Die neuen Teilnehmer der Freeride World Tour 2020 stehen fest: Nach Abschluss der Freeride World Qualifier Saison haben sich unter hunderten Startern in den Regionen 1 (Europa/Ozeanien) und 2 (Nord- und Südamerika) zwölf weibliche und männliche Skifahrer und Snowboarder herauskristallisiert, die nächsten Winter auf der FWT gegen die Besten der Welt antreten dürfen. Darunter ist auch der Vorarlberger Skifahrer Tao Kreibich.

Region 1:

Carl Renvall (SUI) überzeugte bei den Freeskiern während der gesamten Saison mit starken Leistungen. Der Schweizer war bereits 2017 auf der FWT am Start und konnte sich nun wieder für die Elite qualifizieren. Zu ihm gesellt sich der „Kiwi“ Blake Marshall (NZL), der während seines endlosen Winters 2018/19 an acht Wettkämpfen auf der Süd- und Nordhalbkugel teilnahm. Der dritte FWQ-Qualifikant ist Tao Kreibich (AUT), der sich mit Platz sechs beim 3* FWQ in Andorra am Wochenende den Slot auf der FWT endgültig sicherte.

Bei den Damen holte Jessica Hotter (NZL) im Laufe ihrer langen Saison drei Siege auf 4* FWQ-Events in Neuseeland und Europa. Dank dieser herausragenden Leistung misst sich die Neuseeländerin nächsten Winter mit den besten Freeskierinnen der Welt.

Region 2:

Kevin Nichols (USA) und Jack Nichols (USA) aus Vail, Colorado, sorgen 2020 für das neueste Bruderduell auf der FWT. Sie treffen dort auf den Backcountry-Freestyle-Spezialisten Isaac Freeland (USA). Auch Emma Patterson (USA) verdiente sich ihren FWT-Platz mit zwei Siegen sowie Podiumsplätzen bei vier der fünf Events, an denen sie teilnahm.

Man darf gespannt sein, wie die Neulinge nächste Saison im Kampf gegen die erfahrenen FWT-Rider abschneiden werden. Aktuelle Neuigkeiten gibts wie immer auf den Social-Media-Kanälen der FWT und auf der Homepage.

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Dienstag, 05 März 2019 16:15

Blizzard Zero G 95 & Tecnica Zero G Tour

Seit ein paar Wochen darf unsere Redaktion schon die neuen Blizzard Zero G bzw. den neuen Tecnica Zero G testen. Wobei es Tecnica/Blizzard ein dringendes Anliegen war, das wir den Ski und den Boot zusammen testen. Sie selbst sprechen von „einem Projekt“ das zusammen mit der neuen Marker Alpinist gesehen werden soll.

Als Blizzard vor ein paar Jahren die Zero G Serie präsentiert hat, war zuallererst das Gewicht und dann die brutale Performance der Ski beeindruckend. Wobei das „brutale“ durchaus wörtlich zu verstehen war, ein „Einsteigerski“ war der Zero G wahrlich nicht – und das in keiner der Breiten (85, 95 und 108mm).

Für die Saison 19/20 wurde die Serie grundlegend überarbeitet: Alle Ski werden mit Carbon Drive 2.0 ausgestattet. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist die dreidimensionale Carbonauflage des Carbon Drive, die über dem Holzkern liegt und die Seitenwangen ummantelt, am Skiende ein wenig verkürzt. Dadurch wird der Ski spielerischer und fehlerverzeihender ohne bei Abfahrtsperformance oder Laufruhe zu verlieren. Im Bindungsbereich hat Blizzard zwei zusätzliche Carbonlayer verarbeitet. So verbessern die Mittersiller die direkte Kraftübertragung und erhöhen die Stabilität im verspurten Gelände. Ziel war es außerdem die Kollektion in Punkto Gewicht weiter zu optimieren: Dank des neuen 3D-Shapekonzepts mit einer abgerundeten Oberkante, bringen die neuen Zero G Ski noch einmal 5 Prozent weniger Gewicht auf die Waage. Die Mittelbreiten sind jetzt 85mm, 95mm und 105mm.

Soviel zur Theorie. Jetzt zu „unserem Modell“: Wir haben uns für den 185cm langen Zero G 95 entschieden. Montiert ist eine Marker Alpinist. Schuh der Tecnica Zero G Tour Pro. Ansatz war ein Tourensetup zu finden das unseren Anspruch an Skifahren erfüllt. Was soll das heißen? Es gibt sehr, sehr leichte Ski, Bindungen und Schuhe auf dem Markt. Und für manche Tourengänger machen diese Kombinationen durchaus Sinn. Für uns steht aber nach wie vor das Runterfahren im Vordergrund. Rauf soll es möglichst leicht gehen, aber das Gewicht ist nicht der ausschlaggebende Punkt. Runter soll es Spaß machen und unseren Anspruch an „Skifahren“ erfüllen.

Blizzard/Tecnica-Pro Eva Walkner spricht uns aus der Seele, wenn sie sagt: „Eine Skispitze die ständig am flattern und unruhig ist bringt den Abfahrtsspaß auf null runter. Da genießt man den Anstieg, befindet sich in einem Zustand der Zufriedenheit und ist einfach nur glücklich am Gipfel zu stehen und dann schnallt man sich einen Ski an die Beine mit dem man sich 1500 Hm runter quält… Das passt doch irgendwie nicht zusammen.“ Also auf in den Praxistest!

Aufstieg:
Da beeindruckt der Zero G in 185cm Länge und der Marker Alpinist inkl. Stopper mit nur 1.696 Gramm pro Ski - inklusive Bindung und Stopper. Der Einstig in die Alpinist und die Verriegelung des Stoppers funktioniert OK, ist aber bei manchen andern Bindungen eleganter gelöst.

Der Schuh bietet 60° Bewegungswinkel, was für einen 1.320 Gramm schweren 4-Schnaller mit Strap und 130er Flex enorm ist. Der thermoformbare Light Fit Innenschuh kann bei Bedarf angepasst werden. Die Schale aus Grilamid ist ebenfalls fürs Bootfitting mittels Tecnica Custom Adaptive Shape-System vorbereitet.

Abfahrt:
Ziel von Tecnica/Blizzard und Marker war es ein System zu bauen, das leicht ist aber trotzdem in der Abfahrtsperformance überzeugt. Also: Fell runter, Bindung in den Fahrmodus umgestellt, Skischuh zu und los geht’s!

Das erst was auffällt ist, dass der Boot mit der Sohle auf dem Stopper aufsteht und so die Kraftübertragung deutlich erhöht. Dank der breiten Schaufel und dem Rocker kommt der Ski schön aus dem Schnee und kann dank der Kombination Ski/Bindung/Boot sehr exakt in jegliche Radien gesteuert werden. Auch auf der Piste macht die Kombi richtig Spaß und ermöglicht schnelle, lange Schwünge „auf der Kante“. Auch „extrem“ gefahren Turns bringen den Ski nur im oberen Tempobereich aus der Ruhe.

Wird es mal eng oder geht durch den Wald sind die 185cm für einen Tourenski natürlich ungewöhnlich lang. Da wir aber „normal“ viel breitere und längere Ski gewohnt sind, macht der sehr leichte Ski dort auch Spaß. Der Zero G ist ein „Tourenski“ der manchen Freerider oder Pistenski in den Schatten stellt!

Anmerkung zum Boot:
Uns war die Vorlage etwas zu gering. Die Verstellmöglichkeit, die Tecnica durch Umdrehen der „Montageplatte“ anbietet bringt auch nur geringfügig was. Deshalb haben wir die Löcher etwas aufgebohrt um auf die gewohnte Vorlage zu kommen.

Philipp Dobler, Redaktionsmitarbeiter „im Außendienst“:
„Mich hat direkt die Leichtigkeit und die Stabilität der Ski umgehauen. Auch beim fahren ist man, besonders bei höheren Geschwindigkeiten im sicheren Bereich. Allein die leichteren und kleinen Schwünge verlangen eine saubere Skiführung. Der Schuh ist ein echter Wurf! Gewicht, Steifigkeit und die Übertragung der Bewegung auf den Ski sind direkt und kompromisslos. Einstieg und Gehverhalten überragend und komfortabel. Ich persönlich würde mir mehr Vorlage wünschen. Ansonsten top zu empfehlen!“

Blizzard/Tecnica-Pro Eva Walkner:
„Man glaubt kaum, wie viel mehr Spaß man haben wird, wenn man den richtigen Ski unter die Füße schnallt. Blizzard ist mit ihren ZeroG Modellen vielleicht (noch) nicht ganz so stark am Skitourenmarkt vertreten aber immer mehr, vor allem Freeride-Orientierte Skitourengeher, kommen auf den Geschmack. Zurecht! Es zahlt sich aus, mal weg von seinen alten Gewohnheiten, etwas Neues zu probieren.

Im Entwicklungsbereich hat sich bei Blizzard in den letzten Jahren enorm viel getan. Es ist immer ein Kompromiss zwischen Aufstieg und Abfahrt. Die Eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Ski mit einer extrem leichten Bauweise funktionieren in der Abfahrt einfach nicht ganz so gut wie Ski wo auch richtig viel Ski drinnen steckt. Hier hat die Pongauer Skimarke einen brutal guten Kompromiss gefunden und bei leichtem Gewicht viel Ski reingesteckt.

Die neuesten Modelle haben einen erneuten Schritt in Sachen Stabilität, Drehfreudigkeit und Gewicht nach vorne gemacht. Aber ich kann mir hier den Mund fusselig reden, am besten, einfach raus gehen, probieren und selbst entscheiden ob der ZeroG zu einem passt.“

Können wir nur so unterschreiben.

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Freitag, 18 Januar 2019 10:03

Neu am Markt: Arva EVO5

Der französische Hersteller von Lawinen-Notfallausrüstung Arva wird auf der ISPO Munich im Februar 2019 seine neueste Entwicklung in Sachen LVS vorstellen. Das EVO5 soll volle Funktionalität und intuitive Bedienbarkeit in ultrakompaktem Außenmaß bieten.

Nur 11 x 7 cm groß und 170 g leicht wird das EVO5 sein. Somit zählt es zu den kompaktesten LVS, die derzeit erhältlich sind. Dennoch verspricht Arva 50 m Suchbandbreite, Markierfunktion, automatische Senderückschaltung im Falle einer Nachlawine, Gruppencheck, Wendeanzeige und Interferenzmanagement für Smartphones und andere elektronische Geräte.

Besonderes Augenmerk wurde bei der Entwicklung auf Ergonomie und intuitive Bedienbarkeit gelegt: Ein 3-Positionen-Schieberegler, ein extra großer Bildschirm und eine zentrale Markierungstaste sollen bei der Verschüttetensuche fehlerhafte Verwendung vermeiden.

Der EVO5 wird mit einem Trageriemen und einer Handschlaufe geliefert, damit das LVS in einer Tasche verstaut werden kann, während eine stabile Befestigung um die Taille herum erhalten bleibt. Ein Holster für den traditionellen Tragekomfort ist als Option erhältlich.

Vorgestellt wird das neue Arva EVO5 auf der ISPO Munich im Februar. Sobald wir es in der Praxis testen konnten wird es natürlich einen Produkttest hier auf freeskiers.net geben.

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Für die neue Wintersaison stellt Freeride Map sechs neue Karten vor sowie eine Erweiterung der Karte Lech/Zürs am Arlberg. Die sechs neuen Karten decken nun attraktive Destinationen in den französischen Alpen ab. Neben den Druckversionen der Karten sind sämtliche Kartenblätter auch auf dem Smartphone nutzbar.
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Montag, 27 Mai 2013 10:52

Upcoming Freeski Movies 13/14

Die schneelose Zeit über den Sommer vertreibt man sich am besten in Gedanken an die schönen Tage des verganenen Winters und mit Vorfreude auf den nächsten Schneefall. Perfekt passen hierzu die Trailer der neuen Freeski Filme, welche in der Regel im Herbst veröffentlicht werden.
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Mittwoch, 14 März 2012 11:35

K1X Outerwear 2011/2012

K1X ist eine Streetwear Marke, die 1993 in München gegründet wurde und sich zunächst durch Bekleidung für Basketballer einen Namen gemacht hat. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Unternehmen sehr erfolgreich weiter und ist zu einem bekannten Label mit einer breiten Produktpalette aufgestiegen. In der Saison 2011/2012 gibt es nun auch eine Outerwear Linie. Wir haben uns eine Kombo aus Jacke und Hose einmal näher angesehen.

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Jedes Jahr legt sich das Team des Crystal Ground Snowpark im Kleinwalsertal ins Zeug, um allen Jibbern und Parkratten die optimalen Voraussetzungen für einen kurzweiligen Winter zu bieten. Für die Saison 2011/2012 gibt es nun ganz besonders gute Neuigkeiten: Der Park wird größer als je zuvor und bekommt zudem eine große Kicker Line spendiert!

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Erstmals auf der Winter ISPO 2011 präsentiert, hat man die Produkte aus der Debüt-Modellreihe der Uvex Core Range schon oft auf den Pisten der Skigebiete angetroffen. Um auch weiterhin den Geschmack der Zielgruppe zu treffen und die vorhandenen Features noch weiter zu entwickeln, ist eure Mithilfe gefragt. Zusammen mit Uvex suchen wir insgesamt fünf Leser, die jeweils eine Kombination aus Goggle und Helm auf Herz und Nieren testen sollen.

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Freitag, 04 Februar 2011 12:01

Produktnews: Dynastar Legend 105

Gerade was die die Weiterentwicklung der Dynastar Freeride-Ski im Big Mountain Bereich angeht, konnte man sich in den vergangenen Jahren auf den fachkundigen Input des Freeride World Tour Champion von 2009, Aurelien Ducroz, verlassen. Für die Saison 2011/2012 bekommt der Franzose...

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Der bislang überwiegend für seine urbane Streetwear bekannte Bekleidungshersteller verstärkt für die kommende Saison sein Engagement im Wintersportbereich. Mit einer neu gestalteten Produktreihe sollen im kommenden Jahr die Anforderungen der trendbewussten Skifahrer und Snowboarder erfüllt werden.

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