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Zunächst stellten sich die beiden Coaches vor, wobei diese für die Teilnehmer sicherlich keine Unbekannten gewesen sein dürften. Denn zum einen handelte es sich dabei um den Line-Rider Roy Kittler, der in dieser Saison neben dem Deutschen Meistertitel im Slopestyle auch Podiumsplätze bei den European bzw. Austrian Open vorweisen konnte. Der Zweite im Bunde war der Gesamtsieger der diesjährigen Wir Schanzen, Flo Geyer aus dem K2-Team, der kurzfristig für den verletzten Tobi Mangold einspringen konnte.
Die Trainingssession kann beginnen
Der erste Run durch den Snowpark Kaunertal diente dann der Einteilung der Fahrer in zwei Gruppen. Nachdem sich Roy und Flo einen Eindruck der Vorkenntnisse, die jeder einzelne Teilnehmer bereits besaß, gemacht hatten, konnte es dann schließlich losgehen.
Hochmotiviert machten sich sämtliche Teilnehmer in den darauf folgenden Stunden daran, die zahlreichen unterschiedlichen Obstacles im Park zu meistern. Ob es sich bei den Fahrern um Neueinsteiger oder Fortgeschrittene handelte, war dabei vollkommen zweitrangig. Denn sowohl in Sachen Basics, als auch gerade im Hinblick auf technisch anspruchsvollere Tricks standen mit Roy Kittler und Flo Geyer zwei überaus erfahrene Ansprechpartner zur Verfügung. Die Tatsache, dass die ersten Erfolge bei diesen Voraussetzungen nicht lange auf sich warten lassen, schlug sich natürlich auch auf die hervorragende Stimmung innerhalb der gesamten Gruppe nieder.
Videocoaching
Nach den ersten Stunden der Session war es dann schließlich an der Zeit eine kleine Verschnaufpause einzulegen. So zogen sich alle Beteiligten am Mittag in das Gletscherrestaurant Weißseespitze zurück, um ihre Kräfte für den restlichen Tag im Park zu sammeln. Neben einer kleinen Stärkung wurde die Zeit genutzt, um die Aufnahmen des Videocoachings am großen Flatscreen-TV zu sichten und durchzusprechen. Auch die kleinsten Fehler konnten den Ridern auf diese Weise vor Augen geführt werden. Natürlich hatten die Coaches für jeden individuellen Fehler den passenden Tipp parat, den die Teilnehmer dann im zweiten Teil der Session im Snowpark direkt umzusetzen hatten.
Auch während der nächsten Stunden war die Motivation ungebrochen. Zusätzlich zu den Boxen und Rails standen am Nachmittag auch einige Runs in der Halfpipe und über die kleine Kicker-Line auf dem Programm. Neben den Basics der richtigen Sprungtechnik erlernten hierbei auch die ein oder anderen Fahrer bereits 180s und 360s. Am Ende des ersten Tages des freeskiers.net Spring Weekends konnten schließlich ausnahmslos alle Teilnehmer ihr persönliches fahrerisches Level steigern. Die Möglichkeit, diese teils deutlichen Fortschritte zu feiern, bot sich dann abends im Rahmen der offiziellen freeskiers.net Party im Zappa Dello in Feichten.