Diese Woche gibt es in den Weekly Edits die neuesten Edits aus der diesjährigen West Coast Session. ...
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Die Saison neigt sich dem Ende entgegen, doch der nächste Winter kommt schneller als man denkt. Dahe...
Eine erfolgreiche Eventpremiere schreit gewöhnlich nahezu nach einer Fortsetzung - so auch beim Lake...
Im Rahmen unseres freeskiers.net Spring Weekends 2012 stand am vergangenen Wochenende eine ganz beso...
Anfang August war es dann endlich so weit. Als ich etwas kurzfristiger als gedacht von einem einwöchigen Surftrip aus Frankreich nach Hause kam, blieben mir etwa 6 Stunden um all mein Zeug zu packen und das zweite Paar Ski zu montieren. Sichtlich gestresst befand ich mich schließlich zusammen mit Leo im Zug Richtung Wien. Am nächsten Morgen flogen wir nach Amsterdam wo Eric zu uns stieß. Nach einem weiteren Zwischenstopp in Lima landeten wir schließlich in Santiago de Chile.
Roadtrip ahead
Wenig später saßen wir auch schon in unserem „Wicked“ Van den wir von „Wicked Campers South America“ geliehen hatten. Wir machten uns auf den Weg Richtung Süden, nach Nevados de Chillan, da dort der Schnee am besten sein sollte. Nach sieben Stunden Autofahrt zogen wir auch schon unsere ersten Spuren in den Südamerikanischen Powder. Höchst motiviert schnappten wir uns auch bald das Zelt um das Gelände rund ums Skigebiet zu erforschen.
Auf der Suche nach dem besten Schnee trieb es uns jedoch noch weiter südlich. Laut Routenplaner wären es 12 Stunden nach Bariloche gewesen. Wir wussten allerdings nicht, dass wir eine geschlossene Grenze ansteuerten. Schließlich kamen wir nach 18 Stunden Autofahrt in Bariloche, Argentinien an. Dort trafen wir auch Marius, der uns die nächsten Tage begleitete.
Nach dieser äußerst langen Anreise wurden wir jedoch mit besten Schneebedingungen und unglaublich viel Terrain belohnt. So verbrachten wir fast eine ganze Woche mit Treeruns und coolen Lines im Skigebiet Cerro Catedral, bis wir dann wieder Richtung Santiago fuhren um am Freeskiing World Tour Contest in Ski Arpa teilzunehmen. Ich stürzte leider schon in meinem ersten Run. Die Runs von Eric und Leo wurden meiner Meinung nach nicht fair genug gejugded. Es hieß, sie hätten ihre Landung unter dem Cliff nicht sondiert, somit sei es fahrlässig gewesen, es zu springen.
Fotograf an Bord
Kurz nach dem Contest stieß dann auch Jonas zu uns, den wir für unseren Trip als Fotografen angeheuert hatten. Wir versuchten uns auch gleich mit dem ersten Shooting in Portillo und wählten einen Gipfel weiter hinten im Tal als unser Tagesziel. Wir starteten den Hike bei strahlendem Sonnenschein um dann bei Schlechtwetter abzufahren, eigentlich hätte es ja umgekehrt sein sollen... Das wars dann auch mit den guten Bilder. Als der Wetterbericht eine deutliche Erwärmung in den Skigebieten rund um Santiago zeigte, beschlossen wir kurzerhand erneut nach Bariloche zu fahren, da es dort weitaus besser sein sollte.
Diesmal schafften wir es sogar schneller als die vom Routenplaner vorgeschlagene Zeit und waren froh wieder in Bariloche angekommen zu sein. Dort wartete auch schon eine 4 köpfige Österreichische Crew um zusammen ein paar unvergessliche Powdertage zu verbringen. Erneut erwischten wir perfekte Bedingungen. Schneefall in der Nacht und nahezu Bluebird untertags, 5 Tage lang. Während unseres Aufenthaltes erfuhren wir, dass es zwei Täler hinter dem Skigebiet eine kleine bewirtschaftete Berghütte mit relativ einfachem Zustieg gibt. Refugio Frey soll sie heißen.
Da es ohnehin mal wieder Zeit für ein kleines Abenteuer war, beschlossen wir unser Zeug zu packen und zur Hütte zu gehen. Das Gelände rund um „Frey“ war einfach unglaublich. Von Big Mountain Lines bis hin zu extremen Rinnen und offenen Hängen war alles dabei. So blieben wir statt der einen geplanten Nacht gleich 3 Nächte auf der Hütte und versuchten möglichst viele Lines zu ergattern. 3 Hikes pro Tag waren da keine Seltenheit.
Erschöpft aber äußerst glücklich kehrten wir wieder zu unserem Hostel zurück und warten nun auf den nächsten Schneefall. Eric hat uns leider schon verlassen da er zu Hause eine Klausur schreiben muss um dann den heimischen Winter möglichst stressfrei genießen zu können.
Weitere Impressionen des Südamerika-Trips: