Scheint als würde der Winter noch einmal ein kurzes Revival feiern. Während es in den Höhenlagen mom...
Die Saison neigt sich dem Ende entgegen, doch der nächste Winter kommt schneller als man denkt. Dahe...
Eine erfolgreiche Eventpremiere schreit gewöhnlich nahezu nach einer Fortsetzung - so auch beim Lake...
Im Rahmen unseres freeskiers.net Spring Weekends 2012 stand am vergangenen Wochenende eine ganz beso...
Diese Woche gibt es eine neue Episode der Real Skifi Kreativgruppe. Die Crew aus Finnland zeigt auch...
Leider hat es sich im Norden der Bundesrepublik wohl noch nicht wirklich herumgesprochen, dass Freeski der neue Trend im Wintersport ist. Denn lediglich drei Freeskier fanden ihren Weg nach Wittenburg. Die hatten es dann jedoch umso besser, denn Freeski-Coach und Rossignol-Prorider Toby Hammer konnte sich intensiv um den Nachwuchs auf zwei Brettern kümmern. Die Beiden Snowboard-Coaches Jan Michaelis und Jörg Ellmer mussten sich um deutlich mehr "Schützlinge" sorgen.
Das Setup in der Halle war dann auch durchweg sehr ordentlich und lies keine Langeweile aufkommen. Insgesamt 8 verschiedene Rails und Boxen, ein Kicker mit gut 6 Metern Table und die 120 Meter lange Superpipe boten mehr als genug Beschäftigungsmöglichkeiten. Und da der Sessellift jeden Abend bis 22:00 Uhr in Betrieb war, ließ sich die Zahl der Runs am Ende kaum mehr zählen.
Untergebracht waren die Teilnehmer im direkt an die Skihalle angeschlossenen 3 Sterne Hotel, das sich als optimale Unterkunft erwies. Von der Lobby zur Halle musste nur ein Gang durchquert werden, dann stand man direkt im Schnee. Die Verpflegung war ebenfalls ausgezeichnet. Angefangen bei einem überaus großzügig dimensionierten Frühstücksbuffet (incl. persönlich gebratenem Omelette), dem Mittagessen und einem großen warmen Buffet am Abend gab es noch weitere Annehmlichkeiten wie die Sauna, ein Trampolin und die kostenlose Wii-Corner. Nur sollte den Norddeutschen mal jemand sagen, das es von Kartoffeln auch noch andere Zubereitungsarten als nur "gekocht & geschält" gibt.
Das Alter der Teilnehmer zog sich quer durch alle Altersgruppen. Während der jüngste Freeskier erst 13 Jahre alt war, ging der älteste Snowboarder schon langsam aufs Rentenalter zu. Trotzdem verstanden sich Teilnehmer, Coaches, Organisatoren und Medienvertreter durchweg gut - was sich besonders bei den allabendlichen Partys zeigte.
Hier erwies sich das nahe Hotellzimmer für den ein oder anderen als großen Vorteil, denn sich zu verlaufen (es sei denn in Fremde Hotelzimmer) war so gut wie unmöglich. Wer sich allerdings noch ein wenig an den lockeren Umgang zwischen Snowboardern und Freeskiern gewöhnen sollte ist das Sicherheitspersonal. Wir fanden es schon ein wenig ungewöhnlich, das wir fünf Minuten nachdem die Bar geschlossen hatte recht unfreundlich aus der Location vertrieben wurden. So kann man Gäste auch verjagen...
Nichts desto trotz ist das Fazit des Sponsoree.com Freestye Summer Camp 2008 durchweg sehr positiv. Besonders das große persönliche Engagement von Frank Rieder, dem Organisator, möchten wir an dieser Stelle nochmal herausstreichen, ohne dessen Einsatz das ganze bestimmt nicht so reibungslos geklappt hätte.