Wie es aussieht wenn so ein Obstacle im Crystal Ground aufgebaut wird, zeigen wir euch am Beispiel eines der Prunkstücke des Parks - der acht Meter langen Curved Box. Erstmals wird dieses Obstacle in der Saison 2008/2009 von beiden Seiten fahrbar sein und somit mehr Abwechslung bieten.
Am Anfang war ein Schneehaufen: Flo Geiger legt letzte Hand an dem riesigen Fundament für die Curved-Box an.
Damit der erste Teil des Obstacles nicht so alleine ist, holen die Jungs gleich die zweite Hälfte der Box hinterher.
Mit vereinten Kräften wird das schwere Teil auf den Table gezogen...
...und aufgestellt! (Interpretation der Blicke: "Leg deine Kamera weg und hilf uns du fauler Sack!")

Dann werden die zwei Hälften miteinander verschraubt. Hier muss präzise auf die Ausrichtung geachtet werden. Wenn die Box von beiden Seiten fahrbar sein soll, darf es zwischen den Teilen keine Spalte oder Höhenunterschiede geben.
Wenn alles verschraubt ist, werden die Füße des Obstacles im Fundament versenkt. In diesem Fall wird die Box noch leicht angekippt, um das Ganze noch etwas spektakulärer zu gestalten.
Die Lücken zwischen dem Fundament und den Seitenwänden der Box werden mit Schnee aufgefüllt. Wenn der Schnee verdichtet wurde und über nacht ausgehärtet ist, steht das Obstacle bombenfest.
Bei den Feinarbeiten am Fundament um an der Box gibt es immer genügend Diskussionsstoff.

Flo Geiger mit dem "Shaper". Dieses Tool eignet sich hervorragend für feine Shape arbeiten, wie zum Beispiel hier an der "Auslaufzone" für den Fall, dass die Box nicht bis zum ende durchgefahren wird.
Et voilá: Kurz bevor die Sonne untergeht ist es vollbracht - die Curved Box steht. Jetzt heißt es warten bis die Raupe kommt und Schnee bringt, um das Hinderniss mit Aufsprüngen zu versehen und fertig zu stellen.
Auf der letzten Seite gibt's noch ein Interview zum Marketing