Am ATOMIC Freeskiing Team kommt derzeit kaum einer vorbei: Vergangenes
Wochenende schaffte es lediglich Russ Henshaw aus Australien, sich vor den
beiden ATOMIC Teamfahrern Beni Mayr, Deutschland und dem Schweizer Elias
Ambühl zu platzieren.
Beni Mayr und Elias Ambühl scheinen sich mittlerweile daran gewöhnt zu haben,
nicht nur Teamkollegen zu sein, sondern auf den großen europäischen Freestyle-
Contests gemeinsam das Podest zu erobern. Beim Newschool Picknick im
österreichischen Schladming belegten die beiden Freestyler aus dem ATOMIC
Freeskiing Team die Plätze zwei und drei.
Schwer zu toppen
Bislang war das Podium aus ATOMIC-Sicht in dieser Saison nur ein Mal besser
besetzt: Bei den Austrian Freeski Open 2009 belegten mit Elias Ambühl auf Rang
eins und Beni Mayr auf Rang drei die beiden Vertreter des Skiherstellers aus
Altenmarkt, Österreich die vordersten Platzierungen.
Nichtsdestotrotz knüpften die
beiden Freestyle-Asse mit den erneuten Top-Platzierungen in Schladming an den
überragenden Erfolg von Mayrhofen an. Beni Mayr, der erst vor wenigen Tagen beim
Red Bull Linecatcher in La Plagne in Frankreich den Best Trick Award einheimste,
überzeugte die Jury und rund 4000 Zuschauer in der Freestyle-Arena am Fuße der
Planai mit einem Switch Misty 900 und einem Double Flat Spin 900.
Der erst 16-
jährige Elias Ambühl setzte noch eine halbe Drehung oben drauf und zeigte einen
spektakulären Switch Double Rodeo 1080 und einen massiven Switch Double
Backflip Japan im zweiten Sprung. Bei den AFO hatte es für Ambühl noch zum Sieg
gereicht, dieses Mal musste er neben seinem Teamkollegen Mayr auch Russ
Henshaw den Vortritt lassen. Der Australier war bei seinem Auftritt in Schladming in
bestechender Form und wurde an diesem Wochenende seiner Favoritenrolle
vollends gerecht.
Beni Mayr will mehr
Insgesamt zeigten sich die beiden ATOMIC-Athleten überaus zufrieden mit ihrem
Ergebnis. Elias Ambühl musste zugeben, dass ihm „Österreich scheinbar liegt,
schließlich habe ich heuer schon die Austrian Open gewonnen.“ Der Münchner Beni
Mayr, derzeit aufstrebendster deutsche Freeskier war unterdessen vor allem von den
äußeren Bedingungen beeindruckt, denkt aber schon einen Schritt weiter: „Ich hoffe,
dass das Picknick nächstes Jahr wieder hier statt findet, denn die Location hätte das
Potential, für einen noch größeren Jump.”