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Runde 1
Der Siegeswillen war den Amerikanern in der ersten Runde deutlich anzumerken. So konnte Dylan Hood gleich im ersten Duell gegen Sverre Liliequist einen Punkt gutmachen. In bestechender Form zeigte sich auch der Kanadier Rory Bushfield. Er stand einfach jeden Trick: Angefangen beim 360 über die Entry Hip, einem Cork 7 am Kicker, einem Rightside 3er an einem mittelhohen Drop und einem abschließenden 180 Nosetap von einem 10-Meter-Drop, zeigte sich Rory absolut fehlerlos.
Übertroffen wurde diese Vorstellung nur noch vom Italiener, Markus Eder, der mit einem Cab 9 Mute und einem Switch 5 Revert auftrumpfte. Nach einer unglücklichen Serie von Stürzen seitens der Amerikaner endete die erste Runde 4:4 unentschieden.
Runde 2
In der zweiten Runde knüpfte Henrik Windstedt an seine gute Leistung aus der Vorrunde an, sicherte seiner Mannschaft einen weiteren Punkt im Freestyle und konnte damit auf eine absolut fehlerlose Bilanz beim Swatch Skiers Cup zurückblicken. Nach der NIederlage im ersten Duell konnte der Mitgründer des Events, Bigmountain-Spezialist Sverre Liliequist, sein schlummerndes Slopestyle Talent aktivieren und ein zusätzliches Duell für das Team Europa entscheiden. Den Misty 7, den er an diesem Tag zeigte, hätten ihm wohl im Vornherein nur die Wenigsten zugetraut.
Auch beim "Flying Squirrel", Kaj Zackrisson, machte sich der Crash-Kurs, den ihm sein Teamkollege Nicolas Vuignier am Vortag in Sachen Freestyle gegeben hatte, bemerkbar. Zum ersten Mal in seiner langen Freeride-Karriere stand der Schwede sowohl den Left 360 als auch den Right 360 problemlos innerhalb einer Line. Auch wenn sich die Amerikaner alle Mühe gaben und erstklassige Leistungen zeigten, konnten sie den Europäern auch in der zweiten Runde lediglich ein 4:4 unentschieden abringen.
So stand also auch das Endergebnis beim ersten Swatch Skiers Cup von insgesamt 14:10 Punkten nach den beiden Disziplinen Big Mountain und Backcountry Slopestyle fest. Der Sieg und damit auch die Trophäe gingen verdientermaßen an die Vertreter des europäischen Festlands.
Das sämtliche Teilnehmerfeld zeigte sich nach dem Event im chilenischen Valle Nevado äußerst zufrieden, so auch Richard Permin: "Ich glaube, ich habe noch nie einen so guten Spirit erlebt wie bei diesem Contest!“ Auch "Captain America", Mark Abma, zog eine positive Bilanz: „Ich finde, es war schon wegen des Teamgefühls und der Kameradschaft ein echter Erfolg. Wir haben heute so viele Events, die sich auf den Einzelnen konzentrieren, dass es wirklich eine funky Idee ist, einen Team-Event zu machen. Es ist super, dass Kaj und Sverre mal etwas anderes veranstaltet haben.”
Das Highlight Video vom Final Day beim Swatch Skiers Cup:
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