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C.R. begriff diesen Schicksalsschlag, die 10 Tage Koma und die strapaziöse Reha nicht als Schlusspunkt, sondern setzte all seine Kraft und Leidenschaft daran, sein Leben wieder nach seinen eigenen Vorstellungen leben zu können. Er hatte ein Ziel vor Augen, von dem er sich unter keinen Umständen hätte abbringen lassen: Das Ziel, wieder in die Bindungen zu steigen, wieder jeden einzelnen Run zu genießen, wieder mit dem Gelände zu spielen und sich selbst und den Sport voran zu treiben. Zum Zeitpunkt seines Todes gehörte C.R. wieder zur Weltspitze des Backcountry-Freestyle-Skiings.
Auch wenn man selbst nicht die Gelegenheit hatte, ihn kennen zu lernen, so entnimmt man doch den Schilderungen derer, denen diese Möglichkeit zu Teil wurde, dass C.R. Johnson ein Mensch war, der das Leben vieler Anderer positiv beeinflussen und inspirieren konnte. Jemand, der Rückschlägen zum Trotz daran festhielt, sein Leben durch genau die Menschen und Aktivitäten zu bereichern, die ihm am wichtigsten waren und sich an dieser Tatsache zu erfreuen. Jemand der nicht nur bei seinen Angehörigen und Freunden eine gewaltige Lücke hinterlassen wird.
Er verstarb im jungen Alter von 26 Jahren bei der Ausübung des Sports, der sein Leben auf so unglaubliche Weise bereichert hatte und nun den Tribut dafür eingefordert hat.