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Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance freut sich, bekannt zu geben, dass der Georgia Pro offiziell in Kühtai – Innsbruck, Österreich, neu angesetzt wurde. Schöffi's Face ist Austragungsort des entscheidenden Pre-Cut-Showdowns der FIS Freeride World Tour by Peak Performance.

Nach der Absage des ursprünglichen Georgia Pro stellt diese Neuauflage sicher, dass die Athleten und Athletinnen weiterhin die Möglichkeit haben, um die ursprünglich für diesen Stopp vorgesehenen Punkte zu kämpfen. Da der Fieberbrunn Pro als letztes Event vor dem Cut noch aussteht, stellt der Georgia Pro in Kühtai – Innsbruck, Österreich, einen entscheidenden Moment in der Saison dar. Die weltbesten Freerider werden versuchen, wertvolle Punkte zu sammeln und ihre Position in der Rangliste zu stärken, während der Kampf um die Qualifikation für die zweite Hälfte der Tour immer intensiver wird.

Eine neue Wettkampfstätte für das gesamte Starterfeld

Der Wettbewerb findet an der Schöffi’s Face in Kühtai statt, benannt nach dem österreichischen Freeride-Champion Christoph „Schöffi“ Schöfegger und Mitbegründer der Freeride Academy Innsbruck. Mit einem Start auf 2.678 Metern und einem Höhenunterschied von 455 Metern erfüllt der Hang alle Sicherheits- und Betriebsstandards der FWT.Mit einer Ost- bis Nordost-Ausrichtung im oberen Abschnitt, bevor das Gelände weiter unten nach Südost dreht, bietet das Venue zahlreiche Optionen. Die Rider erwartet im oberen Teil ein steiler Hang mit bis zu 45 Grad Neigung, der in einen offeneren unteren Abschnitt mit durchschnittlich 33 Grad übergeht. Dies fördert kreative und freestyle-orientierte Runs bei gleichzeitig gewährleisteter Athletensicherheit.Als komplett neuer Austragungsort für das gesamte Starterfeld sorgt Schöffi’s Face für gleiche Bedingungen. Österreichische Rider könnten jedoch vom Heimvorteil profitieren, da sie mit dem lokalen Terrain vertraut sind und diesen Vorteil vor heimischem Publikum nutzen möchten.

Sicherheit an erster Stelle unter anspruchsvollen Bedingungen

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance weist alle Beteiligten darauf hin, dass in der Region Tirol derzeit eine hohe Lawinenwarnstufe (Stufe 4 von 5) herrscht. Die Durchführung der Veranstaltung an der Schöffi’s Face ist dank umfangreicher Präventionsmaßnahmen möglich, die während der gesamten Saison vom lokalen Sicherheitsteam in enger Zusammenarbeit mit dem FWT-Personal und staatlich geprüften Bergführern durchgeführt wurden.Der Hang wurde kontinuierlich gesichert und überwacht, um die strengen Sicherheitsprotokolle der Tour zu erfüllen.

Zeitplan der Veranstaltung

● Beginn der Live-Übertragung: 8:15 Uhr CET
● Start des ersten Riders: 8:30 Uhr CET
● Startreihenfolge: Ski Herren, Ski Damen, Snowboard Damen, Snowboard Herren

Live dabei sein

Mit entscheidenden Cut-Auswirkungen und einem neuen Face, das es zu meistern gilt, verspricht der Georgia Pro Tourstopp in Kühtai einen hochintensiven Wettbewerb. Fans weltweit können die Live-Übertragung unter www.freerideworldtour.com/live verfolgen – mit Expertenkommentar, mehreren Kameraperspektiven und exklusiven Behind-the-Scenes-Einblicken.Folgt @freerideworldtour auf Social Media für Live-Updates, Rider-Interviews, Highlights und exklusive Event-Inhalte.

 
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Montag, 23 Februar 2026 08:46

FWT 26: GEORGIA PRO ABGESAGT

Sicherheit geht vor. Die Entscheidung hat man sich nicht leicht gemacht, aber jetzt ist es fix: Die dritte Etappe der FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) wurde aufgrund instabiler Schneeverhältnisse abgesagt.

Nach eingehender Bewertung durch FWT-Funktionäre, Bergsicherheitsexperten und durch lokale Fachleute erfüllen die aktuellen Bedingungen nicht die erforderlichen Standards, um die Sicherheit der Athleten und Mitarbeiter zu gewährleisten. Ehe die Entscheidung zur Absage gefällt wurde, wurden mehrere Veranstaltungsorte und Terminoptionen sorgfältig geprüft. „Allerdings werde sich die festgestellte strukturelle Instabilität innerhalb des verfügbaren Zeitfensters nicht ausreichend verbessern. Wie immer haben Sicherheit und faire Wettkämpfe für uns oberste Priorität“, fassen die Verantwortlichen zusammen.

Dank geht an das lokale Organisationskomitee, der lokalen Gemeinschaft und den Fans für ihre Professionalität, ihr Verständnis und ihre anhaltende Unterstützung. Nächste Saison wird die FWT nach Georgien zurückkehren.

Nächster Stopp Fieberbrunn

Schon vom 5. bis 10. März 2026 steht der nächste Stopp in Fieberbrunn auf dem Programm. Augenblicklich wird geprüft, ob der abgesagte Wettbewerb während des Wetterfensters der Fieberbrunn Pro nachgeholt werden kann.

www.freerideworldtour.com

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Abseits der Olympischen Winterspiele stehen die weltbesten Freeriderinnen und Freerider bereits wieder in den Startlöchern, denn der dritte Stopp der FIS Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) 2026 steht kurz bevor. Nach zwei spektakulären Events in den spanischen Pyrenäen und den französischen Alpen sind sie nun in den majestätischen Bergen des Kaukasus in Georgien zu Gast.

Der Georgia Pro wird im dritten Jahr hintereinander ausgetragen und hat sich als einer der herausragenden Stationen der Tour etabliert. Austragungsort ist das Skigebiet von Tetnuldi in der Region Swanetien. Dank beständiger Schneeverhältnisse, exzellenter Geländebedingungen und des unverfälschten Freeride-Potenzials, das den Kaukasus auszeichnet, waren bei den letzten beiden Auflagen des Contests unvergessliche Leistungen zu sehen.

NACH Georgien ist VOR Fieberbrunn

Der Georgia Pro, der im Wetterfenster vom 22. bis 28. Februar 2026 abgehalten wird, markiert einen wichtigen Wendepunkt der Saison. Der Cut rückt nun immer näher, der Druck steigt, denn nach dem Georgien-Trip verbleibt den Athletinnen und Athleten nur mehr eine Chance, um sich die Qualifikation für die FWT-Finals zu sichern – nämlich die in Fieberbrunn, Tirol.

Die Gesamtrangliste: Der Kampf um die Qualifikation wird intensiver

Die Spannung ist zum Greifen nahe. Vor allem für den deutschen Skifahrer Max Hitzig, der den Neuseeländer Ben Richards (nach seinen beiden Siegen klarer Ranglistenerster und schon für das Finale qualifiziert), auf den Fersen ist. Knapper könnte der Abstand gar nicht sein: Ross Tester (USA) und Max Hitzig liegen nur 80 Punkte auseinander. Tiemo Rolshoven (GER) ist Zehnter. Der Tiroler Valentin Rainer folgt auf Platz 16 und muss sich strecken, um noch den Cut zu erreichen und unter die besten dreizehn zu kommen – vor heimischer Kulisse Anfang März dürfte das für den sympathischen Athleten kein Problem sein.

Für Lena Kohler und Sarah Bachler fehlen noch ein paar Plätze aufs Finale

Agostina Vietti (ARG) führt die Rangliste der Skifahrerinnen an, nachdem sie den Val Thorens Pro gewonnen hat und beim Auftakt in Baqueira Vierte geworden war. Auch ihr ist die Finalqualifikation nicht mehr zu nehmen. Auf Platz zwei und drei folgen Titelverteidigerin Justine Dufour-Lapointe (CAN) und Sybille Blanjean (SUI). Lena Kohler (GER) aus Memmingen ist Neunte und muss noch Platz sechs erreichen, um im Finale dabei zu sein.

Bei den Snowboarderinnen ist Mia Jones (USA) nach einem Sieg und einem dritten Platz die Spitzenreiterin der Rangliste. Sie wird von zwei Französinnen gejagt: Anna Martinez (FRA), die zweimal Platz zwei belegte, und Titelverteidigerin Noémie Equy (FRA), die zuletzt in Val Thorens gewonnen hat. FWT-Debütantin Sarah Bacher (AUT) aus Wien ist Sechste und muss für das Erreichen der FWT-Finals noch auf Rang vier vordringen.

Im Feld der Snowboarder liegt Titelverteidiger Victor de Le Rue (FRA) nach dem Sieg in Frankreich auf Platz eins und hat das Ticket für das Finale schon in der Tasche. Liam Rivera (SUI) und Enzo Nilo (FRA) komplettieren die Top Drei.

Liveübertragung auf der FWT-Website

Der Georgia Pro findet im Wetterfenster vom 22. bis 28. Februar 2026 statt. Der genaue Wettkampftermin wird basierend auf den Schnee- und Wetterbedingungen 48 Stunden vor dem Start bekanntgegeben.
Fans in aller Welt können den Event live auf www.freerideworldtour.com verfolgen. Exklusive Storys über die Athletinnen und Athleten, Highlights und Updates erhält man auf den Social-Media-Kanälen der FWT unter @freerideworldtour.

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Montag, 19 Januar 2026 10:38

FWT FIEBERBRUNN PRO

Im Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn öffnen 70 moderne Lifte und kurze Hikes den Zugang zu spektakulären Powder-Arealen. Besonders Fieberbrunn gilt als Hotspot für Freerider – mit markanten Geländeformen auf der einen und lässigen Tiefschnee-Hängen auf der anderen Seite.

Vom 5. bis 10. März wird der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn mit dem Freeride-Mekka Fieberbrunn wieder zum Epizentrum der internationalen Freeride-Szene. Als einziger Tourstopp im deutschsprachigen Raum treffen hier die besten Freerider der Welt aufeinander. Austragungsort ist der anspruchsvolle Nordhang des Wildseeloders – eine Bühne, die selbst Profis Respekt abverlangt. Der Start liegt auf 2.118 m, von wo sich die weltbesten Freerider den 620-Höhenmeter-Hang hinabstürzen. Dort überwinden sie eine Hangneigung von bis zu 70 Grad.

Doch nicht nur der Berg sorgt für Gänsehaut: Im Contest Village an den Wildalmen verfolgen Zuschauer die Runs aus nächster Nähe. Ergänzt wird das Event durch das Event Village an der Talstation Streuböden mit Beats, Chill-out-Areas, Skitests, Ausstellern sowie Opening- und Prize-Giving-Ceremonies. Von Freitag, 6. März, bis Sonntag, 8. März ist hier Freeride-Feeling von früh bis spät garantiert.

Der FWT Fieberbrunn Pro gilt als einer der wichtigsten Stopps im Tourkalender! Sei dabei und fiebere live die besten Rider der Welt an. 

Mehr Infos: skicircus.saalbach.com

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Facts

  • Siege: 
    • Snowboard: Mia Jones (USA) & Liam Rivera (SUI)
    • Ski: Justine Dufour-Lapointe (CAN) & Ben Richards (NZL)
  • Location: Tuc de Bacivèr (Val d’Aran / Spanien) – zum ersten Mal seit 2023 wieder im FWT-Kalender.
  • Crowd: 3.000 Fans sorgen für Festival-Vibes in einer natürlichen Arena wie im Amphitheater.
  • DACH-Update: Max Hitzig (GER) stark auf Platz 4, Valentin Rainer (AUT) Platz 16. Sarah Bacher (AUT) bei ihrem FWT-Debüt 6., Lena Kohler (GER) 9.

 

Saisonstart in Spanien

Die Freeride World Tour by Peak Performance 2026 ist mit dem Baqueira Beret Pro by Movistar eindrucksvoll in die neue Saison gestartet. Bei blauem Himmel und vor einer lautstarken Kulisse zeigten die besten Freerider der Welt am Tuc de Bacivèr ihr Können. Zum ersten Mal seit 2023 konnte der legendäre Hang wieder als Austragungsort genutzt werden und lieferte direkt die passende Bühne für einen Saisonstart, der sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzte.

Trotz schwieriger Wetterbedingungen im Vorfeld passte beim Contest, der einen Tag vor dem eigentlichen Beginn des Wetterfensters ausgetragen wurde, alles zusammen. Nachdem es kürzlich fast einen Meter geschneit hatte und danach starker Wind aufgekommen war, erwartete die Fahrer eine anspruchsvolle Schneedecke, auf der sie Anpassungsfähigkeit und Kontrolle beweisen mussten.

Die Fans drängten sich in der natürlichen Arena am Fuß des Hangs und schufen eine unglaubliche Atmosphäre. Die Athleten berichteten, dass sie die Menge vom Gipfel des Berges aus hören konnten, sich von der Energie anstecken ließen und als Reaktion darauf mutige, kreative Lines zeigten.

Snowboard Damen

In der Kategorie Snowboard Damen sorgte Mia Jones (USA) für einen Auftakt nach Maß: Die FWT-Neuling nutzte ihre Chance und holte sich mit einem überzeugenden Run den Sieg. Mit aggressiven Drops im oberen Hangbereich und einem sauber gestandenen Cliff Jump setzte sie ein deutliches Zeichen. Ihre schnelle und kontrollierte Fahrt brachte ihr 69,67 Punkte ein – die Höchstwertung des Tages und ein außergewöhnlicher Einstieg in die Tour.

Hinter ihr belegte Anna Martinez (FRA) mit einer selbstbewussten und kreativen Linie Rang zwei (66,00 Punkte). Michaela Davis-Meehan (AUS) komplettierte das Podium (64,50 Punkte) und unterstrich mit einem stilvollen Grab sowie sauber ausgeführten Sprüngen ihre starke Form. Sarah Bacher (AUT) zeigte bei ihrem FWT-Debüt einen flüssigen und taktisch klugen Run und wurde Sechste.

Snowboard Herren

Bei den Snowboard Herren präsentierte sich Liam Rivera (SUI) bereits zum Saisonauftakt in bestechender Form. Der Schweizer, der die vergangene Saison als Dritter der Gesamtwertung abgeschlossen hatte, überzeugte mit einem kraftvollen und präzisen Lauf. Ein Backflip, kontrollierte Passagen in technischem Gelände und ein kreativer Abschluss brachten ihm 88,67 Punkte und damit den Sieg.

Beeindruckend war auch der Auftritt des französischen Rookies Sacha Balicco (FRA), der bei seinem Debüt mehrere stilvolle 360s sauber landete und mit 84,67 Punkten Zweiter wurde. Holden Samuels (USA) fuhr mit viel Tempo und großen Sprüngen auf Rang drei (82,67 Punkte).

Ski Damen

In der Ski-Kategorie der Damen bestätigte Justine Dufour-Lapointe (CAN) ihre Ausnahmestellung. Die Vorjahressiegerin und Gesamtgewinnerin dominierte auch 2026 und holte sich mit 86,33 Punkten erneut den Sieg. Ein kontrollierter, kraftvoller Fahrstil, starke Airs und ein perfekt gelandeter Backflip machten ihren Run zum Maßstab.

Die französischen Rookies Zoé Delzoppo (FRA) und Lou Barin (FRA) komplettierten das Podium mit 76,33 bzw. 74,00 Punkten. Lena Kohler (GER) belegte Rang neun, nachdem sie sich nach ihrem Sturz im Vorjahr diesmal für eine kontrolliertere Linie entschieden hatte.

Ski Herren

Bei den Ski Herren zeigte sich bereits zum Auftakt, wie hoch das Niveau in dieser Saison ist: Zwischen den ersten drei Plätzen lag weniger als ein Punkt. Ben Richards (NZL) setzte sich mit 86,67 Punkten knapp durch. Sein Run vereinte flüssigen Style, technische Präzision und saubere Tricks – darunter ein Lincoln Loop (Backflip) sowie ein solider 360.

Toby Rafford (USA) folgte mit 86,50 Punkten auf Rang zwei, Wei-Tien Ho (CAN) wurde mit 86,33 Punkten Dritter. Aus deutschsprachiger Sicht sorgte Max Hitzig (GER) mit einem starken Comeback nach Verletzungspause für Aufsehen: Mit Backflip, Rightside 360 und weitem Air fuhr er auf einen hervorragenden vierten Platz. Valentin Rainer (AUT) landete nach einem nicht gestandenen Leftside 360 auf Rang 16.

Folge für eine Wiederholung der Live-Übertragung, Resultate und exklusive Inhalte den Social-Media-Kanälen der Freeride World Tour oder besuche www.freerideworldtour.com. Nächster Halt: Val Thorens in Frankreich.

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Donnerstag, 15 Januar 2026 14:34

Lena Kohler über Mindset, Druck und Vertrauen

Mit dem Start der Freeride World Tour beginnt wieder die Zeit, in der Athleten nicht nur ihre Skills, sondern vor allem auch ihre mentale Stärke unter Beweis stellen müssen. Steile Faces, große Entscheidungen und nur ein Run, der zählt. Eine, die genau das lebt, ist Lena Kohler: Freeride World Tour Fahrerin aus Deutschland.

Im Video-Interview spricht Lena offen darüber, wie sehr sich ihr Mindset in den letzten Jahren verändert hat und warum Erfahrung nicht automatisch bedeutet, dass die Nervosität verschwindet. „Ich dachte, je länger ich auf der Tour fahre, desto weniger nervös bin ich“, erzählt sie. „Aber ich bin ganz ehrlich: Ich werde immer noch nervöser.“ Gleichzeitig habe sie gelernt, genau damit umzugehen und sich selbst mehr zu vertrauen: auf das eigene Bauchgefühl und darauf, „dass ich besser Ski fahre, als ich es oft selber denke“.

Auf dem Weg zur FWT war für Lena vor allem das mentale Spiel die größte Herausforderung. Ihre sportlichen Wurzeln liegen im Ski Alpin: Eine Zeit, die sie geprägt hat, aber auch schwierig war: „Ich habe Rennenfahren geliebt, aber ich habe da extrem mental gestruggelt und den Spaß an Wettkämpfen verloren.“ Über die Freeride World Tour habe sie sich dieses Gefühl Stück für Stück zurückgeholt und gelernt, Wettkämpfe wieder genießen zu können. Einfach war das trotzdem nicht: Den richtigen Umgang mit Druck, Erwartungen und dem eigenen Kopf zu finden, bleibt eine Aufgabe.

Und genau diese Erfahrungen helfen ihr heute nicht nur im Contest, sondern auch beim freien Skifahren. Vor allem dann, wenn es ernst wird: ganze Lines fahren, Orientierung behalten und im entscheidenden Moment durchziehen. „Wenn ein Wettkampf ist, gibt es irgendwie kein Zurück mehr und dann macht man’s einfach.“ Dieses Mindset nimmt sie auch mit abseits der Tour: Vertrauen in die eigene Entscheidung, in die Line und in die Fähigkeit, sie wirklich fahren zu können.

Das komplette Interview mit Lena Kohler gibt’s unten im Video.

Mehr Infos zur FWT: www.freerideworldtour.com

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Die Spannung steigt: Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance hat den offiziellen Kalender für 2026 veröffentlicht – und der hat’s in sich! Nach acht Jahren Pause kehrt die Tour endlich wieder nach Haines, Alaska zurück – das Mekka des Big Mountain Freeridens. Insgesamt stehen sechs Stopps auf dem Programm, mit spektakulären Locations in Europa und Nordamerika.

Die weltbesten Freeriderinnen und Freerider treten an, um auf den härtesten und schönsten Bergen der Welt ihre Lines zu ziehen. Der Weg zum Titel 2026? Steil, wild und absolut gnadenlos.

Die Stopps der FWT 2026

Baqueira Beret Pro (16.–21. Januar 2026, Spanien)

Wie jedes Jahr startet die Tour mit einem energiegeladenen Kick-off in den Pyrenäen. Baqueira Beret ist bekannt für seinen Flow, seine offenen Faces und den leidenschaftlichen Vibe der spanischen Freeride-Crowd. Am Tuc de Bacivèr heißt es: abliefern, um gleich zum Saisonstart ein Zeichen zu setzen.

Val Thorens Pro (24.–29. Januar 2026, Frankreich)

Der zweite Stopp führt in die französischen Alpen, genauer gesagt auf den legendären Cime Caron. Letztes Jahr gab’s dort massig Schnee, wilde Lines und noch wildere Fans. Auch 2026 verspricht Val Thorens wieder steile Action und eine geballte Ladung französische Leidenschaft.

Georgia Pro (22.–28. Februar 2026, Georgien)

Exotisch, ursprünglich, roh – das beschreibt den Georgia Pro wohl am besten. Die Kaukasusberge rund um Tetnuldi liefern ein Terrain, das seinesgleichen sucht: steil, technisch, unberechenbar. Wer hier performt, zeigt echtes Allround-Können.

Fieberbrunn Pro (5.–10. März 2026, Österreich)

Der Wildseeloder ruft! In Fieberbrunn geht’s traditionell ums Ganze – der letzte Stopp vor dem Cut entscheidet, wer es in die Finals schafft. Die Nordflanke ist steil, fordernd und emotional – ein echter Klassiker der Tour, getragen von einer lautstarken Alpenkulisse.

Der Cut – nur die Besten schaffen’s

Nach den ersten vier Stopps ist Schluss für 40 % des Feldes. Nur die besten 60 % dürfen zu den FWT Finals, wo die Titelentscheidungen fallen. Bewertet werden die drei besten Resultate der Vorrunde – und dann geht’s ans Eingemachte.

FWT Final 1: YETI Alaska Haines Pro (15.–22. März 2026)

Alaska is back! Zum ersten Mal seit 2017 kehrt die Tour nach Haines zurück – und mit ihr das wohl ikonischste Terrain des Freeridens. Massive Spines, tiefer Powder, endlose Lines. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen – wer hier runterfährt, braucht Mut, Präzision und eine Extraportion Wahnsinn.

FWT Final 2: YETI Xtreme Verbier (28. März – 5. April 2026)

Der legendäre Bec des Rosses ist das Epizentrum des Freeride-Spirits. Steil, unberechenbar, mythisch. Hier werden Legenden geboren – und die Titel der Saison 2026 entschieden. 50 Grad Hangneigung, Felslabyrinthe und ein Publikum, das bei jeder Line mitfiebert. Verbier bleibt das Nonplusultra des Big Mountain Freeridens.

Was uns erwartet

Von den Pyrenäen bis nach Alaska werden die Rider zeigen, warum Freeriden nicht nur Sport, sondern Lebenseinstellung ist.

Die komplette Tour wird live auf freerideworldtour.com übertragen.

Follow: @freerideworldtour @peakperformance

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Montag, 24 März 2025 11:58

FWT Challenger by Orage 2025

Die Saison des FWT Challenger by Orage 2025 hat mit einem spannenden Finale geendet. Nach sechs fordernden Wettkämpfen haben sich die besten Athleten der Tour ihre Startplätze für die FIS Freeride World Tour by Peak Performance 2026 (FWT) gesichert. Da nur die vier besten Ergebnisse in die Gesamtwertung einflossen, war bis zuletzt Spannung garantiert. Beim entscheidenden Event in Obertauern kämpften die Fahrer um die letzten verfügbaren Startplätze in der Königsklasse des Freeridens.

Der FWT Challenger by Orage ist das Sprungbrett für ambitionierte Freerider, die sich für die Pro-Tour qualifizieren wollen. Die Saison 2025 war geprägt von beeindruckenden Neuzugängen und erfahrenen Ridern, die um ihre Rückkehr ins FWT-Feld kämpften. Von Powder-Tagen bis zu technischen und anspruchsvollen Lines verlangten die Stopps der Challenger Tour den Athleten alles ab. Beständigkeit war ebenso entscheidend wie herausragende Einzelauftritte.

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© Luca Jaenichen

Ski Men

Die Konkurrenz in der Kategorie Ski Men war besonders hart. Victor Hale-Woods (SUI) und Paul de Pourtalès (SUI) sicherten sich ihre Qualifikation bereits früh mit konstant starken Leistungen. Die letzten beiden Plätze blieben jedoch bis zum finalen Event in Obertauern umkämpft. Fynn Powell (NZL) legte mit zwei Siegen in den letzten beiden Challenger-Events eine starke Aufholjagd hin und sprang in die Top 4. Ugo Troubat (FRA) sicherte sich den letzten Platz knapp, während Paul Dentan (SUI) nur um 10 Punkte an der Qualifikation scheiterte.

Qualifizierte Rider – FWT 2026 (Ski Men):

  • Victor Hale-Woods (SUI)
  • Paul de Pourtalès (SUI)
  • Ugo Troubat (FRA)
  • Fynn Powell (NZL)

Ski Women

Die Ski Women-Kategorie wurde von zwei französischen Fahrerinnen beherrscht: Zoé Delzoppo und Lou Barin. Beide sicherten sich die Qualifikation bereits vor dem letzten Event mit mehreren Siegen und Podiumsplatzierungen. Delzoppo, die den ersten Wettbewerb verpasste, holte zwei Siege sowie einen zweiten und dritten Platz und führte die Gesamtwertung an. Barin folgte knapp dahinter mit zwei Siegen und zwei dritten Plätzen.

Qualifizierte Rider – FWT 2026 (Ski Women):

  • Zoé Delzoppo (FRA)
  • Lou Barin (FRA)

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© Luca Jaenichen

Snowboard Men

Auch bei den Snowboardern setzten sich zwei Franzosen durch: Sacha Balicco und César Barin. Balicco punktete mit einem wichtigen Sieg bei Bonneval Water Evolution 2 La Rosière und mehreren Podiumsplätzen. Barin sicherte sich mit späten Siegen in Silvretta-Montafon und Obertauern sein Ticket – und wird damit gemeinsam mit seiner Schwester Lou in der FWT 2026 antreten.

Qualifizierte Rider – FWT 2026 (Snowboard Men):

  • Sacha Balicco (FRA)
  • César Barin (FRA)

Snowboard Women

In der Snowboard Women-Kategorie war Sarah Bacher (AUT) die überragende Athletin. Dank vier zweiter Plätze sammelte sie genügend Punkte, um ihre FWT-Qualifikation schon vor dem letzten Event zu sichern. Mit ihrer Konstanz hat sie bewiesen, dass sie bereit ist für die Pro-Liga.

Qualifizierte Rider – FWT 2026 (Snowboard Women):

  • Sarah Bacher (AUT)

Die FIS Freeride World Tour by Peak Performance 2026 startet im Januar mit legendären Stopps. Der komplette Tour-Kalender und aktuelle Updates sind unter www.freerideworldtour.com zu finden.

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Freitag, 21 März 2025 11:54

Interview mit Manuela Mandl und Max Hitzig

Die Freeride World Tour in Fieberbrunn ist jedes Jahr ein Highlight im Kalender der besten Freerider weltweit. Auch 2025 bot das Event spektakuläre Runs, spannende Wettkämpfe und inspirierende Geschichten. Zwei der prägenden Persönlichkeiten der Szene, Manuela Mandl und Max Hitzig, standen uns für ein Interview zur Verfügung.

Max Hitzig: Ein Jahr voller Rückschläge und der Weg zurück

Max Hitzig erlebte eine Saison, die von Verletzungen und Herausforderungen geprägt war. Die Geschichte beginnt bereits im Sommer 2024, als sich der talentierte Freerider einer Schulteroperation unterzog. Doch damit nicht genug: Direkt am ersten Skitag der neuen Saison brach er sich bei einem Sturz auf einen Stein zwei Wirbel.

Als seine Genesung voranschritt, entschied sich Max, nach Japan zu reisen, um dort mit Freunden zu filmen. Doch auch dort blieb ihm das Pech treu – am vierten Tag seines Aufenthalts kugelte er sich erneut die Schulter aus. „Ich habe derzeit eher ein mentales Problem – mein Körper ist zu 100 % fit“, gibt Max zu. Daher möchte er es langsamer angehen, um weitere Verletzungen zu vermeiden.

Trotz der schwierigen Saison hat er große Pläne für die Zukunft: „Ich vermisse es schon sehr, dieses Jahr nicht bei der Tour mitzufahren. Es sind einfach immer coole Tage.“ Sein Ziel ist es, 2026 wieder auf die Freeride World Tour zurückzukehren.

Manuela Mandl: Förderung der nächsten Generation

Die ehemalige Freeride-Weltmeisterin Manuela Mandl engagiert sich mittlerweile intensiv für die Nachwuchsförderung. Als Teil der Freeride Academy Innsbruck, die von Ex-Profi Flo Orley gegründet wurde, gibt sie ihre Erfahrung an die nächste Generation weiter. Die Academy verfolgt das Ziel, jungen Fahrern das Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, die sie für eine erfolgreiche Freeride-Karriere benötigen.

„Früher mussten wir uns alles selbst beibringen, es gab keine Coaches – das hat sich erst in den letzten Jahren entwickelt“, erzählt Manu. Umso wichtiger sei es heute, den Nachwuchs gezielt zu unterstützen.

Nachwuchs-Event: 2025 YETI Freeride World Tour Fieberbrunn by Dynastar Junior

Einen Tag nach dem offiziellen Wettbewerb der Freeride World Tour fand in Fieberbrunn ein besonderes Event für den Nachwuchs statt: die 2025 YETI Freeride World Tour Fieberbrunn by Dynastar Junior. In diesem Contest wurden die jungen Athleten in drei Altersgruppen unterteilt: U18, U16 und U14.

Auch Max Hitzig und Manuela Mandl engagierten sich vor Ort: Max bot ein spezielles Coaching für Kinder an, die noch keine Wettkampferfahrung haben, aber in Zukunft an Contests teilnehmen möchten. Manuela war ebenfalls aktiv dabei – sie coachte die jungen Athleten und unterstützte das Event zusätzlich als Judge. Diese direkte Unterstützung zeigt, wie wichtig es den Profis ist, ihr Wissen weiterzugeben und den Sport nachhaltig zu fördern.

Schwierige Bedingungen in Fieberbrunn

Die Bedingungen in Fieberbrunn stellten die Athleten vor besondere Herausforderungen. „Ganz oben und unten war es sehr hart“, beschreibt Max die Schneeverhältnisse. Manuela ergänzt: „Snowboard ist nicht unbedingt das optimale Material für sehr harten und strukturierten Schnee.“ Dennoch meisterten die Rider die schwierigen Bedingungen und sorgten für beeindruckende Runs.

Die Freeride World Tour in Fieberbrunn bleibt ein Schauplatz für herausragende sportliche Leistungen und zeigt gleichzeitig, wie wichtig die Förderung des Nachwuchses für die Zukunft des Sports ist.

Weitere Informationen zur FWT findet ihr entweder auf der offiziellen Webseite oder auf dem Instagram Kanal

Publiziert in Reports
Montag, 17 März 2025 17:16

FWT Xtreme Verbier

Mit dem YETI Xtreme Verbier by Honda steht der mit Spannung erwartete Höhepunkt und Abschluss der FIS Freeride World Tour by Peak Performance 2025 (FWT) bevor. Die weltbesten Freeriderinnen und Freerider bereiten sich auf die ultimative Bewährungsprobe am Bec des Rosses vor.

30 Jahre Xtreme Verbier

Dieses Jahr markiert ein besonderes Jubiläum: Der Xtreme Verbier findet zum 30. Mal statt. Seit 1996 definiert diese Veranstaltung, was im Freeriden möglich ist. Der Xtreme war ursprünglich nur für Snowboarderinnen und Snowboarder geöffnet, 2004 kamen die Skifahrer und 2006 die Skifahrerinnen dazu. Seit 2008 fungiert der Contest als Finale der Freeride World Tour. Im Laufe der Jahre wurden hier zahlreiche Freeriderinnen und Freerider zu Legenden – und 2025 wird das sicher nicht anders sein.

Der ultimativer Test

Der Bec des Rosses ist das Synonym für extremes Freeriden. Mit seinem 3.223 Meter hohen Gipfel und einem bis zu 50 Grad steilen 600-Höhenmeter-Hang wartet hier das steilste und komplexeste Gelände auf der Tour. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen durch ein Labyrinth voller steiler Rinnen, exponierter Grate und massiver Felsen steuern und dabei eine Linie finden, die technische Präzision mit progressiven Freestyle-Elementen vereint. Beim FWT-Finale steht viel auf dem Spiel. Daher müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Risiken eingehen – aber nur diejenigen, die sich dabei nicht verrechnen und ihre Abfahrt fehlerlos absolvieren, stehen am Ende ganz oben auf dem Podest.

Die Rankings

Noémie Equy (FRA) steht bereits als Gesamtsiegerin der Snowboarderinnen fest, aber in den anderen drei Kategorien ist noch alles offen.

Bei den Skifahrern liegt Marcus Goguen (CAN) nach zwei Siegen und einem dritten Platz an der Spitze, aber Martin Bender (SUI) ist ihm ebenso auf den Fersen wie der FWT-Gesamtsieger von 2023, Valentin Rainer (AUT) aus Mils, der im Laufe der Saison zwei vierte und einen zweiten Platz verbuchen konnte. Tiemo Rolshoven (GER) als Neunter hat keine Chancen auf den Gesamtsieg, will seine FWT-Premierensaison aber mit einem guten Resultat am „Bec“ krönen.

In der Konkurrenz der Skifahrerinnen liefern sich Justine Dufour-Lapointe (CAN) und Astrid Cheylus (FRA) ein spannendes Duell, in dem die Kanadierin leichte Vorteile hat und ihren Titelgewinn von 2023 wiederholen möchte. Die zweite Debütantin am Bec, Lena Kohler (GER) aus Memmingen, hat mit dem Titelrennen nichts zu tun, hofft aber auf einen Podiumsplatz.

Bei den Snowboardern liegt der dreimalige FWT-Gesamtsieger Victor de Le Rue (FRA) an der Spitze. Der erfahrene Franzose will mit seinem vierten Titelgewinn einen neuen Rekord aufstellen, hatte jedoch in den letzten beiden Contests Probleme, sodass Liam Rivera (SUI) und Cody Bramwell (GBR) mit je einem Sieg und einem zweiten Platz an ihn heranrücken konnten.

Wetter-Update

Die Wettervorhersage sagt momentan bis Donnerstag, 20. März, klaren Himmel und stabile Bedingungen voraus. Dann zieht aus dem Süden ein Tiefdruckgebiet auf, das steigende Temperaturen, starken Wind und möglicherweise Regen bis auf 3.000 Meter mit sich bringt. Am Wochenende soll es stürmisch und bewölkt und auch an den Tagen danach wechselhaft bleiben – entweder steht starker Schneefall mit starkem Wind oder geringer Schneefall bevor, der die Fahrbedingungen nicht verbessern würde.

Im Moment hat der Bec des Rosses eine solide Schneedecke, die Anfang letzter Woche von Neuschnee bedeckt wurde. Aber das trockene Wetter der letzten Tage hat eine schwache Schicht entstehen lassen, die bei größeren Schneefällen instabil werden könnte. Um die besten und sichersten Bedingungen zu gewährleisten, bereiten sich die Organisatoren daher auf die Möglichkeit vor, den Wettbewerb schon am Donnerstag, 20. März, durchzuführen.

Die Action live verfolgen

Fans in aller Welt können die Action live auf www.freerideworldtour.com/live verfolgen. 30-mal Xtreme Verbier – jetzt steht ein Finale bevor, das Freeride-Geschichte schreiben wird!

Publiziert in Events