Aus Vorarlberg - Österreichs westlichstem Bundesland - stammt Fabio Studer. In den letzten beiden Winterhalbjahren hat er eine beeindruckende Karriere steil nach oben hingelegt. Und man kann davon ausgehen, das er das auch in Zukunft fortsetzen wird.
Vor fünf Jahren - mit 16 - gehörte er noch zu den hoffnungsvollsten Nachwuchs-Rennläufern in Österreich. Entsprechend enttäuscht waren seine Trainer, als er beschloss, diese Karriere an den Nagel zu hängen. Kein Wunder, zu dieser Zeit war Freeskiing noch lange nicht so populär wie jetzt, und kaum einer traute ihm zu, mit diesem Sport seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Und so war der Weg auch beschwerlich und lang, bis sich endlich die ersten größeren Erfolge einstellten.
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Mittlerweile ist Fabio auf einem Level angelangt, mit dem er auch den Auftritt auf internationaler Bühne keinesfalls scheuen braucht. Egal ob im Sommer in Neuseeland, im Winter in den USA oder in Skandinavien. Dazu fährt er im internationalen Team von Head, was seine Möglichkeiten weiter vergrößert.
Zu den Highlights seiner Karriere gehört dabei auch ein Filmpart zusammen mit Luggi Brucic im aktuellen Freeski-Movie "Corduroy". Und wer die amerikanischen Produktionen kennt, der weiß was es bedeutet und wie schwer es ist, als europäischer und besonders als deutschssprachiger Fahrer einen Filmpart in so einem Streifen zu bekommen. Nebenbei ist er auch noch einer der Toprider des neuen Freeski-Filmlabels "Headbud".
Sein Homespot ist der "Nova Park" im Skigebiet "Silvrette Nova", wo er im Winter jeden freien Tag zum trainieren verbringt. Dabei legt er einen enormen Ehrgeiz an den Tag und ist trotzdem stehts gelaunt. Das ist übrigens auch ein Markenzeichen von ihm - egal wo man ihn trifft er hat meistens ein fettes Grinsen im Gesicht. Das er dazu noch ein megamäßiger Spaßvogel ist verwundert nicht - falls es mit der Karriere doch nicht weiter bergauf gehen sollte (was allerdings schwer vorstellbar ist) kann er es auf jeden Fall als Comedian versuchen!