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Dienstag, 25 Februar 2025 16:53

X OVER RIDE 2025

15. März, Kitzsteinhorn

Erstmals stehen sechs FWT Challenger Events auf dem Programm und der legendäre X OVER RIDE am Kitzsteinhorn in der Region Zell am See-Kaprun ist ein fester Bestandteil der Serie. Seit 2012 ist das Kitzsteinhorn ein Hotspot für die Crème de la Crème des Freeridens, und auch dieses Jahr verspricht das Event packende Action und spektakuläre Lines.

Mögliches Sprungbrett in die Freeride World Tour!

In den Challenger-Bewerben treffen die besten Rider des Vorjahres aufeinander, um sich einen der begehrten Startplätze für die Freeride World Tour 2026 zu sichern. Die Auswahl der Teilnehmer für die Challenger Series erfolgt unter Berücksichtigung der drei besten Ergebnisse der jeweiligen Rider aus der vorherigen Saison. Somit haben die erfolgreichsten 24 Skifahrer, 13 Skifahrerinnen, 13 Snowboarder und acht Snowboarderinnen die Chance, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und um ein Ticket für die World Tour zu kämpfen. Zusätzlich besteht auch die Möglichkeit, über eine Wildcard Challenger-Punkte zu sammeln – pro Challenger stehen sieben Wildcards zur Verfügung, welche auch einmalig an aktuelle World Tour Fahrer vergeben werden können.

Limitierte Plätze

Die Startplätze für die World Tour 2026 sind extrem limitiert. Jeder Run zählt, jede Line könnte über Aufstieg oder Ausscheiden entscheiden. Für das FWT Challenger Ranking werden die vier besten von sechs Challenger-Ergebnissen gewertet. Dies bedeutet wiederum, dass sich am Kitzsteinhorn wichtige Entscheidungen über die Qualifikation für die nächstjährige World Tour abzeichnen werden. Falls einer der vorherigen Challenger wetterbedingt nicht stattfinden kann, wird es umso wichtiger, sich am Kitzsteinhorn zu behaupten, um sich in eine Pole Position zu bringen. Die vier Bestplatzierten aus der Kategorie der Ski Men, je zwei Rider aus den Kategorien Ski Women und Snowboard Men und nur eine Snowboard-Dame aus jeder Region erhalten am Ende aller Challenger-Bewerbe ihren Platz in der Freeride World Tour 2026.

Warum mehr Challenger-Bewerbe?

Die Ausweitung auf sechs Challenger Events ist das Resultat intensiver Erfahrungen und Rückmeldungen der Rider aus den beiden vergangenen Saisonen. Der Grundgedanke ist, das Wettbewerbsformat nachhaltiger zu gestalten und fairere Bedingungen zu schaffen. Unter anderem war die Optimierung der Bedingungen eines der

Ziele: Die Wetterbedingungen im März und April sind oft unberechenbar, was zu weniger optimalen Challenger Events führen könnte. Um faire Qualifikationen und hochwertige Events zu gewährleisten, musste das System angepasst werden. Ein weiteres Ziel ist die Etablierung einer Challenger-Serie, um den Ridern mehr Sichtbarkeit zu bieten und somit eine noch interessantere Schnittstelle zwischen den Qualifier-Bewerben und der Freeride World Tour zu schaffen. Zusätzlich garantiert eine größere Anzahl an Challengern, dass konstant gute Leistungen belohnt werden und die World Tour somit kontinuierlich mit einem starken Teilnehmerfeld besetzt ist.

Save the Date!

Am 15. März 2025 wird das Lakarschneid-Face erneut zur Bühne der besten Freerider der Welt. Von der Public Viewing Area am Langwied genießt das Publikum beste Aussichten auf die Action. Für all jene, die nicht live dabei sein können, wird das Event per Livestream übertragen.

Mehr Infos findest du unter: www.x-over.at 

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Mittwoch, 12 Februar 2025 09:51

Freeride World Tour: 2025 Fieberbrunn Pro

Nach den Alpinen Ski Weltmeisterschaften ist vor der Freeride World Tour (FWT). Vom 7. bis 13. März 2025 gastiert die Freeride World Tour erneut in Fieberbrunn. Wusstest du, dass der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn der einzige Tourstopp im deutschsprachigen Raum ist?

Besonders die anspruchsvollen Hänge des 2.118 Meter hohen Wildseeloders machen den Skicircus zu einem Freeride-Juwel. Im Rahmen der Freeride World Tour treffen sich hier die besten Big Mountain Shredder der Welt, um sich für das große Finale in Verbier (Schweiz) zu qualifizieren.

„Was vor zwei Jahrzehnten mit einer Vision von sechs Einheimischen aus dem PillerseeTal begann, ist mittlerweile eine internationale Erfolgsgeschichte. Fieberbrunn hat sich zu einem unverzichtbaren Hotspot der Freeride-Welt entwickelt, und dieser Tourstopp ist erneut ein klares Zeichen für die immense Entwicklung und das außergewöhnliche Potenzial dieser Region“, so Markus Kogler, Sicherheitschef des FWT-Stopps in Fieberbrunn.

FWT Pro Competition am 8. März 2025

Neben der Juniors Competition wird die FWT Pro Competition, die während eines festgelegten Wetterfensters zwischen dem 8. und 13. März stattfindet, das absolute Highlight sein. Die Teilnehmer werden dabei im Best-of-Two-Format an den steilen, felsigen Nordhängen des Wildseeloders ihre besten Runs zeigen. Bei diesem Wettkampfformat haben die Sportler zwei Versuche, wobei nur der bessere Lauf in das Endergebnis eingeht.

Valentin Rainer führt Gesamtwertung an

Bei den österreichischen Athleten zählt Valentin Rainer, FWT-Weltmeister 2023, zu den Favoriten auf den Weltmeistertitel. Der 4. Platz beim letzten Tourstopp in Kicking Horse (Kanada) sicherte ihm nicht nur wertvolle Punkte, sondern auch den ersten Platz in der Gesamtwertung. Auch bei den deutschen Startern sind einige Hoffnungen auf den Tourstopp in Fieberbrunn gerichtet: Timm Schröder (Snowboard), Tiemo Rolshoven (Ski) und Lena Kohler (Ski) gehören zu den starken Fahrern, die sich gute Chancen auf Spitzenplatzierungen ausrechnen.

Entertainment für alle

Die Freeride World Tour in Fieberbrunn ist nicht nur für die Athleten ein Highlight, sondern auch für die Zuschauer. Vom 7. bis 9. März verwandelt sich das Event Village an der Talstation der Bergbahnen Fieberbrunn in ein Zentrum für Freeride-Fans. Die Besucher erwartet bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Live-Musik, DJ-Sounds, Skitests, Ausstellerstände sowie die Eröffnungs- und Preisverleihungszeremonien sind Teil des Programms. Um die weltbesten Freerider hautnah zu erleben, können sich Zuschauer im freien Skiraum ab der Bergstation Lärchfilzkogel in den Zielraum bei den Wildalmen begeben. Hier erleben sie das Contest Village – mit DJ, Live-Moderation, leckerem Essen und Getränken sowie einer entspannten Atmosphäre.

Live streamen

Der Event wird auch im Livestream auf www.freerideworldtour.com übertragen, sodass Fans weltweit das Spektakel miterleben können.

Infobox

  • Event Village von 7. bis 9. März 2025 geöffnet
  • Geplanter Contest Day: 8. März 2025
  • Location: Wildseeloder North Face
  • Start: 2.118 m
  • Ziel: 1.500 m
  • Hangneigung: bis zu 70 Grad
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Montag, 03 Februar 2025 17:17

FWT - Kicking Horse in Canada

Nach zwei intensiven Stopps in Europa überquert die Freeride World Tour nun den Atlantik und gastiert für den Kicking Horse Golden BC Pro in Kanada. Dieser legendäre Freeride-Event findet zum achten Mal statt. Die Athletinnen und Athleten messen sich hier auf einem der anspruchsvollsten Freeridehänge Nordamerikas.

Das Wetterfenster reicht vom 7. bis 13. Februar 2025. Die Veranstalter wählen für den Wettkampf den Tag aus, an dem die Bedingungen am besten sind. Dieser Tourstopp ist einer der Schlüsselmomente der FWT 2025. Die Fahrerinnen und Fahrer müssen sich wichtige Punkte sichern, bevor es nach den folgenden Etappen zum „Cut“ kommt, nach dem die Finalteilnehmer feststehen.

Ein echtes Bigmountain- und Freeride-Paradies

Das Kicking Horse Mountain Resort liegt in den Purcell Mountains in British Columbia und gilt als eines der besten Freeridegebiete Nordamerikas. Es ist berühmt für steile Rinnen, tiefen Powder und eine Vielzahl natürlicher Features für Sprünge – die perfekte Leinwand für Freeriden auf Weltklasseniveau! Das anspruchsvolle Gelände bietet die ideale Mischung für technische Abfahrten, massive Airs sowie rasante Schwünge auf offenen Hangabschnitten. Dieses Terrain stellt das Können auch der erfahrensten Athletinnen und Athleten auf die Probe.

Seit seiner FWT-Premiere 2018 hat sich Kicking Horse einen Ruf als einer der spannendsten und schwierigsten Tourstopps der FWT erworben. Das Gebiet erfreut die Fans immer wieder mit hervorragenden Freeride-Bedingungen, die den Riderinnen und Ridern Leistungen auf höchstem Niveau ermöglichen.

Auch über den Contest hinaus ist Golden, BC, dank der starken Ski- und Snowboard-Community sowie des atemberaubenden Backcountry-Geländes der perfekte Freeride-Treffpunkt. Die große Leidenschaft für das Freeriden hat hier eine ganz besondere Atmosphäre entstehen lassen, die den Tourstopp zum Highlight sowohl für die Sportlerinnen und Sportler als auch für die Fans macht.

Der Kampf um die „Golden Bib“

Nach den ersten beiden Tourstopps zeichnen sich im FWT-Ranking schon erste Favoriten ab. Bei den Skifahrern trägt der FWT-Gesamtsieger von 2023, Valentin Rainer aus Mils (AUT), die „Golden Bib“, die goldene Startnummer des Gesamtführenden. Er hat mit einem zweiten und einem vierten Platz bisher 16.000 Punkte erreicht. Dahinter folgen Martin Bender (SUI) mit 15.520 Punkten und Ross Tester (USA) mit 13.800 Punkten. FWT-Newcomer Tiemo Rolshoven (GER) ist nach zwei starken Auftritten mit 12.560 Punkten Fünfter. Im Feld der Skifahrerinnen liegen Astrid Cheylus (FRA) und Justine Dufour-Lapointe (CAN) mit 18.000 Punkten gleichauf vor der zurückgekehrten dreifachen FWT-Gesamtsiegerin Arianna Tricomi (ITA, 8190 Punkte). Als Vierte folgt Lena Kohler aus Memmingen (GER), die nach ihrem dritten Platz in Val Thorens 7255 Punkte gesammelt hat. Führender Snowboarder ist Enzo Nilo (FRA) mit 15.120 Punkten vor seinem Landsmann Rémi Benamo und Victor De Le Rue (FRA), die beide 12.095 Punkte auf der Habenseite verbuchen. Timm Schröder aus Bad Tölz (GER) ist mit 8850 Punkten Fünfter. Bei den Snowboarderinnen liegt Noémie Equy (FRA) mit 18.000 Punkten auf Platz eins vor Audrey Hebert (CAN) mit 11.520 und Anna Martinez (FRA) mit 11.275 Punkten.

Event Wildcard: Parkin Costain am Start

Die FWT freut sich sehr, Parkin Costain (USA) als Event-Wildcard für den Ski-Contest beim Kicking Horse Golden BC Pro bestätigen zu können. Costain ist in den Bergen in einer Familie leidenschaftlicher Wintersportler aufgewachsen und begann schon früh, sich für das Backcountry zu begeistern. Bereits mit sieben Jahren nahm er an ersten Freeride-Wettbewerben teil und entwickelte schnell das Können und das Selbstbewusstsein, das seine Karriere geprägt hat. Costain ist für seine mutige Linienwahl, große technische Präzision und eine einzigartige Mischung von Style und Kontrolle bekannt. Man darf gespannt sein, was er bei seinem FWT-Debüt im Köcher hat!

Liveübertragung

Die gesamte Action in der Liveübertragung Fans können den Kicking Horse Golden BC Pro live auf www.freerideworldtour.com verfolgen. An welchem Tag der Wettkampf stattfindet, wird 48 Stunden zuvor bekanntgegeben. Am besten folgt man @freerideworldtour auf Social Media, um exklusive Updates, aktuelle News und Einblicke hinter die Kulissen zu erhalten.

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Donnerstag, 16 Januar 2025 15:39

Freeride World Tour Start

Wettkampf bestätigt: Baqueira Beret Pro von Movistar am Freitag, den 17. Januar

Der erste Wettkampf der Freeride World Tour (FWT) 2025 steht fest! Am Freitag, den 17. Januar, treten die besten Freerider der Welt an einem neuen Veranstaltungsort im Herzen der spanischen Pyrenäen an.

Wichtige Infos:

- Termin: Freitag, 17. Januar
- Veranstaltungsort: Verlegt nach La Bamba, um optimale Bedingungen zu gewährleisten
- Event: Backcountry-Wettkampf ohne öffentlichen Zugang aus Sicherheitsgründen
- Startreihenfolge: Snowboard Herren, Ski Herren, Ski Damen, Snowboard Damen

La Bamba – Die ultimative Freeride-Bühne der Pyrenäen

Der neue Austragungsort, La Bamba, befindet sich im Landkreis Vielha e Mijaran. Mit einer Höhe von 2541 m und einer Abfahrt bis 2069 m bietet der Hang extreme Neigungen (durchschnittlich 40°, maximal 53°). Dieses vielseitige Gelände mit Klippen, Graten und natürlichen Hindernissen stellt eine große Herausforderung dar und ermöglicht kreative Freestyle-Performances.

Warum ein Wechsel des Veranstaltungsorts?

Ursprünglich war der Wettkampf am Tuc de Baciver geplant. Aufgrund starker Winde und schlechten Schneebedingungen wurde jedoch auf La Bamba ausgewichen. Laut Laurent Besse, dem FWT-Kommissar, bietet La Bamba bessere Schneebedingungen und mehr Sicherheit.

Über Vielha e Mijaran

Die Region ist bekannt für ihre landschaftliche Schönheit und gilt im Sommer als Wanderparadies. Im Winter zieht sie Freerider an. Das nahegelegene Vielha, das Herz des Val d’Aran, bietet Restaurants, Boutiquen und Freizeitmöglichkeiten und vereint traditionellen Pyrenäen-Charme mit modernen Annehmlichkeiten.

Event-Logistik und Zeitplan

- Kein öffentlicher Zugang zu La Bamba (Sicherheitsgründe)
- Live-Übertragung: Offizieller FWT-Stream oder auf Großbildschirm in Pla de Beret (Baqueira Beret)
- Wiederholung: Samstag, 9:00 Uhr in Pla de Beret

Zeitplan:
- Live-Übertragung: ab 9:30 Uhr (CET)
- Erster Start: 9:45 Uhr (CET)

www.freerideworldtour.com

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Donnerstag, 21 März 2024 10:24

FWT: YETI Xtreme Verbier schon am Freitag

Der YETI Xtreme Verbier ist für diesen Freitag, den 22. März 2024, bestätigt und markiert den letzten Event einer erfolgreichen Saison der Freeride World Tour by Peak Performance 2024 (FWT). Der Wettkampf wird damit schon einen Tag vor dem Beginn des ursprünglich angesetzten Wetterfensters stattfinden, da ab dem Wochenende Wind und Schneefall einsetzen sollen und die Aussichten für die Folgewoche unsicher sind. Für den Freitag sind nur leichter Wind und dünne Wolkenschleier prognostiziert, sodass die Veranstalter diesen Tag als sicherste und beste Option für den Contest betrachten.

www.freerideworldtour.com

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Donnerstag, 14 März 2024 15:46

FWT Fieberbrunn

Beim vierten Stopp der Freeride World Tour by Peak Performance 2024 (FWT) und ersten Teil der FWT Finals fiel heute in Fieberbrunn eine erste Titelentscheidung. Die Siege gingen an Erin Sauve (CAN) und Victor De Le Rue (FRA) auf dem Snowboard sowie Astrid Cheylus (FRA) und Ben Richards (NZL) auf Ski. Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch in Vorarlberg wurde bei den Skifahrern Zweiter, Valentin Rainer (AUT) aus Mils Achter. Der Bad Tölzer Snowboarder Timm Schröder (GER) belegte Rang drei. De Le Rue steht damit als neuer Weltmeister fest.

Beim 20. Freeride-Event in Fieberbrunn, seit 2011 Teil der FWT, präsentierte sich der Wildseeloder unter Sonnenschein und mit anspruchsvollen Schneebedingungen, die zwischen frühlingshaften und härteren Passagen wechselten. Die 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten zwischen zwei Startplätzen auf 2.118 und 2.080 Meter wählen, bevor sie sich in den felsdurchsetzten 582-Höhenmeter-Hang stürzten, der eine durchschnittliche Hangneigung von 48 Grad aufweist. Beim ersten von zwei Events der FWT Finals durften sie zwei Läufe absolvieren, von denen der bessere in die Wertung einging – ein einzigartiges Format im Freeride-Bereich. Zur Spannung trug auch bei, dass auf den beiden Events der FWT Finals mehr Ranglistenpunkte vergeben werden als in den regulären Tourstopps.

Snowboard Herren

Der Snowboard-Gesamtführende Victor De Le Rue (34, FRA) wusste, dass jeder Podestplatz ihm seinen zweiten Weltmeistertitel einbringen würde. Nach dem ersten Lauf lag er auf Platz zwei, doch im zweiten Durchgang holte er mit zwei 360s und einem technischen Double 90,67 Punkte und seinen vierten Sieg im vierten Event der Saison. Zweiter wurde Liam Rivera (24, SUI), der unter anderem mit einem 360 vom Häusl-Cliff und einem Backflip in seinem zweiten Lauf 89 Punkte kassierte. Timm Schröder (26, GER) stürzte im ersten Lauf nach beeindruckendem Auftritt und legte im zweiten Run vier 360s, einen Backflip und einen hohen Air in den Hang. Eine nicht ganz saubere Landung kostete ihn eine bessere Platzierung, mit 87,33 Punkten wurde er Dritter. In der Gesamtwertung ist der Tölzer nun Zweiter hinter dem neuen Weltmeister Victor De Le Rue und vor Liam Rivera.

Ski Damen

Bei den Skifahrerinnen war der Titelkampf vor dem Fieberbrunn-Event noch völlig offen. Astrid Cheylus (20, FRA), die im Vorjahr den FWT Challenger in Fieberbrunn und diese Saison in Kicking Horse gewonnen hatte, sammelte dank ihrer originellen Linienwahl, zahlreichen Sprüngen und einem Backflip 86,33 Punkte. Damit verdrängte sie die nach dem ersten Lauf Führende Hedvig Wessel (28, NOR) von Platz eins. Die Norwegerin hatte mit mehreren Airs und einem Backflip 82,33 Punkte geholt. Dritte wurde Manon Loschi (22, FRA), die mit einem hohen Cliffdrop und einem Backflip 82 Punkte einfuhr. In der Gesamtwertung führt nun Astrid Cheylus vor Hedvig Wessel und Manon Loschi.

Snowboard Damen

Erin Sauve (CAN), in dieser Saison bereits einmal Zweite und einmal Dritte, war bei den Snowboarderinnen die Frau des Tages. Bei ihrem ersten Auftritt in Fieberbrunn stand sie im ersten Lauf einen hohen Cliffdrop im oberen Bereich sowie weitere Sprünge. Ihr solider Run brachte ihr 90,33 Punkte ein – der erste FWT-Sieg für die 34-jährige Kanadierin! Platz zwei ging an Anna Martinez (23, FRA), der die Judges für ihre kreative Linie mit mehreren Sprüngen 73 Punkte verliehen. Dritte wurde Núria Castán Barón (26, ESP), die für ihren technischen Run im ersten Durchgang 71,33 Punkte erhielt.

In der Gesamtwertung behauptet Núria Castán Barón knapp ihre Führung vor Anna Martinez und Erin Sauve. Das Trio liegt lediglich 1275 Punkte auseinander, sodass der Titelkampf beim Saisonabschluss in Verbier völlig offen ist.

Ski Herren

Fünf Skifahrer hatten im ersten Lauf über 90 Punkte erzielt, aber Ben Richards (24, NZL) übertraf sie letztlich alle. Mit mehreren 360s und Double Cliffdrops sowie dem schnellsten Lauf des Tages holte der FWT-Neuling im zweiten Durchgang 97 Punkte und den Tagessieg. Max Hitzig (21, GER) hatte im ersten Lauf bereits 90,33 Punkte gesammelt und verbesserte sich im zweiten um weitere fünf Zähler. Der Fieberbrunn-Sieger von 2022 und Gesamtführende begann seine Fahrt mit einem massiven 360 und legte bei seiner schnell und direkt gefahrenen Linie zwei weite Backflips und mehrere Airs hinter.

Marcus Goguen (19, CAN), der Sieger des Georgien-Tourstopps und Zweitplatzierte im Ranking, startete im ersten Lauf mit zwei 360s in den Hang und legte einen hohen Sprung sowie einen Double Cliffdrop und einen Backflip hinterher. 94,77 Punkte bedeuteten Rang drei. FWT-Titelverteidiger Valentin Rainer (AUT) gelangen zwei solide Läufe, wobei der zweite mit 88,33 die höhere Wertung erhielt und ihm Platz acht einbrachte. Der Milser zeigte dabei unter anderem drei 360s und einen Backflip. Im Gesamtranking führt Max Hitzig weiter vor Marcus Goguen und Ben Richards. Valentin Rainer ist nun Achter.

Alle Resultate: www.freerideworldtour.com/results

Die aktuellen Ranglisten der FWT: www.freerideworldtour.com/rankings

Der nächste und abschließende Event der FWT ist der YETI Xtreme Verbier ab 23. März 2024, wo die letzten Entscheidungen über die Titelvergabe fallen werden. Der Replay des gesamten Tourstopps in Fieberbrunn ist auf www.freerideworldtour.com zu finden.

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Mittwoch, 13 März 2024 09:19

FWT: Fieberbrunn Pro für Donnerstag bestätigt

Der vierte Tourstopp der Freeride World Tour by Peak Performance (FWT) in den österreichischen Alpen steht unmittelbar bevor. Der Wettkampf in Fieberbrunn wurde für Donnerstag, 14. März 2024, bestätigt. Die besten Fahrerinnen und Fahrer, die den „Cut“ nach dem Georgia Pro überstanden haben, werden nun ihr Können am Wildseeloder beweisen.

Zuletzt sind am „Loder“ durchschnittlich zwölf Zentimeter Neuschnee gefallen, weitere Schneefälle werden bis in die Nacht hinein erwartet. Da die Temperaturen ab Donnerstag steigen sollen, ist dieser Tag die beste Wahl, um den Contest unter sicheren sowie für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fairen Bedingungen durchzuführen.

Fieberbrunn trägt seinen Freeride-Event dieses Jahr zum 20. Mal aus; seit 2011 ist er ein Herzstück der FWT. Der legendäre Nordhang des Wildseeloder gilt wegen seiner Steilheit, seiner Länge und seiner großen Auswahl an anspruchsvollen Linien als Klassiker unter den FWT-Austragungsorten. Mit 583 Metern Höhenunterschied und einer durchschnittlichen Hangneigung von 48 Grad ist hier alles vorhanden, damit die Rider eine super Show abliefern können. Die Athletinnen und Athleten aller Kategorien dürfen an diesem Schauplatz zwei Runs absolvieren, wobei nur der bessere in die Wertung kommt. Dieses Format gibt ihnen zwei Gelegenheiten, den perfekten Run abzuliefern, was das Niveau noch einmal zu heben verspricht.

In einigen Kategorien geht es in Fieberbrunn bereits um die WM-Titel. Bei den Skifahrern könnte Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch in Vorarlberg bereits vor dem FWT-Abschlussevent, dem YETI Xtreme Verbier vom 23. bis 31. März, Weltmeister werden, ebenso wie Victor de Le Rue (FRA) bei den Snowboardern und Núria Castán Barón (ESP) bei den Snowboarderinnen. Im Feld der Skifahrerinnen gibt es dagegen keine klare Favoritin, da nur 3000 Punkte die ersten fünf Plätze trennen.

Die Startreihenfolge in Fieberbrunn lautet Ski Damen, Snowboard Damen, Ski Herren und Snowboard Herren.

 Der Livestream auf www.freerideworldtour.com beginnt am Donnerstag um 8:15 Uhr, die erste Fahrerin startet um 8:30 Uhr.

Der Kalender der Freeride World Tour by Peak Performance 2024:

Fieberbrunn Pro , Österreich: 14. März 2024

YETI Xtreme Verbier, Schweiz: 23.–31. März 2024

Publiziert in Events
Freitag, 01 März 2024 10:11

Freeride World Tour: Georgien

Perfekte Verhältnisse mit Pulverschnee und strahlendem Sonnenschein: Beim dritten Stopp der Freeride World Tour by Peak Performance 2024 (FWT) in Georgien fiel heute die Entscheidung, welche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich für die FWT Finals qualifizieren. Am Peak Kakhiani siegten Victor De Le Rue (FRA) und Núria Castán Barón (ESP) auf dem Snowboard sowie Sybille Blanjean (SUI) und Marcus Goguen (CAN) auf Ski. Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch in Vorarlberg wurde bei den Skifahrern Dritter, Valentin Rainer (AUT) aus Mils Achter. Der Bad Tölzer Snowboarder Timm Schröder (GER) belegte Rang zwölf.

Bei der FWT-Premiere in Georgien wartete am Peak Kakhiani im Skigebiet Tetnuldi ein mit pulvrigem Tiefschnee bedeckter, nord-nordwestlich ausgerichteter Hang, der im Schnitt 37 Grad und im Extremfall bis zu 55 Grad steil war. Der Start lag auf 3.150 Meter, das Ziel auf 2.915 Meter.

Snowboard Herren

Der Gesamtführende Victor De Le Rue (34, FRA) startete mit einem Double Cliffdrop und setzte dann vier 360s in den Hang – mit 94,33 Punkten war das der klare Sieg für den FWT-Weltmeister von 2019 und 2021. Platz zwei ging an Jonathan Penfield (36, USA), der mit zwei Backside 360s und drei hohen Airs 88 Punkte sammelte. Dritter wurde mit 86 Punkten Liam Rivera (24, SUI), der zwei 360s, einen Backflip und einen Double zeigte. Timm Schröder (26, GER) stürzte und belegte Platz zwölf, konnte sich dank seiner beiden dritten Plätze in den ersten Events aber für das FWT-Finale in Fieberbrunn und Verbier qualifizieren.

 In der Gesamtwertung führt Victor De Le Rue nun nach drei Siegen mit großem Vorsprung vor Jonathan Penfield und Timm Schröder.

Snowboard Damen

Siegerin Núria Castán Barón (26, ESP) überzeugte die Jury mit drei Airs und erhielt dafür 85,33 Punkte. Platz zwei ging an Erin Sauve (34, CAN), die mit einem couragierten Run 79,67 Punkte holte. Anna Martinez (23, ESP), die den Hang als Spielplatz für zahlreiche Sprünge nutzte und 77,33 Punkte sammelte, wurde Dritte.

 In der Gesamtwertung führt Núria Castán Barón vor Anna Martinez sowie den punktgleichen Erin Sauve und Estelle Rizzolio (38, FRA).

Ski Damen

Bei den Skifahrerinnen gewann Sybille Blanjean (24, SUI) mit einem sehr schnellen und flüssigen Lauf mit mehreren Airs, für den sie 85,67 Punkte erhielt. Die Zweitplatzierte Hedvig Wessel (28, NOR) zeigte einen aggressiven Auftritt mit drei hohen Airs und einem Double Cliffdrop, der ihr 80,67 Punkte einbrachte. Platz drei ging an Lily Bradley (21, USA), die für ihren technischen Run, ihre kreative Linienwahl und einen hohen Cliffdrop 78,33 bekam.

Die Gesamtwertung führt weiter Manon Loschi (22, FRA) an, die stürzte und Fünfte wurde. Zweite ist Hedvig Wessel vor Astrid Cheylus (20, FRA), die in Georgien Rang sieben belegte.

Ski Herren

Bei den Skifahrern fuhren gleich sieben Rider mindestens 90 Punkte ein. Marcus Goguen (19, CAN) startete als dritter Fahrer und legte die Messlatte gleich so hoch, dass keiner sie mehr übertreffen konnte: Ein Leftside 360, ein Backflip und ein Cork 720 brachten ihm 98 Punkte. Mit 94,33 Punkten Zweiter wurde Martin Bender (19, SUI), der mit einem hohen Air begann und einen Backflip, einen Leftside 360, einen Cork 720 und einen weiteren Air hinterherschickte.

 Max Hitzig (GER), der Sieger der ersten beiden FWT-Events 2024, sprang als Einziger einen Backflip direkt unterhalb des Startgates und rundete seinen Lauf mit einem lässig gelandeten Rightside 360, einem weiteren Backflip und einem Air ab. Dafür erhielt der 21-jährige Vorarlberger 93 Punkte und stand als Dritter einmal mehr auf dem Podium. Auch Kristofer Turdell (34, SWE), Blake Marshall (29, NZL), Tenra Katsuno (23, JPN) und Maxime Chabloz (22, SUI) blieben über 90 Punkte.

 FWT-Titelverteidiger Valentin Rainer (AUT) startete mit einem dreifachen Cliffdrop in den Hang und legte unter anderem einen Backflip sowie einen weiten Air hinterher. Für seinen kontrollierten und schnellen Lauf kassierte der 25-Jährige 82,33 Punkte, was in der Endabrechnung Platz acht bedeutete.

 Im Gesamtranking führt Max Hitzig weiter vor Marcus Goguen und Kristofer Turdell. Valentin Rainer ist nun Sechster und damit für die FWT Finals qualifiziert.

Der nächste Event der FWT ist der Fieberbrunn Pro ab 12. März 2024, wo teilweise schon eine Vorentscheidung über die Titelvergabe fallen kann.

Alle Resultate des Georgia BC Pro 2024:  freerideworldtour.com/events/2024-georgia-pro/#Results

Aktuelle Ranglisten der FWT: freerideworldtour.com/rankings/?season=2024

Der Kalender der Freeride World Tour by Peak Performance 2024:

Fieberbrunn Pro , Österreich: 12.–18. März 2024

YETI Xtreme Verbier, Schweiz: 23.–31. März 2024

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Montag, 26 Februar 2024 10:13

Freeride World Tour: Georgia Pro

Nach zwei spannenden Etappen in der Schweiz und in Kanada startet nun der Countdown für den wohl am heißesten erwarteten Event der Freeride World Tour by Peak Performance 2024 (FWT): die Premiere des Georgia Pro. Das Wetterfenster beginnt am Freitag, 1. März, und läuft dann sieben Tage lang. Die Bedingungen im Skigebiet von Tetnuldi gehören in dieser Saison zu den besten, die es dort je gegeben hat. Mit 30 cm Neuschnee auf einer sehr guten Schneedecke liefert der Austragungsort des Georgia Pro derzeit vielversprechende Verhältnisse für einen Freeride-Wettbewerb.

Tetnuldi reicht bis auf 3.160 Meter und verfügt über mehrere Pisten und Lifte, die sich auf 900 Höhenmeter verteilen. Das Skigebiet ist nur einen Katzensprung von der Stadt Mestia entfernt, die im Großen Kaukasus in der georgischen Region Swanetien liegt. Tetnuldi gilt dank seiner schier endlosen Offpiste-Möglichkeiten, die es mit den bekanntesten Destinationen der Welt aufnehmen können, als wahres Freeride-Paradies. Dies hat in den letzten beiden Wintern bereits FWT Qualifier ermöglicht und zieht eine wachsende Zahl von Backcountry-Fans an. Georgien hat sich einen festen Platz auf der globalen Freeride-Landkarte erobert und ist nun eines der sechs Länder, in denen 2024 ein FWT Pro stattfindet.

Kaum eine der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennt die Verhältnisse vor Ort, sodass die besten Freeriderinnen und Freerider der Welt beweisen müssen, wie gut sie sich an unbekanntes Gelände anpassen können. Dazu kommt die stressige Situation, dass viele von ihnen vor dem Cut, der die Teilnahme an den FWT Finals ermöglicht, noch Punkte sammeln müssen. Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch in Vorarlberg bei den Skifahrern und Victor De Le Rue (FRA) bei den Snowboardern müssen sich darüber nach ihren je zwei Siegen in den ersten beiden Events zwar wenig sorgen, aber im Kampf um den Gesamtsieg wollen sie ihre jeweiligen Verfolger Kristofer Turdell (SWE) und Timm Schröder (GER) aus Bad Tölz auf Abstand halten. Ski-Titelverteidiger Valentin Rainer (AUT) aus Mils braucht eine gute Platzierung, um die Qualifikation für das Finale in Fieberbrunn und Verbier zu schaffen. Bei den Damen liegen zwei Rookies in Führung: Manon Loschi (FRA) bei den Skifahrerinnen und Anna Martinez (ESP) bei den Snowboarderinnen haben in Verbier und Kicking Horse bewiesen, dass sie die Umstellung vom FWT Qualifier zur Pro-Serie leicht bewältigen konnten.  

Möglicherweise kann Wildcard Jaba Skhvediani die Rangliste bei den Snowboardern durcheinanderbringen. Der Georgia Pro ist zwar der erste FWT-Event des Georgiers, aber er hat bereits bei zahlreichen FIS Freestyle-Events in ganz Europa sein Können bewiesen, kürzlich den Big Air in Polen gewonnen und zwei weitere Podestplätze zu verzeichnen.

Ski-Titelverteidigerin Justine Dufour-Lapointe (CAN) wird den Event aus persönlichen Gründen verpassen, Finn Bilous (NZL) muss wegen anderer Verpflichtungen auf den Georgia Pro verzichten.

Der Georgia Pro wird wie alle FWT-Events live auf www.freerideworldtour.com übertragen.

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Freitag, 16 Februar 2024 11:20

Freeride World Tour: Kicking Horse

Unter strahlendem Sonnenschein fand gestern der zweite Stopp der Freeride World Tour by Peak Performance 2024 am T1 South in Kicking Horse bei Golden in der kanadischen Provinz British Columbia statt. In einem packenden Wettkampf sicherten sich Anna Martinez (FRA) und Victor De Le Rue (FRA) den Sieg im Snowboard-Bereich, während Astrid Cheylus (FRA) und Max Hitzig (GER) aus St. Gallenkirch in Vorarlberg die Spitzenpositionen bei den Skifahrern belegten.

Die Bedingungen waren mit Temperaturen von bis zu -20 °C und einer Schicht Pulverschnee über einer festen Altschneedecke herausfordernd, doch die Teilnehmer meisterten ihr Runs erfolgreich. Im Snowboard-Bereich setzte sich Anna Martinez (23, FRA) mit einem schnellen und technisch anspruchsvollen Lauf durch, der von der Jury mit Platz eins belohnt wurde. Bei den Herren holte sich Victor De Le Rue (34, FRA) seinen zweiten Saisonsieg mit einem beeindruckenden Double Cliffdrop gefolgt von einem Backside 360.

Bei den Skifahrern zeigte Astrid Cheylus (FRA) eine beeindruckende Leistung mit zwei hohen Cliffdrops und einem spektakulären Backflip, der ihr den Sieg einbrachte. Max Hitzig (GER) setzte sich mit einem herausragenden Lauf, der unter anderem einen technisch anspruchsvollen Double Cliffdrop und einen massiven Rightside 360 umfasste, an die Spitze des Herren-Feldes.

Die Gesamtwertung wird von Martinez (FRA) und De Le Rue (FRA) im Snowboard-Bereich sowie Cheylus (FRA) und Hitzig (GER) bei den Skifahrern angeführt, wobei sich das Ranking noch bis zum Tourstopp in Georgien im März ändern kann.

Der nächste Tourstopp steht in Georgien an, bevor es dann zu den Finals in Fieberbrunn und Verbier geht.

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