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Viel Erfolg!

 

Publiziert in News

Welcome to Japan!

Kopfschütteln und große Augen ernte ich, wenn ich Leuten in meinem Umfeld erzähle, dass ich im Februar nach Japan in den Urlaub fliege. Wenn ich dann noch hinzufüge, dass ich unter anderem auch zum Snowboarden dort hinfliege, ist die Verwunderung komplett.

Februar 2020

Japan ist eines der schneereichsten Länder der Erde. Das wissen allerdings die Wenigsten - zumindest in meinem Bekanntenkreis. Nicht umsonst haben dort schon zwei Mal die olympischen Winterspiele stattgefunden, 1972 in Sapporo und 1998 in Nagano.
Japan bietet mannstiefen, unglaublich fluffigen Powder mit Tree Runs auf gleichmäßig steilen Vulkanrücken zwischen Birken und Bambus ebenso wie steile, deutlich alpinere Abfahrten in einem Gebirge, das Nihon Arupusu (Japanische Alpen) heißt und dessen höchste Gipfel über 3000 m hoch ist.
Aber Japan ist noch so viel mehr als das - deshalb fliege ich im Februar bereits zum zweiten Mal mit zwei Ramen-Spezln zum Snowboarden in das Land der aufgehenden Sonne. Von München aus gibt es Direktflüge nach Tokio und Osaka, Start in der Weißwursthauptstadt jeweils zur Mittagszeit, Landung morgens gegen 7 Uhr – höchst romantisch bei Sonnenaufgang – im Land der Essstäbchen, Pokemon, Ninjas, Soba-Nudeln und Puki Yuki Schnee. Bei den großen europäischen Airlines ist Skigepäck als zweites Aufgabegepäckstück übrigens praktischerweise im Flugpreis inbegriffen, man sollte es allerdings frühzeitig anmelden.

Viele Tourenanbieter organisieren Skiing Trips direkt von Deutschland nach Sapporo, Hauptstadt der nördlichsten Insel Hokkaido. Nach kurzer Akklimatisierung und Jetlag-Bewältigung in der Stadt (Zeitverschiebung im Winter acht Stunden) geht es anschließend in die großen und bekannten Skigebiete der Insel: Niseko, Rusutsu, Furano. Und nach etwa einer Woche Powderjagd wieder zurück in die Heimat. Freunde organisierter Reisen, die wirklich nur zum Skifahren oder Snowboarden nach Japan wollen, kommen dabei sicherlich auf ihre Kosten. Die Einzigartigkeit des Landes kommt - in meinen Augen - dabei jedoch deutlich zu kurz. Für mich ist es eine gesunde Mischung aus Kultur, Essen, Menschen und dem Wintersport, was einen einzigartigen Trip ins winterliche Japan ausmacht. Daher verbringen wir auf unserer Reise die Hälfte der Zeit mit Brettln, die andere Hälfte damit, Land und Leute kennenzulernen.
Skifahren und Snowboarden kann man hauptsächlich auf den beiden Inseln Honshu und Hokkaido. Honshu ist Japans Hauptinsel mit den größten Städten des Landes (Tokio, Osaka, Yokohama, etc.). Die Bergwelt dort setzt sich zusammen aus klassischen „Felsbergen“, wie die Alpen, und Vulkanen. Auf Hokkaido sind die Erhebungen gänzlich vulkanischen Ursprungs.

Resorts

Die Skigebiete variieren in ihrer Größe zwischen einer einzigen Gondel, die ein Backcountry-Eldorado erschließt, bis hin zu großen Skigebieten wie das Shigakogen Mountain Resort in Nagano mit 83 km Pisten auf Honshu. Liftpasspreise für einen Tag reichen von etwa 35 Euro in kleinen bzw. unbekannteren Skigebieten bis hin zu knapp 70 Euro in Niseko United – dem (auch international) bekanntesten und renommiertesten Skigebiet Japans. Im Preis inbegriffen ist dabei aber – sofern im Gebiet verfügbar – Nightskiing, sodass man sich auf einen Skitag von morgens bis teilweise nach 20 Uhr abends freuen kann. Money well spent!
Der Komfort der Liftanlagen ist allerdings definitiv nicht mit europäischen Standards zu vergleichen. Trotz Temperaturen von teilweise mehr als zehn Grad unter Null und einer ordentlichen Brise Wind kann man seinen verwöhnten europäischen Hintern beim Liften nicht mit einer Sitzheizung erfreuen. Eine Windhaube ist dann das höchste aller Gefühle. Teilweise schwebt man aber auch mit sehr gemütlicher Geschwindigkeit in Einersesseln (eher Gartenstühlen) ohne Fußraste oder gar Bügel bergan.

Nightskiing

Nightskiing wird von den meisten der großen Skigebiete angeboten. Dabei sind mehrere Pisten und Liftanlagen geöffnet und von einem (irgendwie) magisch violet-gelben Flutlicht angestrahlt. In vielen Gebieten läuft dazu Musik aus Lautsprechern an den Liftpfosten: japanischer Pop, Rock oder teilweise auch Japanese Metal. Auch zu den Klängen von N‘Sync haben wir beim Nightskiing schon Abfahrten gemacht. Alles in allem eine sehr entschleunigende, entspannte Kombination – im absoluten Gegensatz zum sich immer schneller drehenden europäischen Skicircus. Und: man steht kaum an den Liften an (außer, es hat die ganze Nacht geschneit und jeder will morgens der erste oben sein – wer kanns ihm verdenken?). Auch auf der Piste ist Platz, die Pisten sind breit, griffig und man kann nach Herzenslust carven und Gas geben. In Japan bin ich zum absoluten Carving-Fan geworden. Und das will als Snowboarder was heißen!
Wer es nicht bis zur letzten Flutlichtabfahrt auf den Brettern, die die Welt bedeuten, aushält, dem sei der Besuch eines Onsens wärmstens ans Herz gelegt. Ein Onsen ist ein heißes Dampfbad, kombiniert mit einer Art öffentlichen, nach Männlein und Weiblein getrennten Waschanstalt, gespeist aus einer heißen vulkanischen Quelle. In Sachen Popularität kann man es mit einer Sauna in Finnland vergleichen. Ein Onsen wird ebenfalls klassischerweise im Adamskostüm betreten, das Tragen von Badekleidung ist teilweise gestattet. Wichtigstes Accessoire ist ein kleines Handtuch, mit dem man beim Verlassen der Becken das Feigenblatt bedeckt. Im Becken selbst sitzend, dient das Handtuch, kurz in Wasser getaucht, als wärmendes oder kühlendes Stirntuch.

Japan kann auch Urig

Aufgrund der teilweise verdammt unwirtlichen Temperaturen zieht es den Wintersportler häufig in Hütten und Restaurants der Skigebiete. Diese sind meist weniger urig als die typischen Holzhütten unseres Alpenraums und bieten - eher im Stil einer Firmenkantine – eine Auswahl an Nudel- und Reisgerichten. Was dem Europäer die Currywurst oder Germknödel ist dem Japaner die Ramen- oder Rice-Bowl, je nach Vorliebe mit paniertem Schweineschnitzel, King Prawns oder Omelette. Für überraschend schmales Geld bekommt man ein üppiges, warmes Mittagessen. Zwei Ausnahmen zu den gewöhnlichen Kantinen seien hier unbedingt noch erwähnt. Im Gebiet Niseko United gibt es eine urige Holzhütte namens „Boyo-so“. Die Hütte liegt an einer der Hauptabfahrten und ist stark frequentiert, sodass man immer ein wenig auf einen freien Tisch warten muss. Hier gibt es, dicht gedrängt sitzend – wer hätte es gedacht – Ramen, Soba, Udon, Japanese Curry und Rice Bowls. Absolut empfehlenswert! Im Annupuri-Teil von Niseko kann man in der kleinen Holzhütte „Paradise Hut“ bei Kaffee und einer Zimtschnecke entspannen. Sehr, sehr gemütlich!
In Furano, nordöstlich von Sapporo im Herzen von Hokkaido gelegen, haben wir ein weiteres kulinarisches Pisten-Highlight entdeckt. An einem kleinen Foodtruck (Rojo Coffee) gab es einen richtig guten Espresso, einen der besten meines Lebens. Die Japaner können definitiv nicht nur Tee, sondern auch Kaffee. Die überraschend ausgeprägte Kaffeekultur des Landes kann man in vielen Städten erleben. In kleinen, mit Liebe zum Detail eingerichteten Cafés, wird Kaffee aus diversen Ländern der Erde, auf verschiedene Arten zubereitet und zu hausgemachtem Kuchen oder Muffins serviert. Und, wichtig für den Reisenden: WIFI ist so gut wie überall verfügbar! Mehr von den japanischen Städten soll später noch berichtet werden.

Japow

Zurück zum Wintersport. Dem versierten Backcountry-Enthusiasten stehen neben den offiziellen, markierten Abfahrten meist noch unzählige Routen im Hinterland zur Verfügung, zu denen man über sogenannte „Gates“ in den offiziellen Skigebietsgrenzen gelangt. Das Schöne an den unzähligen Varianten ist, dass obwohl teilweise stark frequentiert, sich immer und immer wieder ein Fleck unberührtes Weiß findet. Japanische Wälder bestehen klassischerweise aus Laubbäumen, zumeist Birken, die im Winter ihre Blätter verlieren und den Wald sehr licht werden lassen. Die Bäume stehen in idealem Slalom-Abstand. Auch das ein oder andere Pillow erfreut das Herz. So ergibt sich für den Europäer ein völlig ungewohntes Wintersporterlebnis.
Und selbst wenn der zerspurte Hang schon einem Acker gleicht, bleibt der Schnee weich und fluffig, was scheinbar, so sagt man, mit der Nähe zum Pazifik und der salzigen Luft zu tun hat. Und wenn man ein wenig Glück hat und „Puki Yuki snowfall“ ankündigt ist, dann schneit es richtig, aber so richtig, wie aus Eimern, wie ein Vorhang. Japanischer Schneefall ist stärker, als ich ihn bisher je woanders gesehen habe. Nicht umsonst sucht die jährliche kumulierte Schneemenge von mehr als vierzehn Metern in Skigebieten wie Niseko und Rusutsu, aber auch Hakuba auf Honshu, weltweit ihresgleichen.

Safety First

Lawinen und andere alpine Gefahren werden auch in Japan ernst genommen und die aktuelle Situation von offiziellen Stellen (nadare.jp – Japan Avalanche Network) täglich geprüft, eingeschätzt und kommuniziert. Wenn die Gates geschlossen sind, hat es also einen guten Grund und man sollte sich daranhalten. Für Touren ins Backcountry kann es definitiv nicht schaden, eine LVS-Ausrüstung mit sich zu führen. Diese kann praktischerweise in Sportgeschäften und Rental Shops der großen Gebiete auch ausgeliehen werden. Guides für Unternehmungen ins Hinterland, von der Schneeschuhtour bis hin zum Cat Skiing, sind ebenfalls verfügbar und freuen sich auf Touren mit den Westlern.
Das Wetter kann sich in den japanischen Bergen wirklich von einer Minute auf die nächste ändern. Wir sind mit unserem Mietwagen teilweise bei Sonnenschein ins Skigebiet aufgebrochen um fünf Minuten später in einer fiesen Mischung aus Nebel und Schneefall über die völlig verschneiten Straßen zu schleichen. Am selben Tag reißt dann mittags die Wolkendecke auf und beschert einen sonnigen Nachmittag mit Bergpanorama. Ein Wechselglas für die Goggle ist hier definitiv Gold wert (natürlich auch fürs Nightskiing)!

Einen guten Überblick über die unzähligen japanischen Skigebiete inkl. Bewertungen und Zusatzinformationen geben übrigens die Webpages skiresorts.de und powderhounds.com.

DIY

Eine kleine Anekdote zu den vereinzelt unwirtlichen klimatischen Bedingungen und der japanischen Sprache und ihrer Wortentlehnungen aus der englischen Sprache sei an dieser Stelle erzählt. Einer meiner Mitstreiter hat es – vermutlich aufgrund der Kombination aus tiefen Temperaturen und, nennen wir es, „progressiver“ Fahrweise - während des letzten Trips geschafft, einen nicht unerheblichen (Aluminium-)Teil seiner Bindung zu brechen (interessanterweise ist ihm das gleiche Malheur auch vor drei Jahren schon wiederfahren!). Der gewiefte Bastler hat sich kurzerhand Kabelbinder im Baumarkt besorgen wollen. Nachdem der Durchschnittsjapaner außerhalb der Großstädte entweder nur beschränkt des Englischen mächtig ist (oder sich nicht traut zu sprechen) und unsere Japanischkenntnisse bisher leider ebenfalls kaum über „konichiwa“ und „arrigato (mata ne)“ hinausgehen, galt es, das Wort auf Japanisch in einem einschlägigen Wörterbuch nachzuschlagen: Google Translate. Gerade bei Sprachen, die andere Zeichen nutzen als die uns geläufigen, kann Übersetzen per Handykamera, sehr hilfreich, aber auch sehr witzig sein, da sich teilweise äußerst wilde Übersetzungen ergeben. Das japanische Wort für Kabelbinder ist übrigens „Keburutai“. Der findige Fuchs bemerkt beim Aussprechen direkt die Ähnlichkeit zum englischen Ausdruck „cable tie“, nur ein Beispiel von vielen aus einer anderen Sprache ins Japanische übernommenen Worten.

Abseits der Powderjagd

Neben breiten, kaum frequentierten Pisten, Puki Yuki Powder bis zur Hüfte, Nightskiing, Tree runs und heißen Quellen sind es aber ebenso die Städte, die Kultur, die Bevölkerung und definitiv auch das Essen, die einen Trip ins ferne Japan so einzigartig machen. Japan ist, trotz der wie in Deutschland hochgeschätzten Liebe zu Pünktlichkeit und Ordnung, Reinlichkeit und Sauberkeit aber auch Bürokratie, eine völlig andere Welt. Selbst in Asien sticht Japan durch seine Einzigartigkeit heraus. Tokio ist das Finanzzentrum und strahlende Metropole mit riesigen, bunten Leuchtreklamen, Hektik, Anzugträgern (der Japaner sagt, dass man nach Tokio muss, wenn man etwas im Leben erreichen will), U-Bahn-Schläfern und Hochhäusern. Es gibt sogar eigene Viertel für Manga-, Anime- und Gaming-Fans! Die Stadt ist unfassbar sauber, und das, obwohl es seit einem Terroranschlag auf die Tokioter U-Bahn im Jahr 1995 im ganzen Land so gut wie keine öffentlichen Mülleimer mehr gibt.
Osaka ist Tokios Gegenpol, eine „lebende“, nahbare Großstadt, Japans Hauptstadt des Essens. Take away und auf der Straße essen, wie es bei uns Gang und Gebe ist, wird in Japan Großteils mit Argwohn beäugt, in Osaka aber toleriert. Es heißt: Nach Osaka kommt man mit leerem Magen und geht mit leerem Geldbeutel. Speisen werden an allen Ecken serviert, in noch so kleinen Suppenküchen und Grills und auf Märkten. Eine Spezialität ist Okonomiyaki (zu Deutsch „gegrillt nach deinem Belieben“), eine Art Pfannkuchen mit Lauch und allem, wonach einem der Sinn steht. Klassisch, auch in Tokio und anderen Städten sehr beliebt, ist Takoyaki, kleine frittierte Teigbällchen gefüllt mit einem Stück Oktopus (Vorsicht, die Dinger sind innen unglaublich heiß!). Auch Sushi mit allerlei wirklich frischem Fisch findet man in Osaka reichlich: „Itadaki Masu“ (Guten Appetit)!

Kultur

Nach dem Essen stößt man gerne mit Sake an. Dabei handelt es sich keineswegs – wie hierzulande fälschlicherweise oft angenommen - um einen eher lauwarm servierten Pflaumenwein, den es beim Chinesen ums Eck vor und nach der Pekingente gibt. Der Reiswein hat eine Jahrhunderte alte Tradition und steht in seiner Vielfalt den klassischen Traubenweinen in nichts nach. Unbedingt probieren! Den Abend verbringt man gerne in Kneipen (Izakayas) oder amüsiert sich beim Karaoke. Ohne Witz, das ist kein Stereotyp, die Japaner lieben Karaoke! Und sie sind entsprechend gut, haben Stimmen wie Engel. Auch wenn sie vermutlich kein Wort verstehen von dem, was sie da eigentlich singen. Wir konnten mit unseren europäischen Kehlen nicht mithalten – selbst die Backstreet Boys konnten uns nicht retten! In engen Gassen drängt sich Izakaya an Izakaya, Ramen-Shop an Sushi-Laden. Teilweise sind die kleinen Kneipen so winzig, dass inklusive Wirt nicht mehr als eine Handvoll Leute reinpassen. Ein absolutes Must see (and drink)!
Das Bier in Japan ist übrigens sehr schmackhaft. Asahi und Kirin auf Honshu, auf Hokkaido trinkt man traditionell Sapporo. Die Hauptstadt der Nordinsel ist eine sehr junge und lebendige Stadt, insbesondere das Viertel Susukino rund um den Odori-Park, wo nicht nur ein Maibaum als Geschenk der Partnerstadt München zu den Winterspielen ’72 steht, sondern jährlich Anfang Februar das Sapporo Snow Festival stattfindet. Das Fest mit seinen meterhohen Schnee- und Eisskulpturen ist weit über die Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. Auch in Sapporo reihen sich kleine Bars und Restaurants dicht aneinander, teilweise auch übereinander. Bei eisigen Temperaturen im Februar äußerst willkommene Orte zum Aufwärmen und Stärken.
Tempel und Schreine, wie man sie aus Bruce-Lee-Filmen kennt, findet man in jeder japanischen Stadt. Besonders viele aber im eher ruhigen und gemütlichen Kyoto, der ehemaligen Hauptstadt Japans. Ich bin ja bei Leibe kein großer Kirchenbesichtiger. Aber die expansiven Tempelanlagen dort sind schon sehr beeindruckend!

Der ausdauernde Leser merkt, dass ich noch stundenlang aus dem Land der Samurai, Hello Kitty und Ramen erzählen könnte. Es ist die Kombination aus wirklich großartigen Schnee- und Pistenverhältnissen und dem Land mit seinen Leuten und Eigenarten, seiner Jahrtausende alten Kultur und seiner Kulinarik, die einen Wintersport-Trip nach Japan einzigartig macht. Es gibt so unglaublich viel zu sehen und entdecken. Ich kann es nur jedem empfehlen, es selbst zu erfahren. Man muss es einfach selbst erleben!

Publiziert in Reports
Dienstag, 24 März 2020 10:03

Wintercamping in der Schweiz und Italien

Ski & Bike in perfekter Kombination


Roardtrips sind etwas Tolles. Besonders in jungen Jahren lässt einen die Erwartung des Gefühls der unbegrenzten Freiheit ungeahnte Leistungen vollbringen – und auch Kompromisse eingehen. Man hält es tagelang auf engstem Raum aus, nächtigt bei eisigen oder brennend heißen Temperaturen in stickigen Fahrzeugen und ob das Getränk am Morgen Kaffee oder Spülwasser ist, spielt ebenfalls keine so große Rolle. Hauptsache man ist unterwegs und kann seinen Sport an dem Ort ausführen, wo es der eigenen Meinung nach gerade die besten Bedingungen hat.

Hat man dann jedoch mal die Dreißig überschritten, steigen zwar oft die Ansprüche - die Faszination für einen Roadtrip lässt allerdings oft nicht nach. In Anbetracht der Tatsache, dass die meisten in einen recht straffen Alltag eingebunden sind, lässt die Aussicht auf eine massive Komforteinschränkung die Vorfreude dann doch häufig rapide sinken und viele Planungen verschwinden auf Nimmerwiedersehen in die hinterste Schublade.

Wie gut, dass es heutzutage perfekte Reisefahrzeuge wie z.B. den „Hymer B-MC T580“ gibt, der eben beides verspricht. Einerseits ein zügiges und in jeder Jahreszeit einsetzbares Fahrzeug, dass einen direkt zum Ort der Sehnsucht bringt. Und andererseits über ein derart hohes Komfortniveau verfügt, dass selbst eingefleischte „Roadtrip“ Skeptiker ihre Meinung in Windeseile ändern werden.
Genau mit diesem Gefährt waren Stefan und ich Mitte April 2019 für 4 Tage in der Schweiz und in Italien unterwegs. Nach einem Winter mit Rekordschneehöhen im Alpenraum waren die Bedingungen in den Hochlagen noch immer hervorragend, in den Tälern war aber besonders auf der Alpensüdseite der Frühling schon in seiner Hochphase angekommen. Was würde sich da mehr anbieten, als das komplette Tourenequipment einzuladen und gleichzeitig auch noch die Mountainbikes in der großzügigen Heckgarage zu verstauen?

Gesagt getan, der Plan war schnell geschmiedet und zwei Tage später waren wir unterwegs in Richtung Schweiz, genauer gesagt nach Davos. Die Wettervorhersage war traumhaft und wir hatten recherchiert, dass sich der Platz vor der Schranke an der Flüelapassstraße, wo die Wintersperre beginnt, hervorragend als Basecamp anbieten soll So war es dann auch, als wir am Abend ankamen standen bereits ein paar andere Wohnmobile dort.

1. Etappe: Flüela-Weißhorn


Für den ersten Tag war der Plan dann: Skitour auf das Flüela-Wisshorn (3.085m). Dank unserer „Starthöhe“ von knapp über 2.000 Meter konnten wir direkt auf Schnee starten. Seltsamerweise waren wir ziemlich allein unterwegs, was uns etwas wunderte – denn der Gipfel ist normalerweise ziemlich beliebt. Warum das so war stellt sich dann aber schnell heraus: Nur unweit der von uns gewählten Route durch das Hochtal zwischen Flüela-Wisshorn und Winterlücke hat sich vor rund einem Monat ein gewaltiger Felssturz ereignet, bei dem laut SLF über eine viertelmillion Kubikmeter Fels ins Tal donnerten.
Da es zwischenzeitlich aber wieder einiges geschneit hatte, waren die Außmaße des Felssturzes für uns nicht ersichtlich und wir haben erst hinterher erfahren, dass aktuell von der Begehung dieser Route abgeraten wurde. Subjektiv bestand allerdings zu keiner Zeit eine Gefahr, auch war vor Ort kein übermäßiger Steinschlag zu bemerken.
Dafür waren die Schnee und Wetterverhältnisse umso besser, und nach knapp 2,5 Stunden standen wir auf dem Gipfel. Von dort aus eröffnete sich ein grandioses Panorama - vom Ortler über die Bernina bis zum Finsteraarhorn im Hintergrund. Wir wählten eine Abfahrt in Richtung Norden über traumhafte Pulverhänge, bevor uns nochmal ein kurzer Gegenanstieg zur Winterlücke bevorstand. Von dort ging es dann direkt wieder zum Flüelapass und zu unserem Wohnmobil.
Hier konnte der Hymer dann seine Stärken gleich voll ausspielen. Zuerst eine warme Dusche, was nach einer Skitour nie verkehrt ist. Und da in der Heckgarage auch problemlos zwei Liegestühle Platz fanden, verbrachten wir den Nachmittag anschließend gemütlich in der Sonne und überlegten, wo wir als nächstes hinfahren könnten.

2. Etappe: Maloja

 

Da wir unbedingt auch die Bikes noch zum Einsatz bringen wollten und die Schneelage in den Alpentälern häufig noch nicht so richtig fahrradtauglich war, beschlossen wir, unser Glück noch weiter im Süden zu versuchen. Also fuhren wir nach dem Abendessen weiter mit dem Ziel Engadin / Maloja. Von dort aus würde es dann nur noch eine gute Stunde Fahrzeit über das Bergell an den Lago di Como sein – und dort erwarteten wir ideale Bike-Bedingungen.
Nach rund zwei Stunden Fahrt über den Julierpass waren wir dann auch in Maloja angekommen und haben nach ein wenig Suchen trotz unzähliger „Camping verboten“ Schilder dann doch noch ein nettes Plätzchen für die Nacht gefunden.
Maloja selbst wird eindrucksvoll vom 3.158 m hohen „Piz de la Margna“ überragt. Der relativ allein stehende, massive Berg sollte am folgenden Morgen das Tagesziel sein. Das Wetter war perfekt und so starteten wir bereits recht früh, denn es war klar dass die Temperatur im Laufe des Tages deutlich ansteigen würden.
Der Aufstieg zum Piz de la Margna beginnt direkt im Ortszentrum von Maloja. Zunächst einige Meter auf der Langlaufloipe entlang, dann über die Piste des Dorfschlepplifts „Aela“ hinauf und anschließend weiter in östlicher Richtung in unschwierigem Gelände zügig nach oben in den Kessel „Murtairac“. Dabei immer mit einem gigantischen Ausblick auf den Silsersee. Am Ende des Kessels wartet dann ein steiles und doch recht mühsames Couloir (40 – 45°, Steigeisen nicht vergessen!), durch das es in relativ direkter Linie bis hinauf zum Gipfel geht.
Nach gut 4 Stunden und rund 1.350 Höhenmeter erreichten wir den Gipfel, von dem sich dank des tollen Wetters ein gigantisches Panorama in alle Richtungen eröffnete. Nach einer kleinen Pause machten wir uns zügig an Abfahrt, die weitestgehend entlang der Aufstiegsroute verläuft und zumindest die ersten 750 Höhenmeter traumhaften Powder bot. Weiter unten wurde es dann allerdings recht schnell weich und es zeigte sich, dass die Sonne im April einfach schon jede Menge Power hat.

3. Etappe: Comer See / Garzeno

 

Zurück am Wohnmobil war es früher Nachmittag und nach zwei perfekten Skitourentagen hatten wir jetzt mächtig Lust darauf, die Bikes auszufahren. Dank der idealen Lage von Maloja waren wir bereits eine gute Stunde später am Ufer des Comer Sees. Gefühlt hatten wir gleichzeitig auch eine Zeitreise gemacht. Hier auf lediglich 300 Metern Höhe war der Frühling bereits sehr weit fortgeschritten und statt Skiklamotten kamen die kurzen Hosen und T-Shirts zum Einsatz.
Die Region rund um den Comer See ist ein regelrechtes Bike-Paradies, und so standen wir erstmal vor der Qual der Wahl, welche Route wir uns für den folgenden Tag vornehmen sollten. Nach einiger Recherche im Netz entschieden wir uns für die Tour über den Passo Giovo am Nordufer des Sees, die als eine der Topempfehlungen in der Region gilt. Diese sollte weitgehend in der Sonne liegen und wir rechneten mit guten Verhältnissen und kaum mehr Schnee selbst auf den Nordseiten. Dass sich das allerdings ein wenig als Fehleinschätzung herausstellen sollte, würde sich erst noch zeigen….
Nach einem entspannten Abend an einem aussichtsreichen „Secret Spot“ mit BBQ und Rotwein starteten wir am nächsten Tag im idyllischen und malerischen Weiler Garzeno auf rund 600 Metern Höhe. Vorsicht für alle, die vorhaben, direkt im Ort zu parken: Die Gassen werden immer enger, die Beschilderung ist mau und wenn die Straße plötzlich zu Ende ist kann es durchaus vorkommen, dass man einige hundert Meter rückwärts rangieren muss. Wir hatten zum Glück, denn es war gerade Kirchgang und die lokale Bevölkerung unterstützte uns trotz Sprachbarriere erfolgreich auf dem Weg zurück zur Hauptstraße.
Die Tour führt dann erst einmal moderat steil auf einer zunächst asphaltierten Straße und praktisch keinem Verkehr über mehre kleine Weiler (jetzt wissen wir, wo die Italiener ihre Wochenendhäuser haben...) kontinuierlich nach oben. Erst kurz nach dem Abzweig zur Alpe Bascarino geht der Fahrweg in eine geschotterte Variante über – und hier stießen wir auch auf die ersten Schneereste. Zu Beginn waren diese noch kein Problem, doch mit jedem Meter, den wir höher kamen, wurde der Schnee immer mehr und bald mussten wir die ersten Meter schieben bzw. das Bike sogar stellenweise sogar tragen. Noch waren wir allerdings bester Laune, die Sonne schien, es war warm und wir ahnten noch nicht, was auf uns zukommt.
Denn je weiter wir uns nach oben vorarbeiteten, desto mehr verliesen wir auch die angenehme südostseitigen Hänge und kamen immer mehr und mehr in die Nordexposition des Berges, was die Schneehöhe sprunghaft ansteigen lies. Ab einer Höhe von etwa 1.550 Metern hatten wir dann endgültig eine geschossene, aber unangenehme weil sehr weiche Schneedecke vor uns – und nun begann der Kampf.
Laut Karte bzw. App war es nicht mehr allzu weit, aber das Vorankommen wurde immer mühsamer. Schon bald standen wir mehr als knietief im weichen Sulz und das sollte sich die nächsten 3 Kilometer nicht mehr ändern. Abwechselnd tragend und schiebend kämpften wir uns also weiter voran und stellten endgültig fest, dass es in kurzen Hosen und nur knöchelhohen Schuhen mit der Zeit auch ganz schön kalt werden kann.

Nach einer weiteren guten Stunde Quälerei erreichten wir aber nun endlich den höchsten Punkt unserer Tour, das Rifugio Il Giovo. Das lag dann zum Glück auch wieder komplett in der Sonne – und Schnee war auch kaum mehr welcher zu sehen. Das war auch höchste Zeit, denn die Zehen hatten in den dünnen Schuhen längst kein Gefühl mehr und es war klar, dass das nicht mehr lange so weiter gegangen wäre. Also erst mal verschnaufen und wieder zu Kräften kommen, schließlich hatten wir noch gute 10 Kilometer Abfahrt über 1.000 Höhenmeter zurück nach Garzeno vor uns.
Der Trail entpuppte sich dann tatsächlich als echtes Highlight, das für die Strapazen bei der Auffahrt ordentlich entschädigte. Auf alten Militäwegen, die noch aus dem ersten Weltkrieg stammten, ging es an der Südwestseite des Motto di Paraone meist sehr flowig zunächst zum kleinen Dörfchen Brenzeglio hinab und von dort aus dann entspannt über Forstwege und am Schluss ein Stück auf der Straße zurück nach Garzeno.

4. Etappe: Piz Moesola / Heimreise

 

Zurück am Wohnmobil entschieden wir uns, am kommenden Tag noch eine Skitour einzuplanen. Allerdings versprach die Wettervorhersage zunehmend mehr Wind und dazu auch noch schlechter werdende Sichtverhältnisse. Letztlich beschlossen wir, über Lugano und Bellinzona zum San Bernardino Pass zu fahren und am nächsten Tag noch eine entspannte Tour auf den einfach zu besteigenden Piz Moesola (2.962) einzuplanen.

Allerdings war das Wetter dann doch eher noch schlechter als befürchtet und unsere Kondition lies ebenfalls zu wünsche übrig, so dass wir die Tour nach gut der Hälfte abbrachen und die Heimreise antraten.


Campen ohne Campingplatz?


Ein schwieriges Thema, denn die Rechtslage dazu ist nicht gerade eindeutig und schon gar nicht übersichtlich. Fakt ist leider: In den meisten Ländern / Gemeinden ist es nicht erlaubt, das Wohnmobil einfach irgendwo abzustellen und dort dann „wild“ zu campen. Besonders die Schweiz hat hier relativ restriktive Regeln und das verletzen derselben kann empfindliche Geldbussen mit sich bringen.
Trotzdem gibt es fast überall Plätze / Möglichkeiten, wo die unauffällige Übernachtung entweder toleriert wird oder die Gefahr erwischt zu werden gering ist. Unauffällig bedeutet dabei: Keine laute Musik, kein Markise ausfahren, keinen Müll hinterlassen. Sehr hilfreich bei der Suche nach einem guten Übernachtungsplatz sind dabei Apps wie Camp4Night und diverse Webseiten wie promobil.de oder campercontact.com



Zu unserem fahrenden Hotel


Beim Hymer B-Klasse Modern Comfort T handelt sich um ein sogenanntes „teilintegriertes“ Wohnmobil. Das Chassis und das Führerhaus basieren auf dem Sprinter von Mercedes Benz, während der Wohnaufbau eine komplette Eigenkonstruktion von Hymer ist. Dank vollständig isolierter Tanks für Frisch- und Abwasser, Leistungsstarker Heizung, Platz für insgesamt 22 kg Gas und einem vollständigen Bad inklusive Dusche ist man perfekt gerüstet, um 3-4 Tage auch ohne jegliche Infrastruktur selbst im tiefsten Winter auszuharren. Und wer noch ein paar Euro mehr Investiert, kann dank Extras wie dem „Hymer-Smart-Battery-System“ die Autarkie noch deutlich weiter steigern.

Absolutes Highlight ist aber die ultrageräumige Heckgarage, in die wir ohne jedes Problem 6 Paar Ski, 4 Paar Skischuhe, 2 Mountainbikes, 2 Liegestühle, einen Tisch und einen Gasgrill unterbringen konnten.

Publiziert in Reports
Mittwoch, 18 März 2020 09:54

Tripreport: Freeride Testival Warth

Freerider soweit das Auge reicht

Warth-Schröcken muss mit Frau Holle einen kompromisslosen Vertrag haben und wurde seinem Werbespruch "Das schneereichste Skigebiet der Alpen" einmal wieder gerecht. 30 cm Neuschnee wurden vorhergesagt, am Ende waren es locker 50-60 cm! Beste Bedingungen für ein ausgiebiges Testwochenende im geliebten Powder!

Der bisher eher wechselhaft verlaufene Winter zeigte sich in Warth-Schröcken dann endlich von seiner besten Seite. Bereits in den Tagen vor dem FreerideTestival stattete Frau Holle der gesamten Arlbergregion gleich mehrere Besuche ab und sorgte für blendende Schneeverhältnisse. Am Samstag wurden wir, entgegen der Vorhersage mit guten Sichtbedingungen und sogar einzelnen Sonnenstrahlen überrascht.

Wie auch die letzten Jahre befand sich am "Testival Wochenede" die Talstation des Jägeralpexpress im Ausnahmezustand. Mehr als 40 Aussteller gaben Equipment an die unzähligen Teilnehmer aus. Dieses Jahr war wirklich für jeden etwas dabei: Rucksäcke, Boots, Snowboards, Safety Equipment, Felle, Klamotten usw. Unser Highlight waren jedoch die unterschiedlichen Ski! Von einschlägigen Marken, wie: Völkl, K2, Scott, Salomon... waren auch viele kleine Firmen wie Ogso, Valhalla, Black Crows und DPS am Start.

Ein absoluter Luxus, den das Testival bietet, ist der BMW Shuttle. Mit diesem Taxiservice könnt ihr euch ganz bequem nach eurem Run, wieder zur Talstation des Jägeralpexpress fahren lassen und unzählige Runs, ohne Körner bei kräftezehrenden Bootpacks liegen zu lassen, abspulen! Samstag ging es uns um Tiefenmeter und Resortskiing, aber auch noch am Nachmittag haben wir unverspurte Lines neben den Pisten gefunden, der Hammer. Um den Tag gebührend abzuschließen, wurde nach Liftschluss im Testival Gelände ordentlich Freibier ausgeschenkt und nach 2-3 Hopfenkaltschalen, verwandelte sich der Parkplatz dann zum Dancefloor.

Der Sonntag war dann einer dieser Tage, für die es sich lohnt, den Wecker früh zu stellen: Bluebird und fresh Pow! Mit kurzen Hikes von 10-20 Minuten gab es für uns eine Spielwiese der Extraklasse. Unverspurtes Gelände, soweit das Auge reicht. Aber meistens sagen Bilder mehr als Worte, deshalb, klickt euch durch die Galerie und genießt den kurzen Clip von Xaver.

Leider war der Freeride Testival Stopp in Warth der erste und letzte für diese Saison.

Das FreerideTestival in Warth war unglaublich: Perfekter Schnee, so viele Anmeldungen wie noch nie, so viele Verleihvorgänge wie noch nie und so viel Freibier wie noch nie. Dazu perfekte Stimmung und super Sound von Red Bull DJ Alex.
Sehr, sehr schade, dass es das einzige Testival 2020 bleiben wird und wir die Tourstopps in Saalbach und im Kaunertal absagen mußten.
Mein Dank geht an alle Sponsoren, Firmen und natürlich alle Teilnehmer – wir sehen uns 2021!!!

Mit diesen Worten von Ralf (Veranstalter des FreerideTestival) bedanken auch wir uns für ein tolles Wochenende und freuen uns schon wieder auf die nächste Saison!




Bilder: Lorenz Masser

Video: Xaver Kröll

Publiziert in Reports

Hunt your Line!

Spottet auf der Instagrampage des Freeride Testival

 

Beim dritten Stopp des Freeride Testival am Kaunertaler Gletscher, könnt ihr euch den Tag mit einem Paar neuer Powderlatten und zwei Tagespässen versüßen.

Alles was ihr dafür tun müsst:

- Erstellt eine Story mit euer Lieblingsline (egal ob Foto oder Video)

- Folgt @Dynastarski

- Und bastelt in eure Story die Tags: @freeride.testival, @kaunertalergletscher und verwendet den #weliveskiing.

Das Gewinnspiel läuft bis zum 12.März 2020 und der Gewinn wird direkt am 21. oder 22. März beim Freeride Testival überreicht.

Wir freuen uns schon auf deine perfekte Line!

Publiziert in Verlosungen
Sonntag, 19 Januar 2020 18:22

Armadas brandneue Declivity Reihe

Der "Resort Banger"

Dem Industrietrend folgend, starke, kraftvolle und gleichzeitig leicht zu fahrende Skier herzustellen, konzentrierte sich Armada bei der Konstruktion der Declivity-Reihe auf die einfache Kunst des Schwungs. Armada behielt die "Fähigkeit, Geschwindigkeit, Kraft und Fluss unter allen Bedingungen zu erzeugen" als Ziel bei, als sie in den Bau- und Testprozess eintrat. Es war egal, ob es sich um perfekte Pisten, tiefe Buckel, Big-Mountain-Lines oder übrig gebliebenen Powder in den Bäumen handelte, Armada wollte, dass der Declivity wirklich dem Anspruch eines "Do-it-all"-Skis gerecht wird.

Um die Leistung des Declivity zu erhöhen, hat Armada Titanal, für die Torsionssteifigkeit eingesetzt, aber die vertikalen Ausschnitte in den Spitzen mit einer speziellen elastischen Mischung ausgefüllt, die die Kurveneinleitung verbessert und mehr Leistung als normale Titanal-Konstruktionen bietet. Armada entschied sich dann für Caruba-Holz statt Pappel im Kern, um das Gewicht um 15 bis 20 Prozent zu reduzieren, aber ohne Leistungseinbußen. Eine einzigartige, aggressive Spitzenform fördert zudem eine schnelle Dreheinleitung und ein Sidecut, der sich über den Rocker hinaus aufbaut, sorgt dafür, dass der Kraftaufbau nie verloren geht. Die komplette Seitenwandkonstruktion des Declivity sorgt dafür, dass der extrem haltbar ist.

Während die Kraft und das Schwungverhalten des Skis mehr einem rennorientiertem Pistenski ähneln, anstatt einem Armada-typischen Freestyleski, runden die Ski die gesamte Palette der Freeride- und Freestyle-orientierten Angebote der Marke ab.

Der Declivity wird in vier Breiten angeboten, 115 Millimeter, 102 Millimeter, 92 Millimeter und 82 Millimeter. Für weitere Informationen über die Declivity Reihe, folge: #ArmadaDeclivity

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Mittwoch, 08 Januar 2020 13:50

Win – Ogso Cosmique 90 SR UL

Um das Verlangen nach Sprayturns zurzeit zu stillen, heißt es für uns Freerider „Eearn your Turns"! Das perfekte Gerät dazu dürfen wir zusammen mit Ogso verlosen, also aufgepasst!
 
Der Cosmique SR UL mit seiner 95er Mitte ist der Freetouringski von Ogso. Was ihn dazu qualifiziert? Die Ultralight-Bauweise mit Palownia-Kern und jeder Menge Leichtbaumaterialien, die in einen Super Rocker Shape mit beinahe flacher Vorspannung unter der Bindung gebracht wurde. Diese Super Rocker Konstruktion sorgt für genug Auftrieb im Schnee und gleichzeitig optimalen Halt bei härteren Bedingungen. Dadurch ist der Ski gerade für Skitouren der ideale Begleiter - leicht genug im Aufstieg und stabil genug für die Abfahrt.

Zu gewinnen gibt’s einen OGSO Cosmique 90 SR UL in 176 cm Länge. Auf dem willst Du zukünftig unterwegs sein? Dann beantworte die folgende Frage:

Welche „Signature“ Technologie steckt in dem Cosmique 90 SR UL?

Kleiner Tipp: Schaut doch auf der Website von Ogso vorbei!

Die richtige Antwort schickst Du bitte unter dem Betreff „OGSO“ an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Einsendeschluss ist der 08. Februar 2020. Wir wünschen „Viel Glück!“

Übrigens: Noch mehr Ski von Ogso findest Du – teilweise auch mit Testbricht – im freeskiers.net Line Up, das beim großen Freeride Skitest 2019 im Kaunertal entstanden ist. Zusammen mit den Magazinen Bergstolz, powder-magazin.de und Prime Skiing testet freeskiers.net ca. 150 Modelle an Freeride- und Freetouring-Ski für die kommende Saison. Und das Beste: Auch freeskiers.net User können an den drei Tagen im März mittesten - registrieren lohnt sich also!

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Der “ULL Lightwight Ski Touring 30L” ist zunächst eins: ein Lightweight (Leichtgewicht). Das gefühlte Gewicht gegenüber dem, was man beim ersten Anschauen erwartet hat, fällt tatsächlich überraschend gering aus. Dabei wirkt das Obermaterial robust und die Verarbeitung einwandfrei. Variable Einstellungsmöglichkeiten der Hüft- Schulter- und Brustgurte runden den ersten positiven Eindruck ab.

Was die Optik betrifft schieden sich die Geister. Neben positivem Feedback für das Design fühlten sich einige von dem außen angebrachten Lochwebband auch an Oma’s gehäkelte Gardinen erinnert. Geschmäcker sind bekanntermaßen verschieden und so geht zumindest der Punkt für Vielseitigkeit an Oma’s gehäkelte Gardine, denn hier lassen sich allerlei Utensilien befestigen, seien es Schuhe, Trinkflasche oder Helm, die Möglichkeiten sind vielfältig. Weniger diskutabel ist jedoch die Tatsache, dass das helle Material sehr anfällig für Verschmutzung ist. So entstanden die ersten Flecken bereits beim ersten Einsatz, beim Ablegen im Kofferraum oder auf dem Hüttenboden.

Der Rucksack bietet einen angenehmen Tragekomfort und der clevere Verschlussmechanismus lässt sich von oben auch problemlos mit Handschuhen bedienen. Die Aufteilung ist unspektakulär, von einem großen Hauptfach abgetrennt befindet sich eine kleine Zipper-Tasche für beispielsweise Schlüssel und Geldbeutel an der Rückenseite sowie ein Fach für das Safety-Equipment gegenüberliegend, dessen Verschluss jedoch filigran und damit gerade bei Kälte kompliziert zu bedienen ist, was im Ernstfall Zeit und Nerven kostet. Aufgrund fehlender stabilisierender Elemente fällt der Lightweight Ski Touring Rucksack daher insbesondere in nur teilweise gefülltem Zustand etwas in sich zusammen…

Fazit: Ein sehr angenehm zu tragender Alpinrucksack mit maximaler Gewichtseinsparung auf Kosten von Organisationsmöglichkeiten; Das perfekte Tool für kurze, intensive Skitouren.

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Donnerstag, 19 Dezember 2019 15:24

Aspen – Alles andere als Schickimicki

Im Land der Silberminen

 

Was Wikipedia sagt

Aspen ist eine Kleinstadt im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado, und liegt rund 200 km südwestlich von Denver am Roaring Fork River. Die Stadt war im 19. Jahrhundert Zentrum eines Silber-Bergbaugebiets. Aspen beherbergt eines der bekanntesten Skigebiete Nordamerikas. Es besteht aus vier nicht mit Liften verbundenen Teilen: Aspen Mountain, Aspen Highlands, Buttermilk und Snowmass. In Aspen sind drei international bedeutende Institutionen beheimatet: das Aspen Music Festival and School, das Aspen Institute und das Aspen Center for Physics.

Was ich über Aspen dachte

Aspen ist ein Örtchen in den Rockies, indem sich die Reichen und Möchtegern Wichtigen dieser Welt regelmäßig zum Champagner spritzen treffen und auf Edelstein besetzten Pistenski versuchen die Berge hinunter zu Rutschen.

Ich wurde eines Besseren belehrt!

Unser Trip startete im Januar direkt nach der ISPO, dementsprechend war ich physisch noch ein wenig angeschlagen und freute mich auf Erholung und mal wieder „draußen“ zu sein. Das man fast fünfzehn Stunden im Flieger sitzt, hatte ich zu dem Zeitpunkt wohl verdrängt. Von München aus ging es über Houston nach Aspen. Bei unserer Ankunft, der erste Klassiker: Mein Ski-bag war natürlich gefilzt worden und verweilte noch in Texas. Egal am nächsten Tag stand sowieso Einfahren auf dem Programm und ehrlich gesagt, ein Bett war mir doch viel lieber als Helm, Brille, Ski, Jacke etc. Typisch Amerikanisch ging es in einem schwarzen Cadillac nach Snowmass, wo mein gemütliches Bett im neuen Limelite Hotel schon auf mich wartete.

Nach einer erholsamen Nacht ohne die ISPO Partys in den Knochen zu haben, hab ich beim Frühstück zugaschlagen, als ob ich noch nie ein Buffet gesehen hätte. Meine Mitreisenden schauten mich schon komisch an. Ich glaube, weil ich „Breakfast Burritos“ mit „Applepie“ und Nutellabrot mischte. Egal ich hatte Hunger. Langsam war es aber Zeit die Gleithölzer anzuschnallen. Auch hier merkte ich, dass Ich ein USA Rookie war. Der erste am Lift sein, heißt nicht, zehn Minuten vor Gondeleröffnung schon lechzend am Drehkreuz zu stehen. Es reicht auch halb zehn vom Hotel aus loszurutschen und trotzdem den ganzen Tag perfekte Pisten und Hänge für sich zu haben!

 

Snowmass

Die Ausgangshöhe von Aspen, mit 2500 Metern macht sich bemerkbar und ich war ganz froh, dass Ich die ersten zwei Monate in Österreich hauptsächlich auf den Gletschern verbracht habe. Nach ein paar Turns auf den Pisten, ging es für Tucker und mich ins „Hanging Valley“, wo wir trotz tagelangem Sonnenschein immer noch Powderhänge und feinste Treeruns für uns entdecken konnten. Den eisigen Temperaturen sei Dank! Wie in Amerikas Skigebieten üblich, trägt jeder Meter, ob auf einer Piste, zwischen Bäumen oder in weiten Hängen einen eigenen Namen. So sind Garmisch und St. Moritz nicht nur in Europa beliebte Destinationen von Freeridern, auch die gleichnamigen Runs in Aspen haben einiges zu bieten!

Egal ob auf den Pisten, auf der Hütte oder abends beim entspannten Aprés-Ski mit Livemusik, ich musste ich mich doch sehr wundern, die Pistennattern á la Paris Hilton konnte ich nicht entdecken! Julia, meine Begleitung, musste schmunzeln und meinte: „Das denken die meisten, Aspen hat weitaus mehr zu bieten als Kaviar und den Roten Teppich. Die Allermeisten sind hier wegen des sportlichen Angebots und der Vielfalt des alten Silberminenstädtchens.

Neben Gondeln und Pisten hat Aspen auch musikalisch und künstlerisch einiges zu Bieten. An Downdays hat man die Möglichkeit sich für kluge Bargespräche, im Aspen Art Museum, zu wappnen. Das 1979 gegründete Aspen Art Museum ist ein nicht sammelndes Museum für zeitgenössische Kunst. Zu den Ausstellungen vom AAM zählen Zeichnungen, Gemälde, Skulpturen, Multimedia-Installationen und elektronische Medien. Auch lädt es ein, interaktiv zu werden und ist damit auch für Kunstbanausen einen Besuch wert. Abends dann trumpft das 6.000 Seelen Dorf mit einer Vielzahl von Bars und Restaurant mit internationaler Küche auf. Egal ob im Anzug beim Hummer essen oder an der Bar beim Eishockey schauen, Aspen hat für jeden etwas zu bieten und mir ist es nicht schwer gefallen sich wohl zu fühlen. Mein Highlight in punkto Kulinarik und Tradition wartete jedoch etwas außerhalb. Einmal in der Taverne essen und trinken inder auch Hunter S. Thompson schon sein Whiskeyglas gehoben und irre Geschichten von sich gegeben hat. Ein Traum ging in Erfüllung und in der „Boazn“-artigen Umgebung von der Woody Creek Tavern, schmeckte das Tex-Mex dann doch ein bisschen besser.

 

Ajax

Nächster Tag, neues Gebiet. Es ging nach Ajax, dem Hausberg Aspens. Dort sollte ich meinen Meister im Mogul-Skiing finden. Tim schloss sich unserer Gruppe an, erzählte einiges Über die Aspen-Schreins und beeindruckte durch seine Lässigkeit in den Buckeln. Am Ende vom Tag bekam ich das Prädikat „Bump-Skipper“, womit er auch recht hatte. Mich hatten die Kräfte verlassen und bei jeder noch so kleinen Möglichkeit, die sich ergab, versuchte ich den Buckeln auszuweichen. Ajax an sich, ist ein Traumgebiet, viele freistehende Bäume, steile Hänge soweit das Auge reicht und für die Speedfreaks eine Weltcuppiste, die es in sich hat! Leider war beinahe alles zerfahren und ich musste mich wohl oder übel mit den Buckeln abgeben. (Ehrlich gesagt, ein bisschen Spaß hatte ich am Ende schon).

 

Highlands

Ein Skigebiet stand noch auf meiner Liste: Aspen Highlands und die dazugehörige Highlandbowl! Das beste: 20cm Neuschnee waren vorhergesagt. Die Highlands bestehen im Grunde gerademal aus vier Liften, erschließen jedoch vornehmlich steiles Gelände. So starteten wir am Cloud 9 Lift bei guten 30 Zentimeter fluffigstem Neuschnee auf den am Vorabend präparierten Pisten. Exakt die richtige Einstimmung auf das was noch vor uns liegen sollte. Beim ersten kurzen Hike zwecks eines Fotos, ging mir direkt ganz schön die Pumpe, kein Wunder bei einer Höhe von über 3500 Metern.

Gegen Nachmittag haben wir erfahren, dass die Highland Bowl freigegeben wurde, welche als absolutes Highlight Aspens gilt. Die besten Runs muss man sich jedoch hart erarbeiten. Gute dreißig Minuten dauert der Aufstieg zum Gipfel, den man jedoch vor 14:30 Uhr absolvieren muss, um den Deep Temerity Sessellift für den Rückweg noch zu erwischen. Da der Sturm uns unbändig den Schnee von der rechten Seite aus ins Gesicht peitschte, benötigten wir an diesem Nachmittag wohl noch deutlich länger. Null Sicht, dafür jedoch massig Neuschnee. Oben angekommen, war das Glück auf unserer Seite, es riss einen Moment lang auf und zumindest für ein Paar Fotos konnte man die Handschuhe kurz ausziehen. Nachdem alles gerichtet war, stürzten wir uns die Flanken Namens G4 und G5 hinunter. Steil, weiß und unglaublich pulvrig, wie könnte man sich den Run besser vorstellen. Das Glück war jedoch nicht ganz auf meiner Seite, unter dem Neuschnee versteckte sich auch Eis. Ich natürlich mit Vollspeed in die Rinne, zack auf einen Eisbrocken, weg der Ski. Nach Minuten langem Suchen, fand Ich mich damit ab, mein QST gehört ab sofort der Highlandbowl. Tucker und Chris waren etwas beunruhigt, wie sie mich jetzt aus der Bow bringen sollten. Ich dachte mir nur: Challange accepted, 1200 Höhenmeter, 37 Grad Hangneigung und nur ein Ski. Nichts leichter als das! Nach mehreren Scorpions und richtigen Jerry Momenten, fuchtelte Tucker mit einem roten Ski wie wild, mit den Armen. Da hat sich das Stück Holz wohl gedacht: „Scheiß drauf, U-Boot Modus.“

Wieder voll mit Adrenalin und Endorphin, ging es noch auf ein paar Runs, zum Temerity Sessellift, um den Tag bei einem verdammt leckeren Ale und Pizza ausklingen zu lassen.

Abends trafen wir uns noch mit Protect Our Winters und philosophierten über die amerikanische Regierung und die Missstände bei der FIS und der nicht vorhandenen Klimapolitik. Interessant war hierbei, dass sich Aspen sehr progressiv für den Klimaschutz und für Nachhaltigkeit einsetzt. Egal ob auf politischer oder ausführender Ebene. Sie starten Petitionen, um gegen fehlgeleitete Klimaziele zu demonstrieren oder setzten sich dafür ein, dass man in Aspen mit den Öffis fahren sollte. So ist Aspen Snowmass mittlerweile landesweit zu einem Vorreiter im Kampf gegen die Erderwärmung geworden. Neben dem umfassenden Programm zu Nutzung und Ausbau erneuerbarer Energien sowie den langjährigen sozialen und ökologischen Initiativen in der lokalen Community, die Aspen seit Jahrzehnten unermüdlich vorantreibt, schieben sie immer wieder neue Initiativen an.

Wie schon am Anfang erwähnt, Ich wurde durch meinen Trip, eines Besseren belehrt und Aspen ist alles andere als Schickimicki. Der kleine Ort in Colorado, hat für jeden etwas zu bieten, gerade aber für Freerider, ist er immer einen Besuch wert.



Anreise nach Aspen

Der Reiseanbieter Faszination Ski bietet Packages wie: Eine Woche Aspen mit Flug via Denver, gutem Hotel mit Frühstück, und Liftpass ab 1399 Euro.

Übernachtung

In Snowmass übernachten, ist günstiger als Aspen. Zwischen den vier Skigebieten verkehren kostenlose Busse.

Restaurants

Viele Restaurants verfügen über einen Bar-Bereich, in dem man auch das Essen bestellen kann, aber bis zu 30% günstiger!

Highlights

- Backcountry. Wem die endlosen Freeride-Möglichkeiten in den Skigebieten immer noch nicht ausreichen, kann bei Touren im Backcountry noch mehr erleben, Guiding: www.aspenexpeditions.com

 
- Winter X Games. jährlich im Januar oder Februar in Buttermilk, wo die besten Pipes und Obstacles der USA stehen.

- Aspen Art. Seit ihrer Gründung anno 1947 widmet sich die Aspen Skiing Company nicht nur dem Liftbetrieb sondern auch der Erneuerung von Geist, Körper und Seele in der Natur. Das ist kein Spruch, sondern in Aspen spürbar. So konnte sich ein immenses kulturelles Angebot an Museen, Galerien und Festivals entwickeln – in einem 6000 Seelen-Dorf wohlgemerkt.

- Nachhaltigkeit: Aspen engagiert sich enorm für den Klimaschutz und arbeitet eng mit POW zusammen

Publiziert in Reports
Dienstag, 03 Dezember 2019 16:10

"The Collective" - Full Movie

Out Now: „The Collective“ ist endlich online verfügbar


Das Faction Skis Team ist aktuell mit einer Auswahl der besten Freeskier weltweit ausgestattet und steckt viele Ressourcen in die Produktion von Content zusammen mit ihren Fahrern. Ähnlich erfolgreich macht dies aktuell wohl sonst nur Armada Skis.

Nach dem Erfolg von „This is Home“ sowie der Webserie „The Faction Collective Presents“ folgt nun mit „The Collective“ der nächste Streich des Schweizer Skiherstellers. Die Namen des Teams lesen sich wie ein Who-is-Who der aktuell erfolgreichsten Rider: Alex Hall, Antti Ollila, Caroline Claire, Daniel Hanka, Duncan Adams, Eirik Sateroy, Giulia Tanno, Kelly Sildaru, Mac Forehand, Tim McChesney, Will Berman und und und. Die gesamte Liste aller Rider findet ihr weiter unten.

Wir hatten bereits die Möglichkeit den Movie bei einer der vielen Premieren in den letzten Wochen zu sehen und waren äußert beeindruckt. Der Film schafft eine gute Balance zwischen den verschiedenen Freeski-Disziplinen und deckt alles ab, was man sich von einem Freeski-Movie erwartet: Powder, Big Mountain, Backcountry Freestyle & Park. Dabei stimmt jede einzelne Aufnahme, egal ob per Follow Cam, vom Stativ oder mit einer Drohne gefilmt. Man merkt, dass hier Profis am Werk waren – sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Es macht einfach Spaß „The Collective“ zu gucken, also freut euch, dass Faction uns so guten Content kostenlos zur Verfügung stellt, ladet ein paar Freunde ein, haut euch gemeinsam vor einen möglichst großen Bildschirm, dreht den Sound auf und genießt die Show – ihr werdet es nicht bereuen!
Publiziert in Media
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