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  1. #21
    Freeskier
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    1. Wie wäre es im Wald? Mit dem Aufsteigen meine ich.
    Bisher schlecht. Automatische Kollisionsvermeidung ist leider sehr komplex. Unter Umständen kann man das irgendwann zukaufen, aber das ist noch weit weg.

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    2. Wie lange bleibt die Drohne in der Luft?
    Bei unserem derzeitigen Prototypen liegen wir bei alpinen Bedingungen (also v.a. Kälte und Wind) bei ca. 12 Minuten. Abhängig natürlich auch davon wie schnell sich der Fahrer bewegt, weil höhere Geschwindigkeit = höherer Stromverbrauch

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    3. Kann die Drohne bei evtl. neuen Lawinen danach wieder selbstständig aufsteigen?
    Sehr unwahrscheinlich, aber es interessiert mich.
    Verstehe ich vielleicht noch nicht, wie Du das meinst? Im Moment sieht die Funktionalität so aus, das die Drohne wenn der Akku leer ist automatisch landet und einfach so lange in der Luft bleibt. Dann könnte sie bei einer Nachlawine natürlich nicht mehr aufsteigen. Meintest Du das?

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    4. Gibt es wie beim ABS eine Partnergruppierung/in Aussicht?
    Ja, ist geplant.

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    5. Was wiegt das System?
    Im Moment liegen wir bei 800 Gramm für Drohne und Abschuss, wovon die Drohne allein 300 g wiegt (ich erwähne das, weil nach neuer EU-Drohnen-Richtlinie das wegen einer zu erwartenden Versicherungs- und Kennzeichnungspflicht für Endnutzer interessant ist).

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    bis zu welchen Windgeschwindigkeiten funktioniert die Drohe?
    Die Drohne kann in der Ebene 80 km/h fliegen. Als "funktioniert" sie auch bis zu dieser Geschwindigkeit, allerdings bliebe sie dann wahllos auf der Stelle stehen. Ein kleiner Vorteil ist es, dass sie tendenziell ja nur bergab fliegen muss und die Schwerkraft dabei mitnutzen kann, und das im alpinen Einsatz Fallwinde dominieren, die ja dann von hinten kommen. In sofern, würde ich mal behaupten, dass bei 50 km/h und einem 40 km/h schnellem Skifahrer die Drohne gerade noch hinterherkäme. Aber das müssen wir mit dem neuen Prototypen testen.

    Konstantin

  2. #22
    Freeskier Avatar von renegade5569
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    Verstehe ich vielleicht noch nicht, wie Du das meinst? Im Moment sieht die Funktionalität so aus, das die Drohne wenn der Akku leer ist automatisch landet und einfach so lange in der Luft bleibt. Dann könnte sie bei einer Nachlawine natürlich nicht mehr aufsteigen. Meintest Du das?
    Genau das. Wusste nicht, ob die Drohe landet oder die ganze Zeit in der Luft steht. Danke Konstantin.
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...

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  3. #23
    Freeskier Avatar von David_
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    Standard Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    2. Unsere Drohne kann jederzeit wiederverwendet werden und man muss keine neue Patrone einbauen wie z.B. bei Airbags mit Gas. Angeblich ist einer der Hauptgründe für zu spätes (oder gar nicht) Auslösen von Airbags, dass viele Menschen sich gerne die 150 € sparen würden und noch glauben, sie kämen davon. Deshalb die Hoffnung, dass ein wiederverwendbares System schneller und öfter eingesetzt wird.
    1. wiedereinsetzbarkeit ist auch bei den neuen jetforcerucksäcken gegeben
    2. ne neue kartusche mit auslöseeinheit kostet im austausch ca. 25€, keine 150.

    abgesehen davon würde mich auch interessieren wie es um die windanfälligkeit/ hindernisserkennung steht.
    und wie gehts der drohne wenn ich nach nem 5m cliffdrop stürze und mich überschlage?
    also sehe auch nicht so ganz die vorteile gegenüber den bestehenden systemen. ist halt ein weiteres potentiell anfälliges technisches gerät, dass man mit an den berg schleppt.


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    Geändert von David_ (08.08.2017 um 15:19 Uhr)

  4. #24
    Freeskier Avatar von klar
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    Moin,
    Zu den Ideen mit Bluetooth und WLAN: haben wir uns angeguckt und mussten leider feststellen, dass Wasser (vor allem in seiner schönsten Form Schnee) elektromagentische Quellen echt gut abschirmt. Auch bei LVS Geräten wäre es ja eigentlich top, wenn man mal mehrere hundert Meter Empfang hätte, aber man muss sich im Ernstfall bei schwieriger Verschüttungslage auch mit der neuesten Generation mit 25 m zufrieden geben :/
    Die eingeschränkte Empfangsreichweite von LVS Geräten liegt mW nicht in erster Linie am "abschirmen" durch Schnee. Das spielt zwar eine gewisse Rolle, aber die 457kHz sind ja gerade deshalb im Einsatz, weil Schnee in dem Frequenzbereich verhältnismäßig wenig absorbiert bei noch einigermaßen brauchbarer Praktikabilität. Die Reichweite bei modernen Geräten hängt im Wesentlichen an den empfangenden Antennen, nicht an der sendenden. Es wäre grundsätzlich schon möglich, die Signalstärke der sendenden Antenne hoch zu schrauben, trotz Schnee. Die Sendeleistung ist aber durch eine Norm gedeckelt, dh man darf nicht.

    WLAN und Bluetooth sind durch die hohen Frequenzen in ihrer Nützlichkeit sicher sehr stark eingeschränkt. Zorro kann ja mal ein Iglu auf dem Balkon bauen und schauen, ob das WLAN da drin noch stark genug ist, um auf Instagram zu posten.

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    GPS und automatisches Notsignal könnte man verhältnismäßig einfach realisieren, bisher haben wir uns aber dagegen entschieden aus drei Gründen:
    1. Abhängigkeit vom Handynetz, man kann halt nur schwer garantieren, dass der Notruf auch durchgeht. Könnte man jetzt natürlich auch eine Satelittenverbindung nutzen, aber die sind schweineteuer für den Endnutzer.
    Was sollte GPS bringen, wenn die Drohne aus dem eigenen Rucksack kommt und sowieso die ganze Zeit über einem schwebt? Auch die GPS Genauigkeit hängt stark vom Satellitenempfang ab. Bei gutem Empfang kommt man mit den üblichen Outdoor GPS auf Größenordnung 2-5m genau hin (für Punktortung somit nicht geeignet). Bei schlechtem Empfang ist es deutlich ungenauer. Pieps hatte beim gescheiterten Vector ja die Idee, GPS für die Grobsuche zu verwenden, um die Reichweite zu erhöhen und dann auf die 457kHz umzuschwenken, sobald man damit Empfang hat. Im Schnee vergraben funktioniert ein GPS vmtl auch nicht besonders gut. Die Kommunikation der GPS Position des Verschütteten an das suchende Gerät ist soweit ich das durchblicke ebenfalls nicht trivial.

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    Hab ich irgendwelchen Punkte vergessen? Welche weiteren Fragen gibt es?
    Wann soll man die Drohne abfeuern? Wenn man losfährt? Wenn man merkt, dass man in einer Lawine ist? Falls letzteres, wie soll die Drohne hoch kommen, wenn es mich grade überschlägt? Was ist der Vorteil gegenüber dem Lawinenball?

    Ich schließe mich was die grundsätzliche Skepsis angeht Zorro und Knut an...
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  5. #25
    Freeskier Avatar von skipenner
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zorro, knut und klar stoßen, glaube ich, an innere kognitive Grenzen, wenn es um die weitreichenden Folgen dieses game changers geht, und um die sich daraus möglicherweise herleitenden paradigm shifts im Freeriden.

    Ich glaube aber das subtle plague und freak im Hintergrund schonmal vorbestellt haben (auch wenn sie das hier möglicherweise öffentlich abstreiten werden).

  6. #26
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Wie sieht es den mit den Fluggenehmigungen aus? Wird ja auch immer mehr beschnitten.

  7. #27
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von skipenner Beitrag anzeigen
    Zorro, knut und klar stoßen, glaube ich, an innere kognitive Grenzen, wenn es um die weitreichenden Folgen dieses game changers geht, und um die sich daraus möglicherweise herleitenden paradigm shifts im Freeriden.
    In der Tat hat unser Spinoff Poveronov Industries bereits vor Jahrzehnten die Rettung per Auto-Drohne entwickelt. Man wird einfach aus der Lawine von der Drohne herausgeflogen. Irgend ein Weichei bekam dann Mimimi und man hat die Enwicklung eingestellt. Irgendwas von "Pazifismus", "das können wir nicht machen", "sollen sie doch sterben, die Deppen", "das könnte ich ganz prima für meinen Kleinen gebrauchen, der flüchtet immer aus dem Keller" und "also für meine Katze würde ich sowas sofort kaufen" waren die Gründe. So beyond!
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  8. #28
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von David_ Beitrag anzeigen
    1. wiedereinsetzbarkeit ist auch bei den neuen jetforcerucksäcken gegeben
    2. ne neue kartusche mit auslöseeinheit kostet im austausch ca. 25€, keine 150.
    Ersteres stimmt, kam für uns auch zur Unzeit
    Zweiteres hängt halt vom Hersteller ab und wieviel Wert ich auf ein garantiert funktionales System lege (also ob ich eine u.U. durch den Unfall mir unbekannterweise beschädigte Patrone wieder auffülle oder lieber auf Nummer sicher gehe und sie neu kaufe). Aber laut den wenigen Studien und der leider sehr sehr dünnen Datenlage zu Lawinen, spielt der Faktor Kosten tatsächlich eine Rolle bei zu späten Auslösungen des Airbags.

    Zitat Zitat von David_ Beitrag anzeigen
    abgesehen davon würde mich auch interessieren wie es um die windanfälligkeit/ hindernisserkennung steht.
    Zu Windanfälligkeit und Hindernisserkennung hatte ich weiter oben geschrieben:

    Zitat Zitat von BluebirdMountain
    Die Drohne kann in der Ebene 80 km/h fliegen. Als "funktioniert" sie auch bis zu dieser Geschwindigkeit, allerdings bliebe sie dann wahllos auf der Stelle stehen. Ein kleiner Vorteil ist es, dass sie tendenziell ja nur bergab fliegen muss und die Schwerkraft dabei mitnutzen kann, und das im alpinen Einsatz Fallwinde dominieren, die ja dann von hinten kommen. In sofern, würde ich mal behaupten, dass bei 50 km/h und einem 40 km/h schnellem Skifahrer die Drohne gerade noch hinterherkäme. Aber das müssen wir mit dem neuen Prototypen testen.

    Bisher schlecht. Automatische Kollisionsvermeidung ist leider sehr komplex. Unter Umständen kann man das irgendwann zukaufen, aber das ist noch weit weg.
    Beantwortet das die Fragen oder hattest Du noch andere Punkte?

    Zitat Zitat von David_ Beitrag anzeigen
    und wie gehts der drohne wenn ich nach nem 5m cliffdrop stürze und mich überschlage?
    Wenn Du meintest, wie es ihr geht wenn sie noch am Rucksack ist, dann sehr gut. Die Drohne ist faltbar und in einem schlagfesten Rohr an der Seite des Rucksacks untergebracht. Da kann man drauf fallen so oft man will.

    Zitat Zitat von klar
    Was sollte GPS bringen, wenn die Drohne aus dem eigenen Rucksack kommt und sowieso die ganze Zeit über einem schwebt?
    Dabei ginge es auch nur um den automatischen Notruf, auf den wir gerne mal angesprochen werden. Ohne den macht das Aufzeichnen von GPS Koordinaten tatsächlich wenig Sinn. Aber wie gesagt verzichten wir bisher eh aus verschiedenen Gründen darauf.

    Zitat Zitat von klar
    Bei gutem Empfang kommt man mit den üblichen Outdoor GPS auf Größenordnung 2-5m genau hin (für Punktortung somit nicht geeignet)
    Mit Galileo würde man deutlich genauer werden. Aber wenn es um die Ortung geht bleibt die Problematik bestehen, dass ich das Signal auch irgendwie durch den Schnee bekommen muss. GPS/Galileo könnten nur helfen, den letzten Sichtungspunkt eindeutig zu bestimmen. Sicher auch ganz nützlich, aber für die abschließende Punktordnung eben nicht relevant.

    Zitat Zitat von klar
    Wann soll man die Drohne abfeuern? Wenn man losfährt? Wenn man merkt, dass man in einer Lawine ist? Falls letzteres, wie soll die Drohne hoch kommen, wenn es mich grade überschlägt? Was ist der Vorteil gegenüber dem Lawinenball?
    Kann der Nutzer eigentlich frei entscheiden. Wenn ich in einen extrem gefährlichen Hang fahre kann ich die Drohne auch präventiv einsetzen. Für einen kompletten Skitag bin ich aber dann ziemlich viel mit Akkuwechsel beschäftigt und mit Ersatzakkus beladen. Also eigentlich ist der use case tatsächlich sie dann abzuschießen, wenn ich in eine Lawine gerate, wie beim Airbag auch. Bisher haben wir gute Erfahrung mit dem Abschuss in sehr merkwürdigen Winkeln und Positionen gemacht, die Drohne stabilisiert sich trotz Überschlägen verdammt gut. Eine Lageerkennung sorgt auch dafür, dass sie nach Auslösung nicht abgeschossen wird, wenn sie Richtung Boden zeigt, sondern noch mal auf eine aufrechtere Position wartet. Aber ja, ich muss die Drohne rechtzeitig auslösen, bevor ich schon vollkommen von der Lawine erfasst bin. Wie bei Airbags auch, die sich nicht mehr richtig Aufblasen können, wenn sie keine Chance mehr haben richtig Luft zu ziehen. Deswegen ist eine Partnerauslösung auch so interessant, weil ich als Beobachter die drohende Gefahr rechtzeitig zu erkennen.
    Vorteile ggü. dem Lawinenball:
    1. Sofortige Markierung der Verschüttungsstelle (ich muss nicht dem Seil hinterherlaufen und das aus dem Schnee ziehen, das können u.U. auch noch mal wertvolle Sekunden sein).
    2. Die Drohne bleibt garantiert über der Lawine. Der Lawinenball kann auch untergehen.
    3. Keine Gefahr durch ein Seil stranguliert zu werden.

    Zitat Zitat von le fafnir
    Wie sieht es den mit den Fluggenehmigungen aus? Wird ja auch immer mehr beschnitten.
    In der Tat. Das wird noch spannend, ob die EU oder Bundesregierung unser Projekt verunmöglicht, wenn wir endlich alle technischen Herausforderungen im Griff haben
    Bisher entwickeln wir so, dass die Drohne nach dem Entwurf der neuen EU-Richtlinie in die kleinste Kategorie fällt. Also keine Kennzeichnungs-, Versicherungs- und Markierungspflicht. Bisher ist es so, dass autonom fliegende Drohnen zumindest die Möglichkeit haben müssen, vom designierten Piloten sofort vom Himmel geholt werden zu können (also abstürzen). Die Möglichkeit bauen wir auch ein. Spannend ist die Frage, was passiert wenn der Pilot im Schnee ist und nicht mehr die Möglichkeit hat den Not-Aus zu betätigen. Aber vielleicht ist einfach davon auszugehen, dass eine Lawine in dem Moment das größere Sicherheitsrisiko darstellt als eine Drohne. Wie gesagt reichen 300 g jetzt nicht dafür aus die größten Schäden aller Zeiten anzurichten.

    Hab ich irgendwas vergessen, welche weiteren Fragen und Kommentare gibt es?

    Konstantin

  9. #29
    Freeskier Avatar von renegade5569
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Ich denke ihr habt ein "LVS" in die Drohe eingebaut. Dieses wird wohl beim Auslösen aktiviert.
    Gibt es da keine Probleme mit dem Aktivieren? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wann entsteht die
    Verbindung zum Sender? Wie schafft ihr es, dass es so schnell auf Suchen geht?
    Geändert von renegade5569 (09.08.2017 um 13:39 Uhr)
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...

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  10. #30
    Freeskier Avatar von knut
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von BluebirdMountain Beitrag anzeigen
    Hab ich irgendwas vergessen, welche weiteren Fragen und Kommentare gibt es?
    Keine Fragen, aber ein Lob für die offene Kommunikation und den Dialog! Ich muss von dem Produkt nicht überzeugt sein, um das gut zu finden.
    “Anti-intellectualism has been a constant thread winding its way through our political and cultural life, nurtured by the false notion that democracy means that 'my ignorance is just as good as your knowledge.'" ― Isaac Asimov

  11. #31
    Freeskier Avatar von renegade5569
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von knut Beitrag anzeigen
    Keine Fragen, aber ein Lob für die offene Kommunikation und den Dialog! Ich muss von dem Produkt nicht überzeugt sein, um das gut zu finden.
    kein meltdown diesmal
    Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich...

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  12. #32
    Freeskier
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von renegade5569 Beitrag anzeigen
    Ich denke ihr habt ein "LVS" in die Drohe eingebaut. Dieses wird wohl beim Auslösen aktiviert.
    Gibt es da keine Probleme mit dem Aktivieren? Oder wie muss ich mir das vorstellen? Wann entsteht die
    Verbindung zum Sender? Wie schafft ihr es, dass es so schnell auf Suchen geht?
    Ja, die Drohne hat eine LVS-Empfangseinheit und wird das LVS-Signal verfolgen. Auf Suchen muss nicht umgestellt werden, da die Drohne nicht senden wird. Das System soll nicht das LVS-Gerät am Körper ersetzen, weil erstens der Rucksack in der Lawine verloren gehen kann und zweitens eine manuelle Suche immer noch möglich bleiben soll. Die Einlassungen zu GPS und Galileo oben waren nur theoretische Überlegungen zu den Einsatzmöglichkeiten von Satelittennavigation.

    Zitat Zitat von knut
    Keine Fragen, aber ein Lob für die offene Kommunikation und den Dialog! Ich muss von dem Produkt nicht überzeugt sein, um das gut zu finden.
    Danke

  13. #33
    Freeskier
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Zitat Zitat von knut Beitrag anzeigen
    Keine Fragen, aber ein Lob für die offene Kommunikation und den Dialog! Ich muss von dem Produkt nicht überzeugt sein, um das gut zu finden.
    auch von mir ein Lob. Und ein Tipp: Packt das waas ihr hier schreibt noch auf einen Unternehmensblog. Schafft Vertrauen.

    btw: ich würde mir da keien Sorgen machen, alle anderen Hersteller scheissen sich auch nicht um Gesetze und wälzen das auf den Konsumenten ab. Irsinniges Wirrwarr hier in den verschiedenen Ländern. Man überlege, man fliegt eine Drohne in Grenznähe an einem Grenzkamm, zb. Nauders oder eine der Ösi-Deutschen Skischaukeln. Da wirste ja verrückt mit der Bürokratiekacke.
    Da die Drohne im freien Gelände eingesetzt wird, würde ich persönlich einfach den Papierkram sein lassen und ses drauf ankommen lassen. Ob Steinbock Steini einem verklagt? Eher weniger wahrscheinlich, beim Almbauern wirds nicht anders aussehen
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  14. #34
    Freeskier Avatar von Ruprecht
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    Standard Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    viel schlauer wär doch, wenn die drohne vom suchenden aus starten würde und nicht von dem, der grad in der lawine mitfährt.
    vorteile: leichter (-500g da keine Abschussvorrichtung nötig), weniger anfällig für technik-/materialfehler (da keine Abschussvorrichtung), günstiger, kontrollierter start möglich (kein abschuss in baum, latsche, fels, wächte, schneedecke..)
    einziger nachteil: wenn ich mir die drohne kaufe, dann nützt sie erstmal hauptsächlich meinem partner und nicht mir selbst. man müsste das system als ersatz für ein lvs platzieren. die drohne funktioniert dann quasi wie ein klassisches lvs mit senden und empfangen, nur den suchlauf übernimmt die drohne für mich.
    edit: oder überseh ich da was? lvs reichweite?
    Geändert von Ruprecht (11.08.2017 um 10:20 Uhr)

  15. #35
    Freeskier Avatar von skipenner
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Ja, auf jeden Fall geht das mit der Grobsuche und mit der Reichweite nicht vernünftig.

    Die Drohne kann dir nicht den Lawinenkegel sehen und anfliegen. Das ist genau dasselbe wie mit der künstlichen Intelligenz bei Fahrzeugsteuerung, etc; der Mensch kann aus viel feineren Sinnesreizen eine komplexe Situation sofort durchschauen. Die Drohne lässt du starten, die sieht irgendwo eine andere schöne Flanke, und weg ist sie. Und damit der LVS Empfänger, haha!

    Dann müsste der, der droht verschüttet zu werden als anhaltspunkt für die Grobsuche ein Notfallsignal per Funk absetzen, an die Drohne übermitteln, und die Drohne müsste aus einer Oberflächenmodell noch die hangabwärtsrichtung raussuchen, oder selbst per Radar vermessen, usw...

    Da halte ich dann auch bald einen Lawinenball für praxisgerechter, bervor man sich in der Not auf unüberschaubare technische Robotersysteme verläßt.
    Geändert von skipenner (11.08.2017 um 11:45 Uhr)
    Rettet Zitrone-Teegetränk-Granulat ohne Süßstoffe. Gibt es noch bei ReWe von Krüger

  16. #36
    Freeskier Avatar von renegade5569
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Für die Suche der Bergrettung wäre es eine zusätzliche Möglichkeit. Mit dem Hubschrauber absetzen, dann landen.

    In der Zeit kann schon mit der Drohne in der Höhe von 20-40 Meter eine Ortung versucht werden. Könnte Zeit sparen, falls ein Absetzen mit dem Heli möglich ist. Der Heli landet meist etwas weiter weg, somit hat der Wind der Rotoren keinen Einfluss. Ist aber nur ein Gedanke.

    Auch könnte man bei der Suche zusätzlich eine Drohne starten, die den Hang aus der "Senkrechten" absucht:

    Geändert von renegade5569 (11.08.2017 um 12:36 Uhr)
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  17. #37
    Freeskier Avatar von skipenner
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    Könnte mir vorstellen, dass die Bergrettung bei anhaltendem Skitourentrend modifizierte Predator-Drohnen betreiben wird. Also irgendwelche Drohnen, die in der Luft stehen können.

    Das wäre eine geeignet starke Plattform um auch die Grobsuche eigenständig oder über visuellen Link zur Zentrale durchzuführen. Die Drohne kann potente LVS Empfänger, Recco und Bodenradar tragen. Entsprechnende Rettungssysteme könnten mitgeführt werden. Ich denke an einen Bohrrüssel, mit dem in ein paar Minuten ein Atemkanal zum Verschütteten gefräst werden kann.

    Wenn man das System perfektioniert kann möglicherweise ein begehbarer Tunnel gefräst oder geschmolzen werden.

    Über entsprechende Sensorik kann so eine automatische Lawinendrohne auch die Vitalparameter des Klienten erfassen.

    Folgende effiziente Upgrades sind dann nur noch ein kleiner Schritt:
    - Spaltenbergungs-Package
    - Vor-Ort-Feuerbestattung, unterirdisch, mithilfe großzügig dimensionierter Thermitladungen, wo nur etwa Asche und eine eine eingeschmolzene Eisenkugel zurückbleibt
    - Drohnen-Sharing mit dem Militär, der Forschung und Hüttenversorgung über modulare Umrüstung
    Geändert von skipenner (11.08.2017 um 22:38 Uhr)
    Rettet Zitrone-Teegetränk-Granulat ohne Süßstoffe. Gibt es noch bei ReWe von Krüger

  18. #38
    Moderator Avatar von Brecher
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    Lass dir das patentrechtlich sichern! Den begehbaren, geschmolzenen Tunnel seh ich.

  19. #39
    Freeskier Avatar von skipenner
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    Standard AW: Umfrage Lawinensicherheitsprodukt 2017

    So ein Projekt läge eher im Bereich der Hilfsorganisationen / hoheitlicher Aufgaben, nicht im kommerziellen Bereich.

    Bei der Entwicklung solcher absonderlicher Konzepte hätte ich in dem Fall eher das Gemeinwohl im Blick und nicht meinen Geldbeutel.
    Geändert von skipenner (11.08.2017 um 21:05 Uhr)

  20. #40
    Freeskier Avatar von renegade5569
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    Ein einigermaßen gefüllter Geldbeutel erleichtert einiges..

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