Wie bei den Aufrechtsprüngen ist ein aktiver Absprung auch bei den Rotationssprüngen die Voraussetzung für eine sichere und kontrollierte Ausführung des Tricks. Je besser und kräftiger der Absprung ist, desto weniger Geschwindigkeit wird für das Manöver benötigt und umso leichter wird der richtige Punkt für den Absprung getroffen. Bevor mit den Rotationssprüngen begonnen wird, sollten die Aufrechtsprünge sicher beherrscht werden.
360: Der 360 ist eine Drehung um die Körperlängsachse, bei der die Blickrichtung nicht der Sprungrichtung folgt. Die Drehung wird beim Absprung mit Kopf und Schultern eingeleitet und während des Sprungs durch die Blickrichtung gesteuert. Nach dem Absprung den Außenarm in Richtung Gegenschulter bringen und so lange über die Schulter schauen, bis die Drehung vollendet ist. Dabei nicht nach unten sehen, da der Sprung sonst leicht aus der Achse gerät. Durch Wegstrecken der Arme und grätschen der Beine lässt sich die Rotation stoppen. Den Blick in Fahrtrichtung halten und die Landung abfedern.