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Zunächst einmal setzt sich das Fahrerfeld ausschließlich aus Freeridern auf Weltklasse-Niveau zusammen. Folglich verfügt jeder Teilnehmer bereits über einen enormen Erfahrungsreichtum, was alpine Gefahren betrifft. Entgegen der falschen Annahme von Außenstehenden, handelt es sich bei den Fahrern nicht um lebensmüde, verantwortungslose Adrenalin-Junkies, sondern um professionelle Sportler, die alle Risikofaktoren bereits im Vorfeld genauestens abwägen.
Wie bereits erwähnt, setzt die Minimierung der Gefahrenquellen schon bei der Zusammenstellung des Starterfeldes an. Wer bei der Freeride World Tour an den Start geht, muss sich selbst und sein Material perfekt unter Kontrolle haben. Denn Platz für Fehler und maßlose Selbstüberschätzung wird einem bei diesem Freeride Event nicht eingeräumt.
Um sicher zu gehen, dass sich bei den vier Tourstopps nur die besten Fahrer in den Hang stürzen, wird bei der FWT nur zugelassen, wer sich über eine der Toppositionen im Freeride World Ranking oder bei einem der Qualifier-Events als würdig erwiesen hat. Die einzige weitere Möglichkeit ist die einer Wildcard. Diese wird von den Veranstaltern allerdings nur an Fahrer vergeben, die bereits als exzellente Freerider auf sich aufmerksam gemacht haben.
Vor dem eigentlichen Start des Wettkampfes inspiziert jeder Fahrer den Hang vom Fuß des Berges aus. Nach der Wahl der individuell besten Line unter Einbezug der Beschaffenheit des Geländes und des Schnees, muss jeder den Aufstieg zum Starttor auf eigene Faust in Angriff nehmen. Besonders verschärft werden die Bedingungen dadurch, dass keiner der Fahrer den Hang testweise vor dem Start befahren darf. Jeder Einzelne muss also auf den Punkt genau seine Leistung dann erbringen, wenn es darauf ankommt: Während einer einzigen Abfahrt.
Um die Sicherheit von Seiten der Organisatoren weiter zu maximieren, muss jeder Teilnehmer mit Helm, Rückenprotektor und einer vollständigen Lawinenausrüstung (Piepser, Schaufel, Sonde) ausgestattet sein. Zudem wird der Wettkampfhang bereits vor dem Eintreffen des Fahrerfelds und der Eventorganisation von der lokalen Bergwacht beobachtet und falls nötig abgesprengt, um offensichtliche Gefahrenquellen von Anfang an zu beseitigen. Auch während des Wettkampfes selbst wird das Geschehen natürlich zu jedem Zeitpunkt von den ortsansässigen Profis überwacht.