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Montag, 03 Januar 2022 15:34

Finn Bilous: White Noise

“Once the lifts were still and the crowds were gone, Finn Bilous utilized his home resort of Treble Cone in Wanaka, NZ to capture a new creative project. With the gullies and ridges loaded with spring snow, Finn’s canvas was now blank and open to interpretation…“

Location: Treble Cone, Wanaka, NZ
Director/Editor: Hunter Paull
Filmer: Finlay Woods
Sound Design: Scott Robb
Foto: Matt Cherubino, Tom Fischer
Producer: Nick Stevenson | Hunt Cinema

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 16:12

Sparkle - The Movie

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 15:50

POW Österreich übergibt offenen Brief

Mit der Kampagne #65By2030 fordert die Non Profit-Organisation «Protect Our Winters Austria» ein ambitioniertes Klimaschutzgesetz. Gemeinsam mit namhaften Unterstützern aus der Wintersport-Branche übergaben Geschäftsführer Moritz Nachtschatt und Präsidentin Verena Stahl heute den Offenen Brief sowie die Liste aller Unterstützer an Umweltministerin Leonore Gewessler.

Die zentralen Forderungen sind die Verankerung eines Rechts auf Klimaschutz in der Verfassung, die gesetzliche Verankerung der Klimaneutralität bis 2040, inklusive einem entsprechenden Reduktionspfad und verbindlichen Zwischenzielen - allen voran die Emissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren sowie ein bindendes Maßnahmenprogramm von Bund und Ländern, um den CO2-Reduktionspfad bis hin zur Klimaneutralität 2040 einzuhalten. Denn das Maßnahmenpaket, das im Frühsommer dieses Jahres dem Koalitionspartner übergeben wurde, reicht nach Ansicht von Protect Our Winters nicht aus, um die angestrebte Klimaneutralität bis 2040 auch tatsächlich zu erreichen.

Bis zum Zeichnungsende unterschrieben den Offenen Brief mehr als 300 österreichische Unternehmen, vor allem aus den Branchen Wintersport und Tourismus, wie etwa die Firmen Atomic, Burton und Scarpa Austria.

„Ohne eine intakte Umwelt steht nicht nur der Ruf Österreichs als Ski(urlaubs)nation auf dem Spiel, sondern auch die Existenz vieler heimischer Unternehmen und damit verbunden jene der Angestellten. Unsere Umwelt ist unsere Lebens- und Wirtschaftsgrundlage. Klimaneutralität ist das Gebot der Stunde – und das nicht erst seit gestern “, bekräftigt Moritz Nachtschatt, Geschäftsführer POW Österreich. „Ich bin über die große Unterstützung unserer Kampagne seitens der vielen Unternehmen quer durch alle Bereiche der Wintersport- und Tourismusbranche sehr dankbar und stolz“, so Nachtschatt weiter.

Der genaue Wortlaut des Offenen Briefes und die komplette Liste der Unterzeichner*innen können HIER eingesehen werden.



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Mittwoch, 22 Dezember 2021 15:14

Open Faces Freeride Series 2022

Die Open Faces Freeride Series zählt seit vielen Jahren zur wichtigsten Freeride Qualifier Eventserie Europas. Bei den Freeride Contests wird ein breites Gesamtangebot für ambitionierte Freerider*innen - von Einsteiger*innen bis zu den Profis - geboten. Das Comeback der Open Faces Series und der Kalender für 2022 kann sich definitiv sehen lassen.

Gestartet wird traditionell im Tiroler Oberland mit einem 3* Freeride Qualifier und einem 2* Freeride Junior Tour Event im Freeride Gebiet Kappl/Paznaun. Ebenso in Kappl folgt Ende Jänner mit den Freeride Junior World Championships, also der Weltmeisterschaft der Junior*innen, ein absolutes Highlight für den Freeride Nachwuchssport, bei dem das Open Faces Team das „organisatorische Hosting“ übernimmt, sprich den Contest in gewohnt hochqualitativer Art und Weise abwickelt.

Mit einem 1* Qualifier und 2* Freeride Junior Event geht es Anfang Februar im wunderschönen Alpbachtal weiter, bevor es zu einem Klassiker der 4* Kategorie und einen Abstecher nach Vorarlberg geht. Beim 4-Sterne-Event in der Skiregion Silvretta-Montafon stehen jedes Jahr die besten Rider*innen weltweit am Start und hoffen auf wichtige Punkte für die Qualifikation für die Freeride Worldtour. Mit der Freeride Week Gurgl will man 2022 erstmalig das Konzept einer Freeride Week, also einer ganzen Woche mit zahlreichen Side Events und Programmpunkten umsetzen. In dieser Woche werden ein 1* FWQ, ein 2* Freeride Junior Stopp und das absolute Highlight der Szene, der 4* FWQ mit Entscheidungen für die Tickets, die zur Teilnahme an der Freeride Worldtour 2023 führen, umgesetzt.

Viele Neuigkeiten bei den Open Faces Terminen
Die pandemiebedingte Auszeit nutzten die Organisator*innen, um neue Konzepte zu integrieren. So wird 2022 gleich an mehreren Eventwochenenden erstmalig die eigene und neue „Open Faces Academy“ integriert. An den jeweiligen Contest- oder Extraterminen wird wichtiges Wissen zu Schneekunde, zum Finden der perfekten Linie am Berg und zur optimalen Vorbereitung bei Backcountry und Freeride Trips gelehrt. Hier wird eng mit den regionalen Skischulen, Skiclubs und Bergbahnen der jeweiligen Tour-Stopps zusammengearbeitet. Eine weitere Kooperation findet heuer ebenso erstmalig mit der „ÖGSL“ – der Österreichischen Gesellschaft für Schnee und Lawinen – statt. Spezifische Vorträge, die vertieftes Wissen zu Schneekunde bieten und allgemeine Lawinenkunde, die auf Rider*innen, Tourengeher*innen bzw. Bergbahnmitarbeiter*innen abzielen, werden angeboten. Open Faces geht somit den nächsten Schritt in seiner Entwicklung mit ständigem Fokus auf Sicherheit am Berg.

Das Team von Open Faces freut sich enorm, endlich wieder seine Freeride Leidenschaft in verschiedenen Qualifier Kategorien gemeinsam mit den Rider*innen zu feiern. Immer wieder muss hier auch die enorme Loyalität der Bergbahnen und Destinationen zu Open Faces und diesem Sport erwähnt werden, die auch in diesen nach wie vor schwierigen Zeiten hinter dem Thema stehen und unterstützen. Ob es bereits 2022 mit den gewohnt zuschauerreichen Bereichen vor Ort klappt, ist noch offen. Die Sicherheitskonzepte werden dahingehend an die Gegebenheiten zu den jeweiligen Daten angepasst. Sicher ist jedenfalls die gewohnt qualitativ hochwertige Berichterstattung mittels Livestream auf Youtube und den Social Media Kanälen.

Termine:
07. -09.01.2022 - 3*FWQ + 2*FJT KAPPL
23. - 28.01.2022 - FJWC KAPPL
11. - 13.02.2022 - 1*FWQ + 2*FJT ALPBACH
19. - 22.02.2022 - 4*FWQ MONTAFON
26.03. - 05.04.2022 Freerideweek GURGL (1*FWQ/2*FJT + 4*FWQ)

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 14:48

Carpe Diem, wer kann!

Kurz vor Weihnachten am Arlberg: Der nahende Vollmond zeigt sich am Abend eindrucksvoll am klaren Himmel über dem Biberkopf. Was für ein Naturschauspiel zur Begrüßung in Warth. Ein lang ersehntes Wochenende Skifahren in Warth-Schröcken in Vorarlberg, das einmal mehr durch die sich ständig wechselnden Lockdown-Bedingungen in Österreich bedroht war, ist nun am letzten Wochenende vor Weihnachten doch Realität geworden.

Blauer Himmel, für die Jahreszeit herrschen auch auf den meist schattigen Hängen in Warth-Schröcken sehr angenehme Temperaturen. Und die Schneelage ist, wie meist im vom Nordstau begünstigten Skigebiet, ausgezeichnet. Obwohl: Abseits der Pisten geht im Freeridemekka Arlberg aktuell nicht viel, weil eine kurze Warmfront dem Powder vor ein paar Tagen einen fiesen Deckel verpasst hat. Macht aber nichts, denn wie schon bei früheren Besuchen zeigen sich auch diesmal die Pisten hier im Vorarlberger Skigebiet fantastisch präpariert, so dass man auch als eingefleischter Off-Pistler auf dem angenehm wenig frequentierten Cordhosen-Teppich seine Gaudi hat. Und ein bisschen Einfahren und an der eigenen Skitechnik feilen schadet am Anfang der Saison schließlich niemandem…

Dankbare, geduldige Gäste
Die Stimmung überall unter den Skigästen hier in Vorarlberg und auch drüben auf der Tiroler Seite in Lech und Co., wo wir mit Hubert Strolz am Samstag unterwegs sind, ist sehr entspannt. „Man merkt schon sehr, dass die Gäste alle froh und dankbar sind, überhaupt wieder Skifahren zu können“, sagt der 59jährige Olympiasieger in der Kombination von Calgary 1988, der im Sommer als Biobauer eine kleine Landwirtschaft betreibt und im Winter für die Skischule in Warth arbeitet.

„Ja, es ist schon erstaunlich, mit welcher Gelassenheit die Gäste die Corona-Maßnahmen über sich ergehen lassen“, bestätigt Klaus Wiethüchter, Geschäftsführer der Skilifte Salober Schröcken. Wie sein Kollege Günter Oberhauser von den Skiliften Warth sowie die Tourismusverantwortlichen und Hoteliers hat auch er einen turbulenten Herbst hinter sich. Ständig neue Corona-Regelungen, deren Umsetzung in der Praxis oft sehr schwierig sei, erzählt er. Personalprobleme in der Hotellerie, weshalb manche Schirmbar in diesem Winter geschlossen bleibt oder reduzierte Speisekarten, weil es besonders an Köchen fehlt, sind nur ein paar der Probleme, mit denen Destinationen nicht nur hier zu kämpfen haben. „Wir sind zwar jetzt mit unseren Kontrollsystemen und unserem Online-Ticketing mit einigen Click&Collect-Standorten gut gerüstet, aber wer weiß, ob die Gäste dann überhaupt kommen oder kommen können, wenn sie oder ihre Kinder danach in Quarantäne müssen. Und was ich heute sage, kann morgen schon wieder falsch sein.“ Was sich an diesem Wochenende auch sofort bestätigen sollte, als bekannt wird, dass ab dem darauffolgenden Montag die Einreise nach Österreich nur noch für Geboosterte ohne PCR-Test möglich ist.

Schwierige Zeiten. Doch hier in Warth-Schröcken hat man das Gefühl, man muss sich nicht wirklich Sorgen machen. Die beiden Orte mit ihren insgesamt rund 400 Einwohnern haben sich trotz einiger Neuinvestitionen ihren ursprünglichen Charakter bewahrt, die Dorfgemeinschaften mit ihren intensiven Vereinsleben scheinen immer noch gut zu funktionieren und die Menschen dort zusammenzuhalten.

Es ist einfach schön hier, die Kontrollen sind auszuhalten und mit Maske Skifahren bei kalten Temperaturen sogar durchaus angenehm. Wer größerem Andrang am Morgen aus dem Weg gehen will, fährt einfach mit dem Dorflift in Warth hinein ins große Skigebiet des Arlbergs und kann dort den weißen Rausch intensiv ausleben. Carpe diem – wenn und wem es denn, auch finanziell, möglich ist.

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 14:10

Cold California

Majesty Skis wurde in der Hohen Tatra geboren, wo die Menschen das Backcountry-Skiing genauso brauchen wie die Luft zum Atmen. Für diese Lebensnotwendigkeit baut Majesty Ski: In Handarbeit entstehen hier breite Freeridelatten genauso wie leichte, schnelle Tourenski. Kurz gesagt erblicken hier Bretter und Accessoires das Licht der Welt, die in jedem alpinen Abenteuer bestehen können. Dabei bleibt Majesty immer auch unabhängig, qualitativ hochwertig und unverwechselbar.

Cold California ist eine Geschichte über das Skifahren in Nordeuropa und die Reise von der Ostsee aus in die Berge. Schnell wechselnde Wetter- und Schneeverhältnisse sind hier der Skifahrer täglich Brot: Luftfeuchtigkeit, Wind und Temperatur ändern sich in dermaßen hohem Tempo, das Flexibilität ein Muss ist, will man ordentlichen Schnee unter die Latten bekommen. Und lasst euch vom Titel nicht täuschen, alle Aufnahmen – von der Küste bis in die Berge – wurden in Polen gedreht!

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 12:12

Interview: Aksel Lund Svindal

Er ist der wahrscheinlich intelligenteste Sportler der Welt: Aksel Lund Svinal. Der norwegische Skirennfahrer ist an einem Dutzend Start-ups beteiligt, ist Partner einer Beteiligungsgesellschaft und besitzt Hotels. Im Interview blickt der Sponsoren-Liebling zurück auf seine Ski-Karriere, erklärt warum er immer an „einem Stück“ im Ziel ankommen will, ihn sein eigener Ski fast umbrachte und es in Kitzbühel ums „blanke Überleben“ geht. Ein Gespräch mit einem wirklichen Ausnahme-Sportler dessen neuer Kinofilm „AKSEL“ seit 2. Dezember in den Kinos läuft.

Herr Svindal, weil Ihr Körper nach 17 Profijahren und 17 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften streikte, kehrten Sie dem Skirennsport 2019 den Rücken zu. Bei der Verkündung sagten Sie, dass Sie „happy seien, dass es nun vorbei ist". Nun stehen Sie mit ihrem neuen Kinofilm „AKSEL“ wieder im Rampenlicht. In dem Film gibt es die eine Szene, als Sie in Kitzbühel mit mehr als 100 Sachen rückwärts auf die Eispiste krachten. Was war da los?
Die Kompression, die in einer Kurve liegt, sah ich vor lauter schlechter Sicht einfach nicht. Ich bekam einen Schlag auf den rechten Ski, wurde durch den Druck wie ein Auto auf dem Schrottplatz zusammen gequetscht, dann wie eine Kugel aus einer Kanone geschossen. Und dann lief alles ab wie in einem schlechten Film.

Wie meinen Sie das?
Alles lief plötzlich wie in Zeitlupe ab. Ich wusste ja schon was kommt: Wolken, Himmel, Ski. Hier war es nur anders. In dem Moment, als ich mit durch die Luft flog, sah ich auf der linken Seite der Piste wie die Ärzte und Rettungssanitäter schon nach rechts zum Sicherheitszaun rannten. Das war der Punkt, als ich dachte: „Mist, die rennen wegen mir!“ Und dann schlug ich ein. Sekunden später standen sieben Ärzte um mich herum. Eigentlich drängten sie darauf, dass ich mit dem Helikopter abtransportiert werden sollte. Das wollte ich nicht. Mein Vater stand unten im Ziel, meine Kollegen oben am Start – ich wollte nicht, dass sie sich Sorgen machen. Sie fuhren mich mit dem Akia ab. Mein Fehler.

„Wir fuhren durch die Menschenmenge. Ich hielt immer noch die abgebrochenen Stöcke in den Händen. Meine Brille hing nur noch auf einer Seite am Kopf. Die Leute jubelten und wollten Selfies machen“, schreiben Sie in Ihrem Buch.
Das war der völlige Wahnsinn. Sie fuhren mich zu einer provisorischen Notaufnahme. Die war eigentlich nicht für die Rennfahrer gedacht, sondern für das betrunkene Party-Volk. Ich, der gerade der Streif abgeworfen wurde, lag neben Leuten, die wegen ihrer Alkoholvergiftung am Tropf hingen. Irgendwann brachten sie mich dann ins Krankenhaus. Dort war die Lage nicht viel besser. Hannes und Georg waren noch vor mir dran. Vor lauter schwerer Stürze auf der Streif stand ich im Spital im Stau. Kurz danach haben sie das Rennen abgebrochen. Kaputte Skifahrer lassen sich eben schlecht vermarkten.

Ein Jahr später standen Sie wieder am Start. Das Frühstück vor dem Rennen wollte nicht lange in Ihrem Körper bleiben, so nervös waren Sie.
Zum Glück muss ich da nicht mehr runterfahren – zumindest nicht im Rennanzug (grinst)
Fiel es Ihnen immer leicht dort runterzufahren?
Nein, weil es bei Abfahrten wie in Kitzbühel oder Bormio schlicht ums blanke Überleben geht. Das Problem bei den Rennen ist, dass man sich für eine Sache motivieren muss, vor der man eigentlich Angst hat. Deshalb ist unser oberstes Ziel: in einem Stück unten im Ziel ankommen.

Sie hatten Angst?
Als Teenager bin ich einmal an Kitzbühel vorbeigefahren. Da dachte ich: „Hoffentlich muss ich da nie runterfahren.“ Im Herbst 2002 teilten mir meine Trainer freudig mit, dass sie mich für die Streif nominieren würden. Es verging kein Tag, an dem ich vor dem ersten Höllenritt auf der brutalsten Abfahrt der Welt nicht Angst hatte. Wenn man dieses fürchterliche Biest aber mal gemeistert hat, dann fühlt man sich wie ein Gladiator.

Geht das allen so?
Didier Cuche hat die Streif schon fünfmal bezwungen. Dann kam er eines Tages zu dem Entschluss, dass er sich das Rennen nicht mehr zutraut.

Warum?
Wir wissen: der einzige Schwachpunkt, den es auf der Abfahrt gibt, ist unser Körper. Die Eispiste wird niemals nachgeben – unser Körper hingegen schon. Beste Beispiele sind Kjetil Jansrund und Max Franz. Die beiden erlitten in Kitzbühel schwere Verletzungen ohne, dass sie dabei stürzten.

Wie geht das?
Gleich nach der Mausefalle gab es eine Kompression am Anfang eines Linksschwungs, der extrem holprig und unfassbar vereist ist. Kjetil brach sich die Hand, Max zerschmetterte sich im Skischuh seine Ferse. Die Schläge, die wir dort einstecken, sind mit fast nichts zu vergleichen.

Können Sie es trotzdem versuchen?
Das ist in etwa so, als würden Sie im Auto mit 100 Sachen frontal gegen eine Bordsteinkante fahren. Der Reifen, die Felgen, alles ist dann einfach kaputt.

Zur Not könnten Sie ja die Skier immer quer stellen, bremsen.
Geht nicht. Ich würde den ganzen Hang einfach gnadenlos abrutschen, so steil und eisig sind die Pisten. Das Einzige, was ich tun kann, ist weiterfahren. Letztendlich ist der Speed entscheidend: egal wie schnell ich bin, ich will noch schneller werden. Allerdings ist mein Kopf während des Rennens nie im Hier und Jetzt.

Sie denken bei Tempo 150, ob Sie noch Milch und Butter kaufen sollen?
Ich muss mich bei der hohen Geschwindigkeit im Kopf in der Zukunft befinden. Bei den Abfahrten in Kitzbühel oder Wengen ist der Speed so hoch, dass ich im Kopf weiter sein muss. Wir haben es mal ausgerechnet, rund eine Sekunde oder umgerechnet vierzig Meter weiter vorne. Würde ich nur reagieren, würde ich sofort im Fangzaun landen.

Also Höchstkonzentration pur.
Mich haben sie vor Jahren mal komplett vor den Olympischen Spielen in Vancouver vermessen. Ich war von oben bis unten verkabelt. Eine Kamera war auch in meiner Skibrille eingebaut. Das Ergebnis war verblüffend. Normalerweise blinzelt ein Mensch alle vier bis sechs Sekunden mit seinen Augenliedern. Während der 90 Sekunden Abfahrt blinzelte ich hingegen nur einmal, so konzentriert war ich bei der Sache. Ich selbst wusste das gar nicht. Auch nicht, dass ich nach dem Durchfahren der Ziellinie plötzlich wie wild blinzelte. Fast so, als wollte ich die vergangenen 90 Sekunden alles aufholen.

Normale Menschen würden sagen, dass sie Angst hätten.
Unterschwellig spielt sie natürlich mit. Mein ganzes Nervensystem ist in akuter Alarmbereitschaft, pumpt Adrenalin und Endorphine wie wild durch meinen Körper. Das muss ähnlich wie bei einem Autounfall sein – nur eben zwei Minuten am Stück.

Ähnlich schlimm wie bei einem Autounfall bei hoher Geschwindigkeit verletzten Sie sich 2006 bei der Abfahrt in Beaver Creek. Was ist passiert?
Geschwindigkeit ist eines, Kontrolle das andere. Letzteres hatte ich am 27. November 2007 beim „Golden Eagle“-Sprung nicht, weil ich schlicht und einfach zu schnell war. Schon beim Absprung geriet ich in Schieflage, Millisekunden später sah ich kein Sicherheitsnetz mehr, keine Piste, keine Tore. Nur noch Himmel, Wolken und meine Skier.

Konnten Sie in der Luft gar nichts mehr korrigieren?
Aussichtslos. Das Einzige, was ich noch versuchte, war mich in der Luft zu drehen und zusammenzurollen damit ich nicht mit dem Genick aufprallte.

Sie krachten mit mehr als 100 Stundenkilometern auf die Eispiste.
Das habe ich später auf Youtube gesehen. Als ich aufschlug, verlor ich das Bewusstsein.

Waren Sie lange bewusstlos?
Als ich ein paar Sekunden später kurz aufwachte, sah ich nur die Skihandschuhe voller Blut. Erst dachte ich noch, dass der Crash vielleicht doch nicht so schlimm gewesen sei, ich spürte keine Schmerzen, nichts. Im Nachhinein war es nur das Adrenalin, das durch meinen Körper pumpte. Im Krankenwagen wurde dann alles schwarz. Erst im „Vail Valley Medical Center“ wurde ich wieder wach. „Es kann sein, dass Du wieder aufwachst und einsehen musst, dass du nicht mehr Skifahren kannst“, sagte der Arzt zu mir. Was er und ich noch nicht wussten, war, dass ich mir die messerscharfen Kanten meiner Rennskier in den Hintern gerammt hatte.

In Ihrem Buch schreiben Sie „dass ich an jenem Dienstag hätte sterben können“.
Mein eigener Ski hatte mich aufgeschlitzt, fast umgebracht. Er hat sich durch mein Gesäß in den Körper gebohrt. Sie müssen wissen: die Kanten der Abfahrtsski sind so scharf wie ein Skalpell. Die Ärzte vermuteten, dass mein eigener Ski mir meine Organe und meine Bauchhöhle zerschnitten hatte, weil ich so viel Blut verlor. Um das festzustellen, schnitten sie mich vorne am Bauch auf, holten meine Organe heraus, packten wieder alles dort hinein und nähten mich zu. Es war wie ein Wunder: Alle Organe waren heil.

Ist der Sport so wichtig, dass Sie ihr Leben riskieren?
Es ist ja nicht so, dass wir uns von heute auf morgen mit 150 Sachen die Eispisten herunterstürzen. Das ist ein Prozess über Jahre hinweg. Wenn ich allerdings im Weltcup ganz oben auf dem Podest stehen will, muss ich eben voll am Limit fahren. Wenn wir Rennfahrer ehrlich sind, gieren wir wie wilde Hunde nach Knochen.

„Als ich 2007 in Beaver Creek verunglückte, war ich ein anderer Mensch als der, der ein Jahr später auf der gleichen Strecke an den Start ging“, schreiben Sie in Ihrer Biografie „Größer als ich“.
Das war ich schon in der ersten Woche als ich 18 Kilo verlor. Das war die Hölle. Über die Vene wurde ich tagelang intravenös ernährt. Meine Muskeln schrumpften, so schnell konnte ich gar nicht schauen. Schreckliche Ereignisse wie dieses – oder der Tod meiner Mutter 1991 – prägen einen Menschen, machen ihn demütig. Das Entscheidende dabei ist, dass man Rückschlüsse für sich zieht, daraus lernt.

Ihre Fans schickten Ihnen Genesungswünsche, Stofftiere, Blumen…
…und gefühlt Tonnen an Schokolade, weil sie in den Zeitungen lasen, dass ich so viel abgenommen hatte. Das war supernett gemeint. Das, was aber bis auf meine engsten Freunde und Verwandten keiner wusste, war, dass ich einen künstlichen Darmausgang gelegt bekam. An Essen war gar nicht zu denken, solche Schmerzen hatte ich. Die Ärzte verabreichten mir in den Phasen, in denen ich vor Bauchschmerzen schrie, Morphium.

Ein Jahr später standen Sie wieder am Start in Beaver Creek. Erst gewannen Sie die Abfahrt, einen Tag später den Super-G. Sind Sie eigentlich noch normal?
(lacht). Natürlich hatte ich die Hosen voll. In der Reha-Phase habe ich jedoch wochenlang meinen Fahrfehler analysiert, wusste, was ich falsch gemacht hatte. Mein Plan war es deshalb vor dem gefürchteten Sprung ein bisschen Gas rauszunehmen. Natürlich würde mich das Zeit kosten, deswegen würde ich eben davor und danach noch mehr Vollgas geben. Der Plan war nicht der schlechteste. Ich konnte beide Rennen gewinnen.

Was werden sie vom Skirennsport noch vermissen?
Skifahren ist das geilste auf der Welt. Deswegen stehe ich ja heute noch so oft es geht auf den Brettern. Wenn immer es geht, fahre ich zusammen mit meinem Vater oder Freunden. Dass, was ich hingegen sicherlich nicht vermisse werde, ist das ständige Schwitzen.

Wie bitte?
2003 bei der WM ging es los. Wir saßen als Team beim Abendessen in St. Moritz. In dem Restaurant war es wirklich alles andere als warm. Ich schwitzte hingegen wie ein Büffel, riesige Schweißflecken zeichneten sich unter meinem Pulli ab. Ich hatte ehrgeizige Ziele an mich, hohe Erwartungen. Das bedeutet: bei den großen Rennen musste ich beweisen, dass ich es kann! Das fiel mir auf, weil ich immer nur zwischen Oktober, dem Saisonstart in Sölden, und April, dem Saisonabschluss auf der Lenzerheide, schwitzte wie ein Verrückter.

Bei der WM 2019 im schwedischen Åre belegten Sie bei der Abfahrt den zweiten Platz, in Kitzbühel konnten Sie nie gewinnen. Trotzdem eine vollendete Karriere?
Schauen Sie mich an. Wirke ich wie ein unglücklicher Mensch? Kitzbühel hätte ich gerne mal gewonnen, das stimmt. Was den zweiten Platz angeht ist das genau richtig. Mein Freund Kjetil hatte eine schwierige Saison, bei ihm klappte nicht viel. Am Ende lag er zwei Hundertstel vor mir. Umgerechnet sind das 54 Zentimeter bei 2.922 Meter Abfahrt. Was aber noch viel wichtiger war, war die Tatsache, dass im ganzen Zielraum norwegische Flaggen mit „Danke, Aksel!“ wehten – das war viel wichtiger als mein Sieg. Und was gibt es Schöneres als in Åre aufzuhören? Dort bin ich mit meinen großen Vorbildern Kjetil André Aamodt und Lasse Kjus gefahren, hier stand ich zusammen bei meinem letzten Rennen mit einem anderen Wikinger auf dem Podest. Meine Karriere war ein einziger Traum. Und heute mache ich das, was ich immer schon machen wollte. Ich bin einfach dankbar.

Nun machen Sie die Karriere nach der Karriere. Sie werben für die Skifirma Head, den Elektronik-Giganten Samsung, Porsche…
…was alles sehr langfristige Kooperationen sind. Nur mein Gesicht irgendwo in eine Kamera zu halten und zu sagen „hey, kauft bitte jenes Produkt!“ mache ich nicht. Sie können meinen Vater fragen: schon als Knirps war ich großer Porsche-Fan. Heute dank der umweltfreundlichen E-Autos noch mehr. Das bin ich der Umwelt schuldig.

Wie meinen Sie das?
Na ja, wenn man ganz ehrlich ist, ist die CO2-Bilanz von uns Skirennfahrern alles andere als klimafreundlich. Wir fliegen von Kontinent zu Kontinent. Am Anfang einer Saison geht es in Lake Louise in Kanada los, danach folgen die Rennen im italienischen Gröden und im österreichischen Kitzbühel, bevor es nach Norwegen und Italien geht. Sauber ist anders.

Deshalb haben Sie die nachhaltige Modemarke „Greater than A“ gegründet.
Unser Ziel war es, die Modelwelt nachhaltig und grundlegend zu verändern. Wenn ein Shirt bei Primark 1,99 Euro kostet, dann kann etwas nicht stimmen. Wir wollten fair sein. Gegenüber unseren Kunden, Händlern, Produzenten. Ich bin der festen Meinung, dass man in der Arbeitswelt nur dann erfolgreich ist, wenn man eine Win-Win-Situation für alle erzeugt. Das haben wir gemacht, so dass alle fair und gerecht bezahlt werden. Das war angesichts der globalen Herausforderungen wie Klimakrise, Wasserverschmutzung oder prekäre Arbeitsbedingungen nicht leicht. Wir wollten nicht länger Teil des Problems, sondern Teil der Lösung sein.

Wieso sprechen Sie in der Vergangenheit?
Ich bin kein Fashionista. Wenn ich in Lyngen oder den Lofoten in Norwegen durch den Tiefschnee fahre – das bin ich. Deshalb habe ich meine Anteile an der Modemarke „Greater than A“ verkauft. Stattdessen habe ich zusammen mit „Sweet Protection“ eine Skikollektion entworfen. Davon habe ich wenigstens eine Grundahnung (grinst).

Damit sind Sie auf den Spuren von Willy Bogner, Lasse Kjus oder Jean-Claude Killy. Alles ehemalige Rennfahrer, die ein Modelabel gründeten.
Wir wissen einfach was man bei Skibekleidungsherstellern noch besser machen kann.

Das müssen Sie erklären?
Für die Olympischen Spiele in Südkorea vergaß beispielsweise unser Ausstatter uns Skihosen mit Reißverschlüssen an den Seiten mitzugeben. Wir haben die Hosen also gar nicht über unsere klobigen Skistiefel bekommen. Und bei minus 20 Grad können wir schlecht die ganze Zeit die Skistiefel an- und ausziehen. Wir schnitten unsere Jogginghosen ab, fuhren mit langer Unterwäsche. Es war so unfassbar kalt.

Wieso können Sie die Skischuhe nicht ausziehen?
Wenn wir unsere knallengen Schuhe ausziehen würden, würden sie sich bei der Kälte sofort zusammenziehen und wir dadurch unmöglich wieder reinkommen. Wir Rennfahrer haben ja speziell angefertigte Skischuhe. Die sind so eng, als würde jemand ihre Füße in einen Schraubstock spannen und zudrehen. Ich glaube, wenn Sie meine Skischuhe anziehen würden und ich die Schnallen zumache – Sie würden erst vor Schmerzen schreien, dann würde es Ihnen schwindlig werden.

Was machen Sie jetzt bei Sweet Protection anders?
Wir setzen dort, wo es geht, ökologische Materialien ein. Darüber hinaus habe ich an der Funktion und Qualität gefeilt. Unser Design ist skandinavisches Understatement.

Das passt zu Ihrem neuen Hotel „Fyri Resort“ im norwegischen Hemsdal. Wie kommt ein Skifahrer darauf ins Hotelgewerbe einzusteigen?
Das ist ein Investment wie viele andere auch. Insgesamt bin ich jetzt bei einem Dutzend Start-ups und Unternehmen beteiligt. Aber nicht erst seit heute, sondern seit 2013.

Man hat Sie nie mit dem Laptop auf der Piste gesehen.
Dafür mit Telefon. Ich kann mich noch gut an die Abfahrt in Beaver Creek erinnern, das müsste 2016 gewesen sein. Wir von NorseLab, das ist eine Beteiligungsgesellschaft für Unternehmen und Start-ups, bei der ich Partner bin, hatten plötzlich ein verdammt großes Problem mit einem Geschäftsführer einer unserer Firmen. Der Mann hatte Mist gebaut, er musste gehen. Wir hatten leider keine andere Wahl. Der Zeitpunkt war vielleicht etwas ungeschickt. Ein Kollege war in Oslo, einer im Silicon Valley und ich telefonierend im Starthaus in Beaver Creek. Wir konnten nicht länger warten…

…Moment Mal! Sie sägen einen Manager an dem Ort ab, wo sie einst den Horror-Sturz ihres Lebens hinlegten.
Wir mussten handeln. Anscheinend war es positiver Stress. Ich gewann das Rennen.

Haben Sie sich alles autodidaktisch angeeignet?
Nach dem Brutalo-Crash 2007 sowie den beiden schweren Knieverletzungen hatte ich immer wieder genügend Zeit mich monatelang weiterzubilden. Weil ich mit meinen Reha-Zeiten nicht an einen Ort gebunden war, verlegte ich mein Aufbautraining ins Silicon Valley. Dort besuchte ich Firmen wie Google, las Dutzende Bücher über die Volkswirtschaft und Betriebswirtschaftslehre. Und nun in Corona-Zeiten habe ich an vielen Online-Kursen wie von der Standford University teilgenommen. Man lernt nie aus.

Hatten Sie fast kein Fehlinvestment?
Sie glauben gar nicht wie viel Geld ich versenkt habe. Einige Investments waren finanziell absoluter Horror. Ich habe aber eine Art gefunden mir die Misserfolge schönzureden.

Jetzt bin ich gespannt.
Ich hatte großes Glück durch meinen Sport und mein Leben als Athlet Geld zu verdienen und so meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Allerdings konnte ich nie eine Universität besuchen. Daher konnte ich das Geld, das ich ansonsten für Studiengebühren ausgegeben hätte, sparen.

Wie kommt es, dass sie so ein Unternehmer-Typ sind?
Meinen Großeltern gehörte die Bäckerei „Svindals bakeri“. Sie wiederum hatten den Laden von meinem Urgroßvater geerbt. Und der war in der ganzen Gegend als gewiefter Unternehmertyp bekannt. Ebenso habe ich ganz viel von meinem Vater gelernt. In den letzten Jahren meiner Skikarriere hatte ich nie einen Manager. Ich glaube mein Vater und ich haben das ganz gut hinbekommen. Und wenn es ums Risikomanagement geht, frage ich meinen Bruder Simen. Er ist der „Head of Risk & Compliance“ bei NorseLab, unserer Beteiligungsgesellschaft. Bevor ich in was investiere, überlege ich mir: was ist das „Return on Investment“, wo lauern die Gefahren?

Aksel Lund Svindal, geboren 1982 in Lørenskog, Norwegen, gehört zu den erfolgreichsten Skirennfahrern der Gegenwart. Er gewann im Alpinen Skiweltcup in vier von fünf Disziplinen 36 Rennen, dazu 2006/07 und 2008/09 den Gesamtweltcup. Insgesamt konnte er neun Weltcup-Disziplinenwertungen für sich entscheiden, wurde zwei Mal Olympiasieger und fünf Mal Weltmeister.

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 11:35

Snowpark Gastein geht in 15. Saison

Bereit, das 15. Jubiläum des Snowpark Gastein zu feiern? Nach der ausgefallenen 14. Saison heißt es zur langersehnten Eröffnung: Shredden, was das Zeug hält! Der Gasteiner Playground wartet mit einem tollen Setup auf, die Shapecrew ist ready und die Winter-Vibes da. Let’s enjoy the season and shred hard!

Der Snowpark Gastein ist für seine schneereichen Dumps, seine gute Lage und die Freeride-Möglichkeiten im Gebiet bekannt. Die Obstacles in der Stubnermulde erstrahlen heuer in tiefem blau neu, der Playground bietet aber weiterhin drei Lines, die auch easy kombinierbar sind. Insgesamt sind 36 Obstacles im Park verteilt. In der Beginner Line sind viele kleine Kicker, an denen schon etliche Rider Geschichte mit ihren ersten Sprüngen geschrieben haben, verbaut. Die Medium Section begeistert mit unzähligen Tubes und coolen Jump Features und in der Advanced Section strahlt jeder Jibber über beide Ohren! Der Burgstall-Schlepplift sorgt dafür, dass an jede Runde gleich noch eine weitere Park-Runde drangehängt werden kann.

Der Snowpark Gastein startet mit einer neuen Crew in die Saison. Parkdesigner Lukas Hofer wird im kommenden Winter mit seiner Crew für den perfekten Playground sorgen.

Auch die Cash4Tricks-Tour zieht wieder durch die Ski amadé Snowparks und stoppt im Snowpark Gastein am 17.02.2022. Fünf Euro gibt es pro Trick – wenn er gelingt. Bewertet wird die Performance von zwei Profi-Judges.

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Mittwoch, 22 Dezember 2021 10:50

FreerideTestival is back in 2022!

Hochfügen, Saalbach, Warth-Schröcken – die Termine und Destinationen für das FreerideTestival 2022 sind fixiert. Alle drei Event-Wochenenden stehen unter dem Motto „Erlebe Freeriden!“ Die achte Auflage des größten Freeride-Testevents im Alpenraum bietet erneut Freeriden in seiner besten Form.
Neben dem kostenfreien Equipment-Test finden ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Workshops, Kursen und Safety-Trainings für jedes Freeride-Level statt.

19. + 20. Februar 2022: Hochfügen im Zillertal
05. + 06. März 2022: Saalbach
12. + 13. März 2022: Warth Schröcken am Arlberg

Ab sofort ist die Anmeldung zu allen Tourstopps online unter
freeride-testival.com möglich!

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Die beiden Athleten Pierre Hourticq und Helias Millerioux haben zwei komplett unterschiedliche Sichtweisen auf die Berge, sind aber beide auf der Suche nach Freiheit und neuen Abenteuern. Genau diese Kombination bringt sie dazu, extreme Routen wie den Pic du Midi d'Osseau, das Couloir de Gaube von Vignemale, die Nordwand des Taillon, das Couloir Swan und viele andere Touren anzugehen. Begleite die Beiden bei ihrer gemeinsamen 25- tägigen Expedition, durch eines der unterschätzten und wahrscheinlich unerwartetsten Skigebiete Europas: Die Pyrenäen, Pierres Heimat.
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