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Donnerstag, 05 Februar 2026 11:53

Olympische Gefühle

In Tirol ist es nicht sonderlich schwer, in die Schwünge von Skifahrerlegenden zu treten: Von Kitzbühel bis Sölden liefert die Geschichte legendäre Momente zuhauf. Wer sich aber schon als Kind in einen Ski fahrenden Olympioniken oder eine Olympionikin geträumt hat, der kommt an einem Tiroler Skigebiet nicht vorbei: Dem Patscherkofel, seines Zeichens Hausberg der Innsbrucker.

2.246 Meter hoch thront er über der Tiroler Landeshauptstadt. Mit seiner runden Kuppe, die vom Sendemast geziert wird, ist er praktisch der Inbegriff von „markant“. Und obwohl der Großteil der olympischen Ski-Bewerbe 1964 und 1976 in der Axamer Lizum ausgetragen wurden, gilt der Patscherkofel als DER Olympiaberg.

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Zur Freude der heimischen Fans feierten am Patscherkofel bei beiden Gelegenheiten jeweils Österreicher Siege: 1964 erledigte Egon Zimmermann Strecke als Schnellster in 2 Minuten 18 Sekunden und 16 Hundertstel. Legendenstatus erlangte Franz Klammer spätestens mit seinem Abfahrtsolympiasieg 1976. In nur 1 Minute 45 Sekunden und 73 Hundertstel raste er 870 Tiefenmeter und 3.020 Meter Streckenlänge bei 26 Toren hinunter. Gut, auch wenn diese Zeitvorgabe für Nicht-Profis bei ungesperrter Strecke und Normalbetrieb kaum zu schaffen ist, beschert einem der Patscherkofel durchaus olympische Gefühle.

Angefangen beim Ausblick: Immer wieder beeindruckend ist das Panorama und der unverstellte Blick aus der Vogelperspektive auf die gesamte Stadt. Am Patscherkofel kommen dazu die wechselnden Perspektiven. Wie in vielen klassischen Skigebieten sind die unterschiedlichen Abfahrten eher auf der anspruchsvollen Seite und mit zahlreichen Kehren angelegt. Dafür gibt es jetzt nicht sooo viele Skigebiete, in denen sich dermaßen gut Tiefenmeter einfahren lassen – nach etwas mehr als einer Stunde stehen schon mehr als 4.000 davon auf unserem Konto. Auch wenn wir dann doch etwas länger als die grob 2 Minuten der Olympiasieger benötigen für die 956 Meter Höhendifferenz…

Wer die Höhenmeter lieber bergauf schindet, der kann am Patscherkofel die „Olympiaroute“ in Angriff nehmen. Von der Talstation auf 1.090 Metern geht es zu einem guten Teil abseits der Pisten bis auf 1.965 Meter zur Bergstation. Wer da noch immer nicht genug hat, nimmt auch den Gipfelanstieg mit bis zum Sendemasten. Bei 2.246 Metern ist dann aber endgültig Schluss. Trotz der in diesem Winter unterdurchschnittlichen Schneehöhe ist der Gipfelhang auch bergab gut fahrbar, denn auf der Nordseite hat sich der letzte Schnee gut halten können.

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Diesen letzten Schneefall sahen wir übrigens mehr oder weniger live kommen, als wir in Hochfügen beim FreerideTestival vorbeischauten. Während Samstag die Sonne am Nachmittag noch rauskam, kündigte sich am südlichen Horizont bereits das schlechte Wetter an. Der Sonntag startete dann mit flachen Lichtverhältnissen, bis er mittags in Schneefall überging. Die Pistenverhältnisse: Sehr griffig, sehr schnell, sehr spaßig. Und auch wenn wir wirklich gerne im Gelände unterwegs gewesen wären: Wir wollten die Testski der Hersteller nicht den Steinen und Felsen aussetzen, die überall abseits der Pisten rausschauen.

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Einen easy Tag abseits der Massen (und zwischendrin auch abseits der gewalzten Pisten) haben wir uns auf der Muttereralm gegönnt. Die meisten werden das Gebiet aus dem Sommer kennen als Bikepark und Crankworx-Austragungsort. Beim Ankommen grüßen einen dann auch schon die verlassenen, eingeschneiten Crankworx-Hits, vom Sommer-Eventtrubel allerdings keine Spur! Kein Anstehen, keine Massen an Skifahrern, keine 3.000 Liftanlagen und 100.000 Pistenkilometer, dafür Eltern und Großeltern mit den Kids und viel Platz zum Skifahren.

Als wir am Nachmittag zusammenpacken, wird der Parkplatz in Mutters allerdings nicht leerer, im Gegenteil: Er füllt sich mit Skitourengehern jeder Couleur. Die Skitourenroute führt bis zur Bergstation der Muttereralmbahn und ist in eineinhalb bis zwei Stunden zu machen. Als Feierabendtour auch gerne Mittwochabend, denn da findet bis 22 Uhr der Tourengeherabend statt.

Bei soviel sportlichen Hochleistungsmöglichkeiten rund um Innsbruck stellen sich die olympischen Gefühle schon fast von selber ein, auf der Heimfahrt erinnern wir uns schmunzelnd an all die Olympischen Momente, die wir als Kinder mitfiebernd vor dem Fernseher verbracht haben. Und die Momente, die wir dann in freier Wildbahn mit unseren Skifreunden nachgespielt haben. Ob es den Sportlerinnen und Sportlern, die jetzt in Cortina und Mailand ihren Olympischen Wettkämpfen entgegenfiebern wohl genauso geht?

Servicetipp am Rande: Während man am Patscherkofel einfach die Snowcard an den Parkautomaten hält, um ein kostenloses Parkticket zu ziehen, bleibt man in Mutters am besten direkt am Automaten stehen und bezahlt die Tagesgebühr von 10 Euro. Mit dem Beleg bekommt man bei Vorlage an der Kassa das Geld dann direkt zurück.

www.snowcard.tirol.at

www.hochfuegenski.com

www.patscherkofelbahn.at

www.muttereralm.at

www.freeridetestival.com

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Schlagwörter
Donnerstag, 11 Dezember 2025 10:31

Staade Zeit

Ach Advent, du „staade Zeit“! Die Tage werden kürzer, es wird so früh dunkel, endlich Zeit für Familie, Freunde, innere Einkehr, Besinnung und Besinnlichkeit. Eine Weihnachtsfeier jagt die nächste, Geschenke müssen besorgt werden, ein Christbaum gehört angeschafft, Jahresabschlüsse sollen gemacht und außerdem noch alles andere erledigt werden, was das ganze Jahr über liegengeblieben ist. Damit man am 24. Dezember dann im Kreis seiner Liebsten um 21 Uhr letztendlich todmüde und erschöpft auf der Couch einschläft.

Und was, wenn man die staade Zeit einfach wirklich dafür nutzen würde, sich was Gutes zu tun? Wenn man ein Kontrastprogramm fahren würde, um dem ganzen Weihnachtsstress rundherum zu entfliehen? Unglaublicherweise ist das tatsächlich möglich, denn die Skigebiete stellen einen mittlerweile vor die Qual der Wahl: Kitzbühel oder Hochfügen? Alpbach oder Ischgl? Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental oder Christlum? Und das Unglaublichste von allem ist, dass man momentan noch überall praktisch alleine ist. Keine Liftschlangen, kein proppenvoller Parkplatz, keine gefährlich überfüllten Pistenkreuzungen. Dafür stressfreie Anreise, genug Platz für die Big Turns und heizen, was das Material hergibt.

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Wer das Glück hat, zudem an einem Schlechtwettertag unterwegs zu sein, der hat im Augenblick das komplette Gebiet mehr oder weniger für sich allein. Als Schlechtwetter gilt in der Skigebiets-Tourismusbranche übrigens auch Schneefall - soviel dazu. Der erste Schlechtwetter-Skitag der Saison brachte für mich jedenfalls die zweitbeste Abfahrt meines gesamten Skifahrerlebens auf der Streif in Kitzbühel. (Die All-Time-Beste war ein Apriltag mit 50cm Pulverschnee von der Mausefalle abwärts, aber das ist eine andere Geschichte.) Am ersten Schlechtwetter-Skitag dieser Saison fellten wir direkt unterm Starthäusl in Kitz auf, stiegen mutterseelenallein auf durch das Winterwonderland, das uns Frau Holle bescherte, beendeten unsere Mini-Skitour in der Bergstation der alten Fleckalmbahn, einem Lost Place inmitten des Tourismus-Hotspots, und genossen die Talabfahrt in frischem Neuschnee auf darunter perfekt präparierter Piste bis zur Hahnenkamm Talstation. Mehr braucht es eigentlich nicht zum Glücklichsein – kein Rennen, keine Superstars, keinen Champagner, keinen Kaviar, keine High Society – auch wenn das alles irgendwie zu Kitzbühel gehört, spätestens im Januar dann.

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Übrigens reist es sich nach Kitzbühel wunderbar mit der Bahn an, der Bahnhof Hahnenkamm liegt direkt an der Talstation der gleichnamigen Bergbahn. Mit dem Auto zum Hahnenkamm muss man wollen – 15€ Parkgebühr am Tag. Mit dem eigenen PKW bietet es sich an, mit der Fleckalmbahn in Kirchberg aufzufahren, dieser Parkplatz ist nämlich kostenfrei.

Riesige Parkplatz-Landschaften beherrschen auch die Areale rund um die Talstationen der Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental. Ob Söll, Scheffau, Ellmau oder Westendorf – viele kennen diese Skigebiete nur vom Vorbeifahren an den geparkten Gefährten abertausender Touristen, plus den Bussen. Gut, ein bisschen auskennen muss man sich, um in diesem enorm großen, komplett zusammenhängenden Skigebiet die Powder-Hotspots anzusteuern. Zum Pisteln allerdings kenne ich wenig Vergleichbares. Noch dazu, wo wie gesagt im Moment die Massen noch fernbleiben. Obs eine schnelle Runde um die Hohe Salve sein soll, oder der Ausflug von Scheffau bis an den Zweitausender im Jochberger Gebiet und wieder zurück – mehr Kilometer auf Ski an einem Tag hab ich noch nirgendwo anders untergebracht. Allerdings ist die Ki-West Abfahrt, von der aus man direkt ins Kitzbüheler Skigebiet kommt, aktuell noch nicht in Betrieb. Trotzdem: Perfekt präparierte Piste auf Südtirol-Niveau plus keine Piste zwei Mal an einem Tag fahren müssen = Skiwelt Wilder Kaiser-Brixental. I like – auch wenn ich das nicht den gesamten Winter über machen will.

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Und dann die Steinplatte! Ein Skigebiet, das sich über die Landesgrenzen hinweg zieht und sowohl von Tirol (Waidring) als auch von Bayern (Reit im Winkl) aus erreichbar ist. Den Einstiegsort kann man normalerweise nach Belieben bzw. Erreichbarkeit wählen, die Snow Card Tirol ist in allen Bereichen des Skigebiets vollumfänglich gültig. Momentan aber ist nur die Auffahrt über Waidring möglich. Von der Ausrichtung her ein Familienskigebiet bietet die Steinplatte einen weitum bekannten Park, der auch immer gut besucht ist. Und wiederum ein paar versteckte, hübsche Offpiste-Möglichkeiten.

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Bei aller Euphorie über die jetzt rundum geöffneten Skigebiete - eine Einschränkung gibt’s natürlich schon: Wer auch immer die Möglichkeit hat, ist gut damit beraten, unter der Woche die Bretter anzuschnallen und die Samstage tunlichst zu meiden. Stichwort: Blockabfertigung am Brettfalltunnel ins Zillertal ab 7:15 Uhr in der Früh… Wer aber noch ein paar übrige Urlaubstage am Konto hat, oder ein bisschen Zeitausgleich, dem kann ich nur dazu raten, diese Tage und Stunden im Advent zu investieren – für ein bisschen Ruhe in der Hektik, Ausgleich zwischen den Pflichtterminen und zum Aufladen der Akkus. Für die staade Zeit auf den Bergen, bevor mit dem Ferienbeginn das Chaos ausbricht. Dann schläft sichs auch am 24. wesentlich entspannter auf der Couch ein…

www.snowcard.tirol.at

www.kitzski.at

www.skiwelt.at

www.steinplatte.tirol

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Mittwoch, 26 November 2025 10:10

Ungeduld ist eine Tugend

Jaja: „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ Übersetzt auf meinen Fall: „Der nächste Dump kommt nicht schneller, nur weil man bereit dafür ist.“ Im Augenblick ist diese wunderbare Weisheit für mich nur hohles Blabla von Menschen, die keine breiten Ski im Keller haben. Denn ich bin bereit für den nächsten, großen, größten, sensationellen Dump! Und ich bin sowas von ready für alle 92 Snow Card Skigebiete und hoffe, dass die allesamt den meisten Schneefall seit Menschengedenken bekommen! Ich bin – ja – ungeduldig.

Diese Ungeduld macht sich zuallererst im Alltag bemerkbar: Lawinen.report mit zugehörigen Wetterkarten und diverse Apps liegen mittlerweile am Startbildschirm. Alle Ski stehen fix-fertig präpariert in Reihe und scharren mit den Hufen. Die Rucksäcke sind mit Schaufel, Sonde und Erste-Hilfe-Paket ausgestattet, das LVS upgedated und mit neuen Batterien befüllt, die Felle gereinigt. Und jetzt sinds nicht „Männer die auf Ziegen starren“, sondern ich, die versucht, die Wolken durch Anstarren zum Ausflocken zu bringen.

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Da der Dump aber halt erst kommt, wenn er kommt, muss ich mir zwischenzeitlich andere Ungeduldsbewältigungsstrategien zurechtlegen. Während ich „Schneetanz“ google, denke ich über ein Opfer an Ullr nach (Wäre der alte White Star eine ausreichende Gabe?). Ich könnte aber auch die Zeit zur Auffrischung meiner Schnee-, Berg- und Lawinenkenntnisse nutzen. Hört sich irgendwie sinnvoller an.

Neben Camp-Anbietern wie SAAC, risk’n’fun oder Snowhow gibt es unzählige Möglichkeiten, bei lokalen LVS- und Sicherheitstrainings teilzunehmen. Ist das praktische Training mal gebucht finden sich online viele Tools, mit denen man sein Knowhow schon vorab auf Vordermann bringen kann.

Ganz neu am Start ist da die Academy des SAAC. Auf der Website findet man jetzt auch sämtliche Inhalte der Vorträge in übersichtlich aufbereiteter Form und thematisch geordnet nach „Natur“, „Snow“, „Bike“ und „Climb“ als Online-Lernplattform. Von der Notfallausrüstung bis zur Tourenplanung ist jedem Thema eine Lektion gewidmet, die man am Ende mit einem kurzen Quiz abschließen kann.

Doch trotz aller noch so sinnvoller Dinge, mit denen ich die Wartezeit totschlage, bleibt die Ungeduld – auch am Berg. „Da drüben könnten wir doch rausfahren, da siehts gut aus! Oder doch da auf der anderen Seite? Oder wir fahren da rüber?“ Endergebnis ist stets dasselbe: Wir fahren zuerst da raus, und beim nächsten Run dann dort drüben. Und auch wenn es aktuell noch nicht die unvergesslichen Powderruns sind, sondern eher die kleinen Fleckerl zwischen den Pisten bzw. das zerfahrene Gelände neben blau-roten Kursen, lindern diese (R)ausflüge meine Unruhe ein bisschen.

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Beispielsweise erwischen wir am Stubaier Gletscher einen Traumtag: Die Quali für den Freeski Worldcup läuft, und irgendwie hat sich kaum jemand sonst hierher verirrt. Wolken und Sonne liefern ein phantastisches Schauspiel am Himmel, die Rider und Riderinnen ein Spektakel im Stubai Zoo, und wir lassen die Kanten glühen und setzen ein paar Schwünge in den glitzernden Schnee hinter die Pistenmarkierungen. Der Freude am Skifahren hat der letzte Schneefall sichtlich gutgetan, die rein eisigen und somit komplett abgerutschten Stellen werden deutlich weniger. Dass wir an einem Wochentag im Gebiet waren, war skifahrerisch sicher auch nicht die schlechtere Wahl.

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Ein paar Tage später gönnt uns Sölden einen Hammer Skitag, auch wenn wir uns bei -17° und Böen bis 75 km/h nicht nur einmal für die Daunenjacke bedanken. Am Gletscher hat der Naturschnee die Pisten in Warmup-Runs verwandelt, die man einfach runterheizen muss. Bergauf schauen wir uns an, wo wir noch die oben erwähnten unberührten Fleckerl finden könnten. Die sind aber durchaus bissig, man merke: Von echtem, weichem Pulver durch bockharten Maschinenpowderbruchharsch bis zu windverpresstem Beton kann es auch weniger als ein einziger Turn sein! Hier ist die Tendenz klar: Je höher, desto besser der Schnee.

Warum aber bleibt denn dann die Ungeduld immer noch? Klar: Jetzt geht’s erst richtig los! Vergangenes Wochenende haben die ersten Nicht-Gletscherskigebiete ihre Drehkreuze geöffnet, am kommenden Wochenende kommen viele weitere hinzu. Und das eröffnet nach knapp 2 Monaten Gletscher nun endlich die Möglichkeit, dort Ski zu fahren, wo der Dump kommt – von Kitzbühel bis Ischgl, von Hochfügen bis Gurgl laufen die Anlagen wieder. Und während andere jetzt erst den ersten Blick auf ihr Equipment werfen, bin ich sowas von bereit – denn Ungeduld ist manchmal auch eine Tugend!

www.snowcard.tirol.at

alpine-awareness.eu/saac-camps

www.stubaier-gletscher.com

www.soelden.com

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Donnerstag, 13 November 2025 10:35

Shark Season

Jährlich gibt es weltweit ungefähr 100 Haiangriffe auf Menschen. Oft lassen diese die Vorsicht außen vor und sich vom glitzernden, Kühlung versprechenden Nass dazu verleiten, etwas zu weit raus zu schwimmen. Und zack, Hai da! Mit ein bisschen Pech (denn die Wahrscheinlichkeit, einem Hai zum Opfer zu fallen, ist niedriger als einen Lotto-6er zu machen) kostet der dann auch noch von dem, was ihm da vor die Nase geschwommen ist.

Die Parallelen zu den Hochgebirgs-Sharks sind geradezu frappierend! Unvorsichtigerweise lässt sich der geneigte Gleitholzartist von den glitzernden, weißen Flächen dazu verleiten, etwas zu weit raus zu fahren. Dann vom fluffigen Untergrund dazu, etwas zu flott und unbeschwert durch den Pulverschnee zu cruisen. Und zack, Shark da! Mit ein bisschen Glück reißt man nur die erste Brezn der Saison. Mit ein bisschen Pech (und diese Wahrscheinlichkeit ist wesentlich höher, als von einem Hai angegriffen zu werden) landet man direkt auf einem Stein. Oder eines der skifahrerisch notwendigeren Körperteile hält dem unsanften Aufprall nicht stand. Und wenn es ganz blöd läuft, dann zerlegts einen so wild, dass man selber nicht mehr runterkommt und zum Handy greifen muss.

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Wie war nochmal gleich die alpine Notrufnummer?

  • 140 für Österreich
  • 112 in Deutschland und Südtirol
  • 1414 in der Schweiz bzw. +41 333 333 333 mit ausländischem Telefon in der Schweiz)

Nachdem in den letzten beiden Wochen die ersten ordentlichen Schneefälle auf den Tiroler Gletschern zu verzeichnen waren, haben wohl nicht nur wir Bekanntschaft mit den alpenländischen Hochgebirgs-Haien gemacht. Wer regelmäßig seine Zeit vor den Wetterkarten verbracht hat, dem ist sicherlich aufgefallen, dass die Flocken oft mit ordentlich Wind runterkamen. Konsequenz: Es hat die 20/30/50cm (je nach Quelle) Neuschnee gscheit verblasen – was man auf den Webcams der betreffenden Gletscherskigebiete auch gut erkennen kann. Auch wenn es aktuell ständig winterlicher wird, die hübsche weiße Schneedecke ist an vielen Stellen nicht viel mehr als optische Aufhübschung.

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Und trotzdem konnten wir natürlich nicht widerstehen! Die ersten Schwünge abseits präparierter Pisten und in richtigem Pulverschnee zogen wir am Hintertuxer Gletscher, rider’s left vom Kaserer2 Schlepplift. Die rumpelige Anfahrt über die Pistenraupenspuren hin bzw. durch die vom Wind freigeblasenen Felsen retour nahmen wir für die paar Turns gerne (mehrfach) in Kauf. Noch dazu gehörte der Hang an diesem Tag praktisch uns alleine. Wie stark Sonneneinstrahlung und Nebel die Schneedecke bearbeiten können, erfuhren wir direkt: Zwischen einer perfekten Fahrt auf weichem Untergrund und einem Stop-and-Go-Run, bei dem es einen alle paar Meter fast aus den Skischuhen katapultierte, so abrupt bremste der Ski, vergingen keine 20 Minuten. Trotzdem, das Rausfahren und die paar Turns haben sich ausgezahlt und die Vorfreude auf den „richtigen“ Winter befeuert.

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Ein paar Tage und einen neuerlichen Schneefall später ging es für uns auf den Pitztaler Gletscher. Laut diversen Wetterportalen soll hier der meiste Schnee gefallen sein, außerdem ist strahlender Sonnenschein bei winterlichen -10° vorhergesagt. Mittlerweile sind alle Liftanlagen am Gletscher in Betrieb, so auch die Mittelbergbahn. Erste Aktion, als wir drinsitzen: Eine Schicht ausziehen, von -10° kann keine Rede sein. Die präparierten Pisten teilen sich überraschend viele Touris mit der internationalen Snowboardcross- und Skicross-Elite, es geht zu wie auf der Autobahn.

Wir haben allerdings schon ausgekundschaftet, wie wir dem Treiben zumindest ansatzweise entfliehen können. Ein paar schönen, wenn auch relativ kurzen Hängen sei Dank, nehmen wir nur die notwendigsten Meter auf der Piste und biegen dann ins Gelände ab. Zuerst vorsichtig, dann zunehmend entspannter ziehen wir unter der Mittelbergbahn ein ums andere Mal unsere Spuren. Und auf jeder Fahrt finden wir auch noch einen unberührten Fleck, da grinst es sich gleich noch breiter.

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Schließlich neigt sich unser Skitag dem Ende zu, einmal noch fahren wir die Variante runter. Wir haben uns die Line ganz außen mit nur wenigen Spuren ausgesucht, und es soll DIE Genussfahrt des Tages werden. Der Schnee ist butterweich, es staubt, und zack! Da hat der Shark dann doch noch zugebissen. Den motiviert vorausschwingenden Ehemann zerlegts, er entledigt sich wild fuchtelnd seiner beiden Skier und Stöcke und landet Kopf voraus im kalten Weiß. Nach eingehender Selbstuntersuchung ist klar: Pilot blieb unverletzt, der fahrbare Untersatz allerdings nicht.

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Und während dem erwähnten Ski ein Reha-Aufenthalt bei Bambam in Oberhaching spendiert wird, werfe ich einen Blick in den Skikeller und beschließe, den restlichen Brettern ebenfalls ein bisschen Liebe zu schenken. Vielleicht haben Sharks ja keinen Appetit auf frisch präparierte Ski, wer weiß das schon?

PS: Vor den eingangs erwähnten Haien muss man sich übrigens nicht wirklich fürchten – nur etwa 10 Menschen sterben jährlich weltweit durch sie. Die Begegnung mit einem grantigen Nilpferd endet dagegen jedes Jahr in ca. 500 Fällen tödlich für den betroffenen Menschen. 

www.snowcard.tirol.at

www.hintertuxergletscher.at

www.pitztaler-gletscher.at

www.tirolergletscher.com

bam-skiservice.de

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Montag, 06 Oktober 2025 12:47

Saisonkarten für den Winter 2025/26

Wenn der Winter naht, stellt sich für viele Skifans die Frage: Saisonkarte oder lieber Tagestickets? Die Entscheidung hängt von verschiedenen Faktoren ab – wie vielen Tagen auf der Piste, den bevorzugten Skigebieten und natürlich dem Budget. Um euch die Auswahl zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Saisonkarten der Alpenregionen für die Saison 2025/26 zusammengestellt.

Alpen Plus Gletscher Card

  • Preis: 740 € (Erwachsene ab 19 Jahren)
  • Gültigkeit: 01.10.2025 – 31.05.2026
  • Gültige Gebiete: 7 Skigebiete im Bayerischen Oberland und am Stubaier Gletscher
  • Details: Die Chipkarte kostet zusätzlich 2 €.
  • Website: www.alpenplus.com

 

Snow Card Tirol

  • Preis Vorverkauf (bis 31.10.2025): 1.029 € (Erwachsene)
  • Preis Normalpreis (ab 01.11.2025): 1.169 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 01.10.2025 – 15.05.2026
  • Gültige Gebiete: Über 90 Skigebiete in Tirol, inkl. die 5 Tiroler Gletscher
  • Website: www.snowcard.tirol.at

 

SuperSkiCard Premium

  • Preis Vorverkauf (bis 04.12.2025): 999 € (Erwachsene)
  • Preis Normalpreis (ab 05.12.2025): 1.145 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 11.10.2025 – 03.05.2026
  • Gültige Gebiete: 23 Skigebiete in Österreich und Bayern
  • Website: www.superskicard.com

 

Allgäu Gletscher Card

  • Preis: 828 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 01.10.2025 – 03.05.2026 (Allgäu, Tannheimer Tal, Kleinwalsertal) / 27.09.2025 – 03.05.2026 (Pitztaler Gletscher) / 03.10.2025 – 25.05.2026 (Kaunertaler Gletscher)
  • Gültige Gebiete: 10 Skiregionen m Allgäu, im Kleinwalsertal, im Tannheimer Tal sowie am Pitztaler und am Kaunertaler Gletscher
  • Website: www.superschnee.com

 

Zillertaler Superskipass

  • Preis: 688 € (Erwachsene für 10 Tage)
  • Gültigkeit: 05.12.2025 – 21.04.2026
  • Gültige Gebiete: Das gesamte Zillertal: Hochzillertal-Hochfügen-Spieljoch, Zillertal Arena, Mayrhofner Bergbahnen, Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000
  • Details: Maximale Anzahl der Skitage: 10 – Achtung! Skitage müssen aufeinanderfolgend sein.
  • Website: www.zillertal.at

 

Ski Arlberg

  • Preis Vorverkauf (bis 11.12.2025): 790 € (Erwachsene)
  • Preis Normalpreis (ab 12.12.2025): 1.223 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 09.12.2025 – 19.04.2026
  • Gültige Gebiete: Skigebiet Ski Arlberg, Klösterle/Sonnenkopf und im Lechtal.
  • Website: www.skiarlberg.at

 

Ländle Card

  • Preis Vorverkauf (bis 07.12.2025): 922 € (Erwachsene)
  • Preis Normalpreis (ab 09.12.2025): 1.079 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: Gültig in über 30 Skigebieten in Vorarlberg und Oberstdorf/Kleinwalsertal sowie Balderschwang
  • Website: www.laendle-card.at

 

Paradiski

  • Preis: 846 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 06.12.2025 – 25.04.2026
  • Gültige Gebiete: La Plagne, Les Arcs, Peisey-Vallandry
  • Website: www.skipass-laplagne.com

 

Dolomiti Superski

  • Preis Vorverkauf (bis 24.12.2025): 970 € (Erwachsene)
  • Preis Normalpreis (ab 25.12.2025): 1.040 € (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 29.11.2025 – 03.05.2026
  • Gültige Gebiete: 12 Skigebiete in den Dolomiten
  • Website: www.dolomitisuperski.com

 

graubündenCARD

  • Preis: 2.247 CHF (Erwachsene)
  • Gültigkeit: Ab 01.05.2025 für 1 Jahr
  • Gültige Gebiete: 40 Skigebiete in Graubünden, inkl. Samnaun-Ischgl, Sedrun-Oberalp-Andermatt und Engadin & St. Moritz
  • Website: www.graubuenden.ch

 

SNOWPASS WALLIS Unlimited

  • Preis: 2.100 CHF (Erwachsene)
  • Gültigkeit: 01.11.2025 – 30.04.2026
  • Gültige Gebiete: Alle Skigebiete in der Walliser Bergwelt
  • Website: www.rmv-wbb.ch

 

Les 3 Vallées

  • Preis: 1.106 € (Erwachsene unter 30 Jahren); 1.580 € (Erwachsene über 30 Jahren)
  • Gültigkeit: 06.12.2025 – 17.04.2026
  • Gültige Gebiete: Les 3 Vallées, das größte zusammenhängende Skigebiet weltweit
  • Website: www.les3vallees.com
Publiziert in News
Mittwoch, 01 Oktober 2025 17:33

Verrückt nach Schnee

Über 90 Skigebiete, gut 4.000 Pistenkilometer und mehr als 1.000 Liftanlagen: Mit der Snow Card Tirol können Ski-Fans den Tiroler Winter ab heute, dem 1. Oktober 2025 voll auskosten.

Von den fünf Tiroler Gletschern Kaunertal, Pitztal, Hintertux, Stubai und Sölden bis hin zu charmanten Familienbergen – die Vielfalt der Snow Card Tirol ist beeindruckend. Ob man sich im höchsten Kaffeehaus Tirols im Pitztal eine wohlverdiente Pause gönnt, auf Tirols längster Abfahrt in Sölden die Geschwindigkeit spürt, die spektakuläre Black Ibex am Kaunertaler Gletscher ausprobiert oder die endlosen Möglichkeiten am Hintertuxer Gletscher erkundet – Langeweile hat hier keine Chance.

Preise Winter 2025/26

- Erwachsene:1.169,- Euro
- Jugendliche (Jahrgang 2007–2009): 935,- Euro
- Kinder (Jahrgang 2010–2019): 584,- Euro
- Menschen mit Behinderung (ab 60 %, mit Nachweis): 935,- Euro
- Kleinkinder bis Jahrgang 2020: kostenlos

Weitere Infos gibt es unter www.snowcard.tirol.at oder auf Instagram: @snow.card.tirol

Publiziert in News
Freitag, 27 September 2024 10:02

Snow Card Tirol

Verrückt nach Schnee? Dann ist die Snow Card Tirol der passende Partner. Über 90 Skigebiete, gut 4.000 Pistenkilometer und mehr als 1.000 Liftanlagen: Mit nur einer Karte können Ski-Fans den Tiroler Winter schon ab dem 1. Oktober 2024 voll auskosten. Von Anfang an mit dabei: Die 5 Tiroler Gletscher Kaunertal, Pitztal, Hintertux, Stubai und Sölden – für Skivergnügen und Glücksgefühle auf über 3.000 Metern. Und es gilt gut 90 weitere Gebiete in ganz Tirol zu entdecken.

Winterspaß ab 01. Oktober 2024

Auf den 5 Tiroler Gletschern verwandelt sich die Sehnsucht dank der Snow Card Tirol schon ab dem 1. Oktober 2024 in Schneesucht! Skivergnügen und das ganz persönliche Winterglück warten hier genauso wie in den insgesamt über 90 Skigebieten in ganz Tirol. Was heuer neu ist: Vom 28. September bis 31. Oktober 2024 gibt es die Snow Card Tirol erstmals im vergünstigten Vorverkauf.

Echte Höhepunkte auf über 3.000 Metern

Wenn der Tiroler Winter ein Versprechen ist, sind die 5 Tiroler Gletscher die Garantie, dass es gehalten wird. Kaunertal, Pitztal, Hintertux, Stubai, Sölden: Hier lassen sich die ersten Lines des Winters bereits im Oktober ziehen. 75 Seilbahnen und Liftanlagen bringen die Wintersportler in luftige Höhen.

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Der höchste Punkt der Tiroler Gletscherskigebiete befindet sich im Pitztal. Die Bergstation der modernen Wildspitzbahn liegt auf 3.440 Metern. Genau so hoch wie das höchste Kaffeehaus Tirols, in dem man den sensationellen Blick auf die Tiroler Bergwelt direkt dazu serviert bekommt.

Aussichtsreich wird es auch auf dem Stubaier Gletscher, dem größten der Tiroler Gletscherskigebiete. Gleich 109 Dreitausender könnt ihr vom Top of Tyrol überblicken. Während sich im Snowpark „Stubai Zoo“ regelmäßig die besten Freestyler der Welt treffen, toben sich alle anderen Schneeverrückten im familienfreundlichen Skigebiet aus.

Hoch hinaus und weit hinunter geht es auch in Sölden. Mit dem Lift geht es entspannt auf gleich drei 3.000er-Gipfel mit sagenhafter Aussicht. Hinab ins Tal führt Tirols längste Piste. 15 Kilometer und 2000 Höhenmeter misst die Schwarze Schneid. Sölden bietet eine traumhafte Kulisse: Für Genusstage auf und abseits der Piste, für Weltcup-Rennen und einst auch für den James Bond-Film „Spectre“. Fans des Geheimagenten können im „Elements 007“ in die Szenen, die rund um Sölden gedreht wurden, eintauchen.

Keine Actionfilm-, aber dafür eine unvergleichliche Naturkulisse bietet der Kaunertaler Gletscher. Vorbei am Gepatsch-Stausee führt die malerische Gletscherstraße bis auf 2.750 Meter. Ab hier genießen Familien zahlreiche familienfreundliche Abfahrten, Freestyle-Fans „shredden“ durch einen der längsten Snowparks Europas und den Adrenalinkick gibt es auf der „Black Ibex“, der steilsten Piste Österreichs! Worüber sich alle freuen: Wenig Trubel und Dreiländer-Blick.

Schneesicher, abwechslungsreich, vielseitig: Der Hintertuxer Gletscher bietet beste Bedingungen sowohl für Rennläufer, als auch Genusscarver und Familien. Sobald der Winter richtig loslegt, vereint sich der Hintertuxer Gletscher zusammen mit fünf weiteren Skibergen zur Ski- & Gletscherwelt Zillertal 3000. Wer auch abseits der Piste nach Abwechslung sucht, krönt seinen Skitag mit einem Besuch im Natureispalast.

Diese Vielfalt ist der Wahnsinn!

Nicht nur der Winter und die 5 Tiroler Gletscher lösen ihr Versprechen ein, sondern auch die Snow Card Tirol. Über 90 Skigebiete, gut 4.000 Pistenkilometer und mehr als 1.000 Liftanlagen: Alle, die verrückt nach Schnee sind, können schon ab dem 1. Oktober 2024 in einen unvergesslichen Ski-Winter starten.

Dabei sind die Gletscher nur der Anfang! Die wahre Vielfalt der Snow Card Tirol zeigt sich, wenn Stück für Stück alle weiteren Partner-Skigebiete ihre Seilbahnen und Liftanlagen öffnen. Familienfreundlich wird’s zum Beispiel im kleinen, aber feinen Pillerseetal oder dem großzügigen Gebiet Serfaus-Fiss-Ladis.

Sportlich-rasant geht’s in Mayrhofen im Zillertal, in Kitzbühel, Ischgl oder Galtür zu, und bei so vielen Skigebieten in ganz Tirol finden sich natürlich auch einige „Geheimtipps“, die es zu entdecken gilt. Ob Zahmer Kaiser, Lermoos oder Axamer Lizum, die Partner-Skigebiete der Snow Card Tirol sorgen für den abwechslungsreichsten Winter überhaupt.

Vorverkauf

Unbedingt beachten: Die Snow Card Tirol heuer erstmals im vergünstigten Vorverkauf!

Vom 28. September bis 31. Oktober 2024 gibt es die Snow Card Tirol erstmals zu reduzierten Vorverkaufspreisen. Wer sich schon im Oktober für die Snow Card Tirol entscheidet, kann sich über einen frühen Saisonstart freuen und Geld sparen. Die Rabatte sind für Erwachsene, Jugendliche und Kinder unterschiedlich gestaffelt. Kleine Flitzer bis zum Jahrgang 2019 fahren ohnehin kostenlos und benötigen keine Karte. Die Snow Card Tirol kostet im Vorverkaufszeitraum 336 Euro für Kinder, für Jugendliche 602 Euro und für Erwachsene 989 Euro.

Gutscheine und Tarife

Für alle, die ihren Liebsten eine Freude machen wollen, gibt es Wertgutscheine in beliebiger Höhe. Alle Vielfahrer haben die Kosten der Snow Card Tirol schon nach einer Woche Skiurlaub und ca. zehn weiteren – zeitlich flexibel verteilbaren – Skitagen wieder „hereingefahren“.

Weitere Informationen:

www.snowcard.tirol.at

www.instagram.com/snow.card.tirol/

Publiziert in News
Freitag, 14 Oktober 2022 12:59

Montag 17.10.2022 Wecker stellen!

Alle in und um Tirol ansässigen Freerider bzw. alle, die im Winter 2022/23 die praktisch unbegrenzte Freiheit von mehr als 90 Skigebieten in Tirol voll ausnutzen wollen: Handy schnappen und Erinnerung stellen! Denn unsere Kollegen vom Bergstolz Ski & Bike Magazin verlosen auch in diesem Oktober wieder eine Snow Card Tirol!

Die Snow Card in nackten Zahlen:

  • 5 Tiroler Gletscher
  • Mehr als 90 Skigebiete
  • 4.000 Pistenkilometer
  • Gültig von 1. Oktober 2022 bis 15. Mai 2023
  • Regulärer Preis für Erwachsene: 946 Euro (entspricht ca. 15 Skitagen)

Wo gehts zum Gewinnspiel? ⇒ bergstolz.de
Publiziert in News
Die Snow Card Tirol ist in unseren Breiten seit Jahren einer der Big Player im Saisonkartenbereich – wo sonst bekommt man mehr als 90 Skigebiete und 228 Tage Gültigkeit mit nur einem Liftpass?

Dass der Spaß seinen Preis hat, weiß man – genaugenommen 825 Euro für Erwachsene in der Saison 2019/20. Diese Investition umgehen könnte man, mit etwas Glück, wenn man in einem der Gewinnspiele abräumt. Die Verlosung, die die Snow Card Tirol selbst über Facebook veranstaltet hat, ist mittlerweile abgelaufen, trotzdem gibt’s im großen weiten Netz noch ein paar Verlosungen, die noch laufen.

Bergstolz Ski & Bike Magazin
Das Bergstolz Ski & Bike Magazin ist seit Jahren gesetzt, wenn es um die Verlosung einer Snow Card Tirol geht. In der soeben erschienenen Oktober-Ausgabe ist es wieder soweit: Wie immer auf der Website des Print-Magazins vorbeischauen und die Antwort auf die Gewinnspielfrage per Mail einsenden.
Laufzeit: Bis zum 27. Oktober 2019

Prime Skiing
Dasselbe System gilt für die Prime Skiing: Auch hier wird eine Snow Card Tirol unter allen Einsendungen verlost, die per Mail an die Redaktion den grund nennen, warum gerade sie die „Mutter aller Verbundpässe“ gewinnen sollten.
Laufzeit: Bis zum 20. November 2019

www.skigebiete-test.de
Auch auf dem Serviceportal findet sich eine Verlosung zur Snow Card Tirol. Hier einfach online die Gewinnspielfrage beantworten und das Formular absenden, schon landet man im Lostopf.
Laufzeit: Bis zum 30. November 2019

Ihr wisst noch weitere Snow Card Tirol Verlosungen? Dann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, wir ergänzen die Liste!

Übrigens: Eine Aufstellung der Klassiker der Verbundkarten und der Young Guns am Markt findet ihr ebenfalls bei uns im Magazin!
Publiziert in Know How
Freitag, 14 Dezember 2018 15:52

Erste Powdertage in Tirol

Der Winter ist endlich da! Niedrige Temperaturen und sehr viel Neuschnee locken jetzt Mitte Dezember auch die Offpiste-Fans in die Skigebiete. Ich war die letzten Tage in Tirol unterwegs und habe den Powder in vollen Zügen genossen.

Montag war ich im Skigebiet Schlick 2000, Dienstag in Kaltenbach und Mittwoch in Hochfügen. Alle drei Tage waren der Hammer. Tiefer Powder, coole Crew und wenig Leute im Skigebiet. Der beste Tag war in Hochfügen, der Schnee war perfekt und das Gelände unter der Gondel optimal. Wir konnten gute Cliffs und Kicker springen. Der Powder war richtig tief, so um die 70-90cm. An Unterlage fehlt es im allgemein noch etwas. Man muss etwas vorsichtig fahren, um nicht bis auf den Grund zu schlagen. Vor allem die Landungen von den Cliffs sollte man sich vorher genauer anschauen.

Montag am Schlick 2000 war auch gut, jedoch war dort noch etwas weniger Unterlage als im Zillertal. Heute Freitag geht’s für mich nach Kappl. Das Skigebiet eröffnet die Saison 2018/19 und wir hoffen, dort noch unverspurten Powder zu finden.

(!) Achtung (!) Durch die geringe Unterlage und den vielen Neuschnee in Kombination mit Wind ist die Lawinengefahr momentan sehr hoch. Am Mittwoch ereignete sich in Hochfügen ein Lawinenunglück, doch glücklicherweise konnten alle drei Verschütteten geborgen werden. Die Lawine wurde direkt unter dem Sessellift ausgelöst und reichte bis zur Piste. Daher offene, steile Hänge aktuell lieber meiden. Den aktuellen Lawinenlagebericht für Tirol, Südtirol und Trentino gibts unter avalanche.report. Safety first!

Publiziert in Reports