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Auch Anfänger können mit knapper Einweisung in die Grundtechnik der LVS-Suche sofort erfolgreich einen Sender finden, da die Geräte intuitiv zu bedienen und klar in den Anzeigen sind.
Die Geräte sind in ihrer Fehleranfälligkeit, Bedienung, Schnelligkeit und der Präzision mittlerweile so gut, dass bei einer Neuanschaffung nur vom Kauf alter 2- oder gar 1-Antennengeräte, erst recht analoger Variation nur abgeraten werden kann. Was natürlich nicht heisst, dass ein geübter Nutzer mit diesen Geräten nicht sehr erfolgreich suchen kann.
Was wir zusätzlich bei unserem Test gelernt haben ist, dass es grosse Vorteile hat, wenn ein erfahrener Anwender grundsätzlich als Letzter abfährt und somit im Falle des Falles einen Lawinenkegel von oben absuchen kann (unsere Beine mögen ein Lied davon singen).
Die Beinschmalz- und damit Zeitersparnis, die durch den Zugang von oben, sowie durch eine ruhige, durchdachte und auf Dauerleistung angelegte Suchstrategie erreicht wird, übertrifft die Zeitersparnis mit einem besser LVS um Längen.
Die Suche mit einem LVS ist inzwischen so effektiv, dass sie bei weitem nicht mehr den limitierenden Faktor einer Verschüttetensuche darstellt.
Beim persönlichen LVS-Training sollte man sich daher bewusst sein, dass ein Training der richtigen Suchstrategie (inkl. Wer-macht-was und hypothetischer Alarmierung der professionellen Rettung) vor allem aber auch des richtigen Sondierens und noch wichtiger der richtigen Schaufeltechnik (Stichwort Schneeförderband) die Verschüttetenbergung erheblich positiv beeinflussen können.
Was passiert, wenn Abends nach einem anstrengenden Tag im Schnee alles fürchterlich schief läuft, möchte man sich gar nicht vorstellen. Insbesondere angesichts hüfthohen Neuschnees, Stress, Kälte, Todesangst, hereinbrechender Dunkelheit und weiteren Ungemütlichkeiten, die dazugehören, wenn man vor die Haustüre tritt.
Ein erfolgreiches LVS-Training sollte also nicht nur den Umgang mit dem Gerät beinhalten, sondern sämtliche Abläufe im Falle einer Verschüttung umfassen, so dass alle nötigen Schritte zur unreflektierten Routine werden.
Mit diesen Worten schliessen zwei unter Muskelkater und leichter Lederallergie leidende Autoren: Gute Ausbildung und umfassendes Wissen über das Verhalten in den Bergen abseits markierter Skipisten ist die beste Lebensversicherung.