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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Freeride Touren Dilemma



Wernoix
11.12.2013, 18:18
Hallo Community,

Ich versuche schon die letzten Wochen für mich(175cm, 65kg) einen Freeride-tourentauglichen-Ski zu finden. Jedoch kann ich leider nirgendwo einen Anhaltpunkt finden wie breit ein Ski zum Touren gehn (~1000hm) wirklich sein darf.

Ich habe jetzt für mich 2 Skier gefunden welche in die engste Auswahl gekommen sind.

Armada Norwalk 179
Taillierung: 126-141-116-132 / 189 cm
Radius: 21 m / 189 cm
Gewicht: ~2040g/Ski

Rossignol Soul7 180
Taillierung: 136-106-126 / 180 cm
Radius: 17 m / 180 cm
Gewicht: ~1900g/Ski

Hat jemand Erfahrungen beim Skitouren gehn mit Freeride skiiern? soll man hier eher doch den schmäleren bevorzugen oder ist das ab der Größe dann schon egal?

für die Bindung tendiere ich zur Marker F12 epf.

Bitte um euren Input!

DerFisch
11.12.2013, 20:14
Da du neu im Forum bist, möcht ich dir einen kleinen Tipp geben:
Oben rechts findest du die Suchfunktion fürs Forum, da wirst du fündig über das, was du wissen musst/willst, da das Thema schon eine ziemlich lange Nase hat.

th1nk
11.12.2013, 20:38
Da es um zwei konkrete Skis geht finde ich seine Frage nicht wahnsinnig daneben.
Ich selbst fahre den Norwalk sei kurzem mit ner Baron drauf, habe mit ihm aber noch keine Aufstiege hinter mich gebracht, ich warte noch auf den Schnee :( Und irgendwie ist mir mein Atomic Drifter mit der Dynafit drauf dann doch lieber wenn ich länger hochlaufen muss.
Der TST ist der kleinere Bruder vom Norwalk mit 100mm unter der Bindung und ansonsten ähnlicher Konstruktion (Tiprocker und normales TT Tail). Der Ski ist einiges leichter und würde sich mit ner Dynafit drauf auch für längere Aufstiege eignen! Bergab wird der sicher auch noch gut gehen. Konnte ihn leider noch nicht ausprobieren, habe allerdings nur gutes gehört, soll vor allem sehr vielseitig sein.
Wenn du natürlich mehr als genug Kondition hast und es dir egal ist mehr Gewicht hochzuschleppen sieht die Sache wieder anders aus...

snowdan
12.12.2013, 19:39
ein paar grundsätzliche gedanken.

je breiter der ski, desto schlechter der kantenhalt beim aufstieg. und desto mehr hebewirkung auf knöchel und unterschenkel.

je mehr tailliert, desto schlechter der kantenhalt im aufstieg.

je mehr gerockert, desto schlechter der kantenhalt im aufstieg.

je weiter vorne die bindung auf dem ski sitzt, desto schwieriger werden spitzkehren.

ohnehin ist ein 180er ski bei 175 körpergröße sicher schon herausfordernd für spitzkehren im steilgelände.

du willst also einen ski, der von all diesen faktoren genau grad so viel hat, dass es den aufstieg nicht zu sehr beeinträchtigt. je routinierter du bist, desto mehr wirst du du die nachteile kompenseren können.

wenns dir nicht aufs rückwärtsfahren ankommt, schau nach nem ski mit wenig tail-rocker.

ski um die 110mm gehen noch ganz gut zum laufen wenn sie nicht zu sehr tailliert sind. für knüppelharte hänge 6 uhr morgens ende april willst du dann aber noch was anderes haben.

da du aber recht leicht bist würde ich dir raten mal in der 100mm gegend zu schauen. da hast du immer noch massig auftrieb und es läuft sich noch echt gut. und vergleich ruhig mal die montagepunkte wegen spitzkehren.