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Knowledge: Saisonvorbereitung mit Eva und Evelyn - Part I

Knowledge: Saisonvorbereitung mit Eva und EvelynReview

Fit in den Winter

Autoren: Eva Walkner, Mag. Evelyn Maier, Hans-Martin KudlinskiDate: 04. Oktober 2011
Jedes Jahr das gleiche Problem: Völlig überraschend und ohne Ankündigung wurde man einmal mehr vom Jahreszeitenwechsel überrascht. Die guten Vorsätze, sich auf die Skisaison vorzubereiten wurden nicht in die Tat umgesetzt und nun hat man den Salat. Um diesen Rückstand aufzuholen, werden Eva Walkner und Mag. Evelyn Maier euch auf freeskiers.net mit einem gezielten Training für den Winter in Form bringen. Man kennt das ja: Draußen vor dem Fenster rieselt leise der Schnee, die Radiostationen terrorisieren uns im Sekundentakt mit "Last Christmas" von Wham! und die Supermarktregale sind bis zum Bersten mit Spekulatius und Lebkuchen gefüllt. Der perfekte Zeitpunkt also, um dem Alltagstrubel zu entfliehen und sich in die powderbedeckten Hänge der Alpen zurück zu ziehen.

Gesagt, getan. Doch in der Realität gestaltet sich die ganze Sache meist ein wenig schwieriger als erwartet. Dem durch die neuesten Skivideos erhöhten Tatendrang stehen die ungeliebten Überbleibsel des Couch-Potatoe-Daseins gegenüber - Beine, die vom Oberschenkelumfang her gut und gerne mit Streichhölzern verwechselt werden könnten und ein Bauch, der an alles, nur sicherlich nicht an ein Waschbrett erinnert.

Damit euch diese Erkenntnis nicht erst dann ereilt, wenn der erste, dicke Powder bereits gefallen ist, werden wir euch im Laufe der nächsten drei Wochen mit einem Grundlagentraining auf die Saison vorbereiten. Für die kompetente Zusammenstellung der Übungen standen uns die österreichische Freeriderin, Eva Walkner und ihre Trainerin im Salzburger Olympiastützpunkt Rif, Mag. Evelyn Maier, mit Rat und Tat zur Seite. Im ersten Teil unserer Artikelserie stellen sich die Beiden vor und geben euch einen Ausblick darauf, welchen Trainingseffekt man erwarten darf, wenn man das hier dargestellte Training konsequent umsetzt.

Der erste Übungsblock widmet sich einem ganz zentralen Punkt: Der Stärkung der Rumpfmuskulatur. In der kommenden Woche steht dann das Thema "Koordination" im Vordergrund. Die abschließende Trainingseinheit wird sich letztlich gezielt auf eine Kräftigung der Beinmuskulatur spezialisieren.

Im Gespräch - Teil 1
Im Gespräch - Teil 2
Allgemeines zum Rumpfkrafttraining
Rumpfkrafttraining: Übung 1 - Obere/seitliche Bauchmuskulatur
Rumpfkrafttraining: Übung 2 - Rücken- und Schultermuskulatur
Rumpfkrafttraining: Übung 3 - Rücken, Schulter, Bauch
Rumpfkrafttraining: Übung 4 - Obere/gerade Bauchmuskulatur

Eine kurze Übersicht der einzelnen Trainingsbausteine:
Teil 1: Rumpfkrafttraining
Teil 2: Koordinationstraining
Teil 3: Beinkrafttraining

Hinweis zur Trainingshäufigkeit:
Ein Grundsatz, der auf jeden Fall befolgt werden sollte: Die Regenerationsphasen sind nicht minder wichtig, als das eigentliche Training. Daher lautet die Empfehlung gerade im Bereich des Kraft- bzw. Muskelaufbaus, ausreichende Ruhephasen einzuplanen. Trainiert man also an einem Tag ausgiebig die gesamte Beinmuskulatur, sollte man dieser am darauffolgenden Tag eine Pause gönnen und erst am dritten Tag wieder eine Beinkraft-Einheit einlegen. So könnte man pro Woche also drei Trainingsblöcke einplanen. Um einen entsprechenden Trainingseffekt zu berken sollten zwei Einheiten jedoch das Minimum sein.

Was die Rumpfmuskulatur und die Koordination betrifft, wären vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche das Optimum. Aufgrund der geringeren Intensität im Vergleich zum Beinkrafttraining fällt hier die notwendige Regenerationsphase kürzer aus. Eine Verbindung der einzelnen Bereiche wäre auch insofern möglich, dass man kurze (je etwa 30minütige) Rumpf- und Koordinations-Blöcke im direkten Vorfeld des Beinkrafttrainings absolviert.

Ein weiterer Tipp: Achtet auf die Rückmeldung, die euch euer Körper gibt. Wer sich zusätzlich zu den Übungsblöcken noch sportlich betätigt und beispielsweise nach einer anstrengenden Berg- oder Radtour erschöpft ist, sollte dem Rechnung tragen. In einem solchen Fall macht es Sinn, die nächste Trainingseinheit um ein oder zwei Tage zu verschieben, um die Regerationsphasen einzuhalten.

Additional Information
www.salewa.dewww.evawalkner.comOlympiastützpunkt Salzburg/Rif
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