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Dienstag, 23 April 2024 15:47

Powder Alert – Wo Skifahren?

Vorletzte Woche hatten wir teilweise noch 28 Grad und sind bei strahlendem Sonnenschein schon mit der kurz-kurz Kombi aufs Bike gestiegen. Doch wie sagt ein altes Sprichwort so schön: „Der April, der macht was er will.“ Und am nächsten Tag hatten wir nur noch -3 Grad auf der Temperaturanzeige – so schnell kanns gehen. Durch den vielen Niederschlag in der letzten Zeit und den immer gleich niedrigen Temperaturen, sind die Berge nun wieder größtenteils weiß. Doch wo geht man nun hin zum powdern? Wir haben alle offenen Skigebiete für dich rausgesucht und wünschen dir viel Spaß beim shredden!

Deutschland

Zugspitze - 01.05.2024

Beinahe alle Lifte und Bahnen sind derzeit noch auf der Zugspitze geöffnet, sowie alle Pisten bis auf die Riffelriß Abfahrt. Auch der Skiverleih Zugspitze und alle drei Restaurants: Panorama 2962, Sonnalpin und Gletscher 2600 versorgen euch noch fleißig.

Auf dem Wetterradar taucht regelmäßiger Schneefall auf, sowie eine durchgängige Temperatur im Minus Bereich.

Derzeitige Schneehöhe: 370cm.

Neuschneehöhe von heute 26cm – Schneeart: Pulverschnee.

zugspitze.de

 

Nebelhorn – 01.05.2024

Die Nebelhornbahn ist noch bis einschließlich 01. Mai im Winterbetrieb und lädt zum Frühlingsskifahren ein! Wobei die Söllereckbahn am 27. April bereits in die Sommersaison startet.

Geöffnete Lifte:

-Nebelhornbahn I
-Nebelhornbahn II
-Nebelhorn Gipfelbahn
-Koblat
-Sonngehren

ok-bergbahnen.com

 

Österreich

Stubaier Gletscher - 20.05.2024

Am Stubaier Gletscher sind derzeit noch 18 Anlagen, 19 Abfahrten und über 52 Pistenkilometer geöffnet + als kleines extra Schmankerl: Massenweise Neuschnee.

Für die Kulinariker unter euch: Das Marktrestaurant Gamsgarten, Schaufelspitz, der Schneekristall Pavillon und das Cafe Bar Zum Steinbock sind auch noch offen und versorgen euch mit Speis und Trank.

stubaier-gletscher.com

 

Sölden - 01.05.2024

Aktuell sind in Sölden noch fünf Anlagen geöffnet:

-8 EUB Schwarze Schneid I & II
-SL Seiterjöchl
-6 SK Seiterkar
-8 EUB Tiefenbach
-SL Mutkogl

Bis zum 01.05.2024 hast du noch die Möglichkeit das Gletscherskigebiet unsicher zu machen.

soelden.com

 

Hintertuxer Gletscher - 365 Tage im Jahr

Wenn man auf die aktuellen Wetterbedingungen am Hintertuxer Gletscher schaut, sticht einem eins sofort ins Auge: das Wort Pulverschnee! 365 Tage im Jahr ist der Hintertuxer Gletscher im Zillertal geöffnet. Im Herbst traditionell von Stangerlfahrern aller Altersklassen bevölkert, fahren aktuell oberhalb des Fernerhauses praktisch alle Lifte.

hintertuxergletscher.at

 

Pitztaler Gletscher - 05.05.2024

Der Gletscherexpress, die Wildspitzbahn, die Gletscherseebahn, der Schlepplift Brunnenkogel und der Mittagskogel stehen allen begeisterten Skifahrern derzeit noch zur Verfügung. Auf 3.440 Höhenmeter und damit am höchsten Punkt des Pitztaler Gletschers kann man auf jeden Fall noch mit Neuschnee rechnen.

pitztaler-gletscher.at

 

Kaunertaler Gletscher - 20.05.2024

Der Kaunertaler Gletscher, engebettet in eine Berglandschaft mit über dreißig Dreitausendern hält noch bis zum 20. Mai seine Tore offen.

Geöffnete Anlagen:

-Falginjochbahn
-Karlesjochbahn
-Weissseejochbah
-Ochsenalmbahn Ii
-Nörderjoch I

Alleine in den letzten 24h sind nochmals 20cm Neuschnee dazu gekommen!

kaunertaler-gletscher.at

 

Kitzsteinhorn - 02.06.2024

Super Wetter- und Schneeverhältnisse sind auch am Kitzsteinhorn gegeben! Bis zum 2. Juni fahren hier noch die Lifte und Bahnen. Der Easy- und der South Central Park sind jeweils noch bis zum 01. Mai geöffnet. Ab dem Langwied, welcher auf 1.976 Höhenmetern liegt gab es auch hier Neuschnee. Aktuelle Schneehöhen 55cm-360cm.

kitzsteinhorn.at

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Dienstag, 02 April 2024 09:23

X OVER RIDE CHALLENGER 2024

Schon seit Jahren ist das Kitzsteinhorn mit der Lakarschneid Austragungsort für Freeride Bewerbe. Doch die Austragung des 4* Freeride World Tour Challengers war eine absolute Premiere. Bei sonnigem Frühlingswetter ging es nach dem ersten Challenger-Stop in Monterosa in die zweite Runde. Zur Halbzeit lassen sich bereits erste Tendenzen erkennen, wer sich das Ticket für die Freeride World Tour 2025 holen könnte.

Die Lakarschneid bietet im oberen Bereich zahlreiche Backcountry Freestyle Möglichkeiten und im unteren, sehr steilen Gelände viele Big Mountain Elemente. Somit war für jeden Ridertyp des internationalen Top Starterfeldes etwas dabei.

Snowboard Männer

Enzo Nilo (FRA) hat seinen Run mit mehreren Features gespickt, darunter ein Backflip und drei 360er, ein riesiges Cliff sowie ein weiterer Air, was ihm den Sieg einbrachte. Sein Landsmann Gabin Bouzanne (FRA) lag mit einer smoothen Line, die einen 360er beinhaltete, nicht weit hinter ihm auf dem zweiten Platz, während Rémi Benamo (SUI) Dritter wurde.  

"Ich bin super zufrieden mit meinem Lauf und dem Sieg, vor allem weil das Niveau unter den Fahrern so hoch war. Ich habe genau das gemacht, was ich machen wollte und bin nach meinem Sturz in Monterosa mit diesem tollen Ergebnis zufrieden."  - Enzo Nilo

Snowboard Women

Tiphanie Perrotin (FRA) untermauerte ihren zweiten Platz von Monterosa mit einem Sieg hier am Kitzsteinhorn und bekräftigte damit ihre Absicht, sich erneut für die FWT 2025 zu qualifizieren. Sie fuhr das Face mit vollem Tempo hinunter. Dabei glänzte sie mit Style und einem kontrollierten Run, einschließlich eines riesigen Cliffs, um sich den ersten Platz zu sichern. Mit nur zwei Punkten Rückstand wurde Mikaela Hollsten (FIN), die ihren flüssigen Fahrstil unter Beweis stellte und schöne Drops einbaute, Zweite vor Noémie Equy (FRA) auf Platz drei. Eguy punktete mit einem kraftvollen, schnellen Lauf, den sie mit einem 360er vollendete.

"Es war ein toller Run mit wechselnden Bedingungen von Anfang bis Ende. Ich bin froh, dass ich eine flüssige und schnelle Linie fahren konnte und super glücklich, dass es so ausgegangen ist!" - Tiphanie Perrotin

Ski Women

Die große Frage in dieser Kategorie lautet: Kann jemand Lena Kohler (GER) aufhalten? Mit einem kontrollierten Run, der zwei Cliffs beinhaltete und mit unglaublichem Style und Speed untermauert wurde, sicherte sich Lena ihren zweiten Sieg in Folge und führt  somit die Gesamtwertung an. Lokalmatadorin Ulla Gilot (AUT) belegte mit einem massiven Cliff und zahlreichen kleineren Features den zweiten Platz und Lou Barin (FRA) sicherte sich mit kontrolliertem Fahrstil sowie mit vielen Sprüngen und hoher Geschwindigkeit den dritten Platz auf dem Podium.

"Es ist so unglaublich und verrückt, zwei Stops in Folge zu gewinnen; ich freue mich so sehr auf mehr!" - Lena Kohler

Ski Men

Die ersten drei Fahrer in der Kategorie Ski Herren erreichten jeweils 90 Punkte oder mehr und unterstrichen damit das Niveau, das die jungen Talente in diesem Sport an den Tag legen. Tiemo Rolshoven (GER) bugsierte sich beim Challenger am Kitzsteinhorn an die Spitze und kletterte damit in der Rangliste auf Platz eins. Sein Run war stylisch und flüssig, er zeigte einen Backflip und einen 360er und fuhr in einige der technischeren Zonen des Gebiets. Virgile Didier (FRA) kombinierte einen flachen 360er, einen Backflip und einen enormen Double am Ende seines Runs und wurde Zweiter vor Ugo Troubat (FRA), der sich Platz drei sicherte.

"Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf, vor allem weil ich in Monterosa nicht wirklich gut gefahren bin. Aber heute habe ich es geschafft, alles zu landen!" - Timeo Rolshoven

Nach nun 2 Challenger-Stops sind bereits einige richtungsweisende Entscheidungen gefallen. Trotzdem müssen die aktuell Führenden weiterhin alles geben, um sich das Ticket für die Königsklasse – die Freeride World Tour 2025 – zu sichern. Bei noch 2 ausständigen Challenger Bewerben sind deshalb alle Rider gefragt, nach wie vor aufs Ganze zu gehen. 

www.x-over.at 

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Samstag, 27 Januar 2024 20:40

Die Lechner Buam

Zwei Oberbayern am Kitz

Die Brüder Florian und Christoph Lechner sind ursprünglich aus einem kleinen Dorf, in der Nähe von München. In den Tegernseer Bergen haben die zwei ihre Leidenschaft zur Natur, zum Skifahren und zum Biken entdeckt. Ein bisschen professioneller wurde es dann als die zwei dem heimischen Skiclub Ostin am Tegernsee beigetreten sind. Am Anfang war alles noch sehr auf Ski Alpin ausgerichtet und je mehr sie sich dafür interessierten, desto mehr machten sich die Jungs über den optimalen Trainingsort Gedanken.

„Wir waren schon immer sehr Bergsport begeistert und haben nach dem perfekten Trainingsort gesucht. Die Kriterien waren einfach: Einen Trainingsplatz wo wir Herbst, Winter, Frühjahr maximal viel und lange trainieren können. Lange mussten wir nicht suchen, denn relativ schnell sind wir dann aufs Kitzsteinhorn gestoßen, wo genau diese Bedingungen gegeben sind. Wir wollten natürlich auch Top Coaches haben, damit „aus uns amoi wos werd“ schmunzelt Christoph“.

Auch das Thema Freestyle, zog die Buam magisch an, egal ob Ski oder Board. Da traf sich das ausgebaute Setup vom Kitz Funpark natürlich super. Zu dieser Zeit stand das Optimieren der Skitechnik im Vordergrund, egal ob im freien Gelände oder beim Abfahren der 63% steilen Piste „Black Mamba“.

Doch je mehr Zeit die Brüder an ihrem Lieblingsgletscher verbrachten, desto mehr mussten die Eltern zwischen Tegernsee und dem österreichischen Pinzgau pendeln, beziehungsweise nutzte die junge Familie damals die Ferienwohnung ihres Großvaters in Saalbach als Sprungbrett zum Kitz. Es musste eine Lösung her.

„Natürlich diskutierten wir im erweiterten Familienkreis ob nicht eine dauerhafte Bleibe im Pinzgau mehr Sinn für die Familie machen würde.“

Auch die Leistungen der beiden in den Disziplinen Ski Alpin, Snowboard sowie Mountainbiken verlangten immer mehr Zeit am Kitz. Es gab damals für die Lechner‘s heftige Kritik aus dem Umfeld von Freunden und der Familie zu dem Vorhaben den Lebensmittelpunkt zum Trainingsstandort zu verlegen. „Warum wegen dem Sport den Wohnort ändern, lösen andere anders“ waren die Einwände. Doch irgendwie wurden die Leinen zum Tegernsee zunehmend lose und die Bande zum Kitz immer fester. Am Ende war es der kleinere der beiden Boys der der Diskussion ein Ende bereitete: „ich werde nicht jedes Wochenende mit der Leberkäs Semmel zwischen den Zähnen nach Schulende ins Pinzgau rasen um dort noch – wenn überhaupt - 2 Stunden Prime Time Training zu ergattern. Ich gehe jetzt nach der Grundschule in das Skigymnasium HIB Saalfelden und bewerbe mich dort für den Sportzweig, und werde den Aufnahmetest schaffen. Ihr könnt mitkommen oder ich geh allein“.

Das hat dann wirklich alle aus den Socken gehauen. Doch der Schritt war nach jenem Auftritt von Florian ein doch ganz schön Großer für alle Beteiligten. „Du gibst halt dein ganzes Netzwerk an Freunden und Bekannten auf, und das jeder aus der Familie“ rekapituliert Christoph der Ältere von beiden. „Ja der Move war big“, stellt Florian fest, dem einige wichtige Kameraden aus der Tegernseer Heimat wie beispielsweise der Top Läufer Tobi Tent aus Waakirchen fehlten. Die Jungs blicken gerne auf die Zeit und die damit verbundenen Erinnerungen zurück, sind nun in Österreich aber ganz happy. „Wir trainieren ja nicht 24x7, da geht sich schon der ein oder andere Ausflug nach Bayern aus.“

Jetzt haben die Brüder ein neues spannendes Netzwerk an verrückten Dudes aufgebaut und sind ein fester Bestandteil der Kitz Szene. Egal ob bei den coolen Cash4Tricks Contests oben am Gletscherpark im Herbst oder die Mega Events wie World Rookie Tour im Central Park - die Gaudi stand immer im Vordergrund - Rails sliden, neue Tricks über die Kicker lernen und mit Gleichgesinnten abhängen. Und das alles vor der Traumkulisse der hohen Tauern. Die Freestyle Ambitionen wuchsen und wuchsen, zu Lasten des alpinen Rennsports. Nicht nur die anspruchsvollen Kicker des Central Parks waren en vogue, auch die mächtige Superpipe mit ihrer 7m Höhe und 170m Länge bietet den Lechner’s eine guten Trainingsplatz. „Wow wow wow“ war da die einzigen Worte nach den ersten Hits in der Pipe.

Und so startete am Ende im Prinzip am Kitz die Worldcupkarriere der Lechner Buam. Seither verbringen die Boys Jahr für Jahr den Herbst oben am Kitz als Vorbereitung auf die anstehende Weltcup Saison. „Wir waren früher noch mit Rennski auf dem Top Trainingsgelände nebenan, jetzt sind wir eigentlich ausschließlich bei den Pro Trainingssessions in der Halfpipe zugange.“ berichten die Boys. Ein Ausblick auf die Race-Trainignspiste haben die zwei allerdings immer noch vor jedem Drop-In in die Superpipe. Die Lechner-Brüder trainieren zusammen mit dem Who is Who der Snowboard Halfpipe Weltelite wie z.B. Ayumo Hirano (Olympiasieger), Shawnwhite (3x Olympiasieger) oder Scotty James. „Dank der tollen Kitz Crew und dem schnellen Umlauf mit dem Shuttle sind das top Trainingsbedingungen für uns.“ schwärmen die Buam. Nach den anstrengenden Trainingssessions darf es dann gern ein chilliger Nachmittag im Tauernspa sein, mit Schwimmbad und Saunalandschaft, von dort immer den spektakulären Ausblick aufs Kitz. Die perfekte Regeneration für den kommenden Trainingstag.

Aber es wären nicht die „Naturburschen von Tegernsee“, wenn nicht auch Freeriden hoch im Kurs stünde. Die Powdersessions am Kitz sind legendär“ meinen die Lechner Buam. „Der Schnee ist wie Puder, immer perfekt dank der Höhe, und das Gelände – ja die Rinnen und Couloirs sind der Hammer, die Weitläufigkeit garantiert auch an Busy days viele geniale Runs. Und da wäre dann noch das Taxishuttle unseres Dad’s erwähnenswert: Der muss uns nämlich an den richtig geilen Tagen unten in Piesendorf abholen, nach einer der absoluten Highlights in der Region – dem Mega Run vom Top of Salzburg hinunter ins Pinzgau nach Piesendorf. Natürlich schaut der ein oder andere Tegernseer aus der Alt-Combo gern mal vorbei – für die haben wir dann noch ein weiteres Highlight im Petto. Die Auffahrt mit der K-Connect mit einem atemberaubenden Ausblick auf die imposante Bergwelt rund um die hohen Tauern plus anschließendem Showdown auf den präparierten Pisten des Kitzsteinhorns.

Auch bei den Spring Sessions geht es immer ganz gut ab, wer meint die Saison geht langsam zu Ende, war zu der Zeit noch nicht im Kitz: „Im Frühjahr geht’s erst richtig los“ schwärmt der Jüngere von beiden – der Flo: „Hier bin ich jedes Jahr beim World Rookie Final in der Halfpipe dabei – hier treffen sich die weltbesten Snowboard Nachwuchstalente, um den Titel des World Rookie Champions auszufahren – in den Disziplinen Halfpipe, Slopestyle und Big Air.“ Flo konnte sich gerade den Vizemeister Titel in der Halfpipe im vergangenen März für sich sichern. Auch ein Halfpipe Europacup steht im April an. Der 2te Rang belohnte Flo mit dem Gesamteuropacupsieg der Saison 2023/2024.

Neben Contests im Frühjahr hat das Kitz extrem geniale Bedingungen im Central Snowpark zu bieten. Von leicht bis schwierig ist alles dabei. Da sind die Lechner Buam dann täglich am Start, die Eltern parken sie dabei dann gerne oben im Gipfelrestaurant oder am Sonnendeck der Icecamp Bar, wo die alten Hasen bei lässiger Musik und ein paar Drinks die Künste ihrer Boys im Park bestaunen können.

Und dann wäre da noch der Saisonausklang am Kitz. Wenig Leute, der Wettkampfstress bereits vergessen. Die Trainingspause wird mit den Eltern beim Telemarken am Kitz verbracht, gemeinsam zeihen sie im Familienbunde mit „freier Ferse“ viele coole Lines und jeder lässt die tolle Wintersaison nochmal an sich vorüberziehen.

Endet der Winter am Kitz dann schlussendlich und schleißt das Ressort die Schneepforten öffnet sich das Tor zur Sonne in der Europasportregion. Einzigartige Panorama-Rennradstrecken, ob ins Pinzgau bis nach Gerlos oder aber auch über den Filzensattel nach Maria Alm laden für ein perfektes Cardiotraining ein, oder einfach auch nur zum Genießen. Bevor wir aber nun ins Schwärmen kommen über die naturbelassenen Biketrails am Kitz überlassen wir das Thema besser einem Beitrag in der Sommerausgabe von Bergstolz.

Stopp: War da nicht noch was Wichtiges? Ja logo wo außerhalb hängen die Brüder ab? „Ist alles recht „lob“ wie man hier im Pinzgau „sog“. Entweder ‚gemma auf a Bierle‘ mit dem „Alli“ dem Shaper unsere Pipe, dem local hero der weltweit gerufen wird, wenn es um Präzision beim Pipe präparieren geht. Nicht umsonst holt man „Alli“ als Shadow der Olympia Pipe. Oder man trifft sich zum Akrobatik Training im Garten von a paar locals – so z.B. beim Svancer Matej (ja DER Svancer – der super Senkrechtstarter im Freestyle Ski Weltcup), der mit dem Flo gemeinsam im Skigymnasium in der HIB in Saalfelden war.

Apropo Schule, da war doch noch das Thema Bildung und Leistungssport: der Wechsel in eine Region, in der eine professionelle Wintersport Karriere im Einklang mit einem hochwertigen Schulabschluss war sicher für den jüngeren der beiden Lechner Buam ein ganz starkes Argument Richtung Pinzgau Österreich zu ziehen.  Trainieren bei professionellen Trainingsbedingungen direkt im Anschluss an die Schule - das macht den Unterschied.

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Dienstag, 21 November 2023 10:37

Kitzsteinhorn: Glacier Park eröffnet

Der Glacier Park ist zurück! Bis in den Mai wartet am „Kitz“ auf Snowboarder und Freeskier dann ein einzigartiger Freestyle-Playground – denn nach und nach werden in den nächsten Wochen und Monaten auch die Superpipe, der Easy Park, der Central Park und der South Central Park öffnen.

Die ersten kreativen Rails, Jib-Park mit Tubes und Boxen stehen schon, je nach Schneelage wird der Funpark kontinuierlich um weitere Obstacles und Lines ergänzt – aktuelle Updates dazu erhält man auf den Social-Media-Kanälen des Snowparks Kitzsteinhorn. Bis voraussichtlich in den Januar 2024 hinein können sich Snowboarder und Freeskier dann im Set-up des Glacier Parks den Kick holen. Der „Skatepark aus Schnee“ wird vom erfahrenen Shaper-Team rund um Headshaper Wolfgang Hilberger gepflegt, der auch für die Qualität der weiteren Snowparks am Kitzsteinhorn verantwortlich ist.

Bereits geöffnet ist die legendäre Kitzsteinhorn Superpipe – allerdings bleibt sie zunächst den internationalen Topstars vorbehalten, die sich hier bei den Kitzsteinhorn Pipe Trainingweeks seit Ende Oktober und noch bis 26. November auf die Wintersaison vorbereiten. Bei der Trainingssession holen sich neben den deutschen und Schweizer Freestyle-Teams unter anderem der amtierende Snowboard-Olympiasieger Ayumu Hirano (JPN), der WM-Zweite Valentino Guseli (AUS) und der zweifache Olympiamedaillengewinner Scotty James (AUS) sowie die Olympiazweite Queralt Castellet (ESP) und die WM-Dritte Mitsuki Ono (JPN) den Feinschliff für die Saison. Bei den Freeskiern feilen unter anderem Olympiasieger Nico Porteous (NZL), der dreifache Olympiamedaillengewinner Nick Goepper (USA), die Olympiadritte Rachael Karker (CAN) sowie die X-Games-Dritte Svea Irving (USA) an ihren Tricks. Verantwortlich für den Bau der 150 Meter langen und 6,50 Meter hohen Kitzsteinhorn Superpipe ist Alli Zehetner, der bei den letzten drei Spielen für das Shapen der olympischen Superpipe verantwortlich war. Im Dezember öffnet die Anlage dann für die Öffentlichkeit.

Weitere Snowparks folgen ab Dezember

Ab Dezember öffnen voraussichtlich auch weitere Snowparks am „Kitz“. Im Easy Park warten dann die ersten Obstacles auf alle Snowboarder und Freeskier. Ab voraussichtlich Januar öffnet mit dem Central Park der nächste Spielplatz für Tricks und Jibs. Und wenn ab Februar der South Central Park dazukommt, lassen sich bis zu zwanzig Obstacles hintereinander in einem Run befahren!

Highlights: X OVER RIDE und Snowboard-Finale der World Rookie Tour!

So kannst du dich auf das elooa Carving Camp mit Nitro-Legende Tommy Delago vom 15. bis 17. Dezember 2023 sowie das elooa Step by Step Camp mit den Profis des Nitro-Teams vom 1. bis 4. Februar 2024 freuen. Ein Höhepunkt der Saison sind dann die World Rookie Tour Snowboard Finals vom 17. bis 22. März. Am 23. März messen sich die Profis der Freeride-Szene beim X OVER RIDE 2024 und sammeln bei diesem 3*-FWT-Qualifier Punkte für die Qualifikation zur Freeride World Tour. Am 13. April steigen die Austria Snowpark Days und vom 16. bis 21. April die Austrian & German Masters, bei denen die österreichische und deutsche Snowboard-Community in den Disziplinen Slopestyle, Superpipe und Big Air um die nationalen Titel kämpft.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Mit dem Fokus auf Nachhaltigkeit betreibt das Kitz das Kleinwasserkraftwerk Grubbach, das im Winter die Schneeversorgung sicherstellt und im Sommer Strom produziert. Der Betrieb aller Seilbahnen und Lifte erfolgt mit 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energieträgern. Die Superpipe wird im Frühjahr mit Schnee gefüllt und dann mit einem speziellen Vlies zugedeckt, damit der „Altschnee“ im folgenden Herbst zum Bau der neuen Pipe verwendet werden kann. Ähnliche Schneedepots werden auch für die Snowparks angelegt, sodass auch hier weniger Beschneiung benötigt wird. Details unter www.kitzsteinhorn.at/de/nachhaltigkeit

www.kitzsteinhorn.at

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Saisonfinale in der Freestyle-Zentrale am Kitzsteinhorn: Easy Park, Central Park und South Central Park sind noch bis 7. Mai 2023 geöffnet – und das bei besten Schneebedingungen und Frühlingssonne! Freestyler aller Könnerstufen erwartet ein kreatives Set-up. Auch die Superpipe bleibt noch bis 1. Mai offen.

Die lokale Shapecrew rund um Headshaper Wolfgang Hilberger hat ganze Arbeit geleistet und bietet am Kitzsteinhorn ein Top-Freestyle-Angebot auch jetzt im Frühjahr noch. So wartet der Easy Park derzeit mit 14 Obstacles auf, darunter zwei kleinere Kicker, eine Butterbox und ein Hip Jump. Der Central Park für Fortgeschrittene und Pros verfügt über zwölf Obstacles, inklusive eines 16-m-Kickers, eines S-Rails und einer Spine Tube. Der South Central Park bietet neun Elemente verschiedener Schwierigkeitsgrade von der Mini Spine Tube bis zum 11-m-Down Flat Down Tank. Die drei Set-ups lassen sich vom South Central Park über den Easy Park bis zum Central Park hintereinander befahren, sodass man bis zu 20 Obstacles in einem Run aneinanderreihen kann.

Auch zum Ende der Saison hin finden am Kitzsteinhorn noch einige Veranstaltungen statt. So steigen vom 18. bis 22. April 2023 die Austrian & German Masters, bei denen die österreichische und deutsche Snowboard-Community um den Staatsmeister-Titel kämpft. Ein weiteres Highlight ist das elooa Good Times Camp by Nitro Snowboards vom 17. bis 21. Mai 2023.

Übrigens: Alle für das Kitzsteinhorn gültigen Saisonkarten erlauben noch bis 1. Mai 2023 die Fahrt in Salzburgs einzigem Gletscherskigebiet. Und ein besonderes Goodie für Jugendliche ist die JuniorXPLORE Card: Jeden Samstag erhalten alle unter 19 Jahren den Tagesskipass für nur € 13.

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Mittwoch, 06 Oktober 2021 12:59

Kitzsteinhorn Opening

Freestyle-Saison von Herbst bis Frühsommer

Ab 16. Oktober geht es rund am Kitzsteinhorn, denn schon im Herbst trumpft der Gletscher im Salzburgerland mit einem großen Snowpark-Angebot auf. Schritt für Schritt öffnen auch die Superpipe und Easy Park im Dezember sowie im neuen Jahr der Central Park und der South Central Park.

Ab mitte Oktoberr können sich Freestyle-Snowboarder und Freeskier im Glacier Park am Gletscherplateau bis in den Januar 2022 hinein auf einem kreatives Set-up freuen – vorausgesetzt, Frau Holle meint es gut und die Schneebedingungen erlauben den Bau des Parks! Wie gewohnt wird es wieder eine Easy Kicker Line, Medium Kicker Line und den Jib Lines geben. Die Qualität des „Skateparks aus Schnee“ und der weiteren Snowparks am Kitzsteinhorn gewährleistet das erfahrene Shaper-Team.

Auch abseits der Piste hat das Kitzsteinhorn einiges zu bieten. Powderfelder, Cliffjumps, natürliche Pipes und die schneesichere Höhenlage machen das Kitzsteinhorn zum absoluten Highlight für Freerider. Die fünf ausgeschilderten Routen bieten eine große Abwechslung: „Ice Age“, „Westside Story“, „Left Wing“, „Jump Run“ und „Pipe Line“ bieten Freeridern ein variantenreiches Terrain. Bevor es losgeht, könnt ihr euch an der Freeride Info Base beim Alpincenter nach dem Motto „Safety first!“ aktuelle Infos zu den Freeride-Routen, der Wetter-, Schnee- und Lawinenlage sowie Ausrüstungstipps holen und euer LVS-Gerät prüfen. An den Freeride Info Points finden sie auf einer topografischen Karte Wissenswertes über die Steilheit des Hanges, Gefahrenstellen und die schönste Line. Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene werden in Kooperation mit zwei Skischulen an den Freeride Mondays angeboten.

Zusätzlich sind die Gletscherbahnen Kaprun sich ihrer Verantwortung bewusst und achten auf nachhaltiges Wirtschaften. Bestes Beispiel ist das kombinierte Pumpwerk, das im Winter die Schneeversorgung sicherstellt und im Sommer Strom produziert. Der Betrieb aller Seilbahnen und Lifte erfolgt mit 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energieträgern. Die Superpipe wird im Frühjahr mit Schnee gefüllt und dann mit einem speziellen Vlies zugedeckt, sodass der „Altschnee“ im folgenden Herbst zum Bau der neuen Pipe verwendet werden kann. Ähnliche Schneedepots werden auch für die Snowparks angelegt, sodass auch hier weniger Beschneiung benötigt wird.

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Der erste Schnee wartet und am Kitzsteinhorn startet der Winter! Nachdem der Skibetrieb bereits seit 4. Oktober läuft, lädt nun auch der Glacier Park mit einem ersten Set-up zum Shredden ein! Ab 17. Oktober 2020 bis voraussichtlich Mai gibt’s ein Snowpark-Angebot de luxe - denn nach und nach soll ab Dezember die Öffnung des Easy Parks, des Central Parks und des South Central Parks sowie des Maisi Parks am Maiskogel folgen. Dass das „Kitz“ ein Eldorado für Freerider und Tourengeher ist, hat sich mittlerweile ebenfalls herumgesprochen – und aller Voraussicht nach ändert sich das auch nicht so bald…

Der Glacier Park am Gletscherplateau bietet bis in den Januar 2021 hinein ein kreatives Set-up für Freestyler. Auf den vielseitigen Hindernissen von Easy Kicker Line, Medium Kicker Line und den Jib Lines können Rider aller Couleur ihre Skills zeigen – Headshaper Martin Liebmann und seiner Crew sei Dank!

Ab Dezember folgen Easy Park, Central Park und zu guter Letzt der South Central Park. Alles in allem stehen dann bis zu 20 Obstacles in einem einzigen Run zur Verfügung! Am Maiskogel wartet zusätzlich der „Maisi Park“ mit speziellem Fun-Bereich und einfach zu meisternden Spaßelementen – auch für die jüngsten Kids.

Die Kitzsteinhorn Superpipe pausiert diesen Winter – sie kehrt nächsten Winter zurück, wenn sich die internationalen Top-Rider bei den Superpipe Trainingsweeks 2021 auf die Olympischen Winterspiele 2022 vorbereiten.

Powderfelder, Cliffjumps und natürliche Pipes: Dank seiner schneesicheren Höhenlage und dem abwechslungsreichen Terrain steht das Kitzsteinhorn seit jeher bei Offpiste-Fans hoch im Kurs. Fünf ausgeschilderte Routen - „Ice Age“, „Westside Story“, „Left Wing“, „Jump Run“ und „Pipe Line“ – bieten Freeride für jeden Geschmack. Die Freeride Info Base beim Alpincenter und Freeride Info Points, auf denen sich Steilheit des Hanges, Gefahrenstellen und die schönste Linie ablesen lassen, helfen auch selteneren Kitzsteinhorn-Besuchern, sich im Gelände zurecht zu finden. Am „Freeride Monday“ gibt’s zudem Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene in Kooperation mit zwei Skischulen.

Für Skitourengeher, die schon jetzt im Herbst loswollen, finden sich zwei markierte Aufstiegsrouten entlang der Piste ab Langwiedboden (1.976 m): Bei der Variante „Schneekönigin“ überwinden sie 474 Höhenmeter – Ziel ist das Alpincenter auf 2.450 Meter. Die längere Route „Eisbrecher“ führt über 899 Höhenmeter bis zur Bergstation des Maurerliftes auf 2.875 Meter. Jeden Donnerstag bringt ein Bergführer im rahmen einer geführten Skitour TeilnehmerInnen auf den 2.642 Meter hohen Tristkogel – und über weite Powderhänge wieder runter (125 € pro Person exkl. Liftticket; www.bergfuehrer-zellkaprun.at, Tel. +43 664 4308795).

Um auch in Covid-19-Zeiten ungetrübtes Skivergnügen zu ermöglichen, haben die Ski Alpin Card Regionen Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang Fieberbrunn, Schmitten in Zell am See und Kitzsteinhorn in Kaprun umfangreiche Maßnahmen getroffen. Diese gehen über die Verordnungen der Österreichischen Bundesregierung hinaus und werden laufend unter www.kitzsteinhorn.at/safety aktualisiert.

So ist man in Kaprun davon überzeugt, auch die geplanten Events durchführen zu können. Das Highlight-Programm beginnt mit den Snow-How Days am 7. und 8. November 2020 sowie dem Skitouren-Testival vom 20. bis 22. November 2020. Am 5. Dezember 2020 steht das Kitzsteinhorn Extreme auf dem Programm: 2.700 Höhenmeter und 13 Kilometer Distanz sind kein Pappenstiel... Am 27. März 2021 gibts beim X Over Ride 2021 noch einmal Freeride Action pur, bevor sich vom 11. bis 16. April 2021 die World Rookie Tour Snowboard Finals über die Bühne gehen.

Und mit der K-ONNECTION wird ab Dezember auch das Ortszentrum von Kaprun über den Maiskogel mit dem Kitzsteinhorn verbunden – nervige Anreise ade!

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Mittwoch, 05 Februar 2020 14:58

3* FWQ - X Over Ride 2020 am Kitzsteinhorn

Goggle auf, tief durchatmen und Drop In: Auch 2020 ist der X Over Ride am Kitzsteinhorn wieder ein Fixpunkt im Freeride World Qualifier Kalender. Die Punkte beim 3* Contest haben sich schon etliche spätere FWT-FahrerInnen geholt…

Am 28. März geht der Big Mountain-Contest am Kitzsteinhorn in die nächste Runde und lotst World Tour- und World Qualifier-Fahrer, ehemalige X Over Ride-Sieger und jede Menge nationale und internationale Top-Rider in den Powder der Lakarschneid.

Für sie gilt es, die optimale Linie ins Contestface zu zeichnen, und auf den knapp 700 Höhenmetern vom Start bis ins Ziel die Jury mit einem kontrollierten, stylishen, schnellen und technischen Run zu überzeugen. Diese wird dabei ein strenges Auge beweisen, schließlich stehen beim 3-Stern-Freeride World Qualifier 1100 Siegpunkte auf dem Spiel, die am Ende der Saison im Overall-Ranking über einen Startplatz in der Freeride World Tour 2021 mitentscheiden können.

Aber nicht nur deshalb steht der Contest bei vielen Ridern fett im Kalender. Die spezielle Atmosphäre und die gelebte Passion des Freeridens – egal ob auf Skiern, dem Snowboard oder als Zuseher – die dort zelebriert wird, machen den X Over Ride so besonders.

Ab 8:30 Uhr gelangen am Bewerbstag alle Zuschauer – auch ohne Ski oder Snowboard – mit dem Gletscherjet 1, oder neu, direkt vom Kapruner Ortsgebiet aus mit der Maiskogelbahn und der 3K K-onnection, ins Eventgelände am Langwiedboden. Von hier aus hat man die Runs der Rider, Zielareal und Judges Place bestens im Blick, und kann bei Party oder Chill out den Freeridesport leben. Mit der neuen Anbindung durch die Dreiseilumlaufbahn 3K K-onnection vom Maiskogel zum Langwied, sind das X Over Ride-Gelände und die Runs der Rider übrigens auch von der Gondelkabine aus zu sehen.

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Good News für alle Shredder: Seit einigen Tagen haben Central Park und South Central Park am Kitzsteinhorn geöffnet – dazu sind Easy Park und Superpipe schon seit Dezember in Betrieb. Die Kitzsteinhorn-Teamfahrer Lukas Müllauer und Tom Ritsch stellen den Park vor.

Österreichs Top-Freeskier Lukas Müllauer - mehrfacher österreichischer Meister in Halfpipe, Slopestyle und Big Air und Olympia-16. 2018 in der Halfpipe - wird seit dieser Saison vom Kitzsteinhorn gesponsert. Der 22-Jährige gewann im März 2019 im kanadischen Québec als erster ÖSV-Freeskier überhaupt einen Big-Air-Weltcup.

Tom Ritsch aus Niedernsill wird von der Gletscherbahnen Kaprun AG schon seit einigen Jahren unterstützt. Der 26-Jährige hat sich als Teil der „Legs of Steel“-Crew mit kreativen Filmsegmenten einen Namen in der Szene gemacht.

„In unserem Sport ist es relativ schwierig, einen Snowpark mit Obstacles auf Weltcupniveau zu finden“, berichtet Lukas Müllauer. „Das Kitzsteinhorn bietet diese Obstacles für Slopestyle, Big Air und Halfpipe – womit der Snowpark am Kitzsteinhorn in ganz Österreich einzigartig ist!“ Der Central Park sei dabei auf jeden Fall sein Favorit: „Da ist eigentlich für jeden was dabei. Sein größter Vorteil ist außerdem die Lage zur Sonne. In vielen Snowparks kommt die Sonne erst auf die Absprünge und dann auf die Landung, was speziell im Frühjahr problematisch ist. Im Central Park ist es genau umgekehrt, womit der Absprung den ganzen Tag perfekt ist und die Landung schön weich.“

Tom Ritsch ergänzt: „Für mich ist der größte Vorteil am Kitz, dass man in einem Run so viele verschiedene Obstacles fahren kann. Pipe, Rails, Kicker – da ist für alle etwas dabei. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Saison früh mit dem Gletscher-Park im Herbst beginnt und erst spät im Frühling aufhört.“ Seine Lieblings-Obstacles im Central Park sind die Hip und der Pro Jump. „Sie sind perfekt gebaut und laden dazu ein, neue Tricks zu lernen“, findet er.

Das Setup des Central Parks umfasst derzeit 14 Obstacles, darunter eine Medium-Kicker-Line mit vier Kickern zwischen fünf und zwölf Meter. Dazu kommt das Lieblingshindernis von Tom Ritsch und Lukas Müllauer: der Pro Jump, mit 18 Metern der größte Kicker nicht nur im Snowpark Kitzsteinhorn, sondern weit und breit. Daneben und darunter befindet sich eine diese Saison komplett neu gestaltete Jibline, die im Anfangsbereich mit einer Pool-Section an einen Skatepark erinnert. Am Ende folgen ein Wallride und ein Rainbowrail. Das Snowpark-Team um Headshaper Martin Liebmann arbeitet momentan daran, den Park um weitere Tubes und das neue Double-S-Rail zu erweitern.

„Bevor man in den Central Park einfährt, kann man den Run bereits mit dem South Central Park beginnen, der am Ausstieg der Sonnenkarbahn liegt“, erklärt Tom Ritsch. Der South Central Park wurde diese Saison ein wenig nach oben verlängert und hat daher einen neuen Eingang. Das Setup besteht aus neun Obstacles und wird noch erweitert. Neben einem Easy Downrail findet man unter anderem lange Tubes sowie ein smoothes Down-Flat-Down-Rail.

Auf den South Central Park folgt gleich der Easy Park. Er bietet neben Boxen, Tubes und Rails auch eine Easy Kicker Line. Hier können Einsteiger und Fortgeschrittene neue Tricks lernen oder ihre Kicker-Skills verbessern. Am Ende des Easy Park geht es über die von Tom Ritsch so geschätzte Hip in den Central Park – damit lassen sich jede Menge Hindernisse in einem einzigen Run absolvieren! „Es ist unser Ziel, ein Setup zu gestalten, in dem Fahrer verschiedener Levels Spaß haben und ihrer Kreativität freien Lauf lassen können“, sagt Martin Liebmann dazu.

Neben diesen drei Parks warten am Kitzsteinhorn auch die Eagle Line sowie die 150 Meter lange und 6,5 Meter hohe Superpipe, in der man immer wieder die absoluten Topstars der internationalen Halfpipe-Szene antrifft. Jede Menge Action also auf dem Dreitausender in Zell am See-Kaprun!
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Mittwoch, 29 Januar 2020 11:58

„Eis-Symposium“ am Kitzsteinhorn

Künstler May Seibald entwirftund gestaltet drei Iglus zum Thema „Wie klingt Eis?“

In Kaprun am Kitzsteinhorn auf 2.600 Metern Höhe stehen Im Ice Camp drei Iglus mit einem Durchmesser von jeweils 12 Metern.  Bereits seit 14 Jahren gibt es das Eis Camp, das von Januar bis Mitte April geöffnet ist. Die Idee dahinter ist, den Lebenskreislauf der Natur darzustellen: zu Winterbeginn wird es gebaut und mit der Schneeschmelze geht es wieder an die Natur zurück.

Eines der Iglus ist ein Kunstobjekt, das als überdimensionaler Klangkörper dient. Innen ist eine Art Klangschale mit stilisierten Hörnern. Betritt man das Iglu, empfängt den Besucher eine sphärische Grundmusik, die man mit Hilfe eines Touchpads individuell ausgestalten kann und dank einer ausgeklügelten Software entsteht eine einzigartige Melodie, die im Iglu zu hören ist.

Der Künstler selbst sagt zu seiner Idee hinter den Iglus: „Als Ausgleich zum oft hektischen Alltag verbringen Menschen ihre Freizeit zunehmend in der Natur und auf den Bergen, um Energie zu tanken, sich körperlich zu betätigen und eben auch um ihren kreativen Geist zu fördern“.

Das zweite Iglu dient als Eisbar mit dem Signature Drink „Pure Glacier“ - ein Vodka der Destillerie Siegfried Herzog. In dem anderen Iglu ist ein Showroom für den neuen Audi e-tron eingerichtet worden, da Audi seit sieben Jahren eine Partnerschaft mit dem Kitzsteinhorn hat.

Wer neugierig geworden ist, kann an einer ca. 30 minütigen Schneeschuh-Tour vom Alpincenter aus jeden Mittwoch bis Ostern teilnehmen.

Weitere Informationen unter: Ice Camp am Kitzsteinhorn

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