Dienstag, 03 Dezember 2019 16:10

"The Collective" - Full Movie

Out Now: „The Collective“ ist endlich online verfügbar


Das Faction Skis Team ist aktuell mit einer Auswahl der besten Freeskier weltweit ausgestattet und steckt viele Ressourcen in die Produktion von Content zusammen mit ihren Fahrern. Ähnlich erfolgreich macht dies aktuell wohl sonst nur Armada Skis.

Nach dem Erfolg von „This is Home“ sowie der Webserie „The Faction Collective Presents“ folgt nun mit „The Collective“ der nächste Streich des Schweizer Skiherstellers. Die Namen des Teams lesen sich wie ein Who-is-Who der aktuell erfolgreichsten Rider: Alex Hall, Antti Ollila, Caroline Claire, Daniel Hanka, Duncan Adams, Eirik Sateroy, Giulia Tanno, Kelly Sildaru, Mac Forehand, Tim McChesney, Will Berman und und und. Die gesamte Liste aller Rider findet ihr weiter unten.

Wir hatten bereits die Möglichkeit den Movie bei einer der vielen Premieren in den letzten Wochen zu sehen und waren äußert beeindruckt. Der Film schafft eine gute Balance zwischen den verschiedenen Freeski-Disziplinen und deckt alles ab, was man sich von einem Freeski-Movie erwartet: Powder, Big Mountain, Backcountry Freestyle & Park. Dabei stimmt jede einzelne Aufnahme, egal ob per Follow Cam, vom Stativ oder mit einer Drohne gefilmt. Man merkt, dass hier Profis am Werk waren – sowohl vor als auch hinter der Kamera.

Es macht einfach Spaß „The Collective“ zu gucken, also freut euch, dass Faction uns so guten Content kostenlos zur Verfügung stellt, ladet ein paar Freunde ein, haut euch gemeinsam vor einen möglichst großen Bildschirm, dreht den Sound auf und genießt die Show – ihr werdet es nicht bereuen!
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Gelungener Saisonauftakt für den Saalfeldener Freeskier Lukas Müllauer: Beim FIS Big Air Weltcup in Modena belegte der Kitzsteinhorn-Teamfahrer den achten Platz. Müllauer hatte sich mit einem Double 1620 Tail als Gewinner seines Heats für das Finale der besten zehn Fahrer qualifiziert.

 
Lukas Müllauer, der seit dieser Saison vom Kitzsteinhorn unterstützt wird und sich in den letzten Wochen im Glacier Park am Kitzsteinhorn auf den Wettbewerb vorbereitet hat, setzt damit seine starken Leistungen der Vorsaison fort: Im März 2019 hatte er im kanadischen Québec als erster ÖSV-Freeskier überhaupt einen Big-Air-Weltcup gewonnen. Der 22-Jährige ist mehrfacher österreichischer Meister in Halfpipe, Slopestyle und Big Air und belegte bei den Olympischen Spielen 2018 in der Halfpipe den 16. Platz. Beim FIS Big Air Weltcup in Modena sammelte er am Wochenende im Finale insgesamt 164,75 Punkte und stand dabei unter anderem einen Switch Left Double 1440 Mute.
 

„Wir freuen uns über diesen Erfolg und wünschen Lukas für die weitere Trainings-Saison am Kitzsteinhorn alles Gute!“, sagte Ing. Norbert Karlsböck, Vorstandsdirektor der Gletscherbahnen Kaprun AG. Lukas Müllauer ergänzte: „Ich habe versucht, an meine Form der letzten Saison anzuknüpfen und bin mit meiner heutigen Leistung durchaus zufrieden. Beim nächsten Weltcup werde ich wieder voll angreifen.“

Wir gratulieren dem Mann vom Kitzsteinhorn!

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Das Nikolaus-Paket von K2, Fatcan und Full Tilt!

 

Wir hoffen ihr seid alle brav gewesen! denn heute gibt es zum Nikolaus-Tag einen echten Kracher!

Ein Paket, bestehend aus: Skischuhen von K2, die passenden Stöcke von Fatcan und für den stylischen Auftritt beim Aprés-Ski, Schuhe von Full Tilt!

 

Mindbender Alliance 110 - Limited Edition (Größe 24,5)
 
Stabiler Flex und trotzdem superleicht: Der K2 Mindbender Alliance 110 Skischuh lässt die Herzen aller Freeriderinnen höher schlagen. Mit 50 Grad Bewegungsfreiheit, Pin Einsätzen und vielen weiteren anpassbaren Features ist der Mindbender Alliance 110 die richtige Wahl für alle Ladies, die es auf und neben der Piste krachen lassen wollen.

Mit der LTD Edition habt Ihr auf jeden Fall einen richtigen Hingucker an den Füßen!

 

Fatcan Poles

100% Freeski! Die knallbunten Freeski- und Freeride-Stöcke werden komplett in Italien gefertigt. Dazu kommen keine Klebstoffe und Lösungsmittel zum Einsatz – die Skistöcke sind also komplett recycelbar. Und da Fatcan ausschließlich Aluminiumstöcke produziert, können diese auch ganz einfach auf die passende Länge gekürzt werden. Speziell für uns, beziehungsweise für Euch, wird ein "Nikolaus-Stock" entworfen, der Perfekt zu dem K2 Mindbender Alliance 110 passt!

 

Full Tilt Aprés Bootie

Aus dem Haus, zum Briefkasten, dann das Auto freikratzen und ab zum Berg. Diese Slipper halten deine Füße angenehm wund sind einfach verdammt "Fluffy". Dafür sorgt eine Lage Intuition als Fußbett, die sich (jepp, richtig) an deinen Fuß anpasst! Auch beim Apres an der Bar oder gemütlich in der Hütte machen die Schicken Treter ordentlich was her!


Macht mit und mit etwas Glück bekommt ihr ein Level-Up in Sachen Style, direkt an die Haustüre!

 

Teilnehmen können alle registrierten User von freeskiers.net. Jeder User kann nur einmal teilnehmen, weitere Einsendungen werden automatisch gelöscht. Barauszahlung der Gewinne nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Weitere Gewinnspiel-Bedingungen findest Du auf der Startseite des Weihnachtsgewinnspiels.

Mittwoch, 06 November 2019 11:44

DEEP & RAW - a journey to Japan

Skifahren im Land der aufgehenden Sonne

 

Wer an Japan denkt, denkt meist an Tokyo, Kirschblüten und Sushi. Doch in der Freeride-Szene steht Japan für unendliche Schneemengen und den leichtesten und fluffigsten Schnee weltweit.

Info:

Der Grund für diese Schneeverhältnisse in Japan und besonders auf der nördlichsten Insel Hokkaido ist die Nähe zu Sibirien und zum Meer. Die kalten Winde, die von Sibirien über das Japanische Meer kommen, nehmen extrem viel Feuchtigkeit auf und schneien diese auf der Westseite der Berge ab. Da das Meer nicht zufriert wird konstant Feuchtigkeit aufgenommen und es schneit fast ununterbrochen. Durch die anhaltende Kälte, -10 bis -20 °C in den Wintermonaten bleibt der Schnee sehr kalt und trocken. Schichtenbildung wird dadurch verringert und die Lawinengefahr sinkt. Der Schnee ist so leicht und fluffig, dass man beim Durchfahren kaum gebremst wird und einem der Schnee immer bis über den Kopf fliegt. Jährlich fallen dort 20 bis 25 Meter Schnee und es türmen sich riesige Schneewände auf.

Jeder will einmal mit breiten Powderskiern bis zum Bauchnabel durch diesen Schnee pflügen und in die weiße Wonne abtauchen. Deshalb machte sich im vergangenen Februar eine Gruppe aus Bayern und Österreich auf den Weg nach Hokkaido, der nördlichsten Insel Japans. Begleitet wurden Johannes Scharl, Moritz Schwarz, Tine Listl, Florian Zebisch und Andi Valentin vom Fotografen Klaus Listl und dem Filmer Johannes Pöllmann. Schon auf dem Weg vom Flughafen zum Skigebiet zeigte sich ihnen das alle Gerüchte stimmten. Schneewände zu beiden Seiten der Straße und dichter Schneefall hießen die Reisenden Willkommen.

Das bekannteste Skigebiet auf Hokkaido ist Niseko United, ca. 2,5 Autostunden südwestlich der Hauptstadt Sapporo. Es gibt öffentliche Busse und eine Zuglinie direkt vom Flughafen bis nach Niseko. Es umfasst die Teilgebiete Annupuri, Niseko Village, Grand Hirafu und Hanazono mit über 30 Liften und unzähligen Pisten. Frühes Aufstehen lohnt sich, denn bei Schneefällen von 60cm – 80cm in der Nacht werden auch die Pisten zu Powderhängen, da die Pistenraupen mit dem Planieren gar nicht hinterherkommen. Besonders interessant sind auch die abgegrenzten Freeride Areas neben den Pisten, die von einer Lawinenkommission freigegeben werden. Das Gelände ist von den, für diese Gegend typischen, japanischen Birken durchzogen und bietet steilere und flachere Passagen voll von weißem Glück. Der sehr lichte Wald und das meist diesige Licht bieten eine zauberhafte Kulisse. Über ausgeschriebene Skirouten lassen sich vom Skigebiet aus mit kurzen Anstiegen die umliegenden Hügel erklimmen, von denen viele weitere Powder Routen zurück ins Tal führen. Es ist jedoch wichtig, sich an die Regeln und Grenzen des Skigebiets zu halten, da streng kontrolliert wird. Disziplin, Höflichkeit und rechtmäßiges Handeln sind in Japan sehr wichtig.

Nach einem anstrengenden Tag lässt es sich in den heißen Schwefelquellen, den Onsen, bei 45 -50 °C heißem Wasser perfekt entspannen und in Erinnerungen an den Tag schwelgen. Rund um Niseko befinden sich viele öffentliche Badehäuser. Darüberhinaus haben viele Hotels eigene Onsen. Die Becken sind für Frauen und Männer getrennt und haben wie überall in Japan sehr hohe hygienische Standards. Auch für das leibliche Wohl findet sich in Niseko und Umgebung etwas für jeden Geschmack. Unzählige Hotels, Restaurants und Bars bieten einheimische wie auch internationale Küche an. Sehr beliebt sind Restaurants mit Tischgrill und natürlich Sushi Restaurants. Ein weiterer Hotspot ist außerdem die Pizzeria „Niseko Pizza“. Für ein unvergessliches Esserlebnis ist das „SushiShin“ im Hotel Kamui besonders zu empfehlen. Das Ambiente ist sehr gemütlich und der Chefkoch bereitet das Sushi vor seinen Gästen selbst zu. Die Qualität und der Geschmack des rohen Fischs in Japan ist überwältigend und überzeugte letztendlich sogar einen eingeFLEISCHten Fischverweigerer.

Auch kulturell konnte sich die Gruppe aus den Alpen von den Besonderheiten der japanischen Traditionen sowie den Unterschieden zur eigenen Kultur ein Bild machen. So genossen sie bei einem traditionellen japanischen Abendessen eine Geisha-Darbietung. Zu fernöstlichen Klängen tanzten die aufwendig geschminkten Damen in wunderschönen Kimonos und bewirteten die Gäste aus der Fremde. In mehreren Gängen konnte die ganze Bandbreite an japanischen Meeresgerichten gekostet werden. Vom klassischen Sushi über Meerschnecke und Miso-Suppe aus Algen. Überraschenderweise gehören traditionell auch Trinkspiele zu diesen Abendenden dazu, weshalb die Geishas eifrig Sake und Bier nach schenkten.

Ein weiteres kulturelles Highlight darf auf keiner Japanreise fehlen: die Teezeremonie. Im ganzen asiatischen Raum wird schon seit Jahrhunderten die heilende Kraft des Tees genutzt. Der japanische Matcha-Tee, der aus gemahlenem grünen Tee zubereitet wird, besitzt besonders viele gesundheitsförderliche Inhaltsstoffe. Während der Zeremonie wird das Pulver nach strengen Vorgaben mit einem Teebesen aus Bambus in exakt temperiertem Wasser schaumig geschlagen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Teezubereitung wird hier der gemahlene Tee mitgetrunken, was die Wirkung und den Geschmack intensiviert. Die Teezeremonie soll durch den streng geregelten Ablauf zur inneren Einsicht und Ruhe einladen.

Doch nicht nur bei speziellen Events zeigen sich die Besonderheiten Japans. Auch bei alltäglichem, wie beispielsweise einem Besuch im Supermarkt oder auf dem Fischmarkt in Otaru gibt es viel zu entdecken. Es lohnt sich stets mutig zu sein und Unbekanntes aus zu probieren um neue Geschmäcker kennen zu lernen. Besonders beeindruckt waren die Europäer von der Mentalität der einheimischen Bevölkerung. Zur Begrüßung gibt man sich nicht die Hand, sondern neigt lediglich leicht den Kopf, während die Arme seitlich am Körper bleiben. Gleiches gilt auch, wenn man sich für etwas bedankt oder für Unannehmlichkeiten wie eine gesperrte Straße entschuldigt. Die Zufriedenheit der Gäste hat einen hohen Stellenwert. Im Skigebiet gibt es beim Anstehen am Lift kein Gedrängel oder lautes Rufen. Dafür ertönen aus sämtlichen Maschinen oder Automaten verschiedenste Geräusche und Durchsagen. So wird zum Beispiel jeder einfahrende Sessellift von einem lauten „Pling“ und dem anschließenden „Arigato gozaimas“ („Danke“) des Liftboys begleitet. Das gleiche Prozedere wiederholt sich auch beim Aussteigen.

Die Freerider hatten durch eine Tour mit Schneemobilen und Snowcat die Möglichkeit, weiteres, unberührtes Terrain abseits der Skigebiete zu erkunden. Lincoln Taylor von „Big Wave Snow Cat Tours“ führte sie dabei über eingeschneite Wege ins Gelände und zu versteckten Powder-Abfahrten auf den umliegenden Bergen. Mit den starkmotorisierten Snowmobilen im Powder unterwegs zu sein machte sehr viel Spaß und fordert neben Geschicklichkeit auch viel Muskelkraft. Die unberührten Hänge mit meterhohem und frisch gefallenem Pulverschnee waren schließlich ein absolutes Highlight der Reise. Die begeisterten Wintersportler fühlten an diesem Tag wie im siebten Himmel.

Eine Reise in das winterliche Japan bietet eine Fülle an neuen Eindrücken und Erfahrungen und ist ein Muss für jeden Powder-Fan. Der Titel des entstandenen Kurzfilms über diese Reise verdeutlicht schließlich die prägnantesten Eindrücke und fasst diese in nur zwei Worten zusammen: „DEEP & RAW“.

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Dienstag, 29 Oktober 2019 17:30

#LiveMore: Skiing Tutorials by PeakPerformance

Technik Tipps

Peak Performance setzt schon Jahre lang auf die Zusammenarbeit zwischen Athleten und Produktentwicklern um die bestmögliche Performance aus ihrer Kleidung herauszuholen!

Mit ihrer neuen Kampagne #LiveMore wollen die Skandinavier Ihr gebündeltes Know-How an uns weitergeben. Auf ihrer Website geben die Peak Athleten nützliche Tipps, damit du dir die Skisaison versüßen kannst. Es gibt viele Videos zu einzelnen Ski Tricks oder wie Du den Start in die Saison am Besten meistern kannst.

Los geht es mit einem HowTo Powder von Hedwig Wessel.

Über die kommenden Wochen stellen wir einige der Kurzfilme mit interessanten Fakts vor!

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Donnerstag, 24 Oktober 2019 13:45

Crossing Lebanon - Mit Ski durch den Nahen Osten

Zwei Freunde ein Ziel

Neun Tage, 8500 Höhenmeter, 100 Kilometer auf Tourenski und dann thront er vor uns: Der 3083 Meter hohe Qoernet el Swada, der höchste Berg des Nahen Ostens. Unter uns schneebedeckte Gipfel, am Horizont das Meer. Wir sind am Ende unserer Kräfte aber überglücklich. Nico und ich haben uns einen Traum erfüllt und auf Tourenski das Hochgebirge des Nahen Ostens überquert.

„Ihr wollt Skifahren gehen im Libanon?” Das war die häufigste, verwunderte Frage, wenn wir von unserem Wunschziel erzählten. Wer an den Libanon denkt, denkt an den Nahostkonflikt, an trockene Hitze, verdorrte Sträucher, alte, historische Bauwerke, vielleicht noch an Falafel. An Skifahren denkt zunächst niemand. Tatsächlich aber sind hier, wie in einer künstlich erschaffenen Traumwelt, Berge und Meer so nah zusammen, dass Schneedecken und Palmen nur eine Autostunde voneinander entfernt sind. Verliebt in das Land mit seinen Gegensätzen und Möglichkeiten hat sich Nico im Auslandssemester in Beirut. Als leidenschaftlicher Skifahrer hat ihn seit dem seinem Besuch im libanesischen Gebirge ein Gedanke nicht mehr losgelassen: Dort Skitouren und Freeriden zu gehen. Da Nico und ich schon diverse Abenteuer zusammen erlebt hatten, musste auch ich nicht lange von diesem außergewöhnlichen Vorhaben überzeugt werden. Nach Monaten der Planung und Vorbereitung landen wir im Februar 2019 in Beirut, der Hauptstadt des Landes. Der Libanon, auch die „Schweiz des Nahen Ostens“ genannt, ist Finanzhochburg und vor mir türmen sich Wolkenkratzer mit futuristischer Glasverkleidung. Dort treffen wir Halim, Nicos libanesischer Freund, der uns bei unserem Abendteuer begleitet. Halim ist ein erfahrender Tourengeher,
aber einem solchen Wagnis hat auch er sich noch nie gestellt und ist deshalb gespannt und bereit, neue Seiten seines Heimatlands zu entdecken. Da sind wir also: Drei Männer, ein Zelt, Proviant für elf Tage, drei Powerbanks, zwei Solarplatten, drei Kameras und eine Drohne. Das sind insgesamt 25 kg Gepäck für jeden und die Reise beginnt. Wir starten auf 1500 hm in Mzaar, dem größten Skigebiet des Landes, das mich an ein Nobelskigebiet in den Alpen erinnert. Der erste Anstieg führt in Richtung des großen Kessels “Grande Coulée” und schon der Start des geplanten zehntägigen Abenteuers verläuft ganz anders als erwartet. In der ersten Nacht tobt ein Schneesturm und minus 15 Grad Celsius lassen uns im Zelt eng zusammenrücken.

Trotz guter Wettervorhersage erwachen wir am zweiten Tag in dichten Wolkenschleiern mit immer wiederkehrenden Schneestürmen. Wir haben keine andere Wahl, als im Zelt abzuwarten, Karten zu spielen und Tee zu trinken, alles andere als die erwartete abenteuerliche Skitour. Doch die Stunden des Wartens werden am Tag darauf mit einem traumhaften Skitag belohnt. Bei goldenem Morgenlicht ziehen wir die ersten Linien im feinen Pulverschnee.

Auf die atemberaubend schöne Abfahrt folgen bis zur Abenddämmerung vier Stunden GPS-Navigation durch dichten Nebel. Mittlerweile hat sich eine Routine eingespielt: Sobald die Sonne untergegangen ist, schlagen wir schnellstmöglich unser Zelt auf, da die Temperaturen von plus 15 Grad Celsius am Tag auf -15 Grad in der Nacht schnell sinken. Das reichhaltige „Instant-Chilli“ wird zubereitet und schon
gegen 19:30 Uhr rollen wir uns in den Schlafsäcken zusammen. Am Morgen klingelt um 5:00 Uhr der Wecker, nach dem Frühstück erfolgt der Zeltabbau und die Rucksäcke werden neu gepackt. Wir setzen unsere Tour fort und mir wird immer wieder bewusst, dass dieses Gebirge nicht mit unseren heimischen Bergen vergleichbar ist. Hier, unter der Schneedecke begraben, befinden sich Zeitzeugen der „eisigen“ Geschichte des Landes: Alte zerfallene Bunker erinnern an den Bürgerkrieg zwischen Christen und Muslimen in den Jahren von 1975 bis 1990 und auch der Blick über die Grenze nach Syrien bringt mich wiederholt zum Nachdenken.

Wir erreichen das Bergdorf Aaqoura, wo wir uns von Halim nach fünf kräftezehrenden Tagen und einer Erfrierung an der Zehenspitze verabschieden müssen, da er für seine Arbeit nach Beirut zurück muss. Ein wenig sind wir auch neidisch, dass unser Freund die Nächte nun wieder im warmen, gemütlichen Bett verbringen darf. Zu zweit und mit deutlich schwererem Gepäck machen wir uns weiter auf in Richtung Norden. Eine Strecke, die durch eine an Dünen erinnernde Felswüstenlandschaft führt und uns durch das ständige Auf und Ab den Weg und das Leben schwer macht. Es gibt keine schützenden Bäume oder Felsvorsprünge, wodurch wir durchgehend der prallen Sonne ausgeliefert sind. Um genügend Schnee für zum Trinken und für unser Mittagessen zu schmelzen, sind wir zu ausgedehnten Pausen gezwungen.

Im Norden des Landes in der Nähe des zweitgrößten libanesischen Skigebietes finden wir nach Tagen des Auf und Ab endlich Bilderbuch-Abfahrten mit perfektem Powder. Der etwas feuchte Mittelmeer- Neuschnee hat sich gut mit den unteren Schichten verbunden, wodurch das Risiko für Lawinen gering ist. Die weiten Nordhänge mit kleinen Sprüngen lassen mich alle Anstrengungen der letzten Tage vergessen und zaubern mir ein Freudenstahlen ins Gesicht. Doch auf ein Hoch folgt wieder ein Tief. In der folgenden Nacht läuft bei eisiger Kälte meine Thermosflasche, die mich eigentlich wärmen sollte, in meinem Schlafsack aus. Nach einem kurzen Anfall von Panik aus Angst vor dem Erfrieren fällt mir ein, dass ich einen Biwaksack mitgebracht habe, mit dem ich mich in den nassen Schlafsack lege. Ungemütlich aber zumindest etwas geschützt vor den Minusgraden, versuche ich, für einige Stunden Schlaf zu finden.

Am Tag acht unserer Reise nehmen wir Kurs auf den „Endgegner“: den 3083 hohen Qoernet el Sawda. Zwei scheißtreibende Tage, an denen uns zunehmend die Mittagshitze zu schaffen macht, die den Schnee pappig werden lässt, sodass sich schwere Stollen an unseren Tourenfellen bilden. Die Kommunikation zwischen Nico und mir beschränkt sich nur noch auf das Nötigste. Endlich erreichen wir den Gipfel; ein unbeschreibliches Gefühl: Erschöpft, aber gleichzeitig federleicht und überglücklich: Jetzt haben wir es endlich geschafft und sind die höchsten Menschen des Nahen Ostens. Als vermutlich Erste haben wir das libanesische Gebirge von Süden nach Norden mit Tourenski überquert. Die Vorstellung so hoch über dem Orient zu thronen scheint immer noch unbegreiflich.

Nun liegt eine Abfahrt von 2000 Höhenmeter zu den größten libanesischen Zedernwäldern vor uns, wo wir uns am Ende des langen Abenteurers – ganz bayrisch – ein Bier teilen, das uns die Reise über begleitet hatte. Wie Außerirdische, gestrandet auf einem fremden Planeten laufen wir in Skiausrüstung durch das Bergdorf Ehden, vorbei an Einheimischen und orientalischer Architektur. Nach zehn Tagen und 120 Kilometer auf Ski im libanesischen Hinterland sprühen wir voller Stolz und Euphorie: Wir sind nicht nur am Ende aller Kräfte, sondern auch am Ziel unserer Reise, ein Traum wurde wahr.

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Freitag, 18 Oktober 2019 16:33

DEEP & RAW - Webisode four

 

Freestyle & Night skiing

 

Bei ca. 20 Meter! Niederschlag im Jahr bauen sich Backcountry Kicker und andere Takeoffs wie im Schlaf und jede Lawinenverbauung wird zum Jib Obstacle. Und bei diesen perfekten Schneebedingungen muss man es einfach senden... Und für diejenigen unter uns, für die 8 Stunden shredden am Tag nicht gereicht haben, bestand
jeden Abend die Möglichkeit die letzten Stunden des Tages mit Nachtskifahren unter dem Flutlicht des Skigebiets Niseko United zu verbringen

Die neue Webisode kommt am 22.10!

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Freitag, 18 Oktober 2019 16:13

DEEP & RAW - Webisode Two

 

Niseko

 

Das Ziel der Reise war der Ort Niseko. Bei Schneefällen von 60cm – 80cm in der Nacht stand hier frühes Aufstehen auf dem Programm. Das Gebiet bietet unzählige Skirouten durch lichten Wald und Pisten, die über Nacht zu Powderhängen werden. Aber auch abseits der Skipisten gab es für uns viel zu entdecken. So wurde beispielsweise sogar der Besuch im Supermarkt und im Baumarkt zu einem echten Erlebnis.

Webisode "three" kommt am 19.10!

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Nicht nur im Gelände kreativ!

 
Was passiert, wenn ein Skihersteller seine besten Athleten mit einem hauseigenen Entwickler und einem renommierten Künstler zusammenbringt, um einen neuen Ski zu entwickeln? Richtig, es entsteht ein durch und durch authentisches Produkt.
 
Mit der Kampagne „Built Together“ nutzt Völkl Synergien und lässt die Expertise und Leidenschaft von drei Seiten zu 100% in die Skientwicklung einfließen. Das erste Ergebnis der für die kommenden vier Jahre langfristig angelegten Kampagne zeigt sich für die Saison 2019/20 im neu entwickelten Revolt 121 und dem einzigartigen Design, das sich durch die gesamte Freestyle-Kollektion zieht.
 

Von der Idee zum Produkt

Die ungebremste Leidenschaft für den Skisport, die Berge, das Reisen und das Interesse an anderen Kulturen sind Gemeinsamkeiten, die nicht nur alle Völkl Athleten untereinander verbindet, sondern in diesem Fall auch auf Entwickler und Künstler zutrifft. Um diese Passion sowie die geballte Produkterfahrung in einem Ski zusammenzubringen, startet Völkl die Kampagne „Built Together“. Es geht darum, neue Wege zu gehen und etwas Außergewöhnliches zu schaffen. Die Idee folgt Völkls Anspruch, seine Athleten in die Skientwicklung einzubeziehen und gemeinsam mit ihnen, die für sie perfekten Ski zu kreieren. Ab Start der Kampagne wird die gesamte Freestyle-Produktreihe für die nächsten 4 Jahre nach dem Vorbild von „Built Together“ designed und vereinzelte Modelle neu entwickelt.

 
„Ich war schon immer gerne bei der Produktentwicklung dabei, aber dieses Mal sind wir Athleten stärker involviert als in allen Projekten zuvor. Wir sind alle viel unterwegs und gehen bei allen Bedingungen an den verschiedensten Spots der Welt Skifahren. Wenn wir unsere Erfahrungen mit dem Know-How der Ingenieure kombinieren, können daraus großartige Ski entstehen”, so Markus Eder!

 

Auch beim Design folgt Völkl der Idee seiner Kampagne und hat sich verschiedene internationale Künstler ins Team geholt, das erste Produktdesign für die Ski der Saison 2019/20 kommt von einem aus Neuseeland stammenden Künstlers namens Ken Griffon. „Für mich war das Projekt perfekt und die Zusammenarbeit mit den Athleten etwas wirklich Besonderes. Hier kamen so viel Wissen und Erfahrung zusammen, die dem Design eine ganz spezielle Identität gegeben haben“, so Ken Griffon, der selbst leidenschaftlicher Skifahrer ist.


Das erste Egebnis: Der Revolt 121

Für die Saison 2019/20 lag der Fokus auf der Entwicklung des neuen Revolt 121. Fast ein Jahr lang hat das 8-köpfige Entwicklungsteam, darunter Head Ingenieur Lucas Romain, Produkt- und Teammanager Jean-Claude Pedrolini und die Athleten Markus Eder, Paddy Graham, Fabio Studer, Colter Hinchliffe, Tanner Rainville, Sam Smoothy sowie Tom Ritsch an dem neuen Revolt 121 gearbeitet. „Es gibt nicht viele Ingenieure, die unsere Visionen wirklich verstehen und fühlen können. Aber Lucas ist einer davon. Er hört uns zu und ist immer voll dabei. Ich glaube ich kenne keinen anderen Ingenieur, der die Ski selbst so hart testet wie er”, ergänzt Markus Eder. Und die harte Arbeit aller hat sich gelohnt: Entstanden ist ein spielerischer und leichter Ski, der perfekt auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Teamfahrer abgestimmt ist. Mit einem einzigartigen Design und einer komplett neuen Produktidentität.
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Montag, 14 Oktober 2019 17:13

DPS Cinematic // Stone’s Throw Full Movie

Wie schon im Teaser angekündigt, geht es in Stone´s Throw um die Liebe zum Berg und zum Sport!

Als Dash Longe das erste Mal mit der Idee um die Ecke kam, ein professioneller Skifahrer zu werden, war das alles nebensächlich, im Laufe seiner Karriere musste er jedoch einen Weg finden, sein Skileben mit dem Rest des Geschehens zu vereinbaren.

Wir freuen uns das es den schönen Kurzfilm über sein Leben als Full Movie auf Vimeo zu sehen gibt!

Enjoy!!!

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