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SNOWFEST RIGA
Rock A Rail Ski & Snowboard Tour 2025 übernimmt Riga (LAT)
Das Baltikum ist offiziell auf der Snowfest-Landkarte angekommen. Das erste Snowfest Riga (Nov. 28 – 30) feierte gemeinsam mit der Rock A Rail Ski & Snowboard Tour 2025 eine erfolgreiche Premiere in der lettischen Hauptstadt. Mit einem neuen Land und einer neuen Stadt auf der Tour bot Riga einen der bisher urbansten Veranstaltungsorte, vollgeladen mit echtem Street-Vibe und einer leidenschaftlichen lokalen Riding-Community für den vierten Stopp diesen Herbst.
Die Rock A Rail Ski & Snowboard Tour hat sich längst als feste Größe in der europäischen Freestyle-Szene etabliert und setzt neue Maßstäbe im Street-Style-Snowboarding und Street-Style-Skiing. Das Setup in Riga im einzigartigen „Ghetto Games Coliseum“ bot eine markante, authentische Street-Location, die sowohl Rider als auch Publikum begeisterte. Die Features, darunter ein Wallride, eröffneten frische kreative Möglichkeiten und gaben dem Event seinen unverwechselbaren Charakter. Rock A Rail brachte internationale Rider und eine starke baltische Szene zusammen, ein eindrucksvoller Beweis dafür, wie lebendig und engagiert die regionale Community ist.
Ergebnisse Rock A Rail Snowboard
Bei den Frauen sicherte sich Rock A Rail Stammgast Anne-Sophie Lechon (BEL) nach zwei dritten Plätzen ihren ersten Saisonsieg 2025 und bewies damit bemerkenswerte Konstanz. Mia Langridge (GBR) belegte nur eine Woche nach ihrem starken Auftritt in Innsbruck Platz zwei, während Maaria Liis Rahumeel (EST) als Drittplatzierte das Podium komplettierte. Im Feld der Männer zeigte Lokalmatador Nauris Putenis (LAT) vor Heimpublikum auf und holte sich den Sieg, nachdem er bereits beim Hintertux Kick-Off beeindruckt hatte. Casper Holtzapfel (NED) sicherte sich verdient Platz zwei. Joewen Frijns (BEL) wurde Dritter mit spektakulären Tricks.
Ergebnisse Rock A Rail Ski
Im Frauen-Bewerb dominierte Ella Hall (GBR) das Feld und holte ihren ersten Rock A Rail-Sieg nach ihrem dritten Platz in Innsbruck eine Woche vorher. Ellen Damsgaard (DEN) erreichte Platz zwei, Johnson Piper (USA) wurde Dritte. Bei den Männern stand eine starke Mischung aus bekannten Tour-Gesichtern und motivierten baltischen Ridern am Start. Am Ende standen sich Tyler Nicholls-Stubbington (IRL) und Toms Baltmuguris (LAT) gegenüber. Nicholls-Stubbington behielt die Nerven und sicherte sich nach seinem Sieg in Thun bereits den zweiten Rock A Rail-Titel der Saison 2025. Baltmuguris holte vor heimischem Publikum einen emotionalen zweiten Platz, während Jeremy Boiston (GBR) als Dritter aufs Podium fuhr.
Das Premieren-Event in Riga bot auch das beliebte Snowfest Village, bekannt aus Innsbruck und Den Haag. Für alle Generationen gab es Wintersport-Aktivierungen wie Skispringen oder eine Mini-Ramp für junge Snowboarder und Freeskier.
Mit dem erfolgreichen Tourstopp in Riga richtet sich der Blick nun auf das große Finale: Das Snowfest Den Haag, das direkt vor Weihnachten vom 19. bis 21. Dezember 2025 stattfindet.
She Who Flies
Der Dokumentarfilm "She Who Flies" der erfolgreichsten Schweizer Freeskierin Mathilde Gremaud ist endlich auf Red Bull TV.
Die Film-Dokumentation «She Who Flies» portraitiert die steile Karriere der erfolgreichen Schweizer Freestyle-Skifahrerin Mathilde Gremaud (25) aus La Roche im Kanton Freiburg. Der Film zeichnet Gremauds Weg vom beschaulichen Dorf, über zahlreiche Erfolge, bis hin zur Weltspitze. Nach ihren Olympia-Medaillen macht sich jedoch schnell eine Leere breit, mit der Gremaud zuerst umgehen zu lernen muss. Ihre Lernbereitschaft, Ehrlichkeit und die Unterstützung ihrer Familie bringen sie zurück ins Gleichgewicht und lassen sie ihre Liebe zum Sport wiederentdecken. Der Film feiert heute auf Red Bull TV seine Premiere.
Mehr Infos zum Film: redbull.com
Der Dokumentarfilm ist 46 Minuten lang und in englischer Sprache, ab Dezember auch verfügbar mit deutschem Voiceover, und mit Untertiteln in Deutsch.
Silvaplana Rocks The Rail
Das Warten auf den Winter hat ein Ende: In wenigen Tagen verwandelt sich das Zentrum von Silvaplana in ein Winter-Wunderland. Vom 21. – bis 23. November 2025 feiert Silvaplana mit der dritten Auflage des Winter Openings den offiziellen Start in die neue Saison. Mit Freestyle-Action, Konzerten, Freestyle-Coaching, Kulinarik und ganz viel Community-Spirit bei freiem Eintritt.
Beim legendären „Silvaplana Rocks The Rail“ Contest wird die Strasse zur Bühne: Snowboarder und Freeskier zeigen mitten im Dorf spektakuläre Tricks. Sowohl spielerisch für Kinder als auch technisch herausfordernd für die Profis: Der Kurst bietet Obstacles wie eine Double-Kinked Tube, eine Downbox oder ein Straight Rail für spektakuläre Tricks und jede Menge Action. Die Anmeldung ist offen für alle, Interessierte melden sich hier an: Freeski / Snowboard. Gefahren wird in verschieden Altersklassen.
Es wird diverse Foodstände geben und ein Snow Kids Village, wo die Kleinsten ihre ersten Versuche auf einem oder zwei Brettern machen können. Festivalfeeling lädt zum Verweilen und Mitfeiern ein. Auf der Hauptbühne bringen am Samstag Giganto mit Rap in rätoromanischer Sprache und LCone, einer der einflussreichsten Schweizer Rapper, das Publikum zum Beben. Das ganze Wochenende geht es auch im Corvatsch Park hoch hinaus. Die FRESK Crew bietet kostenloses Freestyle-Coaching an, zum Tricks verfeinern und um gemeinsam den Park zu erobern.
Wer den Winterstart in Silvaplana voll auskosten möchte, sichert sich das Winter Opening Package. Drei Übernachtungen mit Halbpension, Wochenend-Skipass mit exklusivem Corvatsch Pre-Opening am Freitag. Du bist mittendrin im Geschehen – für ein Wochenende voller Schnee, Sound und unvergesslicher Moment. Winter Opening Package buchen.
Alle Infos, das detaillierte Programm und Buchungsmöglichkeiten:
Hintertux Park Opening 2025 Recap
Vom 3. bis 5. Oktober war’s wieder soweit: Das Hintertux Park Opening 2025 hat den Winter offiziell eingeläutet! Seit über zwei Jahrzehnten ist das Opening am Hintertuxer Gletscher der Fixtermin für die Freestyle-Szene. Rider, Brands, Medienleute und jede Menge Shred-Hungrige haben sich im Zillertal versammelt, um bei super Bedingungen gemeinsam in die Saison zu starten.
Interview mit Lukas Schlickenrieder
Hey Lukas, du warst beim Opening dabei – wie war’s?
„Auf jeden Fall mega! Der Park war top geshaped – zwei frische Kickerlines, eine Medium Line mit drei Kickern und dazu eine durchgehende Rail Line bis ganz runter – das sieht man nicht oft zu dieser Jahreszeit.“
Wie waren die Bedingungen?
„Für Anfang Oktober echt gut! Wir hatten 5–10 cm Neuschnee, also griffig und stabil. Ich war schon am Donnerstag oben – Sonne, Top-Vibes, viele bekannte Gesichter wie Marie Kuhlmann oder Leon Gütl.“
Und die Stimmung?
„Super chillig. Kaum Wartezeiten, gute Sessions, und die offene Quali fürs Rock A Rail war richtig nice – jeder konnte mitfahren.“
Sieht man dich die nächsten Wochen wieder in Tux?
„Definitiv! Wenn das Wetter passt, bin ich safe öfter oben. Der Park ist einfach top!“
Werni’s Transfer Games by Quiksilver
Zillertal-Local Werni Stock lud erneut zu seinen legendären Transfer Games, und der Betterpark zeigte sich von seiner besten Seite. Internationale Top-Rider wie Torstein Horgmo, Ståle Sandbech, Fridge und viele mehr ballerten sich über den Big Jump, der mit verschiedenen Transfers ordentlich Kreativität abverlangte.
Das Motto: Teamwork, Style & Airtime – und davon gab’s reichlich. Die Norweger dominierten gleich doppelt und sackten zwei Awards ein, während sich Werni selbst mit Nick Pünther über den „Best Creative“-Award freuen durfte.
- Youngguns: Team 67 (Dima Luchkin & Damian Millinger)
- Best Tech: Team 5 Skin (Ståle Sandbech, Sven Thorgren, Miles Fallon, Fridge & Øyvind Kirkhus)
- Best Creative: Local Legends (Nick Pünther & Werni Stock)
- Steeziest: Team Austria (Tom Tramnitz & Kuba Hrones)
- Best Team: 5 Skin
Rock A Rail
Der Auftakt der neuen Rock A Rail Ski & Snowboard Tour 2025 presented by Snowfest ging in Hintertux über die Bühne und brachte urbanen Street-Style mitten ins Zillertal.
Nach der offenen Quali am Freitag folgte am Samstag das große Spektakel an der Talstation – mit fettem Setup, starker Crowd und massig Progression. Rider aus 16 Ländern zeigten, was sie draufhaben, und verwandelten die Station in ein Freestyle-Festival.
Sieger Rock A Rail Hintertux
Snowboard Women:
1. Marie Kuhlmann (GER)
2. Paula Benito (ESP)
3. Stella Accati (ITA)
Snowboard Men:
1. Niek van der Velden (NED)
2. Leon Gütl (GER)
3. Colin Frans (USA)
Ski Women:
1. Alais Develay (FRA)
2. Hannah Langes (AUT)
3. Sarah Schönach (AUT)
Ski Men:
1. Stefano Gallina (ITA)
2. William Bostadlokken (NOR)
3. Jakob Koula (CZE)
Kids Shred, Movie Nights & Gondel-Partys
Natürlich durften auch die jungen Shredder nicht fehlen: Beim Kids Shred by Gigi Rüf ging’s gemeinsam mit Steve Gruber für die nächste Generation auf die Rails – mega Stimmung und jede Menge Talent!
Am Freitagabend folgte dann Kino-Feeling: Zwei Weltpremieren der neuen Snowboardfilme von K2 und Nitro sorgten im Tux Center für ordentlich Vorfreude auf den Winter.
Und wer danach noch Energie hatte (also eigentlich alle), stürmte die Hohenhaus Tenne, wo die Pop-Up Gondel-Parties by Bögenradio mit DJs Davyboi und Justin Jay für Stimmung sorgten.
Canary Cartel Playground Session
Zum Abschluss am Sonntag hieß es dann nochmal: Lockere Jib-Session beim Tuxer Fernerhaus! Die Canary Cartel Crew lud zum Shredden ein, und dutzende Rider nutzten die Gelegenheit für einen smoothen Ausklang.
Freestyle-Frühling am Kitzsteinhorn
Der Winter neigt sich langsam dem Ende zu, aber am Kitzsteinhorn geht der Freestyle-Spaß erst richtig los! Bis zum 4. Mai sind die Snowparks noch geöffnet, und auch die Pisten laden bis zum 18. Mai zum Shredden ein. Also, schnapp dir dein Setup, denn der Frühling hat für Freestyler noch einige Highlights parat!
Snowparks: Weltklasse Setups für alle Levels
Die Snowparks am Kitzsteinhorn haben für jeden etwas zu bieten:
- Easy Park: Perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene mit smoothen Lines und spaßigen Obstacles.
- Central Park: Hier geht’s zur Sache – bis zu 14 Meter hohe Kicker und 10 Meter lange Rails für die Pros.
- Jib Line im South Central Park: Ein endloser Flow aus bis zu 20 Obstacles in einem einzigen Run. Perfekt, um die Technik aufs nächste Level zu pushen!
Event-Highlights im Frühling
Am Kitzsteinhorn steppt der Freestyle-Bär – und das mit hochkarätigen Events:
- World Rookie Tour Snowboard Finals (23.–28. März): Hier messen sich die besten Nachwuchs-Snowboarder aus 24 Nationen in Big Air, Rail Jam und Halfpipe. Ein Pflichttermin für alle, die Snowboard-Action auf Top-Niveau sehen wollen!
- Austrian & German Masters (30. März – 3. April): Die besten Snowboarder aus Österreich und Deutschland battlen sich um den Staatsmeistertitel in Slopestyle und Halfpipe – plus wertvolle Punkte für das World Snowboard Tour-Ranking und den Europacup.
Jibvill im April – Ein Monat voller Jib-Sessions!
April, April – das bedeutet Jibbing ohne Ende! Der Snowpark Kitzsteinhorn verwandelt sich in ein wahres "Jibvill" mit coolen Obstacles und jeder Menge spaßiger Sessions:
- 05.04. Downdays Snowpark Tour
- 12.04. Austria Snowpark Days
- 26.04. VOLCOM Takeover
- 30.04.–04.05. elooa CAMP GOOD TIMES
Also, pack deine Bretter und genieße die letzten Wochen der Freestyle-Saison am Kitzsteinhorn. Perfekte Setups, beste Bedingungen und jede Menge Action warten auf dich – let’s shred!
LAAX OPEN 2025
Freeski Queen Mathilde Gremaud trifft auf Superstar Eileen Gu, Halfpipe Ästhet Scotty James stellt sich den Asiaten und die next generation gibt Ton und Tricks im Snowboard Slopestyle vor: So spannend wird der FIS Weltcup in LAAX. Dazu im Tal Red Bull Rail Riot, ein offener Rail Contest für alle, und Live on stage im kostenfreien rocksresort: Annie Taylor, Phenomden und MOBB DEEP. Die Destination Flims Laax ist stolz und parat Gastgeberin des prestigevollsten Freestyle Events Europas zu sein und die 10. Ausgabe der LAAX OPEN zu feiern.
Freestyle vom Feinsten!
Die LAAX OPEN presented by Zalando bringen vom 14. bis 18. Januar 2025 die Creme de la Creme im Contest Snowboarden und Freeski mit der Freestyle Community zusammen. Alles dreht sich ums Surfen und Tricksen im Schnee. Dreh- und Angelpunkt der Outdoor-Aktivitäten ist der Crap Sogn Gion auf 2.252 m.ü.M. – auf dem die Bergstation wie ein galaktisches Raumschiff prangt. Wie aus anderen Sphären gestalten sich auch manche Auftritte der Profi-Rider, die in den FIS Weltcups in Freeski Slopestyle, Snowboard Slopestyle und Snowboard Halfpipe antreten. 210.000 CHF Preisgeld cashen die Besten der Besten ab. Wer holt sich die LAAX OPEN Titel Nummer 39-44? Olympiasieger, Weltmeisterinnen, Newcomer – 250 Rider aus 25 Ländern sind scharf darauf beim beliebtesten Event der Tour ganz weit vorne zu landen. Ab Dienstag, 14.01.2025, geht’s für Männer und Frauen in den gleichen top-geshapten Anlagen Runde für Runde um den Einzug ins Finale. Als Höhepunkte gelten mit Sicherheit die Finaltage Freitag, 17.01.2025, und Samstag, 18.01.2025.
Adrenalinkick pur!
Vom Berg ab ins Tal geht’s sportlich stylish auch im Rahmenprogramm weiter. Auf dem extra von der Snowpark LAAX Crew designten Stairset Rail findet im rocksresort Red Bull Rail Riot statt. Der Contest ist offen für Freeskier und Snowboarder ab 16 Jahren. Einen Sprung entfernt wartet die neu eröffnete Freestyle Academy LAAX mit Skate Bowl, Vert, Street und Trampolinen darauf, gerockt zu werden.
Rock a Rail Ski & Snowboard Tour
Vom 22. bis 24. November fand in Innsbruck die dritte Ausgabe des Snowfest Innsbruck statt: 50 der weltbesten Freestyle Snowboarder und Freeskier aus 23 Ländern duellierten sich beim zweiten Stopp der Rock A Rail Ski & Snowboard Tour 2024 Im Herzen von Innsbruck, zwischen dem Tiroler Landestheater und der historischen Hofburg, umrahmt von der schneebedeckten Nordkette. Highlight war das gigantische Rock A Rail Cage – eine 43 Meter lange, 17 Meter breite und 7,5 Meter hohe Konstruktion, die kreative und wagemutige Tricks ermöglicht.
Snowboard Ergebnisse
Im Rock A Rail Snowboard-Wettbewerb begeisterte Moritz Amsuess (AUT) sein Heimpublikum in Innsbruck mit herausragenden Tricks, u.a. einem Cab 270 Pretzel Out und einem 50-50 Backside Lipslide und sicherte sich damit den ersten Platz bei den Männern. Nate Haust (USA) sicherte sich mit beeindruckenden Kombinationen wie einem Frontboard 270 Out Boardslide den zweiten Platz, während Peter Ershov (RUS) Dritter wurde. Bei den Frauen holte sich Paula Benito (ESP) mit einer spektakulären Performance den Sieg: Ein Front Blunt Indy und einem Frontside 180 Switch 50-50 Half Cab Out brachten ihr den ersten Platz. Anne-Sophie Lechon (BEL) wurde Zweite mit einem starken Frontboard 270 Out und die Österreicherin Selin Lakatha rundet das Podium als Dritte ab.
Ski Ergebnisse
Im Rock A Rail Ski-Wettbewerb brillierte Ryan Stevenson (USA) bei den Männern mit einer beeindruckenden Trickvielfalt und sicherte sich verdient den Sieg. Tucker Fitzsimons (USA) überzeugte bei seinem Debüt auf der Tour und belegte den zweiten Platz, während Bendik Rasmussen (NOR) Dritter wurde. Bei den Frauen zeigte Tereza Korabova (CZE) ihre Kreativität auf dem neuen Rail-Setup und sicherte sich den ersten Platz. Alais Develay (FRA) genoss besonders die tolle Atmosphäre und wurde Zweite, während María Estuu (ESP) das Podium komplettierte.
FIS Freeski World Cup 2024 in Stubai
Ein starker Auftakt
Nach wetterbedingten Verzögerungen konnten die 88 Freeskier:innen aus fünf Kontinenten am Samstag endlich zeigen, was in ihnen steckt. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Bedingungen im Stubai Zoo wurde die Qualifikation ausgetragen, deren Ergebnisse zugleich als Finale gewertet wurden. Tess Ledeux (FRA) und Colby Stevenson (USA) holten sich die Siege, während Matej Svancer mit Rang acht als bester Österreicher glänzte.
Herren
einer überzeugenden Performance sorgte Matej Svancer für Begeisterung beim Publikum. Das Salzburger Freeski-Ass hielt die Fahnen für Österreich hoch. Vor allem der erste Run brachte den 20-Jährigen zwischenzeitlich auf Rang drei. Beginnend am ersten Kicker mit einem switch rechts double cork 720 bringback, folgte ein switch triple 1260 safety. Danach ging es auf das nächste Rail, und mit einem baronflip aus dem Rail. Gefolgt von einem switch 450 auf eine Downrail, und einem 180 pretzel 180 auf dem letzten Rail. Trotz eines kreativen zweiten Runs konnte er sich aber nicht verbessern und rutschte auf Rang acht zurück. Dennoch unterstrich er einmal mehr sein Können und festige den verdienten Platz unter den Besten der Besten.
Am Ende war es der starke US-Amerikaner Colby Stevenson, der triumphierte. Obwohl der erste Run gar nicht nach Plan lief, bewies er extrem starke Nerven, was im zweiten Run belohnt wurde. In seinem Siegerrun startete er mit einem nose butter double cork 1620, ging über in einen switch dub 1440 mit mute grab. Weiter ging es switch auf das Uprail, mit einem cork 810 Tail grab out. Dann back 270 out aus dem Uprail, 180-on, 180-out vom Downtube - dann nose butter 450-in, blind 270-out auf dem letzten Rail. Der 27-Jährige sammelte so mit einer perfekten Performance wichtige 92 Punkte und ließ die gesamte Konkurrenz hinter sich.
Nur sehr knapp dahinter folgte der Mann mit den meisten Weltcup-Podesten im Freeski (mit heute 32). Der Schweizer Andri Ragettli, spielte im ersten Run gleich seine Souveränität aus und ging in Führung. Im zweiten Run konnte sich der mehrfache Kristallkugel-Besitzer jedoch nicht verbessern und fuhr somit mit einem knappen Punkt Rückstand auf Platz zwei. Der Norweger Tormod Frostad holte mit einem feinen zweiten Run verdient seinen ersten Podestplatz am Stubaier Gletscher. Das restliche österreichische Herrenteam konnte leider nicht ganz mit der Spitze mithalten: Lukas Müllauer (S), Julius Forer (V), und Hannes Rudigier (T) belegten in der als Ergebnis gewerteten Qualifikation die Ränge 24, 31 und 48.
Damen
Das Niveau der Damen war beeindruckend hoch, und wie erwartet konnten sich einige der Favoritinnen an der Spitze positionieren. Einmal mehr bewies die Stubai Siegerin von 2020, Tess Ledeux, ihre Größe und setzte sich schlussendlich relativ knapp vor ihren Konkurrentinnen durch. Nach einem völlig verpatzten ersten Run machte sie sich mit ihrem zweiten Run (87 Punkte) selbst ein Geschenk an ihrem 23. Geburtstag. Die Französin startete den ersten Kicker mit einem cork nine plunt, am zweiten wurde es ein switch bio nine right side. Auch ihre beeindruckenden Rail-Lines haben einiges zum Sieg beigetragen. Damit ließ sie die Vorjahressiegerin Mathilde Gremaud hinter sich, die nach einem perfekten ersten Run auf den zweiten Antritt verzichtete und somit mit 85 Punkten von Platz eins auf Rang zwei zurückfiel. Auf Platz drei folgte ihre Landsfrau und Olympiasiegerin Sarah Höfflin mit 82.25 Punkten. Die Deutsche Muriel Mohr aus Bayern, verpasste mit dem hervorragenden fünften Platz nur knapp das Stockerl.
Internationale Bühne
Insgesamt 28 Damen und 60 Herren aus 13 Nationen gingen an den Start. Mit Teilnehmer:innen aus Europa, Asien, Nordamerika und Australien bot der Event eine beeindruckende Vielfalt. Der 500 Meter lange Kurs forderte die Athlet:innen mit technisch anspruchsvollen Features, bot aber gleichzeitig die Bühne für Kreativität und individuelle Stilnoten. Nach dem packenden Auftakt am Stubai Gletscher geht die Freeski-Weltcup-Saison am 16. Januar in Laax (SUI) weiter, wo die Athlet:innen erneut um wertvolle Slopestyle-Punkte kämpfen werden.
Slopestyle-Weltcup am Stubaier Gletscher
Von 20. bis 23. November 2024 trifft sich die internationale Freeski-Elite aus über 20 Ländern zum FIS Freeski World Cup im Stubai Zoo – und eröffnet damit die neue Slopestyle-Saison. Mit dabei sind die besten Fahrer der Welt, darunter Olympiasieger, X-Games-Stars und Weltcup Gesamtsieger, die alle um die ersten wertvollen Punkte kämpfen. Ein Spektakel steht bevor, und das packende Finale kann live auf ORF1 und internationalen Sendern mitverfolgt werden.
Ein starkes Teilnehmer-Feld
Zum mittlerweile achten Mal findet der Weltcup-Auftakt im Snowpark Stubai Zoo statt. Die Pro Line wird zum Schauplatz einzigartiger Tricks und spannender Battles um das Preisgeld von insgesamt 60.000 CHF.
90 Athleten aus fünf Kontinenten sind für dieses Event gemeldet – das Starterfeld könnte kaum hochkarätiger sein. Ob Europa, Amerika oder Asien, die besten Freeskier stehen bereit, die perfekte Parklandschaft im Stubaital für die ersten Slopestyle-Battles der Saison zu nutzen.
Heimvorteil für das österreichische Team
Auch das Gastgeberland ist mit einem starken Team vertreten. Besonders das Salzburger Freeski-Ass Matej Svancer zählt zu den Mitfavoriten. Der 20-Jährige, der mit seinem Sieg beim Big Air Weltcupauftakt in Chur (SUI) Selbstvertrauen getankt hat, ist hochmotiviert: „Ich freue mich schon sehr auf den Weltcup am Stubaier Gletscher, ein Heimweltcup ist für uns alle etwas ganz Besonderes! Ich habe mich die letzten Jahre auf den Slopestyle fokussiert, jetzt ist es mir im Big Air mit dem Sieg in Chur aufgegangen, aber es sind einfach zwei verschiedene Disziplinen. Ich werde natürlich versuchen, das Beste rauszuholen, aber der Kurs am Stubaier Gletscher ist ziemlich anspruchsvoll, da kann alles rauskommen. Es ist super, dass wir vorher schon hier trainieren können und die Line kennen lernen dürfen. Aber da diese natürlich vor dem Weltcup noch umgebaut wird, wird sich auch von den Tricks her noch einiges ändern“, so Svancer, der schon drei Mal den Finaleinzig und einen sechsten Platz aus dem Jahr 2022 am Stubaier Gletscher vorweisen kann.
Seine Kollegen Lukas Müllauer (S), Julius Forer (V) und Hannes Rudigier (T) sind ebenfalls heiß auf das Heimrennen.
Olympiahelden und X-Games-Stars am Start
Ihnen gegenüber steht ein hochkarätiges internationales Starterfeld, das nur darauf wartet, um Podiumsplätze zu kämpfen. Bei den Herren könnte es auf ein Duell zwischen den Topstars Andri Ragettli und Birk Ruud hinauslaufen. Der Schweizer Ragettli, Gewinner von 2020, musste sich im Vorjahr mit dem undankbaren vierten Rang zufriedengeben. Ruud, Olympiasieger im Big Air und Stubai-Sieger von 2021 und 2022, wird es auf das Triple anlegen. Ebenso am Start ist aber auch das gesamte Vorjahrespodest, angeführt von dem Kanadier Evan McEachran und dem amerikanischen Doppelpack Mac Forehand und Alex Hall. Auch die schwedische Legende Jesper Tjäder (Olympiabronze im Slopestyle) könnte, wie schon 2022, vorne mitmischen.
Spitzenduelle der Damen
Auch bei den Damen verspricht die Startliste ein höchst spannendes Rennen. Die Estin Kelly Sildaru, Weltmeisterin und mehrfache X-Games-Gewinnerin, peilt nach 2018 und 2021 den dritten Sieg am Stubaier Gletscher an. Doch ihre Konkurrenz ist stark: die Schweizer Vorjahres- und Olympiasiegerin im Slopestyle, Mathilde Gremaud, wird sich nach dem Sieg in Chur mit noch mehr Selbstbewusstsein aus dem Starthaus katapultieren und alles geben, um Sildarus Triple zu verhindern.
Auch aus deutscher Sicht könnte es spannend werden: Muriel Mohr, die 18-jährige Nachwuchshoffnung aus Bayern, überraschte vor zwei Jahren mit Rang sieben am Stubaier Gletscher. Die Junioren-Weltmeisterin von 2023 wird in ihrem Nachbarland ebenfalls versuchen, wieder eine Top-Platzierung einzufahren.
Vorläufiges PROGRAMM FIS FREESKI WORLD CUP STUBAI 2024
Mi, 20.11. Training Damen & Herren
Do, 21.11. Training Damen & Herren
Fr, 22.11. Qualifikation Damen & Herren
Sa, 23.11. Finale Damen & Herren | LIVE auf ORF1 um 11:15
Stubai Prime Park Sessions
Viele der Freeski-Profis nützen die Top-Bedingungen am Stubaier Gletscher auch schon vorab fürs Training. So werden einige der besten Athleten im Zuge der Prime Park Sessions im Stubai Zoo ihren Tricks für die kommende Saison den letzten Feinschliff geben. Bei diesem vierwöchigen Trainingscamp für Profis trainieren die besten Freeskier und Snowboarder aus aller Welt Seite an Seite auf der eigens für sie gestalteten Prime-Line. So tummeln sich seit 21. Oktober einige der weltbesten Athleten am Stubaier Gletscher, um sich optimal auf den wichtigen Auftaktstopp vorzubereiten.
Snowfest presents: Rock a Rail Tour
Die zweite Auflage der Rock A Rail Ski & Snowboard Tour tourt diesen Herbst quer durch Europa. Ein Setup, zwei Sportarten, drei Städte in drei Ländern in drei Monaten. Das bedeutet Street Snowboarding und Street Skiing Deluxe mit den besten Ridern der Welt. Rock A Rail steht für innovative Setups, die den Ridern kreative Tricks abverlangen und ist die weltweit einzige Rail-Tour für Snowboarder und Freeskier.
DIE TOUR
Los geht es in Thun (SUI) beim Freestyle Roots Festival. Vom 11. – 13. Oktober 2024 haben die Rider die Möglichkeit, sich gute Ausgangspositionen für die Tour und den Gesamtsieg zu schaffen. Am Start in der Schweiz stehen unter anderem die 2023 Rock A Rail Tour Sieger bei den Snowboardern, Paula Benito (SPA) und Leon Gütl (GER). Sie beide wollen ihre 2023 Tour-Titel verteidigen. Freestyle Roots vereint Sport und Kultur, neben Snowboard und Ski stehen auch Mountainbiken und Breakdance im Rampenlicht.
Vom 22. – 24. November schlägt der Rock A Rail Tross seine Zelte erneut im Herzen von Innsbruck (AUT) auf, direkt vor dem Tiroler Landestheater mit der imposanten Nordkette im Hintergrund. Das Snowfest Innsbruck lädt zur dritten Auflage, um die bunte Vielfalt des Wintersports zu feiern. Es locken der zweite Rock A Rail Tour-Stopp 2024 als auch das Snowfest Village mit zahlreichen Sportvereinen und -verbänden, die ihre Sportarten präsentieren. Neue Wintersportarten kennenlernen und ausprobieren, sich über neue Initiativen informieren, das und vieles mehr ist das Snowfest Innsbruck. Der Eintritt ist frei.
Zwei Wochen später, vom 4. – 8. Dezember, kommt es dann zum großen Showdown in Den Haag, beim finalen Stopp der Rock A Rail Tour 2024. Nach Jahren am Grote Markt, findet die Veranstaltung diesen Herbst erstmals in Koekamp statt, erneut bei freiem Eintritt. Neben dem Tagessieg in der Rock A Rail Geburtsstadt geht es auch um den prestigeträchtigen Tourtitel. Vor allem Vorjahressieger Mees Ostdijk wird alles daransetzen, wieder ganz oben zu stehen.
DAS SETUP
Mastermind Stefan Plattner steckt hinter dem 43 m langen, 17 m breiten und 7,5 m hohen Rampe mit einem einzigartigen Setup. Das Herzstück der Tour! In monatelanger akribischer Vorbereitung hat er mit Gerben Verweij den „Rock A Rail Cage“ entworfen mit einzigartigen Features mit vielen Riding-Optionen, die die Rider auf kreative Weise fordern werden. Ein „Spielplatz“ der Extraklasse für Freestyler aus aller Welt. Die besten Jibber auf einem und zwei Brettern mischen sich mit Olympiasiegern und Weltmeistern und bringen das Publikum zum Staunen.