Auf der diesjährigen Winter-ISPO war es so weit: Das neue Ortovox 3+ wurde der Öffentlichkeit präsen...
Am 13.03.2010 werden mit dem Stubai Jam offiziell die Spring Sessions eröffnet. Der Slopestyle Conte...
Wie genial wäre es eigentlich einen ganzen Winter lang immer dort Ski zu fahren wo gerade die besten...
Vom 13. März bis am 21. März findet in Wildhaus zum zweiten Mal der Warmtobel Jam Toggenburg statt. ...
Wer träumt nicht davon, seine privaten und Sportlichen Interessen mit dem Berufsalltag zu verbinden?...
Vor allem, um sich und andere vor diesen Gefahren zu schützen. Es geht um Lawinen, Schneebretter, Gletscherspalten usw. - keiner von uns ist davor gefeit. Nur wer sich schon im Vorfeld ausreichend darüber informiert und über die Gefahren bescheid weiß, der wird es leichter haben in manchen Situationen eine Entscheidung zu treffen und vor allem wissen wie man sich in einem Ernstfall verhält.
Essentiell ist die Notfall-Ausrüstung, die JEDER Freerider immer dabei haben sollte. Im Grunde geht es darum, dass ihr euren „Buddy" im Ernstfall nur dann effizient aus einer lebensbedrohlichen Situation befreien könnt, wenn ihr folgende Dinge vollständig und funktionsfähig mit euch führt.
mitführen. Ein Biwaksack kann in Notsituationen ebenfalls wertvolle Dienste leisten. Alles in einen funktionellen Backpack und schon schaut das ganze auch noch „stylisch" aus. Weiterhin zu empfehlen sind Airbag-Rucksäcke, ein Lawinenball oder das Avalung.
Die gesamte Ausrüstung erfüllt aber nur ihren Zweck wenn man weiß, wie man damit richtig umgeht (was bringt das neuste LVS-Gerät wenn ich keine Ahnung habe wie man es bedient...). Darum kann ich jedem nur wärmstens empfehlen, sich damit intensiv zu befassen und vor allem bevor man zum Riden geht die Ausrüstung zu checken. Perfekt dafür sind Schlechtwettertage, an denen man ausreichend Zeit hat sein LVS-Gerät mal mit ein paar Kumpels zu testen, geht natürlich auch daheim im Garten und macht auch noch Spass ;-)
Üben üben üben heisst da die Devise!!!
Ganz wichtig ist es auch das ihr vor dem Riden über die momentane Schnee- und Lawinensituation in dem ausgewählten Gebiet bescheid wisst. Die beste Information bietet da der Lawinenlagebericht den man für alle Regionen im Internet leicht abrufen kann (Links dazu unten). Zu beachten sind auch Warnsignale in den Skigebieten, bei „blinkenden" Warnleuchten herrscht erhöhte Lawinengefahr und man sollte sich nicht abseits der gesicherten Pisten bewegen.
Vermeidet es alleine am Berg unterwegs zu sein, zu zweit macht es einfach mehr Spaß und falls man mal in eine Notsituation kommen ist es sehr wichtig einen „Buddy" an der Seite zu haben der Hilfe leisten kann.
Was ich Euch zum Abschluss noch unbedingt mit auf den Weg geben möchte ist, dass die oben genannten Tipps alleine nicht ausreichend sind. Ich kann jedem, der beim Riden abseits der gesicherten Pisten ist nur empfehlen, sich mehr und genauer mit dieser wichtigen Materie die zu unserm Sport gehört zu befassen. Es gibt einige super Camps und Workshops, die im Powder und vor Ort am Berg das ganze Thema näher bringen. Man lernt in wichtigen Situationen passend zu entscheiden und im Notfall richtig zu handeln (Siehe Links unten).
Und vergesst nie Helm und Rückenprotektor! Generell beim Skifahren wie beim Freeriden warten unzählige Hindernisse und Gefahren auf euch, die man oft bei geschlossener Schneedecke nicht wahrnimmt, die aber bei einem Slam böse Schmerzen verursachen können. Deshalb die sehr wichtigen Teile des Körpers - Kopf und Wirbelsäule - unbedingt schützen!
Also aufpassen und viel Spaß beim shredden! RESPECT THE MOUNTAIN!
Flo
Safety Camps
SAAC-Camps: www.saac.at
Risk'n'Fun: www.risk-fun.com
Freeride-Center Sölden: www.freeride-center.at
Rock'n Snow: www.freerideguide.at