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Donnerstag, 26 März 2020 09:51

25 Candles for the Verbier Xtreme

25 Kerzen für 25 Jahre Xtreme Verbier by Altis

 

Seit seiner Premiere 1996 begeistert der Xtreme Verbier die Menschen durch die Weiterentwicklung einer Sportart, die den Gesetzen der Schwerkraft widersteht und die laufend die Grenzen des Möglichen verschiebt. 2008 führte der Erfolg des Events am Bec des Rosses zur Einführung einer Freeride-Weltmeisterschaft, die heute aus fünf Etappen besteht und deren Finale der Xtreme Verbier bildet: Die Freeride World Tour.

Ausgerüstet mit 25 Stirnlampen von Altis besetzten vor einem Monat 25 Freeride-Legenden bei Einbruch der Nacht die Flanken des Bec des Rosses. Die „Kerzen“ platzierten sich auf dem Grat und dem Gipfel des eindrucksvollen Berges, um den 25. Geburtstag des legendären Xtreme Verbier zu feiern. Mehrere sehr erfahrene Bergführer überwachten die Operation unter der Leitung von Claude-Alain Gailland, der seit zwanzig Jahren für die Sicherheit beim Xtreme Verbier verantwortlich ist.
Die Walliser Skifahrer Jérémie Heitz und Yann Rausis sowie der französische Snowboarder Xavier De Le Rue krönten das Spektakel unter dem nächtlichen Sternenhimmel und fuhren den Hang einzeln nacheinander mit LED-Helmen ab. Von den Sternen herab verfolgten sicher auch Estelle Balet, Dédé Rehm, Gilles Voirol und Marco Siffredi die Illumination – die Rider, die uns viel zu jung verlassen haben und großen Einfluss auf die Geschichte des Bec des Rosses hatten.
Für alle Teilnehmer und Zuschauer war dieses abendliche Spektakel ein magischer, nostalgischer und unvergesslicher Moment. Nicolas Hale-Woods, der Mitbegründer des Xtreme Verbier und CEO der Freeride World Tour, war sehr bewegt, die gesamte Freeride-Familie um sich versammelt zu haben. Die Flanken des Bec des Rosses brachten an diesem Abend Freerider jeden Alters zusammen, vom 17-jährigen Victor Hale-Woods bis zum 72-jährigen Jean Troillet.

Regisseur der Veranstaltung war Nicolas Falquet, der als Spezialist für Nachtaufnahmen auch das Video filmte und schnitt. Fotograf Dom Daher musste anlässlich der Bedeutung des Moments ein wenig zittern, bevor er den Auslöseknopf drückte – die Belichtungszeit war auf sechs Minuten eingestellt, und diese einzigartige Aufnahme sollte auf jeden Fall gelingen. Das Ergebnis ist schlichtweg atemberaubend.

Der 25. Geburtstag kann erst dann richtig gefeiert werden, wenn die 25. Auflage des Xtreme Verbier stattfindet, die für 2021 angesetzt ist. Die Legenden, die seinen Ruf in den vergangenen Jahren mit aufgebaut haben, haben ihre Teilnahme bereits zugesichert.

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Nachdem am ersten Märzwochenende in Fieberbrunn ein sensationelles und würdiges 10-Jahres-Jubiläum gefeiert werden konnte und es noch Donnerstag danach aussah, dass das Saisonfinale in Verbier stattfinden könnte, musste auch die Freeride World Tour aufgrund der extrem dynamischen Situation rund um COVID-19 am Samstag schließlich sämtliche verbleibenden Events 2020 absagen.


Im Tiroler Fieberbrunn sah am 8. März noch alles nach eitel Sonnenschein aus: Marion Haerty, Arianna Tricomi, Nils Mindnich und Craig Murray holten sich die Tagessiege, und nach dem „Final Cut“ waren es nur mehr vier Snowboarderinnen, jeweils sechs Skifahrerinnen und Snowboarder sowie 13 Skifahrer, die die Reise zum 25. Xtreme Verbier antraten. Von sämtlichen heimischen Vertretern war nur mehr Gigi Rüf in dieser illustren Truppe vertreten: Tao Kreibich lieferte zwar bei seinem Debut am Wildseeloder eine starke Vorstellung und landete auf Rang fünf, in der Gesamtwertung verpasste er mit Platz 16 die Qualifikation für Verbier allerdings knapp. Elias Elhardt, der in Fieberbrunn die Plätze acht und neun (die Snowboard Herren holten zusätzlich den abgesagten Bewerb aus Andorra nach) belegte, wurde in der Gesamtwertung siebter, rutschte also ebenfalls knapp an der Qualifikation fürs Saisonfinale vorbei.


In Verbier sah es zu Beginn noch nach einer Durchführung des Events aus – wenn auch ohne Publikumsbeteiligung vor Ort, nach der vom Schweizer Bundesrat verhängten neuen Maßnahmen rund um COVID-19 blieb der FWT dann allerdings keine Wahl mehr, als sämtliche noch ausstehenden Veranstaltungen ersatzlos zu streichen. Die Weltmeistertitel wurden entsprechend der letztgültigen Rangfolge ermittelt:


Snowboard Herren:
1. Nils Mindnich
2. Victor De Le Rue
3. Sammy Luebke


Snowboard Damen:
1. Marion Haerty
2. Michaela Davis-Meehan
3. Erika Vikander


Ski Herren:
1. Isaac Freeland
2. Kristoffer Turdell
3. Andrew Pollard


Ski Damen:
1. Arianna Tricomi
2. Hedvig Wessel
3. Jaclyn Paaso

2021 soll die Freeride World Tour wieder in altbekannter Form stattfinden.

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Dienstag, 11 Februar 2020 16:58

Freeride World Tour 2020: Kicking-Horse Recap

Action satt


Kicking Horse erwartete die Rider mit blauem Himmel und traumhaften Schneebedingungen am 2454 Meter hohen Ozone in den Purcell Mountains. Wieder einmal lieferte das Face, Action ohne Ende, vor Allem die Frauen setzten die Messlatte extrem hoch. Elias Elhardt verpasste das Podium nur knapp.

Snowboard Damen

Marion Haerty, Titelverteidigerin bei den Snowboarderinnen und Siegerin beim Saisonauftakt in Japan, war auch in Kicking Horse nicht zu schlagen. Mit zwei hohen Sprüngen und origineller Linienwahl setzte sie ihre Siegesserie fort. „Es ist wirklich gut gelaufen“, freute sie sich. „Ich habe alles umgesetzt, was ich vorgehabt hatte. Der Schnee war supergut. Ich hatte wirklich eine Menge Spaß.“ Zweite wurde die Einheimische Claudia Avon (CAN) vor der Drittplatzierten von Hakuba, Erika Vikander (USA), die mit einem Switch 180, schnellen Schwüngen und einem Air überzeugte.

Ski Damen

Die Skifahrerinnen zeigten in Kicking Horse einen herausragenden, hart umkämpften Wettbewerb, den Jessica Hotter mit zwei weiten Sprüngen und durchweg hohem Tempo gewann. Platz zwei ging wie schon beim Saisonauftakt in Hakuba an die Titelverteidigerin Arianna Tricomi, die ihren Run mit einem 360 einläutete. Dritte, ebenfalls wie schon in Japan, wurde Elisabeth Gerritzen, die vor allem mit einem Double Cliff beeindruckte.
„Bei meinem Run hat alles wirklich gut geklappt“, sagte Hotter. „Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, der Schnee war fantastisch. Ich habe genau das gemacht, was ich geplant hatte. Ich bin wirklich froh, dass ich meine Linie gefunden habe – das war in der Vergangenheit nicht immer so. Heute sind alle Skifahrerinnen sehr gut gefahren. Es war unglaublich!"

Snowboard Herren

Der Sieg bei den Snowboardern ging an Jonathan Penfield, der mit einem freestyleorientierten Run beeindruckte, darunter einem Cab 180 und einem Backside 360 Indy. „Es war großartig, ich habe es geschafft, allen Felsen auszuweichen“, sagte er danach. „Alle meine Airs waren gelungen und ich hatte zwischen den einzelnen Features viel Zeit, den nächsten Sprung zu planen. Es war ein tolles Gefühl. Für mich war es ein Heimspiel. Es macht besonders viel Spaß, zu Hause zu gewinnen, wenn Freunde zum Zuschauen da sind.“ Sammy Luebke (USA) wurde mit hohen Sprüngen und einem 360 Zweiter, Platz drei ging an Victor De Le Rue (FRA). Der Titelverteidiger fuhr fast ohne einen einzigen Schwung den Hang hinunter und baute auf dem Weg einen weiten 360 und ein Double Cliff ein.

Elias Elhardt aus Oberstaufen, in Japan Dritter, zeigte einen spektakulären Run mit einem weiten 360, einem 180 und einem weiteren 360, den er leider nicht sauber landen konnte, so dass er sich mit Platz fünf zufriedengeben musste. Gigi Rüf fuhr mit viel Style und zeigte einen 360, den er jedoch nicht sicher stehen konnte. Er wurde Achter.

Ski Herren

Die Skifahrer machten sich das Motto des Kanada-Stopps, "It's time to get rowdy", sehr zu eigen, hatten jedoch einige Schwierigkeiten mit dem Hang und zeigten bei ihren Sprüngen mehr technische Fehler als üblich. Am Ende stand ein Doppelsieg für Schweden. Der erste Platz ging an Kristofer Turdell, der den Kampfrichtern alles zeigte, was sie sehen wollten: eine flüssige Fahrt, einen massiven Backflip und einen weiten, technischen Air. „Es war wahrscheinlich einer der schnellsten Runs, die ich je gemacht habe“, berichtete Turdell. „Vielleicht nicht in Bezug auf die Geschwindigkeit, aber es fällt mir immer noch schwer, nachzuvollziehen, was ich tatsächlich gemacht habe, weil alles so schnell ging.“ Carl Regnér Eriksson holte mit einem Backflip und zwei 360s Platz zwei. Dritter wurde Andrew Pollard, der eine Serie von Sprüngen verband und dabei auch einen 360 stand. Tao Kreibich aus Altach in Vorarlberg begann seinen Run mit einem sensationell weiten Air, verlor aber in der Folge die Kontrolle und konnte trotz eines weiteren hohen Sprungs nur den 15. Platz holen. Konstantin Ottner aus Kaufbeuren stürzte nach einem Backflip und landete auf Rang 21.

Das meint FWT Weltmeisterin Manuela Mandl:

„Die Skiladies waren einfach nur: WOW! Was für ein Niveau. Ich meine mit einem Score von 74.00 auf dem letzten Platz zu landen, sagt wirklich alles, ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus!
Auch die Snowboard Männer und Frauen waren der Wahnsinn, das Face in Kanada ist wirklich schön zu fahren, mit vielen Sprüngen, Transfers und Cliffs, man merkte das alle Bock hatten zu senden! Für die Skiboys, hatte Ozone dieses Mal einige schwierige Stellen parat. Bei hohen Geschwindigkeiten muss man wirklich aufpassen, sauber zu fahren, sonst spült es einen schnell Richtung Tal!
Leider hatte Tao wieder Pech und landete im Mittelfeld, für Konsti hoffe ich, dass er sich nicht weh getan hat. Die anderen beiden aus der IBK Crew, Ari und Elias, waren der Hammer, so smooth, ich wäre gerne dabei gewesen!“

Safe the Date:

Der nächste Tourstopp der FWT 2020 folgt zwischen 28. Februar und 4. März 2020 in Ordino-Arcalís, Andorra. Aktuelle Updates auf den Social-Media-Kanälen der FWT; alle Resultate und der Replay des Kanada-Stopps auf www.freerideworldtour.com

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Montag, 10 Februar 2020 16:19

Open Faces Freeride Contests in vollem Gange

Erfolgreiches Wochenende beim OPEN FACES Contest im Alpbachtal & Vorfreude auf den Freeride World Qualifier in Silvretta Montafon

Am Fuß des Wiedersberger Horns im Alpbachtal bot letztes Wochenende ein Freeride-Spektakel vom Feinsten. Bei guten Bedingungen gab es unter den 70 Ridern aus 10 Nationen einige Überraschungen.

Dieser Contest wurde dem Nachwuchs der Freeride Szene gewidmet: es gab einen 1* FWQ und ein 2* Junior Event. Das Face des Wiedersberger Horns wurde an die Altersgruppe angepasst: auf felsigen „Rollers“ und menschlich gebauten Kickern konnten viele erstmals Contest-Luft schnuppern.

Die wohl größte Überraschung bot der 18- jährige Neuling Niko Partell (AUT), der bei seinem ersten Contest -dem 1* Freeride World Qualifier - mit einem Backflip über 30 Meter Länge zum Sieg flog. Einen so guten Sprung und schnellen Run bekommt man sonst nur in der World Tour zu sehen. Ihm folgten der Österreicher Kilian Gross auf Platz 2 mit einem soliden Run mit mehreren guten Sprüngen und Vorjahressieger Boyan Baacharov aus Bulgarien auf Platz 3. Auch bei den Damen zeigten die Österreicher Dominanz mit Platz 1 von Lisa-Maria Ulz und Ann-Sophie Herbst auf Platz 2. Dritte wurde die Italienerin Maria Pfeifer. Alle drei überzeugten die Jugdes mit starken technischen Leistungen und flüssigen Runs. Bei den Snowboarder-Herren gewann der Johanes Seyfried aus Deutschland mit weiten Sprüngen und schnellen Turns vor den beiden Österreicher Philipp Lanjus und Luis Hutter. Auch bei den Damen gewann eine Deutsche: Celina Weber siegte vor Dora Pickl (AUT) und Lisa Wollein (AUT).

Dass auch der Nachwuchs sehr stark ist, wurde beim 2* Freeride Junior Tour Contest deutlich: Die besten Fahrer und Fahrerinnen der U16 und U18 hätten mit ihren Runs auch bei den Freeride Qualifiers sehr gute Platzierungen eingefahren. Gewonnen haben bei den U16 Herren drei Österreicher: Florian Michelini als Sieger vor Paul Rainer- Rist und Silvio Klimmer. In der Kategorie U18 Herren siegte der Bulgare Borislav Garibox vor den beiden Österreichern Maximilian Steiner und Georg Vachuda.Bei den Ski Frauen dominierte Stefanie Freimann (AUT), gefolgt von der Deutschen Jil Lehnert und der Bulgarin Tina Bliznakova. Bei der Freeride Junior Tour sind Backflips verboten, es geht den Judges viel mehr um die Sicherheit des Runs, Flüssigkeit und Skitechnik. Ziel ist, dass der Nachwuchs sich so ideal auf die Qualifier Tour vorbereiten kann.

Die weiteren Termine der FWQ im Überblick:

15.02.2020                 4* FWQ Silvretta Montafon
14.03.2020                 2* FWQ Gastein
29.03.– 04.04.2020    Open Faces Freeride Week Gurgl
29.03.                         1* FJT Gurgl (Kirchenkar)
01.04.                         1* FWQ Gurgl (Festkogel)
04.04.                         4* FWQ Open Faces - Grande Finale Gurgl

 

4* Freeride World Qualifier Contest in Silvretta im Montafon steht an

Am 15. Februar ist es soweit – Contest im Live-Stream

Das Face an der „Kleinen Heimspitze“ verspricht weite Drops, weil der Hang von einer Felswand durchsetzt ist. Der 4* Open Faces Contest im Montafon wird für viele Freerider entscheidend sein, ob sie 2021 in der Freeride World Tour starten können. Es wird also ein spannender Contest erwartet, der wie immer auch im Live-Stream unter www.open-faces.com ab ca. 9.30 Uhr zu verfolgen sein wird.

Wer vor Ort dabei sein will, kann im Bergrestaurant Nova Stoba die Freerider verfolgen, sowohl auf der Leinwand, als auch live. Mit heißen Beats und in Liegestühlen kann man die Freeride World Qualifiers so richtig genießen.

Weitere Informationen & Live Stream unter: Open Faces Contest Silvretta Montafon 2020

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Montag, 03 Februar 2020 16:10

Freeride Junior World Championships 2020

„Die Zukunft des Freeridens!“ So oder so ähnlich euphorisch klingt es im Nachgang der Freeride Junior World Championships in Kappl. Die nächste Generation der Big Mountain Athleten zeigte ihr Können und begeisterte das Publikum mit ihren Skills und den kreativen, technischen Lines.

61 Rider aus 13 Nationen waren beim wichtigsten Wettbewerb des Jahres für die Nachwuchs Rider am Start. Aufgrund der bis zuletzt anhaltenden Schneefälle und der äußerst kritischen Lawinensituation wurde noch in letzter Minute mit den 15- bis 18-jährigen Ridern auf ein niedriger gelegenes Contest Face namens „Hausberg“ gewechselt, was der Qualität der Freeride Action allerdings keinen Abbruch tat.

Joseph Leonardo aus den USA sicherte sich den Sieg bei den Ski Männern durch eine hervorragende Line, in dem er einen cleanen Cork 360 gefolgt von einem Air mit stylischem Grab zeigte. Danach brachte er einen flüssigen Run ins Ziel und zeigte dabei noch einen massiven Spread Eagle.

Eliot Dänzer verteidigte seinen Snowboard-Weltmeistertitel aus dem Vorjahr mit einem Score von 76.00. Mit einem massiven shifty, quasi aus dem Gate hinaus, machte er sich ohne Zögern auf den Weg zu einer Wind Lip und zeigte einen wundervollen Toe Side Turn. Er beendete seinen Run mit einem weiteren stylischen Shifty.

Claire McPherson aus Kanada war an diesem Tag bei den Ski Damen nicht zu schlagen. Gleich am Beginn ihres Runs zeigte sie einen schönen Air, gefolgt von einem kleineren Double Hit und einem weiteren massiven Air. Mit einem kleinen Spread Eagle rundete sie ihren Run ab.

Snowboarderin Zoe Mcgeorge sicherte sich den Sieg bei den FJWC mit einem Score von 71.33 Punkten. Ihren flüssigen Run startete sie mit smoothen Turns und einem cleanen Air von einer der Wind Lips im oberen Teil des Faces. Mit einem kleinen, aber sauberen Double Hit im mittleren Teil des Faces stach sie aus dem Rest der Mädels hervor.

Wer sich die Action nochmal auf Video geben will: Auf der Website der Freeride World Tour steht der gesamte Bewerb zum Wieder-Sehen zur Verfügung.

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Mittwoch, 22 Januar 2020 15:25

Freeride World Tour 2020: Hakuba Recap

Hedvig Wessel und Drew Tabke sichern sich die Poleposition, nach dem ersten Tourstopp der Freeride World Tour 2020 in Hakuba, Japan


Die „South Bowl“ am Kuzureizawa diente erstmals in Hakuba als Wettkampfhang. Hakuba empfing die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit anspruchsvollen Verhältnissen, zeitweise flachem Licht und für japanische Verhältnisse eher moderaten Schneemengen. Gerade die Neulinge hatten mit den Bedingungen zu kämpfen.
 
Bei den Skifahrern ging der Sieg an Drew Tabke. Der 35-Jährige war 2013 Weltmeister der FWT und hatte 2017 seinen letzten FWT-Sieg eingefahren. Umso mehr freute sich der Amerikaner über den ersten Platz. Tabke hatte die Jury mit einem massiven Backflip und einer schwierigen technischen Passage überzeugt. Platz zwei ging an Hank Bilous, der mit einem massiven Gap die Herzen der Zuschauer, kurzzeitig zum Stillstand brachte. Dritter wurde mit Reine Barkered, der Routinier legnte einen fetten Backflip aufs Parkett und überzeugte die Judges.Bei den deutschsprachigen Athleten wollte das Glück nicht ganz mitspielen: Tao Kreibich stand einen Backflip, blieb dann aber bei einem 360 im Schnee hängen und musste sich mit Platz 18 zufriedengeben. Konstantin Ottner aus Kaufbeuren stürzte nach einem Backflip, aufgrund eines Bumpholes und landete auf Rang 19.
 
Bei den Frauen landete Hedvig Wessel ganz oben auf dem Podest und begeisterte die Zuschauer mit dem höchsten Backflips des Tages. „Es ist ein tolles Gefühl, hier zu gewinnen. Das erste Event ist immer besonders nervenaufreibend. Ich bin froh, dass die Tour endlich losgegangen ist!“, freute sich die Norwegerin. Zweite wurde Doppelweltmeisterin und Titelverteidigerin Arianna Tricomi, die einen Leftside 360 stand. Den dritten Platz sicherte sich Elisabeth Gerritzen mit einem smoothen Run.

 

Das meint FWT Weltmeisterin Manuela Mandl:

„Der Auftakt in Hakuba war mal wieder der absolute Wahnsinn, wir haben von alle Ridern extrem heftige Lines gesehen, gerade der Run von Victor de la Rue hat mich schwer beeindruckt. Schade war, dass Konsti und Tao Pech hatten und somit ziemlich weit hinten gelandet sind. Aber, ein jeder hat gesehen, dass die zwei Rookies ordentlich senden können und wir noch einiges von ihnen sehen werden. Außerdem waren die Aufnahmen der GoPros der Hammer. Das Feeling von Face kommt mit dem Sound und der Geschwindigkeit viel intensiver rüber als die Aufnahmen aus dem Heli. Ich freue mich schon auf Kanada und denke das die Athletinnen und Athleten nochmal eine Schippe draufpacken"
 

Nächster Stopp: Golden, BC (Kanada) 6. - 12. Februar 2020

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Mittwoch, 02 Oktober 2019 12:03

Freeride World Tour - Termine und Trailer

Die Tourstopps bleiben gleich

 

Der Kalender für die Freeride World Tour 2020 steht fest! Die Tourstopps finden an den gleichen Orten wie im Vorjahr statt. Auch dieses Jahr wird Fieberbrunn wieder Teil der Tour sein. Athleten und Zuschauer können sich also auf eine spannende Saison freuen, in der sich die weltbesten Freerider in Asien, Nordamerika und Europa messen.

Termine

1.Stopp: Hakuba, Japan – The Winter Begins – 18.-25. Januar 2020 (FWQ: 13.-16. Januar 2020)

2.Stopp: Kicking Horse, Golden, BC, Kanada – Time To Get Rowdy! – 6.-12. Februar 2020

3.Stopp: Ordino-Arcalís, Andorra – Hold The Line – 28. Februar-4. März 2020

4.Stopp: Fieberbrunn, Österreich – Crunch Time – 7.-13. März 2020

5.Stopp: Verbier, Schweiz – The Grand Finale – 28. März – 5. April 2020


Wie gewohnt werden alle Events im Livestream auf www.freerideworldtour.com und den Social-Media-Kanälen der FWT übertragen.

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Montag, 15 April 2019 17:09

Freeride World Tour: Die Rookies für 2020!


Die neuen Teilnehmer der Freeride World Tour 2020 stehen fest: Nach Abschluss der Freeride World Qualifier Saison haben sich unter hunderten Startern in den Regionen 1 (Europa/Ozeanien) und 2 (Nord- und Südamerika) zwölf weibliche und männliche Skifahrer und Snowboarder herauskristallisiert, die nächsten Winter auf der FWT gegen die Besten der Welt antreten dürfen. Darunter ist auch der Vorarlberger Skifahrer Tao Kreibich.

Region 1:

Carl Renvall (SUI) überzeugte bei den Freeskiern während der gesamten Saison mit starken Leistungen. Der Schweizer war bereits 2017 auf der FWT am Start und konnte sich nun wieder für die Elite qualifizieren. Zu ihm gesellt sich der „Kiwi“ Blake Marshall (NZL), der während seines endlosen Winters 2018/19 an acht Wettkämpfen auf der Süd- und Nordhalbkugel teilnahm. Der dritte FWQ-Qualifikant ist Tao Kreibich (AUT), der sich mit Platz sechs beim 3* FWQ in Andorra am Wochenende den Slot auf der FWT endgültig sicherte.

Bei den Damen holte Jessica Hotter (NZL) im Laufe ihrer langen Saison drei Siege auf 4* FWQ-Events in Neuseeland und Europa. Dank dieser herausragenden Leistung misst sich die Neuseeländerin nächsten Winter mit den besten Freeskierinnen der Welt.

Region 2:

Kevin Nichols (USA) und Jack Nichols (USA) aus Vail, Colorado, sorgen 2020 für das neueste Bruderduell auf der FWT. Sie treffen dort auf den Backcountry-Freestyle-Spezialisten Isaac Freeland (USA). Auch Emma Patterson (USA) verdiente sich ihren FWT-Platz mit zwei Siegen sowie Podiumsplätzen bei vier der fünf Events, an denen sie teilnahm.

Man darf gespannt sein, wie die Neulinge nächste Saison im Kampf gegen die erfahrenen FWT-Rider abschneiden werden. Aktuelle Neuigkeiten gibts wie immer auf den Social-Media-Kanälen der FWT und auf der Homepage.

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Montag, 18 März 2019 16:13

Freeride World Tour: Xtreme Verbier

Nachdem Marion Haerty ihren Titel bei den Snowboard Frauen bereits in Andorra fixieren konnte, fallen die Entscheidungen in den übrigen drei Kategorien erst am mächtigen Bec des Rosses. Die besten Chancen haben aktuell Markus Eder (Ski Männer), Arianna Tricomi (Ski Frauen) und Victor De Le Rue (Snowboard Männer).

Zwölf Skifahrer, sechs Freeriderinnen, sechs Snowboarder und vier Snowboarderinnen qualifizierten sich für das große Finale in Verbier, das im Wetterfenster von 23. bis 30. März über die Bühne gehen wird. Wie gewohnt wird das FWT-Finale am Bec des Rosses mit seinen extrem steilen, felsdurchsetzten 3.223 Metern großes Freeride-Kino bieten: Action deluxe und die Audi Viewing Arena am Col des Gentianes gegenüber des Bec des Rosses mit Verpflegungsstationen und großer Leinwand mit Live-Übertragung. Die gesamte Woche über geht beim Xtreme Verbier Party Festival die Post ab: Top-Livebands, DJs und Partys im Pub Mont Fort heizen den Freeride Fans ordentlich ein.

Letzte Woche wurden bereits die Weltmeistertitel bei den JuniorInnen vergeben. Durchsetzen konnten sich Eliot Dänzer (SB Männer), Anna Martinez (SB Frauen), Marie Bovard (Ski Frauen) und Maxime Chabloz (Ski Männer).

Auch zum Xtreme Verbier wird es natürlich wieder einen Livestream der FWT geben.

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Freitag, 08 März 2019 09:05

Freeride World Tour Andorra

Nach dem vierten Contest der FWT 2019 in Ordino-Arcalís steht fest, wer 2019 am Bec des Rosses in Verbier an den Start gehen wird. Den Bewerb in Andorra entschieden Blake Hamm (Snowboard Männer), Leo Slemett (Ski Männer), Jaclyn Paaso (Ski Frauen) und Marion Haerty (Snowboard Frauen) für sich. Marion Haerty kürte sich somit vorzeitig zur Weltmeisterin.

Nach den Schneefällen der letzten Tage zeigte sich das Face am Quince Metros von seiner besten Seite: Verspielt und mit unzähligen Felsen gespickt bot es den Startern eine Vielzahl an Möglichkeiten für kreative Runs. Die TeilnehmerInnen konnten aus zwei Starts wählen, um den im Schnitt 43° steilen Contesthang zu befahren.

Der Bewerb der Snowboard Männer ging völlig ohne heimische Beteiligung über die Bühne, Gigi Rüf (qualifiziert für Verbier) und Thomas Feurstein (Gesamt-Achter) waren nicht am Start. Den Sieg holte sich Blake Hamm vor dem Gesamtführenden Victor De Le Rue und Davey Baird.

Bei den Skifahrern überzeugte Leo Slemett mit einem flüssigen Run und der Kombination aus 360er und Big Mountain Skiing. Zweiter wurde Titelverteidiger Kristoffer Turdell vor Andrew Pollard. Der Gesamtführende Markus Eder stürzte nach einem Sprung. Fabio Studer konnte aufgrund einer Verletzung nicht antreten und verpasste die Qualifikation für Verbier 2019.

Die Französin Marion Haerty holte sich in Andorra ihren dritten Saisonsieg und steht schon vor dem Finale als Weltmeisterin 2019 fest. „Ich bin total happy über meinen zweiten Weltmeistertitel“, jubelte sie. „Ich habe in letzter Minute einen Run gewählt, der meinem Style entspricht, und es lief wirklich gut. Ich hatte viel Spaß, der Schnee war super!“ Auf den Plätzen folgten Anna Orlova und Erika Vikander, Manuela Mandl wurde Fünfte: „Ich stand heute wirklich unter Druck, weil meine Qualifikation für Verbier noch nicht sicher war. Daher bin ich sehr defensiv gefahren und war auf Sicherheit bedacht. Es war kein guter Run, aber ich habe mein Ziel erreicht und mich qualifiziert.“ Sie fährt als gesamt-Dritte nach Verbier.

Jaclyn Paaso war bei den Skifahrerinnen nicht zu schlagen: Die Big Mountain-Queen zeigte massive Sprünge und konnte sich ihren ersten Saisonsieg vor Arianna Tricomi und Jaqueline Pollard sichern. Ind er Geasmtwertung führt Arianna Tricomi vor Jaqueline Pollard und Hedvig Wessel.

Das große Finale der Freeride World Tour 2019 in Verbier geht von 23. Bis 31. März über die Bühne. Drei Weltmeister sind noch zu küren…

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