Bluebird bei der 20. Jubiläumsausgabe des XOVER Ride am Kitzsteinhorn
© Luca Jänichen

Bluebird bei der 20. Jubiläumsausgabe des XOVER Ride am Kitzsteinhorn

Von Birgit Ertl am 17.Mär. 2026

Der dritte FWT-Challenger-Wettbewerb der Saison 2026 wurde am Freitag auf dem Langwied-Face (2.260 m) am Kitzsteinhorn in Zell am See-Kaprun ausgetragen. Damit wurde ein Meilenstein für die Tour gesetzt: Erstmals in der Geschichte der Freeride World Tour diente das Langwied-Face als Wettkampfhang.Nach den ersten beiden Bewerben in Silvretta Montafon und Nendaz ging es am Kitzsteinhorn in eine entscheidende Phase der Saison. Die Ausgangslage vor dem Contest war so spannend wie selten zuvor: Die Rankings in mehreren Kategorien lagen eng beisammen –jeder Run konnte die Karten im Kampf um die begehrten Aufstiegsplätze in die World Tour neu mischen.

Entsprechend hoch war die Intensität am Start. Das Organisationsteam nutzte ein stabiles Wetterfenster und entschied sich für Freitag als Eventtag. Ein perfekter Sonnentag mit kompakten Schneeverhältnissen auf dem Wettkampf-Face und eine motivierte Rider-Crew sorgten für einen Contest auf höchstem Niveau.Der Wettkampfhang „Langwied“ bot Steilhänge mit bis zu 40° Neigung sowie 310 Höhenmeter, wodurch die Rider viele kreative Linien wählen konnten. Verspielte natürliche Geländeformen über das gesamte Face ermöglichten es den Athletinnen und Athleten, sowohl technische Präzision als auch Freestyle-Style zu zeigen.

Ski Men

Der Österreicher Simon Zwischenbrugger siegte erneut und untermauerte seine Führung in der heurigen Challenger-Gesamtwertung. Er kombinierte Geschwindigkeit und technische Präzision und sicherte sich mit 95,67 Punktenden Sieg in der Kategorie Ski Men. Nachdem er die Saison in Montafon noch als Event-Wildcard begonnen hatte, bewies er erneut, dass er seinen Platz im Starterfeld verdient hat – mit einer Leistung, die klar für den ersten Platz reichte. Somit baut er die Führung in der Gesamtwertung aus und darf nach drei von sechs Challengers bereits vom Aufstieg in die Freeride World Tour träumen.

Noah Peizerat (FRA) belegte mit 93,00 Punktenden zweiten Platz. Direkt nach dem Starttor stand er einen souveränen Backflip und setzte damit früh ein starkes Zeichen. Aufbauend auf diesem Momentum zeigte er auf mehreren Gelände-Features seine Freestyle-Skills und sicherte sich verdient einen Podiumsplatz. Valentin Rainer (AUT) erreichte bei seinem ersten Challenger-Auftritt der Saison mit 92,00 Punktenden dritten Platz. Mit einem ruhigen und technisch sauberen Run zeigte er eine überzeugende Leistung: Neben seinen typischen 360s landete er auch einen sauberen Backflip und sicherte sich damit seinen Platz auf dem Podium.

Ski Women

Bei den Ski Women sicherte sich Mia McNab (FRA) mit einer herausragenden Leistung den Sieg. Mit den größten Sprüngen ihrer Kategorie setzte sie sich deutlich vom Feld ab und erzielte 88,67 Punkte. Ihr energiegeladener Run brachte ihr den zweiten Podiumsplatz in Folge, nachdem sie zuvor in Nendaz Dritte geworden war. Mit Style und Selbstvertrauen nutzte sie das gesamte Potenzial des Hangs und verband mehrere natürliche Gelände-Features miteinander. Ulla Gilot (AUT) folgte mit 85,00 Punkten auf dem zweiten Platz und zeigte einen starken Run, geprägt von Kontrolle bei hoher Geschwindigkeit. Während der gesamten Abfahrt verband sie mehrere Features nahtlos miteinander und präsentierte eine flüssige, technisch anspruchsvolle Linie. Maria Castellví Bono (ESP) sicherte sich mit 81,33 Punktenden dritten Platz auf dem Podium. Ihre clevere Linienwahl führte sie auf einen feature-reichen Grat. Dort kombinierte sie mehrere Features und Tricks und sicherte sich damit ihren Platz unter den Top Drei.

Snowboard Women

Tiphanie Perrotin (FRA) gewann mit 85,33 Punkten und feierte ihren zweiten Sieg in Folge sowie ihren dritten Podiumsplatz der Saison. Damit bestätigte sie ihre Konstanz und Dominanz in der Kategorie. Lou Ruiz (FRA) wählte eine kontrastierende Linienwahl, zeigte Mut und Kreativität und wurde mit 78,33 Punkten Zweite. Briony Johnson (AUS) erreichte mit 70,00 Punkten den dritten Platz. Mit einer flüssigen Linie, sauberen Drops und viel Style zeigte sie ihre Freestyle-Erfahrung.

Snowboard Men

Kealan Venning (IRL) holte sich mit einer selbstbewussten, sauber ausgeführten Linie den Sieg in der Kategorie Snowboard Men. Er stand einen Backflip und nutzte die verspielten natürlichen Features optimal aus. Mit 92,00 Punkten sicherte er sich den ersten Platz.Timm Schröder (GER) erreichte nach seinem Sieg in Nendaz bereits das zweite Podium in Folge. Mit starker Technik verband er mehrere 360s und Sprünge und erzielte 90,00 Punkte. Nicolas Huber (SUI) rundete als letzter Starter der Liste das Podium ab. Mit einem sauberen und kontrollierten Run zeigte er viel Style und erreichte 82,00 Punkte.

 

Hinterlasse eine Antwort
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten
vorheriger Artikel

Der neue Lange Code

nächster Artikel

PIEPS MINI IPS