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Keine leichte Aufgabe, da eigentlich jeder einzelne Bereich auch andere Erfordernisse für das Material mit sich bringt. Dementsprechend muss man sich darüber im Klaren sein, dass man auch keinen Ski finden wird, der in jeder Umgebung perfekt funktioniert. Hier und dort wird man definitiv ein paar Eingeständnisse machen müssen. Um den bestmöglichen Kompromiss zu finden, gilt es einige Dinge zu beachten.
Allmountain-Fahrer (Setup):
Im Tiefschnee ist ein breiter Ski ideal, auf der Piste jedoch wirkt sich dieser aufgrund seiner Schwerfälligkeit wiederum nachteilig aus. Ein schmaler Park-Ski ist zwar aufgrund seiner „Leichtfüßigkeit“ ideal auf Rails, Boxen und am Kicker, doch wird man damit im Powder wegen der geringen Breite schnell den Spaß verlieren.
Am sinnvollsten bzw. vielseitigsten wäre in diesem Fall ein nicht allzu breiter Ski (bis ca. 90mm Taille), der bereits mehr Fläche als ein durchschnittlicher Park- oder Carving-Ski bietet und auch auf der Piste noch gut zu kontrollieren ist.
Auch beim Flex macht keines der beiden Extreme viel Sinn. Da sich das Haupteinsatzgebiet des Skis aber vermutlich auf der Piste befinden wird, sollte man sich dementsprechend eher in Richtung der etwas härteren Modelle entscheiden.
Bei der Bindung muss es kein Modell mit maximalem Z-Wert sein, denn anfangs wird man diesen keinesfalls benötigen. Da diese Einstellungen individuell abhängig vom Gewicht und der Statur des Fahrers abhängig sind, sollte man sich hierbei am besten vom Fachmann beraten lassen. Auch die von den Herstellern vorgeschlagenen Montagepunkte sind anzuraten, da diese sich in der Regel bei jedem Modell am „Durchschnittsfahrer“ orientieren.