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Freestyle: Gelegenheits-Parkfahrer

Knowledge: Welcher Ski passt zu mir?Report

Es geht auch eine Nummer kleiner

Autor: Hans-Martin Kudlinski Date: 30. November 2011
Gelegenheits-Parkfahrer (Profil):
Es geht auch eine Nummer kleiner. Es muss ja nicht immer das triple-kinked Downrail oder ein 20m Table sein. Wer sich hauptsächlich auf der Piste bewegt, jedoch vor einem gelegentlichen Abstecher in den Snowpark nicht zurückschreckt, der sollte dies auch bereits bei der Wahl seines Materials berücksichtigen.

Denn wer annimmt, mit einem überdimensionalem Powder-Ski im Park auf Anhieb eine besonders gute Figur machen zu können, sollte umdenken. Nicht immer kommt es auf die Größe an, denn nicht nur als Einsteiger wird man sich mit einem schmaleren Ski im Park um Welten leichter tun. So ist also auch hier beim Materialkauf ein paar Dinge zu achten.

Gelegenheits-Parkfahrer (Setup):
Beim Gelegenheits-Parkfahrer liegt der Fokus eindeutig auf den Allroundeigenschaften. Hauptsächlich bewegt er seinen Ski auf der Piste. Sollte es ihm dort zu langweilig werden, zieht es ihn jedoch eher in den Park, als ins freie Gelände. Daher macht ein übermäßig breiter Ski für den Gelegenheits-Parkfahrer auch wenig Sinn. Stattdessen sollte man im Hinblick auf den Einsatz im Park lieber nach einem für heutige Maßstäbe eher schmaleren Ski mit Taille um die 90mm Ausschau halten.

Grundsätzlich bleibt zu sagen, dass gerade ein etwas härterer Parkski seine Arbeit in aller Regel auch durchaus gut auf der Piste verrichtet. Gerade, wenn man auch der schnelleren Gangart nicht abgeneigt ist, sollte man jedoch darauf achten, kein allzu weiches Modell zu kaufen. Ansonsten könnte gerade bei höheren Geschwindigkeiten die Fahrt schnell in einen Eiertanz ausarten.

Zur Bindung:
Um die Fahreigenschaften auf einem ausgewogenen Level zu halten, sollte für den Gelegenheits-Parkfahrer dringend von einer Bindungsmontage in der Skimitte abgesehen werden. Die Vorteile, die man dadurch beim Switch-Fahren erhalten würde, kommen aufgrund der in erster Linie "geradeaus gerichteten" Fahrtrichtung hier nicht zum tragen.

Was die richtige Skilänge angeht, sollte man sich recht nah an der eigenen Körpergröße orientieren. Je nach eigener Vorliebe kann man hier ein paar Zentimeter abziehen bzw. hinzuaddieren. Ein längerer Ski sorgt auf der Piste für mehr Laufruhe, wohingegen ein kürzerer Ski mit leichtem Rocker die Schwungeinleitung erleichtert und damit auch die Wendigkeit erhöht.

Es bleibt also dem persönlichen Geschmack überlassen, für welche Variante man sich letztlich entscheiden möchte. Mit dem wörtlich genommen kurzen Ende des Spektrums sollte man es jedoch auch nicht übertreiben und sich für einen Ski entscheiden, dessen Länge nicht viel mehr als 10cm unterhalb der eigenen Körpergröße liegt.

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