MAJESTY jetzt auch in DE & AT erhältlich
MAJESTY vereint Innovation, Performance und Design, entwickelt fürs Backcountry. Die Brand wurde 2007 in den Hohen Tatra-Bergen gegründet, wo wechselnde Bedingungen und steiles, technisches Terrain den Charakter der Ski geprägt haben.
Alle MAJESTY-Ski entstehen in sorgfältiger Handarbeit im Süden Polens. Jeder Ski wird als präzise abgestimmtes Zusammenspiel aus Holzkern, Fiberglas, Carbon bzw. Titanal und modernen Kompositen gefertigt. Da Ergebnis ist ein lebendiger, reaktiver Flex, definierter Rebound und eine Performance, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen konstant bleibt.
„Zu einer Zeit, in der sich die meisten Marken rein auf die Pisten-Performance konzentriert haben, wollten wir Alternativen für diejenigen schaffen, die ihre eigenen Wege gehen und sich über Freiheit und Abenteuer definieren wollten. Wir begannen als freestyle-orientierte Brand, entwickelten aber sehr schnell unsere Freeride- und Tourensegmente.“ Janusz Borowiec, Gründer von MAJESTY
MAJESTY kommt endlich offiziell nach Österreich und Deutschland! Koch alpin aus Innsbruck nimmt die polnische Skimarke ab sofort ins Sortiment und bringt damit eine spannende Alternative für alle Freeride- und Backcountry-Fans in den Alpen.
Wer die Ski selbst testen will kann dies kostenlos hier tun: Freeride Testival Warth-Schröcken 07. & 08. März 2026 & Stubaier Gletscher 21. & 22. März 2026
Interview
Andreas Grasl (Koch Alpin GmbH, Head of Sales) und Janusz Borowiec (Gründer von MAJESTY)
Was macht aus deiner Sicht einen MAJESTY Ski „anders“ als andere Backcountry-Marken?
Janusz:
Was einen MAJESTY Ski unterscheidet, ist die Tatsache, dass er für echte Bergbedingungen entwickelt wird – nicht für idealisierte Szenarien. Wir kommen aus dem Hochgebirge der Tatra, wo das Gelände anspruchsvoll ist, sich die Schneebedingungen schnell ändern und nichts vorhersehbar ist. Von Anfang an mussten unsere Skier überall funktionieren und nicht nur in einem engen Einsatzbereich glänzen.
Technisch zeigt sich das in Konstruktionskonzepten wie der 4Rx4R-Geometrie, MicRoc-Lösungen und sehr ausgewogen abgestimmten Flexprofilen. Der eigentliche Unterschied zeigt sich aber auf dem Schnee: MAJESTY Skier fühlen sich intuitiv, natürlich und vertrauenerweckend an.
Gleichzeitig erlaubt uns unsere Unabhängigkeit als Marke, progressive Skier zu entwickeln und avantgardistische Konzepte deutlich früher umzusetzen als große Mainstream-Marken. Wir sind nicht durch Massenmarkt-Zeitpläne oder konservative Produktzyklen eingeschränkt. Diese Freiheit erlaubt es uns zu experimentieren, zu verfeinern und Ideen einzuführen, die oft erst Jahre später zum Industriestandard werden. Wir jagen keinen Trends oder Extremen hinterher – unser Fokus liegt auf kompromissloser Vielseitigkeit, unterstützt durch Innovationen, die dem realen Skifahren dienen und nicht Marketing-Narrativen.
Für wen baut ihr Ski?
Janusz:
Wir bauen Skier für Menschen, die wirklich viel Ski fahren, in unterschiedlichstem Gelände, bei verschiedensten Schneebedingungen. Dazu zählen Freeskier, Big-Mountain-Skier und Skitourengeher, aber nicht als strikt getrennte Kategorien.
Andreas:
Uns gefällt die MAJESTY-Philosophie sehr, Skier zu entwickeln, die diese Welten verbinden, denn echtes Skifahren findet nicht in Marketing-Segmenten statt. Viele MAJESTY Rider gehen auf Tour, fahren im Skigebiet, skien Powder und variable Bedingungen – oft innerhalb derselben Saison oder sogar am selben Tag.
Gibt es ein Modell, das du als perfekten Einstieg in die Welt von MAJESTY beschreiben würdest?
Janusz:
Ja, Modelle wie der Superwolf, Vanguard 108 oder der HNX Ti sind – je nach Hintergrund und Fahrstil des Skifahrers – hervorragende Einstiegspunkte in die Welt von MAJESTY, egal ob Touring, Freeride oder Resort.
Sie repräsentieren klar unsere DNA: Vielseitigkeit, intuitive Handhabung, Stabilität und Verspieltheit in einem Paket. Diese Skier sind fehlerverzeihend genug, um Vertrauen aufzubauen, gleichzeitig aber technisch anspruchsvoll genug, um auch mit dem Fortschritt des Riders mitzuwachsen.
MAJESTY ist jetzt offiziell in Österreich und Deutschland erhältlich – warum ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt für diesen Schritt?
Janusz:
Österreich und Deutschland sind zentrale alpine Märkte mit einer extrem hohen Produktkompetenz. Wir hatten das Gefühl, dass jetzt der richtige Moment ist, weil MAJESTY ein Niveau an technischer Reife, Produktklarheit und Markenidentität erreicht hat, das perfekt zu diesen Märkten passt.
Andreas:
Im Kontext des Klimawandels und zunehmend instabiler Winter suchen Skifahrer aktiv nach vielseitigen, zuverlässigen Skiern, die auch unter gemischten und nicht perfekten Bedingungen funktionieren – nicht nur nach hochspezialisierten Tools. Genau hier fühlt sich MAJESTY zu Hause. Bedingungen, die früher typisch für die Tatra, für Norwegen oder Neuseeland waren, werden zunehmend auch in den Alpen zur „neuen Normalität“.
Warum war Koch Alpin der richtige Partner für den Launch in Deutschland und Österreich?
Janusz:
Koch Alpin versteht Bergkultur auf einer sehr tiefen Ebene. Sie sind nicht nur ein Distributor, sondern Teil des alpinen Ökosystems. Ihr Portfolio, ihre Erfahrung und ihr langfristiges Denken passen perfekt zu unseren Werten als Marke. Besonders überzeugt hat uns ihr starker Fokus auf Produktverständnis, authentische Kommunikation und die enge Zusammenarbeit mit Händlern und Berg-Communities. MAJESTY braucht Partner, die Skier nicht nur verkaufen, sondern wirklich verstehen, warum es sie gibt und wie man sie richtig positioniert. Koch Alpin ist genau so ein Partner.
Wo siehst du MAJESTY in 3–5 Jahren?
Janusz:
In 3–5 Jahren sehe ich MAJESTY als weltweite Referenzmarke für vielseitige Touring- und Freeride-Skier – nicht als Marke, die um jeden Preis wachsen will, sondern als eine der angesehensten.
Gleichzeitig wollen wir unsere Freeride-DNA, unseren Riding-Style und unsere hohe Verarbeitungsqualität stärker auf die präparierte Piste übertragen und damit eine neue Skikategorie schaffen: Skier, mit denen Off-Piste-Rider auch im letzten Drittel der Saison echten Spaß auf der Piste haben, wenn Freeride- und Touring-Bedingungen oft eingeschränkt oder unsicher sind.
Modelle wie HNX und HNXL bringen unsere DNA ins Skigebiet – durch ein einzigartiges 4×4-Konzept mit vier unterschiedlichen Turn-Radien, kombiniert mit einem Swallow-Tail-Design, das wir seit über 15 Jahren entwickeln und verfeinern, beginnend mit dem originalen The Ace. Dieses Konzept ermöglicht weiche, surfartige Carving-Turns, bei denen der Ski natürlich aus der Kurve herausfließt, statt zu blockieren oder zu verhaken. Es geht um Rhythmus, Komfort und Flow – unabhängig davon, wo man Ski fährt.
Wir werden unsere Kernkategorien weiter verfeinern und gleichzeitig ergänzende Produkte wie Goggles, Stöcke und Felle ausbauen – immer nah an der Skikultur und nicht an Lifestyle-Trends. MAJESTY bleibt unabhängig, fokussiert und authentisch und entwickelt Produkte für Skifahrer, denen wichtiger ist, was auf dem Schnee passiert, als Hype.
Wie wichtig sind Themen wie Nachhaltigkeit und langlebige Produkte für eure Entwicklung?
Janusz:
Sie sind grundlegend. Nachhaltigkeit beginnt für uns mit Skiern, die technisch, strukturell und funktional langlebig sind. Robuste, vielseitige Skier, die über viele Saisonen relevant bleiben, sind oft die nachhaltigste Lösung.
Wir beziehen unser Holz ausschließlich von FSC-zertifizierten Lieferanten, verwenden organische Harze und binden die Community aktiv über Initiativen wie Skis4Trees und SKIS RE//DEFINED ein. Uns ist bewusst, dass Skimanufaktur keine perfekt nachhaltige Industrie ist – genau deshalb sind Aufklärung, Verantwortung und langfristiges Denken für uns so wichtig.
Mehr Infos findet ihr hier:
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