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Montag, 14 Dezember 2020 13:32

Test: Marker DUKE PT Hybrid-Freeride-Bindung

Marker selbst bezeichnet den Neuzugang in der Royal Family als Hybrid-Freeride-Bindung. Was soll das denn sein? „Die kompromisslose Abfahrtsperformance der Jester trifft auf den Aufstiegskomfort einer Pin-Bindung“, erklärt Produktmanager Max Schmid.

Und weiter: „Um das volle Potential des neu entwickelten Vorderbackens und der Bremse ausschöpfen zu können kommt die Duke PT in zwei Stärken: Als 16er Version mit DIN Auslösewerten zwischen 6 und 16, sowie als leichtere 12er mit einstellbaren Z-Werten zwischen 4 und 12. So bekommen die alleranspruchsvollsten Athleten eine Hardcore Freeride Bindung, diejenigen, die ein 16er Z-Wert abschreckt, bekommen mit der Duke PT 12 dieselbe Technologie aber mit angepasster Performance.“

Um in den Abfahrtsmodus der Bindung zu gelangen, wird das Vorderbackenteil zurück auf die Grundplatte geklappt bzw. wieder aufgesetzt. Dieses verriegelt sich dank der „Auto Quad Lock“-Technologie beim Einstieg in die Bindung anschließend ohne Zutun des Skisportlers vierfach von selbst.

Beide Duke PTs gewährleisten eine nach DIN ISO zertifizierte Auslösung sowohl im Vorder-, als auch im Hinterbacken. Im Ride-Mode sorgt die schwenkbare AFD-Gleitplatte (AFD hat nix mit der Partie zu tun, sondern steht für „Anti Friction Device“) für die seitliche Auslösung im Fall eines Sturzes. Danke Sole.ID – bekannt aus den länger gedienten Royal Family-Modellen – ist auch die Duke PT mit sämtlichen am Markt erhältlichen Sohlen kompatibel.

Beim Fersenbacken unterscheiden sich Duke PT 16 und 12: Kommt in der „großen“ Version der Interpivot-Fersenbacken wie bei Jester oder Duke zu Einsatz, so setzt Marker für die Duke PT 12 auf die Hollow Linkage Ferse der Squire. Die Lock & Walk Bremse vereint Stopper, Bremsverriegelung und eine 10° Steighilfe in nur einem Bauteil.

In der Praxis erweist sich das Umstellen von Abfahrts- auf Gehmodus und umgekehrt als völlig problemlos und friktionsfrei: „Zuerst war ich schon skeptisch, ob sich das unkompliziert bewerkstelligen lässt oder ob das eine Frickelei wird. Funktioniert aber völlig einfach und selbsterklärend“, gab einer unserer Tester zu Protokoll. Auch die Stopper lassen sich mit einem Griff fixieren.

Klar, die Duke PTs mit ihren 1.350 (16) bzw. 1.150 (12) Gramm inklusive Vorderbacken „hängen“ schon am Fuß und sind in Sachen Gewichtsreduktion keinesfalls mit klassischen Tourenbindungen zu vergleichen. Zur Verdeutlichung: Die Marker F12 Tour EPF – eine Rahmen-Tourenbindung – wiegt in Größe L 1.110 Gramm, die KingPin 13 690 Gramm, die Alpinist überhaupt nur 335 Gramm mit Stopper. Die Konkurrenz schlägt mit 1.770 Gramm (Shift MNC 13) bzw. 1.100 Gramm (Fritschi Tecton) zu Buche – pro Paar, nicht pro Fuß!

Allerdings greift nur zur Duke PT, wer kompromisslose Abfahrtsperformance ohne jegliche Abstriche sucht und von vornherein nur kurze Aufstiege geplant hat. Und diese Aufgabe erfüllt die Duke PT perfekt und ohne den kleinsten Punktabzug: Diese Bindung kann genauso schnell und hart gefahren werden wie jede klassische Alpinbindung. Auch vor richtig hohen Cliffs braucht man hier wegen der Bindungsperformance nicht zurückschrecken – die Duke PT hält sicher. Optimale Kraftübertragung garantiert auch die geringe Standhöhe von nur 24 mm (Shift MNC 30 mm).

Fazit: Wer die Power braucht (oder einfach nur haben will), der bekommt mit der Duke PT eine reinrassige Freeride-Bindung, mit der sich auch kürzere Aufstiege problemlos und einfach bewerkstelligen lassen. Die Stärke der Marker und ihr großes Plus ist aber sicher die Abfahrtsperformance einer Alpinbindung. Die perfekte Bindung für Markus Eder und alle, die ihm nacheifern wollen.

Duke PT 16
Gewicht Uphill 1050 g / downhill: 1350 g
Z-Wert 6.0 - 16.0
Empfohlenes Fahrergewicht 60+ kg
Fersenautomat Inter Pivot 3
Bremsenbreite 100 mm / 125 mm

Duke PT 12
Gewicht Uphill 850 g / downhill: 1150 g
Z-Wert 4.0 - 12.0
Empfohlenes Fahrergewicht <120kg
Fersenautomat Hollow Linkage 2
Bremsenbreite 100 mm / 125 mm



Publiziert in Produkttests

***UPDATE*** Aufgrund der abermals veränderten Covid-beschränkungen startet der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn voraussichtlich am 25.12.2020 in den Winterbetrieb. Alle aktuellen infos gibt es hier: https://www.saalbach.com/de/winter/skigebiet/aktueller-skibetrieb

Am 24. Dezember 2020 – rechtzeitig zu den Weihnachtsferien – dürfen die Skigebiete in Österreich laut der aktuellen Verordnung der Bundesregierung wieder öffnen. So geht auch der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn pünktlich zu Heiligabend in Betrieb – alle Skiverbindungen werden geöffnet!

Auch wenn bis 7. Jänner 2021 Beherbergungsbetriebe und Gastronomie noch nicht geöffnet sind, bieten 270 Pistenkilometer und 1.000 Hektar Fläche wahrlich genug Platz, um sich unter Einhaltung sämtlicher Sicherheitsvorkehrungen während der Weihnachtsferien an der frischen Luft zu bewegen. Mit etwas Wohlwollen von Fau Holle sollten auch bei Tiefschneefans keine Wünsche offen bleiben…

Der Saisonkartenvorverkauf wurde übrigens bis 31. Dezember 2020 verlängert.

Folgende Lifte sind ab 24. Dezember 2020 in Betrieb:

Saalbach
A1+A2 Schattberg X-press
A5 Limberg 4er
A6 Schattberg Sprinter
D5 Sunliner 4er
D6 Reiter-Ost 6er
G1 Bernkogelbahn
G2 Bernkogel 6er
G3 Wetterkreuz 6er
I1+I2 Schönleitenbahn
I4 Polten 8er

Hinterglemm
A3+A4 Westgipfelbahn
A7 Oberschwarzachlift
B1+B2 12er KOGEL
B3 12er Express
B4 Zwölfer-Nordbahn
C1 Hochalmbahn
C3 Hochalm 6er
D1 Reiterkogelbahn
D2 Hasenauer 8er
D3 Rosswald 6er

Leogang
L1+L2 Asitzbahn
L3+L4 Steinbergbahn
L5 Asitzgipfelbahn 8er
L6 Muldenbahn 8er
L7 Sportbahn 6er
L9 Übungslift Asitz
L12 Schanteilift

Fieberbrunn
F3 Doischberg
F4 Lärchfilzen 4er
F5 Obingleitnlift
F8 Maiskopflift
E1+E2 Reckmoos Nord
E4 Reckmoos Süd
E5+E6 TirolS

Aktuelle Informationen gibts immer HIER.

Publiziert in News

Die Freeride Nights Innsbruck befinden sich mitten in ihrem 5. Jahr und haben sich in diesem Winter - zwangsweise - neu erfunden: Anstatt Live-Event mit Party-Charakter Livestream auf Dachsbau.tv. Wie die Freeride Nights 2020/21 laufen, wer mitmachen kann und was beibehalten wurde erzählte uns Organisator Christoph "Schöffi" Schöfegger im interview.

Hi Schöffi! Was macht der Freerider in Innsbruck gerade? Schnee ist ja eher Mangelware, von Ausgangsbeschränkungen gar nicht zu reden…

Hi Julia, ja leider waren die letzten Wochen recht trocken und auch die Lifte geschlossen, was die Sache natürlich nicht einfacher gemacht hat. Nun sieht es allerdings wieder nach Schnee aus und wir können hoffentlich wieder viel Touren gehen

Ich persönlich habe gerade noch einige Zeit am Bike sowie beim Paragleiten verbracht, mein Freeride Night Kollege Christian hat es da einfacher, denn der ist zumindest unter der Woche mit seinem neuen Job gut beschäftigt ? Wir sind aber positiv gestimmt das auch die Saison 2020/21 noch super wird!

Mit den Freeride Nights habt Ihr ein spannendes Event für die Freeride-Community in Innsbruck auf die Füße gestellt. Für alle, die Euch noch nicht kennen: Wie funktioniert das bei den Freeride Nights?

Ja mittlerweile gibt es uns jetzt auch schon 5 Jahre - echt verrückt wie die Zeit vergeht. Das Konzept ist immer noch dasselbe wie am Anfang, wir wollten eine Art Stammtisch schaffen, auf der sich die Freeride Community in Innsbruck regelmäßig trifft, austauscht und gemeinsam durch die Videos die vergangenen Wochen nochmals Revue passieren lässt.

Dabei kann jeder sein Video bei uns einreichen, egal wie professionell! Diese werden dann an den jeweiligen Event Terminen von uns im Moustache auf der Leinwand gezeigt. Das Publikum bestimmt im Anschluss über ein Voting die Sieger des Abends, welche sich über Preisgeld freuen dürfen sowie sich für das große Finale im April qualifizieren. Bei dem Finale heißt es dann „Winner takes it all“ und somit gewinnt man nicht nur 500€ Cash sondern auch einen Filmslot auf der Freeride Filmbase im Herbst, wo man dann seinen Film vor knapp 500 Zusehern präsentieren kann. Diese Möglichkeit hat schon dem ein oder anderen jungen Freeride Filmer als Sprungbrett gedient, worauf wir natürlich sehr stolz sind, denn unsere Events sollen ja auch als eine Art Bühne für die Newcomer dienen.

Natürlich haben aber auch alle Besucher die Möglichkeit etwas zu gewinnen! Jeder der seine Stimme im Voting abgibt nimmt automatisch an unserer gratis Tombola mit vielen tollen Sachpreisen unserer Partner teil! Achja und natürlich kennen wir auch die gängigen Skibum Probleme, deshalb ist unser gesamtes Event gratis, vom Eintritt bis zur Tombola - lediglich seine Drinks muss man selbst bezahlen...

Der Live-Event-Charakter hat da viel ausgemacht. Freeride Nights und Lockdown – wie geht das jetzt zusammen?

Natürlich lebt unser gesamtes Event von unserer grandiosen Stammtisch Atmosphäre. Auf welchem Event sonst stehen über 200 Freeride Begeisterte, vom Neueinsteiger bis zu Weltmeistern und FWT Athleten, Schulter an Schulter auf engstem Raum zusammen, schauen tolle Videos, trinken Bier und sprechen über die gemeinsame Leidenschaft.

Aber dann kam Corona… Im ersten Moment hatten wir ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan B… Ein Event vor nur 30 Leuten, undenkbar. Zugewiesene Sitzplätze ohne Ausschank, undenkbar. Somit spielten wir im Herbst bereits mit verschiedenen Gedanken, denn eine Absage kam für uns eigentlich nie in Frage, dafür war die Nachfrage nach dem Event in Innsbruck viel zu groß.

Tja und nachdem ein Outdoor Event aufgrund logistischer Gründe ebenfalls ausgeschlossen wurde kam plötzlich der Fred vom Dachsbau Club zu uns und meinte, warum wir es nicht streamen. Und here we are, am Weg zur 2. Freeride Night TV Show presented by Dachsbau.tv!

Mit dem Livestream öffnet Ihr die Freeride Nights für ein größeres Publikum. Was muss mein Film trotzdem drin haben, damit er bei Euch läuft?

Genau, eingeladen mitzumachen ist wirklich jeder Freerider, egal ob professionell, Amateur oder Anfänger. Wir machen da keinen Unterschied, denn überzeugen muss man das Publikum und das kann jeder!

Die wichtigste Regel ist eigentlich nur eine Länge zwischen 1,5 und 5 Minuten sowie Only Offpiste! Wenn jemand mal den ein oder anderen Pistenturn drinnen hat oder vom Skiweg einen Trick in den Powder springt: kein Problem. Aber reine Freestyle Park Videos sind verboten.

Einen Tipp kann ich aber an alle geben die planen das erste Mal mitzumachen. Es entscheidet das Publikum, keine Jury! Es geht daher nicht darum die perfekten Shots, die verrückteste Action oder das allerbeste Editing zu haben sondern lediglich das Publikum zu überzeugen. Seid also kreativ und traut euch, wie bereits erwähnt: bei den Freeride Nights kann man nur gewinnen!

Euer erster Livestream ist Anfang November gelaufen – wie wars?

Super! Wir sind immer noch total überrascht wie gut der Stream ankam und wie gut alles ablief damit hätten wir niemals gerechnet! Wer uns kennt weiß, dass wir durchaus schon die einfachsten technischen Probleme auf unseren Events hatten. Als wir dann plötzlich 4 Kameras, 1 Telepromter, 2 Livebildschirme für uns sowie Fred mit seinem Produktionsstudio hatten, und natürlich nicht alles von Anfang funktionierte, wurden wir kurzzeitig sehr nervös. Außerdem hatten wir irgendwie ein Kommunikationsproblem mit unserem Gast Tao Kreibich der deshalb erst 2 Minuten vor der Liveschaltung eintraf, das machte es natürlich nicht besser.

Aber Ende gut alles gut! Wir sind begeistert und das Publikum war es auch deshalb gibt es auch jetzt im Dezember noch ein spontanes Spezial Event!

Am 22. Dezember folgt Auflage Nummer 2. Wie lange nehmt Ihr noch Filme an? Und wie siehts aus?

Genau am 22.12 ab 20:30 auf dachsbau.tv gibt es unsere 2. TV Show! Filme kann JEDER noch bis zum 20.12 bei uns einreichen. Am einfachsten per Downloadlink an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! !

Wir werden auch wieder 2 interessante Gäste vor Ort haben welche uns Rede und Antwort stehen werden, einen Ausblick auf die Wintersaison wagen und auch sonst die wichtigsten Infos rund um Freeriden & Corona in den Stream packen. Wie gewohnt gibt es auch wieder die gratis Tombola und hoffentlich jeder Menge toller Freeride Videos!

Wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen das wir viele zum mitmachen anregen konnten!

Dann freu ich mich schon auf den Livestream aus dem Dachsbau! Danke, dass Du Dir die Zeit für uns genommen hast und viel Erfolg noch bei der Filmauswahl!

Danke! 22.12 @Dachsbau.tv und ansonsten gibt es natürlich alle Infos auf https://www.facebook.com/freeridenightsinnsbruck. Wir freuen uns!

Publiziert in People
Mittwoch, 25 November 2020 13:42

Interview: Eva Walkner & Manu Mandl

Die beiden Freeride-Champions Eva Walkner (FWT Siegerin 2015 und 2016) und Manuela Mandl (FWT Siegerin 2018) haben gemeinsam und zusammen mit ihrem Goggle-Sponsor Julbo den neuesten Zugang zur „Family Series“ des französischen Herstellers entwickelt und designt. Die „Shadow One Line“ ist eine limitierte Auflage der Shadow, die speziell für kleine und mittelgroße Gesichter konzipiert wurde und mit einem ultragroßen Sichtfeld, erstklassigem Tragekomfort und hervorragender Performance aufwartet.

Ausgestattet ist die Shadow One Line mit photochromer Reactiv-Scheibe, die sich dank ihrer leicht roten Tönung hervorragend für alle Witterungsbedingungen eignet: Sie verstärkt die Reliefwahrnehmung und überzeugt damit bei schwierigen Sichtverhältnissen genauso wie bei strahlendem Sonnenschein. Eine Goggle für jeden Tag und alle Bedingungen also. Auf einen vielseitigen Einsatzbereich bzw. darauf, dass es keine „Frauengoggle“ wird, haben Eva und Manu besonderen Wert gelegt. Doch lest selbst…

Wer seid ihr eigentlich? Zwei Mädels aus den verschneiten Bergen?
Eva: Manuela ist in Wien aufgewachsen und ich in Salzburg. Als ich Manuela zum ersten Mal getroffen habe, dachte ich: Oh! Die kommt ja aus Wien (lacht). Wir waren am Dachstein und ich erwartete eigentlich einen „einfachen“ Freeride-Tag, weil ein Mädel aus Wien ja normalerweise nicht allzu viel Ahnung vom Snowboarden haben sollte.
Manuela: Ja klar, bei uns in Österreich besteht schon eine gewisse Rivalität zwischen der Hauptstadt und ... ähm... dem ländlichen Teil von Österreich. Die Leute aus Wien sind und bleiben für uns Touristen! Und da gibt es auch den schönen Witz: Was ist das schönste Autokennzeichen in Österreich? Das „M“, denn es bedeutet, dass ein Wiener auf dem Dach liegt!

Was steckt an traditionell Österreichischem in Euch?
Manuela: Ich kann Walzer tanzen. Und ich ziehe gern Dirndl an, in denen man sich sofort wie eine Prinzessin fühlt, ohne irgendwas dazu tun zu müssen. Ich esse für mein Leben gern Germknödel! Und Schinkenspeck!
Eva: Wir sind echte Schnitzel! Aber bitte, niemals Wiener Schnitzel mit Ketchup essen!
Manuela (etwas ernster): Ich glaube, dass Österreich trotz seiner kleinen Größe dennoch international Gewicht hat, weil es in Europa so zentral gelegen ist, dass es schon immer viel Austausch gegeben hat.

Auf dem Kopfband der „One Line“ ist der Berg zu sehen, an dem alles begann...
Eva: Ja, am Hohen Göll bin ich aufgewachsen. Die nach Salzburg zeigende Nordostwand ist super zum Skifahren... Dort geht es „bäääm“ runter (ihre Hand schnellt nach unten) Und ich wollte auch unbedingt die Gondeln von La Grave unterbringen, weil manchmal verliebst du dich einfach in einen Ort, ohne dass du so ganz genau weißt warum. Für mich hat dieser Ort eine echte Seele, dort kann man gut Ski fahren, eine gute Zeit verbringen, die Leute sind nett... Das ist einfach mein „Happy Place“.

Auch die Natur spielt bei der grafischen Gestaltung eine wichtige Rolle.
Eva: Ja, wir haben da eine kleine Biene drauf gesetzt! Denn die Biene ist eine Art Symbol für alles was wir haben, für die Natur, in der wir leben, für die Glücksmomente die diese uns bringt. Und dafür, dass wir mit unserer Natur und den Bergen sorgsam umgehen müssen!
Manuela: Wir lieben Bienen. Die sind lustig, sie fliegen herum, sie sind niedlich und sie sind total frei.
Eva: Das Design besteht aus einer einzigen Linie, die von links nach rechts verläuft und bei der sich Berge und Bäume abwechseln. Durch bewaldete Gebiete fahren, macht super Spaß, man ist mitten in der Natur!
Manuela: Wir wollen entlang dieser Linie zeigen, was uns am wichtigsten ist, nämlich die Natur und der Wald.

Wie zeigt sich bei euch Athleten euer Umweltbewusstsein?
Eva: Für mich sind die interessantesten Projekte diejenigen, bei denen ich nicht mit dem Heli irgendwo abgesetzt werde. Ich mag lieber Wandern und Biwaken. Das finde ich besser als einen Haufen Kerosin zu verheizen.
Manuela: Jetzt, wo ich immer mehr Splitboard fahre, liebe ich es besonders, wenn ich um zwei Uhr in der Früh aufstehen muss, um irgendwo einen Berg hochzuklettern.

Wie seht ihr eure Welt heute?
Manuela: Das Gelb auf der Skibrille ist ein weicher Farbton, der ein bisschen an die Erde erinnern soll. Denn wir wollten das Thema „One World“ zum Ausdruck bringen. Das bedeutet, sich seiner Umwelt bewusst sein und wissen, dass wir nur ein klitzekleiner Punkt in einem großen Ganzen sind....
Eva: Wenn du beim Freeriden bist, um die Welt reist und überall nette Leute triffst, wird dir klar, dass wir alle eine große Gemeinschaft bilden und gemeinsam eine einzige Welt sind...

Das Freeriden ist seit langem eure „Familie“... ihr gehört zu den größten Talenten der World Tour!
Eva: Bei meinem allerersten FWT-Contest bin ich gleich Zweite geworden und war dann immer unter den Top 5.

Eva, Manuela, wer von euch beiden ist denn nur die Riderin Nummer 1?
Eva: Ich bin die Nummer 1 natürlich, gar kein Zweifel! Aber Nummer 1 von was eigentlich? Na ich würde sagen, die Snowboarder sind da ein bisschen eigen.
Manuela: Für die Snowboarder ist auf alle Fälle der Fun-Faktor wichtiger und sie haben auf alle Fälle im Tiefschnee den größeren Adrenalinkick als die Skifahrer!

Ist die auf der Skibrille abgebildete Linie Ausdruck Eurer Begeisterung für steile Abfahrten?
Manuela: Ja! Die Linie wird immer wilder und bildet immer steilere Berge als Zeichen für die Weiterentwicklung, die wir beide auf den Skiern und auf dem Snowboard genommen haben.
Eva: Je steiler umso besser! Je freier die Abfahrt, umso stärker fühle ich mich herausgefordert. Bei manchen extremen Steilwandfahrten machst du dir vorher fast in die Hose, denn du weißt, dass der kleinste Fehler dein Leben kosten kann!
Manuela: Ich bin ein „Straight Line Girl“, ich fahre am liebsten einfach volle Kanne, gerade runter (mit breitem Grinsen im Gesicht)!
Eva: Auch wenn du älter wirst, kannst du immer noch als Rider unterwegs sein, auch mit 60 noch!
Manuela: Eva und ich, wir sind starke Frauen!
Eva: Als wir uns über die Farbgebung unterhalten haben, wollten wir ein dunkles Grau, damit die Brille ein Unisex-Modell wird und auch die Jungs sie kaufen. Wir wollten keine Girly-Farben wie Rosa oder Rot.

Und wofür steht die Kaffeetasse?
Manuela: Ein warmer Kaffee nach einer Nacht im Gebirge, ist der höchste Genuss, den es gibt! Ein Kaffee steht aber auch für einen entspannten Moment mit netten Leuten, denn dann schmeckt er immer am besten.
Eva: Deshalb habe ich auch die FWT so geliebt! Das war einfach ein Haufen toller Leute, die an traumhafte Orte reisen, um die besten Schneebedingungen zu genießen und neue Berge zu entdecken...

Ist die „One Line“ eine nützliche Hilfe für Rider im Gebirge?
Manuela: Sie hat eine neue Scheibe mit leicht roter Tönung. Die Qualität der Reactiv Scheibe und die Geschwindigkeit mit der sie ihre Tönung anpasst, sind einfach unglaublich!
Eva: Du kannst sie bei schwachen Lichtverhältnissen nutzen und sobald die Sonne herauskommt, wird die Tönung dunkler...Ja, eine echt tolle Scheibe für den täglichen Einsatz.

Die „Linie“ scheint für eine Philosophie zu stehen, die ihr alle beide teilt...
Eva: Die Lebenslinie verläuft nicht immer nur geradlinig erfolgreich (fährt mit der Hand schräg nach oben), da geht es auch immer „schhhhh...“ (macht eine Zickzacklinie auf und ab mit der Hand) und man sollte immer daran denken, dass es auch langweilig wäre, wenn immer nur alles glatt läuft! Und so sind auch die Berge, erst geht es hoch und dann wieder runter, das mag ich. Wenn es das Unten nicht gäbe, wüsste man nicht wie das Oben ist!

Beim Freeriden kann das „Unten“ aber manchmal sehr schmerzhaft sein!
Manuela: Die Narben sind wahrscheinlich nicht gerade die besten Linien...
Eva: Sie erinnern dich daran, dass nicht immer alles so läuft wie wir es uns vorgestellt haben.
Manuela: Aber es gibt auch so etwas wie Knotenpunkte, wo alles zusammenläuft. Ich finde es toll zu denken, dass wir alle Teil eines riesigen Systems sind und ständig miteinander in Verbindung treten und uns austauschen. Die Linie erinnert einen auch daran wie einfach die Dinge sein können. Wenn du deine Leidenschaft auslebst, deine eigene Linie fährst, dann hast du ein schönes Leben, denn so funktioniert das! Das Dekor der Skibrille ist wie ein roter Faden, der sich durch unser Leben zieht. Eine Linie, eine Welt, eine Leidenschaft... Das zeigt uns, dass alles miteinander verbunden ist.

Und welche wichtigen Detailinformationen könnt ihr uns sonst noch übereinander ausplaudern?
Eva: Ich glaube, dass Manuelas Snowboard-Boots den schlimmsten Gestank verströmen, den es auf der Welt gibt! Das ist schon legendär. Und Manuela feiert gern. Sie ist eine richtige Party Queen.
Manuela: Eva kann sich für Dinge extrem begeistern, so sehr, dass sie dann komplett abdreht!

Und noch ein letzter Kommentar zu eurer „One Line“ Skibrille aus der Family Series?
Eva: Das ist die schönste Skibrille der Welt!

Das Interview mit Manuela Mandl und Eva Walkner führte Julbo.

Publiziert in People
Mittwoch, 25 November 2020 11:42

Aus der Branche: „mr.splitboards“ Simon Graf

Simon Graf von Splitboards Europe verfügt über einen Erfahrungsschatz von über 20 Jahren Vertrieb, Verkauf, Testangebot und Anleitung zum Splitboarden. Bereits 1999 stand er selbst auf Splitboards und trägt seitdem maßgeblich zu deren Verbreitung in Europa bei. U.a. leitet er als Skitourenführer im Namen des DAV die Ausbildungskurse Skibergsteigen mit dem Splitboard. Seit letzter Saison vertreibt er unter dem Namen „mr.splitboards“ auch drei selbstentwickelte Shapes, die ab dieser Saison in Deutschland produziert werden.

Herr Graf, es wird Corona-bedingt davon ausgegangen, dass das Skitourengehen im Vergleich zum alpinen Skifahren noch beliebter wird. Andererseits wurden bis dato vielleicht erst vorsichtig Investitionen in Wintersport-Ausrüstung getätigt. Wie sieht das bei Splitboards im Vergleich zum Vorjahr aus?
Seit ich Splitboards verkaufe, also über 20 Jahre, hatten wir immer von Saison zu Saison ein Wachstum, auch selber angetrieben durch eigene Testcamps. Wir haben also die gesamte Marktentwicklung begleitet und geprägt. Diese Saison war bis dato ungewohnt stark im Verkauf. Wir haben zu dem üblichen jährlichen Wachstum eine spürbare Steigerung, die sich eigentlich nur auf Corona zurückführen lässt. Seit jeher höre ich von vielen unserer Kunden, sie wollen mit dem Tourengehen beginnen, um den Massen im Skigebiet zu entfliehen. Das ist in dieser besonderen Situation noch stärker ausgeprägt, so meine Vermutung.

Als Hintergrund: Der Absatz von Wintersportgeräten und vor allem von Tourensportgeräten unterliegt immer einer saisonalen Schwankung. Man kann es grob in 3 Phasen einteilen:

Phase 1: Der Verkauf von August bis November. Da kaufen Kunden, die entweder zum Ende der letzten Saison nicht mehr das Passende gefunden haben oder die, die definitiv neues Material brauchen und Bestimmtes im Blick haben oder auch Einsteiger, die diesen Winter ihr erstes Set kaufen und aus der Bandbreite wählen wollen. Alle drei Gruppen verlassen sich drauf, dass es einen guten Winter geben wird.

Phase 2: November bis Januar ist trotz Weihnachten stark vom aktuellen Winterwetter bzw. Schneeangebot abhängig. Es zeichnet sich ungefähr ab, wie sich der Winter entwickeln könnte. Wenn es bis dato noch keinen Schnee gab, dann ist das bei den Verkäufen direkt spürbar.

Phase 3: Januar bis April kommt es auf den Winter an, ist der gut, haben wir stabile Verkäufe bis in den April. Ist der Winter aber schneearm, schaut das anders aus.

Ist eine bestimmte Sparte besonders gefragt gegenüber sonst?
Die marketingaktiven und folglich bekanntesten Hersteller wie Jones oder Burton profitieren noch etwas mehr als die kleineren Hersteller - das kann ich beobachten. Wer sich als Käufer mit dem Thema schon länger beschäftigt und gewissenhaft recherchiert, der findet aber ebenso individuell passende Produkte bei kleineren Herstellern. Gerade bei den Manufakturen sind Details manchmal besser gelöst oder die Produktion ist sozial- und umweltverträglicher gewählt. Darauf legen immer mehr Kunden Wert. So habe ich für meine Marke mr.splitboards die passende Produktion im Erzgebirge gefunden.

Übrigens haben wir für unsere Kunden eine Vorauswahl getroffen, denn wir testen seit 20 Jahren komplett alle Boards, Bindungen und Zubehör selber auf Funktion und Fahrspaß. Nur Produkte, die diesen Test mit einer Gesamtnote 2 oder besser bestehen, kommen in den Verkauf.

Ist der Beratungsbedarf gestiegen? Wie beraten Sie als reiner Online Händler?
Ja, wir haben deutlich mehr Anfragen, per Telefon oder Ticketsystem. Wir beraten normalerweise am Telefon einen Kunden, der bereits Basiswissen hat, ca. 25 Minuten für ein Splitboard-Set. Diese Saison dauert es oft 45 Minuten und länger.

Ist die Auswahl denn so groß?
Durchaus. Allein die von uns für gut befundenen Splitboards, die im Shop angeboten werden, belaufen sich auf 14 Splitboardmarken mit durchschnittlich je 4 Modellen. Hinzu kommen verschiedene Bindungssysteme, Felle und Zubehör. Normalerweise sind wir auch mit den Gästen von November bis April fast jede Woche am Berg bei Testcamps, wo direkt alle Fragen zu Aufstieg, Fahrverhalten und Material geklärt werden. Wir hoffen, dass dieser direkte Kontakt wieder ab Januar stattfinden kann.

Wie bekommt der Kunde aktuell praktische Informationen?
Wir sind kurzfristig im Oktober mit den 11 gefragtesten Splitboardmodellen zum Kaunertaler Gletscher gefahren, haben die Ride- und Aufstiegsqualitäten genauer unter die Füße genommen und das ganze auf Video professionell festgehalten, somit bieten wir den ersten Online Splitboard Test der Alpen, der kostenfrei für alle verfügbar ist auf unserem Youtube Kanal. Und natürlich weiterhin die persönliche Beratung am Telefon.

Publiziert in News
Full Movie! Der Film für alle, die gerade an Schnee-Entzugserscheinungen leiden und es nicht abwarten können, endlich wieder g'scheid zum Powdern zu gehen...
Publiziert in Media
Montag, 23 November 2020 16:43

Was Wolken über das Wetter verraten

Freerider brauchen Schnee. Und Schnee fällt aus Wolken. Kein Wunder, dass sich bei „heiteren“ Wetteraussichten bei uns in der Redaktion die Stimmung eintrübt, bei „wolkig“ allerdings fröhlich-eifrig sämtliche Wetterportale nach den örtlich größtmöglichen Niederschlagsmengen befragt werden. Was unterschiedliche Wolkenformen über das kommende Wetter sagen, hat uns Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline, erklärt. Und wir haben Cirrus, Stratocumulus und Co kurz und knapp verpackt, damit ihr bei der nächsten Wetterdiskussion so richtig glänzen könnt...

Cirrus (Federwolken)
Cirruswolken entstehen in einer Höhe von fünf bis 13 Kilometern über der Erde. Sie sehen häufig wie große dünne, faserige Federn aus, die am Himmel schweben. Cirruswolken bestehen ausschließlich aus Eiskristallen. Häufig kündigen sie eine Warmfront mit Regen an.

Cirrocumulus
Diese seltenen Wolken sehen aus wie dünne Felder oder Schichten, die aus sehr kleinen, körnig aussehenden Wolkenteilen bestehen. Meistens sind sie dabei recht regelmäßig angeordnet. Sie entstehen ebenfalls in einer Höhe von fünf bis 13 Kilometern, bestehen aus Eis und kündigen häufig kräftige Gewitter an.

Cirrostratus (Schleierwolken)
Cirrostratuswolken kündigen meistens Regen an. Sie entstehen, indem eine warme Luftschicht auf eine kältere aufgleitet. Meist sind die Wolken am Himmel so dünn, dass sie die Sonne noch gut durchscheinen lassen. Dann entstehen häufig bunte Ringe um die Sonne, sogenannte Halos. Cirrostratuswolken bilden sich in fünf bis 13 Kilometern Höhe.

Altocumulus (Schäfchenwolken)
Diese Wolken kommen in zwei bis sieben Kilometern Höhe vor und sind weiß oder grau. Manchmal sehen sie wie Wellen oder Schäfchen aus. Sie bestehen aus (unterkühlten) Wassertropfen und kündigen vor allem im Sommer nicht selten einen gewittrigen Tag an.

Altostratus
Wenn man diese bläulich bis grauen Wolken am Himmel sieht, dauert es meist nicht mehr lange, bis es regnet. Sie dehnen sich oft über einen großen Bereich aus und können so dicht werden, dass man die Sonne hinter ihnen nicht mehr sehen kann. Sie treten in einer Höhe von zwei bis sieben Kilometern auf.

Stratocumulus
Diese grauen oder weißen Wolken bestehen aus Regentröpfchen oder Schneekristallen und kommen in Höhen bis zu zwei Kilometern vor. Beim Stratocumulus handelt es sich um die am häufigsten vorkommende Wolkenart.

Stratus
Eine eintönige tiefhängende Schicht aus Wasserwolken ist typisch für diese Wolkenart. Sie kommt häufig im Herbst und Winter vor und bringt mitunter auch Sprühregen. Stratuswolken kommen in Höhen bis zu zwei Kilometern vor. Sie sind oft nur dünn und darüber scheint die Sonne.

Nimbostratus
Wer diese grauen Wolken am Himmel sieht, sollte nicht ohne Schirm aus dem Haus gehen. Sie bringen fast immer Regen oder Schnee und sind die klassischen „Schlechtwetterwolken“.
Anmerkung der Redaktion: Yeah!

Cumulus
Klar umrandet und meistens in einem leuchtenden, satten Weiß – das sind Cumuluswolken. Gerade im Sommer kündigen sie hin und wieder Blitz und Donner an. Eine einzige Cumuluswolke von etwa 100 Metern Breite und Höhe hat ein Gewicht von fünf bis zehn Tonnen. Das entspricht rund 5.000 bis 10.000 Litern Wasser.

Cumulonimbus
Diese Wolke ist die Königin der Wolken. Sie kann deutlich über zehn Kilometer hoch werden und reicht somit durch alle Wolkenstockwerke. Die charakteristischste Art ist dabei der „Cumulonimbus capillatus“, eine ambossförmige Gewitterwolke. Unter dieser mächtigen Wolke kommt es zu Starkregen und mitunter auch zu Hagel und Sturmböen.

Und übrigens: Bei Schneefall entspricht 1 mm Niederschlag ungefähr 1 bis 2 cm Neuschnee.

Publiziert in Know How
Donnerstag, 19 November 2020 16:22

Breaking Trail mit Leah Evans & Freunden

Publiziert in Media
Donnerstag, 19 November 2020 15:13

Rab Khroma GTX Jacket & GTX Bib

Rab – das Brand aus den schottischen Highlands kennt man bisher vor allem in Kletter- und Alpinismus-Kreisen. Besonders gut und demnach begehrt waren alle Equipment-Teile, die irgendwie isolieren sollten: Schlafsäcke oder warme, leichte Daunen- oder Primaloft-Jacken. So sah man das puristische Logo hauptsächlich in Kletterwänden und auf den Jacken von Bergführern.

Mit der neuen Khroma-Kollektion will Rab nun die Skitourengeher und Skibergsteiger erobern. Für Frauen und Männer wurden jeweils eine Gore-Tex Kombi aus Gore-Tex Pro Material, eine vielseitige Jacken-Hosen-Kombi aus dem neuen, hauseigenen Proflex Material, sowie eine Kombi aus Softshell-Materialien entwickelt. Dazu kommen drei unterschiedliche Handschuh-Modelle.
Wir haben die Highend-GTX-Khroma-Kombi getestet, genauer gesagt das Rab Khroma GTX Jacket und die Khroma GTX Bib in der Frauenversion.

Jacke und Hose bestehen aus den neuen, recycelten Gore-Tex Pro Membranen und sollen mit Most Breathable- und Most Rugged-Technologie für maximalen Wetterschutz und Komfort sorgen. Selbstverständlich bzw. wie es sich für Skibekleidung in dieser Einsatz- und Preiskategorie gehört, sind die Details bei aller Schlichtheit der Kombi sinnvoll und auf winterlichen Bergsport abgestimmt: Wasserdichte Lüftungs- und Frontreißverschlüsse, abnehmbarer Schneefang, anpassbare Bündchen, innenliegende Mesh-Taschen oder auch verstärkte Beinenden als Schutz vor Skischuhschnallen, Skikanten, Fels oder Stein.

Das Material
Was – abgesehen von der ungewöhnlichen, aber überraschend harmonischen Farbgebung Heather/Oxblood – sofort auffällt, ist der Griff des Material: Das Gore-Tex Pro fühlt sich deutlich robuster an, als man es von Gore-Tex-Materialien in letzter Zeit gewohnt war. Es ist zwar auch steifer als seine „dünnen“ Brüder, dafür hat man vom ersten Augenblick an den Eindruck, dass das Skig‘wand nicht beim ersten vorsichtigen Steinkontakt sofort Löcher bekommt.

Aus unserer Sicht die perfekte Wahl für eine GTX-Kombi für ambitionierte Skitourengeher und Skibergsteiger: Widerstandsfähig, raschelt nicht, atmungsaktiv.

Die Passform
Alle Mädels, die Bewegungsfreiheit schätzen, aufgepasst: Die Bib ist sehr gemütlich geschnitten! Das mag für Supermodel-Skifahrerinnen mit Endlosbeinen nebensächlich erscheinen, wer aber schon mal versucht hat, einen Hintern – besonders, wenn man nicht mit einer Körpergröße in Supermodel-Höhe aufzeigen kann - in Skihosen zu packen, weiß, wovon ich spreche. Trotzdem stört kein überflüssiges Material, auch wenn man mal in den Klettergurt springen muss.

Weiterer großer Pluspunkt ist der extrem hoch gezogene, elastische Latz, der sich per Reißverschluss einfach abzippen lässt. Der sorgt für angenehmes „Overall-Feeling“ und einen warmen Rücken, egal, was man gerade vorhat und wie sehr man sich bewegt.

Die Jacke ist vergleichsweise körpernah geschnitten – keine Angst, Kartoffelsack-Feeling kommt hier keines auf. Das wäre auch vollkommen kontraproduktiv, hat man bei Unternehmungen doch normal einen Rucksack mit dabei, und der sollte möglichst stabil und nah am Körper sitzen. Bei Schlechtwetter punktet die Jacke mit der geräumigen Kapuze, die sich problemlos über den Helm ziehen lässt und so zusätzlichen Schutz bietet.

Unser Fazit:
Hochfunktional und bequem geschnitten, hat die Khroma GTX-Kombi von Rab das Zeug zum absoluten Lieblingsg‘wand. Das Material ist robust und hält was aus, ist gleichzeitig aber sehr atmungsaktiv, wenn frau ins Schwitzen kommt. Der Schnitt bietet richtig viel Bewegungsfreiheit, Details wir Reißverschlüsse und Taschenanordnung lassen keine Wünsche in punkto Funktionalität offen.

Besonders gut gefallen hat uns in der Kombination aus GTX Jacke und Bib das Gefühl, immer „gut eingepackt“ zu sein. Egal, was der Wettergott an Kapriolen vorbereitet hat, mit dieser Kombi (und der großen Kapuze) ist man stets gut gerüstet.

Eine spitzen Kombi für Frauen, die im Winter viel Zeit am Berg verbringen und ihrem Material Nehmerqualitäten abverlangen. Ob Deep Pow-Ballertag oder Skitour mit Winterklettersteig – Rab Khroma GTX Jacket und Bib bieten genügend Bewegungsfreiheit und Komfort für jedes wie auch immer geartete Abenteuer. Bequem wie ein Jogginganzug, dabei hochfunktional und technisch – wenn die Innenseite flauschig wäre, würden wir das Zeug auch auf der Couch tragen…

Zusatzinfo:
Die Khroma GTX Jacke und Bib gibt es für Frauen von Größe 08 (entspricht 36) bis 16 (Gr. 44). Das Jacket ist in vier Farben zu haben: Deep Ink (dunkelblau), Aquamarine (~türkis), Ascent Red (Rot) und Heather (~himbeerrot). Die passende GTX Bib gibt’s in Oxblood Red und Deep Ink.

Für Herren gibt’s die Jacke in drei Farben - Oxblood red, Firecracker (~Kürbisorange) und Polar Blue (blitzblau), die Hose in Deep Ink und Red Earth (~braun). Beides in Größen von S bis XXL.

UVP für die Hose sind 549,95 Euro, für die Jacke 649,95 Euro.

Publiziert in Produkttests
Donnerstag, 19 November 2020 11:16

Top Riders Line-Up beim Slopestyle Weltcup Stubai

Olympiamedaillisten, Weltcup-Gesamtsieger, Debütanten und X Games-Helden –die Slopestyle-Crème de la Crème gibt sich auch 2020 am Stubaier Gletscher die Ehre. Von 18. Bis 21. November findet der Auftakt des FIS Freeski World Cup zum vierten Mal im Snowpark DC Stubai Zoo statt. Zuseher vor Ort gibt es keine, das Finale wird aber live auf ORF1 übertragen.

Dank der gewohnt perfekten Bedingungen rittert auch heuer die Freeski Elite am Stubaier Gletscher um die ersten Weltcup-Punkte der Saison sowie die ersten Plätze für die Olympischen Spiele 2022. Mit dem Ende der Registrierungsphase am 10. November dürfen sich ÖSV und Veranstalter wieder auf das Who-is-who der internationalen Szene und somit äußerst spannende Bewerbe im Stubaital freuen. Das Athleten-Kontingent von 60 Herren und 30 Damen aus vier Kontinenten ist komplett ausgeschöpft.

Viele der Top Damen und Herren aus dem vergangenen Weltcup Winter wieder am Gaiskarferner am Start. Der Park ist perfekt geshapt, wovon sich einige der Teilnehmer bereits während der Trainingswochen im Rahmen der Prime Park Sessions überzeugen und die perfekte Schneelage nützen, um sich auf den Wettkampf-Auftakt vorzubereiten.

Was in diesem Jahr anders ist: Unter Einhaltung der bundesweiten Covid-19 Sicherheitsvorgaben ist der Stubaier Gletscher ausschließlich für die teilnehmenden Athleten, Betreuer, Organisatoren und akkreditierten Medienvertreter geöffnet. Ein Skibetrieb am Gletscher ist aufgrund der momentanen Lock Down Vorgaben leider nicht möglich. Die Finalläufe werden am 21. November live ab 11.15 Uhr auf ORF1 übertragen.

Bei den Herren sind es vor allem die Skandinavier, mit denen zu rechnen ist. Mit Olympiasieger und Stubai-Gewinner 2017 Øystein Bråten, X Games Legende und 2018er-Sieger Henrik Harlaut, dem X-Games-Silbermedaillengewinner und Weltcup-Gesamtsieger im Big Air von 2020 Birk Ruud, sowie den immer top-motivierten Schweden Jesper Tjäder, Oscar Wester und Emil Granbom, stellen sie eine starke Armada beim ersten Weltcup-Stopp der Saison. Leicht machen wird es ihnen die Konkurrenz aber auf keinen Fall, denn auch der mehrmalige Weltcup-Gesamtsieger Andri Ragettli, die mehrfachen X Games-Gewinner Nick Goepper und Alex Hall, sowie Slopestyle-Weltmeister 2019 James Woods sind heiß auf den Weltcup-Auftakt.

Die Anmeldeliste der Damen verspricht ebenfalls hochkarätige Action: Kelly Sildaru wird alles daransetzen, ihren Triumph von 2018 zu wiederholen. Rechnen muss sie dabei aber mit Big Air Weltmeisterin Tess Ledeux, der Olympiazweiten und X Games-Siegerin Mathilde Gremaud sowie Olympiasiegerin und mehrmaliger X Games-Gewinnerin Sarah Höfflin. Für zusätzliche Spannung sorgen mit Sicherheit auch die Meldungen der Siegerin von 2017 Jennie-Lee Burmansson, der starken Norwegerin Johanne Killi und der Drittplatzierten von 2017 Caroline Claire. Auch die junge Deutsche Aliah Delia Eichinger könnte ein Wörtchen beim Run auf die ersten Weltcup-Punkte mitzureden haben.

Aus österreichischer Sicht werden besonders Lukas Müllauer, der 2019 schon beim Big Air aufzeigte und in dieser Disziplin seinen ersten Weltcup-Sieg holte, Chancen auf einen der vorderen Plätze eingeräumt. Insgesamt starten mit Müllauer, Sam Baumgartner, Julius Forer, Nicolas Biembacher, Hannes Rudigier, David Wolf und Daniel Bacher sieben Österreicher bei den Männern und mit Lara Wolf und Laura Wallner zwei heimische Riderinnen bei den Frauen. Vincent Veile, David Zehentner und Aliah Delia Eichinger werden hingegen die Deutschen Farben hochhalten.

Programm:
Donnerstag, 19.11.2020 Qualifikation Damen & Herren
           8:20 Uhr Training Damen
           9:30 Uhr Qualifikation Damen
         10:50 Uhr Training Herren
         12:00 Uhr Qualifikation Herren
Samstag, 21.11.2020
          Ab 11:30 Uhr Finalläufe Damen & Herren live auf ORF1 ab 11:20 Uhr


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