Eigentlich ist jedem klar, was man für
einen Tag am Berg alles dabei haben sollte. Also packt, stopft und
presst
man Unmengen an Equipment in den Rucksack. Doch leider wird der
Rucksack von Minute zu Minute schwerer, abends packt man dann das ganze
durchnässte Zeug wieder aus und denkt sind, dass man die Hälfte hätte
daheim lassen können. Deshalb haben wir für euch die ultimative
Rucksack-Packhilfe erstellt!
weiter geht es mit dem zweiten Teil der Checkliste:
12. Nivea oder Sonnencreme:
Eine
dünne Fettschicht auf der Haut hält die Kälte seht gut ab, das kann
Niveacreme. Sonnencreme hilft in diesem Fall ebenfalls ein wenig,
interessanter ist da allerdings der Schutz vor Sonnenbrand.
13. Kleine Stirnlampe:
Einsetzbar
auf der Suche nach verschollenen Ausrüstungsgegenständen im Rucksack,
dem Kofferraum oder auf der Suche nach der Toilette in einsamen,
unbeleuchteten Berghütten. Dazu kommt, dass man manchmal bei Unfällen
auf die Rettungskräfte warten muss. Im Winter wird es relativ früh
dunkel und es ist viel leichter gefunden zu werden, wenn man
Leuchtsignale geben kann.
14. 1-2 Meter Reepschnur:
Beim
Überfall auf die Tankstelle zum fesseln der Angestellten geeignet,
außerdem kann man damit manchmal kaputte Ausrüstung reparieren oder
Etwas, das lästig herumflattert, fixieren. Zum Sichern an ausgesetzten
Stellen sind 1-2 Meter viel zu wenig. Hat man vor sich in solches
Gelände zu begeben sollte man über eine komplette Sicherungsausrüstung
nachdenken.
15. Tiefschneebänder:
Manchmal
ist der Schnee so tief, dass man im Falle eines Sturzes die Skier nicht
wieder findet, Tiefschneebänder werden am Ski befestigt und das lose
Ende unter den Schneefang der Hose gestopft. Stürzt man, zieht der Ski
eine lange, gut sichtbare Fahne hinter sich her. Leider gibt’s so
tiefen Schnee recht selten …
16. Panzerband, GaffaTape:
Mit
diesen Sorten Tape lassen sich sehr gut eingerissene Kleidungsstücke
repariere, man kann die Schneebrille am Helm festtapen, außerdem lassen
sich so die gefesselten Angestellten der überfallenen Tanke knebeln.
17. Leukoplast Band:
Ähnlicher
Einsatzbereich wie das Panzerband, da es aber schmaler ist kann man
damit flächenmäßig kleinere Reparaturen durchführen.
18. Ein paar Blatt Toilettenpapier:
Nun ja, nicht überall gibt es Toiletten …
19. Ein Energieriegel (Powerbar oder ähnliches):
Wenn
die Kraft nachlässt ist es nicht verkehrt etwas dabei zu haben das
schnell viel Energie gibt. Leider sind diese Arten Riegel oft steinhart
wenn es kalt ist, einfach nahe am Körper 10 Minuten lang aufwärmen,
dann sind alle wieder essbar.
20. Werkzeugtool:
Reparaturen
oder Einstellungen an der Bindung, lockere Schrauben an den Schuhen,
mit einem Tool, wie sie in den verschiedensten Ausführungen angeboten
werden, ist das kein Thema mehr.
21. Ersatzschneebrille:
Wer
sich schon mal Schnee in die Schneebrille gepackt hat weiß, dass es
entweder eine halbe Stunde in einem warmen Raum oder den halben Tag im
kalten Rucksack braucht, bis die Welt wieder unbeschlagen und
tropfenfrei zu sehen ist. Das leichteste, schnellste ist in diesem Fall
einfach die Brille zu wechseln. Während man die eine trocknen lässt,
bemüht man sich den nächsten Drop zu stehen.
22. Fotoapparat:
Damit
alle immer schöne Berichte mit vielen Fotos von ihren Unternehmungen
mitbringen, ist ein Fotoapparat unerlässlich. Außerdem kann man
irgendwann den Enkelkindern zeigen wie Schnee aussieht und was wir
damals damit gemacht haben.
23. Glücksbringer:
Leider kann man sich nicht immer auf sein Wissen verlassen, in den Bergen braucht man einfach oft ein Quäntchen Glück.
24. Mittagessen:
Auf
dem Bild nicht zu sehen da so etwas immer individuell ist. Wer sich
lieber einen Germknödel auf der Hütte holt, kann dort ja auch gleich
eine große Apfelsaftschorle trinken. Andere haben kiloweise Kuchen und
Tee dabei. Meiner Erfahrung nach, reichen für einen Tag an dem man
bereits Gefrühstückt hat und Abends auch wieder etwas zu Essen bekommt,
zwei Semmel (Brötchen) mit Käse oder Schinken sowie dazu eine
Kleinigkeit wie etwa eine Tafel Schokolade. Dazu 500ml Flüssigkeit, am
besten warm in einer Thermoskanne. Allerdings sollte man vor dem
Skifahren, sowie danach, ausreichend trinken um einer Dehydration
vorzubeugen. Selber trinke ich dann tagsüber fast nichts mehr da meist
keine Zeit ist, andere trinken ständig. Camelbacks und ähnliche
Konstruktionen sind aus meiner Sicht nicht geeignet, da sie immer, auch
mit Isolation, einfrieren und man dann 1-2 Kilo Wasser im Rucksack
mitschleppt.
Mehr ist nicht notwendig. Einige verwenden
Plastiktüten oder Zipbags um die einzelnen, vor allem die kleineren
Gegenstände, schnell im Rucksack zu finden und ein größeres Chaos zu
verhindern. Hat ein Rucksack allerdings mehrere Taschen kann man auf
den Tütenkrieg verzichten. Summa Summarum komme ich so, obwohl ich
einen recht schweren Rucksack habe, auf etwa 6 Kilo, das trägt jeder
Zweitklässler in seinem Schulranzen herum, sollte also für uns
durchtrainierte Freerider kein Problem sein. Viel Spaß in den Bergen …