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Teil 5: Trip Report: Living the Dream!

Trip Report: Living the Dream!Review

Bellwald, Leukerbad und Laax

Autor: IG Pulverschnee Date: 25. März 2010
Nachdem wir uns die letzten Wochen ausschließlich in den wohl bekanntesten Gebieten der Alpen ausgetobt haben, ist es für uns mal wieder an der Zeit im Wallis auf noch weniger begangenen Pfaden unterwegs zu sein. Gemeinsam mit unserem Lieblings-Servicemann, dem Martin vom HangLoose Shop in Wien, erkunden wir die Freeride-Möglichkeiten in und um das Skigebiet in Bellwald. Auch wenn wir gerne den ganzen Tag ohne Pause durchgefahren würden, das Bilderbuchwetter und das Bergpanorama mitsamt dem markanten Monte Toblerone zwingen uns förmlich den Tag zum Fotografieren zu nützen. Und wir haben alle Zeit der Welt, am Ende des Tages können wir anhand unserer Spuren abzählen, wie oft wir den Hang gefahren sind. Der Berg gehört quasi uns allein.

Das schlechte Wetter am nächsten Tag hindert uns daran, die Felle auszupacken um dem lifterschlossenen Gelände zu entfliehen. Es hätten noch einige sehr feine Hänge auf uns gewartet. Bevor wir aber unsere Zelte in Bellwald abbrechen probieren wir noch kurz die neuesten Flexo-Skiboots der Firma NoGrip Technologies aus, die uns der Martin zum Testen mitgebracht hat.

Wir fahren also weiter nach Leukerbad, doch richtig prachtvoll ist das Wetter auch hier nicht mehr. Nach ein paar sehr feinen Runs empfinden wir die Bodensicht jedoch als nicht mehr akzeptabel, möglicherweise war auch die Aussicht auf das wartende Alternativprogramm einfach erquickender. So finden wir uns wenig später in den wohltuend warmen Thermalbecken des Burgerbads wieder.

Um die European Freeski Open mit zu verfolgen fahren wir für’s Wochenende nach Laax. Leider finden die Finali wegen schlechtem Wetter nicht wie geplant statt. Gut, dass zumindest am Sonntag das Wetter passt und wir uns am Bagjump austoben können. Wer es schafft einen Namen für die „Tricks“ zu finden, die wir in das Luftkissen gestellt haben, soll uns bitte umgehend kontaktieren, es würde uns tatsächlich interessieren.

Einen Tag später sind wir den Drehwurm auch schon wieder los und wir sind fit genug für die Fahrt ins Berner Oberland. Es erwarten uns einige Tage Kaiserwetter für unsere Freeride-Safari in der Jungfrau-Region. Am ersten Tag steht Mürren mit dem Schilthorn am Programm, doch bereits bei der ersten Abfahrt passiert es…

Mario stürzt in einem steilen Couloir und rutscht mitsamt dem ganzen Sluff circa 200 Meter die Rinne hinunter. Es ist erschreckend mit anzusehen wie es ihm unmöglich ist stehenzubleiben, obwohl er alles versucht um aus dem Lockerschneerutsch rauszukommen. Auf seinem Weg nach unten tuschiert er mehrere Felsen, wobei einer von denen ihm wohl das Knie böse verdreht hat.

Heilfroh über den noch relativ glimpflichen Ausgang dieses Unfalls setzen wir uns erstmal gemütlich in die Sonne mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau. Versuche auf einem Ski abzufahren scheitern, also entscheiden wir uns für die Variante mit dem Hubschrauber. So bleibt dem Mario als Trost zumindest noch ein gratis Rundflug für den Touristen aus aller Welt sicher Unsummen hinblättern.

Mittlerweile ist er am Weg der Besserung, er bestellt schon fleißig Ski für die nächste Saison, in meinen Augen ein sehr positives Zeichen! Wie es mir auf einsamen Pfaden so ergeht lest ihr schon bald hier und die allerneuesten News gibt es wie immer auf Facebook und im Blog!
Stay tuned for more, eure IG Pulverschnee.

Weiter mit Teil 6
Additional Information
www.hangloose.at markusrohrbacher.blogspot.com
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