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Eine erfolgreiche Eventpremiere schreit gewöhnlich nahezu nach einer Fortsetzung - so auch beim Lake...
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Mit einer ebenfalls hervorragenden Vorstellung, die vom Publikum mit tosendem Beifall honoriert wurde, holte sich Justin Dorey' mit 90.00 Punkten die Silbermedaille. Hinter ihm reihte sich der sage und schreibe erst 15-jährige Torin Yater-Wallace auf dem dritten Rang ein, dem nach seinem zweiten Platz bei den X Games in Aspen eine überaus vielversprechende Karriere bevorsteht.
Ski Slopestyle Men's Finals
Die unglaubliche Leistungsdichte, die momentan beim Freeskiing im Slopestyle der Männer vorherrscht wurde im Rahmen der Qualifikation bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt . Zahlreichen Medaillenanwärtern blieb der Weg ins Finale der letzten acht verwährt. Tom Wallisch, Henrik Harlaut, Elias Ambühl, Jossi Wells, Bene Mayr und Markus Eder - allesamt schieden bereits nach der Quali aus und mussten sich das Finale am Donnerstag als Unbeteiligte mit ansehen.
Als es dann schließlich darauf ankam, schlug die Stunde des Kanadiers, JF Houle. Schon aus der Vorausscheidung als Führender hervorgegangen, konnte er seinen Run abermals perfekt ins Ziel bringen und als - mit 25 Jahren - ältester Rider im Finale mit einem Score von 94.33 Punkten die Goldmedaille an sich reißen. Die ungünstigen Wetterverhältnisse an diesem Tag in Tignes scheinten ihn vollkommen unbeeindruckt zu lassen, so dass ihm auch der Norweger, Andreas Hatveit mit seinen 92.33 und der ebenfalls stark auffahrende James Woods mit 89.66 Zählern nicht gefährlich werden konnten.
Ski Superpipe Women's Final
Zum Abschluss der diesjährigen European Winter X Games zeigte sich das Wetter am Freitag, den 18. März schließlich versöhnlich, so dass sich die Wolken und der Nebel in Wohlgefallen auflösten und die Sonnenstrahlen damit ungehindert auf die Superpipe in Tignes fallen konnten. Die Gewinnerin der europäischen X Games Ausgabe machte es an diesem Tag ganz besonders spannend, denn Sarah Burke konnte die bis dahin führende Anais Caradeux erst mit ihrem allerletzten Run von der Spitzenposition verdrängen. Somit machte sich ähnlich wie beim Slopestyle der Männer auch in diesem Fall die Erfahrung der Routiniers gegenüber den nachrückenden Ridern bezahlt. Besonders bemerkenswert sei an dieser Stelle auch die Leistung der Drittplatzierten, Devin Logan, die sich selbst von einem gebrochenen Arm nicht davon abhalten ließ, ihre Runs in beeindruckender Art und Weise durchzuziehen, um verdientermaßen die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen zu können.