Ziel der Unternehmung war es, den Athleten aus den jeweils anderen Sportarten einen Einblick in die eigene Profession zu geben. Die Outdoor-Athleten griffen daher den Action Sportlern während des Aufstiegs unter die Arme. Die Skifahrer und Snowboarder hingegen unterstützten die erfahrenen Höhenbergsteiger mit hilfreichen Tipps und Hinweisen in Sachen Fahrtechnik für die anschließende Abfahrt. An dem Projekt beteiligten sich Conrad Anker, Jimmy Chin, Hilaree O’Neill, Emilio Previtali, Sage Cattabriga-Allosa, Ingrid Backstrom, Jim Zellers, Lucas DeBari, und Giulia Monego.
Gipfelglück
Blickt man heute auf diese Expedition zurück, lässt sie sich zweifelsohne als ein voller Erfolg verbuchen: Von den neun Teammitgliedern schafften es insgesamt acht auf den Gipfel. Lediglich der Italienerin, Giulia Monego, blieben die letzten Höhenmeter verwehrt - potentielle Frostbeulen an den Füßen zwangen die Skifahrerin zur Umkehr. Die restliche Gruppe hingegen wurde nach dem vollendeten Aufstieg mit einer einzigartigen, knapp 1.000 Höhenmeter überbrückenden, Abfahrt bis zurück ins Lager auf etwa 5.200 Meter Höhe belohnt.
Routinier, Emilio Previtali, zeigte sich nach der erfolgreichen Abfahrt entsprechend euphorisch: „Die Teilnehmer waren von ihrem Erfolg hellauf begeistert. Was man zu Beginn der Expedition nicht geahnt hätte, war, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den zwei unterschiedlichen Athletenteams klappte. Wir wollten jedem Einzelnen die beste Chance auf einen Erfolg ermöglichen – und hatten dabei richtig großen Spaß. Vor allem Sage und Lucas trugen sehr positiv zur Dynamik bei, indem sie vor allem für uns „alten“ Bergsteiger gute Coaches waren“.