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So unterschiedlich die einzelnen Personen, die mittlerweile den Weg zum Freeskiing gefunden haben, so unterschiedlich sind auch deren Ansprüche an das Material, das sie verwenden. Da sich die Menschen, die den Sport ausüben nicht in eine einzige, klar abgegrenzte "Schublade" einordnen lassen, waren wir bemüht, mit unseren Testern auch ein relativ großes Spektrum abzudecken.
Aus diesem Grund suchten wir unsere Teilnehmer aus möglichst unterschiedlichen Zielgruppenbereichen aus - was die Auswertung der Testermeinungen schließlich ergab, könnt ihr nachfolgend lesen.
Tester Nr. 1:
Mit 16 Jahren war der Schüler Dominik Wilke unser jüngster Teilnehmer im Bunde. Normalerweise eher im Park und auf der Piste unterwegs, wagte er im Testzeitraum auch einige Ausflüge in den Tiefschnee. Einem niederschlagsreichem Urlaub am Stubaier Gletscher sei Dank! Zwischen all dem Schneegestöber zeigte sich jedoch auch zeitweise die Sonne, so dass er die Kombination aus Helm und Goggle bei unterschiedlichsten Bedingungen ausprobieren konnte.
Eindrücke zum getesteten HLMT 7 PRO: Sowohl die Farbe und das Design als auch die Verarbeitungsqualität des Helms stachen positiv hervor. Auch die erste Anprobe verlief sehr zufriedenstellend, eine Anpassung über die mitgelieferten Pads war nicht notwendig. Dank des Verstellsystems (IAS) am Hinterkopf war die richtige Passform schnell gewährleistet. Diese machte sich dann auch in Form der guten Kälteabschirmung bei schlechtem Wetter direkt bemerkbar. Einzig die Handhabung beim Herausnehmen der Ear-Pads hätte Dominik schneller von der Hand gehen können, ansonsten war er vom HLMT 7 PRO, gerade was den Komfort und die Verarbeitung betrifft, begeistert.
Eindrücke zur getesteten G.GL 7 PRO: Breites Sichtfeld und verspiegeltes Glas punkten in Sachen Optik beim 16-jährigen Schüler besonders. Doch auch die einfache Weitenanpassung des Straps und der lückenlose Abschluss in Kombination mit dem HLMT 7 PRO sorgen für einen sehr positiven Gesamteindruck. Ebenfalls ein großes Plus: Die farbgetreue Wiedergabe der Umgebung - lediglich bei starkem Schneefall hätte sich Dominik ein spezielles "Schlechtwetterglas" anstatt der getesteten Silver Mirror Scheibe gewünscht. Ansonsten konnte die Goggle unseren Tester auf ganzer Linie überzeugen.
Tester Nr. 2:
Als 23-jährige Studentin der Sportwissenschaft und Trainerin im Alpinbereich, erschien uns Romina Erhardt besonders für die Teilnahme an der Uvex Core Range Testaktion geeignet. Während sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Trainerin überwiegend auf der Piste unterwegs ist, sucht sie in ihrer Freizeit hingegen eher den Weg ins Gelände. Während des Testzeitraums hatte sie überwiegend mit den weniger erfreulichen Wetterbedingungen zu kämpfen: Schneeregen und Nassschnee standen auf der Tagesordnung.
Eindrücke zum getesteten HLMT 3 Pure: Gerade das geringe Gewicht des Helms gefiel der Studentin auf Anhieb besonders gut. Zudem war auch hier im Zusammenspiel mit der G.GL 7 ein idealer, lückenloser und damit wärmender Abschluss gewährleistet. Gewöhnungsbedürftig erschien Romina hingegen der relativ hoch ausgeschnittene Hinterkopf - das Tragen einer Mütze unterhalb des Helms wird in diesem Fall jedoch bereits von Uvex selbst empfohlen, da sich das Modell in erster Linie an die Parkrider richtet, welche diesen Style ohnehin oftmals bevorzugen.
Eindrücke zur getesteten G.GL 7: Die Problematik der schlechten Passform bei schmaleren/kleineren Gesichtern, welche den meisten Frauen nicht ganz unbekannt sein dürfte, zeigte sich laut Rominas Angaben bei der G.GL 7 nicht. Bei vereinzelt auftretendem, leichtem Beschlagen in feuchtem, schneeregnerischem Wetter, leistete die Belüftung der Brille gute Dienste und sorgte umgehend für die Wiederherstellung des nötigen Durchblicks. Auch der relativ eng anliegende Sitz am Gesicht konnte unsere Testerin überzeugen, schließlich ragten die Ränder dadurch nicht störend ins Blickfeld.
Tester Nr. 3:
Ausgiebig Zeit zum Testen der Helm-Goggle-Kombination aus der Uvex Core Range hatte auch Tobias Ibler in den vergangenen Wochen. Der 27-jährige Skilehrer nutzte neben seiner Freizeit auch seine Arbeitszeit am Berg, um sich ein möglichst umfassendes Bild von den Testprodukten zu machen. Sonne, Regen, starker Schneefall - alles war dabei.
Eindrücke zum getesteten HLMT 7 Pure: Unser Tester war von Beginn an vom klaren Design und der Farbgebung des Helms (Black/Green) angetan. Dieser Eindruck blieb über den gesamten Testzeitraum ungetrübt, denn der glänzende Lack zeigte sich trotz Gebrauch kratzerresistent. Tobias Bedenken, der kleine "Spoiler" (Brim) könnte die Goggle bei häufigem Auf- und Absetzen in Mitleidenschaft ziehen, konnten aus der Welt geschafft werden. Ganz im Gegenteil: Der Fortsatz der Hartschale sorgte für eine verbesserte Abschirmung gegenüber eindringendem Schnee.
Pluspunkte konnte der HLMT 7 Pure zudem mit seiner ebenso einfachen, wie auch schnellen Weitenanpassung über das IAS sammeln. Für den Skilehrer ein deutlicher Zuwachs an Komfort, da er je nachdem, ob er sich in einer Lehr-Situation, oder selbst in der Abfahrt befindet, den Helm locker, oder eng und damit sicher am Kopf tragen kann. Und das jeweils, ohne den Helm abzusetzen.
Eindrücke zur getesteten G.GL 7 Pure: Auch bei der Goggle liegt Tobias mit den Produktdesignern auf einer Wellenlänge und weiß die Optik der G.GL 7 Pure zu schätzen. Eine komfortable Geschichte - gerade in Verbindung mit einem Helm - sind die Rahmenausleger, welche eine variablere Anpassung an den Träger ermöglichen.
Sowohl das Blickfeld, welches nicht vom Rahmen eingeschränkt wird, als auch die kontrastreiche und farbechte Wiedergabe der Umwelt hinterließen bei Tobias einen rundum begeisterten Eindruck. Einziger Wehrmutstropfen war eine Naht am Strap, die sich beim Einstellen der Weite auf einem Viertel ihrer Länge gelöst hatte, aber keinen weiteren Einfluss auf die Funktionalität hatte.
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