Berge Trauer Trauma
Angeleitet von zwei Trauerbegleiterinnen und einem Experten der alpinen Krisenintervention entstehen am 28. Februar neue Impulse, die im Umgang mit dem Verlust und den Bergen helfen können.
Informationen und Anmeldung unter: bergunfall-beratung.com
Beraten und begleitet werden Menschen, die einen Unfall am Berg mit- oder selbst erlebt haben, außerdem Betroffene, bei denen eine nahestehende Person in den Bergen verunglückt ist. Im Gespräch entsteht Platz für die Auseinandersetzung mit dem Geschehenen und ein Weg, den Verlust oder die traumatische Situation zu verarbeiten. Daneben wird Trauernden die Möglichkeit geboten, sich im Rahmen von Seminartagen miteinander auszutauschen. Belastende Fragen zum Unfall oder dem Rettungseinsatz haben in den Angeboten ebenso Platz wie die psychischen und sozialen Folgen des Erlebten. Auch die vielleicht veränderte Beziehung zu den Bergen oder zum Bergsport kann in diesem Rahmen neu sortiert werden. Durch die langjährige Arbeit im Bereich der Trauerbegleitung, systemischen Beratung und alpinen Krisenintervention, hat das Team viel Wissen und Erfahrung bezüglich der Erschütterung, die ein Bergunfall für Betroffene, Angehörige, Freunde und das erweiterte Umfeld bedeutet. In zahlreichen Begleitungen hat das Team erlebt, wie wirksam eine professionelle und empathische Unterstützung in einer solchen Situation sein kann, indem ein Blick von außen angeboten wird und damit neue Bewältigungsstrategien eröffnet werden. Neben den beruflichen Kompetenzen der Experten und Expertinnen fließen auch unsere persönlichen Erfahrungen als Bergsportler und Bergsportlerinnen mit in die Beratungsarbeit sowie die Vorträge und Schulungen ein.
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