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Mitte November lag endlich das lang ersehnte Paket vor meiner Tür. Auspacken und anziehen: Passt! Erst mal schauen was diese Columbia Combo, die im Gegensatz zu meinen sonstigen Ski-Klamotten gefüttert ist, zu bieten hat. Laut Etikett ist eine Membran mit dem klangvollen Namen Omni-Tech im Einsatz, auf deren Performance ich schon gespannt bin.
An der Brust der Black Ice Jacke befinden sich zwei Taschen. Eine ist von außen zugänglich, die andere nur von innen. Dazu kommen noch zwei voluminöse Innentaschen und zwei Standard-Taschen auf der Hüfte. Die Lüftungsschlitze unter den Achseln sind im geöffneten Zustand durch ein Netz geschützt, so dass kein Schnee hinein kann.
Die Kapuze, mit einem Zipper mit der Jacke verbunden, ist gefüttert und so dimensioniert, dass man sie über dem Helm tragen kann. Eine Tasche am linken Ärmel für die Key-Card suche ich vergebens. Bei mir ( 88kg bei 188cm) passt die Größe L sehr gut. Die Jacke sitzt überall angenehm locker, schränkt meine Bewegungen überhaupt nicht ein und ich könnte bei Bedarf noch was darunter anziehen.
An der Mahagony Ridge Hose, in meinem Fall in knalligem Gelb, fallen mir zuerst die beiden Cargo Taschen auf. Eine davon ist mit einem Reißverschluss gesichert, die andere nur mit Klettverschluss. Die beiden Gesäßtaschen sind mit Klettverschluss, die beiden gefütterten Taschen auf den Schenkeln mittels Zipper verschließbar. Die Aufteilung der Taschen, wie auch deren Größe, macht einen durchdachten Eindruck.
Was auch sofort ins Auge sticht, sind die Innenseiten der Hosenbeine. Sie sind mit einem Gewebe verstärkt, das durchaus den Eindruck erweckt, dem Angriff einer Skikante oder sogar eines Steigeisens Stand halten zu können. Die Hosenbeine verfügen weiterhin über einen Schneefang, der sich mittels Druckknopf und Gummizug sehr gut justieren lässt.
Den Schnitt der Hose kann man von der Hüfte bis zu den Knien mit Fug und Recht als Baggy bezeichnen, dann wird es allerdings spürbar enger. Für Leute, die öfters mal mit Steigeisen unterwegs sind, sollte das von großem Vorteil sein.
Wenige Tag nachdem ich die Combo das erste Mal angezogen hatte, folgte dann auch der erste Praxistest. Der Tag war sonnig, aber windig und sehr kalt und somit war ich sehr froh über die Fütterung von Jacke und Hose.
Man muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der relativ schnell friert. Unter der Jacke hatte ich ein Skiunterhemd und einen Pullover, unter der Hose eine Skiunterhose an. Um den Wind musste ich mir an diesem Tag jedoch keine Gedanken machen, denn sowohl Jacke als auch Hose sind absolut winddicht.
Schließt man jetzt noch den Schneefang, bilden beide Kleidungsstücke wirklich eine Einheit, die nur bei verkorksten Landungen dem Schnee die Möglichkeit bietet, einzudringen. An den Hosenbeinen dringt dank den Schneefängern kein Schnee ein, ebenso wenig an den Ärmeln, die man mit Klettverschluss immer perfekt anpassen kann.
Während der gesamten Testphase, die sich etwa über 15 Skitage gezogen hat, konnte mir Wasser nichts anhaben. Und egal ob es regnete oder der Schnee auf der Jacke geschmolzen war - es perlte immer gut ab. Auch stark beanspruchte Stellen, wie zum Beispiel die, an der der Rucksack reibt, waren auch am Ende der Testphase noch tadellos wasserabweisend.
Im Rahmen des Tests legte ich auch ein paar Abfahrten im Wald zurück, die Dank der robusten verwendeten Textilien keine Spuren hinterließen.
Als Fazit lässt sich sagen, dass diese Combo sehr brauchbar ist. Vor allem Menschen, die es gerne etwas wärmer haben sind mit der Mahagony Ridge Hose und der Black Ice Jacke sehr gut beraten. Um es kurz zu machen: Wäre ich der TÜV, bekämen Jacke wie Hose eine Plakette.
Kurztest - Outfits der Marke Columbia
Kurztest - Outfits der Marke Columbia - Teil 2