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Allgemeine Grunsätze und die notwendige Ausrüstung

Autor: Christian Fink Date: 05. November 2008
Vorneweg wollen wir Dir ein paar grundsätzliche Vorgehensweisen und Tipps geben, damit Du die Tricks sauber, schnell und vor allem sicher erlernen kannst. Es ist ziemlich hilfreich, sich an diese Ratschläge zu halten, denn Du willst ja nicht irgendwo im Krankenhaus landen... Allgemeiner Grundsatz:
Vom Leichten zum Schwierigen
Vom Einfachen zum Komplexen


Ein Training nach dem Allgemeinen Grundsatz beziehungsweise eine methodische Vorgehensweise für das Erlernen von Bewegungsabläufen ist sehr wichtig, um das Leistungsvermögen bzw. Können mit Erfolg zu steigern und zu festigen.

Der Aufbau soll unbedingt von einfachsten Sprüngen über schwierigere Aufrechtsprünge zu Sprüngen mit Drehungen um die Körperlängsachse (Spins, z.B. 360) und Drehungen um die Körperquerachse (Flips, z.B. Backflip) erfolgen. Skifahrerisches Können sowie eine Ausrüstung (Ski, Schuhe, etc.) in gutem Zustand sind sehr wichtig für das Gelingen.

Der methodische Aufbau besteht aus 4 Stufen:
1. Grobform: Probieren, Ersichtliche Bewegung
2. Feinform: Wiederholen und Verbessern, um die Feinform zu finden
3. Feinstform: Üben und Ausfeilen - Von der Feinform zur Feinstform
4. Stabilität und Variable Verfügbarkeit: Stabilisieren und Erhalten der erlernten Bewegung Ausführung auch unter variablen (schwierigen) Bedingungen

Geräteeinsatz:
Für das Erlernen von vielen Bewegungsabläufen gibt es zahlreiche Hilfsmittel und Geräte. Falls die Möglichkeit besteht, sollte dies so viel als möglich genutzt werden. Je häufiger und abwechslungsreicher geübt wird, desto besser ist das Resultat bei der Anwendung im Schnee. Auch Foto- und Videoaufnahmen ermöglichen ein gutes Studium des Bewegungsablaufes und eine gute Fehlerkorrektur.
  • Trampolinspringen: Minitrampolin, Doppelaufsatztrampolin, Großtrampolin (Federtuch), Bungees
  • Wasserspringen: Federbrett 1m und 3m, 5m Turm
  • Wasserschanze
Ski:
SKI.JPGFür die ersten Versuche werden nicht zwingend besondere Ski benötigt, jedoch stellen sich Lernerfolge mit speziellen Freestyle-Ski schneller ein. Diese sind durch ihren Shape, eine etwas breitere Skimitte und den meist etwas weicheren Flex speziell an die besonderen Anforderungen im Funpark abgestimmt. Spätestens bei Sprüngen, die rückwärts angefahren, bzw. gelandet werden, empfiehlt sich der Einsatz von Twin-Tip Ski, um ein Einstechen in den Schnee zu vermeiden. Zudem erleichtert die versetzte Bindungsmontage in Richtung der Skimitte bei diesen Modellen das Rückwärtsfahren.

Helm:
Der Helm ist der wichtigste Teil der Sicherheitsausrüstung und daher für jeden Einsteiger unverzichtbar. Beim Kauf ist auf eine gute Passform zu achten, denn ein Helm, der bei einem Sturz nicht an seinem Platz bleibt, kann nicht schützen. Daher vorher unbedingt probieren.

Protektoren:
Fast genauso wichtig, wie der Helm, ist der Rückenprotektor. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Protektoren mit harten Kunststoffplatten, die meist günstiger in der Anschaffung sind und Protektoren mit verformbaren Schaumstoffeinsätzen, die sich erst beim Aufprall verhärten und dadurch angenehmer tragen lassen. Zusätzlich empfiehlt sich der Einsatz von so genannten „Crashpants“, die blaue Flecken an der Hüfte oder schmerzhafte Prellungen des Steißbeins recht zuverlässig verhindern können.



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