Diese Woche gibt es in den Weekly Edits die neuesten Edits aus der diesjährigen West Coast Session. ...
Scheint als würde der Winter noch einmal ein kurzes Revival feiern. Während es in den Höhenlagen mom...
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen, doch der nächste Winter kommt schneller als man denkt. Dahe...
Eine erfolgreiche Eventpremiere schreit gewöhnlich nahezu nach einer Fortsetzung - so auch beim Lake...
Im Rahmen unseres freeskiers.net Spring Weekends 2012 stand am vergangenen Wochenende eine ganz beso...
Die Fahrt auf der Ruta 40 war wieder so eintönig, aber auch wieder, oder wahrscheinlich genau deshalb, so beeindruckend und faszinierend. Man fährt stundenlang ohne Gegenverkehr gerade aus durch eine trockene und staubige Ebene, in der sich die Pflanzenwelt auf ein Minimum reduziert.
Wenn jetzt noch die Sonne hinter den Anden untergeht und alles in einem wunderschönen rotem Abendlich erleuchten lässt, bleibt einem nicht viel anderes übrig als mit offenem Mund aus dem Fenster zu starren…
Schon lange nachdem sich die Dunkelheit langsam aber stetig wie ein Vorhang von Osten her über alles gelegt hat, biegen wir auf die kleine Straße ab, die uns am nächsten Morgen nach Vallecitos bringen soll und suchen uns einen geschützten Platz, um es uns dann in unseren Schlafsäcken bequem zu machen. Harti wählte aus Angst vor Getier jeglicher Art das Dach als Schlafplatz, Michi und ich machten es uns auf der Ladefläche bequem.
Als wir uns dann am nächsten Morgen endlich aus unseren warmen Schlafsäcken gequält und die Schotter-Serpentinen-Straße hinter uns gebracht hatten, mussten wir feststellen, dass der Liftbetrieb für diese Saison aus Schneemangel eingestellt wurde. So sollte es also auch drei Wochen nach meinem ersten Versuch nichts werden mit einer Erkundung dieses kleinen, vom Skiclub Mendozza geführten, Skigebietes.
Da wir das schöne Wetter unbedingt nutzen wollten um Fotos machen, machten wir uns auch schon kurz darauf auf den Weg nach Los Penitentes, wo wir dann auch gegen 14:00 Uhr das erste Mal im gemütlich-nostalgischem Doppelmayer-Sessellift saßen, der bei diesem sonnig warmen Wetter ein optimales Beförderungsmittel darstellte. Man kann sich in aller Ruhe die Bergwelt anschauen und den Anblick des Aconcagua, des mit fast 7000m höchstem Berg Amerikas, genießen.
Nachdem wir als Letzte vom Berg kommen, finden wir noch spontan eine Bleibe für die Nacht und so müssen wir nicht zurück nach Upsallata fahren. Am nächsten Morgen stehen wir gegen 9:00 Uhr vor dem Lift, wir müssen uns allerdings in Geduld üben, da die Lifte offiziell erst um 10Uhr aufmachen, was dann bedeutet, dass sie gegen 10:15Uhr aufmachen.
Da der Schnee nicht mehr all zu berauschend ist, können wir uns damit abfinden, aber schon allein der Gedanke, an einem Bluebird-Tag unten warten zu müssen bis der Lift irgendwann mal aufmacht, lässt uns verzweifeln. Heute halten wir uns im Gegensatz zu gestern im oberen Bereich des Gebietes auf. Nachdem wir unser Tagwerk beendet haben, machen wir uns begeistert auf den Weg nach Mendoza.
Unsere Begeisterung rührt daher, dass das Skigebiet Los Penitentes uns wirklich mit seinen vielen Möglichkeiten überrascht hat. Ich müsste mir echt das nächste mal überlegen, ob ich nach einer Schneefall-Periode nach Las Lenas gehe oder nach Los Penitentes…
Den Abend verbrachten wir wieder bei sommerlichen Temperaturen in Mendoza und feierten ganz gediegen den letzten Skitag für Harti und Michi, der am folgenden Tag auch noch Geburtstag hatte. Am Sonntag Morgen flogen Michi und Harti erst von Mendoza zurück nach Santiago, und von dort an Weiter über Paris nach München. Ich verbrachte den Tag in der Stadt, mir war aber schnell klar, dass ich es hier, da ich ständig an meine gestohlene Skisachen denken musste, nicht lange aushalten würde…