung für den Jubiläums-Event ist da: Der 25. Xtreme Verbier findet am Dienstag, 23. März 2021, am legendären Bec des Rosses statt. Das Finale der Freeride World Tour wird ab 8:30 Uhr live auf Red Bull TV übertragen.

Bereits vergangene Woche wurde bekannt gegeben, an wen die Wildcards dieses Jahr gehen werden. Bei den Skifahrern werden Drew Tabke, Leo Slemett und erstmals auch Tao Kreibich (Ersatz für den verletzten Isaac Freeland) zusätzlich zu den Qualifizierten am Bec de Rosses mit am Start stehen. Wenig überraschend bekommt auch die FWT-Siegerin der vergangenen Jahre, Arianna Tricomi, ein Ticket für das FWT-Finale. Ebenfalls in Verbier mit dabei ist der dreifache Snowboard-Champ Sammy Luebke, der den Cut 2021 verpasste.

Alle Punkte, die diese Wildcards sammeln, zählen nicht für die Gesamtwertung. Auch die Weltmeistertitel werden nur zwischen den Athletinnen und Athleten ausgefochten, die sich beim dritten Tourstopp in Fieberbrunn qualifiziert haben – darunter auch die Snowboard-Weltmeisterin von 2018, Manuela Mandl.

Auch das Xtreme Verbier findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wird aber morgen Dienstag, 23.03.2021 ab 8:30 Uhr exklusiv live auf Red Bull TV übertragen.

STARTLISTE XTREME 25. VERBIER 2021

SNOWBOARD DAMEN
1 Haerty Marion FRA
2 Mandl Manuela AUT
3 Anderson Katie CAN
4 Vikander Erika USA

SKI DAMEN
1 Willmann Juliette FRA
2 Witych Zuzanna POL
3 Tricomi Arianna ITA
4 Gerritzen Elisabeth SUI
5 Chubb Tracy USA
6 Wessel Hedvig NOR

SNOWBOARD HERREN
1 Bramwell Cody GBR
2 Mindnich Nils USA
3 Luebke Sammy USA
4 Moller Blake USA
5 De Le Rue Victor FRA
6 Armand Camille FRA

SKI HERREN
1 Marshall Blake NZL
2 Slemett Léo FRA
3 Kreibich Tao AUT
4 Navarro Aymar SPA
5 Ollivier Maël FRA
6 Tabke Drew USA
7 Pollard Andrew USA
8 Regnér Eriksson Carl SWE
9 Turdell Kristofer SWE
10 Barkered Reine SWE
12 Tester Ross USA

Publiziert in News
Samstag, 13 März 2021 11:54

Arva Reactor Ultralight 25L

Seit über 35 Jahren ist ARVA auf Wintersicherheitsausrüstungen spezialisiert. Die Franzosen aus Annecy überzeugen mit ihren qualitativ hochwertigen und ultraleichten Produkten und stehen mit ihrem Namen in Frankreich auch für ein ganzes Segment: Es heißt nicht „Hast Du dein LVS dabei“, sondern „Hast Du Dein Arva dabei?“

Bei den Airbags verwendet Arva ein selbstentwickeltes System: Das Reactor-Venturi-System, welches das Aufblasen des Airbags auch bei Gegendruck garantiert, ist darauf ausgelegt, während des gesamten Aufblasvorgangs eine höhere Leistung als andere Systeme zu gewährleisten. Arva setzt dabei auf zwei voneinander unabhängige Ballons. Der Lawinenairbag funktioniert auch dann, wenn einer der Ballons beschädigt oder abgerissen sein sollte. Das Auslösen der Airbags erfolgt über ein Kabel, das mit einem klappbaren Auslösegriff verbunden ist und am rechten oder linken Tragegurt platziert werden kann. Bei eingeklapptem Auslösegriff ist das System verriegelt. Das Kabel ist im Gegensatz zum pyrotechnischen System, bei dem der Griff nach jeder Auslösung ausgetauscht werden muss, eine zuverlässige und wiederverwendbare Lösung und lässt auch mal ein „Testziehen“ ohne Auslösung zu. Der Reactor Ultralight wiegt mit Cabonkartusche 2350 Gramm.

Der Rucksack verzichtet auf alles Unnötige, bietet aber für alles sinnvolle Lösungen. Er hat ein großes Hauptfach, in dem die Sicherheitsausrüstung durch Straps fixiert werden kann, ein kleines „Schlüsselfach“ und eine Tasche am Hüftgurt. Die Träger können für verschiedene Rückenlängen angepasst werden. Sämtlich Straps und Schlaufen können im Rucksack verstaut werden, was für eine sehr cleane Optik sorgt.

Praxistest:
Ganz im Gegensatz zu anderen Lawinenrucksäcken bietet der Arva echte 25 Liter Volumen. Alles für die Skitour oder den Freeridetag findet leicht Platz. Der Tragekomfort ist top – selbst vollgepackt bemerkt man den Rucksack kaum. Müssen die Ski mal getragen werden, funktioniert das wie bei allen Lawinenrucksäcken quer auf dem Rücken. Die Ski sind schnell fixiert und halten auch relativ gut.

Fazit:
Super leicht, komfortabel & durchdacht. Das Lawinensystem top und die Optik clean und stylisch. Da stellt sich immer seltener die Frage, ob ein Lawinenrucksack für die geplante Tour „sein muss oder nicht“ – den Ultralight nimmt man einfach immer her. Getreu dem Motto „Hast Du Dein(en) Arva dabei?!“

Publiziert in Produkttests
Montag, 08 März 2021 10:52

Neu: Armada Reliance Serie

To rely on sth/sb: Sich auf etwas/jemanden verlassen. Uneingeschränkt auf etwas/jemanden vertrauen. Armada haut mit der neuen Reliance-Serie in genau diese Kerbe: Die fünf Modelle sollen genau die Ski sein, auf die sich frau – ja genau! – in jeder Situation voll und ganz verlassen kann.

Der Fokus der direktionalen All-Mountain-Serie liegt auf sportlichen Fahrerinnen, die Wert auf bombenfesten Kantenhalt und beste Stabilität bei Highspeed legen. Trotzdem sollten die Ski leicht und lebendig werden, um eine möglichst große Bandbreite an Skifahrerinnen abzuholen.

Technisch wartet die Reliance-Serie mit neuartigem „Articulated Titanal Banding“ (ATB) auf, das durch seine vertikalen Ausschnitte im Tip eine einfachere Schwungeinleitung und mehr Pop als eine traditionale Ti Einlage garantieren soll. Dazu gibt’s eine AR 100 Seitenwange für besten Kantengrip und Caruba-Kern, der nochmal 15-20% leichter als Pappel ist – ohne Abstriche bei Performance oder Haltbarkeit machen zu müssen.

Der progressive Shape mit aggressivem Tip für schnelle Schwungeinleitung, sowie die spezielle Konstruktion, die einen kontinuierlichen Energieaufbau und Spritzigkeit garantieren soll, lassen auf einen sportlichen, spaßig zu fahrenden Allmountainski hoffen.

Insgesamt kommen im Herbst 2021 gleich 5 neue Reliance-Modelle auf den Markt, wobei die Carbon (=C)-Modelle Reliance 88C und 82C noch einen Ticken leichter und unkomplizierter zu fahren sind:

 

Erhältliche Längen

Sidecut

Radius

Gewicht

Reliance 102Ti

164 cm

133-102-123

17 m

1.725 g

 

172 cm

134-102-124

17,5 m

1.800 g

 

180 cm

135-102-125

18 m

1.950 g

Reliance 92Ti

156 cm

129-92-114

16 m

1.575 g

 

164 cm

130-92-116

16,5 m

1.625 g

 

172 cm

131-92-117

17 m

1.700 g

 

180 cm

132-92-118

17,5 m

1.825 g

Reliance 82Ti

150 cm

122-82-107

14,2 m

TBD

 

158 cm

124-82-108

14,9 m

TBD

 

166 cm

126-82-109

15,4 m

1.550 g

 

174 cm

128-82-110

15,9 m

1.675 g

Reliance 88C

152 cm

126-88-108

15,7 m

1.375 g

 

160 cm

128-88-110

16,2 m

1.475 g

 

168 cm

130-88-111

16,7 m

1.575 g

 

176 cm

131-88-112

17,2 m

1.675 g

Reliance 82C

150 cm

122-82-107

14,2 m

TBD

 

158 cm

124-82-108

14,9 m

1.375 g

 

166 cm

126-82-109

15,4 m

1.475 g

 

174 cm

128-82-110

15,9 m

1.525 g


Fahreindruck folgt!
Wir wollen euch natürlich möglichst schnell und noch in dieser Saison vorab einen ersten Fahreindruck der neuen Reliance-Serie liefern und haben uns daher als Testski für einen Reliance 92 Ti in 172 cm Länge entschieden.

Direkt aus dem Karton macht der Ski einen sehr hochwertigen Eindruck, das Gewicht fühlt sich sehr angenehm an: Man bzw. frau hat was unter dem Fuß, der Ski fühlt sich aber auch mit Bindung nicht sackschwer an. Außerdem gefällt uns das Design: Schlicht, dezent, dennoch feminin aber nicht schreiend girly. Wir sind jedenfalls schon ziemlich gespannt, ob der Reliance unsere Erwartungen erfüllen kann - stay tuned!

Publiziert in News

Unter dem Titel „freeskiers.net UPHILL“ zollen wir ab sofort der Notwendigkeit Tribut, uns in diesem Winter unsere Tiefenmeter selbst erarbeiten zu müssen. Dementsprechend werden wir unter dieser Überschrift alles das unterbringen, was in den „normalen Skitourenbereich“ fällt.

Dynafit, der Uphill-Spezialist, hat im hauseigenen Skitouren Podcast „Ski Uphill!“ illustre Gäste zum Gespräch gebeten. Moderator Bernhard Ziegler, Skibergsteiger, Gründer eines Tourenportals und Redakteur, begrüßt neben Skibergsteiger, Extremsportler und Dynafit-Geschäftsführer Benedikt Böhm auch Sportlerin Gela Allmann, die Berg- und Skiführer Andy Steindl und Peter Plattner sowie den Erfinder der Pin-Bindung Fritz Barthel.

Anschalten und reinhören!

Ski Uphill! #1: Benedikt Böhm, Skibergsteiger und Geschäftsführer von Dynafit.

Ski Uphill! #2: Zum Einstieg in das Skitourengehen und über das richtige Verhalten auf Pisten und im Gelände spricht einer, der es wissen muss: Peter Plattner aus Innsbruck ist Berg- und Skiführer sowie Experte beim Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit.

Ski Uphill! #3: Sie ist Leistungssportlerin, Moderatorin und Mutter: Die Münchnerin Gela Allmann erzählt, wie sie sich nach einem schweren Schicksalsschlag zurück ins Leben, auf die Tourenski und in den Sport gekämpft hat.

Ski Uphill! #4: Wer aus Faulheit eine leichte Tourenbindung erfindet, dürfte ein interessanter Mensch sein, der viel zu erzählen hat. Der Österreicher Fritz Barthel entwickelte vor mehr als 35 Jahren die erste Pin-Bindung und beobachtet seither mit Begeisterung und Entsetzen die Entwicklung des Skibergsteigens.

Ski Uphill! #5: Der Schweizer Berg- und Skiführer Andy Steindl ist einer der erfolgreichsten Speed-Bergsteiger der Welt. Der Dynafit-Athlet spricht über Geschwindigkeit am Berg und in der Höhe und welche Rolle das Risiko für ihn bei seinen Speed-Projekten einnimmt.

Publiziert in People
Donnerstag, 04 März 2021 14:15

Ischgl: Closed for 2020/21

Nicht sehr überraschend, dennoch traurig: Ischgl hat bekannt gegeben, dass die laufende Wintersaison 2020/21 nun endgültig abgesagt wird. Noch keinen einzigen Tag in diesem Winter sind in Ischgl die Lifte gelaufen, nun haben Vorstand und Aufsichtsrat der Silvrettaseilbahn AG hinter die Wintersaison 2020/21 endgültig einen Haken gesetzt.

„Für uns war und ist es zentral, kein unnötiges Risiko einzugehen, denn die Gesundheit von Gästen, Mitarbeitern und Einheimischen hat oberste Priorität. Leider haben sich die Voraussetzungen für eine Aufnahme des grenzüberschreitenden Skibetriebs in der Silvretta Arena in den letzten Wochen sukzessive verschlechtert; angesichts des nach wie vor beunruhigenden Infektionsgeschehens, der verschärften Reiserestriktionen und der noch immer fehlenden Perspektiven für Öffnungsschritte in Gastronomie und Hotellerie ist eine Aufnahme des Skibetriebes für uns weniger denn je vertretbar. Die Entscheidung, nicht mehr in die Wintersaison zu starten, war daher alternativlos“, betonen Markus Walser und Günther Zangerl, die Vorstände der Silvrettaseilbahn AG. Trotz umfangreicher Investitionen und Planungen hinsichtlich Gesundheits- und Sicherheitsstandards konnte kein einziger Skitag in Ischgl stattfinden.

Besonders die unterschiedlichen Vorschriften in Österreich und der Schweiz machten eine Öffnung des grenzüberschreitenden Skibetriebs – elf Lifte enden unmittelbar an der Staatsgrenze – unmöglich. Diese Problematik habe sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Die aktuellen Ansagen der Politik hätten letztendlich den Ausschlag gegeben, von einer Öffnung noch diesen Winter abzusehen.

„Natürlich blutet uns das Herz, dass wir angesichts der perfekten Schnee- und Pistenbedingungen und des traumhaften Wetters in diesem Winter keine Gäste bei uns begrüßen können. Gleichzeitig war es uns ein zentrales Anliegen im Tal ein umfassendes Wintersportangebot für Einheimische zu ermöglichen“, betont Alexander von der Thannen, Obmann des Tourismusverband Paznaun – Ischgl. So bleiben verschiedene Wintersportanlagen und die Skigebiete See, Kappl und Galtür auch weiterhin geöffnet.

Den Blick richtet man in Ischgl auf die Sommersaison bzw. den Winter 2021/22, der am 25. November 2021 starten soll. Planungsunsicherheit hin oder her: Die umwerfende Paznauner Bergkulisse wird auch im Herbst noch stehen und beeindrucken.

Publiziert in News
Donnerstag, 04 März 2021 12:45

Absolut Park Spring Battle 2021

Das Spring Battle im Absolut Park – einer der bekanntesten Contests weltweit mit einem Preisgeld von 60.000 USD – wartete in seinem 19. Jahr Coronabedingt mit einem innovativen Online-Format auf: Zwischen 27. Februar und 5. März 2021 konnten eingeladene Rider ihre Videos weltweit einreichen – sie brauchten also nicht im Absolut Park vor Ort sein. Der stand dafür allen Fahrer/innen offen, die ebenfalls teilnehmen wollten. Um am Contest teilzunehmen, mussten die Rider ihren Clip auf Instagram oder TikTok hochgeladen und mit einem entsprechenden Hashtag markiert.

So hat sich für das Absolut Park Spring Battle 2021 auch der Fokus verschoben hin zu den Best Trick Awards und weg von ganzen Slopestyle Runs. Ganz nach dem Motto „The only constant is change“. Die drei Best Trick Kategorien, jeweils in den Gruppen Freeski Damen, Snowboard Damen, Freeski Herren, Snowboard Herren, wurden unterteilt in Best Rail Trick, Best 540 und Spin to Win. Die Ergebnisse findet ihr auf den Social Media Kanälen oder der Website vom Absolut Park – watch!

Da der Park für alle offen ist, haben Lucas Mangold und ich uns natürlich höchstpersönlich einen aktuellen Eindruck verschafft. Das Setup im Absolut Park ist perfekt – momentan der place to be! Die Pro-Line besteht aus vier massiven Jumps mit bis zu 15 Meter Table. Die Landungen passen perfekt mit den Absprüngen zusammen und sind sehr smooth. Außerdem werden die Landungen schnell slushy, perfekt um neue Tricks zu lernen.

Auch die Medium Line ist mit drei Kickern und vielen Rails mal wieder hervorragend gelungen. Die Rail Line ist generell sehr kreativ und abwechslungsreich. Highlight ist das exklusive Rail Setup fürs Spring Battle - eine riesige Wall in Kombination mit mehreren einzigartigen Rails. Generell ist im Absolut Park auch heuer für jeden was dabei, egal ob Anfänger oder Pro.

Definitiv einer der besten Parks Europas! Wir hoffen, dass der Shuttleberg die restliche Saison trotz Corona gut übersteht und freuen uns schon auf den nächsten Trip nach Flachauwinkl in den Absolut Park!

Publiziert in Reports

Was packen, wie vorbereiten, was anziehen und: Wie wirds gemacht - Henrik Windstedt und Kajsa Larsson zeigen, wies geht. Und Safety first - immer.

Publiziert in Know How
Dienstag, 02 März 2021 12:59

Freeski World Rookie Fest Innsbruck 2021

Schon zum dritten Mal fungierte die Nordkette als Gastgeber für das Freeski World Rookie Fest Innsbruck. Vom 22.-24. Februar 2021 zeigten junge Freestyler/innen aus ganz Europa ihr Können. Zu gewinnen gab es Tickets für das World Rookie Fest Finale, sowie die Österreichischen Meistertitel.

Der Nordkette Skyline Park oberhalb von Innsbruck strahlte drei Tage lang mit der Sonne um die Wette. Frühlingshafte Temperaturen und zwei perfekt präparierte Jumps sowie ein Rail Feature sorgten für hohes Riding-Level und beste Stimmung. Die World Rookie Fest Innsbruck Titel gingen an Svancer Matje und Anouk Andraska. Österreichische/r Meister/in dürfen sich Samuel Baumgartner und Lara Wolf nennen.

Selbstverständlich ging die gesamte Veranstaltung vollkommen Covid-gerecht über die Bühne. Zusammen mit dem ÖSV wurde ein entsprechendes Safety-Konzept implementiert, das die Sicherheit der Teilnehmer/innen und Mitarbeiter/innen gewährleisten sollte.

Zur World Rookie Tour:
Die WRT wird von der Black Yeti Company in Zusammenarbeit mit internationalen und nationalen Sportverbänden organisiert. Sie besteht aus einer Auswahl von Veranstaltungen in Europa, Nord- und Südamerika, Ozeanien und Asien in den Bereichen Snowboard, Freeski und Skateboarden. Teilnehmer/innen an diesen „Rookie Fests“ dürfen nicht älter als 18 Jahre sein. Die World Rookie Tour zielt aber nicht ausschließlich auf den sportlichen Wettbewerb, sondern will mit einer Vielzahl an ergänzenden Aktivitäten – Foto- und Videoshootings, Lawinen- und Erste-Hilfe-Kurse sowie der Möglichkeit Fotografen oder Team Manager zu treffen und seine Fremdsprachenkenntnisse aufzumöbeln – die jungen Sportler/innen in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.

Seit ihrer Gründung 2005 gibt es bei der WRT Tickets für Weltklasse Events wie die Arctic Challenge, den Air & Style, die X Games, die Audi Nines, die Red Bull Roller Coaster, die Simple Session, den Mystic Cup, Einladungen zu professionellen Foto & Video Shootings, und Freeride Reisen zu gewinnen. Das Tour-Ende krönt jedes Jahr die World Rookie Champions bei den „World Rookie Finals“.

 

Publiziert in Events
Seite 9 von 54