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Freitag, 28 Februar 2020 16:45

Scott Shield Goggle – Test

Straight outta ISPO – Die Scott Shield

Ski- und Snowboardbrillen gehören zu den wichtigsten Dingen, die man am Berg dabeihaben muss. Denn neben drückenden Boots gibt es beim Skifahren oder generell beim Wintersport kaum etwas Schlimmeres als nichts zu sehen.

Wie bei jedem anderen Ausrüstungsgegenstand, kann man aus allem eine Wissenschaft machen, so auch bei Brillen, für mich sind aber dennoch 3 Punkte wichtig:

1. Passt die Brille zu meinem Helm und auf mein Gesicht
2. Erfüllt sie den Aufgabenzweck
3. Taugt der Style

Vorab eine kurze Exkursion zu den verschiedenen Gläserformen der Goggles:

Gläser sind nicht gleich Gläser. Bei Skibrillen kann generell zwischen zwei Formen unterschieden werden: zylindrische und sphärische Gläser.
Eine zylindrischen Glasform erkennst Du daran, dass sie in der Horizontale gebogen ist, sich vertikal flach verhält. Goggles mit zylindrischen Gläsern sind meist etwas günstiger, da sie das Licht aufgrund ihrer Form nicht so gut absorbieren können.
Mit sphärischen Gläsern hingegen hast Du den kompletten Durchblick, denn hier ist das Glas horizontal wie auch vertikal gebogen. Dies schlägt sich jedoch auch im Preis nieder. Doch mit Berechtigung, denn die gebogene Form der Scheibe bringt einige Vorteile mit sich, die Dir beim Fahren wieder zu Gute kommen. Die Krümmung der Scheibe orientiert sich an der Form des Auges selbst, durch welche ein größeres Innenraumvolumen entsteht, wodurch die Brille optimal belüftet wird. Zudem hast Du hier eine deutlich bessere Rundumsicht als mit zylindrischen Skibrillen.

Die Scott Shield hat ein zylindrisches Glas und ich muss sagen, trotz der billigeren Technologie habe ich bei dieser Brille den vollen Durchblick! Die Goggle passt perfekt auf mein etwas rundlicheres Gesicht und schließt mit Helmen, die eine gerade Unterkante haben, optimal ab. Zudem mag ich den Look der Shield, er ist meiner Meinung nach an die Schutzbrillen aus der Motocrossecke angelehnt und verleiht der Brille einen sportlichen Einschlag.
Den größten Bonus sehe ich aber in der Praktikabilität, die Shield verzichtet auf Schnickschnack und Wechselscheiben. Das Glas ist bestens geeignet für Sonnige und bewölkte Tage und auch bei ausgiebigen „Tomahawk-Sessions“ bleibt alles an Ort und Stelle.
Die Scott Shield wird in Zukunft öfter den Weg in meinen Rucksack finden und ist eine super Alternative zu hochpreisigen Hightechbrillen.

Publiziert in Produkttests