SAAC erweitert Angebot mit AAC-Konzept
SAAC bietet seit 28 Jahren in kostenlosen Camps Basiswissen rund um das Thema Sicherheit am Berg an. Diese Camps mit den Schwerpunkten Snow, Bike und Climb haben sich schon lange etabliert und SAAC gehört zu den arriviertesten Anbietern auf dem Gebiet.
Mit der Wintersaison 2025/26 startet der Verein zur Information über alpine Gefahren, der die SAAC Camps organisiert, nun mit dem überarbeiteten und erweiterten AAC-Konzept in die Zukunft: „Wir informieren und lehren seit vielen Jahren Sicherheit am Berg, also wie man sich als Bergsportler und Bergsportlerin vor alpinen Gefahren schützt“, erklärt Obmann Thilo Bohatsch den neuen Ansatz. „Seit einiger Zeit ist aber zu beobachten, dass immer mehr Menschen den alpinen Lebensraum zur Freizeitgestaltung nutzen. Daher war es uns ein Anliegen, nun auch das Wissen um den Schutz der Natur vor dem Menschen in unsere Camps und Lehrinhalte mit aufzunehmen.“
Wer also ab sofort an einem SAAC Camp oder einem SAACnd Step Camp teilnimmt, erfährt jetzt auch allerhand Wissenswertes über die lokale Flora und Fauna, und bekommt Tipps und Tricks zum umweltverträglichen Verhalten am Berg mitgeliefert. „Uns ist wichtig, dass wir diese Inhalte nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vermitteln, sondern den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein paar Denkanstöße liefern: Wie kann ich die Berge zur Erholung nutzen und trotzdem die Natur nicht zu stark beeinträchtigen“, so Lucky Rauscher, Hauptverantwortlicher für die Organisation der Camps.
Ebenfalls ganz neu aufgesetzt wurde die Website und sehr viel breiter als Plattform entwickelt. Unter dem Punkt „Naturschutz+“ sind ebendiese Inhalte nutzerfreundlich und übersichtlich, und zudem kostenlos für alle Interessierten zusammengefasst. Zusätzlich wurde mit der „Academy“ eine ebenso kostenlose digitale Lernplattform entwickelt. In kompakten Lektionen findet man hier das gesamte Wissen, das in den Praxiscamps zum Thema Sicherheit am Berg vermittelt wird. „Das Online-Tool kann zwar keine Praxisausbildung ersetzen, ist aber eine sinnvolle Ergänzung. Erstens können alle Teilnehmer hier das vermittelte Wissen frisch halten und vertiefen. Zweitens ist es aber auch eine Möglichkeit für all jene, die keinen Camp-Platz ergattern konnten, trotzdem ihr Knowhow über alpine Gefahren aufzubessern“, so die Organisatoren weiter.
Möglich wurde diese Neuausrichtung und inhaltliche Vertiefung durch die Förderung als Interreg-Programm. Gemeinsam mit den Partnerregionen Allgäu, Brixental und Kaunertal, den Ländern Tirol und Bayern sowie der wissenschaftlichen Begleitung durch die Universität Innsbruck konnte so erstmals ein digitales Angebot geschaffen werden, das an einem Ort alpine Sicherheit, alpine Nachhaltigkeit und virtuelles Lernen kostenlos zugänglich macht.
„Wir sind sehr stolz, dass nun das komplette Angebot online ist“, so Thilo Bohatsch mit seinem Aufruf an alle Interessierten. „Jetzt freuen wir uns auf das Feedback der Nutzer. Also bitte testet die Academy nach Strich und Faden und gebt uns Rückmeldung dazu! Dann können wir das Tool frisch halten und an eure Bedürfnisse anpassen.“
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