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Die Freeride World Tour (FWT) und Peak Performance setzen ihre langjährige Zusammenarbeit fort und gaben ihre Partnerschaft bis 2031 bekannt. Damit bleibt Peak Performance auch über 2027 hinaus offizieller Presenting Partner der Tour und unterstreicht das gemeinsame Ziel, den Freeride-Sport weiterzuentwickeln.

Seit 2016 arbeiten Peak Performance und die FWT eng zusammen, in dieser Zeit entstand eine Plattform, auf der sich Athleten auf höchstem Niveau messen und weiterentwickeln können. Neben aufstrebenden Talenten wie Tiemo Rolshoven oder WeiTien Ho wurden auch zahlreiche Champions begleitet – darunter Justine Dufour-Lapointe, Hedvig Wessel, Kristofer Turdell oder Valentin Rainer.

Die Partnerschaft geht jedoch weit über den Wettkampf hinaus. Beide Partner verfolgen das Ziel, Freeriden in der Breite zu fördern und neue Zielgruppen zu erschließen. Daraus sind Initiativen wie Freerid’her entstanden – ein Wettbewerb exklusiv für Frauen, der jährlich in Verbier stattfindet und den Zugang zum Sport erleichtern soll.

Ergänzend dazu bieten die Freeride Women Days spezielle Sessions rund um Sicherheit, Technik und Community-Building. Diese Formate stärken nicht nur die Teilnahme von Frauen im Freeride, sondern fördern auch Wissen und Austausch innerhalb der Szene.

In den kommenden Jahren wollen Peak Performance und die Freeride World Tour ihre Zusammenarbeit weiter vertiefen. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung innovativer Produkte gemeinsam mit Athleten, Sicherheitsinitiativen sowie der Ausbau der globalen Freeride-Community.

Die Partnerschaft bleibt damit ein zentraler Baustein für die Weiterentwicklung des Sports – mit einem klaren Ziel: Freeriden auf höchstem Niveau voranzutreiben und gleichzeitig die Wurzeln des Sports zu bewahren.

www.freerideworldtour.com

www.peakperformance.com

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Dienstag, 31 März 2026 11:06

Freeride World Tour 2026

Die Freeride World Tour 2026 ist entschieden und das Finale hätte spektakulärer kaum sein können. Beim YETI Xtreme Verbier, der gleichzeitig sein 30-jähriges Jubiläum feierte, sorgten perfekte Bedingungen am legendären Bec des Rosses für einen würdigen Abschluss der Saison.

50 Zentimeter Neuschnee, stabiles Wetter und ein Face, das wie kaum ein anderes für die Geschichte des Freeridens steht: Verbier lieferte die Bühne für ein Finale auf absolutem Top-Niveau – mit historischen Ergebnissen, starken Rookie-Auftritten und engen Entscheidungen.

Auch aus deutschsprachiger Sicht gab es Grund zum Jubeln: Tiemo Rolshoven fuhr in Verbier auf Rang drei und beendete die Tour als Gesamtvierter. Max Hitzig landete im Finale auf Platz fünf und wurde Sechster im Gesamtklassement.

Snowboard Herren

Bei den Snowboardern stand Geschichte auf dem Spiel und Victor de Le Rue lieferte. Mit einem technisch starken Run inklusive Backflip und Backside 360 sicherte er sich seinen fünften Gesamttitel, als erster Rider überhaupt.

Den Tagessieg holte sich jedoch Liam Rivera, der als Local am Bec eine aggressive Linie wählte und mit 96 Punkten den höchsten je vergebenen Snowboard-Score an diesem Hang einfuhr. Ein emotionaler Heimsieg vor eigenem Publikum.

Ski Herren

Bei den Skifahrern setzte Ben Richards seine beeindruckende Saison fort. Nach Siegen in Baqueira Beret und Val Thorens gewann er auch in Verbier und sicherte sich damit souverän den Gesamttitel.

Sein Run: schnell, technisch präzise und mit einem starken 360 in exponiertem Gelände eröffnet. Mit 96 Punkten setzte er sich klar durch.

Hinter ihm komplettierten Toby Rafford und Tiemo Rolshoven das Podium. Rolshoven überzeugte mit einem Backflip, einem 360 und einem großen Cliffdrop.

Ski Damen

Für eine der größten Überraschungen der Saison sorgte Lou Barin. Die Rookie gewann nicht nur den Event in Verbier, sondern sicherte sich damit auch direkt den Gesamttitel.

Mit einem mutigen Run, bestehend aus Double Cliffdrop und zwei 360s, zeigte sie, dass sie bereits in ihrer ersten Saison auf höchstem Niveau mithalten kann.

Snowboard Damen

Auch bei den Snowboarderinnen setzte sich eine Newcomerin durch: Mia Jones gewann in Verbier und sicherte sich damit ihren dritten Saisonsieg sowie den Gesamttitel.

In ihrer Debütsaison dominierte sie die Konkurrenz und schrieb gleichzeitig Geschichte: Gemeinsam mit ihrem Vater Jeremy Jones gehört sie zu den wenigen, die am Bec des Rosses gewinnen konnten.

Alle Ergebnisse, Replays und weitere Infos: www.freerideworldtour.com

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Samstag, 28 März 2026 16:20

YETI XTREME Verbier 2026

Nach dem wilden und abgelegenen Gelände Alaskas sehen sich die Teilnehmenden nun einer völlig anderen Herausforderung gegenüber: dem extrem steilen, gnadenlosen und technisch anspruchsvollen Nordhang des Bec des Rosses. In allen vier Kategorien ist das Titelrennen noch offen. Trotz zweier Event-Absagen lieferte die Saison der FWT 2026 wieder viele unvergessliche Momente, nicht zuletzt beim ersten Teil der FWT-Finals in Alaska. Nun kehrt die Serie zu ihren Wurzeln nach Verbier zurück, wo die weltbesten Freeriderinnen und Freerider seit 30 Jahren (1996–2026) auf dem legendären Felslabyrinth des Bec an ihre Grenzen gehen und das Freeriden zu immer neuen Höhepunkten treiben. Unter den 29 Qualifizierten sind 13 Rookies, die erstmals an dem berühmten Berg antreten dürfen. Sie erhöhen bei diesem Showdown, bei dem alle vier Titel auf dem Spiel stehen, den Druck auf die Etablierten und machen das Ergebnis noch unvorhersehbarer.

Der YETI Xtreme Verbier 2026 verspricht, eine echte Bewährungsprobe für Performance, Selbstbeherrschung und Engagement der Fahrerinnen und Fahrer zu werden.

Der Bec des Rosses: der ultimative Test

Seit drei Jahrzehnten schreiben die weltbesten Freerider auf dem Bec Geschichte. Jetzt bereitet sich eine neue Generation darauf vor, auf diesem legendären Hang ihr Können zu zeigen. Am 3.223 Meter hohen Bec des Rosses wartet ein exponierter Nordhang mit 600 Höhenmetern und bis zu 51 Grad Hangneigung. Damit ist er der anspruchsvollste Berg der FWT. Ein komplexes Labyrinth aus engen Couloirs, exponierten Graten sowie spektakulären Sprüngen fordert die Fahrerinnen und Fahrer heraus. Hier müssen sie die perfekte Balance zwischen technischer Präzision und progressivem Freestyle finden. Risikobereitschaft ist unerlässlich, doch nur eine fehlerfreie Ausführung wird belohnt.

Vier Titel werden vergeben

Vor dem letzten Event der Tour ist in keiner der vier Kategorien eine endgültige Entscheidung gefallen. Bei den Snowboardern führt Victor de Le Rue (FRA) das Ranking an. Er will seinen fünften Titel und damit einen neuen Rekord holen. Der Lokalmatador und amtierende FIS-Freeride-Weltmeister Liam Rivera (SUI) sowie Rookie Sacha Balicco (FRA) sehen allerdings noch Chancen, das zu verhindern.

Mia Jones (USA) führt mit ordentlichem Vorsprung das Feld der Snowboarderinnen an, wird aber von der amtierenden FWT-Gesamtsiegerin Noémie Equy (FRA), die auch den Xtreme Verbier 2025 gewonnen hat, und Anna Martinez (FRA) herausgefordert, die in dieser Saison jedes Mal auf dem Podium landete.

Bei den Skifahrerinnen kommt die Einheimische Sybille Blanjean (SUI) mit einem komfortablen Vorsprung an ihren Lieblingsberg, an dem sie 2022 schon einmal einen Sieg feiern durfte. Ihre schärfsten Gegnerinnen sind Lou Barin (FRA) und Zoé Delzoppo (FRA), die beide ihr Debüt am Bec feiern.

Toby Rafford (USA) hat mit seinem Triumph in Alaska die Führung bei den Skifahrern übernommen, trifft aber auf harte Konkurrenz. FIS-Freeride-Weltmeister Ben Richards (NZL), der die ersten beiden Events der Saison gewonnen hatte, will auf die Siegerstraße zurückkehren. Auch Ross Tester (USA), letztes Jahr Zweiter beim Xtreme Verbier, hat noch Chancen. Auf Rang fünf und sechs der Rangliste folgen mit einigem Abstand Tiemo Rolshoven (GER) und der FWT-Gesamtsieger von 2024, Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch im Montafon. Für die beiden deutschsprachigen Fahrer heißt es jetzt: Daumen drücken, damit sich noch ein Podestplatz ausgeht.

Alle Updates und den Live Stream findet ihr auf: www.freerideworldtour.com 

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Victor de Le Rue (FRA), Mia Jones (USA), Sybille Blanjean (SUI) und Toby Rafford (USA) lieferten unvergessliche Siegerläufe an einem der legendärsten Austragungsorte des Freeride-Sports. Der Austragungsort bot klassisches alaskisches Gelände mit ikonischen Spines und atemberaubender Kulisse. Der Titelkampf spitzt sich vor der letzten Station der Saison zu: dem YETI Xtreme Verbier. Für die beiden deutschsprachigen Fahrer Tiemo Rolshoven und Max Hitzig lief es durchwachsen. Während Tiemo Rolshoven auf einen soliden 5. Platz landete, stürzte Max Hitzig bei einem Sprung und fiel auf den 11. Platz zurück.

Nach achtjähriger Pause kehrte die FIS Freeride World Tour by Peak Performance zu den legendären Spines von Haines in Alaska zurück und bot beim YETI Alaska Haines Pro ein eindrucksvolles Freeride-Spektakel. Die Rider traten auf dem Berg an, der zuletzt 2017 genutzt wurde, und das unter hervorragenden Bedingungen mit 20 cm Neuschnee auf dem Hang. Geprägt von dramatischen Graten und ikonischen Geländezügen bot der Austragungsort den Athleten unzählige Möglichkeiten, technische Elemente mit kreativen Freeride-Linien zu verbinden. Bei einem Höhenunterschied von 740 Metern benötigten die Teilnehmer sowohl Ausdauer als auch Präzision, um vom Starttor bis zum Ziel die Kontrolle, Geschwindigkeit und Flüssigkeit aufrechtzuerhalten. Auf heimischem Schnee holten sich zwei amerikanische Fahrer den Sieg und sorgten damit für eine denkwürdige Rückkehr der Freeride World Tour in die Vereinigten Staaten.

Snowboard Herren: Victor de Le Rue stellt sein Alaska-Know-how unter Beweis

Frisch von seinem Sieg in Val Thorens angekommen, war Victor de Le Rue (FRA) fest entschlossen, seinen Schwung beizubehalten. Als regelmäßiger Besucher der Gebirgszüge Alaskas nutzte er seine Erfahrung in diesem einzigartigen Gelände voll aus. Mit Geschwindigkeit und absoluter Kontrolle lieferte de Le Rue einen souveränen Lauf von oben bis unten und verband technische Freeride-Abschnitte mit Freestyle-Elementen. Sein Highlight war ein Frontside 540, ein Trick, der in FWT-Wettbewerben selten zu sehen ist. Seine dominante Leistung brachte ihm 91,67 Punkte ein, sicherte ihm den Sieg und festigte seine Position an der Spitze der Gesamtwertung.

Liam Rivera (SUI) belegte mit einer flüssigen Abfahrt, die starke Freeride-Technik mit Freestyle-Kreativität verband, den zweiten Platz. Mit kluger Linienwahl und selbstbewusstem Fahrstil verband er technische Sprünge und 360er über die gesamte Piste hinweg und erzielte 89,00 Punkte.

Rookie Sacha Balicco (FRA) sicherte sich mit einem souveränen Lauf seinen zweiten Podiumsplatz der Saison. Er meisterte das steile Gelände mit Selbstvertrauen und Kontrolle und erzielte 78,67 Punkte sowie den dritten Platz.

„Ich habe mich sehr gefreut, in Alaska anzutreten. Es ist ein unglaublicher Spielplatz, an dem man das Fahren wirklich genießen kann, und der Schnee ist fantastisch. Meine Erfahrung in diesen Bergen hat mir definitiv geholfen. Ich bin auch sehr zufrieden mit meinem Grab 540. Jetzt wird der Titel in Verbier entschieden,“, so Victor de le Rue.

Snowboard Frauen: Heimsieg für Mia Jones bei ihrem ersten Besuch in Alaska

Mia Jones (USA) trat auf heimischem Boden an und kam mit der Goldenen Startnummer und voller Selbstvertrauen nach Alaska, nachdem sie zu Beginn der Saison starke Ergebnisse erzielt hatte. Als Erste in ihrer Kategorie ging sie an den Start und legte die Messlatte sofort hoch. Jones zeigte exzellente Kontrolle im steilen Gelände, nutzte die natürlichen Gegebenheiten voll aus und behielt dabei von oben bis unten eine beeindruckende Geschwindigkeit bei. Sie erzielte 91,00 Punkte und sicherte sich einen unvergesslichen Sieg.

Anna Martinez (FRA) belegte zum dritten Mal in dieser Saison den zweiten Platz. Unbeeindruckt vom legendären Gelände Alaskas zeigte sie eine kluge Linienwahl und starke Kontrolle, während sie im oberen Abschnitt ihre Flüssigkeit beibehielt. Trotz eines kleinen Fehlers im unteren Bereich brachte ihr souveräner Lauf 58,33 Punkte ein, was ihre Beständigkeit in dieser Saison unterstreicht.

Nach ihrem Sieg beim vorherigen Event in Val Thorens komplettierte Noémie Equy (FRA) das Podium auf dem dritten Platz. Sie wählte eine direkte Falllinie, behielt im oberen Abschnitt hohe Geschwindigkeit bei und meisterte die härteren Schneebedingungen kontrolliert. Ihr Lauf brachte 53,33 Punkte ein.

„Es ist ein unglaubliches Gefühl, in Amerika zu fahren, und hier in Alaska zu sein, ist einfach fantastisch. Ich habe noch nie zuvor solche Berge gesehen. Die Schneebedingungen waren außerordentlich und ich habe jeden Moment meines Laufs genossen. Ich habe das Gefühl, seit Saisonbeginn viel Selbstvertrauen gewonnen zu haben, und ich werde in Verbier beim letzten Finale alles geben,“ resümiert die glückliche Siegerin Mia Jones.

Ski Frauen: Sybille Blanjean holt sich den ersten Saisonsieg

Sybille Blanjean (SUI) setzt ihren starken Aufschwung in dieser Saison fort. Nachdem sie in Baqueira Selbstvertrauen getankt und in Val Thorens den zweiten Platz belegt hatte, sicherte sich die Schweizerin in Haines, Alaska, ihren ersten Saisonsieg. Obwohl sie zum ersten Mal in Alaska an den Start ging, zeigte die in Verbier ansässige Skifahrerin große Erfahrung im Big-Mountain-Bereich. Sie zeigte einen sauberen und strategischen Lauf, bei dem sie kraftvolles Skifahren mit präziser Kontrolle auf dem anspruchsvollen Hang kombinierte. Ihre Leistung brachte ihr 75,67 Punkte ein und brachte sie vor dem letzten Event beim YETI Xtreme Verbier, das auf ihrem Heimatberg stattfindet, auf den ersten Platz in der Gesamtwertung.

Die Newcomerin Lou Barin (FRA) schaffte es erneut aufs Podium und belegte den zweiten Platz. Sie startete mit einem kraftvollen Sprung von der Wechte und nahm im oberen Abschnitt mehrere große Hindernisse in Angriff. Ein Sturz gegen Ende beeinträchtigte ihre Wertung, doch ihr beeindruckender Lauf brachte ihr dennoch 72,67 Punkte ein.

Rookie Zoé Delzoppo (FRA) komplettierte das Podium auf dem dritten Platz. Sie wählte eine kluge Linie und zeigte mehrere beachtliche Sprünge, während sie ihre Geschwindigkeit im steilen Gelände sorgfältig kontrollierte. Trotz eines Sturzes kurz vor dem Ziel erzielte sie 58,67 Punkte.

„Hier in Alaska zu sein, war schon ein Kindheitstraum für mich. Ich bin mit Freeride-Filmen über diese Berge aufgewachsen. Als ich noch bei den Junioren antrat, habe ich mir die FWT-Events hier angesehen und mir vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, diese Pisten zu befahren. Hier zu gewinnen, ist umso unglaublicher. Ich hatte so viel Spaß. Jetzt findet das nächste Event zu Hause am Bec statt, meinem Lieblingsberg, und ich hoffe, dass ich es dort wieder schaffen kann,“ Sybille Blandjean

Ski Herren: Lang ersehnter Sieg für Toby Rafford

Toby Rafford (USA) hat seit seinem Einstieg in die Freeride World Tour in der vergangenen Saison beeindruckt, indem er durchwegs starke Leistungen zeigte, aber den obersten Platz auf dem Podium knapp verpasste. Bei seinem ersten Tour-Auftritt in seinem Heimatland nutzte Rafford die Gelegenheit. Das weitläufige Gelände in Alaska passte perfekt zu seinem Stil. Er zeigte einen sauberen 360er über die obere Felswand und behielt anschließend außergewöhnliche Geschwindigkeit und Kontrolle bei, während er das komplexe Gelände darunter bewältigte. Seine kraftvolle Abfahrt brachte ihm 90,67 Punkte ein, sicherte ihm seinen ersten FWT-Sieg und katapultierte ihn auf den ersten Platz in der Gesamtwertung, wodurch er zum ersten Mal das Goldene Trikot erhielt.

Saison-Rookie Ugo Troubat (FRA) baute mit einer weiteren beeindruckenden Leistung sein Selbstvertrauen weiter aus. Nach einem herausragenden Lauf bei den Weltmeisterschaften nahm Troubat seinen Schwung mit nach Alaska. Er verband mehrere Features auf der gesamten Piste, darunter einen großen Sprung im unteren Abschnitt, und erzielte 89,67 Punkte.

Auch Ross Tester (USA) zeigte auf heimischem Schnee eine starke Fahrt. Er startete mit einem perfekt ausgeführten 360 in einem der steilsten Abschnitte des Hanges und behielt während der gesamten Abfahrt die Kontrolle. Seine Leistung brachte ihm 89,00 Punkte ein, womit er Dritter wurde und in der Gesamtwertung auf den dritten Platz vorrückte.

„Ich war total begeistert, mit all den anderen amerikanischen Fahrern in Alaska zu sein, und der Sieg macht es noch besonderer. Es ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe einfach die Linie gewählt, die mir am besten gefiel, und bin sie gefahren, ohne über das Ergebnis nachzudenken. Jetzt ist es Zeit, sich auf den Bec des Rosses zu konzentrieren.“, Toby Rafford.

Lauerstellung der beiden deutschsprachigen Fahrer Rolshoven und Hitzig

Für die beiden übrig gebliebenen deutschen Fahrer Tiemo Rolshoven und Max Hitzig lief es durchwachsen. Während Tiemo, mit fremder Ausrüstung, einen soliden Lauf zeigte und auf den 5. Rang landete, stürzte Max Hitzig im oberen Teil und viel auf den 11. Platz zurück. Ganz Hitzig like startete er im oberen Bereich gleich mit zwei großen Sprüngen. Beim dritten Sprung verdrehte er sich bei einem Rückwärtssalto und stürzte. In der Gesamtwertung liegen nun beide hintereinander auf Platz 5 und Platz 6. Sie können somit angreifen ohne Druck, da die Qualifikation für die nächstjährige Tour schon geschafft ist.

Nächster Halt: YETI Xtreme Verbier – Der ultimative Showdown der Saison 2026

Nach einem spektakulären ersten Teil der Finals in den legendären Hängen von Alaska richten die Rider nun ihren Fokus auf das YETI Xtreme Verbier. Diese letzte Veranstaltung findet auf dem legendären Bec des Rosses statt und bietet eine der anspruchsvollsten Freeride-Hänge überhaupt, bekannt für seine Steilheit, komplexen Felsabschnitte und riskanten Routenentscheidungen. Auf dem Spiel stehen die Titel der Freeride World Tour Champions 2026. Da es um alles geht, werden die weltbesten Freerider ein letztes Mal an ihre Grenzen gehen, um der Saison einen spektakulären Abschluss zu bescheren.

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Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance freut sich, bekannt zu geben, dass der Georgia Pro offiziell in Kühtai – Innsbruck, Österreich, neu angesetzt wurde. Schöffi's Face ist Austragungsort des entscheidenden Pre-Cut-Showdowns der FIS Freeride World Tour by Peak Performance.

Nach der Absage des ursprünglichen Georgia Pro stellt diese Neuauflage sicher, dass die Athleten und Athletinnen weiterhin die Möglichkeit haben, um die ursprünglich für diesen Stopp vorgesehenen Punkte zu kämpfen. Da der Fieberbrunn Pro als letztes Event vor dem Cut noch aussteht, stellt der Georgia Pro in Kühtai – Innsbruck, Österreich, einen entscheidenden Moment in der Saison dar. Die weltbesten Freerider werden versuchen, wertvolle Punkte zu sammeln und ihre Position in der Rangliste zu stärken, während der Kampf um die Qualifikation für die zweite Hälfte der Tour immer intensiver wird.

Eine neue Wettkampfstätte für das gesamte Starterfeld

Der Wettbewerb findet an der Schöffi’s Face in Kühtai statt, benannt nach dem österreichischen Freeride-Champion Christoph „Schöffi“ Schöfegger und Mitbegründer der Freeride Academy Innsbruck. Mit einem Start auf 2.678 Metern und einem Höhenunterschied von 455 Metern erfüllt der Hang alle Sicherheits- und Betriebsstandards der FWT.Mit einer Ost- bis Nordost-Ausrichtung im oberen Abschnitt, bevor das Gelände weiter unten nach Südost dreht, bietet das Venue zahlreiche Optionen. Die Rider erwartet im oberen Teil ein steiler Hang mit bis zu 45 Grad Neigung, der in einen offeneren unteren Abschnitt mit durchschnittlich 33 Grad übergeht. Dies fördert kreative und freestyle-orientierte Runs bei gleichzeitig gewährleisteter Athletensicherheit.Als komplett neuer Austragungsort für das gesamte Starterfeld sorgt Schöffi’s Face für gleiche Bedingungen. Österreichische Rider könnten jedoch vom Heimvorteil profitieren, da sie mit dem lokalen Terrain vertraut sind und diesen Vorteil vor heimischem Publikum nutzen möchten.

Sicherheit an erster Stelle unter anspruchsvollen Bedingungen

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance weist alle Beteiligten darauf hin, dass in der Region Tirol derzeit eine hohe Lawinenwarnstufe (Stufe 4 von 5) herrscht. Die Durchführung der Veranstaltung an der Schöffi’s Face ist dank umfangreicher Präventionsmaßnahmen möglich, die während der gesamten Saison vom lokalen Sicherheitsteam in enger Zusammenarbeit mit dem FWT-Personal und staatlich geprüften Bergführern durchgeführt wurden.Der Hang wurde kontinuierlich gesichert und überwacht, um die strengen Sicherheitsprotokolle der Tour zu erfüllen.

Zeitplan der Veranstaltung

● Beginn der Live-Übertragung: 8:15 Uhr CET
● Start des ersten Riders: 8:30 Uhr CET
● Startreihenfolge: Ski Herren, Ski Damen, Snowboard Damen, Snowboard Herren

Live dabei sein

Mit entscheidenden Cut-Auswirkungen und einem neuen Face, das es zu meistern gilt, verspricht der Georgia Pro Tourstopp in Kühtai einen hochintensiven Wettbewerb. Fans weltweit können die Live-Übertragung unter www.freerideworldtour.com/live verfolgen – mit Expertenkommentar, mehreren Kameraperspektiven und exklusiven Behind-the-Scenes-Einblicken.Folgt @freerideworldtour auf Social Media für Live-Updates, Rider-Interviews, Highlights und exklusive Event-Inhalte.

 
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Montag, 23 Februar 2026 08:46

FWT 26: GEORGIA PRO ABGESAGT

Sicherheit geht vor. Die Entscheidung hat man sich nicht leicht gemacht, aber jetzt ist es fix: Die dritte Etappe der FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) wurde aufgrund instabiler Schneeverhältnisse abgesagt.

Nach eingehender Bewertung durch FWT-Funktionäre, Bergsicherheitsexperten und durch lokale Fachleute erfüllen die aktuellen Bedingungen nicht die erforderlichen Standards, um die Sicherheit der Athleten und Mitarbeiter zu gewährleisten. Ehe die Entscheidung zur Absage gefällt wurde, wurden mehrere Veranstaltungsorte und Terminoptionen sorgfältig geprüft. „Allerdings werde sich die festgestellte strukturelle Instabilität innerhalb des verfügbaren Zeitfensters nicht ausreichend verbessern. Wie immer haben Sicherheit und faire Wettkämpfe für uns oberste Priorität“, fassen die Verantwortlichen zusammen.

Dank geht an das lokale Organisationskomitee, der lokalen Gemeinschaft und den Fans für ihre Professionalität, ihr Verständnis und ihre anhaltende Unterstützung. Nächste Saison wird die FWT nach Georgien zurückkehren.

Nächster Stopp Fieberbrunn

Schon vom 5. bis 10. März 2026 steht der nächste Stopp in Fieberbrunn auf dem Programm. Augenblicklich wird geprüft, ob der abgesagte Wettbewerb während des Wetterfensters der Fieberbrunn Pro nachgeholt werden kann.

www.freerideworldtour.com

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Abseits der Olympischen Winterspiele stehen die weltbesten Freeriderinnen und Freerider bereits wieder in den Startlöchern, denn der dritte Stopp der FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) 2026 steht kurz bevor. Nach zwei spektakulären Events in den spanischen Pyrenäen und den französischen Alpen sind sie nun in den majestätischen Bergen des Kaukasus in Georgien zu Gast.

Der Georgia Pro wird im dritten Jahr hintereinander ausgetragen und hat sich als einer der herausragenden Stationen der Tour etabliert. Austragungsort ist das Skigebiet von Tetnuldi in der Region Swanetien. Dank beständiger Schneeverhältnisse, exzellenter Geländebedingungen und des unverfälschten Freeride-Potenzials, das den Kaukasus auszeichnet, waren bei den letzten beiden Auflagen des Contests unvergessliche Leistungen zu sehen.

NACH Georgien ist VOR Fieberbrunn

Der Georgia Pro, der im Wetterfenster vom 22. bis 28. Februar 2026 abgehalten wird, markiert einen wichtigen Wendepunkt der Saison. Der Cut rückt nun immer näher, der Druck steigt, denn nach dem Georgien-Trip verbleibt den Athletinnen und Athleten nur mehr eine Chance, um sich die Qualifikation für die FWT-Finals zu sichern – nämlich die in Fieberbrunn, Tirol.

Die Gesamtrangliste: Der Kampf um die Qualifikation wird intensiver

Die Spannung ist zum Greifen nahe. Vor allem für den deutschen Skifahrer Max Hitzig, der den Neuseeländer Ben Richards (nach seinen beiden Siegen klarer Ranglistenerster und schon für das Finale qualifiziert), auf den Fersen ist. Knapper könnte der Abstand gar nicht sein: Ross Tester (USA) und Max Hitzig liegen nur 80 Punkte auseinander. Tiemo Rolshoven (GER) ist Zehnter. Der Tiroler Valentin Rainer folgt auf Platz 16 und muss sich strecken, um noch den Cut zu erreichen und unter die besten dreizehn zu kommen – vor heimischer Kulisse Anfang März dürfte das für den sympathischen Athleten kein Problem sein.

Für Lena Kohler und Sarah Bachler fehlen noch ein paar Plätze aufs Finale

Agostina Vietti (ARG) führt die Rangliste der Skifahrerinnen an, nachdem sie den Val Thorens Pro gewonnen hat und beim Auftakt in Baqueira Vierte geworden war. Auch ihr ist die Finalqualifikation nicht mehr zu nehmen. Auf Platz zwei und drei folgen Titelverteidigerin Justine Dufour-Lapointe (CAN) und Sybille Blanjean (SUI). Lena Kohler (GER) aus Memmingen ist Neunte und muss noch Platz sechs erreichen, um im Finale dabei zu sein.

Bei den Snowboarderinnen ist Mia Jones (USA) nach einem Sieg und einem dritten Platz die Spitzenreiterin der Rangliste. Sie wird von zwei Französinnen gejagt: Anna Martinez (FRA), die zweimal Platz zwei belegte, und Titelverteidigerin Noémie Equy (FRA), die zuletzt in Val Thorens gewonnen hat. FWT-Debütantin Sarah Bacher (AUT) aus Wien ist Sechste und muss für das Erreichen der FWT-Finals noch auf Rang vier vordringen.

Im Feld der Snowboarder liegt Titelverteidiger Victor de Le Rue (FRA) nach dem Sieg in Frankreich auf Platz eins und hat das Ticket für das Finale schon in der Tasche. Liam Rivera (SUI) und Enzo Nilo (FRA) komplettieren die Top Drei.

Liveübertragung auf der FWT-Website

Der Georgia Pro findet im Wetterfenster vom 22. bis 28. Februar 2026 statt. Der genaue Wettkampftermin wird basierend auf den Schnee- und Wetterbedingungen 48 Stunden vor dem Start bekanntgegeben.
Fans in aller Welt können den Event live auf www.freerideworldtour.com verfolgen. Exklusive Storys über die Athletinnen und Athleten, Highlights und Updates erhält man auf den Social-Media-Kanälen der FWT unter @freerideworldtour.

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Montag, 19 Januar 2026 10:38

FWT FIEBERBRUNN PRO

Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn öffnen 70 moderne Lifte und kurze Hikes den Zugang zu spektakulären Powder-Arealen. Besonders Fieberbrunn gilt als Hotspot für Freerider – mit markanten Geländeformen auf der einen und lässigen Tiefschnee-Hängen auf der anderen Seite.

Vom 5. bis 10. März wird der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit dem Freeride-Mekka Fieberbrunn wieder zum Epizentrum der internationalen Freeride-Szene. Als einziger Tourstopp im deutschsprachigen Raum treffen hier die besten Freerider der Welt aufeinander. Austragungsort ist der anspruchsvolle Nordhang des Wildseeloders – eine Bühne, die selbst Profis Respekt abverlangt. Der Start liegt auf 2.118 m, von wo sich die weltbesten Freerider den 620-Höhenmeter-Hang hinabstürzen. Dort überwinden sie eine Hangneigung von bis zu 70 Grad.

Doch nicht nur der Berg sorgt für Gänsehaut: Im Contest Village an den Wildalmen verfolgen Zuschauer die Runs aus nächster Nähe. Ergänzt wird das Event durch das Event Village an der Talstation Streuböden mit Beats, Chill-out-Areas, Skitests, Ausstellern sowie Opening- und Prize-Giving-Ceremonies. Von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 8. März ist hier Freeride-Feeling von früh bis spät garantiert.

Der FWT Fieberbrunn Pro gilt als einer der wichtigsten Stopps im Tourkalender! Sei dabei und fiebere live die besten Rider der Welt an. 

Mehr Infos: skicircus.saalbach.com

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Facts

  • Siege: 
    • Snowboard: Mia Jones (USA) & Liam Rivera (SUI)
    • Ski: Justine Dufour-Lapointe (CAN) & Ben Richards (NZL)
  • Location: Tuc de Bacivèr (Val d’Aran / Spanien) – zum ersten Mal seit 2023 wieder im FWT-Kalender.
  • Crowd: 3.000 Fans sorgen für Festival-Vibes in einer natürlichen Arena wie im Amphitheater.
  • DACH-Update: Max Hitzig (GER) stark auf Platz 4, Valentin Rainer (AUT) Platz 16. Sarah Bacher (AUT) bei ihrem FWT-Debüt 6., Lena Kohler (GER) 9.

 

Saisonstart in Spanien

Die Freeride World Tour by Peak Performance 2026 ist mit dem Baqueira Beret Pro by Movistar eindrucksvoll in die neue Saison gestartet. Bei blauem Himmel und vor einer lautstarken Kulisse zeigten die besten Freerider der Welt am Tuc de Bacivèr ihr Können. Zum ersten Mal seit 2023 konnte der legendäre Hang wieder als Austragungsort genutzt werden und lieferte direkt die passende Bühne für einen Saisonstart, der sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzte.

Trotz schwieriger Wetterbedingungen im Vorfeld passte beim Contest, der einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des Wetterfensters ausgetragen wurde, alles zusammen. Nachdem es kürzlich fast einen Meter geschneit hatte und danach starker Wind aufgekommen war, erwartete die Fahrer eine anspruchsvolle Schneedecke, auf der sie Anpassungsfähigkeit und Kontrolle beweisen mussten.

Die Fans drängten sich in der natürlichen Arena am Fuß des Hangs und schufen eine unglaubliche Atmosphäre. Die Athleten berichteten, dass sie die Menge vom Gipfel des Berges aus hören konnten, sich von der Energie anstecken ließen und als Reaktion darauf mutige, kreative Lines zeigten.

Snowboard Damen

In der Kategorie Snowboard Damen sorgte Mia Jones (USA) für einen Auftakt nach Maß: Die FWT-Neuling nutzte ihre Chance und holte sich mit einem überzeugenden Run den Sieg. Mit aggressiven Drops im oberen Hangbereich und einem sauber gestandenen Cliff Jump setzte sie ein deutliches Zeichen. Ihre schnelle und kontrollierte Fahrt brachte ihr 69,67 Punkte ein – die Höchstwertung des Tages und ein außergewöhnlicher Einstieg in die Tour.

Hinter ihr belegte Anna Martinez (FRA) mit einer selbstbewussten und kreativen Linie Rang zwei (66,00 Punkte). Michaela Davis-Meehan (AUS) komplettierte das Podium (64,50 Punkte) und unterstrich mit einem stilvollen Grab sowie sauber ausgeführten Sprüngen ihre starke Form. Sarah Bacher (AUT) zeigte bei ihrem FWT-Debüt einen flüssigen und taktisch klugen Run und wurde Sechste.

Snowboard Herren

Bei den Snowboard Herren präsentierte sich Liam Rivera (SUI) bereits zum Saisonauftakt in bestechender Form. Der Schweizer, der die vergangene Saison als Dritter der Gesamtwertung abgeschlossen hatte, überzeugte mit einem kraftvollen und präzisen Lauf. Ein Backflip, kontrollierte Passagen in technischem Gelände und ein kreativer Abschluss brachten ihm 88,67 Punkte und damit den Sieg.

Beeindruckend war auch der Auftritt des französischen Rookies Sacha Balicco (FRA), der bei seinem Debüt mehrere stilvolle 360s sauber landete und mit 84,67 Punkten Zweiter wurde. Holden Samuels (USA) fuhr mit viel Tempo und großen Sprüngen auf Rang drei (82,67 Punkte).

Ski Damen

In der Ski-Kategorie der Damen bestätigte Justine Dufour-Lapointe (CAN) ihre Ausnahmestellung. Die Vorjahressiegerin und Gesamtgewinnerin dominierte auch 2026 und holte sich mit 86,33 Punkten erneut den Sieg. Ein kontrollierter, kraftvoller Fahrstil, starke Airs und ein perfekt gelandeter Backflip machten ihren Run zum Maßstab.

Die französischen Rookies Zoé Delzoppo (FRA) und Lou Barin (FRA) komplettierten das Podium mit 76,33 bzw. 74,00 Punkten. Lena Kohler (GER) belegte Rang neun, nachdem sie sich nach ihrem Sturz im Vorjahr diesmal für eine kontrolliertere Linie entschieden hatte.

Ski Herren

Bei den Ski Herren zeigte sich bereits zum Auftakt, wie hoch das Niveau in dieser Saison ist: Zwischen den ersten drei Plätzen lag weniger als ein Punkt. Ben Richards (NZL) setzte sich mit 86,67 Punkten knapp durch. Sein Run vereinte flüssigen Style, technische Präzision und saubere Tricks – darunter ein Lincoln Loop (Backflip) sowie ein solider 360.

Toby Rafford (USA) folgte mit 86,50 Punkten auf Rang zwei, Wei-Tien Ho (CAN) wurde mit 86,33 Punkten Dritter. Aus deutschsprachiger Sicht sorgte Max Hitzig (GER) mit einem starken Comeback nach Verletzungspause für Aufsehen: Mit Backflip, Rightside 360 und weitem Air fuhr er auf einen hervorragenden vierten Platz. Valentin Rainer (AUT) landete nach einem nicht gestandenen Leftside 360 auf Rang 16.

Folge für eine Wiederholung der Live-Übertragung, Resultate und exklusive Inhalte den Social-Media-Kanälen der Freeride World Tour oder besuche www.freerideworldtour.com. Nächster Halt: Val Thorens in Frankreich.

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Donnerstag, 15 Januar 2026 14:34

Lena Kohler über Mindset, Druck und Vertrauen

Mit dem Start der Freeride World Tour beginnt wieder die Zeit, in der Athleten nicht nur ihre Skills, sondern vor allem auch ihre mentale Stärke unter Beweis stellen müssen. Steile Faces, große Entscheidungen und nur ein Run, der zählt. Eine, die genau das lebt, ist Lena Kohler: Freeride World Tour Fahrerin aus Deutschland.

Im Video-Interview spricht Lena offen darüber, wie sehr sich ihr Mindset in den letzten Jahren verändert hat und warum Erfahrung nicht automatisch bedeutet, dass die Nervosität verschwindet. „Ich dachte, je länger ich auf der Tour fahre, desto weniger nervös bin ich“, erzählt sie. „Aber ich bin ganz ehrlich: Ich werde immer noch nervöser.“ Gleichzeitig habe sie gelernt, genau damit umzugehen und sich selbst mehr zu vertrauen: auf das eigene Bauchgefühl und darauf, „dass ich besser Ski fahre, als ich es oft selber denke“.

Auf dem Weg zur FWT war für Lena vor allem das mentale Spiel die größte Herausforderung. Ihre sportlichen Wurzeln liegen im Ski Alpin: Eine Zeit, die sie geprägt hat, aber auch schwierig war: „Ich habe Rennenfahren geliebt, aber ich habe da extrem mental gestruggelt und den Spaß an Wettkämpfen verloren.“ Über die Freeride World Tour habe sie sich dieses Gefühl Stück für Stück zurückgeholt und gelernt, Wettkämpfe wieder genießen zu können. Einfach war das trotzdem nicht: Den richtigen Umgang mit Druck, Erwartungen und dem eigenen Kopf zu finden, bleibt eine Aufgabe.

Und genau diese Erfahrungen helfen ihr heute nicht nur im Contest, sondern auch beim freien Skifahren. Vor allem dann, wenn es ernst wird: ganze Lines fahren, Orientierung behalten und im entscheidenden Moment durchziehen. „Wenn ein Wettkampf ist, gibt es irgendwie kein Zurück mehr und dann macht man’s einfach.“ Dieses Mindset nimmt sie auch mit abseits der Tour: Vertrauen in die eigene Entscheidung, in die Line und in die Fähigkeit, sie wirklich fahren zu können.

Das komplette Interview mit Lena Kohler gibt’s unten im Video.

Mehr Infos zur FWT: www.freerideworldtour.com

Publiziert in People