Review: Two Fifty Masters Feldberg

Review: Two Fifty Masters Feldberg 2012

Die Contestsaison ist in vollem Gange und mit dem Two Fifty Masters am Feldberg fand bereits der vie...

Review: The 5ive Barbecue

Review: The 5ive Barbecue 2012

Die Wir Schanzen Tour 2012 feierte mit dem "The 5ive Barbecue" am letzten Samstag einen er...

Erfolgreicher Auftakt der ARt on Snow 2012

Erfolgreicher Auftakt der ARt on Snow 2012

Besser hätte die diesjährige ARt on Snow nicht starten können. Der Wechsel des "Ausstellungsort...

Review: Neighborhood Jam

Review: Neighborhood Jam 2012

Bei eisigen Temperaturen und mit einer beschwerlichen Anfahrt fand am letzten Samstag den 4. Februar...

News aus dem Fellhornpark

News aus dem Fellhornpark

Die aktuelle Wintersaison sorgt mit ihren überaus großzügigen Niederschlagsmengen auch im Allgäu für...

mehr aus der Kategorie: News - People - Reports - Events
04.02.2012 - 12.02.2012 ARt On Snow
09.02.2012 - 12.02.2012 FWQ: Gressoney
11.02.2012 - 11.02.2012 Dynafit - Götschen-Fuchs
12.02.2012 - 17.02.2012 Frostgun Invitational
14.02.2012 - 16.02.2012 Tourstopp der SFR Tour 2012
18.02.2012 - 22.02.2012 FWQ: Jasna
18.02.2012 - 20.02.2012 T-Bar Free-Session (FWQ)
18.02.2012 - 18.02.2012 Jungle Fever (Wir Schanzen)
21.02.2012 - 23.02.2012 Tourstopp der SFR Tour 2012
22.02.2012 - 22.02.2012 Dynafit - Unternberg-Bär
24.02.2012 - 28.02.2012 FWQ: Vallnord

Report

Beschneiung und was alles dazugehört

Künstlich erzeugter Schnee als Grundlage vieler Skigebiete

geschrieben am: 28. Dezember 2008
geschrieben von: Dennis Forte
 
Report - All about - Beschneiung
Geschichte der Beschneiung
Das Prinzip der künstlichen Beschneiung wurde Ende der 40er Jahre in Kanada entdeckt. Damals versuchten Wissenschaftler in einem Windkanal die Vereisung von Düsentriebwerken zu testen. Heraus kam als Nebenprodukt des Experiments der erste maschinell erstellte Schnee.

Die erste kommerziell genutzte Druckluftschneekanone wurde 1950 gebaut, um schneearmen Wintern vorzubeugen. Anfang der 60er Jahre verbreitete sich die künstliche Schneeerzeugung in Nordamerika. Etwa zehn Jahre später gab es die ersten Anlagen in Europa. Ende der 1980er erfuhren Beschneiungsanlagen infolge von schneearmen Wintern immer mehr Verbreitung. Das hält bis zum heutigen Tag an.

Funktionsweise der Technik
Zuerst muss einmal der Begriff "Kunstschnee" geklärt werden, der von vielen verwendet wird, aber nicht ganz richtig ist. Kunstschnee würde bedueten, dass maschinell erzeugter Schnee mit künstlichen (chemischen) Zusätzen versehen ist. Da dies im Regelfall nicht der Fall ist, verwendet man diesen Begriff im Fachbereich nur selten, dafür aber die korrekte Bezeichnung "Maschinenschnee", "technischer Schnee" oder "künstlich erzeugter Schnee".

Bei der technischen Beschneiung gibt es zwei verschiedene Funktionsweisen. Das Hochdrucksystem und das Niederdrucksystem. Die klassische "Schneekanone", wie sie die Meist en kennen, nennt sich im Fachjargon Propellerkanone und gehört zu den Niederdruckanlagen. Hierfür wird  die notwendige Druckluft für die Beschneiung mithilfe eines Kompressors an der Maschine selbst erzeugt. Nur Wasser und Strom wird durch Leistungssysteme bereitgestellt.

Die zweite Gattung, die Hochdrucksysteme, sind vor allem als fest installierte Schneeianzen, die ein wenig an Straßenlaternen erinnern, bekannt. Beim Hochdruckverfahren wird sowohl das Wasser als auch die notwendige Druckluft durch Rohrleitungen herbeigeführt.

Jedes dieser Systeme hat seine Vor-und Nachteile bezüglich der örtlichen Bedingungen, wie Gelände, Infrastruktur oder Anlagengröße. Bei allen Systemen ist für den Pistenbenutzer meist nur der Schneeerzeuger und die Zapfstellen zu sehen.

Im Alpenraum sind die klassischen Niederdruck-Schneekanonen am weitesten verbreitet, da dieses System über eine hohe Schneileistung und eine große Flexibilität verfügen.


ADDITIONALINFORMATION