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Im Finale ging der Sieg dann schließlich nach einer überzeugenden Vorstellung an den Local Josh Daiek aus den USA. Hinter ihm positionierte sich sein Landsmann Kevin O’Meara aus dem benachbarten Squaw Valley, gefolgt vom drittplatzierten Franzosen, Guerlain Chicherit. Aufgrund ihrer abermals guten Vorstellung fanden sich die deutschsprachigen Finalisten, Sebastian Hannemann und Stefan Häusl auf den Plätzen 15 und 16 wieder. Um die Starter aus der US-Contestserie bereinigt, ergibt das auf die Freeride World Tour Wertung übertragen einen vierten und einen fünften Platz. Den FWT-internen Sieg konnte an diesem Tag der Franzose Jérémy Prévost für sich verbuchen, der damit die Führung im Gesamtranking übernimmt und Henrik Windstedt von der Spitzenposition verdrängt.
Auch die Damen hatten zeitweise mit der Schneebeschaffenheit in Kirkwood zu kämpfen. So überschlug sich beispielsweise Eva Walkner aus Österreich - bis dahin auf Siegeskurs unterwegs gewesen - bei der Landung nach einem größeren Cliff, konnte ihren Run jedoch unverletzt zu Ende bringen. Angel Collinson dagegen zeigte an beiden Tagen eine fehlerfreie Performance und konnte damit den Contest in Kirkwood für sich entscheiden. Hinter ihr landeten die Vorjahresgewinnerin Janina Kuzma und Rebecca Selig auf dem zweiten und dem dritten Platz.
Aufgrund der Ergebnisse des dritten Tourstopps kam auch bei den Frauen Bewegung ins Overall-Ranking. Zwar kann Janette Hargin mit ihrem achten Platz in Kirkwood den ersten Rang in der Gesamtwertung verteidigen, doch die restlichen Fahrerinnen konnten den bisher vorhandenen Vorsprung der Schwedin erheblich verkürzen.
Überschattet wurde die Veranstaltung jedoch von dem tragischen Tod des 25-jährigen US-Amerikaners Ryan Hawks. Dieser erlag am Dienstagmorgen den Verletzungen, welche er sich beim Sturz nach einem misslungenen Backflip von einem der größten Cliffs des Face zugezogen hatte.