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Freeride-Paradies Japan
Wir stehen mitten im Winter auf einem Kraterrand eines aktiven Vulkans – umgeben von feinstem meterhohen Pulverschnee und hören - irgendwo zwischen den Birkenwäldern - vereinzelt Freudenschreie anderer Skibegeisterter. Noch immer können wir kaum glauben, dass wir wirklich hier in Japan sind, am anderen Ende der Welt, an einem Ort, der uns mit seiner Landschaft, Kultur und seinem Powder magisch in seinen Bann zieht.
Ein Traum wird wahr
Der Traum begann vor vielen Jahren, als Jonas im Alter von 14 Jahren den Skifilm „Believe“ von Tanner Hall sah – seither strebte er einmal im legendären „Japow“ zu fahren - dem ultraleichten und für Japan typischen, trockenen Pulverschnee.
Nach langem Warten – auch pandemiebedingt – war es im Winter 2024 endlich so weit: Dreieinhalb Wochen voller Kulturaustausch und Powderabenteuer standen uns bevor.
Only Friends on Powderdays auf Honshu
Von Tokio aus ging es quer über Honshu nach Nozawa Onsen – ein Dorf, das auf den ersten Blick wie ein alpenländisches Skiidyll im Land der aufgehenden Sonne wirkt: Gasthäuser mit Namen wie „Schanze“ oder „Haus St. Anton“ stehen zwischen traditionellen japanischen Gebäuden - ein Erbe eines Vorarlbergers, der vor über einem Jahrhundert die Skitechnik nach Japan gebracht hat.


Hier fanden wir nicht nur deutschsprachige Namen, sondern auch eine tief verwurzelte japanische Badekultur. In den 13 frei zugänglichen Onsen trifft sich täglich die Dorfgemeinschaft zum Baden. Für uns zunächst ungewohnt heiß, entpuppte sich das Baden in den heißen Quellen als wohltuendes Ritual nach einem Skitag.
Der erste Skitag war magisch: Über Nacht war Neuschnee gefallen. Aufgrund des anhaltenden Schneesturms war aber der obere Teil des Skigebiets geschlossen, was uns und andere nicht davon abhielt, mit den Fellen zu unverspurtem Terrain aufzusteigen. In der Liftschlange kamen wir mit einem Einheimischen ins Gespräch, er meinte per Google Translate, es sei ein „schlechterer Winter“ – für uns jedoch kaum vorstellbar.


Weiter ging’s in den Myoko-Nationalpark. Zufällig fand am ersten Abend eine Safety Night mit lokalen Bergführern statt. Dort lernten wir, dass in Japan aufgrund geothermischer Aktivitäten den ganzen Winter über Gleitschneelawinen möglich sein können. Anzeichen dafür sind schwefelartiger Geruch oder plötzlichen Änderungen in der Schneebeschaffenheit. Außerdem werden wir darüber informiert, dass es in Japan kein umfassendes Lawinenwarn- und Rettungssystem gibt – im Notfall muss man in einer Schneehöhle die Nacht verbringen und bis zum nächsten Tag ausharren, bis Hilfe kommt. Also beschlossen wir, defensiv zu bleiben und keine unnötigen Risiken einzugehen.
In unserer Unterkunft - eine rustikale Blockhütte – trafen wir auf zwei Kanadier, die sich uns für die kommenden Tage anschlossen. Mit ihnen erkundeten wir die dichten Birkenwälder neben den Pisten im Akakura Kanko Resort, bevor wir uns tiefer ins Backcountry hinauf in Richtung Maeyama (1.932 m) wagten: Zwischen Wind, Nebel und knarrenden Birken spielte sich unser Aufstieg und die Abfahrt ab – mystisch, still, fast surreal.

Nächster Morgen, ein traditionelles japanisches Frühstück mit Misosuppe, Fisch, Reis und Gemüse. Wir brechen auf ins Gebiet Myoko Suginohara, verlassen schnell die Gebietsgrenze und steigen bei leichtem Schneefall in völliger Stille zum Kraterrand des aktiven Vulkans Mt. Myoko (ca. 2.300 m) auf. Dort angekommen öffnet sich kurz ein Wetterfenster und offenbarte uns ein atemberaubendes Panorama mit einer traumhaften Vulkan- und Seenlandschaft. Der anschließende Run zurück ins Skigebiet war ein echtes Highlight, jeder Turn pures Glück. Noch vom Adrenalin beflügelt, bestiegen wir spontan einen Nebengipfel – den Mt. Akakura (2.141 m). Die Dämmerung brachte uns zurück ins Gebiet. Damit endete ein Tag, so grandios, dass für uns feststand, morgen geht’s zurück zum Krater.

Wir werden nicht enttäuscht. Der Schnee ist noch tiefer, noch fluffiger als am Tag zuvor. Bei der zweiten Abfahrt, dieses Mal in den Krater, riecht es plötzlich nach faulen Eiern. Stellenweise ist die Schneedecke sogar weggetaut - ein Warnsignal. Wir beschließen einzeln in den Hang einzufahren. Bei der Rückfahrt in Richtung Skigebiet probierten wir eine alternative Route zum Vortag. Zunächst perfekter Tiefschnee durch lichten Wald, doch je tiefer wir kamen, desto dichter wurden die Sträucher und immer schwerer der Schnee. Die Dämmerung und leichter Schneefall setzten langsam ein. Uns wurde klar, dass wir uns bei der Abfahrt entgegen der Empfehlung unseres Hosts zu weit rechts gehalten haben, wodurch uns ein langer und flacher Forstweg bevorstand. In der Dunkelheit erreichten wir den Parkplatz des Skigebiets.

Weiter ging’s nach Hakuba, wo Sonne pur und europäische Frühjahrsbedingungen inkl. Bruchharsch auf uns warteten. Der Fokus verlagerte sich von Powderruns zu entspanntem Apres Ski mit Bier, Ramen und Onsen und ein Besuch bei den berühmten Snow Monkeys in ihrer heißen Quelle rundete unseren Aufenthalt ab.

Gemeinsam mit Freunden aus München erkundeten wir verschiedene Skigebiete, darunter Tsugaike und Happo-One. Am letzten Tag starteten wir von der Berghütte Sonai Happoike eine Skitour in Richtung Mt. Karamatsu (2.696 m) - mit Blick auf den Mt. Fuji, was uns den Atem verschlägt. Die Abfahrt führte uns durch eine steile, enge Rinne, endend in einem Bachlauf mit gigantischen Geschiebesperren - anspruchsvoll und überwältigend, Big Mountain-Feeling pur. Next stop Hokkaido!

Hokkaido: Powder, Ramen und Onsen on repeat!
Wir landeten in Sapporo bei dichtem Schneetreiben. Die Autofahrt nach Niseko entpuppte sich als erstes Winterabenteuer auf Hokkaido: zwei Stunden Fahrt bei Sicht fast null, blinkende Pfeile wiesen den Weg durch meterhohe Schneeberge. Nach zwei Stunden Blindflug erreichten wir unser kleines Holzhaus mit Futons und Kamin im schneebedeckten Nirgendwo.

Am nächsten Morgen fuhren wir in das kleine Moiwa Ski Resort. Schon vor Liftöffnung bildete sich eine lange Schlange von Skifahrern, denn dort wartete er: der perfekte Japow - trocken, leicht und durch den Schneesturm vom Vortag unfassbar tief. Von solchen Tagen hatten wir bei der Planung geträumt. Anfangs noch jeden Face-Shot mitgezählt, wurden es selbst auf den kurzen Abfahrten zu viele.

Der nächste Powderday steht an und wir überlegten nochmals nach Moiwa zu fahren oder das Skigebiet Rusutsu auszuchecken. Wir entschieden uns schlussendlich für Rusutsu. Jedoch waren die Bedingungen dort weniger lohnend, unter der Powderschicht stoß man schnell auf eine Eisdecke - leider der falsche Call. Dadurch entschieden wir uns bereits am frühen Nachmittag für einen Onsen Stop in einem Fünf-Sterne-Spa für rund 8 €. Auf dem Heimweg fanden wir noch per Zufall ein fantastisches Restaurant in einem Onsen mit Ramen mit cremigem Kartoffelschaum: simpel, köstlich, der perfekte Genuss während draußen wieder Schneegestöber einsetzte.

Der dritte Tag in Niseko versprach Sonne und blauen Himmel. Wir machten eine Skitour zum Chisenpuri (1.134 m). Die Route führte vorbei an einem Schwefelsee und durch die prächtige Winterkulisse aus frisch eingeschneiten Birkenwäldern auf den Gipfel, markiert durch einen Holzpflock mit Schriftzeichen. Kurz die Aussicht genossen, wechselten wir schnell in den Powdermodus, um vor den anderen Tourengehern die ersten Linien in den Hang zu zaubern.

Ein persönliches Highlight war unser Versuch, den freistehenden Mt. Yotei, den Fuji von Hokkaido, zu besteigen – ein imposanter Vulkan mit fast 1.900 Metern Höhe. Wir entschieden uns für die Kimobetsu-Route auf der Ostflanke. Ohne Steigeisen war der Aufstieg oberhalb der Baumgrenze an dem Tag aber zu riskant, also kehrten wir ca. 300 Meter unterhalb des Kraterrands um – aber der Blick von dort war trotzdem unvergesslich: das Meer glitzerte weit im Osten und das Sonnenlicht spielte über die hügeligen Landschaften. Am Abend ließen wir die Zeit in Niseko bei Yakitori-Spießen in einem Izakaya ausklingen und stießen mit einem Glas Sake auf den Mt. Yotei an, den wir uns fürs nächste Mal aufheben möchten.

Nach einer Nacht in Sapporo ging es weiter in den Osten/ in die Mitte der Insel, in den Daisetsuzan-Nationalpark. Die Fahrt dorthin war ziemlich monoton: Hügel und weite Landschaften. Unsere Motivation sank mit zunehmender Fahrt: Wir hatten in Niseko starke Tage und zweifelten, ob der Osten Hokkaidos mithalten kann. Doch angekommen in Ronenai, fernab der Touristenpfade, änderte sich alles. Wir verbrachten unsere letzten Tage der Reise in einem traditionellen Gasthaus, geführt von ehemaligen Snowboard Pros. Dort waren wir die einzigen westlichen Gäste und fühlten uns nochmal tiefer mit der japanischen Kultur verbunden.

Unser erstes Ziel war der Mt. Asahidake (2.291 m), der höchste Gipfel Hokkaidos. Mit Hilfe der Großraumgondel sparten wir uns die ersten 500 Höhenmeter. Die Aufstiegsspur ab der Bergstation führte uns an Fumarolen, dampfenden Quellen, vorbei. Doch schlechte Sicht und eisige Verhältnisse zwangen uns am Vorgipfel zum Umkehren, sodass wir uns wieder in die Birkenwälder begaben. Die Schneemassen dort waren gewaltig, beinahe zu viel. Unsere Gastgeber schmunzelten darüber und erzählten von wesentlich schneeintensiveren Wintern früherer Jahre.

Am letzten Skitag unternahmen wir eine Tour auf den Vorgipfel des Mt. Furano (1.912 m). Ein letztes Mal begeisterten uns die Schneemengen und die Schneequalität – das Highlight an dem Tag aber war das Bad im Outdoor-Onsen mitten im Wald, während die Dämmerung einsetzte und leise Schneeflocken vom Himmel fielen – ein perfekter Abschluss unseres Powderabenteuers im Land der aufgehenden Sonne und des wohl fluffigsten Schnees, den wir jemals erlebt haben.

Fazit: Japow wir kommen wieder
Diese Reise hat uns gezeigt, wie vielseitig, landschaftlich divers und kulturell spannend Japan ist – ganz besonders im Winter. Skifahren in Japan ist mehr als nur Sport: Es ist ein Eintauchen in eine andere Welt. Zwischen dampfenden Quellen, mystischen Birkenwäldern und schneebedeckten Vulkanen haben wir Momente erlebt, die wir nie vergessen werden.
Arigatou gozaimasu, Japan – wir sehen uns wieder.
STOX Energy Socks
Ich teste seit einigen Wochen die STOX Energy Socks und bin wirklich begeistert. Für mich haben sie sich als perfekte Alltags- und Ski-Kompressionssocken erwiesen. Meine Modelle heißen Merino Skiing Socks und Ultralight Skiing Socks. Hier meine Eindrücke und Einschätzung:
Die STOX Energy Socks sind speziell für Wintersport und lange Tage auf der Piste konzipiert: Sie setzen auf eine wissenschaftlich erprobte, abgestufte Kompression, die am Knöchel stärker drückt und am Bein nach oben hin nachlässt. Damit soll die Blutzirkulation verbessert werden, was nicht nur die Muskeln mit mehr Sauerstoff versorgt, sondern auch Ermüdung, Muskelvibrationen oder Schwellungen mindern kann.
Zudem bestehen sie aus hochwertigen Materialien, die Wärme und Feuchtigkeit regulieren, ideal bei kalten Temperaturen.
Meine Ausgangslage:
Ich habe von Natur aus eher niedrigen Blutdruck. Mein Arzt hat mir sogar schon Kompressionsstrümpfe für den Alltag empfohlen. Die verodneten Socken waren für den Alltag praktisch, fürs Skifahren aber nicht die passende Option. Mit den STOX Socks jedoch habe ich endlich eine Lösung gefunden, die mich im Alltag UND vor allem auf der Piste überzeugt.
Passform & Komfort:
Die Socken sitzen schön eng: stark genug für einen spürbaren Kompressionseffekt, aber nicht so eng, dass sie Schmerzen verursachen. Gerade bei langen Tagen in Skischuhen finde ich das enorm wichtig.
Wärme & Länge:
Die STOX Energy Socks gehen bis übers Knie. Gold wert bei Kälte und langen Abfahrten und der Kompressionseffekt wird dadurch noch verstärkt. Meine Füße blieben warm, selbst bei eisigen Bedingungen.
Muskelunterstützung & Energie:
Ich hatte das Gefühl, dass meine Beine weniger ermüden, besonders nach Stunden im Skischuh und bei langen Abfahrten. Der Druck wirkt genau dort, wo er helfen soll. Das macht nach meiner Erfahrung einen großen Unterschied.
Alltagstauglichkeit:
Ich nutze die Stox Socks nicht nur beim Skifahren. Für jemanden mit niedrigem Blutdruck machen sie auch im Alltag einen Unterschied, sind stylisch, bequem und funktionell.
Mein Tipp zur Kombination:
Ich würde empfehlen, die STOX Socks in Kombination mit einer dreiviertellangen Skiunterhose zu tragen. So ist im Skischuh nur die Socke, und du vermeidest lästiges Überlappen von Socke und Skiunterhose. Für mich ist diese Kombi eine spürbare Verbesserung im Komfort.
Fazit:
Für mich sind die STOX Energy Socks eine der besten Kompressionssocken, die ich je getragen habe, sowohl für den Alltag als auch für den Wintersport. Sie vereinen warmhaltende, atmungsaktive Materialien mit einer sehr funktionalen Kompression und sind obendrein in vielen verschiedenen Farben erhältlich.
Hier geht´s zur website von Stox Energy Socks: stoxenergy.com
Julbo präsentiert den neuen HAILOT
Mit dem neuen HAILOT präsentiert Julbo eine Helmserie, die keine Kompromisse eingeht – und dafür mit dem ISPO Award ausgezeichnet wurde. Entwickelt für ambitionierte Skifahrer, Skifahrerinnen und
Bergsportbegeisterte, vereinen die drei HAILOT-Modelle ein ultraleichtes, schlankes Design mit modernsten Sicherheits-Features wie MIPS®, RECCO® und TWICEME®. Mehrere Belüftungsöffnungen sorgen für optimale Luftzirkulation, während das innovative Eyewear Storage System eine nahtlose Integration mit Brillen ermöglicht. Dank doppelter Zertifizierung für Ski- und Klettersport sind die Helme vielseitig einsetzbar – ob für sportliche Abfahrten auf der Piste, Tiefschnee-Abenteuer oder alpine Touren im Sommer wie Winter.
HAILOT FREERIDE MIPS
Der HAILOT FREERIDE ist speziell für alle Powder-Fans entwickelt, die Wert auf Performance, praktische Details und
Look legen. Neben seinem ultraleichten Design und den Technologien MIPS® und RECCO® überzeugt er mit einer innovativen Trail Cap, die nicht nur modernen Style, sondern auch zusätzlichen Gesichtsschutz vor Sonne bietet. Belüftung, kompakte Passform und Zubehörkompatibilität mit flexibler Halterung für die Stirnlampe machen ihn zu einem verlässlichen Partner für lange Tage im Tiefschnee – mit doppelter
Zertifizierung für Ski und Klettern, das ganze Jahr über.
Julbo empfiehlt dazu folgende Skibrille: LAUNCHER
Die LAUNCHER kombiniert radikalen Style mit modernster Technologie. Ihre rahmenlose Bauweise und die zylindrische Scheibe eröffnen ein extrabreites Sichtfeld für eine klare und unverfälschte Geländesicht. Die selbsttönende Scheibe REACTIV 1-3 High Contrast passt sich automatisch wechselnden Lichtbedingungen an und sorgt jederzeit für kontrastreiche Sicht. Für zusätzliche Performance sorgt das SuperFlow Pro-Belüftungssystem, das ein Beschlagen verhindert und das sich dank eingebauter Magnete selbst mit Handschuhen mühelos bedienen lässt. Entwickelt aus recycelten und bio-basierten Materialien setzt
die LAUNCHER zudem ein Zeichen für Nachhaltigkeit.
Hier findest du noch mehr Infos zu den Produkten: julbo.com
HEAD KORE TI
Der neue KORE TI ist da!
Der neue KORE TI der Saison 2025/26 ist jetzt noch vielseitiger und sorgt damit für noch mehr Fahrspaß auf jedem Terrain. Damit bringt er nicht nur im tiefen Schnee seine Stärken zum Ausdruck, sondern auch auf der frisch präparierten Piste. Mit neuer Konstruktion, einer neuen Geometrie und einer neuen hybriden Oberfläche ist er dafür gebaut, jederzeit und überall zu glänzen.
Neue Konstruktion mit zwei Titanalschichten
Zwei Titanalschichten erhöhen beim neuen KORE TI die Stabilität, bieten eine optimale Dämpfung und sorgen für eine überragende Fahrqualität. Die neuen Holzkernkombinationen liefern die charakteristische Leistung bei geringem Gewicht. Hier geht´s zum Modell für Männer: www.head.com
Spezielle Konstruktion für Frauen
Die Kore Ti Kollektion mit leichtem Karuba-Buchenholzkern ist grundsätzlich für Frauen und Männer konzipiert. Zusätzlich gibt es spezielle KORE W Modelle für Frauen bei denen auf die biomechanischen Bedürfnisse eingegangen wird. Durch die Verwendung eines Pappel-PET Kern und einen spezifischen Montagepunkt wird hier ein ausgewogenes und spielerisches Fahrgefühl vermittelt. Ebenso verfügen sie über ein eigenes Grafikdesign. Hier geht´s zum Modell für Frauen: www.head.com
Neue Geometrie der Rocker und Sidecuts: Die neuen Rocker- und Sidecut-Profile sind so ausgelegt, dass der KORE jetzt noch vielseitiger ist und auf jedem Terrain noch mehr Fahrspaß garantiert.
Neue Hybrid-Oberfläche mit Flachs: Die neue Hybridbauweise ermöglicht eine Reduzierung des Kunststoffes und erhöht gleichzeitig die Widerstandskraft gegen Beschädigungen. Das Top Sheet aus Flachs sorgt für die markante Kontur des KORE und ist durch bessere Dämpfungseigenschaften perfekt für das Freeride- & Allmountainsegment geeignet. Das Material in der oberen Schicht wird reduziert, womit weniger Kunststoff zum Einsatz kommt. Der HEAD- und KORE Schriftzug auf der Oberfläche zeigt mit seiner Position jetzt an, wo der Rocker im KORE TI beginnt.
freeskiers.net Weihnachtsgewinnspiel 2025 - Tag 8
Frostbeulen aufgepasst!
Therm-ic Freeride Ultra Heat Gloves
Detaillierte Infos zu den Gewinnen!
Die beheizbaren Freeride Ultra Heat Gloves von Therm-ic sind für extremste Bedingungen gemacht. Drei Heiz-Stufen halten warm und lassen sich flexibel anpassen. Die Konstruktion aus ultra-robustem Ziegenleder, Pittards® Amor-tan-Ledereinsätzen und Kevlar-Nähte, garantiert Haltbarkeit und Abriebfestigkeit. Die Handschuhe sind wasserdicht und atmungsaktiv. Primaloft Gold bietet optimalen Kälteschutz und transportiert Feuchtigkeit ab. Mit einer intelligenten Verteilung der Isolierung bieten diese Handschuhe maximale Beweglichkeit ohne überflüssiges Material. Der vorgeformte Schnitt und umgeschlagene Nähte an den Fingern sorgen für Komfort, der Ärmelbund für präzise Passform.
Verlost in der Größe: 7
Mehr Infos: www.therm-ic.com
Du willst deine Finger immer warm wissen? Dann nimm beim freeskiers.net Gewinnspiel teil!
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Hintertux Park Opening 2025 Recap
Vom 3. bis 5. Oktober war’s wieder soweit: Das Hintertux Park Opening 2025 hat den Winter offiziell eingeläutet! Seit über zwei Jahrzehnten ist das Opening am Hintertuxer Gletscher der Fixtermin für die Freestyle-Szene. Rider, Brands, Medienleute und jede Menge Shred-Hungrige haben sich im Zillertal versammelt, um bei super Bedingungen gemeinsam in die Saison zu starten.
Interview mit Lukas Schlickenrieder
Hey Lukas, du warst beim Opening dabei – wie war’s?
„Auf jeden Fall mega! Der Park war top geshaped – zwei frische Kickerlines, eine Medium Line mit drei Kickern und dazu eine durchgehende Rail Line bis ganz runter – das sieht man nicht oft zu dieser Jahreszeit.“
Wie waren die Bedingungen?
„Für Anfang Oktober echt gut! Wir hatten 5–10 cm Neuschnee, also griffig und stabil. Ich war schon am Donnerstag oben – Sonne, Top-Vibes, viele bekannte Gesichter wie Marie Kuhlmann oder Leon Gütl.“
Und die Stimmung?
„Super chillig. Kaum Wartezeiten, gute Sessions, und die offene Quali fürs Rock A Rail war richtig nice – jeder konnte mitfahren.“
Sieht man dich die nächsten Wochen wieder in Tux?
„Definitiv! Wenn das Wetter passt, bin ich safe öfter oben. Der Park ist einfach top!“
Werni’s Transfer Games by Quiksilver
Zillertal-Local Werni Stock lud erneut zu seinen legendären Transfer Games, und der Betterpark zeigte sich von seiner besten Seite. Internationale Top-Rider wie Torstein Horgmo, Ståle Sandbech, Fridge und viele mehr ballerten sich über den Big Jump, der mit verschiedenen Transfers ordentlich Kreativität abverlangte.
Das Motto: Teamwork, Style & Airtime – und davon gab’s reichlich. Die Norweger dominierten gleich doppelt und sackten zwei Awards ein, während sich Werni selbst mit Nick Pünther über den „Best Creative“-Award freuen durfte.
- Youngguns: Team 67 (Dima Luchkin & Damian Millinger)
- Best Tech: Team 5 Skin (Ståle Sandbech, Sven Thorgren, Miles Fallon, Fridge & Øyvind Kirkhus)
- Best Creative: Local Legends (Nick Pünther & Werni Stock)
- Steeziest: Team Austria (Tom Tramnitz & Kuba Hrones)
- Best Team: 5 Skin
Rock A Rail
Der Auftakt der neuen Rock A Rail Ski & Snowboard Tour 2025 presented by Snowfest ging in Hintertux über die Bühne und brachte urbanen Street-Style mitten ins Zillertal.
Nach der offenen Quali am Freitag folgte am Samstag das große Spektakel an der Talstation – mit fettem Setup, starker Crowd und massig Progression. Rider aus 16 Ländern zeigten, was sie draufhaben, und verwandelten die Station in ein Freestyle-Festival.
Sieger Rock A Rail Hintertux
Snowboard Women:
1. Marie Kuhlmann (GER)
2. Paula Benito (ESP)
3. Stella Accati (ITA)
Snowboard Men:
1. Niek van der Velden (NED)
2. Leon Gütl (GER)
3. Colin Frans (USA)
Ski Women:
1. Alais Develay (FRA)
2. Hannah Langes (AUT)
3. Sarah Schönach (AUT)
Ski Men:
1. Stefano Gallina (ITA)
2. William Bostadlokken (NOR)
3. Jakob Koula (CZE)
Kids Shred, Movie Nights & Gondel-Partys
Natürlich durften auch die jungen Shredder nicht fehlen: Beim Kids Shred by Gigi Rüf ging’s gemeinsam mit Steve Gruber für die nächste Generation auf die Rails – mega Stimmung und jede Menge Talent!
Am Freitagabend folgte dann Kino-Feeling: Zwei Weltpremieren der neuen Snowboardfilme von K2 und Nitro sorgten im Tux Center für ordentlich Vorfreude auf den Winter.
Und wer danach noch Energie hatte (also eigentlich alle), stürmte die Hohenhaus Tenne, wo die Pop-Up Gondel-Parties by Bögenradio mit DJs Davyboi und Justin Jay für Stimmung sorgten.
Canary Cartel Playground Session
Zum Abschluss am Sonntag hieß es dann nochmal: Lockere Jib-Session beim Tuxer Fernerhaus! Die Canary Cartel Crew lud zum Shredden ein, und dutzende Rider nutzten die Gelegenheit für einen smoothen Ausklang.
LaMunt eröffnet ersten Store & Community Place in München
Die Bergsportmarke LaMunt hat am vergangenen Wochenende ihren ersten eigenen Store & Community Place eröffnet – mitten im Herzen von München, in der Frauenstraße 30. Ein passender Standort für eine Marke, die sich ganz der weiblichen Bergsport-Community widmet.
Passend zur Markenphilosophie von LaMunt – der Marke von Frauen für Frauen – stand das Eröffnungswochenende unter dem Motto „Freundschaft“. Den Auftakt machte am Freitagabend ein exklusives Opening Event für rund 60 geladene Gäste. Besucher hatten die Gelegenheit, die Marke und die neuen Räumlichkeiten in der Frauenstraße 30 kennenzulernen.
Am Samstag lud LaMunt zu einem offenen Community-Tag mit verschiedenen Mitmachaktionen ein. Besonders beliebt war das Basteln von Perlenarmbändern, so genannten Freundschaftsbändern – eine symbolische Geste für die Verbundenheit unter Bergfreundinnen. Der Tag bot die perfekte Gelegenheit, sich auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und die Philosophie von LaMunt kennenzulernen.
Mit dem neuen Store & Community Place schafft LaMunt nicht nur einen Ort für hochwertige Bergsportbekleidung, sondern auch einen Raum für Begegnung, Inspiration und Austausch. Der Store lädt dazu ein, sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen, gemeinsame Erlebnisse und Mountain Me-Time zu teilen und die Leidenschaft für die Berge in einem urbanen Umfeld zu zelebrieren.
In den kommenden Wochen plant LaMunt eine Reihe inspirierender Community Events, darunter:
- Mother & Daughter Shopping am 10. Mai – ein besonderer Tag zum Muttertag, der zum gemeinsamen Stöbern und Genießen einlädt.
- Adventure Travelling mit Caro Unrath am 5. Juni – ein inspirierender Talk über Abenteuerreisen und Tipps zur Reise- und Outdoor-Fotografie.
- Soul Trekking mit Anna Angermeier am 10. Juli – spannende Einblicke und Inspiration rund ums Thema Fernwandern und mentale Stärke.
Welche Events wann genau stattfinden und wie man teilnehmen kann, verkündet LaMunt rechtzeitig auf dem eigens dafür geschaffenen Instagram-Kanal @lamuntwoman_munich.
Freestyle-Frühling am Kitzsteinhorn
Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu, aber am Kitzsteinhorn geht der Freestyle-Spaß erst richtig los! Bis zum 4. Mai sind die Snowparks noch geöffnet, und auch die Pisten laden bis zum 18. Mai zum Shredden ein. Also, schnapp dir dein Setup, denn der Frühling hat für Freestyler noch einige Highlights parat!
Snowparks: Weltklasse Setups für alle Levels
Die Snowparks am Kitzsteinhorn haben für jeden etwas zu bieten:
- Easy Park: Perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene mit smoothen Lines und spaßigen Obstacles.
- Central Park: Hier geht’s zur Sache – bis zu 14 Meter hohe Kicker und 10 Meter lange Rails für die Pros.
- Jib Line im South Central Park: Ein endloser Flow aus bis zu 20 Obstacles in einem einzigen Run. Perfekt, um die Technik aufs nächste Level zu pushen!
Event-Highlights im Frühling
Am Kitzsteinhorn steppt der Freestyle-Bär – und das mit hochkarätigen Events:
- World Rookie Tour Snowboard Finals (23.–28. März): Hier messen sich die besten Nachwuchs-Snowboarder aus 24 Nationen in Big Air, Rail Jam und Halfpipe. Ein Pflichttermin für alle, die Snowboard-Action auf Top-Niveau sehen wollen!
- Austrian & German Masters (30. März – 3. April): Die besten Snowboarder aus Österreich und Deutschland battlen sich um den Staatsmeistertitel in Slopestyle und Halfpipe – plus wertvolle Punkte für das World Snowboard Tour-Ranking und den Europacup.
Jibvill im April – Ein Monat voller Jib-Sessions!
April, April – das bedeutet Jibbing ohne Ende! Der Snowpark Kitzsteinhorn verwandelt sich in ein wahres "Jibvill" mit coolen Obstacles und jeder Menge spaßiger Sessions:
- 05.04. Downdays Snowpark Tour
- 12.04. Austria Snowpark Days
- 26.04. VOLCOM Takeover
- 30.04.–04.05. elooa CAMP GOOD TIMES
Also, pack deine Bretter und genieße die letzten Wochen der Freestyle-Saison am Kitzsteinhorn. Perfekte Setups, beste Bedingungen und jede Menge Action warten auf dich – let’s shred!
Skiing Two Epic Lines In Just One Day!
Ein Tag, zwei epische Couloirs – und die Jagd nach der perfekten Abfahrt!
In der Silvretta Montafon stehen für Berni zwei beeindruckende Couloirs auf dem Plan – an nur einem Tag. Die Herausforderung: Kein Neuschnee seit einer Woche, was die Bedingungen knifflig macht. Doch mit der richtigen Planung und perfektem Timing lassen sich trotzdem grandiose Abfahrten finden.
Der Liftunterstützte Aufstieg führt durch eine atemberaubende Winterlandschaft, während jeder Schritt nach oben die Spannung auf die bevorstehende Abfahrt steigen lässt. Oben angekommen, wartet das Highlight: technisch anspruchsvolle, aber lohnende Lines, die trotz trockener Wintersaison für Adrenalin und Flow sorgen.
Dieses Video fängt die ganze Reise ein – vom schweißtreibenden Aufstieg bis zum letzten Schwung im Schnee, mit nur einer "Brezn"!
Gefilmt von: Carlos Ortola
Rider: Bernhard Braun
Drehort: Silvretta Montafon
Die „Goldenen Regeln” des Schnee-Doktors
„Ich liebe den Schnee. Und ich liebe das Tiefschneefahren. Aber ich hasse Lawinen“, sagt Fabiano Monti aus Livigno. Im Alter von 24 Jahren begann er, sich wissenschaftlich mit dem Thema Lawinen zu beschäftigen. Erst an der Uni in Como, später am Institut für Schnee- und Lawinenforschung in Davos, der Welthauptstadt in Sachen „weiße Gefahr“. Heute gilt Fabiano Monti als einer der namhaftesten Lawinenexperten der Alpen und leitet das Freeride Project in Livigno. Kaum jemand hat solch ein Gespür für Schnee wie „Dottor Neve“, der Schnee-Doktor, wie sie den 43-Jährigen hier nennen.

© APT Livigno
Hier sind seine „Goldenen Regeln“ für Freerider und Skitourengeher:
- Lies das lokale Lawinenbulletin und informiere dich im Voraus über die Schnee- und Wetterbedingungen. Wende dich an einen lokalen Experten, wie z. B. das Livigno Freeride Project.
- Wähle die Routen aus, die du machen möchtest und schaue dir Dauer, Hangneigung, Komplexität des Geländes, Höhe und Exposition an. Überlege dir mehrere Optionen, aus denen du dann auswählen kannst.
- Schätze vor jeder Unternehmung deine physische, technische und psychische Verfassung ein.
- Nimm die notwendige Ausrüstung mit, um für unvorhergesehene Ereignisse gewappnet zu sein (Zange, Klebeband, Wärmeschutz, usw.). Du solltest immer ein Lawinenverschüttetensuchgerät, eine Sonde und eine Schaufel dabeihaben. Genauso wichtig ist aber zu wissen, wie man sie benutzt.
- Beurteile die Bedingungen immer wieder neu, falls etwas anders ist als erwartet, sei bereit, deine Pläne zu ändern. Frische Lawinen, Wumm-Geräusche oder Risse in der Schneedecke sind eindeutige Gefahrenzeichen
- Nähere dich den Runs mit Vorsicht und denke immer an die möglichen Folgen. Du bist für deine eigene Sicherheit verantwortlich!
- Trage immer einen Schutzhelm und fahre immer mit mindestens einem Partner, um Spaß und Sicherheit zu gewährleisten.
- Leiste im Falle eines Unfalls erste Hilfe und wähle sofort die 112!
Tourentipp von Fabiano Monti
Wer hoch hinaus will und sich gerne frei im Pulverschnee bewegt, findet rund um "Little Tibet", wie Livigni wegen seiner hohen, schneesicheren und abgelegenen Lage auch genannt wird, eines der besten Reviere im Alpenraum. Abseits der beiden bekannten Skigebiete Mottolino und Carosello 3000 warten offene, meist waldfreie Hänge, die wie geschaffen sind für kleine und große Skitourenunternehmungen.
Als begeisterter Freerider und Skitourengeher kennt Fabiano Monti die Berge rund um seine Heimat natürlich wie seine Westentasche - auch jene, die keinen Namen haben. No Name Peak 1 und No Name Peak 2 nennt Monti die beiden rund 2.700 Meter hohen Gipfel zwischen Monte delle Neve und Monte delle Mine. Doch so unbedeutend die Namen der Gipfel klingen, so unbedeutend sind sie keineswegs - vorausgesetzt, man ist Variantenfahrer oder Skitourengeher. Steigt man von der Valaccia oder von der Bergstation des Monte delle Neve (kurz) auf, bieten die beiden namenlosen Berge zusammen mit dem Monte delle Mine traumhafte, windgeschützte Tiefschneehänge, auf denen man sich gut und gerne zwei Tage austoben kann.
© APT Livigno